14:53 Uhr
Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst!
Ein Gastbeitrag von Ralf Schwartz, mediaclinique
Mit Jack Wolfskin vergreift sich wiedermal eine weltweit agierende und sich selbst für integer haltende Marke an den kleinsten und schwächsten Gliedern des Long Tail. Jack Wolfskin, dessen Logo eine Wolfstatze ziert, untersagt allen Anbietern von Pfoten(!)-Designs die Verwendung derselben, denn Jack Wolfskin sieht seine Markenrechte verletzt!
Lernen Anwälte und PR-Menschen eigentlich nichts aus den Vorgängen der Vergangenheit? Wiedermal sind Abmahnanwälte im Namen einer Marke unterwegs, um ihr den Garaus zu machen. Wiedermal riskiert man wegen fragwürdiger Markenschutzbemühungen einen PR-Gau und das Image einer wertvollen Marke.
Vollkommen unverständlich (und unlogisch) bedroht Jack Wolfskin nicht nur Dawanda – als Hort der verbrecherischen Umtriebe junger Mütter und Stick-begeisterter Damen – mit Abmahnung (der Brief der Anwälte liegt uns vor), sondern mahnt auch die Dawanda-Member fliegenpilzle und Dasaba direktmal ab!
“Ich hab heute eine Abmahung von Jack Wolfskin im Briefkasten gehabt 991 Euro.”, schreibt fliegenpilzle am 14.10., 18:35 Uhr, im Dawanda-Forum.
“Huhu, jetzt sind wir schon zwei. Ein 859 € Einschreiben hat mir der Postbote heute gebracht.”, schreibt Dasaba an gleicher Stelle am 16.10., 13:20 Uhr.
Welchen Sinn das macht, weiß wohl nur ein sehr einsamer Wolf, denn wenn die Produkte doch von der Dawanda-Site entfernt werden, gibt es keinen Case mehr! Dann muß niemand mehr einzeln abgemahnt und mit Strafe/Gebühr belegt werden! Oder geht es wie immer nur darum, sich nett was nebenher zu verdienen?
“Call off the Wolves, Jack!”
Auch den Shop von Jolyon Yates hat Dawanda geschlossen – weil er Katzenpfoten-Sticker und -Taschen dort verkaufte! Nachdem er bei Dawanda auf Granit biß, schrieb er an den Wolfskin CEO und dessen Anwälte (erhielt aber keine Antwort): “Call off the Wolves, Jack!”.
Auch sein Facebook-Post (nur Fans) von Freitagmorgen, 09:58 Uhr, blieb bisher unbeantwortet!
Hier ein direkter Vergleich der Wolfstatze von Jack Wolfskin (links) und der Katzenpfote (seiner Katze Princess) des Jolyon Yates (rechts):
Courtesy Jack Wolfskin und Jolyon Yates.
Es gibt einfach keine wirkliche Verwechslungsgefahr, oder? Rechts Senfflecken, die aus einem Karussel auf den Asphalt tropften, rechts ein schreiendes Baby mit Augen und geröteten Wangen. Come on, Jack!
Verständlicherweise macht sich Jolyon lustig über die Wolfskin-Aktion:
It turns out that despite only being formed in 1981, Jack Wolfskin GmbH & Co. KGaA (now the world’s biggest outdoor retailer) owns the rights to cat’s paws. Now, who would have thought that!?
I must let the ancient Egyptians, Walt Disney and the Pink Panther know at once!
Mit einer Analogie führt er die Aktion vollends ad absurdum:
Now, I appreciate for example that Apple (or say Blackberry !) must protect it’s brand-mark – stopping people from using brand-marks that resemble it’s own .. particularly within the technology field. Last time I looked however, my local fruit shop still sold Apples (and Blackberries !) and what’s more – from boxes with images of Apples (and Blackberries !) printed on them.
Ja, eine komplette und fragwürdige Überreaktion des deutschen Marktführers, bei dem man die eigenlich nett gemeinte Einladung auf der Website ab heute wohl als Drohung auffassen muß: “Lernen Sie uns kennen!”.
Nicht zu vergessen die Anwälte, die – wie immer bei solchen Aktionen – über ihre eigenen Ziele hinausschießen: “Fachliche Qualität und strategisches Vorgehen ermöglichen den Blick für das Ganze und die Entwicklung optimaler Lösungen.” – “Wir sehen unsere Aufgabe darin, das auch unter kaufmännischen Aspekten beste und sinnvollste Resultat für unsere Mandanten durchzusetzen.” (beides unter ‘Philosophie’)
Hier möchten wir noch kurz mit einem Shop-Bild der Damen Dasaba und fliegenpilzle die immense Gefahr demonstrieren, die von ihnen, den Abgemahnten ausgeht:
Screenshot courtesy Dawanda und Dasaba.
Screenshot courtesy Dawanda und fliegenpilzle.
Wie unsicher muß sich ein Jack Wolfskin fühlen, um gegen diese Damen Abmahnungen zu versenden? Wieviel können sie ihm wirklich schaden? Wieviel kann Jolyon Yates’ Princess Jack Wolfskin schaden?
Und vor allem: Wie geht es weiter bei Jack? Sind dies die nächsten Opfer von Jack und dessen Anwalts-Rudel?
Wolfsbrüder – “… artgerechte Hundeerziehung in ihrer gewohnten Umgebung”.
Vauna eV – “wenn’s um Wildtiere geht”.
Wie wir auf diese kommen? Nun, wir haben sie gegoogelt – so wie Anwälte heute anscheinend Geld verdienen …
Wir wünschen Jack Wolfskin, daß er der Intuition eines erfolgreichen Unternehmers alle Ehre macht und erkennt, wie weit er sich von einer sinnvollen Verteidigung seiner Marke entfernt und sich auf den unberechen- und unkalkulierbaren Weg eines PR-Gaus und Markenimage-Desasters begibt.
Idealerweise sollten alle Verfahren eingestellt, die Damen und Jolyon im Zweifel rehabilitiert und entschädigt werden, Jack Wolfskin sich entschuldigen und in Zukunft auf Anwälte/Berater hören, die ihm der Zeit und den Möglichkeiten angemessenere Ratschläge erteilen!
Wir wünschen Dawanda, daß sie erkennen, daß die Mitglieder ihr höchstes Gut sind, daß man sich für sie einsetzen, sich vor sie stellen und mit ihnen für Recht und Gerechtigkeit kämpfen muß!
Wir wünschen auch diesen Anwälten, daß sich langsam herumspricht, wie die Welt im Web 2.0 funktioniert, daß man mit Kommunikation, Respekt und Gesundem Menschenverstand “sinnvollere Resultate” für seine Mandanten erzielen kann als mit der Abmahnkeule!
Hier – der Vollständigkeit halber – die Ereignisse (bis ich von Jolyon hörte) in chronologischer Folge:
01. Oktober: Datum des Briefes der Kanzlei Harmsen Utescher an Dawanda, bestimmte Produkte aus dem Dawanda-Sortiment bis 08. Oktober zu entfernen, sonst würde Dawanda “kostenpflichtig in Anspruch genommen”.
07./08. Oktober: Dawanda reagiert und räumt bestimmte Angebote frei von “Tatzen” bzw. “Tatzenspuren”. (Bellythecat am 14.10., 10:35 Uhr: “Ich und textilfashion haben vor knapp 1 Woche ein Schreiben von Dawanda bekommen, daß unsere Angebote mit Pfoten beendet wurden. Begründung: Jack Wolfskin hat das Markenrecht auf die Tatze und sie hätten ein Schreiben derer Anwälte vorliegen.
Unsere Pfoten ähneln aber in keinster Weise der JW Tatze. Zudem haben wir entdeckt, daß trotzdem noch viele Pfotenartikel hier drin sind, sogar identische.”)
14. Oktober, 14:02 Uhr: Nach Bellythecat melden sich andere im Forum. Mehr als mit dem folgenden auf die besorgniserregenden Vorkommnisse zu reagieren, fiel Dawanda leider nicht ein. Wenn es ernst wird, ist man als Dawanda-Mitglied anscheinend doch nur eine Nummer und stört das Geschäft:
Hallo Ihr,
leider ist es wahr und wir mussten einige Produkte, die Pfoten darstellten, von der Seite nehmen. Gerade im Fall von Pfotenabdrücken ist das sehr ärgerlich und ich kann ziemlich gut nachvollziehen, wenn das schwer zu verstehen ist.
Wir wurden vom Markeninhaber kontaktiert, der uns eine Liste mit den beanstandeten Produkten vorlegte. In diesen Fällen mussten wir handeln.
Wir können und dürfen Verkäufern keine Rechtsberatung geben. Ich möchte Euch aber dazu raten, Euch zu informieren welche Merkmale Abbildungen von Pfoten erfüllen müssen, damit das Markenrecht nicht verletzt wird.
Wenn ihr sicher seid, dass keine Marken- oder sonstige Rechte verletz werden, könnt Ihr Eure Produkte selbstverständlich weiter über DaWanda anbieten.
Liebe Grüße
Vielen Dank, Dawanda, die gesamte Verantwortung an die Mitglieder
weiterzureichen: “Euch zu informieren … , damit … Markenrecht nicht
verletzt wird. Wenn ihr sicher seid, …, könnt Ihr …
selbstverständlich … über DaWanda anbieten.”
*Ende des Artikels*
Einige Updates wurden anschließend veröffentlicht, die wir nun aus Gründen der Übersichtlichkeit an das Ende des Beitrages stellen:
(Update III)
Wie schon vermutet, nimmt Spiegel Online nun auch das Thema auf. Danke für den Quellenlink, Herr Lischka.
(Update II)
Keine 48 Stunden nach Erscheinen dieses Artikels hat Wolfskin für heute Nachmittag (laut Meedia) eine Pressemitteilung angekündigt. Mal sehen, ob sie sie hierhin schicken oder wir sie googeln müssen.
Mittlerweile verweisen laut Icerocket alleine über 70 Blogs auf diesen Artikel. Das ist enorm viel in der kurzen Zeit. Vielen Dank allen Aktiven an dieser Stelle.
Inzwischen gehen wir von mindestens 5-6 Abmahnungen aus. Wie viele Shops ohne Abmahnung geschlossen wurden, kann uns nur Dawanda sagen, die wir bereits am Sonntag kontakteten. Dawanda wollte sich daraufhin bereits telefonisch bei uns melden, was sie bisher nicht getan haben.
Die taz ist soeben mit “Jack Wolfskin gegen Hobby-Designer: Wenn die Wildnis abmahnt” online gegangen.
(Update I) : Knapp 24 Stunden nach Veröffentlichung ist soviel geschehen, daß wir hier ein kurzes Update geben wollen:
- Samstag: netzpolitik.org “Abwahnsinn: Jack Wolfskin mahnt Bastelcommunity ab” und sichelputzer “Jack Wolfskin, Dawanda und das Recht” klinken sich früh ein. Unzählige Blogs folgen. Danke!
- Das BVB-Forum schaltet sich ein!
- Die News verbreitet sich über Blogs, rivva und Twitter so schnell, daß die Werbeblogger-Server in der TV-Primetime(!) für 2 Stunden in die Knie gehen, aber nach umgehender Optimierung die Nacht über halten.
- Im Dawanda-Forum sind inzwischen 38 Seiten mit Kommentaren der zurecht erbosten und sich im Stich gelassen fühlenden Dawanda-Shop-Betreiber gefüllt. Nur Dawanda selbst sieht wohl noch keine Veranlassung zur Stellungnahme. Inzwischen wissen wir von bereits 4 Abgemahnten!
- Sonntag: Am Morgen spiegeln wir meinen Artikel wieder bei der
mediaclinique, da die Werbeblogger-Server erneut unter dem Ansturm leiden. Wie soll
das nur Montag werden?
- Um 11:20 Uhr meldet sich Konrad Lischka, Spiegel Online Ressort Netzwelt im Dawanda-Forum und kündigt an, er “recherchiere ein Stück zu den Tatzen-Abmahnung von Wolfskin”. Sehr gut!
