23.10.09
13:03 Uhr

Der Herbst des Hauses Jack Wolfskin

{lang: 'de'}

Jack Wolfskin hat soeben eine Pressemitteilung veröffentlicht (pdf), die zeigt, wie wenig das Unternehmen tatsächlich verstanden hat. Weiterhin wird die rein technische Verteidigung der Marke über das Branding und die emotionale Verbindung zu den Kunden und Markenfans gestellt. Wir freuen uns natürlich, dass auch der Werbeblogger dazu beitragen konnte, dass nunmehr durch den öffentlichen Druck die überzogenen Abmahnungen an die Damen der Dawanda-Shops rückgängig gemacht werden.

Allerdings beweist die unterkühlte Formulierung der Pressemitteilung ohne jeden zwischenmenschlichen Zungenschlag, keine Entschuldigung – selbst nachdem wir mit dem letzten Artikel unsere Hand reichten – deutlich, dass es dem Hause Wolfskin auf absehbare Zeit nicht gelingen wird, die vielen aufgebrachten Fans und irritierten Kunden, Franchise-Nehmer und Sponsoren wieder Vertrauen in die Marke schöpfen zu lassen.

Vor der formaljuristischen Verteidigung einer Marke muß dringend Fingerspitzengefühl und “Touch” für die eigene langfristige Markenentwicklung bei Jack Wolfskin aka “Janus Wolfshaut” eingekehren. Dies ist heute nicht erkennbar! Das ist sehr bedauerlich und wirft kein gutes Licht auf zukünftige Entwicklungen der Marke, die wir aufmerksam verfolgen werden.

Natürlich können jetzt viele sagen: “Wir haben es ja vorher gewußt.” Wir alle aber müssen bei allen berechtigten Emotionen auch dem Gegenüber eine  Hand reichen, sonst gibt es nur Eskalation.

I – Wir haben versucht, Herrn Wolfskin am Telefon folgendes zu vermitteln:

1 – Wir stehen hier vor nicht mehr und nicht weniger als einem Paradigmen-Wechsel für Jack Wolfskin!
Wir sollten nicht mehr darüber nachdenken, was wir gegenüber der Vergangenheit aufgeben, sondern was wir heute gegenüber der Zukunft gewinnen können.
Jack Wolfskin wird die Marke, die Markenführung vollkommen neu denken müssen – das ist der Paradigmen-Wechsel, und den müssen wir heute immer, bei jeder Entscheidung im Hinterkopf haben.

2 – Die Welt hat sich durch Digitalisierung, Internet und Mobilität in eine Partizipations-Gesellschaft verwandelt, die im Internet und der Blogosphäre vollzogen ist!
Die Menschen sind unabhängiger, individueller und ungeduldiger!

3 – Heute durchschauen die Menschen die Absichten hinter den Masken und Symbolen weitaus schneller und wehren sich. Heute haben sie mit dem Internet die Stimme, das Publikum und die Mittel dazu.

4 – Die klassischen Medien engagieren sich schneller als noch gestern, denn auch sie erkennen die Massen, die schnell hinter einer relevanten und sinnvollen Bewegung stehen. Und das ist auch gut so.

5 – Wir brauchen Montagabend greifbare Ergebnisse!
Idealerweise sind schon die dringendsten Maßnahmen als vollzogen zu berichten! Es gibt keinen Aufschub und keine Symboliken!

II – Darüberhinaus umfaßte unsere (Hidden) Agenda für Montag die in der Sphäre zurecht genannten Punkte zum aktuellen Thema:

A – für die Damen und Dawanda
- Trennung der Spreu vom Weizen bei den Abmahnungen
- Rücknahme der Abmahnungen an die Damen und Dawanda
- Persönliche Entschuldigung bei den Damen
- Keine Abmahn-Kosten für Damen bzw. Dawanda
- Wiederherstellung der Shops durch Dawanda / Kosten von Wolfskin zu übernehmen
- Umsatzausfall und Anwaltskosten werden von Wolfskin übernommen
- Wiedergutmachung der ‘schlaflosen Nächte’ innerhalb der gesamten Familien

B – für die von Jack Wolfskin insgesamt Abgemahnten
- Ernennung eines neuen Markenrecht-Anwaltes
- Etablierung eines neuen und transparenten Markenschutz-Überwachungsprozesses
- Etablierung eines neuen und transparenten Abmahnprozesses
- Aufrollen der Abmahnungen dieses Jahres / der letzten Jahre

C – für die JW-Markenführung der Zukunft
- Aufgabe des überzogenen Tatzenmmarken-Schutzes
- neuer Ansatz in der (kommunikativen) Markenführung
- Überprüfung von Nachhaltigkeit, Produktionsmethoden

D – für das Markenrecht insgesamt und in Zukunft
- Initiierung eines neuen Markenrechts / Prozesse / Gesetze
- Optimierung der Abmahnpraxis auf gesetzlicher Ebene (Pfoten, etc. sind nicht schützbar) (keine Kosten bei Abmahnungen von Kleinstbetrieben)
- Initiierung einer ePetition zum Thema

Wir wissen, wir können nicht die Welt retten, wir können nur das Bewußtsein schaffen! Der Rest muß aus der Blogosphäre und dem Volke kommen, wenn das Unternehmen nicht nachhaltig, weise und einsichtig denkt und handelt.

Ein aktuelles Treffen am kommenden Montag entbehrt nun zunächst jeder Grundlage; gerne erwarten wir aber Ihre neuen Vorschläge, Herr Hell.

Nachtrag: Hier einige Definitionen, da mancher sich in Extreme verstrickt:
- ‘Hidden’: Versteckt, in unserem Hinterkopf, nicht auf dem Tisch von Jack Wolfskin!
- Agenda: Kein Forderungskatalog! Tagesordnungspunkte eines Meetings, nach Relevanz oder Chronologie!
- Gliederung ABCD: A > Höchste Priorität, dringendst! B > JW mit Nachdruck ans Herz gelegt! C > Seine Marke, seine Entscheidung! D > Liegt nicht in seiner Macht, er könnte aber Fürsprecher sein, denn er hat die Fallstricke hautnah erlebt!

Werbeblogger.de
Roland Kühl-v.Puttkamer / Ralf Schwartz

Hier nun der Wortlaut der Pressemitteilung:

Jack Wolfskin reagiert auf Kritik beim Vorgehen zum
Markenschutz
Idstein, 23. Oktober 2009 – Die zum Teil heftigen Reaktionen im Internet auf das Vorgehen von Jack Wolfskin in Fällen von Markenrechtsverletzungen führen zu einem Einlenken des Unternehmens. Gegen die zehn Anbieter, die Produkte mit Tatzen-Design auf der Plattform DaWanda.de verkauft hatten und daraufhin von Jack Wolfskin abgemahnt wurden, werden keine weiteren rechtlichen Schritte mehr verfolgt.
„Der Schutz unserer Marke hat für uns oberste Priorität“, sagt Manfred Hell, Geschäftsführer von Jack Wolfskin. „Wir sind immer bemüht, mit Augenmaß und nur dort vorzugehen, wo wir unsere Schutzrechte wirklich gefährdet sehen. Die zum Teil heftige Kritik unserer Kunden in den aktuellen Fällen der DaWanda-Anbieter nehmen wir ernst und zum Anlass, unser Vorgehen kritisch zu hinterfragen. Dies bedeutet, dass wir mit dem Entfernen der betroffenen Produkte von der Internetplattform die Fälle als erledigt ansehen, keine weiteren rechtlichen Schritte verfolgen und den Anbietern die vor allem kritisierten Kosten erlassen.“
Darüber hinaus wird Jack Wolfskin sein Vorgehen in Fällen von kleingewerblichen Angeboten verändern. Hier wird das Unternehmen in Zukunft zunächst auf anwaltliche Schritte verzichten und selbst Kontakt aufnehmen. Kommt es zu einer Einigung, sollen Kosten möglichst ganz vermieden werden. Anwaltliche Hilfe soll in Zukunft erst ein letzter Schritt sein. Weiterhin sagt Manfred Hell: „An der großen Emotionalität, mit der die Debatte geführt wurde, sehen wir, wie hoch die Erwartungshaltung an uns ist. Dem wollen wir gerecht werden. Wir haben uns der Kritik gestellt, unser Vorgehen kritisch durchleuchtet und werden in Zukunft sensibler agieren.“

Pressekontakt:
JACK WOLFSKIN
Ausrüstung für Draussen GmbH & Co. KGaA
Limburger Str. 38-40
65510 Idstein
Tel.: 06126 / 954-445
Fax: 06126 / 954-169
e-Mail: presse@jack-wolfskin.com

Schlagworte (Tags):

396 Kommentare

  1. Jokerman

    Also so eine gequirlte Hühnersch… Ich bin dabei einen Verteiler an alle meine Freunde zu versenden. Mit der Bitte um Weitergabe. Die kommen damit nicht durch. Lächerlich!

  2. Ada

    Lächerlich, lächerlich, lächerlich!

    Ihrer Abmahnung Herr Hell, hat mein Leben verändert. Ein Glaube an ein Rechtssystem ist bei mir nicht mehr vorhanden. Ihre Marke schätze ich weniger als die Kackhaufen meiner Hunde.

    Mein erst kurzes Leben hat mir etwas beigebracht: Jeder enttarnt sich selbst.

  3. Liberaler

    Es wurden hunderte Abgemahnt! Seit Mai sind die schon am Abmahnen gewesen, es hat sichnur keiner getraut das mal Öffentlich zu machen!
    Die sollten sich alle Wehren damit sie ihr Geld und Entschädigung bekommen, nicht nur die 10!

  4. Petra

    Das ist doch nur ein beschwichtigungsversuch für die Öffentlichkeit. Glaubt man im hause JW denn wirklich, dass die Menschen so blöd sind und das nicht durchschauen?
    Nein, für mich ist das nur Augenwischerei und ich wünsche mir, dass die Konsumenten sich nicht blenden lassen.

  5. Hakan Günay

    Hui,…

    … na das hört sich doch schon mal gänzlich anders an. War tatsächlich auch die Tage irritiert wie Spreeblick. Aber die Hidden Agenda für Montag ist ein ehrgeiziges Projekt.

    Bin sehr gespannt jedenfalls.

    Schönes Wochenende
    Hakan Günay

  6. T.S.

    Es freut mich für den “Pfötchenverein” das anscheinend die Kosten abgewendet und schlaflose Nächte der Vergangenheit angehören könnten. Wie der Werbeblogger schon schreibt geht es nicht mehr nur um den aktuellen Fall “Dawanda”. Es geht mittlerweile um die grundlegende Firmenpolitik (Arbeitsbedingungen in den Billiglohnländern, Abmahnpraxis, Pfote,/Tatze/Pranke als Allgemeingut, Diskriminierung von Homosexuellen und anderen Minderheiten) das eigene Logo soweit zu verwässern um möglichst breit abmahnen zu können.

    Ich habe gestern mit einem Kollegen gesprochen der mich darauf aufmerksam gemacht hat das Jack Wolfskin das Logo mittlerweile nicht nur in der typischen Form auf Kleidung druckt sondern auch in anderen Grössen, Formen, Farben, schräg gestellt nicht schräg gestellt). Damit ist die Grundlage geschaffen sämtliche Pfoten als juristisch ähnlich bezeichnen zu können.

    Das ist absurd und gehört vor einen Gericht geklärt. Bildmarke muss weg. Marke Tatze und Schriftzug ist selbstverständlich schützenswert. Ich werde weiterhin alle mir erreichbaren Käufer von jack Wolfskin über die fragwürdige Firmenpolitik aufklären.

  7. dschinny

    “Dies bedeutet, dass wir mit dem Entfernen der betroffenen Produkte von…”

    Vorschlag dankend angenommen, Herr Hell:
    flickr.com/photos/10...

  8. dawe

    Ganz so dramatisch finde ich das nicht. Erstmal ist es doch toll, dass sich da überhaupt was tut und den Betroffenen einiges an Geld gespart wird.
    Und es ist ein Unternehmen mehr, was sich in Zukunft zweimal überlegen wird eine Abmahnung rauszuschicken. Es wird dazu beitragen, dass auch andere Firmen dadurch lernen und der Abmahnwahn ausgetrocknet werden wird…

  9. Kretin

    Zitat von Manfred Hell: “An der großen Emotionalität, mit der die Debatte geführt wurde, sehen wir, wie hoch die Erwartungshaltung an uns ist. Dem wollen wir gerecht werden. Wir haben uns der Kritik gestellt, unser Vorgehen kritisch durchleuchtet und werden in Zukunft sensibler agieren.”

    Übersetzung:

    Wir hatten nicht damit gerechnet, daß es zu einem solchen Aufstand kommt, weil wir das schließlich seit Jahren so machen. Bisher sind wir damit noch immer durchgekommen. Ärgerlich nur, daß die Leute, die uns unser Image als ehrliche Naturburschen (und unser Zeug) bisher abgekauft haben, jetzt mitbekommen haben, daß wir den Raubtierkapitalismus neu definiert haben. Bevor das Desaster für uns jetzt noch größere Ausmaße annimmt, fressen wir etwas Kreide und hoffen, daß sich die Wogen bis zum Weihnachtsgeschäft noch glätten lassen. Wir werden versuchen, uns in Zukunft nicht wieder erwischen zu lassen.

  10. Sebastian

    “Ein aktuelles Treffen am kommenden Montag entbehrt nun zunächst jeder Grundlage; gerne erwarten wir aber Ihre neuen Vorschläge, Herr Hell.”

    Mutig, muss man ja auch mal sagen;-)
    Aus meiner Sicht aber richtig, für einen billig erkauften Rückzieher ist es zu spät. Die Opfer sind ja offensichtlich wesentlich zahlreicher als angenommen.

    Meine Unterstützung habt Ihr, besonders für die Punkte B und C.

  11. JoJo

    Die Rücknahme der Abmahnungen für die 10 DaWanda-Anbieter ist ja schon mal ein kleiner Erfolg. Was ist aber mit den Abmahnungen gegen einen Spreadshirt-Anbieter, diverse Bärenclubs und -shops und einen Zooladenbesitzer? Die sind nicht minder albern und überzogen! So lange die Abmahnungen bestehen bleiben, ändert sich für mich nichts an meiner Haltung gegenüber Jack Wolfskin.
    Die aktuelle Presseerklärung ist nichts anderes, als mit möglichst geringen Kosten die Kuh vom Eis zu holen, aber keine Änderung der Firmenhaltung.

  12. ich

    Was soll uns die Pressemitteilun sagen????

    Nichts!!!!!!!

    Nun gut, der Pfötchenclub braucht nicht zu zahlen.
    Das ist gut.
    Aber wie geht es weiter????
    Dürfen Pfoten nun wieder verkauft werden???
    Ziehen die auch die Unterlassungserklärung zurück????

    Nee tut mir leid Herr Hell.
    Das war wohl nix.

    Freiheit für die Pfoten!!!!!!!!!

  13. Nedra

    Ich unterzeichne Eure Agenda dick und fett!

  14. ist der Ruf erstmal versaut … | Das Prinzip Begeisterung® : Business & Marketing Management

    [...] Jack Wolsfkin zieht Abmahnungen zurück – werbeblogger [...]

  15. Liberaler

    heimatverein-nienbor...

    LoL, hoffentlich bekommen die kein Ärger!!

    In der TATZS stand:
    “von der Eintragung als Bildmarke ausdrücklich ausgeschlossen seien Marken, “die Staatswappen, Staatsflaggen oder andere staatliche Hoheitszeichen oder Wappen eines”, und jetzt kommt’s, “inländischen Gemeinde- oder weiteren Kommunalverbandes enthalten”?”…. “Nienborger! Stolze Nienborger und Nienborgerinnen! Schaltet eure Abmahnanwälte ein!”

    https://www.taz.de/1...

  16. Ehrgeizige Agenda für das Montagstreffen zwischen Jack Wolfskin, Manfred Hell und Ralf Schwartz (werbeblogger.de) « Stadtgespräch – Public Relations DPRG

    [...] 38-40 65510 Idstein Tel.: 06126 / 954-445 Fax: 06126 / 954-169 e-Mail: presse@jack-wolfskin.com Trackback-URL dieses Beitrages Schlagworte (Tags): jack [...]

  17. xello

    da ist JW deutlich übers ziel hinausgeschossen. viele markenhersteller überschätzen ihre markenrechte. man kann sich nicht alles zu eigen machen. denke man nur an die abmahnungen seitens der telekom bezüglich der farbe magenta oder bezüglich des “T”, wo mir weiterhin schleierhaft ist, warum sich so etwas schützen lassen darf. irgendwo muss es da auch mal grenzen geben, hier wurde ganz klar mit kanonen auf spatzen geschossen und die rücknahme der abmahnungen kann nur eine logische konsequenz sein.

  18. googlehupf

    Die ‘hiddden Agenda’ des Werbebloggers finde ich gut (Kompliment!)

    Der Wolf ist zu kurz gesprungen ;-)

  19. satyasingh

    Fragt doch mal Shakira (die lässt JW in Frieden), oder bearwear.nl (mussten ihren Online-Shop schliessen: http://cli.gs/MmRMa4) ob sie gegen JW auch vor Gericht gehen.

    Der Beigeschmack ist so fade, dass ich weiterhin keine Lust mehr auf die Produkte von JW habe.

  20. Jan

    Wo ist eigentlich die Quelle für diese Pressemitteilung?
    Das ist übrigens überhaupt nicht skeptisch-böse sondern nur neugierig gemeint:
    Hat JW nun den Werbeblogger als Plattform für die Pressemitteling genutzt, oder ist die in einem abgeschirmten Pressebereich auf der JW-Website erschienen, den man als Normaluser nur nicht erreicht?

    War ja schon bei der letzten Mitteilung als PDF so: das PDF konnte man abrufen, aber wie man dort über die Website herankommen sein sollte, war nicht zu erkennen.

  21. Daniela

    Wie hier ja schon angemerkt wurde, ist es schön für die aktuellen 9 Fälle. Aber was ist mit den ganzen anderen Fällen. ich zum Beispiel wurde 2007 abgemahnt und musste zahlen. Also mindestens seit 2007 läuft diese Abmahnwelle, unterstützt von einer Anwaltskanzlei, die dafür bekannt ist.

  22. Roland Kühl-v.Puttkamer

    @Jan. Uns erreichte die offizielle Pressemitteilung aus erster Quelle. Ich nehme nun an, dass sie auch (bald) auf der JW-Website zu finden sein wird.

  23. Soenke

    Von diesen Abmahnungen bis zum Geld pressen bei Ebaay Auktionen ala “Hier Name eines US-Tätowieres” ist es ja auch ncht mehr sehr weit. Schon deshalb sollte man Waren dieses Herstellers meiden.

    Gibt es eigentlich diese schönen quadratischen Logos auch als aufbügelbare “Flicken” um original Logos zu verdecken??

  24. maxe frisch

    Abmahnungen als Profit-Center! Wenn das schon so lange (mindestens seit 2007) läuft, dann vermute ich, dass Wolfskin ne Menge Geld damit verdient hat. Diese Pressemeldung verstärkt mein Gefühl enorm. Wie es aussieht, will man diese Cash-Cow “Abmahnungen” nicht so einfach von aufgebrachten Kunden schlachten lassen.

    Werbeblogger GO!!!

  25. peter fischer

    HALLO Aufwachen!

    Mann oh mann, wir reden von partizipationsökonomie – jetzt reagiert das unternehmen, nimmt uns ernst und weiter gehts mit dem Fertigmachen. Was soll das? wir sprechen hier von vernichtungsökonomie. wenn ihr das wollt, sprechen wir über ein ganz anderes thema! denkt ihr eigentlich auch mal darüber nach, wer der eigentliche Nutznießer der Kampagne ist? Adidas und nike und wie sie alle heißen. Meint ihr, die würden so einsichtig reagieren wie JW? Sicher nicht! Merkt ihr eigentlich nicht, dass ihr eure eigenen ideen gefährdet, wenn es nur um Vernichtung geht? Wenn wir so weitermachen, werden unsere Blogs von anderen Unternehmen missbraucht, um Wettbewerber fertig zu machen. Dann haben wir wirklich viel erreicht!

  26. Gila von Meissner

    “die vor allem kritisierten Kosten erlassen.”

    Da wurde wirklich nichts verstanden. Kritisiert wurden natürlich auch die Kosten – aber vor allem auch die Rechtmäßigkeit der Alleinbeanspruchung von ALLEN Pfoten der Hemisphäre.

    Diese sehr unterkühlte Stellungnahme für ein angemessene Reaktion auf einen sehr emotional geführten Protest zu halten… ist blauäugig. Sie löst vor allem das eigentliche Problem nicht – was ist zukünftig mit Lizenzstoffen, spielenden Katzen, Hundeschulen?

  27. Du spürst das Gras…

    [...] die betroffenen Nutzer von dawanda.de werden eingestellt. Drüben beim Werbeblogger ist eine neue Pressemitteilung von Jack Wolfskin erschienen, laut der die Angelegenheit seitens JW mit der Herunternahme der beanstandeten Objekte [...]

  28. Jokerman

    @Peter Fischer

    mano man, ich Frage mich wirklich wer dein Gehaltsscheck unterschreibt. Dein Kommentar ist sowas von durchsichtig und lächerlich. Wolltest du jemanden einen gefallen tun? Oder bist du wirklich so beschränkt, das es hier nicht darum geht das wir JW fertigmachen wollen, sondern nur darum das JW das mit uns nicht macht.
    Und nein, ich und sicherlich auch alle anderen sind keine Mitarbeiter von Konkurrenten. Zumal Nike und Adidas sicherlich nicht spezi im Outdoor geschäft ist.

  29. ignatius

    Es freut mich, dass sich der Werbeblogger nach dem gestrigen “Umfaller” doch noch einmal aufgerichtet hat!

    Die Tatsache dass es nichteinmal zu einer Entschuldigung gereicht hat und immer noch auf dem Entfernen der Waren bestanden wird zeigt das wahre Gesicht von Herrn Hell, der sich jetzt nicht mehr auf einen “Betriebsunfall” oder auf den “Übereifer” einzelner Mitarbeiter ausreden kann.

    Wir sollten alles daran setzten, an dieser Firma ein möglichst schmerzhaftes Exempel zu statuieren, denn Umsatzrückgänge und Verluste sind das einzige was auf solche Leute überhaupt noch Eindruck macht. Das Thema muss unbedingt bis Weihnachten am Kochen gehalten werden, damit die Ihre Rechnung nicht nur hier im Netz sondern auch in der Bilanz präsentiert kriegen.

  30. togo

    JW versucht es noch einmal mit Gesichtwahren und jovialem Verhalten. Klappt nicht. Die Hidden Agenda bringt auf den Punkt, was der Bürger 2.0 erwartet – nicht nur von JW.

    Ich bin nach wie vor für eine Oline-Petition gegen kostenpflichtige Amahnungen und einen Rechtshilfefonds.

  31. Marc

    Diese Pressemitteilung ist übliches Firmengewäsch. Blabla halt. :-(

    Warten wir mal auf Montag… die Agenda ist absolut unterstützenswert.

    Die Position von JW sollte sich langfristig ändern, die paar Streicheleinheiten sind nicht genug!

  32. peter fischer

    @ jokermann

    JW hat’s ja gemerkt. ist zurückgerudert. Und nun? Vernichtung oder nächstes thema?

  33. Ulf030

    ich sehe die Idee von “Liberaler” als ganz spannend an: Wappen sind ausgenommen vom Markenschutz: damit ist der weg offen die Marke von JW zu löschen! An entsprechenden Kosten bin ich gerne bereit mich zu berteiligen!

  34. Gaston

    Hier wurde nach der Quelle gefragt.
    Die Erklärung ist inzw. als PDF abrufbar: jack-wolfskin.com/Po...

  35. joe

    JW zieht also ohnehin völlig überzogene Ansprüche zurück und erwartet dafür ein “danke”.

    also eine entschludigung sieht für mich anders aus!

    erst wenn JW alle lächerlichen vorderungen zurückgezogen hat und die menschen für ihren ärger angemessen ENTSCHÄDIGT hat, ist JW für mich wieder kauf- und weiterempfehlbar.

    kleiner tipp noch: ich weiß… früher hatte der verbraucher nicht viel macht. aber das gibt es jetzt so eine erfindung: das internet. und das mag euch jetzt angst machen, aber in zukunft wird der verbraucher dadurch noch VIEL MEHR macht bekommen und dann könnt ihr eure scheiße nicht mehr durchziehen.

  36. 50hz – Werkstatt für Netzkommunikation » Blogarchiv » Jack Wolfskin: Charismatischer Unternehmensgründer, ein überschätztes Konzept

    [...] Agenda, die die Werbeblogger da aufstellen, ist natürlich maßlos überzogen. Angesichts des sogenannten Einlenkens und der damit [...]

  37. Casa di Falcone

    @ peter fischer
    “JW hat’s ja gemerkt. ist zurückgerudert. Und nun? Vernichtung oder nächstes thema?”

    Und was ist mit all den anderen zu UNRECHT Abgemahnten???

  38. JoJo

    @peter fischer

    Es geht niemandem um das Vernichten von Jack Wolfskin. Es geht darum, eine ernsthafte Einstellungsänderung zu erreichen.
    Darauf lässt die Presseerklärung allerdings nicht schließen. Der Unterton geht für mich eher Richtung “Naja, damit werden die da im Internet schon Ruhe geben und wir um eine ernsthafte Debatte drumherum kommen.”
    Abgesehen davon ist das Verhalten von Jack Wolfskin auch in anderen Bereichen ethisch fragwürdig – man denke nur an den Bau des Logistikzentrums in einem Naturschutzgebiet oder faire Arbeitsbedingungen bei den Zulieferern, wozu JW keine Aussagen gegenüber diversen Einrichtungen treffen wollte.

  39. Ulf030

    @joe: ganz richtig! es gibt ein Internet! ;) – nochmal meine Idee: Wappen sind vom Markenschutz ausgeschloßen: wie beantragt man eine Löschung wegen der Verwechslungsgefahr mit Nienborg?

  40. joe

    @peter fischer:

    ja, sie sind jetzt ein paar meter zurückgerudert. zugegeben. das ist aller ehren wert. vorher sind sie allerdings leider mit außenbordmotor etliche kilometer zu weit nach vorne geschossen! reicht also nicht.

    wirklich zurückrudern hieße: entschuldigen, entschädigen, ansprüche zurückziehen, guten willen zeigen und in zukunft daraus lernen!

  41. cama

    Diese Agenda unterzeichne ich gerne, denn auch wenn hier zurückgerudert wird ist immer noch ersichtlich, dass JW a l l e Pfoten für sich beansprucht.

    In dem Urteil zu tuc-tuc stand der Hinweis auf eine schwache Marke wenn Bilder aus dem täglichen Leben genutzt werden.

    JW sollte sich ein anders Bild entwickeln lassen um vor Pfoten geschützt zu sein.

    Es ist toll, dass der Pfötchenclub ruhigeren Zeiten entgegen sehen kann, aber Pfötchen können und dürfen auch nach dieser Erklärung nicht mehr genutzt werden und alle anderen Abgemahnten sind immer noch die Leidtragenden dieser unsäglichen Abmahnwelle.

    So hatte ich mir ein Einlenken nicht vorgestellt.

    Für mich ist diese Angelegenheit noch lange nicht erledigt.

  42. Roland Kühl-v.Puttkamer

    Wir sollten auch nicht vergessen: Der Rechtsbeistand der Damen hat bisher -natürlich- auch Geld gekostet, den diese Abmahnungen in unmittelbarer Konsequenz verursacht haben…

  43. Mitch

    Peter, anscheinend kannst Du dich nicht in die Lage der Beschuldigten hineinversetzen. Das, was ihnen angetan wurde, ist nicht so leicht wiedergutzumachen, auch nicht durch Zahlung eines Schmerzengeldes. Du bist dir überhaupt nicht bewusst, welch psychologischer Schaden hier und dort angerichtet wurde – und das sollte man sich von solch einer Firma nicht gefallen lassen, für die wohl eigene Regeln gelten.

    Soll die Firma doch den Bach runtergehen!

  44. personaldebatte

    @ignatius

    Genau, erst wenn mindestens 200 Mitarbeiter entlassen sind, ist Sühne getan!

    Peter Fischer hat Recht und Sie sind ein Idiot mit ihrem dämlichen “schmerzhaften Exempel”.

  45. personaldebatte

    @Mitch, kann ich dann auch von Ihnen Schmerzensgeld für Ihren Beitrag verlangen? Ich setze mal so zweidrei JW-Komplettausstattungen für eine Outdoor-Weltreise an. Wäre das ok?

  46. Liberaler

    @ Ulf030
    wenn ich das nötige Kleingeld für die teuren Anwälte hätte, würde ich sehr gerne bei der Klage dabei sein :-)
    Das Wappen gibt es schon seit über 800 Jahren, Wolfskin hätte überhaupt nicht für die Pfote ein Patent beantragen dürfen.

  47. joe

    @personaldebatte:

    keiner will, dass du gefeuert wirst.
    und keiner will, dass dein arbeitgeber den bach runter geht.
    wirklich nicht. das erledigt sich von selbst, wenn es so weiter geht.

    JW hat leider immer noch nicht verstanden, dass es nicht um JW geht sondern um die MENSCHEN, die geschädigt wurden.

  48. bugsierer

    grauenhafte pressemitteilung. die haben nichts gelernt. so werden die das unternehmen an die wand fahren.

    wo kann man für die damen spenden?

  49. ignatius

    @peter fischer

    > Wenn wir so weitermachen, werden unsere Blogs von anderen Unternehmen missbraucht, um Wettbewerber fertig zu machen.

    Wieso missbraucht? Solange sie dabei bei der Wahrheit bleiben, wäre das wunderbar. Wenn das Anprangern unmoralischer Praktiken zu einem ganz normalen Teil des Wettbewerbs würde, dann würden alle gewinnen, denn Unternehemen fürchten sich vor der Konkurrenz bedeutend mehr als vor ein paar Bloggern.

    Man stelle sich vor: Ein anderer Hersteller von outdoor-Bekleidung bietet traumatisierten Abmahn-Opfern von JW publikumswirksam an, etwaige JW-Sachen gegen eigene Produkte zu tauschen; oder gar, die Gerichtskosten für einen Musterprozess oder eine Gegenklage zu übernehmen.

    Nicht das ich damit rechne, dass es je dazu kommen würde (dazu sind Firmen einfach zu feig), aber der Gedanke hat was …

  50. Jack Wolfskin nimmt Abmahnungen zurück | Gongmeditation.de

    [...] Werbeblogger, der die ganze Sache ins Rollen brachten, sieht es ähnlich. Seine ausführliche Einschätzung seht ihr hier. Darin geht er auch auf das Telefongespräch mit Manfred Hell in dieser Woche [...]

  51. dschinny

    @peter fischer
    Der geringfügige Reduzierung des bereits begangenen Unrechts in selbstgerechtem Ton reicht aber nicht!

    Ich wurde nicht abgemahnt, ich verkaufe auch zur Zeit nichts.

    Für den Fall, dass ich etwas verkaufen möchte (ein Bürgerrecht!), bestehe ich aber darauf, keine Angst haben zu müssen, dass unverschämte Behauptungen à la “alle Pfoten sind unser” von Jack Wolfskin in meinen Briefkasten flattern, sei die angefügte Kostennote nun klein oder groß.

    Dazu bin ich durchaus bereit zu unterstützen, dass an JW ein Exempel statuiert wird, denn genau dass sind die Methoden der JW-Rechtsabteilung: bestrafe Eine, erziehe Hunderte.

    MEIN Erziehungsziel ist die obige Agenda, politisch bin ich parallel dazu aktiv.

    Jack Wolfskin hat seine ungerechte Attacke auf MEINE FREIHEIT und geschäftliche Handlungsfähigkeit keineswegs abgeblasen, lediglich PR-mäßig aufgebürstet, also warum sollte ich aufhören, diesen Mißstand mit allen Mittel zu kritisieren, die mir zur Verfügung stehen?

    Solange der Psychoterror anhält, wird es Menschen geben, die klar sehen und sich WEHREN.

  52. Claudia Klinger

    Hab gerade gelesen, dass JW auch ALLE BÄRENTATZEN-MOTIVE für sich beansprucht und allerlei Bären-Communities (wusste gar nicht, dass es sowas gibt) schon heftige Probleme haben:

    skorpionstich.wordpr...

    Das alles zeigt m.E. deutlich, dass nicht nur Unternehmen wie Jack Wolfskin “zur Vernunft kommen” müssen, sondern dass auch das Markenrecht geändert werden muss.

    Es darf nicht sein, dass jemand ein konkretes Logo (spezielle Wolfstatze) schützen lässt und dann mit der Keule einer sehr weit verstandenen Verwechslungsgefahr, die zu bestimme im Ermessen des Richters liegt, sämtliche Pfoten dieser Welt für sich beansprucht!

  53. LeaofRafiki

    Dieses Zitat aus der Presseveröffentlichung “Darüber hinaus wird Jack Wolfskin sein Vorgehen in Fällen von kleingewerblichen Angeboten verändern.” wie auch der Satz von Gila von Meissner am 23. Oktober 2009 um 14:08 Uhr “Sie löst vor allem das eigentliche Problem nicht – was ist zukünftig mit Lizenzstoffen, spielenden Katzen, Hundeschulen?” wirft für mich nun einige ganz persönliche und spezielle Fragen auf.

    Doch vorweg, quasi als Erläuterung meines Hintergrundes: ich bin Halterin von mehreren Katzen, Sammlerin von Katzenartikeln und zudem stark bewegungseingeschränkt. Diese drei Merkmale sind zwar recht intim, aber wichtig, denn:
    Ich liebe Pfötchendecken. Gestickte Pfötchen auf Handtüchern, auf anderen Textilien, Pfötchen auf Kaffeebechern, auf Geschirr, Pfötchen auf allem, was sich damit verzieren läßt, selbst einen USB-Stick in Form einer Pfote konnte ich ergattern. Wohlgemerkt, katzige SAMTpfötchen ohne Krallen, beileibe keine Bärentatzen oder gar Wolfspfoten mit Krallen.

    Doch zurück zu den Fleece-Decken für meine schnurrenden Mitbewohner.
    Sie befinden sich schon seit Jahren in meinem Haushalt. Teils industriell gefertigt, teils in liebevoller Handarbeit von Tierschützerinnen hergestellt, erstanden auf Flohmärkten oder in entsprechenden Web-Shops zu Gunsten des Tier- und Katzenschutzes, deren Erlös der Finanzierung von Kastrationsaktionen, Impfaktionen oder zur Unterstützung der Fütterung wild lebender Katzen diente.
    Und ich brauche ständig Nachschub, denn Katzen haaren, gerade und erst recht auf den ihnen zugedachten Decken und diese Haare lassen sich irgendwann nicht mehr entfernen, nur noch die ganze Decke…
    Aber beim Zoohändler Fressnapf gibt es sie nicht mehr, der mußte sie nach Abmahnung von JW aus dem Programm nehmen.
    Bei KiK sind sie schon seit Jahren nicht mehr erhältlich.
    Bei Dawanda kann ich sie auch nicht mehr kaufen, die Kunsthandwerkerin, bei der ich im Juni diesen Jahres eine erstand, ist Mitglied des abgemahnten Pfötchenclubs.
    Eine Quelle hab ich noch, die ich hier wegen der bestehenden Abmahngefahr nicht nennen möchte, aber was tue ich, wenn die auch versiegt?
    Wie komme ich jetzt an die von meinen Lieben heißgeliebten Fleece-Decken mit Pfötchendesign wenn sie nirgends mehr öffentlich angeboten werden dürfen?

