11:52 Uhr
Die Masse macht es
Ein Stück Papier ist schnell verbraucht. Ob nun zerknüllte und verworfene Manuskripte im Papierkorb frustrierter Kreativer und Autoren, temporeich entsorgte Taschentücher der laufenden Herbstnasen, Schmierblätter der “Yellow Press” oder bei der täglichen Intimhygiene; die Liste ist schier endlos und jeder trägt seinen scheinbar irrelevanten Verbrauchshaufen zum Müllberg bei. Diese Botschaft des WWF zielt nun also auf die Wurzel des Problems: die grundsätzliche Abfallvermeidung an Ort und Stelle, auch wenn (selbstverständlich) Recycling-Papier verwendet wird. Denn Abfallvermeidung ist der ursprünglich effektivste Ansatz. Wer den Müll erst gar nicht hat, muss diesen auch nicht energiebelastend recyclen. Das gilt insbesondere übrigens auch für diejenigen Waren im (Einzel-)Handel, die in immer bunteren und matrjoschka-ähnlichen Verpackungsformen angeboten werden, um über die homöopathischen Inhaltsmengen oder die durchschnittliche Produktgüte hinwegzutäuschen.
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7 Kommentare
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- J. Martin: @hobbystatistiker Dein Kommentar in Youtube-Qualität — und unter Mißachtung all dessen, was Roland und ich bereits zum Thema...
- hobbystatistiker: Allmählich ist das ein Gadget-und I-irgendwas-Blog und ihr solltet euch Gadgetblogger nennen. Statt Werbeblogger. Das Geplänkel...
- Bastian: Erst mehr oder weniger aufwändig eine eigene Welt & Story erschaffen und dann auf der Microsite doch ganz banal auf die...
- Georg: Guter Artikel! Ich glaube übrigens nicht, dass das Messen des RoI lediglich eine Schwierigkeit bei Social-Media ist. Schon immer gab es...
- Malik: Die Slow-Media Idee ist ja schon ganz gut durchdacht und auch jetzt nichts so revolutionäres. Multitasking ist ja in gewisser Weise auch...
- ralf schwartz: Ich auch. Vor allem sollte man hier die Chance nutzen, den RoI/E zu überdenken und die Erkenntnisse auf die Erfolgsmessung der...
- Micha: @Ralf Ich folge auch Dir, dass das rein Quantitative nicht ausreicht. Aber dieses Problem hat nicht nur Social Media: Wenn durch eine...
- J. Martin: @Six LOL! Deinen Kommentar sehe ich ja erst jetzt, sorry. Genau. An positiven Beispielen fällt mir nur Lurchis Abenteuer ein.

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Am 18. Oktober 2007 um 11:55 Uhr
geil!
Am 18. Oktober 2007 um 12:33 Uhr
Sehr schöne Idee. So kann man auch Botschaften rüberbringen.
Heuni
Am 18. Oktober 2007 um 14:00 Uhr
Finde ich auch eine gelungene Idee mit Charme. Ob es zum sparsamen, bewussten Verbrauch bewegt? Ich denke zumindest vor Ort: ja.
Am 18. Oktober 2007 um 16:00 Uhr
in prinzip richtig :)
aber ich kann mir das grade beim besten willen nicht in der praxis vorstellen z.b. imgastronomie bereich oder in großen produktionsanlagen … wenn man nun das obige beispiel überträgt :P
Am 18. Oktober 2007 um 16:06 Uhr
Ich finds auch ne gute Idee, wird nur leider wieder nur in geringer Menge umgesetzt und deswegen gr ncht so richtig wahrgenommen – schade…
Am 19. Oktober 2007 um 15:22 Uhr
sehr geil!
Am 20. Oktober 2007 um 12:33 Uhr
Eine sehr gelungene und praxistaugliche Umsetzung. So etwas hilft mehr als 100 Appelle.