- Bei Wikipedia ist der Wolfskin-Artikel inzwischen verlinkt.
- Auch bei icerocket rockt Wolfskin!
- Bei Google ist der Artikel bereits an 3. Position hinter den Company-Sites.
- Erste schon vor Monaten Abgemahnte melden sich bei uns. Da scheint wohl noch mehr im Argen zu liegen bei Wolfskins Marken-Führungspolitik!?
- Eine Welle von Sympathie-Bekundungen schwappt über die Blogosphäre. 99,9% aller Interessierten geben den abgemahnten Privatleuten recht, nur der ewige Nico Lumma, der weltbeste Marken-, Kommunikations- und Social Media Experte, den vodafone und SPD sich leisten konnten, ist der Meinung, die Leute sollen doch die AGB lesen. Dawanda, da sei er sicher, habe damit nichts am Hut und Wolfskin klage nur das ihnen zustehendes Recht ein. Wo kämen wir denn da hin! Punkt. “Jack Wolfskin, die Meute und die AGB”!
Nein, lieber Nico, gaaaaanz falsch: Die heutigen Zeiten, in denen der Konsument weitaus unabhängiger, individueller und ungeduldiger ist als vor dem Siegeszug von Digitalisierung, Mobilität und Internet (und – das solltest Du, Nico, am besten wissen – der Siegeszug hat noch nicht einmal so richtig begonnen!), die heutigen Zeiten also erfordern eine weitaus höhere Sensibilität, Empathie und Intuition von Unternehmen und Marke.
Heute kann man sich nicht mehr unter seinen Konsumenten wie der Elephant im Porzellanladen oder der Fuchs im Hühnerstall bewegen.
Die Konsumenten sind keine amorphe Masse mehr, die kaufen und die Klappe halten soll!
Das müssen auch Unternehmen wie vodafone, JAKO und Wolfskin – und vor allem Berater wie Du – lernen und in ihr täglich Denken und Handeln integrieren.
Und Shop-Betreiber wie Dawanda, die von dieser neuen Unabhängigkeit und
Individualität leben, sollten sich erst recht ein wenig Rückgrat
gegenüber großen Konzernen zulegen, und ihren Kunden erhobenen Hauptes
vorangehen!
Dies also zu den letzten 24 Stunden. Lassen wir uns von den nächsten 24, vor allem vom Montagmorgen, überraschen!)
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694 Kommentare
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- Peter: Mit Simyo auch nur schlechte Erfahrungen gemacht, aber vielleicht auch nur in meinem speziellen Fall. Möchte das auf keinen Fall auf alle...
- Mac: Nette Grafik, aber ich glaube kaum, dass die Aussagekraft über 30% liegt. Da gibt es zu viele regionale Unterschiede, allein die Unterschiede...
- Mo: Finde ich nicht schlecht
- Tobias: Normalerweise ist doch die Devise: Wer viel arbeitet, verdient auch viel. Grade bei den Fotomodellen wird sich die Spanne aber nur in der...
- Vroni: Ralph :-)
- ralf schwartz: @Vroni Das war ein zustimmendes Lächeln, wie Du es auch sehen würdest in meinem Gesicht würden wir uns gegenübersitzen. Nicht immer...
- Vroni: Was issn jetz schon wieder. Klar macht es einen Unterschied, wie man optisch und von der textlichen Ansprache an die Leut angeht. So gehts...
- ralf schwartz: @Vroni :)

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Am 17. Oktober 2009 um 15:18 Uhr
Marke mit Wolfspfote mahnt Nutzung einer Katzenpfote ab? Das dürfte vor Gericht doch eigentlich nicht sonderlich viel Anstrengung erfordern. Vauna hingegen müsste sich wohl etwas wärmer anziehen, denn DIE Pfote ist nun wirklich die gleiche.
Am 17. Oktober 2009 um 15:26 Uhr
Meine Nachbarin kat ne Katze, die gleich vier Pfoten hat….
Muss ich mir Sorgen machen? :-S
Am 17. Oktober 2009 um 15:31 Uhr
[...] miteinander zu kommunizieren? Diese Schlagzeile schlägt einem schon sehr direkt ins Gesicht: Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst! Innerlich weint das Herz jedes PRlers, denn eine Marke wird für ihre Anwaltskeule [...]
Am 17. Oktober 2009 um 15:32 Uhr
Danke für den Beitrag!
Er trifft den Nagel auf den Kopf.
Am 17. Oktober 2009 um 15:39 Uhr
Ich möchte einmal folgendes klären. Dawanda hat ja reagiert und die von den Anwälten gemeldeten Artikel entfernt und uns angeschrieben.
Mehr können sie nicht machen. Ob jemand ein Markenrecht verletzt, darüber muß sich wirklich jeder selbst informieren. Aber unsere Pfoten sind weder identisch, noch hochgradig ähnlich! Hier mal eins meiner entfernten Artikel: de.dawanda.com/produ... da kann niemand sagen, es sei identisch , oder gar hochgradig ähnlich. Wer darin eine Wolfskinpfote sieht, der tut mir leid und sollte seine Augen kontrollieren lassen.
Jeder von uns versteht, daß JW seine Bildmarke schützen will. Aber das gilt dann bitte für die Wolfspfote und nicht für sämtliche Pfoten, die ihrer in keinster Weise hochgradig ähneln.
Ich denke, die Anwälte sind übers Ziel hinausgeschossen und die Geschäftsleitung hat evtl. gar keine Ahnung, daß Pfoten jeglicher Art abgemahnt und verbannt werden. Das kann nicht im Sinne Jack Wolfskins sein!
Am 17. Oktober 2009 um 15:42 Uhr
Toller Beitrag!
Leider bin ich auch angeschrieben worden!
Mein DaWanda – Shop muss erst mal ohne meine Pfoten auskommen.
Am 17. Oktober 2009 um 16:02 Uhr
JW hat sich bei mir damit ins Aus geschossen, und ich werde das dem Unternehmen auch noch persönlich mitteilen. Ich kann nur hoffen, andere Kaufkräftige tun es mir gleich und weichen dazu auf alternative Marken aus, solange die sich noch anständig benehmen.
Von meinen JW-Sachen werde ich Logos und Schriftzüge abmachen – man muss sich jetzt ja schämen, mit diesen Sachen rumzulaufen.
Am 17. Oktober 2009 um 16:09 Uhr
Nachdem der Link zu diesem Beitrag hier nun seinen Weg in Twitter, Bei Facebook, Digg und vielen anderen Plattformen gefunden hat, heißt es zurücklehnen und entspannen.
Ich bin wirklich gespannt darauf, wie und ob Jack Wolfskin auf die an diesem Wochenende und in der nächsten Woche sehr massiv auftretende Negativ-PR im Netz reagieren wird.
Am 17. Oktober 2009 um 16:21 Uhr
Und ich drücke den Betroffenen die Daumen. Nicht dass es ihnen ebenso ergeht wie 2002 der taz.
Immer schön auf die Kleinen, die letztlich ja die Klamotte mit der Jack-Pfote darauf kaufen. Obwohl es doch noch einige andere Hersteller von Outdoorbekleidung gibt.
Am 17. Oktober 2009 um 16:25 Uhr
Auch wenn ich der Kritik gegenüber Jack Wolfskin vollkommen zustimme, aber was DaWanda angeht kann ich es leider nicht! Klar verstehe ich jeden, den es aufregt, dass seine Produkte mal ebenso entfernt werden, aber was soll DaWanda denn machen? Selbst einen Anwalt einschalten oder Geldstrafen und einen Prozess riskieren? Wer legt sich schon freiwillig mit Jack Wolfskin an? Da gehts nicht um Solidarität, sondern um ein ganzes Unternehmen. Nicht, dass ich ein Unternehmen vor die DaWanda User stellen würde, aber jeder der einen eigenen Betrieb hat, sich jahrelang etwas aufgebaut hat weiß was das heißt so eine große Firma auf der Matte zu haben. Die haben auch einfach nur Angst vor schlimmeren Folgen.
Das Einzige was ich mir vorstellen könnte ist, dass DaWanda als Koordinator fungiert, Informationen für die Kunden einholt oder ähnliches. Aber alles andere finde ich absolut verständlich. Auch im Internet muss jeder selbst Verantwortung für seine Handlungen oder Produkte übernehmen, auch wenn es um Selbstverteidigung geht.
Trotzdem tut es mir für die Abgemahnten wirklich leid, nur ist mener Meinung Jack Wolfskin hier der “Böse” nicht DaWanda.
Am 17. Oktober 2009 um 16:38 Uhr
Ich nehme mir die Freiheit diesen Post auf meinem Blog zu verlinken. Ich finde es wichtig, dass auch andere “Unwissende” davon informiert werden.
Am 17. Oktober 2009 um 16:43 Uhr
Als ob ‘Jack Wolfskin’ kein Geld verdienen würde ……
… tritt die Edelmarke mit der Pfote/Tatze eine Abmahnwelle los und spült so Geld in die Kassen – natürlich beginnt man, wer hätte es gedacht, mit dem schwächsten Glied der Kette – da kann man eigentlich nur empfehl…
Am 17. Oktober 2009 um 16:44 Uhr
@die waschkueche:
Danke. Übrigens: Wenn du in deinem Beitrag diesen Artikel verlinkst, taucht dein Beitrag als Trackback-Link hier automatisch auf ;-).
Am 17. Oktober 2009 um 16:46 Uhr
Abgemahnt wegen Nachbars Katzen…
Gerade war der Briefträger noch mal da. Ein dringendes Einschreiben war abzugeben. Eine Anwaltskanzlei glaubt mich kostenpflichtig abmahnen zu müssen.
Der Auftraggeber ist Jack Wolfskin. Der Vorwurf: Ich gewähre einer Anzahl von Katzen u…
Am 17. Oktober 2009 um 16:57 Uhr
Pfoten sehen nun mal so aus !! auch wenn ich die Marke nicht kennen würde dann würde ich eine Pfote genauso malen,zeichnen,sticken wie die Pfote wie sie auch Jack W. wohl mal gesehen und darum auch verwendet hat.
Ich kaufe dort nicht mehr falls schlimmeres passiert.
Viele Freunde bei myspace finden es auch ziemlich Mist ! von Jack W.
Am 17. Oktober 2009 um 17:02 Uhr
Gibt es jetzt nicht eine Obergrenze für Abmahnungen? Und liegt der geforderte Betrag nicht deutlich drüber? Oder irre ich mich etwa? ;-)
Am 17. Oktober 2009 um 17:30 Uhr
Na, dann wird ab heute eben kein Jack Wolfskin mehr gekauft. Kein einziges Teil, noch nicht mal für fünf Euro. Gibt ja gute und preislich ebenbürtige Alternativen.
Am 17. Oktober 2009 um 17:35 Uhr
Nunja, bei allem Verständis für den Ärger über diese absolut sionnlose Abmahnung werden sich sicherlich die Betreiber der Webseiten, bzw. die Firmen riesig freuen, dass hier auch noch auf deren Tazenabdrücke so schön hingewiesen wird.
Das erinnert jetzt doch sehr an “der hat aber auch was gemacht”-Verhalten kleiner Kinder (sorry)
Diese Abmahnung sehe ich aber genau wie ihr. Ich werde ab heute auch lieber nicht mehr mit den Hunden gehen, denn sonst hinterlassen die Abdrücke auf dem Feldweg und ich werde auch abgemahnt.
Reinste Anwalts-Beschäftigungs-Maßnahmen, wird sicherlich vom Arbeitsamt bezahlt oder ist einer der 1,-Euro-Jobs
Am 17. Oktober 2009 um 17:51 Uhr
de.dawanda.com/produ...
Wenn ich den Link hier posten darf.
Am 17. Oktober 2009 um 18:00 Uhr
[...] und verkaufen. Nein, es werden gleich mal Anwälte beauftragt, die auf Teufel komm raus die Abmahnkeule schwingen. Werden denn die Firmen nie schlauer? Musste doch Jako vor kurzem erst [...]