    Klar kann ich mir Lizenstoff aus den USA kommen lassen, aber was dann?
    Ich kann nicht selber nähen, nicht weil ich zu doof zu dazu bin, sondern wegen mangelnder motorischer Fähigkeiten (s.o.)
    Beauftrage ich eine Schneiderin oder gebe eine Decke bei einer Kunsthandwerkerin in Auftrag, setze ich sie damit nicht der Gefahr einer Abmahnung durch JW aus?
    Muß ich warten, bis JW Hunde- und Katzendecken ins Programm nimmt? Würden sie überhaupt ihr Programm auch auf Katzenpfotendesign ausweiten? Oder müßte ich dann meine Katzen auf Wolfstatzendesign ruhen lassen? Zu welchem Preis würde JW sie anbieten?

    Anders gefragt:
    Muß ich mir nun von JW das Design meiner Inneneinrichtung diktieren lassen, wenn alle anderen Pfötchen außer Wolfstatzen vom Markt verschwinden?
    Und nicht nur meiner Inneneinrichtung, denn der von JW anvisierte Bildmarkenschutz greift ja in viel mehr Bereiche…
    Das wäre meiner Meinung nach eine starke Einschränkung meiner Persönlichkeitsrechte! Kann ich JW deswegen verklagen?

    Blöde Fragen, die nicht ernst zu nehmen sind? Im Kern vielleicht doch, denn:

    Ich stelle sie als Verbraucherin, Käuferin, Kundin die sich nicht vorschreiben lassen will, z.B. welches Design auf dem Markt angeboten werden darf und was nicht.
    Darüber hinaus denkend bin ich stinksauer, daß die Großen immer wieder versuchen, den Markt in ihrem Sinne zu bereinigen und zu verflachen, wie z.B. auch bei der Kartoffelsorte Linda geschehen, bei Apfelsorten, die es nicht mehr im Supermarkt gibt, nur noch auf Streuobstwiesen oder in Hausgärten, bei allem, was eine Verringerung der Arten oder Sorten angeht.

    Dies nur als gedankliche Anregung.
    Ich verfolge diesen Blog mit Aufmerksamkeit, aber mir fehlte bislang die Verbraucherperspektive…

  54. peter fischer

    @ joe

    Wenn ich die Presseerklärung richtig verstanden habe, will JW seine internen Prozesse ändern, um in Zukunft die Verhältnismäßigkeit zu wahren. Neben den Entschädigungen. Das ist nicht nur zurückrudern, sondern auch Zukunftsgestaltung.

    @ JoJo

    Klar – alles muß auf den Prüfstand – das gilt aber nicht nur für JW, sondern für jedes Unternehmen.

    @ Mitch

    Bin auch schon Opfer von ungerechtgertigten Abmahnaktionen geworden. Weiss also, worum es geht und kann die Wut nachempfinden. Weiss aber auch: der psychologische Schaden hält sich in Grenzen, wenn der Abmahner einsicht vermittelt. Das kann man überleben. Wenn aber eine firma den Bach runtergeht, wie du forderst und tausende Menschen in Existenznot geraten – dann überleg mal, was das bedeutet. insofern kann deine forderung nicht wirklich dein ernst sein.

  55. personaldebatte

    @joe

    Ich höre Ihre Tränen, wenn Sie MENSCHEN sagen. Klingt irgendwie nach Krokodil.

    Es geht hier nicht um arme geschädigte Menschlein, sondern um eine ungeschickte und unsensible Markenpolitik, nicht weniger, aber auch nicht mehr. Ihr scheinheiliges Gemenschel heben Sie sich doch bitte für die RTL-Reportagen auf, aus denen Sie Ihre Herzensbildung beziehen.

  56. Kretin

    @peter fischer:
    @personaldebatte:

    Man kann es auch so sehen: wenn an JW “ein Exempel statuiert wird”, werden es sich andere Firmen in Zukunft genau überlegen, ob sie solche üblen Machenschaften riskieren können. Alternativ kann sich natürlich JW bereiterklären, sich ab jetzt zivilisiert zu benehmen und die bisherigen Übergriffe rückgängig zu machen. Insbesondere den offensichtlich idiotischen Anspruch auf Pfotendarstellungen aller Art aufzugeben. Das sind übrigens Minimalforderungen.

  57. Jack Wolfskin zieht Abmahnungen zurück, bleibt bei seiner Haltung | Spreeblick

    [...] den entscheidenden Satz aus der Pressemeldung von Jack Wolfskin (PDF) jedoch nicht, und auch beim Werbeblogger wurde es offenbar überlesen: Dies bedeutet, dass wir mit dem Entfernen der betroffenen Produkte [...]

  58. *StillerBeobachter

    Wir freuen uns sehr für unsere Kolleginnen vom *Pfötchenclub*.
    Für uns kann esnur heißen :JETZT ERST RECHT !!!

    Wir – die Mitglieder von DAWANDA haben bereits eine
    Petition in Vorbereitung.Es geht nicht nur um das schwammige
    Markenrecht sondern um die gesamte Benachteilung ALLER
    Kleinunternehmen.
    Dieser *Abmahnwahnsinn muß ein Ende haben.
    Das betrifft nicht nur die Fa. Jack Wolskin.
    Das ist die zweite die von unserer Plattform eingereicht
    wird.
    Wir haben im letzten Jahr auch die Petition gegen die *unsinnige* Novellierung zu VerpackungsVerordnung geführt,
    die bis heute -8 Monate danach – noch in der parlamentarischen Prüfung ist.
    Wir werden weiter darüber berichten und hoffen auf sehr große Beteiligung, wenn die Petition online ist.

    Bis dahin könnt Ihr Euch auch den zahlreichen
    Protestaktionen beteilligen, die wir gestartet haben.
    Infos findet Ihr hier:
    (ich hoffe, daß ich einen Link setzten darf – sonst bitte entfernen.

    de.dawanda.com/topic...

    Weiterhin ist mit Hilfe vom werbeblogger.de ein
    Solidaritätsfond in Arbeit – das muß das rechtlich einwandfrei geführt werden.
    Wenn das freigeschaltet ist, freuen wir uns auf *rege Beteiligung*.*Prominente Beführworter* sind ebenfalls
    herzlich Eingeladen.
    Wir bedanken uns ganz herzlich für diese gewaltige
    Hilfswelle und die wahnsinne Unterstützung von den verschiedensten Stellen.- ganz besonders bei werbeblogger.de.Auch bei den Medien und den
    Fernsehanstalten, die deutlich ihr Interesse zeigen.
    Wir bei DAWANDA sind bereit für unser Recht zu kämpfen.
    Es wäre auch sehr hilfreich, wenn sich betroffene
    Firmen, die bisher in der Anonymität verborgen waren
    endlich zu Wort melden und aus Ihrem Schattendasein
    heraustreten,die bisher stillgehalten und bezahlt haben.

    Bis die Petition steht, beteiligt Euch bitte auch mit eigenen Aktionen.

    Den nachstehenden Text habe ich auf werbeblogger.de
    veröffentlicht – er kann gebloggt, getwittert, gemailt,
    oder mit Hand und Fuß an Eure greifbaren Politiker,
    an wen auch immer in Eurem Umfeld verteilt werden.

    Hier der veröffentlichte Text damit jeder weiß, worum es geht:
    (Eure Daten könnt im Anschreiben solltet Ihr persönlich anpassen )

    Sehr geehrte Damen und Herrem
    Zunächst einmal möchte ich mich vorstellen,.
    Ich bin einer der zahlreichen Kleinunternehmer in diesem Land, der über das
    Internet einen Handel mit kunsthandwerklichen Arbeiten und die von der Politik völligst vernachlässig verden.
    Unter anderem biete ich auch auf der durch die erneute *Abmahnwelle der
    Firma Jack Wolfskin auf der betroffenen Plattform DAWANDA an.
    Dieser Fall hat bereits ein so hohe Präsenz im Internet und in den öffentlichen
    Medien, das man dies gar nicht mehr ignorieren kann.
    Durch solche Aktionen (JW ist nur einer der vielen…)
    wird ganz eklatant in das Produktionwesen eingegriffen und Produktivität im Keim erstickt.
    Hier hat der Gesetzgeber die einmalige Chance Korrekturen vorzunehmen
    um freien und sicheren Handel ersteinmal zu ermöglichen-
    Ich weiß nicht , ob ich hier Links setzten darf.
    Das Thema ist sehr leicht zu ergooglen,wenn man
    nach Jack Wolfskin sucht.
    Aber wer *orientiert* ist ,weiß um den jüngsten *Abmahnskandal*
    der Firma Jack Wolfskin .
    Es ist eine Schande, daß in einem Land wie der Bundesrepublik Deutschland
    der Wettbewerb durch Abmahnmissbrauch und *Kostenlage* die Wettbewerbsfähigkeit eines Mitbewerbers geregelt wird.Und es ist eine Schande für dieses Land,wenn für Betroffene ein Spendenkonto eingerichtet werden muß, um sich gegen solch einen Angriff mit Kostennoten um die 1000,00 Euro zu wehren.
    Die wenigsten Kleinunternehmer verzeichnen über Einnahmen in dieser Höhe und steuern geradewegs in HARTZ4. Ist das gewollt?
    Wird der durch die Gesetzgebung *zugelassene* Spielraum für solche Geschäftspraktiken, der ja inzwischen eine sehr lukrative Einnahmequelle für eine Anzahl von Lobbyisten geworden ist, weiterhin aufrechterhalten ?
    Dazu gehört vor allem das völlig veraltete *Markenrecht*aus dem letzten
    Jahrhundert, daß solchen missbräuchlichen Abmahnungen den Nährboden bietet.
    Wir sind im Web 2.0 angekommen, liebe Volksvertreter.
    Dazu gehören die *Abzockmethoden* wie die unsinnige Verpackungsverordnung,
    Gegen diese Novellierung dieser Verordnung wurde im letzten Jahr! ebenfalls von der Plattform DAWANDA eine Petition organisiert und beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eingereicht, weil sie eine unzumutbare Belastung für die Kleinunternehmen darstellt. Heute- 8 Monate !!!danach ist diese Petition noch immer in der parlamentarischenPrüfung ??? ohne Mitteilung an die Hauptpetentin.
    Wir wurden gezwungen einen Vertrag mit einem *Versorgungsunternehmen abzuschliessen z.B. Duales System – Grüner Punkt
    Es wurden Verträge abschlossen, die an einen Markennutzungsvertrag *gekoppelt* waren,. Die Ankündigung der verdreifachung dieser Kosten , die ein Sonderkündigungsrecht auslösen, wird dem Lizenzvertrag aber nicht dem Markennutungsvertrag zugebilligt???
    Ist das *Freie Marktwirtschaft*, wenn man sich ständig an den Konten der Kleinunternehmer bedient um Lobbyisten das *lukrative Geschäft* aufrechtzuerhalten???
    Dazu gehört natürlich wie oben beschrieben eine rechtssichere Formulierung
    der Widerrufsbelehrung. Das sind Käuferrechte , die mit Füßen getreten werden,
    weil sie vom Käufer überhaupt nicht mehr verstanden werden.Die vom bmj vorgegebene und veröffentlichte Widerrufsbelehrung ist in keinerweise sicher.Der Europäische Gerichtshof hat eine Reihe von Urteilen gesprochen, die in dieser Belehrung für den Verbraucher n i c h t enthalten sind.Das Inkrafttreten einer Neufassung der Widerrufsbelehrung ,die für den Oktober diesen Jahres angekündigt war, wurde auf den Juni 2010 verschoben. Das heißt jeder Gang zum Briefkasten wird zur Odysse.Und das betrifft nicht nur die Kleinunternehmen.Nur, diese können die lukrativen Einnahmequellen von findigen Anwälten, die mit Abmahnungen ihr *täglich Brot verdienen*nicht aus der Portokasse bezahlen und die Kleinunternehmen werden so in den Ruin getrieben und zurAufgabe gezwungen.
    Hier werden Arbeitsplätze vernichtet!!! Ist das gewollt???
    Wann kommt endlich die Harmonisierung des Europäischen Handels
    voran, damit überhaupt erstmal ein fairer Wettbewerb stattfinden kann.?Es wird Zeit , daß die Politik hier endlich tätig wird und besonders
    die Kleinunternehmen ( das sind in der Hauptsache Mütter mit Kindern,die einen enormen Beitrag für dieses Land leisten …das sind die Frauen,die die
    nächste Käufer -und Verkäufergeneration großziehen und deren wertvolle Arbeit für dieses Land -mit Füßen getreten wird)
    Auch nicht zu unterschätzen ist es , das das eben diese Frauen auch die nächste
    Wählergeneration erzieht…
    Wir fordern deshalb eine Reformierung des Markenrechtes
    FINGER WEG VOM ALLGEMEINGUT
    KEINE AMERIKANISCHEN VERHÄLTNISSE
    STOPPT ENDLICH DEN ABMAHNMISSBRAUCH
    SORGT FÜR EINE SICHERE GRUNDLAGE FÜR FAIREN HANDEL
    IM INTERNET
    Sie sehen, ich habe viele Fragen, die eine Gruppe von Menschen betrifft, nämlich Menschen,ich spreche hier in erster Linie für die Frauen, die eigenverantwortlich handeln und durch unsinnige Verordnungen und *dehnbaren Gesetzesauslagen* in ihrer Kreativität und in Ihrem Handeln ungerechtfertigterweise gehindert und benachteiligt werden
    Und das diese Frauen sich sehr engagieren , weil sie mit ihrem Verdienst ihre Familien miternähren !weil das Familieneinkommen dazu nicht mehr ausreicht -zeigt ganz deutlich das öffentliche Interesse.
    Eine weitere Petition und *aufrüttelnde* Aktionen sind bereits in Planung .
    So – nun bedanke ich mich sehr für Ihr *offenes Ohr* und hoffe auf eine Antwort .Ein Blick in Ihr Wahlprogramm läßt mich hoffen.
    Mit sehr freundlichen Grüßen

    (Kleinunternehmer)

  59. Marketingrecht

    Die Tatze des Grauens? Oder: Da frohlockt das Blog….

    Es gibt wohl nichts Schöneres für Blogger, als wenn sie sich als Gutmenschen 2.0 präsentieren können. Die Hüter der Freiheit und Brüderlichkeit, letzte Bastion gegen die pösepöse Welt da draußen, wo Menschen mit Rechten diese auch noch wahrnehmen wolle…

  60. Sebastian

    Wir sollten darauf achten, dass diese sachliche Debatte nicht von, sagen wir mal Pseudonymen wie Peter Fischer, Personaldebatte und Mitch, vergiftet wird.

  61. Der-Gande

    JW ist in meinen Augen der “Abmahner des Jahres”.
    Ansonsten stimme ich @kretin voll und ganz zu

  62. joe

    @personaldebatte:

    fast richtig. es geht um “eine ungeschickte und unsensible Markenpolitik” die nunmal menschen ernsthaft geschädigt hat.

    aber man sieht ja, was ihnen wichtiger ist. die kommentare sprechen für sich. sie scheinen ein trauriges weltbild zu haben (,das sie anscheinend mit @markenrecht teilen).

    apropos… SIE werden durch 1000€ strafe vielleicht nicht ernsthaft psychologisch und materiell geschädigt. für viele andere menschen bedeutet dieser betrag allerdings der ruin. und psychische schmerzen.

    und wie gesagt, früher konnte man sich als unternehmen solche aktionen leisten. heute leider auch noch in einem gewissen umfang, da das thema den mainstream (ARD, ZDF, RTL, BILD,…)leider (noch) nicht ganz erreicht. aber das wird sich ganz gewaltig ändern. in den nächsten jahren wird das hier mainstream sein… und dann wirds RICHTIG ungemütlich für unternehmen die keinerlei soziale verantwortung zeigen. just wait…

  63. Jokerman

    @Peter Fischer und allen anderen …

    es geht hier um ein raffgieriges Unternehmen, das seine Umsätze und Gewinne durch Abmahnungen schönt und das alle Tierschutzvereine (!) und sonstige Institutionen, kleinstanbieter usw abmahnt. Da hängen viel mehr Jobs dran.

    Darum gehts auch nicht, keiner will das JW-Mitarbeiter auf der Straße sitzen. Aber Fakt ist: Machen die so weiter und mahnen alles ab, was nur einer Pfote ähnelt, dann sind Sie das Patent und alle Kunden gleich mit los. Meinetwegen kann JW auch ganz von der bildfläche verschwinden. Ist eh nur noch ein Heuschrecken unternehmen, die ja maßgeblich an der Finanz- und Wirtschaftskrise schuldt tragen.

    Ich werde eine entsprechendes vorgehen finanziell unterstützen und auch eine ePetition unterschreiben.

    Und nochwas:

    Heute ist es JW, morgen andere Unternehmen die denken das Sie alles im dunklen verheimlichen können.

    ZEHRT SIE ALLE ANS LICHT!

    Blogger sind die Wachhunde unserer Gesellschaft. Sie drücken den Finger in die Wunde solcher Unternehmen, die versuchen unschuldige und unmündige auszubeuten. Stellt Sie an den Pranger und zeigt mit dem Finger auf sie. Sie sollen büßen für ihre skrupelosigkeit und ihre menschenverachtende Geldgier.

  64. Arnold Berg

    Das Schaf im Wolfspelz nimmt Hell doch niemand mehr ab. Da versucht einer seinen A* zu retten und merkt gar nicht, dass der längst in Flammen steht. Man kann nur hoffen, dass sich andere Unternehmen, die gleich mit der Keule kommen, um unterbeschäftigten Juristen ein Zubrot zu sichern, dies eine Lehre sein lassen.

  65. Axel Porsch

    Grins, Winkelzüge aus dem Taunus. Die Presseabteilung von „El Comandante“ schrieb: …„Dies bedeutet, dass wir mit dem Entfernen der betroffenen Produkte von der Internetplattform die Fälle als erledigt ansehen, keine weiteren rechtlichen Schritte verfolgen„…

    Dies ist eine ganz fiese Masche und ein Pyrrhussieg für die Dawanda Ladies. Ich kenne nicht alle abgemahnten Motive, aber ein grosser Teil schien mir mit der Wolfskin-Tazze nicht verwechselbar, wäre also voraussichtlich kein Verstoss gegen das Markenrecht. Ein Sieg im Verfahren gegen Wolfskin möglich.

    Mit dieser unterkühlten Presseerklärung behält Wolfskin weiterhin alle Optionen für künftige Abmahnungen, wie berechtigt sie auch sein mögen.

    Also frei nach Hans Scheibner: „Ach, mein Kleiner: Das macht doch nichts, das merkt doch keiner“

  66. ignatius

    @peter fischer und personaldebatte:

    Wenn Sie bis jetzt nichts daran gefunden haben, in einem Unternehmen mit solchen Geschäftspraktiken zu arbeiten, dann haben Sie auch keinen Grund hier zu jammern, wenn dem Unternehmen dafür die Rechnung präsentiert wird.

    Wenn Sie sich beklagen – und vielleicht auch einen konstruktiven Beitrag leisten wollen, dann würde ich Ihnen raten, sich mit Ihren Sorgen an Ihren Betriebsrat zu wenden und das Thema mit Ihren Kollegen zu diskutieren, damit überhaupt erst einmal ein Problembewußtsein entsteht.

    Letztendlich denken Sie genauso wie Ihr Chef, dass es hier nur darum geht, einen “Betriebsunfall” möglichst billig zu kaschieren und ansonsten weiterzumachen wie bisher. Glücklicherweise ist das heute nicht mehr ganz so einfach wie noch vor zehn, zwanzig Jahren …

    Wir sind hier jedenfalls die falschen Adressaten für Ihren Frust. Der richtige Adressat sollte ab Mo. wieder im Büro sein …

  67. tom

    Ich schäme mich, Produkte von Jack Wolfskin zu besitzen. Überlege ernsthaft, ob ich sie wegwerfen oder zumindest die Logos entfernen/überdecken soll.

    Werde nie wieder Produkte der Marke JW kaufen.

  68. maxe frisch

    sehr treffend erkannt, die Wolfskin-Adepten, ignatius. Jetzt geht es weiter, ohne die Trolle zu füttern ..

  69. AndreasK

    Vorschlag für einen weiteren Punkt auf der Agenda:

    - Entwicklung von Aufnähern und Aufklebern zum Verdecken des Wolfskin-Logos an Rücken-, Brust und Armwerbung an JW-Kleidung – in Zusammenarbeit mit den abgemahnten Näherinnen, denen der Erlös des Verkaufs zugute kommt

  70. Bastelomi

    Im Forum von globetrotter.de werden Kommentare, die sich kritisch mit der heutigen Presseerklärung von JW auseinandersetzen gelöscht.

  71. asperix

    @tom

    Spende die Produkte gemäß JWs Motto “draussen zu hause” an Obdachlose (und stell ein Foto von dem neu Eingekleideten bei Flickr rein)

    Danke im Voraus

  72. Ist Jack Wolfskin auf den Hund gekommen? | BlickBerlin.de

    [...] Per dpa berichten nun auch die regionalen Tageszeitungen. Von zig Blogs und Twittern, an der Spitze Werbeblogger.de, den Foren der Outdoor Communities bis hin zu den Kunden von [...]

  73. Six

    ein bisschen fanatischist die ganze Debatte schon.

    Das ist doch jetzt ein schöner Erfolg. JW hat die Abmahnungen zurückgezogen und angekündigt in Zukunft differenzierter vorzugehen.

    Für eine Heiligsprechung reicht das nicht. Ich gratuliere trotzdem ganz herzlich!

  74. John Dean

    Ich hätte nicht geschrieben:

    Ein aktuelles Treffen am kommenden Montag entbehrt nun zunächst jeder Grundlage.

    Abgesehen davon, dass ich das als zu scharf formuliert empfinde, denke ich, Gespräche schaden nicht. Ich habe sehr den Eindruck, dass auch JS von Gesprächen noch viel profitieren könnte, und mehr noch, dass es eine gute und wertvolle Aufgabe ist, Markenverantwortlichen die Herausforderungen einer partizipativer gewordenen Netzwelt zu vermitteln.

    Man sollte miteinander sprechen, sogar dann. wenn man sich mit Kanonen beschießt. Gerade dann. Und im schlimmsten Fall ist so ein Gespräch eine Gelegenheit, Fragen zu stellen und einen Dialog aufzubauen – und zwar auf eine Weise, die dank face-2-face oft bessere Aussichten hat, als eine Kommunikation bloß auf Blog-Ebene.

    (Ich selber bin gerne und oft konfrontativ, und nur selten ist das zielführend – und ich meine beobachtet zu haben, dass das Geblogge diesen “konfrontativen Zug” im Dialog-Geschehen eher verstärkt. Was man – aus JS-Sicht – evtl. auch von der schnellen Verfügbarkeit von Anwälten sagen könnte…)

    Mir ist die Presseerklärung auch zu fad, ja, ich finde sie sogar etwas fadenscheinig. Und genau darum:

    Man spreche miteinander!

  75. die.waschkueche

    Ein fettes Danke an die Werbeblogger Ralf Schwartz und Roland Kühl-v. Puttkamer!!!!!! Ohne Euer Engagement wäre die ganze Sache in der Bedeutungslosigkeit versoffen!

    Trotzdem heißt es für mich: Weitermachen. Letztendlich ist es das Ziel dem unsinnigen Abmahnwahn und dem absurden Markenrecht endlich mal einen Riegel vorzuschieben! Jack Wolfskin ist nur ein Symptom von vielen, die Wurzel des Übels sitzt ganz woanders.

    Herzliche Grüße aus der waschkueche

  76. Martin

    …zu “Jack Wolfskin zieht Abmahnungen zurück, bleibt bei seiner Haltung | Spreeblick”

    Das trifft doch des Wolfes Kern:

    “Dies bedeutet, dass wir mit dem Entfernen der betroffenen Produkte von der Internetplattform die Fälle als erledigt ansehen…”

    JW beharrt also weiterhin auf seinem Standpunkt das generell alle Pfoten wegen Verwechlungsgefahr zur JW Tatze verboten bleiben und bei Verwendung dagegen vorgegangen wird.

    Das macht die Sache doch noch schlimmer als vorher!

  77. Jack talking « pampa a.k.a. heide

    [...] gesehen bei SpOn, zitiert vom Werbeblogger, der natürlich noch viel mehr dazu erzählen kann.  Wenn jetzt noch JW der taz erlaubt, ihre [...]

  78. Kretin

    “Ein aktuelles Treffen am kommenden Montag entbehrt nun zunächst jeder Grundlage.”

    Stimmt doch so. Wenn sich Herr Hell dumm stellt: auch das können andere besser. Er bekommt halt noch eine Woche Zeit, in der er sich seine kollabierenden Umsatzzahlen ansehen und gleichzeitig überlegen kann, was er wohl falsch gemacht hat. Hilfreich hierbei: die aufmerksame Lektüre von werbeblogger.de!

  79. David Bowman

    “Coole” Antwort (Achtung: Das war Satiere) von JW/Hell …
    Auch bei JW sitzen in erster Linie Menschen – wie DU und ICH.
    Die meisten sind Angestellte und “Weisungsgebunden”. Denen
    sagen “WIR” jetzt (Hidden-Agenda), was SIE zu tun und zu lassen
    haben. Das sie nicht “gewusst” haben was da auf sie zurollt,
    davon können wir mal getrost ausgehen. “DIE” haben schlicht und
    einfach nicht gelernt (innerhalb ihrer Firmenkultur) was da
    “draußen” so im 21.Jahrhundert abgeht. Und WIR sehen es doch
    selbst an dieser Diskussion, wie schwierig Kommunikation ist.
    Jetzt ist da aber auch noch das Problem, das man so treffend
    “als das Gesicht wahren” bezeichnet. Wenn mir jemand sagt, das
    er mich “Scheisse” findet, falle ich ihn auch nicht gerade um den
    Hals – auch wenn er im Recht ist. Was macht jeder von uns – und
    zwar Reflexartig? Genau! Sich verteidigen, sich erklären.
    Veränderungen kommen definitiv nicht nach dem Motto: “O.K.
    wenn du das jetzt so sagst, dann mache ich das so”. Die
    Entscheidung was zu tun und zu lassen ist, die liegt ganz klar
    bei JW. JW kann seinen Kunden auch sagen: “Haltet das Maul,
    kauft unsere Klamotten und gut ist”. Die Entscheidung was jeder
    einzelne von uns tut, die liegt – na klar – bei uns selbst. Die
    “Abstimmung” läuft noch immer an der Ladenkasse. Was ich von
    dem Gebahren der Firma JW halte, habe ich hier schon an anderer
    Stelle gesagt. Da gibt es auch wirklich NICHTS zu beschönigen.
    Ich habe keine Ahnung was bei JW gerade los ist, ich bin mir
    aber sicher, “Spurlos” (sprich Tatzenlos) geht das nicht an denen
    vorbei. Wie gesagt: Sind “auch” nur Menschen …

  80. Arnold Berg

    “Dies bedeutet, dass wir mit dem Entfernen der betroffenen Produkte von der Internetplattform die Fälle als erledigt ansehen…”

    Genau diese Passage ist der Punkt. Man sieht sich weiterhin im Recht und zeigt damit, dass man überhaupt nichts kapiert und erst recht nichts gelernt hat. Insofern kann JW mit dieser Erklärung in gar keinem Fall (jedenfalls bei mir) punkten. Man hält weiterhin Katzenpfoten auf rosa Kissen für einen rechtswidrigen Verstoß gegen das Markenrecht. Unter diesen Umständen würde ich mir auch überlegen, mit Hell ein Gespräch zu führen. Der Mann scheint nicht nur uneinsichtig, sondern borniert zu sein.

  81. Roland Kühl-v.Puttkamer

    @David Bowman: Die (hidden) Agenda ist natürlich kein “Handlungsbefehl” und lässt sich daraus auch nicht ableiten, sondern führt eine (erweiterte) Themenlistung des geplanten Gespräches und Treffens auf. Nicht mehr, aber ganz bestimmt auch nicht weniger.

  82. werberocker

    Hallo Herr Hell, hallo PR-Abteilung JW!

    Schon mal vom Cluetrain Manifest gehört? Nein?
    Dann wird es aber Zeit! Ist ja immerhin schon 10 Jahre alt, das Ding:

    cluetrain.de

    Vor allem in Ihrer PR- und Marketingabteilung sollte das schon lange eine Pflichtlektüre sein. Macht nix – es ist nie zu spät.

  83. Ulfinger

    Inzwischen ist für Nicht-Experten nicht mehr durchschaubar, wo Fallstricke im Markenrecht lauern. Kleinunternehmer können sich keinen Anwalt leisten, der alles auf Rechtssicherheit prüft. Unter Rechtssicherheit verstehe ich nicht nur, dass die Einhaltung der Gesetze gewährleistet ist. Dazu gehört auch ein transparentes Recht, das auch von Laien durchschaubar ist. Zur Zeit habe ich den Eindruck, dass unsere Regierung vor allem eine Juristen-Lobby ist, die diesem Berufsstand ein gutes Einkommen beschert.
    Ich habe es schon mehrfach erlebt, dass Gesetzte, die eigentlich eine Wettbewerbsverzerrung verhindern sollen, als Mittel zur Verhinderung eines fairen Wettbewerbs genutzt wurden. Zwar war dem Kläger von vornherein klar, dass er einen Prozess zu seiner Klage verlieren würde. Aber durch die Abmahnkosten und die Zeitverzögerung durch die lange Bearbeitungsdauer der Klage bei Gericht konnte er bei seinem Gegner genügend Schaden anrichten.
    Es wird Zeit, dass der Abmahn-Zockerei die gesetzliche Grundlage entzogen. Ich unterstütze eine Online-Petition zu diesem Thema.

  84. David Bowman

    @Roland Kühl-v.Puttkamer: Habe “ICH” auch so verstanden …
    Mein Bedenken bestrifft nur das “(Selbst)Verständnis” von JW/Hell.

  85. Herbivore11

    Als erledigt sehe ich da gar nichts, ich hoffe nur das sich die Menschen weiter wehren, damit sowas erst gar nicht mehr passiert.

  86. *StillerBeobachter

    @Ulfinger… und darum ist es sooo sehr wichtig,
    das Ihr alle PETITION unterstützt.

  87. David Bowman

    @werberocker: Habe gerade nachgeschaut – am 16.10.07 bin ich
    das erste Mal über das cluetrain-Manifest “gestolpert”. Das
    Ding müßte schon Pflichtlektüre an den Schulen sein! Ich bin
    da aber eher Pessimist … aber man wird ja träumen dürfen ;-)

  88. giovanni

    gut gebrüllt, löwe !
    diese agenda verdient ihren namen zu recht und ist wirklich zu schade, um im rahmen eines smaltalks dem wolf zum zerreissen vorgeworfen zu werden. der braucht offensichtlich tatsächlich noch ein paar wochen, um im real life anzukommen. geben wir sie ihm…

  89. Carlotta

    Der Name JW war für mich vor dieser Debatte geläufig, mehr aber auch nicht.
    Das Logo hätte ich als Tierspur, vielleicht auch als Wolfsspur erkannt, aber nicht als DAS Aushängeschild JWs. Geschweige denn, dass ich in einer Tierbedarfshandlung bei Decken oder Halsbändern mit Pfotenabdruck auf die Idee gekommen wäre eine entsprechende Assoziationen zu ziehen.

    Offensichtlich steht diese Nichtassoziation eines Pfotenabdrucks mit der Marke JW in kausalem Zusammenhang mit der Anzahl der Abmahnungen.

    Wie überall zu lesen ist kein Tierschutzverein, kein Zoohändler, kein Bärenclub, keine Kleinkunsthandwerkerin… je auf die Idee gekommen, dass JW sich in seinen Markenrechten verletzt fühlen könnte. Bis zu dem Tag, an dem die Abmahnung im Briefkasten steckte.

    Das spricht erneut für das Tuctuc-Urteil, das eine geringe Kennzeichnungskraft bescheinigt.

    Vielleicht sollten sich alle Abgemahnten in einer Interessengemeinschaft zusammen schließen und die Löschung der Bildmarke, die ohne den Zusatz Jack Wolfskin offensichtlich ohnehin keine Aussagekraft hat – sonst würde sie von Anwälten nicht ständig mit Katzen, Hunden, Füchsen, Raubkatzen, Bären… verwechselt werden – beantragen.

    Vielleicht lassen sich dafür auch größere Betroffene wie “Fressnapf” gewinnen.

    Hier steht das Interesse der Allgemeinheit gegen das eines Einzelnen.

    Markenschutz ist wichtig, ohne Frage, aber wie weit hat man sich mit einer solchen Erbenszählerei von der Denke des Normalsterblichen (Kunden) entfernt?
    Mein absolutes Verständnis, bei WIRKLICHER Markenpiraterie, aber das geht zu weit!

    Insofern finde ich die Mitteilung von Herrn Hell absolut unbefriedigend, auch wenn ich mich für den Pfötchenclub freue, dass er wieder ruhigere Nächte verbringen darf.

    Soll die Welt pfotenfrei leben, es sei denn sie kauft JW??? Was ist mit all den anderen Abgemahnten der letzten Jahre? Was ist mit der “Bärenszene”?

    JA zu Eurer Agenda!

  90. LeaofRafiki

    “Markenschutz ist wichtig, ohne Frage, aber wie weit hat man sich mit einer solchen Erbenszählerei von der Denke des Normalsterblichen (Kunden) entfernt?
    Mein absolutes Verständnis, bei WIRKLICHER Markenpiraterie, aber das geht zu weit!”

    Danke!

  91. Frau … äh … Mutti » Archiv » Und zurück bleibt

    [...] böse Wolf zieht die Abmahnungen zurück, verliert aber kein einziges Wort, das als Entschuldigung interpretiert werden [...]

  92. Wehrmann

    Von der Anspruchshaltung sind sie nicht abgewichen. Lediglich der Verweis auf die mediale Präsenz und die Wahrnehmung eines Verlusts von Image und Kunden hat ein Einlenken bewirkt, aber was ist mit den in der Vergangenheit Abgemahnten? Wie weit dürfen Markeninhaber Symbole, die Allgemeingut sind, für sich in Beschlag nehmen?
    Markenschutz ist wichtig, doch noch wichtiger ist die Freiheit bestehender Symbole und eine Markenpolitik, die sich nicht am Allgemeingut vergreift. Fest steht, dass eine der neuen Konsum- und Medienwelt gerechte Gesetzgebung geschaffen werden muss, die dem Abmahnwahn ein Ende bereitet.

