31.01.08
15:21 Uhr
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Wie ihr euer Musikbusiness rettet – Tipp 1

Nehmt all euer Geld, das ihr in der Vergangenheit für schwachsinnige Werbung oder unnötig rumsitzende Abteilungsleiter ausgegeben habt und investiert es in junge, engagierte, leidenschaftliche Denker und Designer, die euch daraus unglaublich geile Inhalte und Verpackungen zaubern. Kreiiert ganz verschieden limitierte Fanartikel und erhöht damit die Wahrscheinlichkeit, die Begherlichkeiten der Fans zu wecken. Niemand gibt mehr 15 Euro für Musik aus, sehr wohl aber ab und zu mal 150 Euro um “dazugehören” zu dürfen. Übrigens ganz egal ob RockPunkTruckPopFolkHeavyClassicFunkDisco. Fans sind Fans und Musik ist hochgradig involvierend. Via BrandDNA.
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13 Kommentare
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- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...
- Ralf Hillmann: Da kann ich nur sagen, die Bezeichnung Video-Perle passt einfach perfekt. Da soll noch einmal jemand behaupten Werbung habe nichts...

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Am 31. Januar 2008 um 15:39 Uhr
Eigentlich keine neue Erkenntnis, Boxsets laufen ja schon imer sehr gut, genauso wie exklusive Editionen etc. Komisch nur, dass die Labels zu selten darauf zurückgreifen…
Am 31. Januar 2008 um 15:41 Uhr
@Philipp: Bisher lief es anscheinend zu gut ohne den Kram! :-)
Am 31. Januar 2008 um 16:15 Uhr
Also was Boxen und Special-Releases angeht, gibt es schon einiges. Man muss natürlich der Zielgruppe ins Herz treffen. Die komplette Diskographie nochmal als Doppelvinyl rauszubringen, mag nicht für jede Band geeignet sein, bei Depeche Mode verkauft sich das wie geschnitten Brot. Aber die USB-Sticks sind schon großartig. Bei sowas geht doch jedem Sammler das Herz auf – auch wenns nicht in den Plattenschrank passt.
Am 31. Januar 2008 um 16:22 Uhr
Hier geht man ja noch einen ganzen Schritt weiter. Also auch die Inhalte der gut gestalten Boxen sind wichtig. Ich finde hier die Gadgets großartig (Plattenspieler, Plastikkamera etc.) Das öffnet das Fantasiespektrum gewaltig.
Die nächste Truckstop-Box dann bitte mit CB-Funkgerät.
Am 31. Januar 2008 um 17:11 Uhr
Verpackt eure Musik und gleicht den Nachteil fehlender Haptik und digitaler Charmlosigkeit wieder aus. Ich fürchte nur, dass die Bands und Künstler selbst da viel kreativer sind als ihr…
Am 31. Januar 2008 um 17:20 Uhr
Eine nette Idee, aber ich würde den ersten Satz abändern in: “Nehmt all euer Geld, das ihr in der Vergangenheit für schwachsinnige Werbung oder unnötig rumsitzende Abteilungsleiter ausgegeben habt und investiert es in junge, engagierte, leidenschaftliche Musiker.” Ich glaube, das ist der Gedanke, der die Musikindustrie retten könnte.
Am 31. Januar 2008 um 20:15 Uhr
Find ich ne super Idee! (Für “Nischenbands”)
Ich bezweifle allerdings, dass das auch bei Mainstream-Artisten funktioniert?!
Für 150€ muss man schon ein richtiger Fan sein. Ich denke die Vollblutfan-Dichte ist bei Musikern à la Madonna lange nicht so groß wie bei Bands wie The White Stripes.
Oder?
Am 31. Januar 2008 um 21:27 Uhr
Das Musikbiz retten? Mh, ich glaube dafür braucht es doch mehr- ich zumindest könnte ein noch so großer Fan sein, ich würde mir dennoch nie solche Goodies kaufen. Da muss viel mehr passieren- euer Bericht über Qtrax zum Beispiel: Ich habe mich nicht mit dem Produkt beschäftigt und anscheinend gibts es ja erhebliche mängel, aber ich glaube, dass geht zumindest in die richtige richtung…
Am 31. Januar 2008 um 21:43 Uhr
@Florian Tscharf: Ist ja nur mal ein Tipp von vielen. :-)
Qtrax ist Mist, bzw. viele leere Versprechungen. Aber das Modell war gut und richtig. Schätze mal iTunes und Amazon haben Rabatz gemacht, denn das wäre ein echter Killer geworden.
@Philipp Herold: Mit Mainstream funktioniert das sicherlich noch sehr viel besser. Was glaubst du denn wie Tokio Hotel und Co. allein vom Merchandising reich werden. Also eindeutig Widerspruch. Eher würde ich sagen, dass es bei Nischenbands schwieriger ist.
Am 1. Februar 2008 um 16:24 Uhr
Der Ökonom Paule Krugman hat 2000 eine Idee aufgegriffen und spekuliert, daß “in Zukunft” mit *Content* nichts mehr zu verdienen sei und einzig allein die Verwertung, Merchandising der Geldbringer würde.
Zur Musikindustrie: die Musik selbst kostenlos, Prod.kosten ggfs. von “Sponsoren” finanziert – Geldverdienen allein durch Konzerte, Privatverantaltungen “Fan meets Star”, etc.
Am 1. Februar 2008 um 17:37 Uhr
@Patrick
Ja macht schon Sinn! Hab ich mich in Bezug auf den Mainstream wohl geirrt ;)
Mein Gedanke war nur folgender:
Das Publikum einer Nischenband is stark begrenzt. Und die Leute die die Musik mögen sind ziemlich flexibel was den Preis angeht. Deshalb dachte ich, dass es für Nischenbands sinnvoller ist solche
Aktionen zu starten und teure Goodies zu verticken, als normale Platten zu verkaufen.
@Florian
Kommst du aus Hall?
Am 25. September 2008 um 11:29 Uhr
Um so schräger die Ideen, um so besser. Wem es gefällt…
Am 2. März 2009 um 11:06 Uhr
[...] Immer ans Limit! Auch hier arbeitet die Musikindustrie ja schon ansatzweise daran: Special Edition Boxes. Aber da geht natürlich noch sehr viel mehr. Vor allem sollte man sich stärker spezialisieren und [...]