Am 17. Oktober 2009 um 18:01 Uhr
Habe JW gemailt, dass ich meine Wintersachen woanders kaufe und die Aufnäher abmache (da passt sowieso prima das Piratenpartei – Logo drauf)
Am 17. Oktober 2009 um 18:01 Uhr
ein outdoorausrüster, der die abdrücke von katzenpfoten von denen anderer tiere nicht unterscheiden kann…..
glücklicherweise kann man auch jacken mit anderen logos, die denselben zweck erfüllen kaufen.
Am 17. Oktober 2009 um 18:09 Uhr
Die coolen Outdooklamotten kommen eh aus der Schweiz und / oder machen keine Werbung auf Fußballtrikots.
Am 17. Oktober 2009 um 18:22 Uhr
[...] ( via ralfschwartz, werbeblogger) [...]
Am 17. Oktober 2009 um 18:24 Uhr
typ.o: Oh, das mit den Logos dürfte in den Bereich der Markenpiraterie abwahnfähig sein. Das würde ich mir nochmal überlegen ,)
Am 17. Oktober 2009 um 18:27 Uhr
Wie Petra oben richtig anmerkt: Es gibt nun mal nicht hundert Arten, Pfotenabdrücke darzustellen. Dass nun eine Form, die nichts anderes als “kulturelles Gemeingut” ist, von einem einzigen Unternehmen vereinnahmt und geschützt werden kann ist überhaupt schon mal skandalös und ein Auswuchs des teilweise perversen Markenrechts.
Wer exklusiv sein will, soll sich gefälligst auch ein exklusives Design/ Logo zulegen, etwas, das man selbst erfunden / kreiert hat, dann hat man auch Anspruch darauf, dass niemand anderes es verwenden kann.
Soweit zur moralischen Seite, die zwar juristisch irrelevant, aber für’s Image von JW nicht gänzlich ignorierbar ist. Zur jurisischen Seite: ist es doch so glaube ich so, dass JW die Pfote im Zusammenhang mit dem Schriftzug Jack Wolfskin hat schützen lassen. Ergo wären Pfoten alleine eh noch kein Copyright-Vertoss. Und das ist doch de Grund, warum JW auf “die Kleinen” losgeht, die trauen sich nicht, sich zu wehren und zahlen halt lieber. Obwohl sie das vielleicht gar nicht müssten. Zeit, dass es da mal ein Grundsatz-Urteil gibt.
Am 17. Oktober 2009 um 18:34 Uhr
Oh man, ich hoffe doch bitte, dass Jack Wolfskin für dies Abmahnungen schnellstmöglich entschuldigt. Wo bleibt da die Moral?!
Am 17. Oktober 2009 um 18:41 Uhr
Was sagt eigentlich die “taz” dazu?
Die haben ja schließlich auch eine Pfote oder Tatze als Logo :)
Am 17. Oktober 2009 um 18:48 Uhr
Die “taz” wird vermutlich überhaupt nicht abgemahnt – da könnte man ja mit Gegenwehr rechnen, und das ist bei Abmahnanwälten ja nicht gerne gesehen.
Am 17. Oktober 2009 um 18:55 Uhr
Ich kann allen Kommentaren nur zustimmen. Vielen Dank für die unterschiedlichen Meinungen.
Dawanda aber sehe ich schon in der Pflicht, sich vor seine Member und Shops zu stellen – und sei es nur durch eine etwas intelligentere, intuitivere und Web2.0igere Kommunikation.
Man muß sich nicht alles gefallen lassen von einem (sei es noch so) großen Unternehmen. Das ist doch genau das Kalkül der Herren Anwälte und CEOs: ‘die werden allein aufgrund unserer Größe schon nicht wagen zu widersprechen’.
Diese Zeiten sollten vorbei sein. Unternehmen müssen respektvoll und empathisch Teil der Gesellschaft werden.
Schließlich sind all die Abgemahnten und Intimidierten auch (potentielle) Kunden!
Wir werden sehen, wie man Montag reagiert. In der alten Welt ist Wochenende, da stehen die Räder der Anstalt still …
Am 17. Oktober 2009 um 18:55 Uhr
J.W. vs. TAZ gabs schon .. mehr als einmal .. Ein Beispiel
die Wolfshaut bietet ein Gästebuch an, wo man eingeladen wird, sich u.a. zum Internetauftritt zu äußern. Die Abmahnungen kann man im weitesten Sinne doch als Internetauftritt bezeichnen?
Zeigen wir ihnen doch wie das Netz und Web2.0 usw. funktioniert. Ich fühle mich jedenfalls von J.W. aufgefordert und willkommen, zum Thema in deren GB zu posten. ;)
Am 17. Oktober 2009 um 18:56 Uhr
[...] Geschichte, oder? Keine Sorge, sie lässt sich noch problemlos toppen. Wie beim Werbeblogger zu lesen ist, soll Jack Wolfskin derzeit Anbieter von “Pfoten-Designs” abmahnen lassen. Ob es sich [...]
Am 17. Oktober 2009 um 18:59 Uhr
Hier wird auch diskutiert:
forum.outdoorseiten....
Am 17. Oktober 2009 um 19:08 Uhr
[...] wo seine Anwälte eine Tatze sehen. Der “Werbeblogger” Roland Kühl-v.Puttkamer berichtet und erklärt auch gleich warum sich Jack Wolfskin damit selber [...]
Am 17. Oktober 2009 um 20:17 Uhr
Es gibt auf die Tatzen…
Da bin ich mal gespannt, wie sich die Geschichte um die Abmahnungen durch Jack Wolfskin übers Wochenende entwickelt. Im dem Bild links ist ein T-Shirt zu sehen, das wegen einer solchen Abmahnung gegenüber DaWanda Abmahnung, aus dem Angebot genommen wur…
Am 17. Oktober 2009 um 21:15 Uhr
Jack Wolfskin mahnt Katzenpfoten ab…
Was machen wir jetzt eigentlich mit unseren Wolfskin Klamotten? Also, anziehen kommt wohl erstmal nicht mehr in Frage, ist ja peinlich mit so einer Pfote herum zu laufen. Zumindest bei der Jacke kann man das Logo aber vermutlich heraus trennen….
Am 17. Oktober 2009 um 21:34 Uhr
@Peter: Ich hatte die gleiche Idee, mich im JW-Gästebuch zu beschweren. Das nimmt aber den Text nur an, wenn Du Dich mit den Datenschutzbestimmungen von JW einverstanden erklärst. Und ich möchte JW für die Unsinnsaktion nicht noch mit meiner E-Mail-Adresse und dem Einverständnis, diese zu verwerten, belohnen.
Am 17. Oktober 2009 um 21:42 Uhr
@Günther: Ja, ich weiß. Man muss ja nicht die eigenen Daten angeben. ;)
Ich hatte auch noch was dazu gepostet, bevor der Werbeblogger vorhin down war .. deshalb jetzt nochmal …
–
Zusatz:
Ganz tolle Idee. Wer ins JW Gästebuch posten will, *MUSS* den Haken setzen, dass man sich einverstanden erklärt, dass die persönlichen Daten gespeichert und zu Werbzwecken verwendet werden. Ob das werberechtlich so ganz erlaubt ist, wage ich zu bezweifeln.
Nachdem man den Beitrag abgeschickt hat, bedankt sich J.W. nicht etwa für den GB Beitrag, sondern dafür, dass man den Newsletter abonniert hat, den man jetzt monatlich bekommt.
Wirklich .. ganz tolle Idee.
Double Opt-In gibts anscheinend auch nicht. Jedenfalls habe ich nach 10 Minuten immer noch keine EMail bekommen, in der ich meine Emailadresse auch bestätige.
Am 17. Oktober 2009 um 22:01 Uhr
[...] poste? Aus Solidarität! Denn was hier passiert, ist einfach krass, mir fehlen die Worte … Hier oder hier könnt Ihr einen sehr interessanten Bericht lesen und bei Nordauktion-24 könnt auch Ihr [...]
Am 17. Oktober 2009 um 22:03 Uhr
Mit der taz ist, soweit ich weiß, tatsächlich etwas gelaufen. de.wikipedia.org/wik... In groben Zügen kann man daran ersehen, wie wichtig es anscheinend ist, Marken für sich zu reklamieren.
Was macht den JW so doll, dass man da haben muss? Ich bin bis jetzt ohne die Sachen ausgekommen, ich werde es in Zukunft ebenso tun.
Dass gewisse Marken solche Probleme zeitigen, kennt man doch auch vom Magenta her. Da war es nur eine Farbe!!
Dass abgemahnt wird, ist natürlich Käse. Muss nicht sein. Aber zurückzu boykottieren, ich weiß nicht. Hat etwas hetzerisches. (Und leider, in unseren Zeiten, kümmern geht vielen das am Hintern vorbei.)
Am 17. Oktober 2009 um 22:05 Uhr
Ist wirlich sehr interessant, wie dumm sich manche Konzerne in der heutigen Zeit bewegen: Bisher hielt ich JW für einen angenehme Marke und trage auch eine Jacke von JW. Leider, wie ich ab sofort weiss. Kaufen werde ich dort bis zur Richtigstellung auf jeden Fall nichts mehr.
@HeikoBe
Am 17. Oktober 2009 um 22:12 Uhr
[...] Jack Wolskin, wie ich heute beim Werbeblogger lesen musste siehst du deine Markenrechte ernsthaft von einem Rudel (verzeihe mir bitte diesen [...]
Am 17. Oktober 2009 um 22:14 Uhr
Das ist nichts weiter, als ein Aufruf seitens Jack Wolfskin, deren Produkte ab sofort zu boykottieren. Tja Wolfspfote, selbst ins Knie ge***** würde ich sagen…
Am 17. Oktober 2009 um 22:26 Uhr
[...] noch ein Einkommen hätten. Da haben es sich die tollwutgefährdeten Juristen anders überlegt wollen sich stattdessen mal eben einen Betrag so um die tausend Euro von ein paar Privatleuten holen…. Ist zwar eine Katzenpfote, aber das weiß so eine Juristenkrähe doch nicht. Hauptsache, Brief [...]
Am 17. Oktober 2009 um 23:15 Uhr
Der Wolf ist los … (und mahnt ab)…
Es geht um Tatzen. Und um Geld. Details beim Werbeblogger.
……
Am 17. Oktober 2009 um 23:44 Uhr
Das Vauna Beispiel ist fürn Arsch und nichts als Provokation. Die Tatze stellt weder ein Element des Logos dar, noch steht es im Bezug zur Firma. Es wird lediglich im Artikel verwendet. Das dürfte rechtlich nicht mal annähernd relevant sein. Wenn schon tröten, dann richtig.
Am 17. Oktober 2009 um 23:55 Uhr
Ich denke, es gibt auch freundlichere Outdoor-Klamotten-Anbieter. Ich werde ab jetzt nur noch bei denen kaufen. #fail
Am 18. Oktober 2009 um 00:02 Uhr
Richtig witzig was sich Jack Wolfskin erlaubt.
Hab auch mal geschaut was JW geschützt hat…
ich würd sagen… beim Anwaltkrieg haben die verloren! :D
VG!
Am 18. Oktober 2009 um 00:05 Uhr
@Ich: Deshalb ist es auch als einziges Motiv in zwei Rahmen dargestellt und nicht in einem Gesamtzusammenhang!
Aber genau darum geht es: daß inzwischen die irrelevantesten Marginalien von Anwälten zur Geldmache und Unternehmen zur Einschüchterung ausgebeutet werden!
Nichts und niemand ist mehr sicher!
Man will Präzedenzfälle schaffen, um immer schwammiger abmahnen und ‘argumentieren’ zu können!