  93. Gerhard

    Natur und Abenteuer – Es ist schon interessant, womit die Eigentümer von JW, die Quadriga Capital Eigenkapitalservices GmbH, sonst noch so ihr Geld verdient. Branchenschwerpunkte siehe:
    bvkap.de/privateequi...

  94. texterin

    Auch ich habe gelernt.
    Die zum Teil heftigen Abmahnungen seitens Jack Wolfskin in den aktuellen Fällen der DaWanda-Anbieter nehme ich ernst und zum Anlass, meine Kaufentscheidungen kritisch zu hinterfragen. Dies bedeutet, dass ich die betroffenen Wolfskin-Produkte aus meiner Outdoor-Kaufplanung entferne. An der fehlenden Emotionalität, mit der die Debatte seitens JW geführt wurde, sehe ich, wie niedrig die Erwartungshaltung an mich als kritischem Konsumenten ist. Dem will ich gerecht werden. Ich habe mich der Frage gestellt, mein Vorgehen kritisch durchleuchtet und werde in Zukunft sensibler – woanders – einkaufen.
    Dank an euch für eure Arbeit!!

  95. hadena perplexa

    Empfand ich die Abmahnungen bereits skandalös,

    so denke ich bei der heutigen JW Pressemitteilung an folgende
    Redensart: Hochmut kommt vor dem Fall.

    Ich fühle mich, durch diese Pressemitteilung, als (nun ehemalige) JW Produkte Käuferin – verhöhnt.

    Ich werde JW Produkte zukünftig meiden, und bin derart geschockt über diese Firmenpolitik und die Haltung der Geschäftsleitung, dass ich alles, was ich von JW besitze, entsorgen werde.

  96. Woll Normal » Na also

    [...] Schwanz ein”, aber ganz so hat er sich dann doch nicht unterkriegen lassen. Leider! Hier und hier kann man [...]

  97. Frank

    Schon allein der irrwitzige Wust an Produkten, die sich JW auf jedwede Art von Pfotenabdrücken schützen läßt, ist doch bezeichnend für die Maßlosigkeit dieser sowie auch vieler anderer Konzerne, die das schwachsinnige deutsche Markenrecht mißbrauchen um Konkurrenten zu verdrängen und nicht etwa um wirkliche Innovationen vor Plagiaten zu schützen! Und Justitia schaut tatenlos zu- Rechtsverdreherstaat! Es ist wirklich an der Zeit, das endlich einmal im Internet eine großangelegte Aktion gegen solchen Irrwitz gestartet wird, um auch die Politik zu Änderungen zu zwingen.

  98. André

    Also trotzdem ich komplett bei euch bin, verwundert mich dennoch eins: Habt ihr noch keinen Konzern von innen gesehen? Ist euch noch nie aufgefallen, dass es nicht um EUCH als Konsumenten geht? Habt ihr noch nicht verstanden, dass ein Konzern sich einen Dreck um euch als Konsumenten, eure Meinung oder Sicht schert? Wusstet ihr noch nicht, dass ihr schlichtweg eine Zahl seid. Habt ihr wirklich angenommen, dass JW zu Kreuze kriecht und eine Pressemitteilung schreibt, in der sie versprechen, dass sie ihre Anwälte feuern, nicht mehr in Fernost herstellen lassen und sich für eine bessere Welt einsetzen? Leute. Das ist ein Konzern. Da sitzen Leute, die – ähnlich wie die Banker aus der vergangenen Bankenkrise – nicht die Spur einer Verbindung zur Realität haben. Da geht es um Millionen. Und solange am Ende des Tages nicht plötzlich statt 200 Millionen nur noch 100 Millionen stehen, passiert da GAR nix außer ein wenig Puderzuckerstreusel auf die tobende Menge.. Auch die Banken spekulieren ja schon fleißig in ehemaligen Bereichen ohne auch nur einen Funken gelernt zu haben.

    Fast scheint es mir, als verheiße die gerade tsunamiartig einbrechende Protestwelle im Web eine “We can change”-Stimmung. Jetzt hat JW die Kosten zurückgenommen, jetzt wollen wir gleich noch die ganze Welt zu einem Hort der Glückseligkeit machen.

    Natürlich ist das ein denkbar dummer Schachzug von JW, nicht einfach eine Entschuldigung auszusprechen und ein wenig Wiedergutmach-shishi zu veranstalten. Und der zeigt auch eindrucksvoll, wie wenig die ganzen hochbezahlten Marketing und PR-Fachleute von ihrem Job verstehen. Aber was solls, deutsche Gastronomen haben ja auch noch nicht gelernt, dass ein kleiner kostenloser Ouzo aufs Haus nur ein paar Cent kostet, den Gast aber wohl stimmt.

    Was mich auch ein wenig wundert: Es gibt hier so viele Schreiberlinge, die sich textlich engagieren. Warum wird JW nicht mal richtig die Tatze gezeigt. Wenn ihr alle schon zeigen wollt, welche Macht das Social Web hat? Warum verabreden sich nicht hunderte von Schreiberlingen in ihren Städten und gehen spontan in JW-Stores um dort den Verkauf ein wenig mit Massenanwesenheit zu stören?
    Ich wäre sofort dabei.

    Also, wundert euch nicht über diese Pressemitteilungen, die zu erwarten waren und bleibt dran. Aber richtig. Real. Ich bin dabei..

  99. damit hab ich nicht gerechnet – positive Wende « Blogolade

    [...] lesen. Die Pressemitteilung von JW ist wieder als pdf erschienen aber der Werbeblogger hat unten im aktuellen Artikel auch nochmal den Inhalt [...]

  100. giovanni

    leider haben auch schurnalisten wiedermal gezeigt, wie wenig sie sich mit des pudels kern wirklich befassen mögen.

    so verlautbarte dpa soeben: “Sie [gemeint sind die dawanda-bastelmuttis] nutzten das markenrechtlich geschützte Tatzen-Logo des Unternehmens.”

    damit erweist man der sache bestenfalls einen wolfsdienst… :)

  101. Nanika

    @André: Die Franchisenehmer nerven ist auch ganz bestimmt das probate Mittel, Jack Wolfskin in die Knie zu zwingen.

    Wennst genau hinschaust, passiert doch genau das, was Du möchtest. Glaubst Du auch nur eine Minute, selbst diese “ichbeschwichtigejetztmal”-Lulli-Pressemitteilung (die mal wieder nur über den Medienkatalog erhältlich ist und schmerzlich auf der JW-Webseite vermisst wird) hätte jemals das Licht der Welt erblickt, wenn die nicht gemerkt hätten, dass sie wirklich drohen, Schaden zu nehmen?

    Ich verstehe echt nicht viel vom Big Business, aber ich bin ausgesprochen sicher, dass ich wenige Marken gesehen habe, die innerhalb einer Woche so ördentlich Federn gelassen haben – okay, sehen wir mal ab von vielleicht Lehman Brothers und den Nachwirkungen. Reputation ist Kohle, eine schlechte Reputation heißt weniger Kohle, weniger Umsatz, weniger Marktwert. Da hast Du recht, genau so funktioniert das Spiel.

    Wenn wir von dem Ausgangspunkt aus gucken, wo sich das Big Business mit ungefähr 10 Damen angelegt hat, die ihre Eigenkreationen verkaufen und sich inzwischen Pfötchenclub nennen, ist der zurückgelegte Weg schon verdammt lang. Und das Ende sehen wir alle noch nicht. Wäre auch schade, wenn es das jetzt gewesen sein soll.

  102. Juergen Weber

    Die Pressemitteilung ist ja ein netter Versuch, Öl aus der schon brennenden Pfanne rauszufischen. Wenn tatsächlich schon seit 2007 alle Pfoten abgemahnt werden, kann das nicht genug sein. Die Community sollte weitermachen.
    JW geht ja einfach so vor: Wir mahnen eigentlich erst mal alle ab, egal um welche Pfote es sich handelt. Wir (JW) haben ja genügend finanzielle Mittel. Den meisten abgemahnten “Opfern” ist das vermutlich nicht vergönnt, die können sich schlicht und einfach keinen Widerspruch mit Prozessen leisten. Da kommen leicht 25 – 30.000 EUR zusammen. Ich wette, daß JW auch keine Großkonzerne bisher abgemahnt hat.

    In früheren Kommentaren wird der Plan einer Online-Petition angedeutet. Soll die an den Gesetzgeber gerichtet werden? Wer fängt an, diese im Internet einzurichten? Denn eines ist doch klar, JW wurde jetzt erwischt – insgeheim gibt es aber ständig eine Quetschung des Gesetzes zu Gunsten von abwahnwütigen Anwälten.
    Es ist doch auch schon so, daß diese Herrschaften immer sich diese Gerichtsstandorte aussuchen, die ihnen freundlich gestimmt sind. Hervorzuheben ist da sicherlich Hamburg. Auch solchen Gerichten sollte man mal über Blogs auf die Finger schaun.

    Das Vorgehen der Herrschaften mit dem Tätowierer Image sind da auch ganz klasse im Geschäft. Also wenn jetzt eine so breite interessierte Masse aufgeweckt worden ist, sollte man nicht nur gegen JW hetzten, sondern es richtig, also generell anpacken. Nur so macht das Sinn.

  103. André

    @Nanika: Und genau da habe ich meine Zweifel, ob dieser Onlinesturm sich auch nennenswert in den Verkaufszahlen widerspiegelt. Die Pressemitteilung ist nicht ein Zeichen dafür, dass JW Schaden nehmen wird oder dass man dies befürchtet.. Sie ist eher ein Zeichen für Arroganz. Wie es schon bei den römischen Kaisern war. Wenn das Volk zu sehr litt und hungerte, dann gab es eben mal eine Veranstaltung in der einige Leute von Löwen zerrissen wurden oder ähnlich erheiternde und vor allem ABLENKENDE Maßnahmen. Und ein Laib Brot war dann meist auch noch drin.. Dann war das Volk wieder ruhig. Ebenso mit der Pressemeldung, die ja gleich zu Beginn des Beitrags sehr trefflich übersetzt wurde. “Nervt nicht und lasst uns weiter so machen wie bisher.” Ich glaube nicht, dass irgendein JW-Chef im Moment Kniezittern hat. Wenn das Weihnachtsgeschäft einbrechen sollte – VIELLEICHT. aber das kann man auch gut auf die Wirtschaftskrise schieben. Außerdem ist bis dahin noch EWIG Zeit, wenn man in Onlinezeit denkt.

    Zudem finde ich das Nerven von Franchisenehmern ein sehr probates Mittel. Schließlich sind sie die willfährigen Büttel der Marke, die erst den Umsatz ermöglichen. Mitgehangen, mitgefangen. Wenn man keine JW-Klamotten mehr kauft, trifft es ja auch die Franchisenehmer. Wer als Soldat einem Herrn dient, muss auch akzeptieren, dass er in den Krieg seines Herrn ziehen muss.

  104. David Bowman

    @André: Also JW als “Konzern” zu bezeichnen ist ein wenig
    zuviel “Ehre”:

    “32% Steigerung im Jahr 2008 auf 205,5 Millionen Euro
    - internationale Expansion wird konsequent fortgeführt
    - Firmenstandorte auf weiteres Wachstum ausgelegt
    Idstein, 19. Februar 2009 – Zum fünften Mal in Folge ist der Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin stark gewachsen: Im Kalenderjahr 2008 konnte der Nettowarenumsatz des Unternehmens in Europa um 32% auf 205,5 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden (2007: 156,3 Millionen Euro).”

    Wenn JW anstatt 200 Mio “nur” noch 100 Mio Umsatz machen würde,
    könnte Herr Hell seinen JW-Rucksack nehmen und sich auf Bergtouren
    konzentrieren. Umsatz – nicht Gewinn. Aber nur der interessiert
    die Investoren.

    Eben weil JW kein Konzern ist, ist JW leichter “antastbar”.
    Der Sprung von 32% kommt von den Käufern … er geht aber auch
    mit den (Nichtmehr)Käufern.

  105. In aller Kürze: Jack Wolfskin zieht die Krallen ein : netzpolitik.org

    [...] Beim Werbeblogger gibt ein paar Details und einen Link auf die zugehörige Presseerklärung (PDF). Roland Kühl-v.Puttkamer kommentiert: [...]

  106. Horst

    Andre trifft den Nagel auf den Kopf. Was hilft’s? Nur ein konsequenter, allumfassender und radikaler Boykott einer solchen Schweinefirma könnte helfen. Die gehören plattgemacht, wie derzeit viele andere vorher plattgemacht wurden. Das Ende vom Lied: in ein paar Tagen ist Gras über die Sache gewachsen und der normalverdummte Konsument trägt weiterhin zum Wachsen und Gedeihen der Wölfe bei.

  107. Nanika

    @André Nunja, ich würde sagen, Wolfskin hat _versucht_, das Ganze mit der Pressemitteilung in den Griff zu kriegen. Den Versuch dürfen wir gepflegt als gescheitert betrachten. Und ich bin ziemlich sicher, dass es dem Management von Wolfskin bedeutend schlechter geht als noch vor einer Woche. Allein schon deshalb, weil die nicht im Traum damit gerechnet haben, dass solch ein Sturm losbricht, wo sie 10 Frauen einer Kleinhändlerplattform abgemahnt haben.

    Immerhin hat der virtuelle Sturm nicht zum ersten Mal für mächtig Wirbel gesorgt, sonst hätte JAKO seinerzeit bei Trainer Baake nicht ebenfalls eingelenkt und das ist viel weniger im Netz rumgekommen als das hier. Aber letztlich wissens wir beide nicht und ich mindestens werde mich getrost auf die nächsten Reaktionen seitens Wolfskin freuen, wenn die Schritte immer entschiedener nach rückwärts gegangen werden.

    Und das mit den Franchisenehmern würde ich nicht ganz so militärisch sehen. Da hat sich jemand selbständig gemacht mit dem Verkauf von Waren einer seiner Hoffnung nach etablierten Marke als Franchise. Jetzt hat er oder sie einen Haufen Einbußen durch diese Aktion und kann eigentlich selbst nicht so sehr viel dafür.

    Nö, ich glaube nicht, dass die jetzt noch mehr Nerverei brauchen. Ich halte es nach wie vor für deutlich effizienter, den Druck auf das Unternehmen selbst aufrechtzuerhalten.

  108. Jack Wolfskin, gib Pfötchen, los! | Lummaland

    [...] October 23rd, 2009 · No Comments · Social Media Hello there! If you are new here, you might want to subscribe to the RSS feed for updates on this topic.Beim Werbeblogger kann man gerade drei Dinge lesen: [...]

  109. Bastelomi

    Weiß man eigentlich, weshalb der Pfötchenclub noch nichts vom bösen Wolf gehört hat?

    Die wissen auch nur durch die Pressemeldung Bescheid und hängen ziemlich in der Luft.

  110. tautiptoe

    Hallo!

    “Vielleicht sollten sich alle Abgemahnten in einer Interessengemeinschaft zusammen schließen und die Löschung der Bildmarke, die ohne den Zusatz Jack Wolfskin offensichtlich ohnehin keine Aussagekraft hat – sonst würde sie von Anwälten nicht ständig mit Katzen, Hunden, Füchsen, Raubkatzen, Bären… verwechselt werden – beantragen.”

    Das wäre doch ein sinnvoller Ansatzpunkt für die Verwendung der Erlöse aus Solidaritätsverkäufen, da die Dawanda-Verkäuferinnen es nun hoffentlich nicht mehr brauchen?

    (Davon ausgehend, daß ihnen entstandene Kosten wie Anwalt etc. sicherlich von JW erstattet werden?)

    Ansonsten würde mich mal interessieren, ob JW dennoch auf Abgabe der Unterlassungserklärung besteht?

    Klingt mir fast so….

  111. André

    @Nanika: Bevor ich Franchisenehmer irgendeiner Marke werde, informiere ich mich über diese. Und wenn die Mist baut und so dämlich und inkompetent reagiert, dann hänge ich da so oder so mit drin. Wenn Mac Donalds in irgendeinen Tier- oder Fleischskandal verwickelt ist, wird auch der kleine Franchisenehmer in der Schanze in Hamburg darunter leiden, weil niemand mehr den Burgerkram speist. So ist das Business. Letztendlich sind die Ladeninhaber ja praktisch JW-Vertreter vor Ort und gewissermaßen Marken-Statthalter..

  112. Bastelomi

    @ tautiptoe

    Die Damen vom Pfötchenclub haben Anwaltskosten zu begleichen. Dafür sollten die Spenden erstmal verwendet werden, zumal das auch die ursprüngliche Intention der Sammelaktion war.

    Was man mit etwaigen Überschüssen (die es wohl kaum geben wird) veranstalten wird ist Faust 2. Teil.

  113. Da gibt’s was auf die Pfoten (Update) « Verwickeltes

    [...] einige ihrer Nutzer und erlässt den Abgemahnten die Kosten. „Der Werbeblogger“ meint: Jack Wolfskin hat soeben eine Pressemitteilung veröffentlicht (pdf), die zeigt, wie wenig das Unter… Verfasst von Marc Eingeordnet unter Fundstück ·Schlagworte: Abmahnung, Pfote, Tatze 1 [...]

  114. Joerg

    Von einer hohen Erwartungungshaltung zu sprechen ist schon ziemlicher Hohn. Denen scheint immer noch nicht ganz klar zu sein, in welchem Außmaße sie gegen den gesunden Menschenverstand mit ihren überzogenen Abmahnungen verstossen haben. Und Augenmaß haben sie ja ziemlich kräftig vermissen lassen.

  115. blariog.net

    Jack Wolfskin lenkt ein (bisschen ein)…

    Jack Wolfskin hat wohl gemerkt, dass der Abmahn-Wahn der Marke schadet, ein bisschen wird eingelenkt:
    Dawanda muss nicht zahlen und Jack Wolfskin zieht die Abmahnungen zurück.
    Punkt. Einsicht, Entschuldigung und dergleichen sind zu viel verlangt, naja….

  116. Die_Farmblogger

    Fünf Tage im Herbst…

    Was fünf Tage in sich gehen doch bewirken kann. In der ersten Reaktion von Jack Wolfskin, war am Montag zu lesen, dass man sich im Recht sähe und überhaupt könne das ja nicht angehen, dass jemand auf DaWanda Dinge feilbieten würde, das auch nur annäher…

  117. Tichy

    @giovanni

    > leider haben auch schurnalisten wiedermal gezeigt, wie wenig
    > sie sich mit des pudels kern wirklich befassen mögen.

    > so verlautbarte dpa soeben: “Sie [gemeint sind die dawanda-
    > bastelmuttis] nutzten das markenrechtlich geschützte Tatzen-
    > Logo des Unternehmens.”

    > damit erweist man der sache bestenfalls einen wolfsdienst… :)

    Die dpa hat den Artikel nach den zahlreichen Beschwerden innerhalb von 3-4h an allen wichtigen Stellen umgeschrieben und kritischer gemacht! :)

    Ich dachte echt mein Schwein pfeift, als ich das gelesen hatte. JW hat wirklich rein garnichts verstanden und glaubt mit einer gekauften dpa-Meldung den leuten gleich nochmal eins ins Gesicht zu schlagen. Schade.

    *wink*
    Tichy

  118. Angelika

    Deine Forderungen sind total überzogen und auch sehr dreist.
    Warum kaufst Du nicht die Firma und rettest dann die Welt?

    Hier geht es doch nur darum, den Aufstand zu proben, sich endlich mal stark zu fühlen.
    Egal was Jack Wolfskin nun sagt, es wird eh zerrissen.

    Wende Dich an die Regierung, wenn Du etwas erreichen willst. Aber versuche nicht eine Firma zu zerstören, nur um ein Exempel zu statuieren. Hinter dieser Firma stehen auch ganz viele kleine Leute, die dann evtl. ihren Job verlieren.

    Es geht Euch doch garnicht darum, ob die Abmahnungen überhaupt gerechtfertigt sind oder nicht. Ihr wollt entscheiden, wer überhaupt eine Abmahnung bekommen soll. Und das sollen eben nicht die armen kleinen Bastelmuttis sein. Sondern lieber die Anderen.

    Ich finde diese Hetzjagd total bescheuert.
    Bleibt doch mal sachlich und fair.

  119. Quidde

    Gratulation an die Werbeblogger. Besser hätte man es nicht formulieren können!

    Den Beiträgen von @Kretin kann man sich nur vollinhaltlich anschließen. Ausgezeichnet formuliert!
    Ich meine damit diese Beiträge:
    werbeblogger.de/2009...

    werbeblogger.de/2009...

    werbeblogger.de/2009...

    Und dann hätte ich da noch einen dringenden Vorschlag an alle, die sich überlegen, wie man rechtlich gegen die Registrierung aller tatzen- und pfotenähnlichen Bildmarken wehren wollen.

    Hierzu ein Hinweis: Es ist alles noch viel schlimmer!

    Man schaue sich mal einen bestimmten Eintrag beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) an:
    JW hat sich doch tatsächlich das Wort “Tatze” als reine Wortmarke eintragen lassen. Das reine WORT – nicht (nur) eine bestimmte grafische Gestaltung. Es handelt sich nur um das Wort Tatze.

    Die Benutzung des Wortes “Tatze” ist also schon mit Vorsicht zu gebrauchen!

    Ich glaubte es kaum. Habe eigentlich beim DPMA mal sehen wollen, wer alles unter der Marke “Tatze” gefunden wird. (Da gibt’s ‘ne ganze Menge – Grüße an die Kanzlei Harmsen & Utescher: jede Menge Tatzen zum Abmahnen)

    “Tatze” als WORTMARKE!!!! Man glaubt es kaum.

    Und hier ist der Eintrag: register.dpma.de/DPM...

    Welcher Schlaumeier beim DPMA konnte sowas genehmigen?
    Also, wer sich auskennt und mal eine Löschung beantragen möchte, sollte diese Wortmarke gleich mit löschen lassen…

    Vielleicht sollte ich mir “Abmahnung” als Wortmarke schützen lassen. Mann, das gäbe Kohle … *sfg*

  120. Sandstrahler

    Hat Ralf Schwartz gerade wieder ne Kuschel-Telko mit Herrn Wolfskin, oder warum gibts plötzlich wieder so kritische Töne?

    Wie auch immer. The damage is done:

    Immer wenn mir jemanden in der Stadt entgegenkommt, der die blöde Tatze auf seiner Schulter hat, muss ich an die verdreckten Anwälte denken, die irgendwelche Häkeltussies auf 1000 Euro verklagen.

    Hab gerade Erfahrungen mit diesem Abmahn-Pseudo-Anwalt Olaf Tank sammeln dürfen, der mir postalisch gerade vor die Tür gekackt hat. Und habe die Schnauze gestrichen voll von diesen Leuten. Verzeiht mir deshalb meine drastische Wortwahl.

  121. Carlotta

    @Angelika

    Gegenfrage: findest Du es fair, dass alle Tatzen, Pfoten und Pranken in ganz D EINER Firma gehören sollen?

    Soll die Allgemeinheit etwas ALLES dulden? Wenn Du Angst um Deinen Job hast, wende Dich vertrauensvoll an Deinen Chef!

    So kann man auch seinen Wiedererkennungswert steigern, indem sämtliche Pranken, Tatzen und Pfoten aus dem normalen Geschäftsleben entfernt werden.

    Dass jedem beim Anblick einer solchen direkt klar ist, Pfote egal welcher Art = JW.

    Die höhnische Bemerkung der Pressererklärung zu Anfang der Woche, dass andersgestaltete Motive selbstverständlich weiter genutzt werden dürfen, macht es da nicht besser. Denn wie ähnlich sieht bitte das Motiv von Tuc Tuc aus? Da kann ich Ketchup auf einen Teller klecksen und für JW ist das eine Tatze!

    Rein rechnerisch mag das alles vielleicht funktionieren, die erste mir bekannte Abmahnung datiert aus dem Jahr 2006, ABER WER WILL DIE JW-TATZE DANN NOCH SPAZIEREN FÜHREN, SICH MIT DIESER MARKE INDENTIFIZIEREN???

    Die einzige Bedrohung, die ich hier sehe, sind keine Tierschutzvereine, Tierbedarfsgeschäfte, Bärenshops und Bastelmuttis, sondern das Unternehmen für sich selbst!

  122. André

    Das ist ja nun auch Quatsch. Klar ist der Forderungskatalog ein wenig überzogen und ultimativ, aber es geht nicht darum, das hier jemand entscheiden will, wer eine Abmahnung bekommt. Es geht schlichtweg um Shirts mit Katzenmotiv und Pfötchenspuren, die eben NICHT gegen irgendwelche Markenrechte verstoßen. Und auch wenn ein Gericht so urteilen würde, dann würde das einfach nur zeigen, wie borniert, dumm und schwachsinnig auch Richter sein können. Aber auch dann würde der einfache Bürger auf der Straße nur den Kopf schütteln und sich fragen, warum eine Juraausbildung so lange dauert und so teuer ist, wenn dann nur solche schwachsinnigen Entscheidnungen herauskommen.

  123. Dags

    Tststs.
    Die Übersetzung von Kretin trifft den Nagel auf den Kopf. JW sieht sich noch immer im Recht und leckt sich jetzt beschwichtigend die Leftzen, damit das Weihnachtsgeschäft nicht einbricht. Sie wollen die Pfote für sich allein, schließlich haben sie dafür auch was gezahlt. Für mich bleibt: JW muss sich entscheiden, ob sie lieber Pfoten oder Kunden haben. Peinlich. Einfach peinlich.

  124. Qu@tschkopf

    Die heutige Presseerklärung ist doch, genau wie die vorige, eine bewusste und beabsichtigte Verhöhnung aller, von dieser Machtdemonstration JWs Betroffener und aller Engagierter.

    Das Bild von einem CEO (Hell), welcher angeblich tagelang unwissend “aushäusig” unterwegs ist und nach Rückkehr erstmal fünf! Tage “Ruhezeit” benötigt, kann wohl unschwer für seine Glaubwürdigkeit eingeordnet werden.
    Das Konzept “Aussitzen” hat aber schon unser Alt-Kanzler (Kohl) als Erfolgsmodell etabliert!

    Vielleicht noch etwas Kreide fressen, Abwarten bis die Welle abgeflacht ist und dann geht es genauso weiter wie bisher.
    JW setzt einfach auf die Schnelllebigkeit der Web-Welt sowie die Vergesslichkeit, die Bequemlichkeit und die leichte Verführbarkeit der breiten Masse.

    Solange JW nicht Umsatzrückgänge, sinkende Absatzzahlen und RL-Aktivitäten konstatiert, kann er sich doch entspannt zurücklehnen und das virtuelle Getöse des “Mobs” an sich vorbeirauschen lassen.

    Ich habe heute jedenfalls alle meine JW-Sachen in eine Kiste gepackt, ein nettes Schreiben obenauf und zu Jack nach Idstein geschickt.
    Macht vielleicht ökonomisch nicht wirklich Sinn, aber als Zeichen der Missbilligung war es mir das Wert.
    Habe sowieso nicht vor, jemals wieder deren Wolfszeichen zu tragen.

  125. jochen

    @Angelika:

    es ist eben NICHT egal, was JW tut.
    wäre eine eine ernst gemeinte entschuldigung/entschädigung gekommen, hätte hier jeder gesagt “geht doch. das unternehmen sieht seine fehler ein und bügelt diese aus. jetzt kann man ihm wieder vertrauen.” ganz sicher! mehr verlangt keiner.

    und davon “entschuldigung” zu sagen und den geschädigten die kosten zu ersetzen geht JW ganz sicher nicht bankrott!

    wie heisst es bei fanta4: “es könnte alles so einfach sein…”

  126. André

    Ich habe mich gestern auch geweigert, den von meiner Freundin mitgebrachten JW-Katalog auch nur anzufassen. Er ist sofort in den Hausmüll gewandert.

  127. Willkommen in der steinigen Welt

    … Jack Wolfskin und der Rückzieher des Tages…

    Gestern noch die armen Hobbybastler abmahnen und heute der mehr oder weniger elegante Rückzug von Jack Wolfskin.
    Zitat von werbeblogger.de:
    “Jack Wolfskin hat soeben eine Pressemitteilung veröffentlicht (pdf), die zeigt, wie wenig das Unter…

  128. Angelika

    @Carlotta

    Nö, ich habe keine Angst um meinen Job.
    Ich arbeite im Übrigen auch nicht bei Jack Wolfskin.

    Es geht nicht darum, ob ich fair finde, daß eine Firma sich eine Tatze als Bild und Schriftzug schützen lassen kann oder nicht.
    Es geht doch in erster Linie darum, daß es anscheinend die Möglichkeit gibt, dies zu tun. Also hat es jemand gemacht. Und?
    Wie schon geschrieben: Dann wendet Euch an die Regierung.

    Ich habe auch kein Problem mit dem Logo bzw. es spazieren zu tragen. Ich kaufe auch bei Aldi und Lidl eine Tragetüte und trage das Logo spazieren.

    Leute, Euch zerinnt die Verhältnissmäßigkeit in den Fingern. Es geht hier augenscheinlich nur noch darum, Krieg zu machen, sich stark zu fühlen.
    Dazu kann ich nur sagen: Wer schwach ist, probt gern den Aufstand.

  129. Fragensteller

    @Angelika, klingt alles sehr danach, dass die aktuelle Sachlage anscheinend noch immer nicht allen klar und deutlich ist.

    Die anwaltliche Wolfsmeute in Jacks Haut mahnt doch jeden ab, der 1. klein genug ist, um aus Angst vor Ruin, die Segel streicht und das nicht erst seit einer Woche und 2. irgendeine Pfote irgendwo hat und dieses in welcher Form auch immer verkauft oder -welch ein Frevel – im Logo mit drin hat(weil er Tierarzt ist, nen Hundeverein ist etc), gleich, ob die von Hund, Katze, Maus oder Bär ist und selbst 5jährigen der Unterschied zur Wolfstatze auffällt.

    Was kommt als nächstes? Der Baby-Fussabdruck??? Monopolisierung einer Pfote?!?? Katze gleich Wolf?!?? Hööööh???
    Nett auch der Hinweis, den ich neulich irgendwo las – wie wäre es mit dem Abmahnen des Blindenzeichens, die Ähnlichkeit inklusive Farbe ist genauso frappierend!

    “Ich habe Hals” diesbezüglich, unterschreibe die hier aufgelisteten Forderungen sofort!

    Ja, vielleicht wird mit der Wolfsmeute ein Exempel statuiert und ich habe nicht ein Mü Mitleid – was ist mit all jenen der vergangenen Jahre, die von der Meute (und nicht nur von dieser) unrechtens ausgebeutet wurden. Ich finde es erstaunlich, wieviele Gefressene sich nach dieser Woche Stück für Stück melden.

    Und das alles, ja, fein im Sinne unseres Rechtssystems.
    Auch wenn das Rechtssystem unserer aktuellen Bananenrepublik nicht so recht ausgereift ist, halte ich das noch lange nicht für rechtens und legitim, dass annähernd mafiöse, erpresserische Aktionen stattfinden müssen.

    Und die Pfote ist nur EIN Beispiel, es gibt zig andere!

  130. Tichy

    @Angelika
    Es geht darum, dass JW das Recht auf alleinige Nutzung aller nur erdenklichen Tatzen und Pfoten fuer sich alleine in Anspruch nimmt! Das kann und darf nicht sein. Ueberlege einmal, was dies in letzter Konsequenz bedeuten kann und jetzt nicht nur in Bezug auf Pfoten, sondern gerade auch auf alles andere. Stell dir vor, morgen kommt die naechste Firma und macht dies mit einem Fliegenpilz und uebermorgen duerfen wir dann schon keine Herzen mehr auf unseren Produkten verwenden?

    Die Pressemitteilungen und die Reaktionen von JW machen eindeutig klar, dass der Kurs im Kern unveraendert bleibt! Auch weiterhin duerfen die Abgemahnten und alle anderen keine Pfoten und Tatzen jeglicher Art verwenden. Die Abgemahnten hatten ausnahmslos die Pfotenabdruecke nur als Muster und nicht als Kennzeichen benutzt. Eigentlich waeren diese Faelle garnicht abmahnbar gewesen! Es handelt sich also letztlich nicht um Gnade, wenn JW diese Abmahnungen zurueckzieht. JW betreibt schon seit Jahren einen regelrechten und europaweiten Feldzug, bei denen es Faelle gibt, da kommen jedem die Traenen. Sie hatten nur das Pech nun an die Falschen zu geraten.

    @all / zu dpa
    Noch eine Ergaenzung zu meinem Posting mit der dpa:
    Ich hatte vergessen zu erwaehnen, dass die dpa alle ausgelieferten News rueckwirkend ueberschrieben hat, nicht dass ihr euch wundert, warum die Nachricht mit den falschen Tatsachenbehauptungen seitens JW nirgends mehr zu lesen sind!

  131. giovanni

    @angelika
    warum biste dann überhaupt hier…?

  132. Roland Kühl-v.Puttkamer

    @giovanni: weil hier alle Meinungen einen Platz finden. Jedenfalls, wenn sie nicht unter die Gürtellinie fallen.

    Aber zurück zum Thema:
    Wir sind überzeugt, dass die PM viele wichtige Dinge nicht anspricht. Und wir glauben als Markenfuzzis, dass JW eine große Chance vertan hat. Das ist alles, was JW betrifft und das benennen wir auch.

    Bashing, Boykott und Todeskralle ist nicht unser Thema.

  133. Angelika

    @giovanni

    Sollen Deiner Meinung nach, hier nur Leute sein, die Deine Meinung teilen.
    Ich dachte, wir sind hier im Dialog. Also kann jeder doch hier was zum Thema sagen, auch wenn er nicht oder nur teilweise Eure Meinung teilt.

    Ich bin nicht für alles was hier gesagt wird, aber auch nicht gegen alles. Aber freie Meinungsäußerung ist wohl eher nicht erwünscht?

  134. André

    Na son büschen Boykott hat noch nie geschadet.. Wenn es denn aufweckt..

  135. Waldfee

    @Angelika
    Naja – es geht schon noch um mehr.
    Zum Beispiel um Rechtssicherheit von Kunsthandwerkern.
    Zum Beispiel um Monopolismus.
    Zum Beispiel um Entschädigung (der Abmahnopfer)

    Das mit dem “an die Regierung wenden” passiert übrigens parallel grade (mal wieder). Aber das heißt ja nicht, das man als Konsument auf sein Recht Dinge NICHT zu kaufen verzichten muss.
    Und es heißt auch nicht, dass man Protest gegen etwas das man als unfair empfindet einstellen muss.

    Die Agenda (siehe oben) ist im Grunde nicht (nur) ein Forderungskatalog, sondern ich betrachte die mal als eine kostenlose Unternehmensberatung für JW, wie sie es eventuell noch schaffen (könnten) weiteren Schaden zu verhindern.
    Wenn sich JW allerdings weiter so verhält wie bisher, sehe ich schwarz für die Marke.
    Die Welle ist im Rollen und inzwischen hat sie die Blogosphäre verlassen und schwappt ins RL über.
    Aber vermutlich werden erst die Monatsendzahlen bei JW eine Reaktion auslösen. Das wäre dann allerdings VIEL zu spät um den Trend noch zu drehen.

    und zum Thema “schwach”: Es ist Marketingtechnisch einfach echt dämlich auf (vermeintlich schwache) Frauen, Kinder und Tiere loszugehen. DAS war das eigentlich schwache…
    Ob die Blogs nun “den Aufstand proben” wie du meinst, oder einen (rechtlichen) Mißstand aufdecken/aufzeigen/anprangern/verändern wie viele andere meinen, ist wohl Ansichtssache.

