17:51 Uhr
Wildtierverstädterungen
“WWF—Our life at the cost of theirs?” (Elefant)
Dieser „verstädterte“ Elefant ist eines von drei Print-Motiven für den WWF von Ogilvy India. Die beiden anderen Motive sind Rhinozeros und Schildkröte.
Wir hatte das Thema WWF hier auf Werbeblogger das letzte Mal anläßlich der Anti-Souvenir-Anzeige für den WWF von Lowe (Polen) in Rolands Beitrag Die Macht des Bildes, worauf sich in den Kommentaren unserer Blogs ein kleiner lokaler Gedankenaustausch zwischen Roland, Patrick und mir entspann zu ebendieser „Macht des Bildes“.
Bei Anzeigen wie diesen Wildtierverstädterungen geht es in der Regel weniger um Handlungsaufforderungen als um Awareness, die sich irgendwann später in Spenden niederschlagen soll — ein Thema, das ich wiederum in meinem Beitrag zu “Like, Poor Wayne Here” streifte, mit einem Zitat von David Ogilvy.
Meine eigenen Gedanken („Meinung“ wäre im Moment noch zu viel gesagt) möchte ich wieder etwas zurückhalten. Was haltet ihr von diesen Motiven? Würdet ihr sie für wirksam halten? Und wenn ja, was würden sie bewirken?
7 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 26. Januar 2009 um 21:20 Uhr
Werblich eher unwirksam.
Und für blanke “Awareness” oder Selbstbestätigung?
Ist mir die interessant-minutiöse Stadtdarstllung – für den der Wimmelbilder mag – zu hübsch, zu clean illustriert. Damit zu positiv dargestellt. (Das englische “neat” trifft es noch besser.) Städte könnten auch als allesfressender, hässlicher Moloch dargestellt werden, für den es sich noch weniger lohnt, Natur/Tiere zu schädigen oder auszurotten. (Ja, auch eine Art Überzeichnung und somit pauschal, hätte die Botschaft selber besser unterstützt.)
Allerdings konnte ich mir nur ein Motiv in groß ansehen. Für weitere müsste ein (Bezahl?)-Account eingerichtet werden. Schade.
Am 26. Januar 2009 um 22:10 Uhr
@Vroni Danke für den Hinweis! @self: Meh.
Ich habe das Rhinozeros und die Schildkröte im Artikel jetzt anders verlinkt. Nach einem Klick auf die Textlinks sind auch diese beiden Motive jetzt in annehmbarer Auflösung zu sehen.
Am 27. Januar 2009 um 00:44 Uhr
Idee finde ich ganz gut. Eigentlich hätte man aber die Illustration umgekehrt aufbauen sollen. Also das Tier weiß lassen, so daß es von außen her durch die Verstädterung eingekreist wird – natürlich bereits mit leichten Verlusten am Stoßzahn etc.
Am 27. Januar 2009 um 02:48 Uhr
wunderschön…
Am 27. Januar 2009 um 09:23 Uhr
Süss gedacht, süss gemacht, aber ich denke, dass die Wirkung der Kampagne eher minimal ausfällt. Ich könnte mir vorstellen, dass Ogilvy mehr von dieser Idee profitiert als der WWF.
Am 27. Januar 2009 um 20:02 Uhr
[...] WWF Our life at the cost of theirs? New WWF campaing from Ogilvy & Mather, Mumbai. Danke Werbeblogger! No related posts. Keine [...]
Am 30. Januar 2009 um 16:11 Uhr
die illu ist echt gut!