Am 18. Oktober 2009 um 00:07 Uhr
Ich werde auch diesen Unsinn bei meinen zukünftigen Einkaufsentscheidungen berücksichtigen.. und dann zu alternativen Anbietern wechseln. Traurig, was JW sich hier leistet.. aber der Abmahnwahnsinn wird analog zur Kündigungswelle aufgrund von Lapalien forciert!
Am 18. Oktober 2009 um 00:09 Uhr
Ja auch ich bin ein Dawanda Opfer von JW. Ich soll für ne Hundepfote und eine Katzenpfote 859 Euro zahlen. Es ist einfach unfair das jetzt wir kleinen Dawandianer ungerechtigterweise abgemahnt werden. Klar wir kleinen können uns am wenigsten wehren, das ist für die Anwälte schnell verdientes Geld. Das diese Anwälte noch ruhig schlafen können :o(
Am 18. Oktober 2009 um 00:44 Uhr
Selten waren wir so wütend … Kreative dieser Welt wehrt Euch! Sonst sind wir bald soweit, dass alles was die Natur hervorbringt als Geschmacksmuster geschützt werden kann… oder schlimmer noch als Markenzeichen…
Am 18. Oktober 2009 um 00:49 Uhr
Die Geschichte vom Bösen Wolf…
Um sich im JW Guestbook zu registrieren und deren e-mail-Adressen Sammelwut zu dämpfen gibts doch10minutemail.com…
Am 18. Oktober 2009 um 01:01 Uhr
JW hat verloren … mehrer Kunden, da sorge ich für schon. Werd in meiner Firma oft gefragt nach Outdoor und Radsachen … und der Joachim Wolfshaut ist dann bestimmt nicht drunter. Dann eher die Hausmarke von Sine … ( die mal JW gegrundet haben vor sie von Heuschrecken übernommen woren ist)
Am 18. Oktober 2009 um 01:06 Uhr
[...] Werbeblogger: Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst! [...]
Am 18. Oktober 2009 um 01:11 Uhr
Gerade eine durch aggressives Marketing bekanntes Unternehmen wie Jack Wolfskin lebt davon, das positive Emotionen mit ihren Produkten in Verbindung gebracht werden.
Wenn JW jetzt nicht ganz schnell das Ruder rumreist, können sie ihre Winterkollektion einstampfen… Denn im Endeffekt sind es natürlich die Kunden, die mit ihrem Geldbeutel darüber bestimmen, ob sie mit einem solchen marktradikalen Vorgeben einverstanden sind oder nicht!
Am 18. Oktober 2009 um 01:13 Uhr
Ich bin die erste, die Verständnis für Sanrio & Co hat, wenn die ihre geschützten Bilder nicht überall wiederfinden wollen.
Aber eine Tatze? Und zwar egal was für eine? Katze, Frettchen, egal – es darf keinerlei Tatzen auf Produkten aus Stoff geben? Oh, und auf Waschmitteln. Das ist doch krank.
Eins der abgemahnten Produkte war ein T-Shirt. Mit kleinen glitzernen Katzenpfötchen, die über die Brust laufen. Das andere eine Schminkspiegel – vor allem mit Michael Miller Lizenzstoff!
Mal ernsthaft, wer denkt denn da an JW und Outdoor? Freiheit, unkonventionelles Denken, bla bla bla?
Ich hoffe, dass JW diese Entscheidung noch einmal überdenkt. Dem Markenimage kann so etwas nur schaden.
Am 18. Oktober 2009 um 01:50 Uhr
[...] Die ganze (traurige) Geschichte bei: werbeblogger.de [...]
Am 18. Oktober 2009 um 01:50 Uhr
[...] Details gibt es bei Werbeblogger. Darauf aufmerksam wurde ich durch Telagon [...]
Am 18. Oktober 2009 um 02:21 Uhr
[...] wieder ein Web2.0-Anwaltsfrischling am Werk. Lernen die den garnichts inner Schule, vom Leben? Jack Wolfskin mahnt Dawanda-Mitglieder ab. Dawanda, nicht weniger angesprochen, räumt das Feld und tritt den eigenen Leuten in den Hintern, [...]
Am 18. Oktober 2009 um 07:50 Uhr
Oh…dann sollten sich mal die Rechtsanwälte in den USA umschauen, denn auf div. Stick-Online-Läden gibt es mächtig viele “Pfoten”-Stickdateien zu verkaufen u. a. auch so eine ähnliche wie von Jack Wolfskin. Ebenso bieten einige Bänderhersteller Pfoten an…ups…
Aber all diese “Pfoten”, die ich jetzt hier gesehen habe, ähnlichen die von Jack Wolfskin überhaupt nicht…Wenn einer Geld ähm Lunte gerochen hat, dann läßt er nimmer los. Was mache ich jetzt mit meinen Labels? Dort ist so eine Bärentatze drauf…
Wünsche Euch allen viel Kraft und Ausdauer!
Am 18. Oktober 2009 um 08:35 Uhr
Jack Wolfskin und die Pfoten…
bq. Mit Jack Wolfskin vergreift sich wiedermal eine weltweit agierende und sich selbst für integer haltende Marke an den kleinsten und schwächsten Gliedern des Long Tail. Jack Wolfskin, dessen Logo eine Wolfstatze ziert, untersagt allen Anbietern von…..
Am 18. Oktober 2009 um 08:41 Uhr
Jack W. und andere “Abmahner” dieser Größenordnung machen sich durch solche Aktionen nur lächerlich und unglaubwürdig. Ich werde diese Aktion weiter verfolgen und mich dem Boykott von Produkten solcher Firmen anschließen. Es gibt auch schöne Outdoorbekleidung OHNE Pfoten! Und wie heißt es so schön: Der Kunde ist König (oder?).
Am 18. Oktober 2009 um 09:07 Uhr
Nach der Jako-Blamage schickt sich nun auch JW an, auf die harte Tour zu lernen – immer noch wird Social Media und dessen effektive Kommunikation unterschätzt. Anyway.
Bedauerlich finde ich an dieser Angelegenheit jedoch auch, daß Dawanda – kurz nach einer weiteren Finanzierungsrunde – die eigenen Mitglieder dieser Attacke schutzlos preis gibt. Schließlich gefährdet die Aktion von JW m.E. auch Dawandas Geschäftsmodell, von dem völlig unnötigen Kollateralschaden in der Dawanda-Community einmal ganz abgesehen.
Am 18. Oktober 2009 um 09:20 Uhr
Mir tun die Betroffenen echt leid! Warum schiebt solchen Abmahnern die Gesetzgebung nicht endlich einen Riegel vor.
Wie wärs damit, Original-Labels von Jacks Klamotten ab, in Briefumschlag, paar Zeilen dazu und an besagte Firma geschickt….
Am 18. Oktober 2009 um 09:37 Uhr
Da fehlen einem die Worte, wirklich. Ich fand die Produkte schon immer sehr armselig verarbeitet, doch nun sind sie bei mir wirklich ganz durch und ich werde das auch möglichst viele Leute aus der mir nahe stehenden Outdoorszene wissen lassen. Da möchte man am liebsten eine Nähende-Hausfrauen-Gewerkschaft gründen!
Am 18. Oktober 2009 um 09:43 Uhr
Dazu fällt mir ein, dass der gestiefelte Kater damals seiner Zeit doch schon verdammt weit voraus war. Das kluge Kerlchen muss wohl schon so eine Ahnung gehabt haben.
Unfassbar, was da abgeht!
Mein großes Kompliment an die Betroffenen, die im DaWanda-Forum öffentlich von ihren Abmahnungen berichtet haben.
Ich denke, in den meisten Fällen verkriechen sich die “Kleinen” eher, um zumindest noch mit so wenig Ärger wie möglich aus der Sache rauszukommen. Vermutlich spekulieren die großen Firmen genau darauf. Aber diesmal hat’s nicht funktioniert. Drücke allen Betroffenen feste die Daumen!!!
Am 18. Oktober 2009 um 11:47 Uhr
modernes Raubrittertum. Sie hätten wohl keine Chance vor Gericht, aber die Zeit und das Geld muss man erstmal haben um das durchzustehen. Und die die aus Einschüchterung zahlen, bringen das Geld locker wieder ein das eine Firma bei einer Niederlage vor Gericht verliert.
Es ist unfassbar für mich, dass der Gesetzgeber auf diese seit Jahren “erfolgreiche” Praxis noch nicht angemessen reagiert hat.
Bald werden neue Logos wohl nur noch aus abstrakten Zufallsgebilden bestehen von denen keins dem anderen gleicht – und auch nicht vom normalen Konsument unterscheidbar ist.
Am 18. Oktober 2009 um 12:07 Uhr
Jack Wolfskin geht unter die Abmahner…
Als ich eben bei Malcom drüber gestolpert bin, dachte ich erst das der letzte Kaffee schlecht gewesen wäre. Aber leider ist dem wohl nicht so.
Vollkommen unverständlich (und unlogisch) bedroht Jack Wolfskin nicht nur Dawanda – als Hort der verbrec…
Am 18. Oktober 2009 um 13:13 Uhr
[...] Originalartikel zum Jack Wolfskin Abwahnsinn erschien bei werbeblogger.de , da die Seite dem Ansturm zur Zeit nicht gewachsen ist verlinke ich hier noch einen Mirror des [...]
Am 18. Oktober 2009 um 14:04 Uhr
[...] Der arme Werbeblogger Blog ist leider schon offline, weil die Anfragen durch den Server nicht beantwortet werden können. Kunststück, bei dem Wetter…. [...]
Am 18. Oktober 2009 um 14:04 Uhr
da die Möglichkeiten über Kontaktformular und Gästebuch nur mit der Einwilligung zur Datennutzung möglich sind, habe ich denen einfach mal eine nette Mail an info@… zukommen lassen. Nicht vergessen: Der Verarbeitung/Nutzung der persönlichen Daten in der Mail widersprechen. ;)
Am 18. Oktober 2009 um 14:17 Uhr
[...] ist in Mainstream-Blogs (Netzpolitik.org und Werbeblogger.de) angekommen, dass klein Lieschen im Internet nicht ungestraft Selbstgebasteltes zum Verkauf [...]
Am 18. Oktober 2009 um 14:34 Uhr
[...] mehr lesen möchte, dem empfehle ich das Forum von Dawanda oder den Artikel von Werbeblogger, (sobald deren Server wieder funktioniert [...]
Am 18. Oktober 2009 um 14:36 Uhr
[...] Dritte, weniger lustig für direkt Betroffene: Wie der Werbeblogger in seinem Beitrag “Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst” berichtet, mahnt Jack Wolfskin KleinstunternehmerInnen ab, die bei DaWanda (einem Online-Portal [...]
Am 18. Oktober 2009 um 14:43 Uhr
[...] dann die Katzen noch Einspruch erheben. Jack Wolfskin hat sich entschieden in Zukunft als Abmahner aufzutreten und sich damit ganz klar bei den Abzockern zu verorten. Das ist eine Entscheidung die [...]
Am 18. Oktober 2009 um 14:53 Uhr
[...] dem Titel: : Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst! ist fast schon alles gesagt. Es gibt mal wieder einen besonders interessanten Fall eines Social [...]
Am 18. Oktober 2009 um 15:28 Uhr
An die Einkaufverweigerer!
Ich gehoere seitdem Bau des Wolfskin-Logistikzentrums(2008) in ein Vogelschutzgebiet/Moor auch dazu, neben dem Abmahnangriff, weitere Gruende den Kauf zu ‘ueberdenken’!
Taz:
“Wolf frisst Naturschutzgebiet: Ein Logistikzentrum des Wanderausrüsters Jack Wolfskin soll im Moor bei Buxtehude entstehen. Das sensible Areal würde dadurch nur wenig angeknabbert – es dräuen aber weitere Straßenbauprojekte”
taz.de/1/archiv/prin...