  136. André

    @angelika: Es wäre einfach nur schön, wenn du die Gesamtheit betrachten würdest und dann deine Meinung äußerst.
    Es wurden keine Markenrechte verletzt. Katzenpfötchenspuren SIND nicht schützbar. Markenzeichen sind bedingt schützbar. Und wenn die Abgemahnten eine Mille im Lotto gewinnen würden und vor Gericht gehen würden, dann würde mit großer Sicherheit JW den Prozess verlieren. Weil der Grund für diese Abmahnungen eben schlichtweg in der Finanzkraft von JW liegt, wie hier schon ofter bemerkt. Es geht heute nicht mehr um Recht oder nicht Recht. Wenn ich mehr Kohle habe als du, dann kaufe ich mir jedwelches Recht, einfach weil du irgendwann aufgibst und die Rechnungen deiner Anwälte nicht mehr bezahlen kannst. Und schon unterschreibst du mir jeden Mist. Nur um aus der Sache rauszukommen. Da geht es dann nicht mehr um Recht oder Unrecht.

    Und wenn DU dann schreibst, dass es die Möglichkeit gibt, sich eine Tatze schützen zu lassen, dann ist das auch nur die halbe Wahrheit. ERSTMAL kann ich vermutlich ALLES schützen lassen. Wahrscheinlich auch Ohren oder Nasen. Aber eben nur solange niemand kommt, der sich die Mühe macht, meine geschützten Ohren aus dem Register zu löschen. Würde ich mit Millionen in der Hinterhand gegen diese Wolfstatzenbildermarke klagen, würde ich vielleicht Recht bekommen. Hab nur leider keine Millionen..

  137. Matthias

    @Angelika:
    Man man, Sie sind aber loyal. Sitzen Sie noch in der Firma und der Chef schaut über die Schulter oder verteidigen Sie auch noch von zu Hause aus? Ich finde das ja durchaus löblich, aber JW wird es Ihnen nicht danken. So plumpe Beiträge schon garnicht.

    @Werbeblogger & Bastelmuttis
    Ich habe echte Hochachtung vor Eurer Arbeit, auch dass Ihr da mal innegehalten habt und ein wenig Geschwindigkeit rausnehmen wolltet. Das beweist, dass Ihr nicht die Webversion eines Mobs seid. Ich finde Euch und Euer tun sehr bewundernswert und denke, dass gerade Großes passiert.

    Zu den immmer noch lebendigen “alten” Medien eine Frage. Gibt es hier irgendjemanden unter den Beteiligten oder auch unter den zahlreichen Kommentatoren aus dem PR-Bereich, der sich gezielt mit der Pressearbeit befasst? Ich lese da immer mal von Anrufen bei den Journalisten, aber warum wird da immer erst auf dpa gewartet, bis so etwas wie eine Pressemeldung bei den Redaktionen landet? Ich habe das Gefühl, dass da ansonsten auf Eigenrecherche der Journalisten gehofft wird. Die Taz mit Tazze und Spiegel ->ONLINE<-/Rubrik Netzwelt berichten von allein, die Fachpresse (Horizon, W&V) auch, sonst kommt es aber nicht an oder abgeschwächt/verfälscht. Gerade die klassischen Redaktionen müssen leider klassisch angesprochen werden. Pressemeldung, gern fraktal zugeschnitten auf die verschiedenen Themen Netz, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft. Themenvorschläge an die Fachredakteure usw. Idealerweise auch auf Englisch. Mindestens in England und Holland, denn da gibt es auch betroffene. Passiert da was? Ich hoffe. Sonst anleiern. Über ots raushauen. Nicht ärgern über dpa, selber aktiv verbreiten. Hilfe kommt da bestimmt. Und inkognito hilft vielleicht sogar Frau Fischer. Sonst muss sie bald Tabak- und Atomkraft-PMs schreiben.

  138. Kretin

    @Angelika:

    nüchtern betrachtet besteht eine Marke aus einem Identifikationssymbol und dem damit verbundenen Image. Wenn ich jetzt im Kampf um das Symbol das Image irreparabel beschädige, habe ich die Marke zerstört. Und genau das spielt sich vor unseren Augen ab.

    Die Reaktionen des Markeninhabers lassen nur den Schluß zu, daß man bei Jack Wolfskin einige grundsätzliche Zusammenhänge noch nicht verstanden hat. Es handelt sich hier möglicherweise um marktwirtschaftliche Dinosaurier, und was mit den Dinosaurieren passiert ist, als sich die Umweltbedingungen geändert haben, ist allgemein bekannt.

  139. Angelika

    @Matthias

    Jetzt sinkt das Niveau.

  140. Frank

    Quidde

    Es ist unglaublich, daß ein Amt zum Patent- und Markenrechtsschutz das Wort “Tatze” als schutzwürdig einträgt- danke für den Hinweis.
    Habe gleich mal an extra 3 fogendes geschrieben:

    “Betreff: Deutsches Patent- und Markenamt

    Könnte ihre Redaktion sich einmal mit diesem Thema
    befassen? Als “Einsteiger” würde ich folgenden geschützten!! Eintrag empfehlen: register.dpma.de/DPM... .
    Tausende von Bloggern und Kommentatoren haben sich in den letzten Tagen mit diesem Thema bzw. seinen Auswüchsen beschäftigt. MfG ..”

    Werde übers Wochenende auch noch an andere Medien diese Anfrage versenden. Beim Patentamt habe ich auch schon eine Anfrage nach
    Rechtmäßigkeit und Einspruchsmöglichkeiten abgeliefert. Dergleichen Aktionen wären natürlich von vielen, vielen…wünschenswert.

  141. Kretin

    @Angelika:

    wenn man jetzt noch die ethische Dimension hinzunimmt, gibt JW endgültig ein verheerendes Bild ab. Eine 200-Millionen-Euro-Firma gegen eine Handvoll Kleinstanbieter, dazu Forderungen, die jeder durchschnittlich intelligente Mensch als völlig unangemessen erkennen kann. Dagegen das selbstgewählte Bild vom rauhen, ehrlichen Naturkumpeltyp.

    Hier kommt es zu einer Kollision mit anschließender Marken-Kernschmelze. Das faktische Dialogangebot des werbeblogger ist mit der heutigen Presseerklärung verhöhnt worden. Man reibt sich fassungslos die Augen und fragt sich, wie die Firma von solchen Dilettanten in derartige Höhen geführt werden konnte. Faszinierend.

  142. Kretin

    @Angelika (leicht polemisch):

    Wenn es Dir an Niveau fehlt, ich kann Dir gerne was abgeben.

  143. 6x Was uns heute glücklich macht | WiSpo - der kleine Wildnissportler

    [...] 5.Wolfskin lenkt ein, aber der Mensch bleibt kritisch: werbeblogger.de/2009... [...]

  144. Roland Kühl-v.Puttkamer

    Wir haben unseren Beitrag aktualisiert zu dem “(hidden) Agenda”-Thema und wie wir es kennen, verstehen und anwenden.

  145. Andreas

    Viel heiße Luft und der Web 2.0 Mob hat wieder einen Grund zu meckern und um sich selbst zu feiern.

    Die Unternehmen sind mal wieder die bösen! Wie mich das Thema und dieser ekelhafte Blog-Mob nervt! Aber so haben die Hinterbänkler mal wieder die Chance in der ersten Reihe zu stehen!

  146. Frank

    @Andreas

    Dann ließ doch Regierungserklärungen oder Statements von Unternehmerverbänden!!

  147. ela

    Stellt sich auch die Frage warum das dpma vor dem Eintragen nicht kontrolliert…kriegen ja ne menge geld dafür…

  148. Frank

    Deswegen wohl!

  149. Kretin

    @Ralf & Roland werbeblogger TEAM:

    Agenda sieht für meine entzündeten Augen perfekt aus! Incl. Priorisierung & Ordnung nach Relevanz. Die Sache scheint mir bei Euch in den besten Händen zu liegen.

  150. Angelika

    @Kretin

    Ich hatte mehr erwartet.

    Im Fernsehen läuft grad “Die Welle”. Schau mal rein. Es paßt so gut.

  151. Frank

    Quidde

    Hab schon Antwort von extra 3!!

    “Lieber Herr …..,

    vielen Dank für Ihren Themen Hinweis. Wir werden der Sache mal nachgehen.

    Bleiben Sie uns weiterhin gewogen!

    Mit freundlichen Grüßen

    S. Platzdasch”

  152. Andreas

    Nachdem ich mir hier mal den gesamten Strang durchgelesen habe, ist mir schlecht.

    Die, die hier am lautesten schreien, haben sich wahrscheinlich alle bei Otto ein 50 Euro MacBook bestellt, gleichzeitig mit ihrem Anwalt telefoniert und laut aufschreien, wenn mal wieder irgendwo Stellen abgebaut werden müssen. Diese Doppelmoral ist echt zum kotzen.

    Eigentlich wünscht man sich hier, dass alle JW boykottieren und das Unternehmen in den Ruin treiben. Die Leute sitzen auf der Straße, aber die Blogosphäre kann sich dann glücklich schätzen und auf die virtuelle Schulter klopfen. Hauptsache strickende Muttis können ihren drittklassigen Pfotenkram weiter verkaufen.

    Ich biete ab morgen Turnschuhe mit einem abgewandelten Swoosh an oder Computer mit einem unabgebissenen Apfel. Aber wehe, die Unternehmen kommen mit mir Abmahnung!

    Wie jeder hier denkt auch JW wirtschaftlich. Wenn die Muttis Öko Strickwaren mit euren Logos, sei es auch nur in abgewandelter Form, anbieten. Wer würde hier nicht auf die Barrikade springen und sein Markenrecht durchsetzen? Aber der kleine Mann darf das wahrscheinlich. Nur wenn große Unternehmen das machen, dann ist es nicht die feine englische Art.

  153. Dassagichnicht

    Na das Abmahngeschäft von JW muss ja gut laufen.
    Da der letzte Winter ja nicht so Kalt war und der Sommer nicht so warm.
    Aber trotzdem den Usatz so enorm gesteigert.

    Ich las mir nun den Kreis eintragen. Zieht Euch schonmal warm an :)

  154. Quidde

    Die Keule und der Gummiball -

    eine rein fiktive Geschichte ;)

    Eigentlich ist doch alles ganz einfach:

    Johann Wolfshaut hat seit Jahren die ganz große Keule geschwungen bzw. schwingen lassen – und dabei jede Menge Kleine getroffen, also Kleinholz verursacht.

    Jetzt hat man beim Rundumschlag mit der ganz großen Keule einen Gummiball getroffen.

    Und was passiert, wenn man mit der ganz großen Keule auf den Gummiball schlägt?

    Richtig, die Keule trifft einen selber… ;)

    Und was passiert, wenn man danach meint, noch stur zu bleiben und nochmal kräftig zuzuschlagen?
    (warum fällt mir jetzt die erste Pressemitteilung von JW ein?)

    Richtig, die Beule am eigenen Kopf wird noch größer…

    Und was kommt dabei raus, wenn man dann meint, das Problem beenden zu können, indem man “großzügigerweise” die Gummibälle in Ruhe lässt und verspricht, künftig nicht mehr draufzuschlagen – zumindest nicht mehr so kräftig?

    Richtig, praktisch nix. Die Beule ist da, und sie wird anschwellen.

    Hätte man halt vorher überlegen müssen, ob man seinen Keulenschwingern freie Hand lässt beim Keulenschwingen.

    Man hätte auch vorher überlegen können, dass es absehbar ist, dass man beim Rundumschlag mit der Keule irgendwann auf den Gummiball trifft. Zumal die Gummibälle immer kräftiger werden
    (na sowas, jetzt fällt mir Internet, Foren und Blogs ein).

    Vielleicht wussten das ja die losgeschickten Keulenschwinger sogar. In diesem Fall sollte man überlegen, wie wertvoll ihr Rat war, auch weiterhin die große Keule zu schwingen.
    (seltsam, warum kommt mir jetzt die Kanzlei Harmsen & Utescher in den Sinn?)

    Wie… das war denen vielleicht egal…?
    Die Keulenschwinger bekommen das meiste des Kleinholzes, das sie durch das Keulenschwingen verursacht haben? Und deshalb war es ihnen gerade recht, dass sie weiterhin ihre Keulen schwingen durften?

    Oder haben sie es nicht vorhergesehen, haben gedacht, es geht immer so weiter wie früher, als es noch keine Gummibälle gab? Haben sie vielleicht gar nicht gemerkt, dass Gummibälle auch zurückfedern? Willkommen in der Evolution ;)

    In beiden Fällen würde _ich_ mich von den Keulenschwingern trennen, wenn ich welche hätte. Das bringt zwar jetzt für die Beule am eigenen Kopf nichts mehr, aber zur Rechenschaft ziehen kann ich sie auch nicht. Denn _ich_ hätte sie ja vorher selber losgeschickt…wäre also selber schuld.

    Für meine Riesenbeule am eigenen Kopf wäre es jetzt zu spät. Es wird lange dauern, bis sie abgeschwollen ist…
    Mir bringt’s also nichts mehr…

    Aber der eine oder andere Auftraggeber irgendwelcher Keulenschwinger denkt jetzt vielleicht mal nach, ob man es riskieren soll, beim Rundumschlagen einen Gummiball zu treffen.
    Und vielleicht überlegt der Eine oder Andere vielleicht künftig etwas kritischer, ob denn die beauftragten Keulenschwinger vielleicht in erster Linie an das eigene Brennholz-Sammeln denken… kann ja sein…

    Vielleicht überlegt sich ja auch der eine oder andere Keulenschwinger, dass es für _sein_ Image auch nicht unbedingt so förderlich ist, den Gummiball zu treffen.

    Das mag so sein. Oder auch nicht. Wir wissen es nicht. Oder doch? ;)

  155. Frank

    JW ist dann wohl in deinen trüben Augen erstklassiger Pfotenkram.

  156. Matthias

    @Angelika

    Ja, das mit Atom und Tabak war fies, sorry Frau Fischer.

  157. Susanne

    Schaut mal was sich der Wolf noch hat alles eintragen lassen:

    register.dpma.de/DPM...

    auf der 2. Seite gehst noch weiter

  158. Carlotta

    Die Absurdität dieser Situation erkennen sogar kleine Kinder und meine größeren haben den Faden direkt weiter gesponnen:

    “…wenn morgen jemand das Gänseblümchen schützen lässt, darf dann niemand mehr eine Blume benutzen?”

    “Ja, wenn das Konto des Gänseblümchenschützers dick genug ist, darf niemand mehr eine Blume benutzen, weil er Dich mit seinem Anwalt unter Druck setzt. Dass Deine Tulpe mit dem Gänseblümchen verwechselt wird und Du Deinen Anwalt irgendwann nicht mehr zahlen kannst!”

    Das ist für mein Empfinden TERROR! Und das von einem Burschen, der durch die Natur streift, ökologisch und sozial kompetent sein will?

    Wenn ICH vorher ein JW-Stammkunde gewesen wäre, ich würde mich betrogen fühlen!

    Sehr schön auf den Punkt gebracht dazu:
    forum.spiegel.de/sho...

    Dass dann gestern noch die Meldung über die Enteignung der Kleingärtner wegen der Logistikhallen kam, ist das kleine Extrabonbon.

    han-online.de/HANArt...

    Wieviel Negativwerbung verträgt ein Unternehmen?

  159. Katzbilder und Bastelhorst

    man, ich glaub jw hat schon richtig angst vor euch mutigen social web helden. da wird gebloggt (pusteblume421 und kuschelbär1975 haben sogar ihren chat auf knuddels.de unterbrochen) bis die tasten glühen. und stolz verkündet: “ich kauf jetzt aber wirklich nichts mehr bei den bösen buben”

    get a life.

  160. Qu@tschkopf

    @ Andreas:

    da Du offensichtlich wirklich nicht mitbekommen hast, worum es eigentlich geht.
    Hier mal in Kurzform zum “Mitmeißeln”:

    Rechtsbeugung bzw. Erpressung durch überlegene Finanzkraft!

  161. Fragensteller

    @ Andreas und Angelika

    Wer eigentlich rutscht jetzt gerade an der Realität vorbei
    ????

    Scheint wohl zu stören, dass ausgerechnet die “Bastelmuttis” aufbegehren und der “bekloppte Internet-Mob” sich anschließt? Dass sich zufälligerweise noch mehr Geschädigte des Pfoten-Irrsinns melden, die mit der “Bastelmutti” so rein gar nix zu tun haben, scheint wohl irrelevant???

    Bei diesem Unverständnis und latenten Borniertheit stehe ich einfach kopfschüttelnd davor.

    Jaaa, andere Sichtweisen, Aspekte aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, all das halte ich für wichtig – sonst käme eine Diskussion nicht zustande, die hoffentlich zu einem vernünftigen, ich betone noch mal VERNÜNFTIGEN, Ergebnis führt.

    Nur – mit Vernunft und schon gar nicht mehr mit Markenrecht lassen sich Wolfshauts Aktionen erklären!

    Ne Pfote iss ne Pfote iss ne Pfote.. kann mir wer von Euch akuten Verteidigern erklären, warum ausgerechnet Wolfskin das Vorrecht auf allsämtliche Pfoten haben soll und sämtliche Pfoten weit ab vom Wolf abmahnen darf??

    So langsam habe ich eine Ahnung, wie JW so einen Umsatz haben kann, oder werden die Einnahmen der Anwaltsmeute nicht mit eingerechnet??

  162. Andreas

    @ Qu@tschkopf

    Wo ist denn die Rechtsbeugung? Genauso könnte ich das, was Werbeblogger hier gerade vor hat als Erpressung, Rufmord und Rechtsbeugung auslegen. Käse!

  163. Horst

    HALT STOP!!!
    Könnte es nicht sein, dass es sich um einen raffiniert eingefädelten, unglaublichen neuen PR-Gag handelt?
    Wie sonst kriegt man soviel Medieninteresse (wenn auch negativ, das ist aber schnell vergessen) umsonst? Der Name bleibt hängen, vielleicht braucht man mal in 10 Jahren eine Jacke…

  164. happy-buddha » Blog Archive » Herzlichen Glückwunsch, Jack Wolfskin

    [...] darüber wissen möchte, am besten “Wolfskin gib Pfötchen” oder “Der Herbst des Hause Jack Wolfskin” lesen. Share this on del.icio.usShare this on FacebookShare this on TechnoratiAdd this to [...]

  165. Quidde

    @Frank

    Super, danke für die Initiative.

    Wenn eine Marke nicht in Gebrauch ist (und zwar bei den angemeldeten Warengruppen – “Klassen” genannt), dann kann man sie löschen lassen.

    Quelle: de.wikipedia.org/wik...

    Die Leute von extra 3 werden dann hoffentlich darauf kommen, inwieweit das WORT “Tatze” im markenrechtlichen Gebrauch ist…

    Das ist zwar nur ein Nebenschauplatz, aber vielleicht kümmert man sich dann auch gleich mal darum, inwieweit ein tierischer Fußabdruck, der – als reine Bildmarke – allen möglichen Tieren zugeordnet werden kann, überhaupt schützenswert ist.

    Dabei fällt mir auf, dass bei – allerdings oberflächlicher – Recherche beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) ( register.dpma.de/DPM... und “Wolfskin” als Anmelder / Inhaber eingeben) jede Menge nahezu identischer bzw. geringfügig abgewandelter Tatzen als reine Bildmarken geschützt sind.

    Ob dafür die “Schöpfungshöhe” ausreicht? Wie wär’s, wenn man sich für die Tätigkeit als Künstler einen Handabdruck schützen ließe? Wären dann alle künstlerischen Gestaltungen mit einem beliebigen Handabdruck abmahnenswert?

    Fragen über Fragen…

  166. Andreas

    @Fragensteller
    Eine Pfote ist eine Pfote, ein Apfel ist ein Apfel, die drei Streifen von Adidas sind auch nur drei ordinäre Streifen.

    Wenn jemand Textilien mit Pfotenabdrücken verkauft, die denen von JW auch nur geringfügig ähnlich sehen, dann muss er mit Gegenwind rechnen. Wie würde wohl Apple reagieren, wenn ich ab morgen Notebooks mit einem Apfel drauf anbiete, auch wenn der nicht angebissen ist. Ein Apfel ist ein Apfel, ist ein Apfel.

  167. giovanni

    @angelika
    ich habe absolut nichts gegen eine diskussion und unterschiedliche meinungen. meine frage nach deiner anwesenheit hier bezog sich auf deine äusserst herabsetzende aussage “Leute, Euch zerinnt die Verhältnissmäßigkeit in den Fingern. Es geht hier augenscheinlich nur noch darum, Krieg zu machen, sich stark zu fühlen. Dazu kann ich nur sagen: Wer schwach ist, probt gern den Aufstand.

  168. Kathrin

    Ich hätte mir sicherlich auch eine “bessere” Reaktion von Jack Wolfskin gewünscht, aber ich muss sagen, dass ich diesen Post mit all seinen Forderungen für übertrieben anmaßend halte.

    Man erwartet dass “die Marke” etwas lernt, gleichzeitig aber dass sie die ganzen Anwälte feuert. Wiso sollen die Anwälte nicht auch was lernen (dürfen) aus der Sache?

    Mich hat der plötzliche Meinungsumschwung und veränderte Ton nach dem Telefonat mit Herrn Hell hier im Blog bereits überrascht. Ein dermaßen entgegengesetzter, wütender Umschwung nur kurze Zeit später gibt irgendwie einen komisch gekränkten Beigeschmack.

  169. Matthias

    @Andreas
    Ja, ein Apfel ist ein Apfel. Und wenn Apple jemanden wegen eines Birnenmotivs verklagt, wo auch nichts angebissen ist, fände man das komisch, oder?

    Und es gibt da so eine Turnschuhmarke mit zwei Streifen. Na? Kommt die Erkenntnis schon?

  170. Dudu

    Hehe, hab mir gerade mal das Gästebuch bei Jack Wolfskin angesehen:
    jack-wolfskin.com/de...

    Dort schwärmen alle noch von “den tollen Produkten mit der Tatze”. Ob die Einträge wohl “echt” sind? Oder eher gekaufte Testimonials …

  171. Impactsuspect » Spiegel Online berichtet über Jack Wolfskins neues Logo

    [...] dass die umstrittenen Abmahnungen zurückgezogen wurden, auch wenn man nach dieser Information in der neuesten Pressemitteilung von Jack Wolfskin vergeblich sucht. In der PM steht nämlich nur: Die zum Teil heftige Kritik [...]

  172. Qu@tschkopf

    @ Andreas:

    Rechtsbeugung!
    Ich bedrohe einen, offensichtlich finanziell weit unterlegenen, Rechtsgegner mit einem so absurd hohen Streitwert, dass dieser aus finanzieller Existenzangst auf sein Recht der juristischen Klärung verzichten muss.

    IMHO + IANAL

  173. JoJo

    Mal ne blöde Frage an juristisch Vorgebildete: Fallen handgearbeitete, selber ausgedachte T-Shirt-Bestickungen nicht sogar unter Kunstfreiheit?
    Und @Andreas und @Angelika
    Wenn schon die DaVanda-Abmahnungen okay sein sollten – inwieweit kollidiert ein Pfotenabdruck, der von einer Zoohandlung bzw. von diversen schwulen Bärenclubs verwendet wird, mit der Marke “Jack Wolfskin”? Das erscheint mir noch deutlich absurder als die Geschichte, um die es ursprünglich ging.

  174. Updates « Wolkenclouds Blog

    [...] Erstmal scheint Wolfskin (Abmahnungen von Jack Wolfskin, muss das sein?) eingesehen zu haben etwas falsch gemacht zu haben, erkennt aber nicht was genau. [...]

  175. Popcornverkäufer

    Soviel Popcorn kann ich gar nicht verkaufen, den man zum lesen hier braucht.

    Man kommt vor lachen gar nicht mehr zum essen.

    Wenigstens um eine Neuverfilmung von Robin Hood brauchen wir uns keine Gedanken zu machen. Anwärter gibt es hier ja genug. =)

  176. Fragensteller

    @Andreas..

    nuu, dann mal gaaaanz doof gegengefragt.. da ne Pfote ne Pfote ist, ein Apfel ein Apfel – hat dieses Unternehmen eventuell aus eigener Unkreativität heraus sich vielleicht ein falsches Firmenlogo gewählt?!??

    Wenn sich so eine Wolfshaut genötigt fühlt, zur Erhaltung der eigenen Marke, sämtliche Pfoten, die mit nem Wolf nix, aber auch nix zu tun haben, abzumahnen, nur um die “Verwässerung” ihrer eigenen ver*pieeeeepsss* Marke zu vermeiden, dann lief doch hierbei schon was fehl… Und dafür sollen jetzt alle Pfotendarstellungen in Deutschland (ich weiß nicht, gingen die lukrativen Abmahnung der Wolfsmeute auch schon Europaweit??), herhalten und zahlen?!????? Holla!

    Ich bin kein Jurist, dooferweise nur so ein “bekloppter” Untertan, der trotzdem Pfoten unterscheiden kann, gar noch ne vage Idee an eigenem Verstand hat, dummerweise Katzentapsen mit Katzen in Verbindung bringt und nicht mit JW und trotzdem sagt mein finanzschwaches Ich, dass hier einfach etwas nicht stimmen kann und DARF!!!

  177. Picki

    Ich finde die PM von Wolfskin völlig in Ordnung.
    Und: Social Media ist keine Einbahnstrasse – also auch kein Bashingfreifahrtschein für Blogger.

  178. Fragensteller

    Auch wenn ich kein wirkliches Mitleid für JW empfinde, bashing finde ich ebenso asozial – ich bin für “bremsing”

  179. Gila von Meissner

    Roland – vielleicht mal Pressemitteilung an DPA – die übernehmen gerade ganz fein die “offizielle” Darstellung:

    “Sie nutzten das markenrechtlich geschützte Tatzen-Logo des Unternehmens.”

    DAS stimmt ja eben nicht. Keiner hat da die Wolfstatze verwendet.

  180. joe

    @picki:

    richtig beobachtet. “social media” ist ein DIALOG. vielleicht sollte JW mal anfangen mit seinen kunden zu REDEN…

    ich finde die bemerkungen über den “web 2.0 mob” herrlich. schon mal drüber nachgedacht, dass ihm sehr viel mehr menschen angehören würden, wenn diese von den ungeheuerlichen vorgängen gehört hätten… dieser “mob” wird immer größer. und immer mächtiger. und wird unternehmen damit in naher zukunft “anspornen” keinen sozialen authismus an den tag zu legen.

  181. Jack Wolfskin kriegt einen auf die Tatze | Think 2

    [...] werbeblogger [...]

  182. Qu@tschkopf

    Ich weiß es ist schon spät, aber:

    @ all, die die Einsicht und Vernunft von JW preisen:

    JW rudert nicht zurück, knickt nicht ein, sieht nichts ein.
    JW beharrt weiter starrsinnig auf seinem Dogma: alle Pfoten, Tatzen, Hand- und Fußabdrücke oder ihnen entfernt ähnelnder Formen sind ihr alleiniges Eigentum!

    Die Rücknahme der 10 aktuellen Abmahnungen sind ein reiner Gnadenerweis.

  183. Carlotta

    @Andreas

    Fakt ist, dass niemand ein JW-Logo benutzt hat. Das will AUCH überhaupt niemand! JW ist JW, Katze ist Katze und Bär ist Bär.

    Hier wird ein maßvollerer Umgang mit dem Markenrecht gefordert, dass nicht in alles, was auf 300m Entfernung aussieht wie eine Pfote zum Wolf erklärt wird.

  184. Picki

    @joe
    ja, ich wünsche mir sehr, das beide Parteien dieses Dialogs grösser werden. Und verantwortungsbewusster. Und dialogfähiger. Dann brauchen wir auch die Begriffe “Mob” und “Soziale Authisten” nicht mehr.

  185. Popcornverkäufer

    @Fragensteller:

    Der Apfel als Marke bzw. Wiedererkennungszeichen auf einem Computer ist eine ziemlich gute Marke, denn jeder weiß… ah! Das ist ein Apple Computer… und verbindet damit bestimmte Attribute hinsichtlich Qualität, aussehen etc.

    Ähnlich ist es mit der Tatze auf Kleidung bei Jack Wolfskin.

  186. Qu@tschkopf

    @ Popcornverkäufer:

    auch wenn mich dieser Hinweis langsam langweilt, hast Du Dir die “corpus delicti” überhaupt schon mal angesehen?

    Wer dort eine Ähnlichkeit oder eine Assoziation zu JW erkennt sollte sich mal überlegen, ob er besser beim Augenarzt oder einem Spezialisten für das dahinterliegende Problemgebiet (anatomisch) aufgehoben ist.

  187. Gila von Meissner

    @ Popcorn

    Kein Widerspruch. Wenn Kik diese Woche Parkas herstellt, die im Brustbereich ne Katzenpfote haben… ist Verwechslungsgefahr gegeben.

    Wir reden hier aber von Schminkspiegeln, die mit lizensiertem Stoff bezogen waren, auf denen unzählige Katzenpfoten drauf waren. Von T-Shirts, die eine spielende Katze und kleine Glitzer-Pfötchen hatten. Von Wand-Tattoos mit Katzenpfoten.

    Wo ist da die Verwechslungsgefahr?

    Keins der Produkte hat die Pfote als Logo genutzt. Alle waren reine Deko-Elemente.

    Was ist mit den unzähligen Hundeschulen? Mit den “Bärenclubs” der Schwulen. Wer denkt denn da an JW?!

    Wenn ich einen roten Apfel-Stoff bei Schminkspiegeln verwende, wird niemand an MacBooks denken. Echt nicht.

  188. Fragensteller

    Danke, popcorn…

    Jaaa.. ein angebissener Apfel aufm Comuter, da ist die Front geklärt – keine Frage..

    Aber was jetzt akut Wolfskin betrifft, der nicht mal in der Lage ist seine eigene Wolfspfote von anderen Tierspuren zu unterscheiden, nee, sorry, ist mir und vermutlich nicht nur mir einfach zu hoch…

    So wie die Wolfsmeute derzeit vorgeht, hey, da kann wirklich in absehbarer Zukunft das Blindenzeichen an der eigenen Jacke mit der Wolfstatze verwechselt werden.

    Und ach… mit den Tatzen noch als Nachschlag… ich verstehe, die Verwechslung diverser Tatzen zur Marke von *pieeeps* Wolfskin ist akut hoch, wenn ein Vieh-Kissen mit ner Katzenpfote verziert wird, wenn ein Kratzbaum mit Fleece-Stoffen verziert mit Katzentapsen , wenn Bärentapsen auf einem Shirt landen, wenn Taschenspiegelhüllen aus Stoffhüllen mit Katzentapsen gestaltet werden, boah, ich hätte ne endlose Reihe… Hat hier irgendetwas mit Wolfskin zu tun?!??

    Waaah – ist das gar der Fehler unserer Nation?? Hey, ich sehe Tapsen, wenn auch von einer Ameise und denke einfach nicht an Wolfskin?!??? Frevel, aber watt für einer!

    Und so, wie Du Popcornverkäufer, es so schreibst – frage an Dich:

    Auf WELCHE Tatze hat denn Wolfskin Anspruch?!?? Und bitte, kann es angehen, dass Wolfskin jetzt deutschlandweit jeglichen Tatzen-Tapsen-Abdruck von diversen Viechern für sich beansprucht?!???

  189. Carlotta

    @Popcornverkäufer

    Und ergänzend zu Gila ist zu sagen, dass der überwiegende Anteil an handgefertigten Dinge es wahrlich nicht nötig hat, auf Marke gepimpt zu werden, um einen Qualitätsanschein zu erwecken.

    Die Ironie an der Sache ist, dass ich keine “Handwerkerin” kenne, die Wert darauf legen würde, dass ihre Sachen für den Artikel einer Marke gehalten werden.

    Marke heißt MASSE, es sei denn, ich gehe wirklich in den absolut hochpreisigen haute couture-Bereich.

  190. Gila von Meissner

    @ Carlotta – *lach*

    Die meisten von uns Kunsthandwerkern haben damit ja angefangen, weil wir nicht Litfaßsäule sein wollten! Wenn ich eine Esprit-Tasche nur noch kaufen darf, wenn ich Werbung laufe…. dann lasse ich es.

    Handgemacht lebt nicht vom Logo, sondern vom individuellen – nichts ist so exklusiv wie eine Tasche, die nur 10x weltweit existiert.

  191. Popcornverkäufer

    Ich sage ja nicht, dass Jack Wolfskin mit seinen Abmahnungen auch RECHT hat(te). Ich habe die Bilder, die in den entsprechenden Threads kursieren gesehen. Ich denke da nicht an Jack Wolfskin.

    Aber eine Gefahr für eine Marke entsteht immer dann, wenn eine Verwechselungsmöglichkeit (dem Grunde nach) besteht. Sprich wenn Gleiches/ähnliches Symbol auf gleichem Produkt (um bei Apple zu bleiben, klebe ich einen Apfel auf meine Kisten dich zusammenschraube könnte Apple genauso gut besorgt sein um seinen angebissenen Apfel).

    Ob eine Abmahnung begründet ist, steht noch auf einem ganz anderen Blatt. Aber Markenschutz ist eine heikle Sache und jedes Unternehmen muss genau überlegen, was ist keine Beeinträchtigung, was könnte schon eine sein. und wenn mir das nicht gefällt, wie gehe ich vor.

    Das Vorgehen von JW war sicherlich maßlos übertrieben, juristisch aber in Hinblick auf die marke verständlich. Ob JW im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung tatsächlich eine Markenrechtsverletzung hier bestätigt bekommen hätte, bezweifele ich allerdings.

    Das Einlenken von JW ist daher gut und begrüßenswert. Alles weitere was hier “gefordert” wird, ist Selbstüberschätzung der werbeblogger bzw. Unkenntnis der Schwierigkeit eine Marke an sich zu schützen (ohne unberechtigt anderen Nachteile zuzufügen).

  192. Carlotta

    @Gila

    Genauso sieht es aus!

    Herr Hell, nix für ungut, aber ich würde mich doch ziemlich dagegen verwehren, wenn man ein von mir gefertigtes Stück Jack Wolfskin zuordnen würde.

  193. Carlotta

    @Popcornverkäufer

    Ich sehe es als absolut notwendig, legal und legitim an eine Marke zu schützen, aber manchmal ist ein gewisses Maß an gesundem Menschenverstand mehr wert als die Legalität bis an die Grenzen, die das momentane Markenrecht gewährt, auszupressen.