Bild:”In der schriftlichen Erklärung von Jack Wolfskin heißt es dazu nur: „Der Eingriff in das Vogelschutzgebiet (…)ist und bleibt bedauerlich. Die Maßnahme ist ausgiebig geprüft worden (…) und uneingeschränkt mit unserer Firmenphilosophie vereinbar.”"
bild.de/BILD/hamburg...
portal.bi-nordheide.de:”Gleichfalls bedenklich ist der Umgang mit dem Eigentum der Bürger des Landkreises. Das im Artikel 14 des Grundgesetzes verankerte Grundrecht auf Eigentum wird im Landkreis zunehmend missachtet. Ob es sich dabei um die Planung des Gewerbegebietes Tangendorf handelt, wo Alternativen nicht ausreichend betrachtet wurden, sondern von vornherein
die Enteignung als Teil der Gewerbeentwicklung geplant wurde, bis hin zum Fall Jack Wolfskin in Neu Wulmstorf, wo eine Enteignung gleichfalls Planungsbestandteil ist. Im Landkreis Harburg wird damit Enteignung zum Standard der Gewerbeplanung.”
portal.bi-nordheide....
Gruss
Am 18. Oktober 2009 um 15:29 Uhr
Jeder kann eine Marke anmelden. Wörter, Buchstaben, Zahlen, Abbildungen, ja sogar Farben und akustische Signale können als Marke geschützt werden. Lassen Sie sich ein unverwechselbares und einzigartiges Zeichen einfallen! Sonst laufen Sie Gefahr, dass Ihre Anmeldung zurückgewiesen wird.
Was ist eine Marke?
Eine Marke dient der Kennzeichnung von Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens. Schutzfähig sind Zeichen, die geeignet sind, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden. Das können z.B. Wörter, Buchstaben, Zahlen, Abbildungen aber auch Farben und Hörzeichen sein.
(Deutsches Patent -und Markenamt)
Die dortige Recherche ergab, dass die Wolfspfote als Bildmarke und die “Jack Wolfskin” als Wortmarke eingetragen ist.
Das Markenamt prüft lediglich die Zulässigkeit der Marke in Hinsicht auf Einzigartigkeit zum Zeitpunkt der Anmeldung und etwaige ältere Markenrechte.
So weit das Offizielle. Auch ich kann das Gebaren von Jack Wolfskin nicht nachvollziehen. Über wen wird jetzt der juristische Bann hereinbrechen. Im Verhältnis kleine Fische, die ein Business aufbauen wollen und sich eines Signets bedienen, dass so alltäglich ist, dass keine Gefahr zu drohen schien. Seit dem Thema Telekom-Magenta und anderen Kuriositäten wissen wir aber, dass es sich lohnt einen fachkundigen Anwalt an seiner seite zu haben.
JW hat sich mit dieser Aktion ins Abseits manövriert.
Am 18. Oktober 2009 um 16:29 Uhr
[...] bereits unrühmlich bekannt aus der taz-Affäre. Ich verlinke das mal bei netzpolitik.org, weil der Originalserver beim werbeblogger im Moment nicht zu erreichen [...]
Am 18. Oktober 2009 um 16:40 Uhr
Besorgniserregend ist es das der Staat die Rahmenbedingungen geschaffen
hat das grosse Konzerne sich alles erlauben dürfen und schwächere einfach
mit horrenden Abmahnungen ruinieren dürfen. Das hat mit Rechtssaat weniger zu tun.
Ich habe das Gefühl immer mehr den Interessen von Konzernen ausgeliefert zu sein ohne
Schutz des Rechtsstaates. Dieser versucht ja auch grade den Bürger wo es nur geht ein zu schüchtern.
Man schaue sich nur dieses Sendungen in Fernsehn an wo die Polizei wegen jeder Kleinigkeit dem Bürger
zurecht weist und uns die Luft zum freien Denken abschnürt.
Wir sind bald im Zeitalter der Postdemokratie.
Am 18. Oktober 2009 um 16:49 Uhr
Das ganze ist nicht nur eine Riesensauerei seitens JW sondern auch absolut peinlich fürs Unternehmen. Ich habe jahrelang in der Sportbranche gearbeitet und gerade JW war früher immer arg auf eine gute PR aus. Haben die es nicht mehr nötig?
Mein Fazit: Absoluter Boykott der Marke (die Geschichte auch im Freundeskreis breit treten und im Geschäft natürlich auch)!
Wehrt euch gegen diesen Wahnsinn!
Grüße von mir und von 8 Katzenpf***
Am 18. Oktober 2009 um 16:50 Uhr
supergutes grundsatzstatement, patrick ~ kompliment!! #lernzielsolidarität
Am 18. Oktober 2009 um 16:55 Uhr
die jack wolfskin abmahnwelle begann schon anfang des jahres. damals wurden einige mitglieder der spreadshirt-plattform abgemahnt, weil diese ‘ähnliche’ tatzen, nein es waren pfoten, dort eingestellt hatten. hier der link zu einem beitrag darüber im forum von spreadshirt: forum.spreadshirt.de...
Am 18. Oktober 2009 um 17:04 Uhr
Hi. Bei uns laufen auch die ersten Dinger von Jack wolfskin auf. ecombase.de/forum/in... Schon interessant zu sehen, dass dies also scheinbar keine Abmahnung wegen Regelverstoß ist, sondern offensichtlich eine Massenabmahnung und auf alles schiesst, was sich bewegt. Eine Dame wird von uns zwecks Prozess gesponsorde, weil man sich halt nichta lles bieten lassen muss.
Am 18. Oktober 2009 um 17:11 Uhr
na, dann warte ich ja mal gespannt darauf dass Jack Wolfskin den Deutschen evangelischen Kirchentag und “Brot für die Welt” abmahnt. Beim DEKT in Bremen hat man, in Anspielung an die Bremer-Stadtmusikanten, 4 Pfoten auf den Rücken des Helfer-T-Shirts gemacht. Hier ein Bild:
petri-nikolai-freibe...
Und lieber Helfer (zum erheblichen Teil Pfadfinder): Die T-Shirts bitte nicht mehr tragen :-)
Das tolle daran: DaWanda hätte ich ohne diese Kampagne niemals kennen gelernt.
Am 18. Oktober 2009 um 17:18 Uhr
Dieser Abmahnangriff ist nicht der erste Grund, sein Kaufverhalten zu ‘ueberdenken’!
Taz:
“Wolf frisst Naturschutzgebiet: Ein Logistikzentrum des Wanderausrüsters Jack Wolfskin soll im Moor bei Buxtehude entstehen. Das sensible Areal würde dadurch nur wenig angeknabbert – es dräuen aber weitere Straßenbauprojekte”
taz.de/1/archiv/prin...
Bild:”In der schriftlichen Erklärung von Jack Wolfskin heißt es dazu nur: „Der Eingriff in das Vogelschutzgebiet (…)ist und bleibt bedauerlich. Die Maßnahme ist ausgiebig geprüft worden (…) und uneingeschränkt mit unserer Firmenphilosophie vereinbar.”"
bild.de/BILD/hamburg...
portal.bi-nordheide.de:”Gleichfalls bedenklich ist der Umgang mit dem Eigentum der Bürger des Landkreises. Das im Artikel 14 des Grundgesetzes verankerte Grundrecht auf Eigentum wird im Landkreis zunehmend missachtet. Ob es sich dabei um die Planung des Gewerbegebietes Tangendorf handelt, wo Alternativen nicht ausreichend betrachtet wurden, sondern von vornherein
die Enteignung als Teil der Gewerbeentwicklung geplant wurde, bis hin zum Fall Jack Wolfskin in Neu Wulmstorf, wo eine Enteignung gleichfalls Planungsbestandteil ist. Im Landkreis Harburg wird damit Enteignung zum Standard der Gewerbeplanung.”
portal.bi-nordheide....
Gruss
Am 18. Oktober 2009 um 17:19 Uhr
[...] hat, aber nun gehen sie sogar gegen (Hobby-)Bastler bei dwanda.de (hier eine Kritik) , wie der werbeblogger [...]
Am 18. Oktober 2009 um 17:19 Uhr
[...] werbeblogger.de/2009... a few seconds ago from xmpp [...]
Am 18. Oktober 2009 um 17:34 Uhr
ich bin einer dieser spreadshirt-verkäufer, der im frühjahr abgemahnt wurde. bei mir war es wegen eines design mit zwei pfotenabdrücken. die pfoten sehen nicht annähernd so wie die jw-tatze aus (3 glieder, keine “nägel” und ganz runde form).
nachdem man mir von spreadshirt seite aus, nicht wirklich helfen konnte / wollte, habe ich mich an einen anwalt gewandt. dieser erklärte mir, dass ich zwar im recht sei und jw somit nicht, aber wie es in deutschland so ist: “recht haben und recht bekommen sind zwei verschiedene paar schuhe”. aufgrund des risikos doch vielleicht in der sonst wievielten instanz das verfahren zu verlieren, weil ähnlichkeit ja immer im auge des betrachters liege und wolfskin keine ruhe geben würde, und damit dann vielleicht auf vielen tausend euro schulden sitzen zu bleiben, entschieden wir uns auf einen vergleich einzugehen.
nach mehrfachen schriftverkehr kam es dann zu einer einigung: ich soll (und habe diesen monat das letzte mal) 6 x 50 euro anwaltskosten bezahlen. falls das pünktlich passiert entfallen die restlichen so und so viel euro für den einen anwalt. die kosten für den anderen anwalt wurden gleich aus der vereinbarung entfernt. (die frage ist schonmal hier: sind denn nun kosten für den anwalt entstanden oder sind keine kosten entstanden? hier erkennt man die machenschaften der kanzlei und ihrer mandantin jw.) zusätzlich unterschrieb ich eine von meinem anwalt abgeänderte erklärung (keine weitere verwendung, strafe bei verstoß usw.).
im nachhinein war ich dann froh mit 300 euro, wenn auch eigentlich nicht gerechtfertigt aus der sache raus gekommen zu sein. für mich als student wären die geforderten summen, aber auch eine gerichtsverhandlung einfach nicht tragbar gewesen.
vielleicht wäre es besser gewesen auch den weg “an die öffentlichkeit” zu gehen, aber als kleiner shopbetreiber fehlt es einem da auch an mitteln sich zu äußern. aus diesem grund bin ich auch froh, dass die geschichte jetzt an die öffentlichkeit kommt.
es gab noch weitere shopbetreiber, die abgemahnt wurden. u.a. ein anbieter für shirts für hundeliebhaber. die folgen daraus kann sich jeder denken. ich hatte die bei weitem geringsten summen in der abmahnung.
ich denke, dass das größte problem nicht die überzogenen abmahnungen von wolfskin und von der anwaltskanzlei h&u sind, sondern dass in deutschland die rechtliche grundlage dafür gegeben wird. warum darf jemand eine tatze schützen? ich verstehe es, wenn jemand ein logo mit schriftzug schützen lässt, aber eine tatze / pfote oder wie man es gern nennen möchte, ist einfach nicht schützenswürdig. genauso wie begriffe wie “tatze” (jw hat sich diese schützen lassen), aber auch andere begriffe wie “rock” oder auch namen. wo befinden wir uns, wenn jemand sich namen schützen lassen kann?
für mich als jemanden, der mit t-shirts im netz etwas zum studium dazu verdient, führen diese gesetzlichen grundlagen zu einem regelrechten spießrutenlauf.
danke für die beiträge, die auf diese ungerechtigkeiten aufmerksam machen. und glückwunsch an die firma wolfskin.
stefan
Am 18. Oktober 2009 um 17:39 Uhr
Moin!
Am Besten auch noch gleich Procter & Gamble wegen dem “IAMS”-Logo abmahnen: iams.de/images/logo/...
Auch Anwälte wollen ja von irgendwas leben …
Am 18. Oktober 2009 um 18:07 Uhr
tja, das macht wolfskin doch schon seit jahren – fragt mal die taz, warum auf allen abo-prämien, die auch nur entfernt nach outdoor aussehen (z.b. nem badelaken) das taz-logo nicht erscheinen darf. Statt dessen darf darauf nur ein “X” erscheinen, dank der abmahnung. ich habe sogar mal gerüchteweise gehört, dass das JW-logo von dem logo der taz abgekupfert sein soll. also 1)taz-logo kopieren und für sich nutzen 2) “eigenes” logo trademarken 3) taz und alle anderen dreist abmahnen.
ich weiß schon, warum ich von denen nichts mehr kaufe. das ist überteuertes spießbürger-pseudo-outdoor ohne “echte” firmenphilosophie. da ist die naturverbundenheit genauso gelogen wie der respekt vor sportfans bei JAKO.