    Ab einem bestimmten Punkt wird der legitime Bereich verlassen und es stellt sich unweigerlich die Frage, ob es überhaupt noch um den Schutz der Marke geht oder andere Interessen eine Rolle spielen.

  194. Gila von Meissner

    Das Problem mit der gerichtlichen Auslegung ist ja… dass wir dafür kein Geld haben. Wegen Streitwert: automatisch Landesgericht, mit horrenden Gerichtskosten und Anwaltspflicht. Rechtsschutz? Netter Gedanke – bei wettbewerbsrechtlichen Auseinandersetzungen wird automatisch von Selbstverschulden ausgegangen.

    Ich stecke mitten in Gründung – und unser Marken- und Abmahnrecht ist für mich die größte Bedrohung. Wenn ich Stoff kaufe, lasse ich mir schriftlich genehmigen, dass ich ihn gewerblich nutzen kann. Aber selbst wenn ich die internationalen Markenrechte bei jedem Stück Stoff vorher recherchiere – ich wäre nicht einmal auf den Gedanken gekommen, dass hier eine Verwechslungsgefahr vorliegt.

    LG Gila
    freiepfote.de

  195. asperix

    @joe/picki (Könntet ihr uns Autisten bitte ohne “h” schreiben? Das sieht gruselig aus. Danke.)

  196. JoJo

    @Popcornverkäufer
    Die Frage ist, ob die Pfote (oder Tatze) an sich überhaupt schützenswert ist, oder auch mit der Marke Jack Wolfskin in Verbindung gebracht wird. Mir war bis der Shitstorm los ging gar nicht klar, dass das Logo allein für Jack Wolfskin stehen könnte… Mit dem Text ja, aber allein? Dafür gibt’s viel zu viele Tatzen/Pfoten, die von anderen Firmen in welcher Form auch immer verwendet werden.

  197. Absolut unglaubwürdig!

    Wenn Jack Wolfskin schreibt

    “Gegen die zehn Anbieter, die Produkte mit Tatzen-Design auf der Plattform DaWanda.de verkauft hatten und daraufhin abgemahnt wurden, werden wir keine weiteren rechtlichen Schritte mehr verfolgen”,

    dann heißt das nicht anderes, daß ALLE ANDEREN abgemahnten Personen auf ihrem Schaden sitzen bleiben! Wenn Jack Wolfskin wirklich seine Position “kritisch hinterfragen” würde, dann müssten auch die anderen Abmahnopfer entschädigt werden. Alles andere ist absolut unglaubwürdig!

  198. LeaofRafiki

    Eine Frage zum Beitrag von Quidde m 23. Oktober 2009 um 20:23 Uhr betr. Tatze als Wortmarke:

    Mir ist die Bedeutung (im Sinne von Konsequenz) dieser Eintragung beim DPMA nicht ganz klar, heißt das etwa, daß das Wort Tatze nicht mehr verwendet werden darf? Und wenn dann in welchem Umfang? Das Wort an sich nicht, oder nur öffentlich nicht, oder nur kommerziell/gewerblich nicht oder nur im Zusammenhang mit den im dortigen Registereintrag genannten Klassen?

    Sorry, bin da in der Materie nicht so drin, seh die Angelegenheit eher aus Kunden-/Verbrauchersicht denn als Anbieterin.

    Wie hab ich mir das also bei einer Wortmarke konkret vorzustellen? Bei einer Bildmarke hab ich mittlerweile begriffen, daß man dann diese AbBILDung in den o.g. Zusammenhängen nicht mehr verwenden darf, aber ein Wort?
    Ich dachte bislang, daß Wörter der deutschen Sprache Allgemeingut wären…

    (Hnm, stell mir grad vor, einem Ausländer im Integrationsfördernden Deutschunterricht klar machen zu müssen, daß er das und das und das und das etc. Wort, was man ihm gerade mühsam beigebracht hat, nicht mehr verwenden darf)

    Bitte um Aufklärung!

  199. rottenrails

    Man nehme ……

    … einen Kamin mit ordentlich loderndem Feuer, einen CEO (früher hieß das Vorsitzender der Geschäftsführung)  mit grauen Haaren und vielen Rucksackmeilen auf dem Platin-Konto, dazu Roland Kühl-von-Puttkammer, bei dem ich immer noch sinniere, ob er…

  200. Roland Kühl-v.Puttkamer

    Die dpa hat übrigens die ursprüngliche Meldung, die als Kopie durch den digitalen Blätterwald rauschte, angepasst. “Nach Ansicht des Unternehmens hatten sie sein geschütztes Tatzen-Logo verwendet.”

    Ursprünglich wurde diese Meldung mit einem ganz anderen Zungenschlag verbreitet.

    Als eine Beispielquelle: zeit.de/newsticker/2...

  201. Gila von Meissner

    Danke Roland! Das war wichtig!

    @ Lea – Markenrecht greift immer nur im geschäftlichen Verkehr. Privat kann man meeeehr oder weniger machen, was man lustig ist. T-Shirt mit Nike-Logo für sich selbst drucken ist dann wieder so ein Ding – öffentlich zurschaustellen darf man dann wieder nicht. Bettwäsche wäre problemloser. Ich darf privat Tweety nachzeichnen und auch auf meinen Pyjama malen. Ich darf dies nicht weitrgeben. Vorlage darf übrigens auch nicht aus ersichtlich illegalen Quellen stammen – also Diddl Stickdateien aus Russland sind auch privat tabu.

    Bei der Tatze ist es tatsächlich so – ich darf kein “Tatzen-Shirt” entwerfen bzw so als Produktnamen angeben.

  202. Eva

    @Roland Der Zeit-Artikel ist automatisch aktualisiert worden, als die DPA die Korrektur raus schickte. Bei SpON steht’s noch mit der Ursprungs-DPA-Meldung, so wie bei allen anderen händisch umkopierten eingepflegten Meldungen auch:

    spiegel.de/netzwelt/...

    “Sie nutzten das markenrechtlich geschützte Tatzen-Logo des Unternehmens.”

  203. Frank

    @LeaofRafiki, Quidde

    Aktuell hat sich JW 81!!, in Worten einundachtzig!! Wort- und Bildmarken schützen lassen. Unter anderem Worte wie:

    Caribou, Nordwind, Phantom, Summit, Trail, Starlight, Waschsalon, Tatze, Born to be wild, etc.

    Hier die komplette Übersicht:

    register.dpma.de/DPM...

    Falls die Ergebnisse nicht angezeigt werden, auf Suche starten klicken.

    Das ist das ware Gesicht dieser Heuschrecke und nicht irgendwelcher berechtigter Schutz seiner in Asien produzierten Klamotten vor Plagiaten!

  204. Peter

    Ich finde es wirklich niederträchtig, dass dieser elende Problemwolf verlangt, die abgemahnten Produkte vom Markt zu nehmen.
    Ich kann allerdings verstehen, wenn die Damen sich darauf einlassen.
    Den weiteren Kampf gegen gegen dieses idiotische Markenrecht und den Abmahnscheiss können diejenigen führen, die noch nicht persönlich betroffen sind.
    Die Damen könnten uns unterstützen, indem sie z.B. anbieten, die JW-Klamotten der ehemaligen Kunden zu “remixen”, damit man sie ruhigen Gewissens auftragen kann.
    Ich habe meine Jacke in einem ersten Impuls leider schon in die Tonne getreten, ich wollte sie nicht einmal mehr verschenken.
    Wenn ich jemanden hätte, der mir das “Ja” in ein “Fu” ändern kann, hol ich mir eine gebrauchte bei eBay und laufe wieder Reklame. Ein “Fliegenpilzle” als Signatur fände ich auch cool. Gerne auch so ein DaWanda-Gesichtchen.
    Wie gesagt, nicht handeln damit, nur im Kundenauftrag abändern. 50€ + Versandkosten OK? Roland, Ralf et Al, ihr könnt meine E-Mail Adresse Interessierte weitergeben, ich bin froh, dass es euch gibt. Danke

  205. Tichy

    @andreas
    > Wie würde wohl Apple reagieren, wenn ich ab morgen Notebooks
    > mit einem Apfel drauf anbiete, auch wenn der nicht angebissen
    > ist. Ein Apfel ist ein Apfel, ist ein Apfel.

    Ach deswegen lesen wir taeglich von Leuten die wegen der Nutzung von Aepfeln als Motiv auf einem T-Shirt, Schminkspiegel oder Ohrstecker abgemahnt werden? Und deswegen traut sich auch niemand mehr einen Apfel als Motiv zu verwenden? Auch gibt es nur noch zwei Stellen wo man Aepfel zu Gesicht bekommt: an noch nicht verklagten wildwachsenden Apfelbaeumen und auf Apple-Rechnern. Nur komisch dass dem all nicht so ist, oder? Derjenige, der den Unterschied von Apple zu JW herausfindet, bekommt 10 Gummipunkte! :)

  206. Peter

    ein “an” vergessen – egal

  207. Frank

    @Frank
    Nachtrag für Erbsenzähler: die Worte Nordwind, Phantom und Trail sind durch Widerspruchsverfahren gelöscht worden- bleiben nur noch 77 eingetragene Marken:

    register.dpma.de/DPM...

  208. Gila von Meissner @ freiepfote.de

    @ Peter – Kaufe ein E und löse Bockwurst? :D

    Das ist schon okay, dass die Mädels jetzt erst einmal (hoffentlich) aus der finanziellen Schusslinie raus sind. Das gibt uns auch die Möglichkeit, weiter zu kämpfen, ohne Gefahr zu laufen, dies auf dem Rücken der Abgemahnten auszutragen.

    @ Roland – Ich weiß, Schlaf wird überbewertet… aber sieh zu, dass Du ins Bett kommst! Ich habe die letzte Woche den Sternen gedankt, dass ich als Frau morgens zumindest Make-Up tragen darf. Tagsüber Gründerseminar, abends und nachts die JW-Webseite… und jetzt am WE werde ich nur schlafen und nähen. Mit Eulenstoff…. ob ich das darf? :)

  209. Roland Kühl-v.Puttkamer

    @Gila. Tscha, und den Männern bleibt die urbane Legende, mit grauen Schläfen und “Reifefalten” erst richtig gut auszusehen. Ob das klappt?!

  210. Frank

    @freiepfote.de

    Darfs Du vielleicht, aber die Eulen sollten möglichst nicht so aussehen:

    register.dpma.de/DPM...

  211. Tichy

    @Frank
    Du hattest leider auf eine dynamische Liste verlinkt, Session abgelaufen (auf Deutsch, dein Link geht nicht).

    Uebrigens kann man grundsaetzlich nicht nach *reinen* Bildmarken recherchieren. Moechte man sich wenigstens mal so ganz ganz grob ein wenig absichern und macht sich schon die Arbeit zu recherchieren, so scheitert dies leider schon an der systembedingten Unmoeglichkeit.

    Selbiges gilt fuer Wortmarken mit nur einem Buchstaben.

  212. Peter

    @Gila
    lach mich nicht aus:-)
    Ich bin nur ein Dorfkind und wohne in einem Funkloch vom Meißner.
    Ist dieses SS nur dem Internet geschuldet oder bin Dein Untertan(gib mir deine Bankverbindung, ich überweise den Zehnten).
    Meine Mutter meinte immer, der von Boyneburgk? wäre der Cheffe.

    Gute Nacht Eule:-))

  213. Peter

    ich vergessen – scheißegal;-)

  214. Frank

    @Tichy

    Da ich leider keine Ahnung habe, was ein dynamischer Link ist, hier eine andere Möglichkeit:
    Quidde hat 23.Oktober, 20:23 einen Link von register.dpma.de gesetzt. Dort habe ich den Inhaber JW… kopiert und dann im Reiter “Einsteiger” wieder in Inhaber gesetzt und Suche gestartet. Dann kommt die ganze Übersicht von eingetragenen Marken.

  215. Frank

    @Tichy

    Übersicht Markenregister JW

    register.dpma.de/DPM...

    Vielleicht geht der.

  216. SEO Scout24

    Jetzt lasst mal das Wochenende ins Land gehen und dann schaut man weiter. Da gleich in der Buddelkiste 2 Meter tief zu buddeln bringt ja nun auch nichts mehr. Wen kratzt der Abgemahnte vom Mai noch ?

    Es gibg hier um die 10 aktuellen F(e)älle und die sind vom Tisch. In der Vergangenheit wird es ganz sicher auch den einen oder anderen gegeben haben, der mit recht Prügel bezogen hat – man muss schon bei aller Emotion die Kirche im Dorf lassen.

    Wenn Jack Wolfskin sich in Zukunft nicht als Abmahn-Arschloch-Unternehmen aufstellt haben im Grunde alle gewonnen. Aktuell hätte man vermuten dürfen, wollen, können, dass die zum kausalen Rundumschlag ausholen werden – scheinbar hat man sicheines besseren belehrt – und damit sollte auch erst einmal wieder gut sein.

    Da gleich nen Gremium ( Prüfungsausschuß ) ins Leben rufen zu wollen und ner XXXL Firma unters Röckchen gucken wollen – Leute, träumt mal schön weiter. Wer von Euch zieht denn freiwillig die Buxe öffentlich runter ? Keiner, siehste – und dann wollen wir dem Wolf auch mal sein Fell lassen:-)

    Sie haben gelernt – und das war den Aufstand wert.
    Die nächsten werden kommen – also schön weiter Dehnungsübungen machen.

  217. Frank

    Bei t-online-business steht übrigens immernoch (3:12)

    “…Sie nutzten das markenrechtlich geschützte Tatzen-Logo des Unternehmens…”

  218. JoJo

    Jack Wolfskin wollte sich “Window 98″ schützen lassen?
    Und “Waschsalon” gehört ihnen tatsächlich noch… und wenn’s wegen “Texapore o2″ nichtmal Ärger mit einem ebenfalls abmahnfreudigen Mobilfunkanbieter gibt. *schmunzel*
    Und sie haben sich den Namen “Nanuk” gesichert – eigentlich eine kanadische Firma, die outdoor-taugliche Koffer produziert.
    Ich will ja jetzt nichts unterstellen, aber *hust*…
    Die DPMA-Suche ist auf jeden Fall sehr aufschlußreich :-)

  219. JoJo

    Oh man… und sie wollten ernsthaft eine exakte Kopie des Logos einer Firma namens “Bestard” als Marke registrieren lassen. *facepalm*
    Jemand sollte definitiv Jack Wolfskin mal ordentlich auf die Ethik-Finger hauen.

  220. Jack Wolfskin! « Wut!

    [...] Aktuelle Nachtrag: Die Abmahnungen sind vom Tisch, und wenn man bei Jack Wolfskin jetzt auch noch lernt, anständig, menschlich und unter [...]

  221. Gila von Meissner @ freiepfote.de

    @ Peter – verarmter Dienstadel, österreichische Eisenbahn. Bei mir bist Du mit dem Zehnten sicher. Kein Grundeigentum (abgesehen von 38m2 in Hamburg.) :)

    Nancy hat (auf Englisch, Link zur deutsche Übersetzung ist auch da) ganz interessante Recherche betrieben – zu Janus/ Jack und möglichen Motiven für die vehemente Markenrechtsverteidigung (und die breit gefächerten DPMA-Einträge.)

    fledgeflyingiseasy.b...

  222. Qu@tschkopf

    @ SEO Scout24:

    habe weiter oben schon mal geschrieben:

    @ all, die die Einsicht und Vernunft von JW preisen:

    JW rudert nicht zurück, knickt nicht ein, sieht nichts ein.
    JW beharrt weiter starrsinnig auf seinem Dogma: alle Pfoten, Tatzen, Hand- und Fußabdrücke, oder ihnen auch nur entfernt ähnelnde Formen, sind sein alleiniges Eigentum!

    Die Rücknahme der 10 aktuellen Abmahnungen sind ein reiner Gnadenerweis.

  223. Arnold Berg

    Sieht das nicht sehr nach einer Pfote aus?

    bild.de/BILD/Home/20...

    Und ist mit dem 3. Todesfall vielleicht schon JW gemeint? Die können sich ja schon mal bei Quelle erkundigen, wie man Resteverkäufe organisiert.

  224. David Bowman

    @Roland Kühl-v.Puttkamer: Ich will jetzt nicht das Thema wechseln – aber … Zitat: “Wir haben unseren Beitrag aktualisiert zu dem “(hidden) Agenda”-Thema und wie wir es kennen, verstehen und anwenden. Nachtrag: Hier einige Definitionen, da mancher sich in
    Extreme verstrickt: – ‘Hidden’: Versteckt, in unserem Hinterkopf,
    nicht auf dem Tisch von Jack Wolfskin!…”

    Wie “hidden” ist denn “hidden”, wenn wir mal davon ausgehen
    (bei allem Unverständnis über das Handeln von Herrn Hell),
    das Herr Hell aber trotzdem lesen kann. Und er wird zumindest
    das lesen, was Ihr schreibt – also auch die (hidden) Agenda -
    womit wir wieder bei “versteckt” wären oder “nicht auf den
    Tisch von JW”.

    Will sagen: Man kann Reaktanz auch provozieren. Auch unbeabsichtigt!

  225. giovanni

    hidden war sie doch nur bis 23.10.09 13:02:59…

  226. kingo

    liebe leute,

    euren groeßtenteils apokalyptischen vorhersagen ueber die “zukunft der marke wolfskin” kann ich nur sagen:

    ihr ueberschaetzt euch grandios. ehrlich.

    ich lebe in einem viertel voller wolfskinjackentraeger und ich wette, dass eurer echauffage hier (ausser den sich echauffierenden) niemand beachtung schenkt, geschweige denn nun jemand vor dem staender eines kaufhauses stehen und sich denken wird “mooooment, die marke wolfskin hat doch mal eine t-shirt-verkaueferin abgemahnt! Die Jacke lass ich haengen.”

    In der Theorie kann ich euren argumenten absolut folgen, aber saetze wie “selbst nachdem wir mit dem letzten artikel unsere Hand reichten” (!) sind ausdruck einer grandiosen, uebereitlen und scheuklappigen selbstueberschaetzung, die einfach zum himmel stinkt.

    bisschen mehr gelassenheit waere angesagt, ihr kaempft hier schliesslich nicht fuer ein Menschenrecht.

    viel spass noch,
    kingo

  227. ignatius

    An alle, die hier Kataloge abbestellen oder Gewand zurückschicken oder vernichten wollen: So löblich Eure Absicht ist, so wäre es doch doch viel produktiver, die Sachen – ev. nach Ersatz der Logos durch einen Protest Sticker, wie es sie bei Dawanda gibt – Obdachlosen zu spenden und damit dem Motto “Draußen zuhause” eine ganz neue und im PR-Konzept von JW sicher nicht vorgesehene Bedeutung verleihen.

    Die Sachen bei e-bay (mit entsprechender Anmerkung wie “wer sich nicht schämt – Logos kann ich auf Wunsch entfernen”) zu Ramschpreisen einzustellen wäre auch ein sichtbares Zeichen dafür, dass die Marke am Ende ist. Und sie reduziert die Neuverkäufe.

    Und Kataloge sollte man nicht abbestellen, sondern im Gegenteil in Massen ordern und danach sofort ins Altpapier werfen oder zum Heizen verwenden. Kataloge und deren Versand kosten Geld und mit jeder Katalogbestellung könnt ihr JW um ein paar Euro erleichtern.

    Kurzum: Tut alles was JW schadet solange es legal ist.

  228. Arnold Berg

    @kingo: wir warten mal gelassen ab. Natürlich wird die Marke nicht verschwinden, aber finanziell merken werden sie es, da bin ich ganz sicher. So wie du auf die JW Träger aus deiner Umgebung verweist (mit denen du ja nicht einmal gesprochen hast, du also nur spekulieren kannst über ihr zukünftiges Kaufverhalten) kann ich auf viele Leute verweisen, mit denen ich in den letzten Tagen gesprochen habe. Von denen wird keiner mehr etwas von JW kaufen. Meine Jacke bringe ich nachher zu dem Emmausbrüdern, vorher kommt das Logo noch ab.

    Und ob hier nicht auch irgendwie für ein Menschenrecht gekämpft wird? Das sehe ich schon anders, es wird für das Recht gekämpft, das auch Kleine gegenüber Großen haben müssen. Denn dass die Kleinen die gleichen Rechte haben wie die Großen in unserer Gesellschaft steht leider nur auf dem Papier.

    Und nun soll JW mal dringend die Schweinegrippe abmahnen, wenn das hier keine Pfote ist dann weiß ich es nicht: bild.de/BILD/news/20...

  229. ralf schwartz

    @david bowman

    Nun, am Ende des Meetings hätte er sie ja auch gekannt ;-)

    Nein, ehrlich, die Agenda soll ihm, hier abgedruckt, zeigen, was er wirklich tun müßte, und wieviel er zu kurz springt mit dieser vorschnellen PM, die natürlich seiner Sorge um das Unternehmen geschuldet ist. Vollkommen legitim, aber eben suboptimal in einer derart sensiblen und hochbrisanten Situation.

    Wenn er uns fragt, sagen wir ihm, er soll entweder DAS RICHTIGE tun, oder lieber bis Montag GARNICHTS (wie auch 50hz das schon im letzten Satz seines Posts sagt).

    Kompromisse helfen hier überhaupt nicht weiter.

    Es ist also eher das Gegenteil von ‘Provokation von Reaktanz’, eigentlich legen wir damit die Karten offen auf den Tisch.

  230. giovanni

    auch lesenswert: stadtgespraechblog.w...

  231. Marco

    Es geht offenbar weiter: Jack Wolfskin mahnt holländischen Anbieter von T-Shirts ab samstagisteinguterta...

  232. Shirtissimo

    wo genau steht, dass ihr abgemahnte für ein treffen mit dem wolfskin chef sucht? hab nur die retweets bei twitter gesehen, aber keine original-nachricht. ich würde mich auf jeden fall beteiligen, dann vielleicht mit zuarbeit. für ein treffen würde mir wahrscheinlich die zeit fehlen.

  233. ralf schwartz

    @shirtissimo
    Wir haben nur aus journalistischer Sorgfaltspflicht unsere Kontakt-Möglichkeit als zentralen Sammelpunkt für die Abgemahnten angeboten, Informationssammlung, etc.

    Ein Treffen ist von uns nicht in der Planung.
    Danke für Deine Unterstützung, wir kommen vielleicht drauf zurück.

  234. ignatius

    @kingo

    > ihr kaempft hier schliesslich nicht fuer ein Menschenrecht.

    Die Art wie JW seine Markenrechte auslegt sind jedenfalls ein Anschlag auf die künstlerische Gestaltungsfreiheit und hat mit dem (berechtigigten) Schutz vor Plagiaten absolut nichts zu tun. Keine Firma darf das Recht haben, gängige Zeichen, Symbole und Sujets (in diesem Fall, alles was wie ein Pfotenabdruck aussieht) komplett für sich zu beanspruchen, aber genau das ist bei JW offenbar gängige Praxis.

  235. maike3000

    das problem ist dpma.
    die lassen als staatliche stelle alles zu.
    wenn man wiedersprucheinlegen will, kostet das wohl so um die 150 euro. jeder wiederspruch gegen einen eintrag kostet geld, egal ob dieser später abgelehnt wird.
    im übrigen ist die tatze nur der anfang. auch ein ‘roter stern’ darf nicht auf shirts gedruckt werden, wörter wie:
    “rockstar, carpe noctem, revolution, trainer, eightball, mafia, fan” (diese liste kann ich gern noch unendlich weiterführen) sind alle nicht für den druck auf bekleidung zugelassen. es sind wirklich nur wörter, aus dem duden.

  236. Floh

    @kingo

    danke. sehe ich genauso. der erste beitrag hier bei dem man das gefühl hat, das es “da draussen” auch noch leute mit einem gewissen realitätssinn gibt.

    glaubt ihr ernsthaft das ein paar kommentare von bastelfreaggels einem markenbild nachhaftig schaden kann? wau, eine freiepfote.de domain hab ihr euch auch schon sicher lassen? ganz klar, nur noch wenige tage und jw wird beim werbeblogger & freiepfote.de anklingeln und einen hochbezahlten job als “internet-experte (blogs und so)” in aussicht stellen.

  237. Rote_Zora

    Anmerkung
    Ob nun als schlechter Scherz gemeint oder im schlechtesten Fall als ernsthafte Aufforderung: Diesen Aufruf müssen wir ausblenden (werbeblogger.de):

    Ich bin dafür, dass wir die Autos des JW Managements an******!!!

    Kapitalistensch*****!

  238. saibot

    verstehe nicht wie sowas passieren konnte. Die sollten ja auch eine PR-Abeilung haben, oder? Sowas darf eigentlich nicht sein…

    Jedenfalls ist es ein gutes Signal an andere Markeninhaber es mit dem “Schutz” nicht zu übertreiben um die Marke nicht ungewollt zu ruinieren…

  239. Dassagichnicht

    @ Ralf Schwarz
    Zitat anfang:
    ralf schwartz
    Am 24. Oktober 2009 um 12:46 Uhr
    @shirtissimo
    Wir haben nur aus journalistischer Sorgfaltspflicht unsere Kontakt-Möglichkeit als zentralen Sammelpunkt für die Abgemahnten angeboten, Informationssammlung, etc.

    Ein Treffen ist von uns nicht in der Planung.
    Danke für Deine Unterstützung, wir kommen vielleicht drauf zurück.
    Zitat ende.

    Darf ich an den Artikel erinner “Wenn das Telefon 3 mal Klingelt”
    Da hatten Sie verkündet, das am Montag ein treffen mit Herrn Hell stattfinden soll.

    Auch wenn die Damen nu glimpflich aus der Sache herausgekommen sein sollten, aber Gesprächsbedarf besteht ja nun noch immer mit Herrn Hell.

    @ Floh:
    Ich hoffe, das Dir auch mal der Arsch so richtig auf Grundeis geht, nur weil Du ein Objekt aus der Natur Digitaliesiert und diese auf ein Spiegelchen, Kissen oder sonstwo verwendest.
    Ich lasse mir den Kreis Schüzten. Dann kannst Du dir schonmal einen neuen Namen ausdenken. das O von Deinem Floh sieht meinen Kreis verdammt ähnlich.
    Hopsa und schon habe ich Dich am wickel

  240. Gila von Meissner @ freiepfote.de

    *lach* Ich denke, weder Ralf, noch Roland, noch ich sind an solchen Jobs interessiert. Ich begebe mich gerade aus dem hochdotierten Marketing Management in die Selbständigkeit mit Kunsthandwerk. Arm, aber glücklich – und vor allem kann ich mir im Spiegel wieder ins Gesicht sehen.

    Der Durchschnittsbürger sieht nicht ein, dass JW das alleinige Recht auf alle Pfoten dieser Welt beansprucht. Das merkt er sich sehr wohl.

    Es ist auch klar, dass das DPMA-Register noch ganz andere Zeitbomben bereit hält. Eins nach dem anderen… Zumindest sind die Mädels aus der direkten Schusslinie raus.

  241. Alex_B

    Daß die Abmahnungen jetzt vom Tisch sind ist natürlich gut, aber eigentlich auch das einzige was JW nach diesem PR-Fiasko übriggebliben ist.

    Was bleibt ist der fade Beigeschmack daß die Handwerkerinnen ihre Waren jetzt trotzdem nicht meht anbieten dürfen, und die Frage ob ein Unternehmen tatsächlich einen Markenschutz auf alle Tierpfoten-Abbildungen beanspruchen kann?

    Ich denke nicht daß JW wirklich das universelle Recht auf die Tatze hat. Aber wie wehrt man sich als kleiner Bürger ohne prallgefüllte Prozesskasse gegen solche Auswüchse?

  242. BUjaaaa

    ARAG RECHTSSCHUTZVERSICHERUNG

  243. Gila von Meissner @ freiepfote.de

    Gewerbliche Rechtsschutz deckt NIE Wettbewerbsrecht ab, da man bei solchen Fällen von Selbstverschuldung ausgeht. Hierdurch entsteht ja die Ungleichbehandlung von David gegen Goliath.

    Wegen Streitwert immer Landgericht mit Anwaltspflicht und horrenden Gerichtskosten. So müsste ich als Kunsthandwerker erst einmal 15.000 Euro oder mehr vorschießen – das ist nicht machbar.

  244. cama

    Was außerdem bleibt ist die Pressemeldung an dpa in der JW weiterhin behauptet das kopiert wurde.

    Auch wenn sie nach Protesten abgeändert wurde zeigt es doch, dass die Fa. nichts gelernt hat. Denn wer sonst sollte es an dpa geschickt haben?

    Diese Nachricht hat mich erstaunt, da die Site anfangs JW unterstützt hat.

    markenmagazin.de/end...

    Es sollte auf jeden Fall eine Möglichkeit geben, die Tatze oder Pfote wieder für Alle freizugeben. Damit hätte der Abmahnwahn ein Ende, denn aktuell werden Bärentatzen abgemahnt.

  245. Frank

    Die Krux an sich in der ganzen leidigen Angelegenheit ist m.E. das völlig idiotische DPMA-Register. So hat sich z.B. jemand den einfachen Wortbegriff “outdoor” als Marke für die Markenklasse Zeitschriften sichern können.

    register.dpma.de/DPM...

    Bei solchen Auswüchsen ist doch die ganze Begrifflichkeit des Markenschutzes schon Makulatur!

  246. bel

    Ich finde gut, was ihr als Hidden Agenda in das Gespräch mitnehmen wollt, ich finde, gerade nach dieser lauwarmen “wirhamnixxverstanden”-PE wäre ein solchen Gespräch die letzte Gelegenheit, das was zu verstehen ist, nochmal anzusprechen.

    Ich mache da nochmal auf diesen Artikel aufmerksam, wahrscheinlich ist er schon in all den links der letzten Tage aufgetaucht, aber selten hab ich eine so gute Analyse gelesen, warum JW so handelt, wie sie handeln.

    fledgeflyingiseasy.b...

    Ich wünsche euch für Montag viel Erfolg, freue mich erstmal für den Pfötchenclub, der ein Ziel erreicht hat. Aber was ist mit all den anderen, die von JW weiter drangsaliert wurden und werden?

    Gruß bel

  247. T.S.

    Abseits von unserer “Jack Wolfskin kritisieren”-Blase und erstaunlich wenigen Trollen haben Alex “Podpimp” Wunschel und Wolfgang “Luebue” Lünenbürger-Reidenbach dem aus _meiner_ Sicht absurden Abmahnwahn einen “Brouhaha” gewidmet. Nachzuhören unter brouhaha.de. Der Podcast ist angenehm neutral und hinterfragend gestaltet. Ich lehne mich mutig aus dem Fenster: “Der Podcast ist durchaus für den ein oder anderen Kritiker an der Kritik hörbar!”

  248. Roland Kühl-v.Puttkamer

    Wir wollten unseren bescheidenen Rat bei JW einbringen, um möglicherweise JW zu einer PM zu motivieren, die deutlich mehr Aspekte berücksichtigt als diese PM, die einfach vieles in Stil und Inhalt offen lässt und die Marke erneut in die Kritik bringt – ganz unabhängig davon, dass wir unsere Kritikpunkte an der jetzigen PM nun konsequenterweise auch im Werbeblogger
    äußern.

    Nun hat JW am Freitag bereits Fakten geschaffen und unsere vereinbarten Agendapunkte aus (I) haben sich damit erübrigt.

    Themen aus der (hidden) – Agenda und unseren Hinterköpfen hätten wir ansonsten anschließend gerne einmal mit Herrn Hell ausgetauscht (sofern noch Interesse und Zeit da wäre), aber die zeitnahe Grundlage für den Termin ist am Freitag zunächst aufgehoben worden, war sie doch Basis der Gesprächsaufnahme.

    Das heißt allerdings überhaupt nicht, dass nicht grundsätzlich einmal ein Gespräch zu diesen erweiterten Themen denkbar ist. Außerdem bin ich sicher, dass JW selbst am besten weiß, dass wir als publizierendes Fachblog, welches mit dem initialen Artikel das Thema angestoßen hat, hier nicht für ein Beratungsmandat zur Verfügung stehen, wohl aber im Rahmen von Interview und Recherche dieses Gespräch einmal führen und publizieren können.

  249. :: Tomaten auf den Augen | kinda blind :: October :: 2009

    [...] blind scheint auch der bekannte Outdoor-Ausrüster zu sein, da wurde gestern von den Abmahnungen gegenüber den “Hobbybastlerinnen” Abstand genommen – unter der Voraussetzung, dass [...]

  250. Carlotta

    @Roland

    Verstehe ich das richtig, dass ein Gesprächstermin vorerst nicht stattfinden wird (von Eurem Gesprächsangebot abgesehen) und dass die “Akte Pfote” mit der letzten PM für JW als erledigt anzusehen ist?

  251. Frank

    An alle Patentanwälte, der Begriff “Montagsdemo”, der Urschrei der Basisdemokratie und Abstimmung mit den Füßen ist noch nicht besetzt.
    Allerdings hat sich den millionenfachen Schrei “Wir sind das Volk” schon ein ganz besonderer Basisdemokrat gesichert

    register.dpma.de/DPM...

    Nämlich der Herr Tiefensee (bekannt u.a. als Flachwasser oder Pfütze)

  252. Roland Kühl-v.Puttkamer

    @Was den kommenden Montag betrifft: Ja. Was die erweiterte Thematik und Recherche anbetrifft: Nein.

  253. Frank

    Allerdings gehe ich davon aus, das der Herr Tifensee, sowie seine Markenmitbesitzer den Eintrag gemacht haben, um unseren Montagsdemo-Urschrei angesichts des 20jährigen Jubiläums vor Mißbrauch durch kapitalorientierte Unternehmen zu schützen!!

    register.dpma.de/DPM...

  254. Dassagichnicht

    Jetzt hätte man was bewegen können.
    In einer Woche spricht keiner mehr davon

    Schade eigendlich.

    Wer hat den Termin den abgesagt????

  255. Birgit

    Nizzaklasse 45 macht mir als Kleingewerbe das auch Sachen mit Pfotenmotive im Shop hatte ein ungutes Gefühl:

    Also die TAZ hat sich ja ihre (Pfote) Bildmarke für die Nizzaklassen 16, 14, 20, 21, 28, 34
    schützen lassen und dies ist gültig bis 2014 gültig.

    Jack Wolfskin hat 1,3,6,10,12,14,16,18,20,21,22,24,25,26,27,28,35,39,41,42 und 45 (Vermittlung von Lizenzen für gewerbliche Zwecke, insbesondere von Marken) am 02.09.2009 beantragt.

    Da frage ich mich ob es zulässig ist das er für die selben Nizzaklassen die schon von der TAZ regestriert sind dieses machen darf und wenn ob nur die TAZ Einspruch erheben darf um dagegen vorzugehen.

    Bei der Nizza Klasse 45 stört mich das Wort Lizenzen.

    Ich frage mich als nicht juristisch bewanderte Person:
    Wenn er so weiter machen darf und alle ähnlichen Pfoten verbietet und auch Recht bekommt, muß ich mir dann bei Ihm eine Lizenz kaufen um meine Artikel mit Pfoten zu verzieren und was wird das kosten?

    Ein Schelm der dabei böses denkt und mal überlegt wo es überall Pfotenabdrücke ob Hund, Katze, Bär und Co zu finden sind.

    Mir geht es nicht darum JW Schaden zu zufügen, sondern es geht doch darum das man seiner Kreativität freien Lauf lassen darf und das es endlich ein vernüftiges Gesetz gibt einfache Motive nicht zu schützen.

  256. Roland Kühl-v.Puttkamer

    Das Thema ist natürlich weiterhin aktuell, nicht alleine nur durch JW. Denn auch für die gesamte “Creative Industry”, Freelancer, und Agenturen, Künstler und Schreiber, Blogger & Co. ist das Thema Abmahnungen und Markenrecht von erheblicher Bedeutung und Aktualität, weswegen wir es hier auch weiter auf die Werbeblogger-Agenda setzen, nicht nur, was JW betrifft.

    JW hat das, was sie zu den konkreten Abmahnungen tun wollen, bereits mit der PM am Freitag getan, vorgezogen und vollzogen. Dem vereinbarten Gesprächsthema war also die Grundlage entzogen.

    Es steht ja auch im Beitrag selbst.
    ————

    Etwas anderes noch: Der Alex und Wolfgang haben das Thema wirklich gut in ihrem Podcast aufgenommen. Ich finde zwar nicht, dass man “rauchen” muss, um auf unsere erweiterte Agenda zu kommen – eher nenne ich es “ambitionierte Gedanken”- aber sie treffen bei vielen Fragen den Kern. ;-)

    Allerdings scheint sich in der Blogosphäre und auch im Podcast gerade durchsetzen zu wollen, dass eine “Agenda” mit einem Forderungskatalog gleichsetzbar wäre. Nein, eine Agenda ist etwas völlig anderes.

    brouhaha.de/2009/10/...

  257. Carlotta

    @Roland

    Sorry, ich habe missverständlich gefragt.
    Ich wollte wissen, ob JW trotz der letzten PM an einem Gespräch interessiert ist, hoffen darf man ja, bin aber nun im Bilde.

  258. Frank

    DPMA-Register
    Die deutsche telekom hat allein in der Klasse 16 :Papier, Pappe (Karton) und Waren aus diesen Materialien über 1000 Eintragungen allein unter “Wortmarke” beim DPMA Register deren aktueller Stand jedoch nicht anzeigbar ist, da die Trefferliste für die Suchfunktion zu lang ist.
    Diese Info speziell an die Wortmelder der vergangenen Tagen (auch in anderen Blogs), die da meinten, jeder Kleinhändler oder Gewerbetreibende müßte sich vor dem Anbieten eines Produkts oder einer Dienstleistung vorher über bestehende Markenrechte bzw. Markenrechtsinhaber informieren.

  259. Klausi

    Erst am 2.9. hat JW einen Antrag gestellt die Pfote für nahezu jede Produktgruppe, europaweit eintragen zu lassen – ab da gibt es 3 Monate Einspruch zu erheben – Freiwillige vor!

    register.dpma.de/DPM...

  260. Protokoll vom 24. Oktober 2009beiTrackback

    [...] Abmahnwahn: Der Herbst des Hauses Jack Wolfskin [...]

  261. ConnectedMarketing.de

    Die Traurigkeit der deutschen Bloglandschaft….

    Es ist albern, unfair und ungerecht, Kissenbestickern und Heimarbeiten, die ihre Handwerkskunst mit Tatzen verzieren, die rechtliche Keule ins Haus zu schicken. Und es ist gut, wenn es Blogger gibt, die sich der Sache annehmen und dafür sorgen, dass di…

  262. **Kiki**

    In der Sache bin ich an sich eurer Meinung, aber ehrlich gesagt: Ich bin irgendwie zu wetterfühlig für dermaßen rasch steigende und fallende Temperaturen. Erst solcher Optimismus, und jetzt so maßlose Enttäuschung und Wut, kombiniert mit Drohgebärden? Ihr seid ziemlich leicht zu beeindrucken, scheint mir. ;-)

    Die neue Pressemitteilung entsprach genau dem, was ich von einem “wenig beeindruckten” Herrn Hell erwartet habe, nur hätte ich es eben als Ergebnis des geplanten Treffens am Montag erwartet. Und nein, zufriedenstellend hätte ich das auch dann nicht gefunden. Erstens wegen der grundsätzlichen markenrechtlichen Fragen – auch aus meiner Sicht kann es diese Auslegung des Markenschutzes ganz einfach nicht angehen. Zweitens finde ich es einfach armselig, daß dieses Unternehmen es nicht fertigbringt, sich – da es sich schon entschieden hat, dem für Montag geplanten Gespräch vorzugreifen -, VOR irgendwelchen dämlichen Pressemitteilungen erst mal mit den Betroffenen selbst in Verbindung zu setzen. Und selbstverständlich wären sie denen dabei auch eine Entschuldigung schuldig gewesen.

    Ich gestehe, ich wäre gerne als Mäuschen dabeigewesen, als bei Jack Wolfskin die Entscheidung für diese Reaktion getroffen wurde. Irgendwie fehlt’s mir einfach an Phantasie (oder vielleicht ja auch nur Branchenkenntnissen), um mir auch nur im Entferntesten vorstellen zu können, was die Typen dort dazu bewogen haben könnte, so ungeschickt zu reagieren. PISA? Fachkräftemangel? Abgehobenheit? Oder ist’s denen am Ende wirklich einfach nur wurscht, weil sie immer noch glauben, der Sturm könne ihnen nichts anhaben, so harte Kerle wie sie seien?Eigentlich muß denen doch klar gewesen sein, daß die erste Stellungnahme andere Reaktionen ausgelöst hatte als erhofft. Man hätte doch meinen sollen, daß die zweite auch einen Versuch enthält, dieses Mißgeschick wieder zu reparieren … Statt dessen gießt man Öl ins Feuer.

  263. Arnold Berg

    Wie ich soeben erfahren habe, haben Jack Wolfskin sowie Globetrotter an Leute, die ihnen ihren Unwillen über die Aktion per E-Mail mitgeteilt hatten, eine Antwort geschickt, in deren Header SÄMTLICHE EMPFÄNGER offen zu lesen sind. Es wird immer unfassbarer.

  264. Peitsche ohne Zuckerbrot « …Kaffee bei mir?

    [...] Oktober 2009 von opalkatze Jack Wolfskin hat sich nicht entschuldigt. In einer Pressemitteilung wird kühl und sachlich vermerkt, man werde wegen der ‘zum Teil heftigen Reaktionen im [...]

  265. Tichy

    @Klausi
    > Erst am 2.9. hat JW einen Antrag gestellt die Pfote für
    > nahezu jede Produktgruppe, europaweit eintragen zu lassen –
    > ab da gibt es 3 Monate Einspruch zu erheben – Freiwillige vor!

    Ein Widerspruch ist leider nur fuer andere Markeninhaber moeglich. Da muesste dann z.B. die TAZ ran. Allerdings gibts da gleich mehre Punkte, warum selbst die TAZ womoeglich auch nicht das erhoffte erreichen wuerde. Je nach dem spielen dann leider auch die Klassen keine Rolle. Stichwort “Notorische Marke” und zum anderen ist es generell ein Problem wenn Marken schon lange existieren, dann ist der Zug sozusagen abgefahren.

    Letztlich scheint es nur den Weg ueber eine generelle Reform des Markenrechts zu geben. Das Problem ist das Markenrecht selbst. Das Internet hat vieles grundlegend veraendert, so dass dieses nicht mehr zeitgemaess ist. Unabhaengig davon bietet es keinen Einhalt, wenn jemand wie JW durchdreht und alle theoretischen Moeglichkeiten auch wirklich nutzt. Beides zusammen potentiert das Problem. Ich wuerde ja schon fast Markenterrorismus dazu sagen, oder Marken-Nazi (so von wegen Weltherrschaft und so). Vielleicht ist das aber sogar die Rettung. Erst wenn das System sich selbst pervertiert, kann es sich – sozusagen – auch von selbst zerstoeren. Oder anders ausgedrueckt, je krasser der Missbrauch des Systems, desto mehr Angriffsflaeche gibt es. Ich befuerchte nur, dass keine etablierte Partei sich an dieses Thema rantraut, von Nebelkerzen einmal abgesehen. Vielleicht dann, wenn die Piratenpartei mal ueber 5% hat und die anderen merken, dass man doch vor Waehler Angst haben muss. Nur weil ich es schon gelesen hatte… mit Parteien wie FDP oder den Gruenen ist da GANZ sicher niemals nienicht etwas zu machen (die drei Leute, die da in Frage kommen, koennen leider nichts ausrichten).

    *wink*
    Tichy

  266. Klausi

    @ Tichy

    Recht hast Du – JW hat einfach Tatsachen geschaffen in den letzten Jahren, die nun kaum mehr rückgängig zu machen sind – Deine Zusammenfassung und der Begriff des “Markenterrorismus” trifft die Sache auf den Punkt!

  267. Martin

    Hallo,

    ich danke für diesen Blog, denn es muss irgendwann auch mal Schluß sein, mit den Abmahnergesellschaften. Es ist doch wohl lächerlich wie sich ein Börsennotiertes Unternehmen da aufführt. Ich bin froh, dass wir im Web 2.0 Zeitalter sind, denn früher hätten wir das ertragen müssen. Und die Damen vom Pfotenclub wären runiniert gewesen, völlig unbemerkt…

    kr martin

  268. asperix

    > E-Mail mitgeteilt hatten, eine Antwort geschickt,
    > in deren Header SÄMTLICHE EMPFÄNGER offen zu lesen
    > sind. Es wird immer unfassbarer.

    Cool.

    Wenn jemand vorhätte eine wie auch immer gelagerte Aktion zu planen, würde er nie so effizient einen so sauberen Mail-Verteiler zusammenzustellen können.

  269. Christiane

    …und er bewegte sich im Rahmen des Gesetzes… für mich der noch bedenklichere Punkt.
    Moralisch völlig daneben – aber immer im Rahmen dessen, was das deutsches Gesetz erlaubt.
    Wir sollten auch darüber mal nachdenken – denn ein Ende kommt erst in Sicht, wenn wir die gesetzliche Grundlage zu solchen Abmahnungen nicht mehr haben.
    Na denne – wehren wir uns weiter – vielleicht endlich auch mal bei den Stellen, die es per Gesetz möglich machen…

  270. Bastelomi

    @ Arnold Berg

    dpa ist genau der gleiche Fehler unterlaufen! Rundmail mit allen Emailadressen derer die sich über die falsche DPA-Meldung beschwert haben.

    Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen will.

  271. kadekmedien

    Die Abmahnkosten für die Betroffen auf DaWanda sind vom Tisch. Das ist schön. – Doch es geht um die Unterlassungserklärungen!! – Ein ganzer Ordner voll von denen, und Wolfskin hat sich das Recht an sämtlichen Tatzendarstellungen durch abgenötigte Unterlassungserklärungen unter den Nagel gerissen:
    kadekmedien.posterou...

    Übrigens: In den Niederlanden jagt der Wolf nun auch Bärentatzen:
    samstagisteinguterta...

  272. cama

    Um die Löschung einer Marke zu veranlassen, müssen Sie einen der nachgenannten Gründe haben:

    * Sie sind der Auffassung, dass die Marke entgegen absoluter Schutzhindernisse eingetragen wurde,
    o weil es eine an sich schutzunfähige Marke ist (Beispiel: Die Bezeichnung ist zu allgemein) oder
    o weil der Inhaber die Anmeldung böswillig veranlasste (Beispiel: Die Marke wurde eintragen, um Dritte von der Benutzung auszuschließen und mit Schadenersatzforderungen Geld zu verdienen.)

    Quelle:www.amt24.sachsen.de

  273. Frank

    @alle
    Da von JW in dieser Sache wohl kaum noch etwas Fundamentales zu erwarten ist, sollte vielleicht mal auf die Frage fokusiert werden, wie man dem Grundübel des Abwahnrechts und DPMA-Register in Deutschland mit Mitteln des Web2.0 Paroli bieten kann. Die schon initiierte Aktion einer Petition scheint ein Mittel zu sein, auch wenn solcher Art Eingaben eine unsäglich lange (halt deutsch-beamtliche) Reaktionszeit haben. Ein flankierender Aufruf an Politik, Medien und Unternehmerverbände (Klein-und Mittelständer!)scheint nötig. Dies ist natürlich nicht so schnell zielführend, wie das Einschießen auf JW und sollte trotzdem auch mal beim Werbeblogger näher ins Visier genommen werden. Die recht schnelle Reaktion der Aufnahme des Themas von Newsmedien zeugt m.E. von weitläufigem Interesse am deutschen Abmahnunrecht- am Recht von David sowieso.

  274. Axel Porsch

    Also ich mag mal an die Abgeordnete meines Wahlkreises, die sehr verehrte Dr. Eva Högl von der SPD (Berlin-Mitte) schreiben, sie mit der Thematik konfrontieren und um Stellungnahme und Hilfe bitten.
    Sucht Ihr Euch doch ein paar Web-affine Abgeordnete aus Euren Wahlbezirken aus und lasst uns eine gemeinsame Aktion lancieren. Am besten mit einem identischen Fragen/Forderungskatalog.

  275. Axel Porsch

    Ach ja, wer auch aus Berlin-Mitte ist und Interesse hat, kann sich ja mal bei mir melden.

  276. Jack Wolfskin – Kommentare und Stimmung

    [...] 23.9.2009 erschien ein weiterer Artikel auf dem Werbeblogger, der in der Blogosphäre sehr umstritten diskutiert wird. Jack Wolfskin hat mit einer [...]

  277. asperix

    In Sachen Politik hätte der neue Koalitionsvertrag etwas zu bieten. Eine Petition wäre wohl nicht das falscheste Mittel daran zu erinnnern:

    1780 4.5 Ernährung und Verbraucherschutz
    1781
    1782 Beim Kauf von Lebensmittel, beim Nutzen der digitalen Welt oder beim Abschluss
    1783 von Finanzdienstleistungen: Angesichts globalisierter Märkte und eines wachsen-
    1784 den Produktangebots wird die Situation für Verbraucher zusehends undurchsichti-
    1785 ger. Immer mehr Anbieter drängen auf den Markt: Wer neue Produkte, Technolo-
    1786 gien und Dienstleistungen nutzt, kennt nicht in jedem Fall seine Rechte und kann
    1787 nicht immer die Folgen seiner Entscheidungen einschätzen, muss aber gleichzei-
    1788 tig auf Sicherheit und Qualität vertrauen können.
    1789
    1790 Unser Leitbild ist der gut informierte und zu selbstbestimmtem Handeln befähigte
    1791 und mündige Verbraucher. Diesem Ziel verpflichtet, werden wir die Lebensqualität
    1792 der Verbraucher erhöhen, durch mehr Transparenz, Aufklärung, Rechtsdurchset-
    1793 zung und dort, wo es nötig ist, auch mit mehr Rechten.

  278. Fred EM

    Wenn es Jack Wolfskin ernst meint mit der Verteidigung seiner Marke,
    dann hat er seit dem 22. Oktober einen neuen, veritablen Gegner:

    Microsoft

    Am 22. Oktober hat Microsoft sein neues Windows 7 auf den Markt gebracht.

    Mit auf den Markt gebracht hat Microsoft auch den XP Mode,
    ein Programm welches zu Windows 7 gehört und vom Kunden nachträglich installiert werden muss.
    XP Mode installiert innerhalb von W7 ein separates Windows XP (SP3), für alle, die davon nicht lassen können …

    Während der langwierigen Installation erscheint deutlich, vernehmlich und sehr prominent ein Tatze auf dem Bildschirm. Und die sieht der Tatze von JW ähnlich. Sehr ähnlich sogar.

    Wenn JW nun nicht nur arme, stickende und häkelnde Muttis abmahnen möchte,
    so ist er nun hiermit aufgefordert, seiner Aussage nachzukommen, seine Marke zu verteidigen und aufrecht zu erhalten zu müssen: in dem er Microsoft in allen Ländern verklagt, in dem JW den Schutz des Markenrechtes genießt.

    Wenn schon, denn schon.
    Nicht nur den Knüppel aus dem (Ruck)Sack holen, wenn es um ein paar Muttis und Kleingewerbe-Treibende geht.

    .
    .

    In meinen Augen kann ein der Natur entnommenes, universelles Symbol überhaupt nicht markenrechtlich geschützt werden, zumindest nicht als reine Bildmarke. Es geht nicht an, erst ein sehr allgemeines Symbol, das universell interpretierbar ist sich rechtlich schützen zu lassen und dann juristisch extrem auszulegen. Es exisitiert kein Monopol auf Natur-Symbole, auch wenn JW anscheinend versucht, dieses vehement mit System durchzusetzen:

    relevancy.bger.ch/pd...

    Hier wird recht deutlich, dass JW anscheinend sehr konsequent das Monopol für jedwede Tatzen-Abbildungen für sich in Anspruch nimmt. Eine Geisteshaltung, mit der ich nicht klarkomme. Das habe ich JW auch schriftlich wissen lassen.

    JW ist auf dem besten Wege den Anspruch auf eine geschützte Bildmarke zu verlieren.
    Es fehlt nur noch das passende Gerichtsverfahren.

    JW hat lediglich einen Anspruch auf SEINE getreue Tatzen-Abbildung und sonst gar nichts.
    Und die Tatze ist auch nur in Verbindung mit der Wortmarke tatsächlich etwas Wert -
    ohne die Wortmarke Jack Wolfskin ist die Tatze an sich bar jeglicher Bedeutung –
    sie ist halt universell interpretierbar und so ist auch die allgemeine Wahrnehmung.

    Es ist an der Zeit, diesen Sachverhalt juristisch klären zu lassen – fehlt nur noch der passende Gegner.
    Sollte dieser Gegner jemand mit beschränkten finanziellen Mitteln sein, werde ich mich an einer Spendenaktion beteiligen.

    In meinen Augen hat JW unmoralisch und schäbig gehandelt.
    Und unverhältnismässig gierig auch (nach dem Motto: die ganze Welt der Tatzen ist ein Monopol von JW).

    So sehr ich die Möglichkeit Marken schützen zu lassen respektiere, so sehr ekelt mich das Verhalten und Auftreten von JW als Unternehmen an.

    Für mich persönlich ist JW als Marke komplett unglaubwürdig geworden.
    Auf den in meinem Besitz befindlichen Produkten von JW werde ich wenn möglich alle JW Logos entfernen oder zumindest unkenntlich machen.

    So gesehen hat JW nun auch mich als Eigentümer von JW Produkten geschädigt.
    Mit diesen teuer erkauften JW-Produkten möchte ich mich nicht mehr in freier Wildbahn oder sonstwo erwischen lassen.

  279. Luke

    Selbst JETZT noch blind dafür wie man noch in allerletzter Sekunde ansatzweise anfangen könnte Schadensbegrenzung zu betreiben…

    Die Quintessenz ihrer Verlautbarung: WIR sind im RECHT. WIR sind so unglaublich kulant den DaWanda Verkäufern nun die Kosten der nach UNSERER Meinung gerechfertigten anwaltlichen Abmahnungen zu erlassen. Ist das nicht uns von UNS ?

    Merken die nicht dass sie jedesmal wenn sie sich zu Wort melden den zu erwartenden Boykott um weitere 6 Monate verlängern ? Geht es NOCH ungeschickter ?

    Die Leute sind doch nicht blöd, auch wenn die Jack Wolfshaut- Anwälte das ihnen vermutlich immer wieder vorgaukeln (die natürlich, wie alle Anwälte, IMMER verdienen, komme was wolle)

    Wie erbärmlich.

    Ich dachte Jack Wolfskin könnte man nun mindestens 1 Jahr lang nicht mehr kaufen / tragen / sonst wie mit dieser Marke in verbindung gebracht werden.

    Aber… es kommt NOCHT schlimmer. JETZT denke ich – frühestens in zwei bis drei Jahren könnte man sich wieder mit Tatzenlogo-Kleidung in die Öffentlichkeit wagen (Ich persönlich: nie wieder)

    Ein Elefantenfuß statt Bärentatse wäre das passendere neue Logo…

  280. Marxty

    bekommen die nicht eine Abmahnung …. Name und Bild http://tatze.de/

  281. Papa

    Offener Brief an Herrn Wolfskin

    (Kann auch als Einstimmung auf die Hidden Agenda am Montag einfühlsam vorgetragen werden!)

    Ist Ihnen und Ihren Anwälten fad?
    Geben sie dafür ihr Geld aus, anstatt für Produktweiterentwicklung oder Positives Marketing?
    Was haben Sie sich überhaupt bei so einer Aktion gedacht?
    Wer glauben sie kann Ihr Vorgehen verstehen?
    Wer glauben sie teilt ihre Version von Markenschutz?
    Wem zahlen sie eigentlich Geld für die Taze?
    In welcher Welt leben Sie eigentlich?

    Mit 14 Jahern bekam ich einen Rucksack von Jack Wolfskin und war verdammt stolz auf das coole Teil.
    Nachdem ich ihre Presseaussendung gelesen habe schäme ich mich jemals ein Ding einer Firma getragen zu haben, die derlei krankes verzapt.
    Ich lese das so: Private Bastler sollen durch Ihre Anwälte nun telefonisch belehrt und eingeschüchtert werden und es ist eh alles in ordnung, wenn sie das bloss nicht vertreiben?
    Na bravo! ich hoffe die Betroffen haben die zivilcourage und vertreiben weiterhin was sie basteln! Wo sind wir denn???
    Sie können davon ausgehen, dass ich meinen Kindern mit Sicherheit NICHTS von Jack Wolfskin kaufen werden.
    Und wenn mir ein Verkäufer irgendwas von Jack Wolfskin anbietet, werde ich dankend ablehnen – auch wenn es billiger sein sollte!
    Und darauf werde ich stolz sein – weil mit derlei Gedankengut wie sie es in Ihren Presseaussendungen von sich geben hab ich wirklich nichts am Hut!

    Ich glaube, sie sollten sich schleunigst um eine neue Marke und ein neues Logo umsehen – mit dem Logo, dem Namen und der Marke will ohnedies niemand mehr was zu tun haben!

    Sie haben ein Lehrbeispiel präsentiert wie man sich einen guten Namen und Marke maximal schlecht macht und wenn der Schaden schon geschehen ist noch immer nichts,
    aber überhaupt nichts von dem Verstanden hat, was passiert ist.

    Gute Nacht!

  282. Carlotta

    Beim Spiegel steht noch immer:

    “Sie nutzten das markenrechtlich geschützte Tatzen-Logo des Unternehmens”?

    Sollte das nicht längst berichtigt sein?

  283. Jack Wolfskin zum Zweiten « Wut!

    [...] Natur, wenn man alles nur durch die Brille dieser Rechtsmissbraucher sieht. Auch, wenn es da eine Einigung mit ein paar handarbeitenden Hausfrauen und eine halbherzige Entschuldigung gegeben hat, es gilt auch [...]

  284. Jack Wolfskin tritt als Abmahner auf (Update)

    [...] konnte man auf netzpolitik.org und bei werbeblogger.de nachlesen, dass Jack Wolfskin seine “Krallen einzieht” und keine finanziellen [...]

  285. Brschloch des Monats: Jack Wolfskin « PROLLblog

    [...] im Internet, da muss man schnell was tun. Zum Beispiel auf die Forderung verzichten und so eine halbherzige Entschuldigung [...]

  286. WhatsYourPlace » Blog Archive » Tweets über Wolfskin jetzt mit direkter Weiterleitung an den Firmensitz

    [...] bei der Bündelung des Protestes eine zentrale Rolle zukommt, gibt sich mit der Pressemitteilung nicht zufrieden und fordert von Wolfskin, die Marke “völlig neu zu denken”. Zustimmung findet dies bei [...]

  287. News-Recycling am Wochenende | TechBanger.de

    [...] In den vergangenen Tagen musste die Marke Jack Wolfskin ordentlich Federn lassen. Das Unternehmen hat seinen Ruf ordentlich ramponiert, weil es sich im Falle einiger Abmahnungen nicht einsichtig zeigte bzw. die Blogosphäre maßlos unterschätzt hat. Schnell eskalierte der Fall: Erst berichteten ein paar Blogger, später wurde der Fall auch von den großen Portalen aufgegriffen. Noch immer zeigt sich das Unternehmen uneinsichtig. [...]

  288. giovanni

    ich möchte – nachdem sich zunehmend auch edelblogger (das sind die, die sich in keinem fall die finger schmutzig machen wollen), dem thema – besser gesagt der rolle des werbebloggers in sachen wolfskin vs. dawanda-bastellmuttis bzw. den rest der welt – mit angsterregenden stirnfurchen angenommen haben, dem werbeblogger danken, dass er – gewollt oder ungewollt – dem qualifizierten und unqualifizierten volk ein forum geboten hat, sich über die grossherrschaftlichen allüren eines wirtschaftsunternehmen im 21. jahrhundert gedanken zu machen. ich bin mir sicher, dass ihr aus dieser kollegenschelte (schon tausendmal durchgekaut… unreif… grössenwahnsinnig) nur gestärkt hervorgehen werdet und mit eurer agenda einen wichtigen pflock in dieses stammland der immer und überall aus dem boden spriessenden bedenkenträger eingeschlagen habt. auch dafür mein danke schön.

  289. Vadder Krause

    .
    Lummaland ist schon längst abgebrannt.
    .
    Das ist doch nur noch ein A*****loch auf der Jagd nach Geld.
    .

  290. Fred EM

    Jack Wolfskin und der Raubtier-Kapitalismus

    Wenn ich so alle meine Rescherschen Reveu passieren lasse,
    dann entsteht bei mir folgender, vollkommen subjektiver Eindruck:

    JW will sein Marke nicht (nur) verteidigen.

    JW nutzt das Markenrecht für Angriff, Vernichtung und Dominanz.
    JW strebt nach der Weltherrschaft über jegliche Abbildungen von Tatzen.

    Es geht um eine Monopol-Bildung auf Tatzen-Abdrücke,
    und mit der Beherrschung eines Symboles kann man mittlelbar den Markt beherrschen bzw. neue Märkte erobern.

    Das agressive Vorgehen von JW betrachte ich daher nicht als Verteidigung sondern als Angriff;
    als Angriff ganz im Sinne eines Raubtieres.

    Ein Wolf ist schlau, zäh, extrem hartnäckig und unerbittlich – ohne einen Anflug von Gnade für sein Opfer.
    Ein Wolf sucht sich auch immer ein Opfer, dass grundsätzlich schwächer ist als er, bzw. ein Opfer welches wehrlos ist (Stichwort stickende Muttis, Kleingewerbe-Treibende).

    Das Verhalten von JW auf dem Markt in Bezug auf Abmahnungen und Klagen bewerte ich daher nicht als Bemühungen für die Verteidigung und Aufrecht-Erhaltung einer Marke.
    Ich bewerte es für mich ganz persönlich als einen bewußt geplanten Raubzug der die Vernichtung zum Ziel hat um sich einen (neuen) Markt zu reißen.
    Aus diesem Blickwinkel heraus ergibt das Verhalten von JW plötzlich einen ganz anderen Sinn, erscheint in einem ganz anderen Lichte.
    Da können wir hier nett und besorgt und wohlmeinend über den Aufbau und das Aufladen von Marken parlieren – darum geht es gar nicht. Es geht um Macht, es geht um Alpha Dominanz.

    Der Wolf und seine Raubtier-Strategie als Vorbild und Vorlage um einen Markt agressiv zu erobern.
    Raubtier-Kapitalismus?

    Der Wolf war bei JW ja der Stichwortgeber für das Unternehmen, für die Wortmarke und für die Bildmarke.
    Wer also das Vorgehen von JW verstehen will, muss sich also wohl oder übel in die Denkweise, Strategie und Taktik eines ungezähmten, wilden, agressiven Wolfes hinein versetzen.

    Dass bei häkelnden und stickenden Muttis der juristische Knüppel aus dem (Ruck)Sack geholt wird, scheint mir jedenfalls unter diesem Blickwinkel plötzlich kein Ausrutscher oder ein eigenmächtiges Vorgehen von wildgewordenen Anwälten zu sein.

    Nein, in Hinblick auf eine Art von “Raubtier-Kapitalismus” scheint mir das alles ein äußerst geplantes, methodisches, zielgerichtetes, äußerste agressives Vorgehen zu sein. Es erscheint mir als ein stimmiges, geschlossenes Konzept.

    Unser Rechtssystem gibt das ohne Einschränkungen her.

    Ob die Konsumenten und Bürger dieses Vorgehen ablehnen und konfrontieren,
    oder
    ob die Konsumenten Bürger und Konkurrent sich zusammentreiben lassen,
    bleibt abzuwarten.

    Es soll schon Wölfe gegeben haben, die verhungert sind.

  291. Frank

    An Martin Oetting (connectedmarketing.de)

    -Alle in Anführungszeichen gesetzte Stellen sind ungekürzte
    Ausschnitte aus M.Oetting- Texten

    Die vielen Kommentatoren beim Werbeblogger und all den anderen Sites, die das Thema aufgegriffen haben, manifestieren doch wohl recht augenscheinlich, daß es nicht “nur um eine kleine Schar” von Betroffenen geht.
    Viele Käufer von Produkten mit dem Pfotenabdruck fühlen sich betroffen, da sie für sich die Marke mit positiven Aspekten besetzt sah, über das eigentlich materielle Produkt hinaus. JW hat übrigens ganz unbewußt eine Deiner eigenen Forschungsthesen genutzt, welche da lautet:”.. wenn man mittels Marketing dafür sorgen möchte, dass Kunden und andere Interessenten Überzeugungsarbeit in ihrem Umfeld leisten, sollte man sie zu Partnern im Marketingprozess machen.” Die Kunden von JW haben genau das getan- sie leisten nun als Handelspartner (oder auch ehemalige) von JW Überzeugungsarbeit in Ihrem Umfeld, dazu gehört selbstverständlich auch jeder Blog, der sich mit dieser Sache beschäftigt. Und daß das kein “Zwiegespräch mit den betroffenen Personen bei DaWanda ” ist, sollte man beim lesen der Kommentare beim Werbeblogger schon noch erkennen können.

    Hier noch ein Auszug aus einem Buch von Martin Oetting

    “1) “Choice”: Den Kunden, Interessenten, Nutzern und Fans klare Entscheidungsmöglichkeiten dazu bieten, ob und inwieweit sie sich am Marketingprozess beteiligen wollen. (Wenn man zu aggressiv vorgeht und die Beteiligung nicht zur Wahl stellt, kann man sehr leicht Probleme bekommen..”

  292. Hilli

    Ich finde es absolut nicht in Ordnung, wie sich JW verhalten hat aber glaubt ihr wirklich, dass die Umsatzzahlen bei JW sinken. Vielleicht haben sie einen Minieinbruch in den nächsten zwei – drei Monaten aber danach wird sich darum keiner mehr scheren. Nach dem Datenskandal bei Lidl kauft auch jeder weiter dort ein.

    Letztendlich wird der Gesetzgeber das Markenrecht und dessen Transparenz und auch das Verfahren bei Abmahnungen ändern müssen.

  293. cama

    @Axel Porsch

    Die Idee finde den eigenen Abgeordneten anzuschreiben finde ich sehr gut.
    Wenn das Alle tun sollten wir auch damit etwas bewegen können, parallel zur Petition.
    Ein einheitliches Schreiben an die Abgeordneten wäre am sinnvollsten.

    Wer kann das erstellen?

    Laßt uns dafür sorgen, dass die Mailboxen und Briefkästen unserer Volksvertreter überlaufen, zusätzlich zur Postkartenaktion und Petition.

  294. André

    Mal eine Frage am Rande, die zwar nicht mehr aktuell ist, da JW ja keine Abmahngebühren mehr haben will, aber dennoch für mich im Raume steht.

    Ich habe mich gestern mit einem Anwalt zu diesem Thema unterhalten und frage mich jetzt, warum niemand der Abgemahnten eine Klage erwirkt bzw. abgewartet hat und sich mit Prozesskostenhilfe gegen das Unternehmen durchklagt. Prozesskostenhilfe wird doch gewährt, wenn der Antragsteller finanziell nicht in der Lage ist, einen derartigen Prozess finanziell zu bewältigen. Und bei diesem Antrag prüft ein Richter, ob die Abmahnung rechtlich überhaupt Bestand hat und der Beklagte mit einem Prozess Aussicht auf Erfolg hat.

    In diesem Fall (Katze plus Pfötchenspur auf einem Shirt) erscheint mir eine Rechtmäßigkeit dieser Abmahnung SEHR zweifelhaft. Wäre es da nicht sinnvoll gewesen, erst einmal einen solchen Antrag auf Prozesskostenhilfe zu stellen (der ja nix kostet) und dann zu schauen, was bei einer gerichtlichen Prüfung dieser Abmahnung herauskommt? Zumindest wäre das mein Ansatz gewesen. Kostet nix und bringt Licht ins Dunkel der vermeintlichen Rechtmäßigkeit…

    Haben wir hier Anwälte unter den Lesern und Kommentatoren, die vielleicht eine weitere Meinung haben oder ähnliche Fälle kennen?

  295. Pfotenfreund

    @André: Prozesskostenhilfe für gewerbliche Verkäufer? Kann ich mir nicht vorstellen – ich denke, diese Unterstützung erhalten nur Privatpersonen.

  296. Wolfgang

    Jetzt bin ich ja trotzdem überrascht. Aber nicht über die JW Presseerklärung. Warum geht ihr jetzt nicht mehr hin? Wär doch noch wichtiger jetzt mit dem Mann ernsthaft von Angesicht zu Angesicht zu reden, oder? Oder hab ich was falsch verstanden? Aber wenn ein Treffen jeglicher Grundlage entbehrt, dann findet das ja wohl nicht statt, oder? Dabei ist doch nix geklärt durch die Pressemeldung.

    Ich befürchte fast, so wie die Presseerklärung geschrieben ist, beweißt sie nur eines. Einen alten Kommunikationsstil von großen Unternehmen. So wie man es ja auch lesen kann, könnte es ja auch heißen: Wir können nicht aus unserer Haut und jetzt zugeben dass wir uns daneben benommen haben. Schließlich war das jahrelang Firmenpolitik und wir sind überrascht, das sich “plötzlich” wer dran stört. Aber wenn wir das jetzt zugeben, würden wir ja zugeben, dass wir lange Fehler gemacht haben und Fehler darf kein Unternehmen der Welt zugeben, denn das drückt die Kurse.

    Das bedeutet aber noch nix. Wichtig ist wirklich ob irgendwann in nächster Zeit ein echtes Umdenken zu erkennen ist. So was geht nicht von heute auf Morgen. So was geht aber auch nur mit Reden. Also hin da und reden mit dem Mann, oder?

    Denn dann bekommt man doch erst heraus, ob er jetzt das Weihnachtsgeschäft retten will, oder ob er wirklich was verändern will, oder?

    JW hat ne einmalige Chance, wenn sie die nicht erkenne, oder nicht nutzen wollen dann ok, dann gibts wohl weiterhin Zorn aus dem Web. Der scheint gar nicht mehr wirklich auf zu halten, wie mir scheint, wenn man nicht wirklich reagiert.