Am 18. Oktober 2009 um 18:08 Uhr
[...] vor allem hier beim Werbeblogger und bei Dawanda selbst – eine hervorragende Linkliste findet ihr hier bei Doris in der [...]
Am 18. Oktober 2009 um 18:16 Uhr
In manchen Berufsgruppen scheint gesunder Menschenverstand zu einem Berufsverbot zu führen…
und ich lass mir jetzt die Weltkarte als Logo eintragen – und dann mahne ich die UN ab.
Am 18. Oktober 2009 um 18:23 Uhr
zur firmenphilosophie:
das schreibt wolf jackskin auf ihrer homepage:
“Jack Wolfskin ist die Marke für Menschen, die sich DRAUSSEN ZU HAUSE fühlen”
abgesehen davon, dass auch für mich, als menschen frei von diesem jedermannskrempel (black wolfskind), die natur(DRAUSSEN..) mein zu hause ist, wieso zerstören sie dann unser zu hause mit dem erschliessen neuer firmengelände nur weils bequemer ist?
scheinheilig nenn ich das..
und das mit der tatze ist ja wohl mehr als lächerlich.
die sollten sich kräftig schämen
Am 18. Oktober 2009 um 18:29 Uhr
[...] Werbeblogger: Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst! [...]
Am 18. Oktober 2009 um 19:14 Uhr
Hat schon mal jemand der TAZ vorgeschlagen JW für ihren Katalog abzumahnen? :) Vielleicht hilft es wenn man mal auf der richtigen Seite dieses Schwachsinns gesetzt wird
Am 18. Oktober 2009 um 19:15 Uhr
Nur mal so nebenbei: In Adobe Photoshop ist eine fast ähnliche Pfote in den Form Werkzeugen (Form Symbol Bibliothek) zu finden (zumindest bei der Version 8.0.1 von CS).
Einfach bei Photoshop auf “Eigene Form Werkzeug klicken”. Dann bei “Formen laden” auf “Tiere” klicken.
Am 18. Oktober 2009 um 19:21 Uhr
[...] Infos dazu beim Werbeblogger und hier und [...]
Am 18. Oktober 2009 um 19:24 Uhr
[...] Wie man hier lesen kann, funktioniert dies aber nicht immer so. Der Beitrag zeigt doch sehr deutlich, dass nicht jedes Unternehmen soviel Spaß versteht wie bei SegaPro. Den Höhepunkt gibts dann beim Werbeblogger. [...]
Am 18. Oktober 2009 um 19:24 Uhr
Mach dir das Netz nicht zum Feind… …
In den letzten Tagen geistern zwei Geschichten durch das Netz, aus denen man lernen kann, was oder wie man es lieber
nicht machen sollte. Zum einen wäre da die Abmahnungen, die Jack Wolfskin da gegen diverse andere, die Pfoten in ihren
Logos haben, bet…
Am 18. Oktober 2009 um 19:25 Uhr
[...] und die Blogosphäre Nachdem es über das Wochenende schon sehr viele Reaktionen auf die Abmahnungen von Jack Wolfskin gegeben hat, möchte ich nun auch ein kurzes Statement dazu [...]
Am 18. Oktober 2009 um 19:27 Uhr
Hier mal ein Auszug aus Adobe Photoshop Formen Werkzeug:
bilderhoster.net/img...
bilderhoster.net/img...
Am 18. Oktober 2009 um 19:50 Uhr
[...] junger Mütter und Stick-begeisterter Damen”, abmahnen lassen. Die ganze Story gibt es beim Werbeblogger nachzulesen, oder bei mediaclinique falls der Server aufgrund des großen Interesses immer noch [...]
Am 18. Oktober 2009 um 19:54 Uhr
Das Trac System von WordPress hat übrigens sowohl eine Tatze im Logo als auch FavIcon. Siehe core.trac.wordpress....
Die werden allerdings sicher sein. Oder erstreckt sich der Markenanspruch von Jack Wolfskin auch auf die USA?
So schnell kann es gehen. Als Durchschnittsblogger muss man sich wohl demnächst eine gebundene Ausgabe des Deutschen Markenregisters auf den Schreibtisch stellen. Natürlich zusätzlich zum Jurastudium. ;)
Gruß, Martin(IQ)
Am 18. Oktober 2009 um 19:57 Uhr
[...] Imageverlust der Marke wert sind. Auf der anderen Seite zeigt die Reaktion im Werbeblogger (”Und vor allem: Wie geht es weiter bei Jack? Sind dies die nächsten Opfer von Jack und dessen An…“) dass über den verständlichen Ärger der eigentliche Grund für die [...]
Am 18. Oktober 2009 um 20:01 Uhr
Absolut traurig, soetwas
Mir war die Marke vorher sehr sympatisch;
jetzt ist Jack erstmal für mich gestorben.
Am 18. Oktober 2009 um 20:06 Uhr
frau-mutti.de/eintra...
Am 18. Oktober 2009 um 20:13 Uhr
JW schießt definitiv mit dieser Aktion weit übers Ziel hinaus und macht sich in meinen Augen absolut lächerlich…
Mein erster Gedanke ist nun: soll ich meinen zwei Katern Schuhe anziehen, damit sie auf unserem dunklen Terrakottaboden keine “rechtlich geschützten” Pfotenabdrücke mehr hinterlassen?!
Am 18. Oktober 2009 um 20:23 Uhr
[...] Werbeblogger könnt ihr übrigens alles über die Abmahnungen [...]
Am 18. Oktober 2009 um 20:24 Uhr
Unbedingt und sofort abmahnen, schon wieder eine Tatze: welttierwoche.de/
Am 18. Oktober 2009 um 20:32 Uhr
P.S. Werden nun im Winter weltweit alle Wölfe in der freien Wildbahn erschossen? Die hinterlassen doch massenhaft Wolfstatzenabdrücke? Darf man das dulden? Schließlich werden hier und da immer noch Wolfsfelle zu Kleidung verarbeitet. Ergo machen die Tierchen dafür Werbung, oder?
Am 18. Oktober 2009 um 20:34 Uhr
[...] Werbeblogger berichtet über ein weiteres Stück aus dem Tollhaus der Markenabmahner. Der [...]
Am 18. Oktober 2009 um 20:43 Uhr
Recipe for a Public Relations Disaster :
Ingredients:
- Take 1 massive and successful multimillion dollar clothing company
- Stir in graphic depictions of cool, good looking health-soaked lifestyle models (cos like everything else, the products probably come out of yet another mucky far-east factory)
- Borrow and mix in 1 trademark of dubious distinction, litigating profusely until nobody argues any more that you own it !
(Note : for maximum effect, your trademark should be based on a generic depiction of an everyday object from nature)
- In a separate bowl, throw together a small cackle of warm-hearted peace-loving home-hobbyists and 1 pack of cold hungry wolves with expensive past-times and the communication skills of a charging mammoth with it’s testicles on fire
- Allow the wolves to threaten and terrorise the home-hobbyists and be sure they extort money from them
- Be sure to do this in front of an audience of several million people, ideally those same people to whom you sell your successful clothing products
- Paws for a moment (that’s a joke!)
- Mix in 2 generous tablespoons of irony
Sprinkle with sour lemon and serve cold
Am 18. Oktober 2009 um 20:45 Uhr
[...] Kommentare dazu: Sichelputzer mediaclinique werbeblogger [...]
Am 18. Oktober 2009 um 20:53 Uhr
Unglaublich! JW-Artikel bleiben bis auf Weiteres auf meiner Einkaufsliste außen vor.
Und das habe ich natürlich soeben auch per Email den Herrschaften mitgeteilt. Natürlich mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass ich der Nutzung meiner durch die Email gewonnenen Daten ausdrücklich widerspreche.
Macht kaum Arbeit: Also mailt sie zu und lasst den Unmut über solche Vorgehensweisen raus.
Am 18. Oktober 2009 um 20:58 Uhr
Nu hab ich nen Problem:
Wie erkläre ich jetzt meinem Kleinen (6J) das er wohl eine Abmahung bekommen könnte da er Katzenpfoten Aufkleber an seinem Bett kleben hat? Und das noch neben den “Original Pfoten” Aufkleber…
Soll ich ihm nun nen Fön in die Hand drücken und sagen: Mach die Aufkleber schön warm und zieh Sie ab bevor man dich abzieht,öhm äh Abmahnt?
Leute passt blos auf wenn Ihr an einem Apfel abbeist: Nicht Fotografieren lassen wenn Ihr nen Stück abgebissen habt. Könnte ja ne bekannte Firma Missverstehen und Abmahnen…
Zumindest weis ich jetzt was als nächstes im Altkleider Container wandert…
Kopfschüttel
Am 18. Oktober 2009 um 20:59 Uhr
[...] erfreulich fand ich dann allerdings die Meldung über Abmahnungen von Kolleginnen und frage mich, ob ‘(Welt-)Konzerne es wirklich noch nötig haben, kleinen Kleinstunternehmen [...]
Am 18. Oktober 2009 um 21:07 Uhr
Ne lustige Annekdote zur Jack Wolfskin tatzte:
Ein Kumpel an der Uni fährt Harley und ist doch recht stark behaart. Ein Kollege meinte dann auf dem Weg zum Mittagessen, dass es doch lustig wäre Ihm ne Bärentatze auf die Panhead zu kleben. Verstand ich nicht
Nach dem Essen dann gegoogelt:
2mec.de/Symbole.html
Keine vier Wochen später, auf nem Krankenhausparkplatz, hat mich dann ein klassischer T3 Bus im Surfer Style mit vielen Bärentatzen drauf erneut verwirrt ;-) Google hat mich dann darauf verwiesen, dass Jack Wolfskin bei der aneren Fraktion anscheinend ähnlich gefragt sein dürfte wie LoNSDAle bei den kurzhaarigen Jungs ;-)
Wie siehts denn eigentlich da mit der Markenrechtsverletzung aus?
bear-stuff.de/xtc/sh...
Am 18. Oktober 2009 um 21:18 Uhr
[...] zuerst bei Ralf Schwartz und bei den Werbebloggern zu Lesen hat die Firma Jack Wolfskin die Kettenhunde von der Leine gelassen, und Abmahnungen an [...]
Am 18. Oktober 2009 um 21:19 Uhr
[...] unter: Shop — IneS. @ 21:19 Weniger erfreulich fand ich dann allerdings die Meldung über Abmahnungen von Kolleginnen und frage mich, ob ‘(Welt-)Konzerne es wirklich noch nötig haben, kleinen Kleinstunternehmen [...]
Am 18. Oktober 2009 um 21:26 Uhr
[...] Den Abmahn FAIL von Jack Wolfskin möchte ich jetzt erstmal unkommentiert lassen. Eigentlich mag ich die Marke sehr und hoffe, morgen eine offizielle Erklärung zu lesen, in der steht: “Unsere Anwaltskanzlei war da übereifrig und alle Abmahnopfer bekommen nen Einkaufsgutschein für den Schreck” [...]
Am 18. Oktober 2009 um 21:33 Uhr
[...] Wolfskin?Kurz notiert: Der Bekleidungshersteller Jack Wolfskin mahnt gerade im großen Stil die Verwendung von Tierpfotenabdrücken ab. Angeblich sollten diese der registrierten Bildmarke von Jack Wolfskin’s Logo verletzen. [...]
Am 18. Oktober 2009 um 21:39 Uhr
[...] Blogs über eine Abmahnaktion der Firma Jack Wolfskin berichtet. Der ursprüngliche Artikel Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst beim Werbeblogger ist derzeit sogar so beliebt, dass es dort technische Probleme aufgrund der [...]