  297. Tichy

    @Andre
    > Ich habe mich gestern mit einem Anwalt zu diesem Thema
    > unterhalten und frage mich jetzt, warum niemand der
    > Abgemahnten eine Klage erwirkt bzw. abgewartet hat und
    > sich mit Prozesskostenhilfe gegen das Unternehmen durchklagt.

    1. Prozesskostenhilfe gibt es im Markenrecht nicht (es gibt auch keine Versicherungen die so etwas abdecken)!
    2. Mit Ruecknahme der Abmahnungen ist die Grundlage fuer einen Prozess entzogen. Einzige Moeglichkeit waere es jetzt auf eine neue anzulegen und die Produkte wieder anzubieten. In einem Fall passiert dies aber anscheinend gerade :)
    3. Besorg dir DRINGENST einen anderen Anwalt!

    *wink*
    Tichy

  298. Tichy

    Nochmal zur Prozesskotenhilfe:

    Oha… hatte da noch ein altes Urteil vor Augen, nach dem es ausgeschlossen war, allerdings ist dem wohl nicht mehr so. Allerdings scheint mir das in der Praxis jetzt nicht unbedingt zu helfen.

    Zitat Wikipedia: “werden auch die Erfolgsaussichten des zu führenden Prozesses einer summarischen gerichtlichen Vorprüfung unterzogen. Prozesskostenhilfe wird nur bei hinreichender Erfolgsaussicht gewährt. Hat die Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung nur zum Teil hinreichende Aussicht auf Erfolg, werden auch nur insoweit die Prozesskosten übernommen.”

    Die Grosse Frage dabei: Ist diese “gerichtliche Vorpruefung” innerhalb der meist kurzen Fristen bei eine Abmahnung ueberhaupt moeglich? Ob man es auf einen Prozess ankommen laesst, muss man schliesslich noch innerhalb dieser Frist entscheiden. Des weiteren ist die Sache mit “Aussicht auf Erfolg” ein Problem. In erster Instanz ist die praktische Aussicht naemlich auf jeden Fall deutlich eingeschraenkt, alleine schon weil mit an Sicherheit grenzener Wahrscheinlichkeit in HH oder D verhandelt werden wuerde (wo sich die irsinnigsten Entscheidungen besonders haeufen).

    *wink*
    Tichy

  299. Jack Wolfskin hat nix verstanden | EGM Weblog

    [...] trotzdem nicht verstanden hat, worum es eigentlich ging und noch immer geht. Die ganze Geschichte gibts drüben beim Werbeblogger. Der Kommentar von "Kretin" ebendort bringts auf den Punkt: Zitat von Manfred Hell: “An der [...]

  300. Rosi

    Ich glaube, wir haben es hier nicht mit einer übereifrigen Rechtsabteilung zu tun. Die Abmahnungen waren kein Versehen sondern entsprechen dem Selbstverständnis der Firma Wolfskin. Da kein großer Fisch zu sehen war, führt man das taktische Manöver zu Übungszwecken eben mal an Kleinkünstlern aus. Sowas hat sicherlich schon häufig hervorragend geklappt. Drohgebärden und Imponiergehabe – der Wolf in seinem harten Kampf, eine wunderbare Werbung für einen Outdoor-Ausstatter: stark, unerschrocken, immer wachsam und zum Kampf bereit. Selbst der Wortlaut der Abmahnung ist ja erstmal eine Selbstdarstellung, die eigentlich nur eine Demonstration von Macht und Überlegenheit ist. Nur diesmal hat es nicht geklappt, denn das Imperium schlägt zurück.
    Ja, ich stimme einem Boykott ebenfalls zu. Das Unternehmen gefährdet durch seine Praktiken die Existenz von kreativen Kleinstunternehmen. Die Arroganz des Unternehmens Jack Wolfskin schreit ja förmlich nach einer wirksamen Aktion der Konsumenten…

  301. Charly W.

    Wenn alle tierischen Pfotenabdrücke die Markenrechte von JW verletzen würden, dann gibt es hier eine preiswerte Alternative:

    kamelopedia.mormo.or...

  302. dschinny

    Die Wölfe wie ich sie kenne sind seltene, scheue, und soziale Tiere. Also alles andere als Jack Wolfskin. Es sei denn, sie haben Tollwut.

    Die gute Nachricht dabei Wölfe mit Tollwut sterben.

    Alternativ könnte ich JW das Trampeltier empfehlen:

    - dreckig gelb auf schwarz wie die Wüste, in die die Blogger die Marke schicken werden

    - dickes Fell und Fettreserven für schlechte Zeiten

    - lange Wimpern zum unschuldig gucken, dabei ständig hochnäsig gerunzelte Nase

    - lässt sich hirnlos vermutete Pfade entlangtreiben und hofft, das es der richtige ist

    - versackt selbst im Tiefsand der eigenen Lügen nicht

  303. Vadder Krause

    Was wird Jack Wolfskin heute machen ??

  304. Trampeltier

    Ach, ich bin schon ganz aufgeregt: vielleicht nimmt JW bald meine Tatze als Logo!?

  305. Wolfgang

    @Trampeltier:
    Du hast Hufe mein liebes Trampeltier und keine Tatzen. Für Weitläufig Verwandte von dir hatte ich mir da schon mal was überlegt. werbespotter.de/kuhh...

    Aber der Entwurf ist frei und wenn du deine Marke zuerst anmeldest, werden die Kühe wohl in Zukunft Gummistiefel anziehen müssen. :)

  306. Faserfimmel.de » Blog Archive » JW zieht Abmahnungen zurück

    [...] Der Werbeblogger dazu. [...]

  307. Carlotta

    Zitat hilli:
    “Letztendlich wird der Gesetzgeber das Markenrecht und dessen Transparenz und auch das Verfahren bei Abmahnungen ändern müssen”

    Man möge mir verzeihen, wenn sich mir als nicht juristisch bewanderter Person, folgende Fragen stellen:

    Gestattet das Markenrecht in seiner jetzigen Form eine Art unlauteren Wettbewerb und ist somit sittenwidrig?

    “Unlautere geschäftliche Handlungen sind unzulässig, wenn sie geeignet sind, die Interessen von Mitbewerbern, Verbrauchern oder sonstigen Marktteilnehmern spürbar zu beeinträchtigen.”

    Quelle: frankfurt-main.ihk.d...

    de.wikipedia.org/w/i...

    Findet unter dem Deckmantel des Markenrechts ein Eingriff in die Grundrechte, Art. 5(3)GG, Freiheit der Kunst, statt?

    de.wikipedia.org/wik...

  308. Daniel Schwinn

    Hier einen Auszug aus einem meiner Beiträge bei Lawblog, wie JW für sich (und alle) das Beste aus der Sache machen könnte:

    “Ich empfehle JW ein neues Logo zu verwenden, für einen Bruchteil der Kosten des derzeitigen Imageverlustes könnte man eine Spitzenagentur damit beauftragen ein neues Logo zu kreieren, welches ähnlich markant wie z.B. das Mercedes-Logo von Daimler wäre. Das derzeitige Umfeld könnte dazu genutzt werden und bietet die fast einmalige Gelegentheit diesem Logo praktisch augenblicklich und kostenlos zu einer penetranten Bekanntheit zu verhelfen – jedes Mainstream-Presseorgan würde über diesen Mega-Rückzieher, diese “Niederlage” berichten. JW sollte nur nicht zulange warten um den Effekt auch ausnützen zu können. Tatsächlich könnte diese letze “verlorene Schlacht” des alten Logos dann der Gewinn des Krieges für das neue Logo sein sein und sogar helfen das Firmenimage wieder herzustellen, des “Guten Wolfes” der Outdoor abseits der Wege der Durchschnittskultur ungewöhnliche Wege geht!”

    Wenn die Spitzenagentur dann auch noch in der Lage wäre eine urheberrechtlich schützbare Gestaltung mit entsprechender Schöpfungshöhe zu entwickeln wäre das Logo dann sogar zusätzlich noch durch das Urheberrecht geschützt und wäre dann rechtlich fast so gut gestellt wie es JW das von seinem bisherigen Logo gerne hätte, nämlich ein faktisches Monopol auf das Motiv wenigstens in exakt der angemeldeten Ausführung.

    Über das Urheberecht könnte zwar die private Verwendung kaum eingeschränkt werden aber sehr wohl dem T-Shirt Drucker verboten werden das urheberrechtlich geschütze Symbol in mehr als nur Einzelstücken zu drucken oder den Handarbeitsmüttern könnte verboten werden exakt dieses Motiv zu verkaufen.

  309. Volker

    Guten Tag,

    ihr wisst wohl nicht dass sich das Thema also solches zumindest der Ansicht Redaktion Spiegel erledigt hat oder? Meine Anfrage warum der Thread zum Thema bei Spiegel geschlossen wurde hat man jedenfalls beantwortet.

    Sehr geehrter Herr xxxxxxx,

    nachdem sich der Anlass für den ursprünglichen Beitrag inzwischen erledigt hat und nach weit über 1000 Beiträgen auch die Diskussion Ermüdungen zeigt,
    verträgt das Thema eine Pause. Bei neuer Nachrichtenlage wird es auch eine neue Diskussion geben..

    Mit freundlichem Gruß

    Redaktion Spiegel Online

  310. Volker

    Hallo Nochmals,

    nach einer Nachfrage mit wie man meint “Vielen Dank für Ihre netten Worte und die angenehme Tonalität”

    ist der Thread nun wieder offen.

  311. Kretin

    Äußerst interessant auch zu sehen, wer sich im gulli:board lautstark mit der Firma Jack Wolfskin und ihrer “markenschützerischen” Vorgehensweise solidarisiert: Der Abmahnanwalt Günter Freiherr von Gravenreuth. Und hier schließt sich der Kreis: dieser wurde rechtskräftig wegen Betrugs in mehreren Fällen, u.a. an der “taz”, verurteilt. Ich sage nur: “An ihren Freunden sollt ihr sie erkennen…”.

    Im Übrigen sind zwar die Geldforderungen an die DaWanda-Anbieterinnen vom Tisch, das Thema als solches aber weiterhin virulent: ich kann keinen Grund sehen, weswegen bspw. die “Bären” weniger Solidarität als die DaWandarinnen verdienen sollten? Ganz abgesehen davon, daß der aggressive Anspruch auf das Monopol an Pfotendarstellungen seitens Jack Wolfskin nicht einmal relativiert worden ist.

  312. El Mü

    Die Frage wurde andernorts schon aufgeworfen – aber ich hab bisher keine Erklärung dazu gehört oder gelesen:

    Die bei DaWanda Abgemahnten haben Selbstgenähtes mit Tatzen- oder Pfotenmotiven versehen. In keinem der Beispiele, die mir bisher zu Augen kamen, hat das Motiv den sichtbaren Charakter eines Markenzeichens. Immer handelt es sich um eine Abbildung, Verzierung oder ein Muster.

    Wie kann JW hier also wegen einer vorgeblichen Verletzung der Marke abmahnen? Ist nicht alleine schon das rechtsmissbräuchlich?

  313. Qu@tschkopf

    Mal eine Überlegung, die sich mir langsam aufdrängt.
    Und um die Thematik auch von einer anderen Richtung zu beleuchten.

    Wie ist denn die juristische Sachlage (IANAL), wenn von einem Markenrechtsinhaber wissentlich die ständige und dauerhafte Fremdnutzung seiner Marke geduldet wird?
    Verliert er damit nicht den Anspruch an “seiner” Marke?

    Es sind ja in letzter Zeit genügend derartige Fälle bekannt geworden (z.B. Shakira-Merchandising u.a.), wo JW absolut nichts unternimmt um seine angeblichen Markenrechte zu schützen.
    Vom Kampf gegen echte! Markenpiraterie ganz zu schweigen.

  314. Arnold Berg

    In meinen Augen ist der Fall alles andere als erledigt. JW hat den cleveren Schachzug gemacht, auf die Abwahnkosten zu verzichten, und oberflächlichen Medien wie der Spiegel haben darin die Klärung der Angelegenheit gesehen und den Fall quasi abgeschlossen. Dabei bleiben diese Sachverhalte offen:

    JW besteht weiterhin auf Nichtverwendung der angebotenen Artikel bei Dawanda, behauptet also nach wie vor, auch über Katzen- und andere Pfoten die Oberhoheit zu besitzen.

    JW drangsaliert weiterhin andere Pfotenmotive wie die der Bären.

    JW hat durch die E-Mail Antwort an alle Protestierenden massiv gegen den Datenschutz verstoßen, da die Adressen aller Empfänger offen im Header der Mail für jeden zu sehen sind.

    Man versucht bei JW die Sache jetzt offenbar einfach auszusitzen, was durch das minimale Entgegenkommen in Form des Verzichts auf die Abwahnkosten offenbar funktionieren könnte; deshalb heißt es unbedingt, am Ball zu bleiben.

  315. cama

    Ich frage mich, ob es nicht auch eine Verwässerung der Marke ist, wenn man alles was Pfoten hat für sich beansprucht.
    Dann ist es meiner Anschicht nach keine Marke mehr. Sie sollte doch unverwechselbar sein? Oder?

    Bitte weiter diskutieren, vor allem auch den Spiegel kritisieren, der seine erste dpa Meldung nur minimal abgeändert hat und nicht die nach Protesten von dpa geänderte Meldung genutzt hat.
    Es bleibt ein schaler Beigeschmack.

    Außerdem macht JW lustig weiter, siehe Bären usw.. Nur an die Großen traut er sich nicht.

  316. Ada

    Neues Logo – Keine schlechte Idee. Ich würde aber keine Agentur direkt beauftragen sondern in allen Ländern mit JW Aktivität ein Open Contest starten. JW kann sich von seinen Kunden sein Logo neu “auf den Leib schneidern lassen”. Und nebenbei die echten Pfotenträger in Ruhe lassen.
    Gut eingeführt, so als Beipackzettel zu jedem Produkt könnte der Contest ein absolut eigenes Thema werden und eine derart eigene Werbung, dass man alle Proteste getrost vergessen kann.
    Der Preis für den Sieger muss stimmen. Klar. Und zudem die gesamte Aufmachung.
    Die Tatze ist jetzt zu allgemein, viel zu auf Hunde bezogen – Was gar nicht zum Produkt passt – Und nun auch nicht mehr so sauber.

    Im Abmahnunwesen muss schnell die kleine Form dessen dazu! Die Miniabmahnung oder Verwarnung fehlt eben!

  317. Steino

    Jajajajaaaaa und diese Meldungen twittert ihr dann von euren Nokias in die weite Welt hinaus. Der Boykott hat nämlich auch so “richtig” lang gehalten und der Marke “imens” geschadet. Bananen mit Melonen verglichen? Vielleicht! Aber auch ” Na und?!

  318. Daniel Schwinn

    Aus der Seite Rechtliches bei JW in der Rubrik Datenschutz:

    “Zusätzlich erheben wir den Zeitpunkt Ihrer Anmeldung und Ihre IP-Adresse, über die Sie diese Anmeldung vorgenommen haben. Dies erleichtert uns die Pflege und Verwaltung der Daten.”

    etwas weiter unten dann

    Darüber hinaus findet selbstverständlich keine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte statt und zwar weder durch die Jack Wolfskin GmbH & Co. KGaA noch durch die Globetrotter Ausrüstung GmbH.”

    Dann unter Datenerhebung:

    “Der Besuch unserer Website sowie der Weg, welchen Sie über unsere Website nehmen, werden protokolliert. Erfasst werden u. a. der verwendete Browsertyp bzw. dessen Version, das verwendete Betriebssystem, der Zugriffsstatus des Webservers (die zuvor besuchten Internetseiten), und Datum und Uhrzeit der Serveranfrage. Diese Daten können von Jack Wolfskin nicht bestimmten Personen zugeordnet werden.

    Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen. Die Daten werden in anonymisierter Form zu statistischen Zwecken und zu Zwecken der Marktforschung sowie für die Optimierung des Webauftritts von Jack Wolfskin erhoben, verarbeitet und genutzt.”

    Naja Wolf, Du sprechen mit gespaltener Zunge, die Sources Deiner Website, selbst der Seite auf der diese Versprechnngen gemacht werden, offenbaren da ganz andere Zusammenhänge:

    Zusätzlich zu den oben aufgeführten Angaben werden mindestens noch die IP-Adressen – entgegen der vorherigen Aussage – an mindestens zwei Dienstleister weitergeleitet, nämlich eTracker und Google Analytics. Beide Dienstleister sind für das massenhafte Zusammenführen von Daten bekannt. Das passiert übrigens nicht nur zum Zeitpunkt der Anmeldung sondern bei jedem Seitenwechsel!

    Anmerkung: Es wird derzeit in IT-Kreisen kontrovers diskutiert, ob Browserdaten und IP-Adressen persönliche Daten sind oder nicht und wie schützenswert diese sind. Möglicherweise hat das ergeben von IP-Adressen nichts verwerfliches an sich. Das Verhalten von JW jedoch, bekanntzugeben dass IP Adressen nicht weitergegeben werden und dann diese gleich an zwei Dienstleister weiterzuleiten ist schon ein starkes Stück!

    Ein Versehen kann das ganze nicht sein, der Aufruf des eTracker und GoogleAnalytics ist mit großem Aufwand so eingebaut worden, dass auch Virenscanner und einfache Sperren für unerwünschten Javascript-Code ausgetrickst werden, ja das selbst bei abgeschaltetem Javascript die Daten noch weitergegeben werden!

    Beispiel für den offenbar absichtlich verwirrenden Code:

    var gaJsHost = ((“https:” == document.location.protocol) ? “https://ssl.” : “http://www.”);
    document.write(unescape(“%3Cscript src=’” + gaJsHost + “google-analytics.com/ga.js’ type=’text/javascript’%3E%3C/script%3E”));

    Dieser steht in der Impressumseite stellvertretend für:

    Warum das gemacht wird? Viele kontextbasierende Filter verhindern, dass Javascript-Code von anderen Domains als der angesurften aufgerufen wird, durch dieses Verwirrspiel können solche Filter aus Sicherheitssystemen oft ausgetrickst werden und dann kann der Programmcode von google-analytics ausgeführt werden.

  319. Daniel Schwinn

    Nachtrag: Leider wird der von mir gezeigte Programmcode ausgefiltert hier im Blog, daher nochmal:

    Der oben angegebene Code steht in der Impressumseite stellvertretend für (die eckigen Klammern durch spitze Klammern ersetzt denken):

    [script src="http://www.google-analytics.com/ga.js" type="text/javascript"][/script]

    Diese kleine Panne zeigt eigentlich genau was ich zeigen wollte:
    Der Filter in der Blog-Software entfernt unerwünschte ungetarnte Links, so wie es der Filter im Browser auch täte.
    Der getarnte Link kommt durch den Filter durch – hier wird er nur als Text angezeigt, im Browser wäre der Sicherheitsmechanismus ausgetrickst.

  320. Gestalterrier

    Einfach nur ein Armutszeugnis.

    „Dies bedeutet, dass wir mit dem Entfernen der betroffenen Produkte von der Internetplattform die Fälle als erledigt ansehen […]“

    Das zeigt noch am ehesten, was von der Stellungnahme zu halten ist: Nichts. Denn auf deutsch heißt das, dass man an der Grundmeinung nichts ändert und Tatzen jeglicher Art weiterhin irrsinnig verfolgen wird … Vielleicht sollte man in Zukunft sicherheitshalber auch auf den eigenen Produkten auf das Logo verzichten und es nur noch auf Anzeigen verwenden. Nicht, dass man sich selber abmahnt. Wobei das unwahrscheinlich ist, da die Tatzen der originalen JW-Kleidung ausnahmsweise wirklich dem JW-Logo ähnlich sehen …

  321. cama

    Danke für die Information, sehr interessant.
    So sieht man mal wieder, mit wem man es zu tun hat.
    Der Wolf im Schafspelz, bin gespannt auf weitere Enthüllungen.

  322. Werbepause

    Gestalterrier, so falsch scheinst du damit nicht zu liegen – Jack Wolfskin verzichtet in Zukunft wohl auf die Tatze auf seinen Klamotten ;)

    img243.imageshack.us...

  323. Vadder Krause

    Und hatt sich der erfolgreiche COE wieder angerufen und hat vom Aufräumen in seiner Firma erzählt ???

    Zitat:
    ————————————————-
    Manfred Hell, Mastermind hinter Jack Wolfskin, hat den Werbeblogger kontaktet. Wir sprachen eine knappe Stunde und er machte nicht den Eindruck, als sei er von der Reaktion der Blogosphäre und Offline-Presse (als Reaktion auf unseren Artikel vom Samstag “Jack Wolfskin eröffnet Abmahn-Herbst“) tief beeindruckt.

    Ehrlich gesagt halte ich genau das auch für eine der wichtigsten Eigenschaften eines erfolgreichen CEOs. Läßt man sich beeindrucken, verliert man den klaren Blick und kühlen Kopf. Heißgelaufene Umfaller haben wir da draussen schon genug. Ist man beeindruckt, hat man verloren.

    Nun, Hell/Wolfskin haben keineswegs verloren. Er hat sogar sehr gewonnen, zumindest bei mir – in dieser Stunde, nach der ich dachte, wir kennen uns seit langem aus diesem Dorf, diesmal der realen Welt.

    Um es kurz zu machen: Den kühlen Kopf hat er sich bewahrt. Hell ist am Montag zum ersten Male wieder im Office. Dort wird er den gesamten Abmahnprozess, seine Verhältnismäßigkeit und die eigene Rolle in den letzten Tagen hinterfragen. Das ist längst von ihm hineingebrieft in sein Unternehmen – so wie heute schon in der Printausgabe des Handelsblattes angekündigt wurde, die Einzelfälle eingehender zu prüfen.
    .
    —————————————————————-
    .
    Ein kühler Kopf ??
    .
    nur ein Lügner

  324. Scraponomy Blog » Blog Archive » Pfoten hoch

    [...] doch dafür fehlt mir persöhnlich die Phantasie. Das Thema könnt ihr im Detail bei Werbeblogger [...]

  325. Lieber spät als nie: Update zu Wolfskin - Flughunde Leonberg

    [...] werbeblogger.de/2009... [...]

  326. Birgit

    Das war ein strategischer Rückzug

    Nun ist ja wegen der Rücknahme der Kostennote alles für die Firma JW offen, den Artikel egal welcher Art mit Pfoten welcher Art dürfen nun von den Abgemahnten nicht weiter verkauft werden.

    Hier würde wenn nur noch eine Änderung im Markenschutz etwas helfen, den für eine Klage ist für die Betroffenden kein Grund mehr vorhanden.

  327. Dudu

    Jedenfalls sind Jack Wolfskin & Co. keine vertrauenswürdigen Unternehmen. Das kommunizierte Image (Nachhaltigkeit, ethisches Verantwortungsbewusstsein, soziales Engagement) deckt sich nicht mit der Wirklichkeit:
    Zahlung von Hungerlöhnen an die Arbeiterinnen in den Weltmarktfabriken von El Salvador. Ausbeuterische Arbeitsbedingungen.
    In diesem Beitrag auf Youtube wird das ganz gut erklärt:
    youtube.com/watch?v=...

    Auch diese starke Diskrepanz zwischen Image und realem Handeln kann zur Beschädigung einer Marke führen.
    Vielleicht sollte man auch dieses Thema mal mehr in die Öffentlichkeit tragen. Denn unter den Produktionsbedingungen leiden viel mehr Menschen als unter den Kosten einer Abmahnung. Trotzdem verurteile ich natürlich beides. Man sollte den Druck auf solche Unternehmen (nicht nur Jack Wolfskin) aufrecht erhalten.

  328. Frank

    Sehr geehrter Herr…..,

    danke für Ihre Anfrage.

    Ich bitte um Ihr Verständnis dafür, dass sich das Deutsche Patent- und Markenamt außerhalb konkreter Prüfungsverfahren nicht zur Schutzfähigkeit von bestimmten Marken äußern darf (sog. “Gutachtenverbot”, vgl. § 58 Absatz 2 Markengesetz). Generell kann ich Ihnen zur Schutzfähigkeit bestimmter Begriffe als Marke aber Folgendes mitteilen:

    Durch die Eintragung als Marke werden Begriffe oder Bildsymbole für den Inhaber nicht allumfassend geschützt, sondern nur für die jeweils beanspruchten Waren und Dienstleistungen. Dementsprechend ist die Schutzfähigkeit eines als Marke angemeldeten Begriffs oder eines Bildsymbols auch immer nur in Bezug auf die konkret beanspruchten Waren und Dienstleistungen zu prüfen.

    Hat das Deutsche Patent- und Markenamt einen Begriff oder ein Bildsymbol nun als schutzfähig beurteilt und als Marke eingetragen, kann die Marke vom DPMA nur in bestimmten Fällen unter engen Voraussetzungen von Amts wegen wieder gelöscht werden. Eine Löschung wegen mangelnder Unterscheidungskraft oder einem Freihaltebedürfnis ist nur auf Antrag eines Dritten möglich. Einen solchen Antrag kann jedermann stellen (vgl. §§ 50, 54 Markengesetz). Allerdings ist dafür eine Löschungsantragsgebühr in Höhe von 300 EUR zu entrichten (Anlage zu § 2 Abs. 1 Patentkostengesetz, Gebühren-Nr. 333 300).

    Mit freundlichen Grüßen

    Eva Mantel
    Deutsches Patent- und Markenamt
    Auskunftsstelle
    80297 München
    Tel.: +4989 2195-3402
    Fax: +4989 2195-2221
    e-mail: info@dpma.de

  329. lotte

    Wie armselig, das ganze!

    Offenbar zurückgerudert ist da doch die ach so naturverbundene Firma, deren Markenimage etwas von der Unbändigkeit, Ursprünglichkeit, Wildnis und Abenteuer erzählen will.

    Stattdessen haben sie nur den Strom des Wildwassers ausgenutzt, um sich so etwas von der großen Freiheit zurückzuerobern, die sie es fast gekostet hätte.

    Großmütig gibt man sich, schützenswert sind offenbar nicht nur Wölfe. So schmeisst man kleine Hunde und Katzen ebenfalls in den (Reisswolf-)Käfig…
    Schwupps! So sind sie verschwunden. Gefressen worden vom gefräßigen Raubtier.
    Ausgespuckt hat man lediglich ihren Wintervorrat an Geld und allen wieder zum Fraß hingeworfen.
    Da, kriegt ihr züruck und seid zufrieden!

    Tollwut ist allerdings ansteckend, lieber Jack.

    Ich sympathisiere mit allen Klein- und Kleinstgewerbetreibenden, die niedliche Katzen- oder Hundepfötchen auf Textilien abbilden.
    Bleibt im Wolfskäfig und wehrt euch!
    Natur ist miteinander verwandt und das ganze Ökosystem ist deshalb schützenswert – aber nicht im Markenrecht.

  330. m94.5-Netzticker #008: Leistungsschutzrecht « m94.5 Netzticker

    [...] Werbeblogger: Jack Wolfskin nimmt Abmahnung zurück [...]

  331. Matthias

    Beobachtungen zur Boykottumsetzung:
    Habe gestern einen Obdachlosen und heute einen Drogenkonsumenten mit sauberen, sehr gut erhaltenen Jack Wolfskin-Sachen gesehen (1x Jacke, 1x Schuhe). Da hat vielleicht wirklich jemand wie z. B. im Dawanda-Forum angekündigt seine JW-Sachen an Bedürftige verschenkt.

    Andererseits sehe ich jeden Tag dutzende JW-Sachen und das nicht nur an der Prä-Internetgeneration oder ausländischen Touristen. Verzicht würde bei dem teuren Kram aber auch mir schwer fallen.

  332. Winzig

    Hi!
    Fand das Treffen zwischen Herrn Hell (JW) und Werbeblogger denn nun eigentlich statt? Wie ist’s gelaufen?

    Wär über ein paar Infos schon irgendwie dankbar…

  333. Amok | Blog

    @matthias
    verzicht ist schwer, gerade bei so teuren klamotten. meine jacke ist noch dazu mit einem gutschein der schwiegermama belastet.
    trotzdem habe ich am 20.10.2009 meine erste jacke an jw zurück geschickt.
    bis her habe ich noch keine antwort erhalten.
    für meine anderen jacken gibt es die möglichkeit sie JW, spiegelTV zu senden. die idee mit den obdachlosen finde ich auch eine gute sache, werde ich mir überlegen.
    neue jacken werde ich auf keinen fall von jw kaufen.

  334. Klaus

    Herr Hell hat sich wohl absolut zu Recht unbeeindruckt gezeigt.

    Die entrüsteten Werbeblogger waren schon von dem Gesprächsangebot so unappetitlich gebauchpinselt, daß er das Gespräch selbst als unnötig erachten konnte.
    Seine Erklärung reicht, der Sturm ist vorbei und Schaden hats kaum gegeben.
    Der jetzt eilig nachgeschobene Forderungskatalog der Werbeblogger ist beispielhaft für die maßlose Selbstüberschätzung mit der die gesamte Diskussion geführt wurde.

    Für die meisten JW Kunden bedeutet Branding, sich gegenseitig glühende Eisenbuchstaben auf die Hinterbacken zu drücken und Twitter war schon immer der Vogel von Snoopy.

    Die Welt mag ja irgendwann ein virtuelles Dorf werden, aber bis jetzt hängen nur die maulenden, gelangweilten Studenten am Bahnhof rum.

  335. Crazy Customized Salzstreuer | pixel.301

    [...] Ausführliche Infos mit PR-Stellungnahme von Jack Wolfskin auf Werbeblogger [...]

  336. Wolfgang

    Ok, der Dienstag ist auch um und es meldet sich niemand mehr.

    Hat jetzt was genau zu bedeuten?

    Ich wüßte jetzt wenigstens gerne ob Ihr da gewesen seid, oder nicht?

    Habt ihr den Wolf noch im Schwitzkasten, oder hat er euch schon gefressen? Muss irgendwer von den restlichen Geislein den Förster rufen, oder sollen wir schon mal die Wackersteine bereit legen?
    Was nun?

    Oder doch Beratervertrag und erste Produkttests in der Karibik? ;-) *Ironiemodeoff*

  337. Carlotta

    @Wolfgang

    Es hat KEIN Gesprächstermin am Mo stattgefunden! JW hat dem Gespräch am Fr mit der PM vorweg gegriffen und klar Position bezogen.

    Damit hatte sich ein Gespräch erübrigt.

    Wie weiter oben geschrieben ist der werbeblogger weiter am Ball, Recherche braucht aber auch Zeit, so dass nicht täglich ein neues update erfolgen kann.

  338. Wolfgang

    Ok,

    wobei das ja Quatsch ist. Was hat sich den dadurch erledigt?

    Reden ist immer besser als Fronten verhärten zu lassen. Und wenn man schon mal die Möglichkeit dazu gehabt hätte dem Mann in die Augen zu sehen, wenn er sagt, “die dürfen ihre Tatzen nicht mehr weiter verkaufen weil sie uns sonst schaden”, denke ich, alleine das wäre schon die Reise wert gewesen. Die PM war für mich nur ein erster kleiner Schritt. So zu sagen das mindeste was zu tun war.
    Und dann den Gesprächstermin nicht wahr zu nehmen ist für mich definitiv die falsche Entscheidung gewesen.

    Jetzt kann man praktisch wieder von Vorne anfangen und der Wolfskin kommt davon, so wie befürchtet. Denn durch die Medien geht doch jetzt nur die “Heldentat”: “JW verschohnt die kleinen Dawandas”. Das Kleingedruckte, also, dass die ihre Shirts trotzdem nicht mehr weiter verkaufen dürfen ließt doch hier schon kaum jemand.

    Ehrlich gesagt bin ich jetzt ziemlich enttäuscht und denke mir: Chance vertan. Schade drum.

  339. Arnold Berg

    Bin auch enttäuscht. Genau wie ich vermutet und weiter oben geschrieben habe: JW macht ein Minizugeständnis,fast alle denken “Besser als gar nichts”, und so schleicht er sich davon und gniffelt sich einen in die Pfoten. Der Trick ist so alt wie wirksam. Nun kann man nur hoffen dass wenigstens die Leute beim Kauf ihrer nächsten Klamotten um die Marke einen großen Bogen machen.

  340. Carlotta

    Ich glaube nicht, dass ein Gespräch, das von Euch erhoffte Ergebnis gebracht hätte und auch nicht, dass man die Chance ohne Weiteres vertan hat.
    Was kann jeder Einzelne tun? Sein Umfeld informieren, dass nach wie vor die Situation nicht bereinigt ist.

    @Klaus
    Über die Motivationen der Art der Berichterstattung, hat es ausführliche Erklärungen gegeben, die man respektieren sollte.
    Nun den Werbeblogger, der die ganze Sache überhaupt ins Rollen gebracht hat anzugreifen, finde ich den falschen Weg.

    Ich weiß es natürlich nicht, aber ich vermute, dass die Beiden die ganze Woche fast rund um die Uhr engagiert waren und immer noch sind. Das Ganze unentgeltlich zu Lasten ihres ureigensten Geschäfts!

  341. Carlotta

    edit: Satzzeichen darf jeder selbst richtig positionieren; telefonieren und schreiben gleichzeitig sollte man lassen. ;-)

  342. Melanie Breer

    Hallo Verbündete!

    Wie schön, dass die Sache endlich mal publik gemacht wird.
    Ich bin übrigens einer der Glückspilze, die von Jack Wolfskin’s Rechtsabteilung Post bekommen haben. Allerdings gehöre ich nicht zu den Anbietern von Dawanda, sondern von Speadshirt.net.
    Lange Rede, kurzer Sinn. Ich hatte 1800 € zu zahlen…
    Ich bin Studentin und habe kein wirkliches Einkommen, also musste ich mir das Geld von meinen Eltern leihen, um meine Schulden zu begleichen. Diese zahlen nun monatlich 200 € um meinen Arsch zu retten. Wie unangenehm…
    Jeden Tag, wenn ich andere Studenten am Campus mit Jack Wolfskin Klamotten/Rucksäcken rumlaufen sehe, steigt in mir der pure HASS auf!
    Ob ich wohl noch Chancen habe mein Geld zurück zu bekommen, was ich bisher gezahlt habe (oder besser gesagt meine Eltern)? Ich rege mich da wirklich jeden beschissenen Tag darüber auf! (Anm. der Red.: Satz auf Wunsch der Kommentatorin entfernt)

    Beste Grüße, Melanie Breer (ein Jack-Wolfskin-Hasser)

  343. Klaus

    @carlotta
    Das war nun wirklich scharfer Angriff. Lest doch bitte einmal den Forderungskatalog und versucht dabei nicht zu schmunzeln.

    Ob nun hidden oder open agenda, beim dem Gespräch hätten sie dagestanden wie Schülerzeitungs-Redakteure die versuchen Ihrem Bundestagsabgeordneten die Welt zu erklären und allen Ernstes erwarten, daß ihre Verbesserungsvorschläge Gehör finden.

    Sicherlich war Wolfskin da bei der Wahrung seiner Rechte ungeschickt und hat das Echo erheblich unterschätzt.
    Dafür hat es eine ordentliche Schelle gegeben.

    Aber wir wollen doch bitte nicht so tun, als hätte man den Vorstand von Greenpeace bei der Robbenjagd erwischt.

    Jetzt rudern sie zurück und werden vorsichtiger sein.
    Mission accomplished. Eigentlich ein schöner Erfolg.

    Ich wüsste gerne, welche Produkte von welchen Firmen die ganzen Moralapostel von eigenen Gnaden die sich hier in langweiliger Einigkeit verbreiten überhaupt noch kaufen.

  344. Qu@tschkopf

    @ Klaus:

    Du bist also ernsthaft der Meinung, JW wahrte ja nur seine Rechte und jetzt rudern sie zurück?
    Und erkennst irgendwo einen schönen Erfolg?

    Hast Du Dich überhaupt mit der Problematik auseinandergesetzt und begriffen, was der eigentliche Kernpunkt der Kritik ist?
    Ich glaube ein durchschnittlicher Schülerzeitungs-Redakteur würde mehr Durchblick beweisen.

    PS: das “… zukünftig vorsichtiger (sensibler) sein” wurde ja schon sehr treffend, mit “… werden uns nicht mehr erwischen lassen” übersetzt.

  345. ralph gravenstein

    @ Klaus: …und der vogel von snoopy heißt nicht twitter, sondern woodstock. wenn schon polemisieren, dann bitte richtig.

  346. Melanie Breer

    So, gleich morgen werde ich anfangen ein paar hübsche Flugblätter an der Uni zu verteilen, die zum Boykott aufrufen :-) Jeder sollte davon wissen!

  347. googlehupf

    Hallo Melanie Breer,

    haben Sie schon daran gedacht, Ihre traurige Geschichte auch in den Blogs der führenden Medien zu posten? (Spiegel, Focus, taz, etc. – wo es nur geht)

    Falls in einer großen Zeitung über den JW-Skandal etwas gedrucktes erschien, würde ich denen zudem einen konventionellen Leserbrief schreiben.

    Damit würden breitere Kreise erreicht.

  348. Wolfgang

    @Carlotta:
    Ich hätte mir zum jetzigen Zeitpunkt noch überhaupt keine Lösung erhofft durch ein Gespräch. Aber vielleicht ein erster Schritt in Richtung Lösung. Denn jetzt haben wir mal wieder Ungerechtigkeit pur fabriziert, oder? 9 Dawandas können sich halbwegs freuen, keine Kosten, aber auch keine Motive mehr. Leute wie Melanie kucken vollkommen in die Röhre und der JW kann es als freundliche Geste verkaufen, aber ändern wird sich garnix. Das ist es was ich einem abgesagten Gespräch ankreide, sonst nix. (Zumal ja eine Agenda da war wie man oben lesen kann.)

    Ich will auch nicht sagen dass die beiden Werbeblogger untätig sind, ganz im Gegenteil. Ich bin mir sicher die beiden arbeiten sehr hart weiter an der Sache. Nur kann ich es einfach nicht nachvollziehen warum man sich nicht versucht zu treffen, auf halbwegs Augenhöhe um heraus zu bekommen wie der andere so tickt. Hat er wirkliches Interesse, oder hat er nur ne Stunde nett geplaudert am Telefon und eigentlich ist ihm das alles lästig wie ein Gropf um nicht zu sagen es geht ihm am Ar… vorbei?

    Es müssen noch viele Pressemeldungen raus bis sich wirklich was ändert. Doch der Fall macht jetzt erstmal für alle Beteiligten und Unbeteiligten einen abgeschloßenen Eindruck.

    Ich glaube einfach man hat es sich selber dadurch eher schwerer gemacht. Na ja, jetzt ist es egal, den der Termin ist vorbei. Es hilft auch nix vergossener Milch nach zuweinen. Dann find ich die Idee mit den Flugblättern schon besser. :-) Immerhin steht Weihnachten vor der Tür und da gilt es aufmerksam zu sein beim Geschenkekauf. :-)

  349. Melanie Breer

    @ googlehupf

    Ja das hatte ich auch schon überlegt. Bisher war ich mir allerdings nicht ganz sicher, ob ich mit meiner Geschichte an die Presse gehen soll oder nicht.
    Ich werde mal einen Leserbrief verfassen und ihn an unsere Zeitung schicken. Und evtl. auch an die Zeitung mit den vier großen Buchstaben ;-)
    Finde das ganze momentan wirklich spannend, jetzt wo die Medien davon Wind bekommen. Bleibt abzuwarten, wie sih das entwickelt…

  350. Arnold Berg

    @Melanie Breer: auf jeden Fall die Geschichte so weit es geht streuen. Du hast ja nichts zu verlieren, nur zu gewinnen. Und im Moment ist die Stimmung dafür richtig. Schreib an die taz, die bringen das noch als erste bei den Printmedien. Viel Erfolg!

  351. googlehupf

    Hallo Melanie Breer,

    was die Blogs angeht würde ich an Ihrer Stelle sofort handeln. Die betreffenden Threads bei taz, Focus, Spiegel? etc. sind derzeit m.E. noch offen. Das kann sich kurzfristig ändern.

  352. SEO

    Ich finde die Google Ergebnisse und deren Entwicklung mit Suchbegriff “Jack Wolfskin” interessant.

    Ist schon komisch das JW mittlerweile wieder an Position 1 vor allem anderen liegt.
    Ich gehe schwer davon aus das bei manchen Seiten die Ergebnisse von Google manuel gestaltet werden.

    Wenn ich eine Marke habe, kann ich google zwingen mich an Position 1 zu setzen?

  353. Melanie Breer

    @ SEO

    Soweit ich weiß kann man sowas mit einer “kleinen” Spende in die Wege leiten… Da ist mein Geld ja gut angelegt, freu… *augenroll*

    Was meinen Fall angeht: ich werde mich am Wochenende mal ran machen und fleißig Leserbriefe schreiben und verschicken, solange das Thema noch präsent ist.

  354. Pfotenfreund

    Schade, ist ja echt ruhig geworden hier..

    Man hört fast das Gras (über die Sache) wachsen.. :-(

  355. tuennes

    @SEO: Das ist doch Verschwörungstheorie-Blödsinn. – Fast jeder, der etwas zu der Geschichte schreibt, wird aber eine URL auf die Homepage von JW setzen. Dadurch steigt diese natürlich auch in den Google Suchergebnissen an.

  356. Arnold Berg

    @Melanie Breer

    Bei der taz wird auf Ihren Fall im Forum hingewiesen. Ist ja schon mal ein Anfang. taz.de/1/zukunft/wir...

  357. Wolfgang

    Um es nicht ganz so ruhig werden zu lassen habe ich mal so was wie einen Arbeitsentwurf für ein Flugblatt gemacht. Frei zu verwenden und ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Bei Bedarf gerne ändern. So was könnte so aus sehen(unformatiert und, es ist spät, auch mit Rechtschreibfehlern) :)

    Wir kaufen nichts vom Tatzenschreck!

    Jack Wolfskin nutzt seit Jahren den Abdruck einer Wolfspfote im Firmenlogo. So weit so gut. Allerdings beansprucht der Outdoorbekeidungshersteller mittlerweile so ziemlich alles was nach Pfote oder Tatze aussieht für sich. Längst geht es nicht mehr um eine Wolfspfote. Seit Jahren führt das Unternehmen, oder besser seine Anwälte, einen erbitterten Kampf gegen jeden, der einen Pfoten- oder Tatzenabdruck einfach für schön hält und irgendwie für sich nutzen möchte. Dabei ist Jack Wolfskin völlig egal ob es sich um Katzenpfötchen, Hundepfoten oder Bärentatzen handelt. Hundeschulen müsen ihr Erkennungszeichen löschen, Schwulenvereine müssen die beliebte Bärentatze aus ihrem Logo nehmen und Katzenliebhaber dürfen die Pfotenabdrücke der eigenen Stubentiger nicht auf Textil oder Sonstiges drucken. Nur weil ein Weltkonzern Angst hat, dass all diese Leute ihrer Marke schaden könnten?
    Wenn allerdings Weltstars wie Shakira eine Wolfspfote für Ihr neues Album Shewolf nutzen, dann ist man bei Jack Wolfskin offensichtlich großzügiger.

    Wir finden, Jack Wolfskin geht zu weit, wenn sie willkürlich abmahnen. Auch andere können Pfoten oder Tatzen als Symbol schön findet. Sollte überhaupt jemand ein Patent, oder ein Markenrecht auf einen Pfotenabdruck haben, dann höchstens die Natur selbst. Jack Wolfskin jedenfalls nicht. Lieber sollte man sich bei Jack Wolfskin daran erinnern, dass auch sie selbst Ihr Logo nur bei der Natur geliehen haben.

    Leider macht es das deutsche Recht Unternehmen wie Jack Wolfskin einfach jeden bei dem der Verdacht einer missbräuchlichen Verwendung besteht ab zu mahnen. Und dass ohne vorherige Prüfung, ohne vorherige Kontaktaufnahme und vorherige Information. Was im Recht sicherlich als Schutzmechanismus gedacht war, um schnell handeln zu können bei Mißbrauch, wird immer häufiger als Erpressung von Großkonzernen gegenüber kleinen, einzelnen Kreativen verwendet. Ohne Warnung, ohne vorherigen Kontakt, aber mit erheblichen Kosten für die Abgemahnten.

    Wir sagen Nein, gegen diese Art von Einschränkung der freien Kreativität.
    Wir sagen Nein zu wilden Abmahnwellen,ohne vorherige Kontaktaufnahmen und echte Prüfung der Sachlage.
    Wir sagen Nein zu Produkten von Jack Wolfskin. Dass Unternehmen zeigt sich völlig ohne Rücksicht auf kleine Kreative und somit ohne Social Responsibility. Wer pauschal alle Tatzen, Pfoten und Tierfußabdrücke für sich beansprucht wird wohl auch nicht freundlicher mit dem Rest der Natur umgehen wollen.

    Wir sagen Ja zu einer Änderung des deutschen Recht, welche die Verwendung von Symbolen aus der Natur grundsätzlich jedem frei stellen sollte.
    Wir sagen ja zu einer Änderung des deutschen Abmahnwesens. Unternehmen sollten dazu verpflichtet werden konkreten Schaden durch die Verwendung eines ähnlichen Symboles nach zu weisen. Und zwar bevor sie abmahnen.
    Und wir sagen Ja zu einer vorherigen Informationspflicht, wenn jemand das Gefühl hat, dass seine Marke oder sein Logo durch einen anderen fälschlich oder schädlich verwendet wird.

    Bitte denkt bei euren Weihnachtseinkäufen daran, dass Jack Wolfskin auch weiterhin jeglichen kreativen Umgang mit Tatzen und Pfoten unterdrücken will. Das wäre in etwa so, als würde VW versuchen die Nutzung der beiden Buchstagen zu untersagen. Allgemeine, weltweite Symbolik muss für alle frei bleiben in der Verwendung. Denn so beginnt Zensur.

  358. Von zwitschernden Paradigmenwechseln und einer Selbsthilfegruppe. « Musiol Munzinger Sasserath

    [...] nur sehr langsam zu begreifen scheinen. Ein aktuelles Beispiel ist die derzeit größte Titelstory in der Blogosphäre : Die Abmahnung von Jack Wolfskin gegen Näherinnen, die einen Pfotenabdruck auf ihren über [...]

  359. cama

    @Wolfgang
    Toller Vorschlag für ein Flugblatt.

    Ähnliches habe ich für eine Broschüre geschrieben, in Ergänzung zum Flugblatt des Pfötenclubs.
    Mit weiteren Beispielen der Abmahnwelle und dem Hinweis, dass diese weiter geht.
    Gegen fehlerhafte Berichte, Kommentare schreiben und zur Korrektur auffordern.

    Wir sollten uns jetzt auf eine Petition zur Änderung der Abmahnpraxis und für eine Änderung des Markenrechts einsetzen und so Viele wie möglich mobilisieren.
    Noch sind Viele an dem Thema interessiert und dies wird wohl die einzige Möglichkeit sein, das Thema gut abzuschließen.

    Denn leider hat Keiner einen so dicken Geldbeutel um gegen JW eine Klage durchzustehen.

  360. cama

    ovb-online.de/news/i...

    Seht Euch bitte die Kommentare zu dieser Meldung an.

    Mir hat´s erst mal die Sprache verschlagen.

  361. Wolfgang

    Heute ist ein Artikel in der W&V.
    Inklusive Kurzinterview mit Herrn Hell. Zumindest der Artikel deutetet an, dass man auf Zusammenarbeit aus sein sollte, wenn man ähnliches als Unternehmen vermeiden möchte.

    Herr Hell will das wohl auch, weiß aber noch nicht wie. Nach dem Motto: Wird sich zeigen.

    Immerhin will er aber Kleingewerbeanbieter in Zukunft erst selber anschreiben, beovr die Anwälte kommen.

    Nur gelernt hat er trotzdem nichts, wie mir scheint. Oder ist das schon wieder Stärkebeweisen um jeden Preis, wenn er am Ende des Artikels fast sogar stolz darauf ist, dass seine Marke so “emotional” aufgeladen ist?

  362. *StillerBeobachter

    Macht mal watt – gutes Stichwort!!!!!!
    Während auch hier und andernorts diskutiert und lamentiert
    wird hat sich bei DAWANDA eine Gruppe von Leuten zusammengesetzt
    und arbeiten bereits an der Ausarbeitung einer ePetition.
    Dies wurde mehrfach -auch hier bekanntgegeben.
    Wir sind von der *Fraktion – wir haben kein Geld-aber machen selber etwas *Wir haben zur Unterstützung aufgerufen -*Bettelbriefe* an viele Stellen verschickt, weil es ratsam wäre
    das dort mal ein fähiger Anwalt draufguckt.
    Reaktionen bisher N U L L !!!!!!!!

    Glaubt es – oder lasst es …
    Es gibt bei DAWANDA auch Frauen, die nicht nur *Feestaubkacke* zwischen den Ohren haben
    und die sich nicht einreihen mögen in das weitverstreute Vorurteil der armen bastelnden Hausfrau
    die darauf warten, das der Mann am Abend nach hause kommt und nach Essen schreit!
    Mein *armer Mann* hat schon Depressionen.

    Ich habe: : KEIN Geld – ICH:: habe Keine ZEIT –
    ABER: ICH NEHME MIR DIE ZEIT!!!!
    weil hiermit eine Chance besteht eine nachhaltige
    Regellung für A L L E herbeizuführen.

    Das ist richtig harte Arbeit und nix für Leute denen das Hemd näher als die Bux ist und
    schreien wasch mir den Pelz – aber mach mich nicht nass.
    Nochmal :
    Ich habe eine Gruppe von *Bastelmuttis* aktiviert und wir arbeiten bereits
    ernsthaft eine ePETITION aus die genau zum Ziel hat dem Abmahnmissbrauch an der Wurzel zu packen
    und eine Änderung im Markenrecht herbeiführen soll, und von der vorallem ALLE profitieren
    insbesondere die Kleinunternehmer.
    Hier geht es nicht drum eine Lösung für eine Handvoll Leute
    zu finden, bei denen es nicht einmal sicher und klar steht, warum sie abgemahnt wurden…Und schon vergessen es gibt auch noch andere Firmen die diesen lukrativen Nebenerwerb als zusätzliche
    Einnahmequelle für sich entdeckt haben und praktizieren!

    Der meiner Meinung nach einzige Weg um eine nachhaltige Lösung zu finden.
    Das wurde bereits an vielen Stellen bekanntgegeben.zB. Bei DAWANDA -SPIEGELONLINE -im WERBEBLOGGER…
    Dort habe ich ebenfalls einen Text hingestellt, wo man aktiv schon mal was tuen kann,
    einfach kopieren und ab an die Geschäftsstellen der Demokratischen Parteien der im Bundestag vertretenen Parteien…

    Aber was nutzt das , wenn 3 Einträge später gefragt wird ob man nicht mal ne Aktion starten kann und kann mal jemand nen Text schreiben .
    HERRSCHAFTSZEITEN!!!!! – was ist hier los????
    Man muß nicht nur lesen sondern auch verstehen können.

    Und eines ganz klar – egal, ob mit Hilfe (z.B. das mal ein Anwalt drüberguckt -wir haben kein Markenrecht studiert )
    oder ohne Unterstützung :
    Wir werden das durchziehen. Notfalls werde ich den Text selber formulieren!!!*nichtblödist*

    So – Mutti geht jetzt Essen kochen

    Über den Stand werde ich dann auch hier berichten.
    Liebe Grüße
    Ich bin das Dawanda Mitglied Heubastelstuebchen

  363. Carlotta

    @Heubastelstübchen

    Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn Du einen link zu dem Thread setzt, dass sich Interessierte direkt dort einbringen können.

    Irgendwann letzte Woche habe ich auch aufgegeben an allen Stellen zu lesen, allein aufgrund der Fülle der Beiträge.

    Übrigens habe ich mehrfach versucht, Euch aus der Klischeeschublade der Hausmuttis und Strickomis zu holen, leider nur mit mäßigem Erfolg. ;-)

  364. Jokerman

    @CAMA

    Was stand den dort? Die Kommentare wurden gelöscht.

  365. Das habe ich verpasst « Das Freiluft Blog

    [...] Tatze angeboten hatten. Nun ist der Outdoor Ausrüster, wohl etwas spät, in einer Pressemitteilung zurück gerudert : Jack Wolfskin reagiert auf Kritik beim Vorgehen zum [...]

  366. Melanie Breer

    Ich wurde gerade über meine Eltern informiert, dass die Geschäftsstelle von JW morgen auf meinen Anruf wartet. Ich muss zugeben: ich bin etwas aufgeregt!
    Wenn die “etwas Böses” von mir wollten, dass würde sicherlich deren Anwälte das Gespräch mit mir suchen. Dass ich es nun aber direkt mit der Geschäftsstelle zu tun haben werde finde ich etwas… beunruhigend?! Naja, mal abwarten. Vielleicht sind es ja auch gute Neuigkeiten und JW lenkt auch in meinem Fall ein?? Das wäre sensationell! :-)

  367. tatzendiskurs

    @SEO

    Eventuell liegt das an der schlichten Tatsache, dass das die JW Domain ist. Aber nur eventuell.

    Im übrigen finde ich den hier dargebotenen Diskurs sehr interessant.

    a) werbeblogger entdeckt das dawanda-spektakel.
    b) Allgemeine Entrüstung in der Blogosphäre, die
    c) dankend von etablierten Medien aufgegriffen wird
    d) El Wolf himself ruft bei werbeblogger an und gibt sich cool, äußert scheinbar Bereitschaft zur Verständigung
    e) werbeblogger = gebauchpinselt
    f) das wiederum finden einige nicht so dolle
    g) JW veröffentlicht eine Stellungnahme, wie sie alle anderen Unternehmen auch formulieren würden – OHNE ABSPRACHE MIT WERBEBLOGGER – was erlauben JW?
    h) e+f+g=Anti, anti, anti-Retourkutsche vom Werbeblogger. Moralisierende und anweisende “Agenda”. Ach, das beste für JW wäre: online-Vergesellschaftung des Unternehmens
    Die eigentlich interessante Frage: Warum der Aufruhr gerade bei JW? Vermutung: JW hatte ein “Sauberimage”. Was wiederum bedeutet: JW konnte seine Marke erfolgreich etablieren. Was wiederum bedeutet: Alle, die jetzt beben vor Zorn, haben sich davon blenden lassen. Komisch eigentlich.

  368. Melanie Breer

    Meine Eltern haben mich heute darüber informiert, dass die Geschätsstelle von JW auf meinen Anruf wartet. Was die wohl wollen? Ich bin echt gespannt… Vielleicht existiert ja doch noch Gerechtigkeit und sie ziehen ihre Vorwürfe gegen mich zurück?? das wäre wirklich sensationalle! Aber erst mal abwarten.
    Wenn es um “was Böses” gehen würde, dann hätte man mich doch sicherlich an die Anwälte verwiesen, oder?

  369. peOn

    Und flupps, ist der Sturm im Wasserglas in sich zusammengefallen, der Protest hat ja quasi nicht mal das Wochenende überlebt. JW hat hier völlig richtig gehandelt, daß ganze auszusitzen. Vermutlich ist durch die kostenlose Presse sogar der Umsatz noch mal um 0.45% gestiegen.

  370. Arnold Berg

    @peOn:

    Das würde ich nicht so sehen. Mag sein, dass die öffentlichen Proteste leiser geworden sind oder ganz verstummen, das habe ich hier schon vor Tagen vermutet, dass JW versuchen wird, die Sache auszusitzen und mit dem Minirückzieher die Medien zu blenden. Sowas ist ganz normal und gilt für jede Geschichte. Ob Tsunami, ob Amoklauf, ob Unfall, nach ein paar Tagen gehen die Medien wieder zur Tagesordnung über. Aber die Medien sind ja nur die eine Seite, der langfristige Schaden für die Marke wird noch seine Folgen haben. JW ist fortan für sehr viele Leute mit dieser Affaire verbunden, und da der Kauf von deren Produkten für niemanden lebensnotwendig ist wenden sich diese Leute fortan von der Marke ab. Das wird sich zeigen.

  371. Pfotenfreund

    @tatzendiskurs:

    Ich finde, dem sollte noch ein Punkt i) hinzugefügt werden:

    i) Die, die den Protest am lautesten forciert hatten, halten sich jetzt mit Äußerungen verdächtig zurück – fast als wollten sie das Thema totschweigen. Aus welchen Gründen auch immer..

    @Melanie Breer:
    Da bin ich auch sehr gespannt, was dabei rauskommt und hoffe doch sehr, Sie berichten weiter!

  372. Roland Kühl-v.Puttkamer

    Wir werden weiter berichten, wenn wirklich neue Aspekte zu vermelden sind. Es gibt einzelne Entwicklungen, die u.a. auch hier in den Kommentaren aufschlagen, denen wir und andere -auch reichweitenstärkere Publikationen -nachgehen. Auch scheint sich seitens JW etwas bezgl. einiger -früher bereits- abgemahnter Personen zu tun. Als Fakten kann man das allerdings noch nicht vermelden. Und bitte…wir sind nicht das Watchblog für JW und beabsichtigen nicht, es zu werden.

  373. Patrick Breitenbach

    @Roland: Also da hätte ich jetzt aber nach einem persönlichen Gespräch mit Herrn Hell mehr Infos hier erwartet. Wie hat er denn eure wohlformulierte leidenschaftliche Agenda aufgenommen? Was wurde beredet? Wie war die Reaktion?

    Watchblog hin oder her, also komisch wirkt das schon, dass jetzt so gar nix mehr von euch dazu kommt. Schade.

  374. Deine guten Nachrichten und Geschichten auf goodnewstoday — Blog — Jack Wolfskin nimmt Abmahnungen zurück!

    [...] werbeblogger.de/2009... AKPC_IDS += "277,"; Ähnliche Beiträge:Jack Wolfskin verfällt der Abmahneristis – Die Internetgemeinde wehrt sich Jack Wolskin hat mehrere Mitglieder von Dawanda abgemahnt. Dawanda ist… [...]

  375. Roland Kühl-v.Puttkamer

    @Patrick:
    “Wie hat er denn eure wohlformulierte leidenschaftliche Agenda aufgenommen? Was wurde beredet? Wie war die Reaktion?”

    Wir WAREN gar nicht bei JW, worauf wir in unserem letzten Beitrag zu dem Thema auch bereits hingewiesen haben – nebst einigen Statements auch hier in den Kommentaren.

    Und es kommt noch was… Vielleicht heute – vielleicht auch erst am WE oder Montag, je nach Sachlage der Dinge. Wir sind dran. Und bleiben es…

  376. Patrick Breitenbach

    Achso. Das habe ich dann wohl komplett mißverstanden bzw. überlesen. Sorry.

  377. Patrick Breitenbach

    Hatte nur das im Beitrag gelesen, der auch nicht in anderer Richtung upgedatet wurde:

    “Montag werde ich ihn also persönlich in Idstein treffen und der Werbeblogger wird natürlich weiter über die Erkenntnisse berichten. Ein kleines Dorf – wie das Internet. Ich glaube, das wird richtig gut. Geben wir ihm die Zeit. Er hat sie verdient.”

  378. Patrick Breitenbach

    Also sorry, ich finde keinen Hinweis darauf, dass das Gespräch nicht stattfand. Jedenfalls wurde hier: werbeblogger.de/2009... nicht mehr von euch reagiert.

    Bin ich zu blöd?

  379. Mogel

    @patrick

    “….Ein aktuelles Treffen am kommenden Montag entbehrt nun zunächst jeder Grundlage….”
    + Kommentare hier, die darauf hinweisen und darüber diskutieren

    Is doch inweis genug

  380. Roland Kühl-v.Puttkamer

    @Patrick: Auch hier noch einmal mein Comment vom 24.10:
    werbeblogger.de/2009...

  381. *StillerBeobachter

    @carlotta…
    Du findest den Thraed im DawandaForum unter
    Meldungen und Neuigkeiten —Petition gegen das bestehende Markenrecht.
    Einen weiteren Link zu Dawanda werde ICH nicht mehr setzen.;)

  382. Melanie Breer

    Hallo ihr alle,

    hier mal der aktuelle Stand meinerseits:
    soeben habe ich einen (sehr netten) Anruf von der Geschäftsleitung von Jack Wolfskin bekommen. Und ich kann die positive Nachricht verbreiten, dass man sich auch in meinem Fall dazu bereit erklärt hat, die Abmahnung, in der bestehenden Form, zurückzuziehen! Die bereits entrichteten Zahlungen werden erstattet, finanziell wird hier nichts mehr auf mich zukommen.
    Ich freue mich wirklich riesig über diese plötzliche Wendung und das Entgegenkommen seitens JW!

    Darauf werde ich heute Abend gewiss anstoßen :-)

  383. Beginnt der Dialog? Jack Wolfskin nimmt alte Abmahnfälle wieder auf | Werbeblogger – Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » Beginnt der Dialog? Jack Wolfskin nimmt alte Abmahnfälle wieder auf

    [...] vormittag telefonierte ich nun u.a. mit Melanie B., die ihre “Geschichte” erläutert: [...]Ich bin Studentin und habe kein wirkliches Einkommen, also musste ich mir das Geld von meinen [...]

  384. Melanie Breer

    Noch mal eine kurze Korrektur/Anmerkung: die Abmahnung besteht weiterhin gegen mich! Also ich darf das Motiv natürlich nicht mehr verwenden. Das ist auch so in Ordnung, das hatte ich auch nicht vor! Aber der Betrag, der bisher gezahlt wurde, der wird erstattet und es werden keine weiteren Kosten auf mich zukommen.

    Ich hatte mich da falsch ausgedrückt, entschuldigt! Soll ja alles seine Richtigkeit haben.

  385. Vadder Krause

    Also bleibt alles beim Alten.
    .
    .
    Jack Wolfskin will weiterhin alle Tatzen habe.
    .
    Ich werde mal beim Schlachhof fragen, ob die nicht noch ne Tonne Schweinefüße haben.Die könnte man ja denen auf den Hof kippen.
    .
    Sind im Sinne von Jack Wolfskin ja auch “Tatzen”
    .

  386. Jack Wolfskin - Einlenken oder Ablenken? | Amok-Blog

    [...] Es gibt neue von Jack Wolfskin, der Werbeblogger und die TAZ haben Heute über ein erneutes Einlenken von Jack Wolfskin berichtet. So wie es aussieht macht JW ernst und überprüft sogar vergangene Abmahnfälle und erstattet auch Teilweise Abmahnkosten zurück. Wie viele und welche Abmahnfälle erstattet werden ist noch nicht offiziel, aber es gibt Berichte das es tatsächlich auch so statt findet, z.B. in den Kommentaren von Werbeblogger. Melanie Breer Am 30. Oktober 2009 um 14:46 Uhr Noch mal eine kurze Korrektur/Anmerkung: die Abmahnung besteht weiterhin gegen mich! Also ich darf das Motiv natürlich nicht mehr verwenden. Das ist auch so in Ordnung, das hatte ich auch nicht vor! Aber der Betrag, der bisher gezahlt wurde, der wird erstattet und es werden keine weiteren Kosten auf mich zukommen. Ich hatte mich da falsch ausgedrückt, entschuldigt! Soll ja alles seine Richtigkeit haben. Quelle: Werbeblogger.de Kommentare [...]

  387. DoP

    Was ich nicht ganz versteh: Warum sehen die Firmen das eigendlich nicht als Werbung – Gratiswerbung sozusagen – wenn irgendwo z.B. ein Pfotenabdruck zu sehen ist?! Aber da hab ich wahrscheinlich zuviel Hausverstand der gewissen Leuten fehlt.
    Mich gruselt es echt!

  388. Kromi-Shop

    Hallo,
    habe auch heute Post von Wolfskin erhalten und bekomme 1000,00 € zurückerstattet. Ich hatte eine Unterwerfungserklärung unterschreiben müssen, Pfote nicht mehr zu verwenden usw.. Ich betreibe einen Spreadshirt-Shop für einen Hundezuchtverein und habe sämtliche Einnahmen (keine größeren Beträge) als Spende an den Verein weitergegeben. Wenn man Motive für Hundefreunde entwirft, kommt man natürlich sehr schnell auf den Pfotenabdruck, der anderen natürlich immer gleicht. Ich bin fassungslos, dass ein so allgemeingültiges Zeichen als Markenzeichen geschützt werden kann! Demnächst darf man auch keine Schneeflocken oder Herbstblätter als Motive verwenden, weil eine Firma sie als Firmenzeichen benutzt. Schöne Welt voller Markenzeichen?
    Sigrun

  389. Amko Blog

    Ich hatte meine JW-Jacke an den hersteller zurück geschickt, mit einem Brief(Beschwerde). Habe nun einen Anruf von Herrn Hell bekommen, in dem er in einem Monolog nochmals seine Pressemitteilungen wieder gegeben hat.
    Eine Einsicht bei Herrn Hell gibt es nicht! Es ist der Meinung im Recht zu sein wenn er jegliche Grafiken die auch nur ansatzweise an eine Pfote erinnert abmahnt.
    Er schiebt die Verantwortung auf den Gesetzgeber.
    Die Jacke wurde mir darauf hin (“..es ist ja Ihre Jack und es ist nicht gut wenn wir JW die haben..) lieblos zurückgesendet,. die Worte von Herrn Hell könnten auch mit “wir wollen Ihre alte Jacke nicht haben” übersetzt werden.
    Ein klein wenig hatte ich auf ein positiveres Feetback gehofft (Gutschein, kleine Erkentlichkeit, etc.), das bin ich so von anderen großen Firmen gewohnt. Ich hätte mich quasi “kaufen” lassen.
    Aber wie bei allem geht das bei der Firma JW anders, einzelne Kunden und deren interessen sind JW scheiß egal.
    Was macht ein Kunde mehr oder weniger…… nichts, denkt zumindest JW.

    Für mich ist diese Firma gestorben niemals mehr wede ich dort etwas kaufen!

    Weis jemand was ich mit meinen Klamotten machen kann? Gibts da ne Sammelstelle? Oder senden wir sie gemeinsam an Spiegel TV?

  390. Amko Blog

    Habe mir so eben neue Klamotten bei Mammut bestellt (ist natürlich für mich einfach, bekomme die zum EK)

    Die alten Jack Wolfskin jacken sende ich gesammelt an Stern TV:

    Postanschrift:
    stern.de GmbH
    Stern TV – Herr Günther Jauch
    20444 Hamburg

    Je mehr dort Jacken hinsenden, um so eher das sich etwas tut.

  391. Jack Wolfskin bezieht Position | Werbeblogger – Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » Jack Wolfskin bezieht Position

    [...] Abmahnungen durch die Marke “Jack Wolfskin” und den in Folge veröffentlichten Pressemitteilungen bezieht das Unternehmen zu grundsätzlichen Fragen ihres Markenschutzes [...]

  392. Neues von den Abmahntatzen. - Taxedo.de

    [...] Ein Artikel vom 23.10.09 schildert die neuen”Entwicklungen” in dieser unschönen Angelegenheit. Folge dem Link: Der Herbst des Hauses Jack Wolfskin [...]

  393. Arnold Berg

    Das Thema JW ist ja inzwischen wieder weitestgehend aus dem Bewusstsein verschwunden (vielleicht bis die Bilanzzahlen 2009 veröffentlicht werden), aber heute musste ich mal wieder dran denken: bei Aldi Belgien gibt es nun eine Futternapfunterlage, die verdammt abmahnwürdig aussieht: aldi-bd.aldi.be/OFFE...

    Legt man sich jetzt wohl mit Aldi an? Oder kneift der Wolf den Schwanz und tut so, als habe er es nicht gesehen?

  394. Updates | Wolkencloud

    [...] Erstmal scheint Wolfskin (Abmahnungen von Jack Wolfskin, muss das sein?) eingesehen zu haben etwas falsch gemacht zu haben, erkennt aber nicht was genau. [...]

  395. Peter

    Was wollt ihr denn noch, ihr Lappen. Hoert auf zu heulen und stellt euch den Markenrechtsverletzungen, die ihr begangen habt !

  396. Rosa

    @Peter: Du bist der Checker! Alter Falter… Wenn du mal anschauen würdest was JW abgemahnt hat….. Da wäre E.T. dein Zwillingsbruder!!!!

    Da wurde mit Sicherheit auch das ein oder andere Mal zurecht abgemahnt, aber meist eben nicht. Da hilft so ein Käse wie du geschrieben hast auch nicht weiter!

Eure Kommentare

Feed
  • Tom: Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass ein guter Texter oder auch Grafiker meistens besser verdienen als bei gehalt.de geschrieben....
  • WERBOU: Ich denke es ist in der Werbebranche sehr unterschiedlich. Gerade was in Sachen Grafik geht, wird meistens der Preis ziemlich gedrückt, was...
  • Thomas Beichel: Wirklich geschmackvoll ist der Werbebanner wirklich nicht, aber jede Werbeagentur wird ihnen recht geben, denn die Werbung erfüllt...
  • Sebastian: Was ich nie verstehen werde warum die nicht wirkliche Kulanz walten lassen. 10€ Guthaben tun dem Anbieter nicht weh.. für ihn bedeutet...
  • Roland Kühl-v.Puttkamer: Nein, tot nicht, wir leben und arbeiten ja alle und auch der Werbeblogger ist online ;-). Für die nähere Zukunft der...
  • Tina: Ist der Blog tot? Wäre echt schade
  • Gatzetec flashlights for friends: Wir denken der Auftrag wurde erfüllt. Gute Werbung für das Produkt und man schaut zweimal hin :-) Gibt es...
  • Detlef Arndt: Als Marketing Experte müsste man auch wissen, warum das so ist. Angebot und Nachfrage sind hier nicht im Einklag. Klare Sache. Daher...
Adscene: The Kaiser Report
Werbeblogger Late Night Podcast
Werbeblogger Podcast auf iTunes abonnieren



Wordpress-Blogsoftware
blogoscoop