Am 18. Oktober 2009 um 21:48 Uhr
[...] mehr zu onkel jack gibt´s hier, hier oder oder … das netz ist voll damit [...]
Am 18. Oktober 2009 um 21:53 Uhr
Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst!…
Jack Wolfskin Mahnt derzeit Anbieter von “Pfoten-Designs” ab. Empfänger der Abmahnungen sind Benutzer eines Onlinemarktplatz für Selbstgemachtes (gesticktes, gestricktes uvm).
Alles was man wissen muss direkt von der Quelle:
werbeblogger.de/...
Am 18. Oktober 2009 um 21:59 Uhr
[...] — IneS. @ 21:59 Unerfreulich, um nicht zu sagen empörend fand ich die Meldung über Abmahnungen von Kolleginnen und frage mich, ob (Welt-)Konzerne es wirklich noch nötig haben, kleinen Kleinstunternehmen (wie [...]
Am 18. Oktober 2009 um 22:00 Uhr
[...] lernen die Firmen nicht aus Fehlern, die andere für sie gemacht haben. So zieht zur Zeit grad die Abmahnwelle im Auftrag von Jack Wolfskin ihre Kreise im Web. Unzählige Blogs, Foren und Facebook-User sorgen dafür, dass das fragwürdige [...]
Am 18. Oktober 2009 um 22:04 Uhr
Die rote Fee: UN-MÖG-LICH
Am 18. Oktober 2009 um 22:21 Uhr
[...] Werbeblogger.de [...]
Am 18. Oktober 2009 um 22:27 Uhr
[...] Lange Zeit schienen Katzenpfoten, Hundepfoten usw. kein Problem für Jack Wolfskin zu sein. Lediglich die Zeitung “taz” wurde in einem ausdauernden Rechtsstreit beharkt, weil diese auch eine Bärentatze verwendeten. Wohlgemerkt eine sehr ähnlich aussehende. Seit einigen Monaten machen sich nun die Anwälte auf die Suche nach verschiedenen Tatzen, die auf Bekleidung aufgebracht sind und irgendwie ähnlich der Bärentatze zu sein scheinen. Lange Zeit unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit (so wurden vor einigen Monaten verschiedene Betreiber von Spreadshirt-Shops abgemahnt, die eine Tatze auf T-Shirts drucken ließen und diese in ihren Shops anboten). Jetzt aber scheint man zu weit gegangen zu sein. Seit Anfang der Woche wurde die Plattform “Dawanda” ins Visier genommen. Dort können Hobbyschneider und -Stricker ihre eigenen Kreationen verkaufen. Und eben diese gerieten in das Visier der Anwälte und verschiedene Anbieter erhielten saftige Abmahnungen. Hatten diese denn einfach rotzfrech die Tatze (wir erinnern uns – das ist mittlerweile eine in Deutschland eingetragene WORTMARKE der besagten Firma) kopiert und auf Kissen gestickt? Nein, das wäre ja sonst absolut verständlich. Man hat stilisierte Pfotenabdrücke genommen, die der Wolfstatze nicht ähnlich sahen. Alles weitere zu diesem unglaublichen Tatzen-Gate beim Werbeblogger. [...]
Am 18. Oktober 2009 um 22:47 Uhr
Soeben an Jack Wolfskin gemailt;
Nachdem ich von den unter werbeblogger.de/2009...
geschilderten Vorgängen erfahren habe, möchte ich Ihnen mitteilen, daß ich
1. keine Ware von Jack Wolfskin mehr erwerben werde – es gibt gleichwertige Anbieter, die nicht derart unethisch handeln.
2. Die bereits erworbenen Produkte von Jack Wolfskin von den Kennzeichen befreie, die sie als Jack-Wolfskin-Produkte kenntlich machen – ich müßte mich sonst dessen schämen, daß ich das Logo einer Firma herumzeige, die mit der Abmahnmafia kooperiert.
3. Jede Person in meinem Umfeld, die Produkte von Jack Wolfskin besitzt/benutzt oder zu erwerben beabsichtig, von diesen Vorgängen in Kenntnis setzen werde und ihr nahelegen werde, erworbene Ware von Jack Wolfskin unkentlich zu machen und bei Neuanschaffung Ware anderer Anbieter in Erwägung zu ziehen.
Am 18. Oktober 2009 um 22:48 Uhr
Ich bin schockiert – die bisher so sympathisch empfundene Jack-Wolfskin-Weste und auch die Hose, die mit mir quer durch Russland, die Mongolei und China gereist sind und auf allen möglichen Fahrten (auch heute in den Schnee am Gaisberg) dabei waren will ich nicht mehr anziehen. Echt traurige und peinliche Aktion von der Firma mit dem bisher sympathischen Logo. Seit wann kann man außerdem “Fingerabdrücke” alias Pfotenabdrücke bei Tieren rechtlich schützen lassen? Jedes Buch, das sich mit Spuren von Wildtieren beschäftigt bekommt dann ja Probleme. Grotesk!
Am 18. Oktober 2009 um 23:06 Uhr
Was ich nicht verstehe: in den USA verwendet jede zweite High School und jedes dritte College ein Tatzenlogo (weil deren Sportteams alle irgendwie “Wildcats” oder “Tomcats” oder “Tigers” wie auch immer heißen). Will das Unternehmen die jetzt alle abmahnen?
Am 18. Oktober 2009 um 23:44 Uhr
Ich war auch mal großer JW-Fan und habe viele Produkte dort gekauft. Nach dieser Aktion ist die Firma jedoch unten durch bei mir.
Allerdings werden die ja keine Käufer mehr brauchen – sie haben ja jetzt eine andere Einnahmequelle.
Soeben habe ich denen eine eMail geschickt und das auch so mitgeteilt.
Am 18. Oktober 2009 um 23:46 Uhr
widerlich. weiss denn die taz schon von der story? wär doch schade, wenn das den naturliebenden tazlesern entgänge. und hier hat gerade ein jw-shop in einkaufszentrum neu aufgemacht. ich glaub ich geh da mal hin und frag die leute da, was das denn soll, ob sie da näheres wissen. aber natürlich ganz dezent, nicht dass andere kunden bei ihrem jw-einkauf irrtiert werden: “ich verstehe das nicht ganz – gehören denn alle tatzenbilder jetzt jack wolfskin? warum macht ihr konzern das?”
Am 18. Oktober 2009 um 23:52 Uhr
Hallo,
unsere Firma wird am Montag gleich alle Personalbekleidung von Jack Wolfskin auf denen unser Logo zu sehen ist einsammeln und vernichten. Unsere Kundschaft aus dem IT und OnlineShop Brereich ist hochgradig sensibel, steht politisch meist den Piraten nahe und reagiert gerade entsprechend ungehalten darüber das unsere Mitarbeiter Jack Wolfskin Produkte mit unserem Firmenlogo tragen. Bei uns gingen mehr als hundert Mails zu dem Thema Abmahnung Jack Wolfskin ein, so das wir handeln mußten und wir uns bei unseren Kunden entschuldigen und von Jack Wolfskin distanzieren mußten.
Die Mail an unsere Kunden habe ich oben unter Webseite verlinkt!
Ich würde jedem unternehmen was Jack Wolfskin Merchedaising Produkte nutzt raten gleich Montag früh die negativen Auswirkungen auf sein Unternehmen zu überprüfen und gegebenenfalls schnellsten zu handeln.
Am 19. Oktober 2009 um 00:14 Uhr
[...] ist wieder soweit. Mit Jack Wolfskin hat mal wieder ein Unternehmen aus der Old Economy einen PR-Gau hingelegt. Was hat der [...]
Am 19. Oktober 2009 um 00:22 Uhr
Hallo zusammen !
Also ich hab da gerade auf der Seite von Jack Wolfskin wenn man zum Gästebuch gesehn, das die dort Angeben Zitat:”Ihre e-Mail Adresse wird selbstverständlich nur verwendet, um Ihnen ggf. auf Ihre Fragen antworten zu können.”
Sobald man aber ein Gästebuch eintragt macht, in ihren Mail Verteiler kommt….is das auch Rechtens? :D
Am 19. Oktober 2009 um 00:25 Uhr
ich denke, dass genau dieser anlass mit jw und den dawanda-abmahnungen jetzt die chance sein muss, massiven druck auf das markenrecht in deutschland zu machen.
die frage ist doch: warum darf sich jemand überhaupt tatzen (ohne schriftzug) schützen lassen?
und warum dürfen sich andere wörter wie “rock”, “rockstar”, “seemann”, “frau” oder “fräulein” (nur als beispiele, die ich schnell mal im forum von spreadshirt aus nem thread rausgenommen habe) schützen lassen?
ich sehe es ein, wenn sich ein unternehmen eine tatze mit seinem schriftzug schützen lässt, aber die tatze alleine zu schützen ist eine frechheit, aber leider möglich.
Am 19. Oktober 2009 um 00:35 Uhr
Nun,
ich darf denn mal aus meinem eigenem Erfahrungsschatz berichten: 2005 fuhren wir unser erstes größeres Web 2.0 Projekt, einem Business Club mit Namen SocialBC hoch und eckten sogleich aufgrund unserer Namensgebung mit dem Platzhirschen in deutschen Landen openBC an. Dieser ließ auch uns damals von seiner Anwaltskanzlei eine Abmahnung mit Streitwert 20.000 Euro zustellen.
Selbstverständlich waren auch wir erst einmal geschockt und reagierten zuerst über. Letztlich besinnten wir uns jedoch und prüften erst einmal den Sachverhalt. Hier kristallisierte sich sodann recht schnell heraus, dass neben einiger formaler Fehler bei der Abmahnung, die alleine daher schon wenig Substanz vor Gericht gehabt hätte, auch der Markenschutz von openBC noch gar nicht eingetragen war (sic!). Unabhängig davon wäre es sehr unwahrscheinlich gewesen, einen Plagiatschutz für die zwei Endbuchstaben einer Marke selbst bei vollzogenem Eintrag durchzusetzen. Grund genug für mich zum damaligen Zeitpunkt, ein freundliches Telefonat mit Lars Hinrichs, damaliger Inhaber und Gründer der Plattform zu führen. Recht schnell einigten wir uns dann auch auf ein Gentlemens Agreement. Wir firmierten um auf Social Business Club und durften dafür socialbc.com weiter verwenden. Im Gegenzug zog openBC dann die Abmahnung zurück und alle waren glücklich.
Da openBC hierdurch mehr oder weniger erkannte, dass es mit dem Namen im internationalen Geschäft schwierig werden würde, nach erneuter Finanzspritze jedoch der internationale Markt avisiert wurde, firmierten die Jungs dann auch um und nannten sich fortan XING wie heute wohl jeder weiß. Somit bin ich eigentlich dafür verantwortlich, dass Xing heute Xing und nicht mehr openBC heißt – was nüchtern betrachtet sicherlich die bessere Wahl war! Geld habe ich dafür aber keins erhalten! :-)
Was lernen wir daraus?
Nun, nicht immer gleich den Kopf in den Sand stecken und das Schwänzlein einziehen, wenn die Wölfe zu heulen beginnen. Zwar verhält es sich mit einer etablierten Marke wie Wolfskin sicherlich etwas anders und nicht jeder Konzern lässt derart menschlich mit sich reden wie ein Lars Hinrichs von openBC seinerzeit, doch glaube auch ich daran, dass David ab und an die spitzeren Steine in seinem Säckchen mit sich trägt und sich oftmals nur getrauen muss, sie zu schleudern.
Viele Grüße
Alexander Dort
PS: und ich drücke nun einfach mal allen ‘an’gemahnten die Pfoten!
PPS: Markenschutz muss sehr wohl sein, doch sollte dieser auch seine Grenzen kennen!
Am 19. Oktober 2009 um 00:44 Uhr
Tja Jack Abzocker, niemals wieder eines Eurer Produkte kaufen ist nun auch mein Motto.
Am 19. Oktober 2009 um 00:51 Uhr
Im Gegensatz zu dem, was im Artikel steht, glaube ich ausdrücklich NICHT, dass sich eine der genannten Webseiten mit Pfotenabdrücken Sorgen machen müssten. Sie operieren nicht in einem von Wolfskin markenrechtlich geschütztem Gebiet. Gleiches gilt für Disney, die TAZ und Pink Panther.
Für eine Abmahnung (berechtigt oder nicht) genügt es nicht eine Tatze zu verwenden, sondern sie muss gewerblich und in Verbindung mit einem Produkt verwendet werden, für welches JW Schutzrechte hat. Also: Textilien.
Insofern ist das Vorgehen nicht ganz so willkürlich und unvorhersehbar wie im Artikel beschrieben. Ungewöhnlich genug ist es trotzdem, da die beworbenen Artikel doch eindeutig nicht dem Outdoorbereich zuzuordnen sind und somit keine offensichtliche Verwechslungsgefahr mit der Produktpalette von Jack Wolfskin gegeben ist.
Aber trotzdem habe ich auch den bestehenden Abmahnungen auch aus anderen Gründen ernste Zweifel.
Ich frage mich bei dieser Gelegenheit, ob in der Natur in identischer Form vorkommende Symbole überhaupt geschützt werden können.
Ich hege gewisse Zweifel, ob ein Pfotenabdruck die notwendige künstlerische Höhe haben kann. Das geht meines Erachtens NUR unter Berücksichtigung ganz spezifischer Eigenheiten. Es wäre gut zu wissen, welche das eigentlich sind.
(Vielleicht der Winkel des Pfotenabdruckes, die Symmetrie und die Farbe?)
Ich bin der Ansicht, diese Leuten können das Markenrecht von Wolfskin nur dann verletzen, wenn die Pfotendarstellungen auch diese spezifischen Eigenheiten besitzen und eindeutig in Verbindung mit Produkten stehen, für welche das Markenzeichen eingetragen ist. Die reine Ähnlichkeit mit einer Tatze reicht nicht aus. Schon gar nicht, wenn es sich um den Pfotenabdruck einer echten Katze handelt.
Wird ein echter Pfotenabdruck als Ornament und nicht als Warenzeichen verwendet, so halte ich eine Abmahnung von Anfang an für rechtlich völlig unbegründet. Sollte es sich um die Verwendung als textiles Warenzeichen handeln, so bin ich zumindest immer noch skeptisch. Da das Wolfskin-Logo doch weitere spezifische Merkmale aufweist, die zumindest von einer Katzenpfote keinesfalls erfüllt werden und zudem deren Produktpalette gemeinsame charakteristische Produkteigenschaften aufweisen, unabhängig vom Logo. Dadurch halte ich die Gefahr der Verwechslung mit einer handgehäkelten rosa Umhängetasche absolut ausgeschlossen werden kann,
Am 19. Oktober 2009 um 02:15 Uhr
[...] der eine Aufreger, der vom Werbeblogger (via netzpolitik.org) aus durchs Netz weht, wo man das ganze Drama nachlesen kann. Das ein [...]
Am 19. Oktober 2009 um 02:23 Uhr
Tchja, da kann man nur sagen:
Jack Off, Wolfskin!
Am 19. Oktober 2009 um 07:06 Uhr
[...] scheint, verfolgt man die Darstellung beim Werbeblogger, die Rechtsverletzung kaum vorzuliegen, benutzt Jack Wolfskin doch einen Abdruck eines Wolfs, auf [...]
Am 19. Oktober 2009 um 07:06 Uhr
[...] die Dosenfischer bin ich auf die angestossene Abmahnwelle von Jack Wolfskin aufmerksam [...]
Am 19. Oktober 2009 um 07:28 Uhr
Toller Beitrag, hier kann man echt viel lernen, vielen Dank für diese Möglichkeit und für die gut strukturierte Info. Grüße, Paula :)
Am 19. Oktober 2009 um 07:36 Uhr
Ich bin sehr gespannt, ob heute eine Reaktion seitens JW erfolgen wird…noch schlafen sie dort alle sicher :o)
Ich drücke uns allen die Daumen, denn was sich da die Anwälte geleistet haben, geht nun wirklich zu weit. Ich habe nichts gegen Markenschutz, aber doch bitte nachvollziehbar!!!
Die Pfoten sehen ja nun wirklich ganz anders aus…
Montägliche Grüße, Eva
Am 19. Oktober 2009 um 08:49 Uhr
@gifmaster:
Da bin ich mir sicher, dass diese abmahnverliebten Anwälte nichts machen, denn da hätten sie es mit jemanden zu tun, er etwas mehr Möglichkeiten hat.
Solche Firmen sind wohl nur zu Besinnung zu bekommen, wenn man ihnen zeigt, dass ihr in den Augen der Allgemeinheit widersinniges Verhalten wirtschaftliche Folgen hat.
Den Button finde ich klasse, aber solange es der Firma nicht weh tut oder etwas unangenehm wird, werden sie weitermachen.
Vorschlag: Kunden, die Produkte bei denen kaufen wollten, sollten darauf verzichten und sich informieren, wo es andere ähnliche und sicherlich genau so gute Ware gibt. Dann denen schreiben, dass man auf Grund es Abmahnwahns der Firma nicht länger Kunde ist.
Aber Vorsicht, Fingerabdrücke beseitigen, nicht dass sie plötzlich auf die Idee kommen, dass der menschliche Handabdruck auch unter ihr Markenrecht fällt. ;-)
Andere Überlegung: Wenn sie nun Dawanda-Anbietern, also überwiegend Hobbybastlern, noch unbekannten Künstlern, etc. jeweils rund 1000 Euro abnötigen wollen, dann könnte man auf die Idee kommen, dass die Firma in argen wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckt. Man könnte weiterphantasieren: Ist die Firma bei Banken so gering eingestuft in ihrer Kreditwürdigkeit, dass sie gezwungen sind, woanders Geld zu organisieren.
Übrigens: Diese Posting ist von mehreren Anwälten in meiner Familie überprüft worden. Die Formulierungen sind rechtlich nicht angreifbar. Zwei der Anwälte haben sich auf Medienrecht spezialisiert, einer hat schon mehrere Verfahren vom Abmahnwahn gewonnen. Beide verstehen also ihre Materie und machen ihr Geld durch in meinen Augen ehrbare Arbeit und nicht als Handlanger von meiner Meinung nach scheinbaren Profitgeieren. – Ich liebe das rechtlich einwandfreie Formulieren. ;-)
Am 19. Oktober 2009 um 08:58 Uhr
Ich schlage vor, dass die K(j)ack Wolfskinnies mal versuchen sollten, sich mit diesen Leuten anzulegen: http://bit.ly/ISaLa
Sollte mir künftig auf dem Grabbeltisch wieder mal ne Tatze durch die Finger gleiten, erinnere ich mich hoffentlich an den Slogan, der mir beim Lesen dieser unglaublichen Story einfiel:
“Alle Pfoten sind verboten”
Und so bleibt das künftig auch!
Am 19. Oktober 2009 um 09:02 Uhr
[...] das Markenrecht des Wolftatzen-Logos auf stilisierte Pfotenabdrücke von Wölfen, Katzen u. ä. ausweiten. Mit Jack Wolfskin vergreift sich wiedermal eine weltweit agierende und sich selbst für integer [...]
Am 19. Oktober 2009 um 09:10 Uhr
[...] hier nochmal der direkte link zu werbeblogger, die den ganzen Wahnsinn wunderbar zusammenfassen und kommentieren [...]
Am 19. Oktober 2009 um 09:13 Uhr
[...] ist das Logo des Herstellers und markenrechtlich geschützt. Beim Werbeblogger findet sich ein umfassender Beitrag mit den wesentlichen Fakten und den bereits zahlreichen Reaktionen. Wieder einmal zeigt sich, wie schnell man im „rechtsfreien Raum Internet“ Post vom Anwalt [...]
Am 19. Oktober 2009 um 09:24 Uhr
Die führen sich ja auf wie ein Elefant im Porzellanladen!
Am 19. Oktober 2009 um 09:34 Uhr
Nur weil die einmal gegen die TAZ gewonnen haben (deren Pfote war aber auch verdammt ähnlich), meinen die, die kommen mit jeder Pfotendarstellung durch?
Ich für meinen Teil werde es darauf ankommen lassen! Schon allein, weil wir von unseren Produzenten genug Produkte mit Katzenpfoten haben. Soll ich jetzt alle Mila-Produkte rauswerfen? Nix da!
Die Pfote als Symbol gehört nunmal zum jeweiligen Tier, denn schon im Kindergarten lernten wir die verschiedenen Tiere anhhand Ihrer Abdrücke zu unterscheiden. Nur JW kann das offensichtlich nicht.
Ich glaube nicht, dass ein/e Richter/in sich auf solche Machenschaften einlässt.
Am 19. Oktober 2009 um 09:44 Uhr
Evtl. sollte man in Betracht ziehen JW wegen ihres Internetauftritts abzumahnen. Und JW hat ja schon vorgemacht, dass man bei derartigen Abmahnungen ca. das Hundertfache des Produktwertes ansetzt, wären beim Internet dann wohl einige Fantastilliarden …
Manchmal fragt man sich wirklich, ob die Firmen keine PR-Berater haben bei denen die Rechtsabteilung nachfragen muss, bevor die auch nur ein Schreiben abschicken darf.
Und da in unserer Gesellschaft Firmen offensichtlich ausschließlich durch finanziellen Schaden lernen, ist Kaufstopp und dessen Kommunikation an alle bekannten dann wohl die einzig gangbare Variante …
Am 19. Oktober 2009 um 09:51 Uhr
[...] ich denke ähnlich wie Ralf Schwartz, der im Werbeblogger [...]
Am 19. Oktober 2009 um 09:53 Uhr
eine Klage ist auch eine Art zu werben. Ob positiv ist eine andere Frage. Wünsche jedenfalls den Angeklagten heile rauszukommen.
Am 19. Oktober 2009 um 10:17 Uhr
[...] die allermeisten finde auch ich es völlig überzogen, einige kreative Eigenbrötler mit Abmahnungen zu drangsalieren, während vermutlich alle großen Unternehmen ungeschoren davonkommen. Ein [...]
Am 19. Oktober 2009 um 10:33 Uhr
Na, dann sollten die Jack Wolfskin doch gleich mal die Frau Shakira (shakira.com/) verklagen. die hat eine Tatze ja scheinbar zum Teil der CI vom neuen Album erhoben.
Am 19. Oktober 2009 um 10:34 Uhr
Es muss endlich aufgeräumt werden mit diesem Abmahnwahnsinn
hier werden doch Fairness und der gesunde Menschenverstand ad Absurdum geführt,ich drücke allen Betroffenen die Daumen
und wünsche J W die eine oder andere Erleuchtung
Am 19. Oktober 2009 um 10:42 Uhr
[...] Usancen bringen natürlich netzpolitik.org und werbeblogger.de auf den Gedanken, dies zu thematisieren und zur Diskussion zu stellen. Die breite Resonanz, auch in [...]
Am 19. Oktober 2009 um 10:43 Uhr
[...] \ von DMN \ 0 Kommentare Wie peinlich. Jack Wolfskin ist auf den Abmahn-Zug aufgesprungen und mahnt Mitglieder der Bastelcommunity DaWanda ab, da gewisse Designs “identisch” oder “hochgradig [...]
Am 19. Oktober 2009 um 10:52 Uhr
…steht hoffentlich morgen alles in der TAZ(e) damit die wolfshäute endlich was auf die pfoten äh tatzen kriegen…
Am 19. Oktober 2009 um 10:52 Uhr
[...] Tierpfotenabdrücke zu verwenden, das musste auch schon die TAZ erfahren. Jetzt hat es laut Werbeblogger auch ein paar kleine Pfotenträger ohne Rechtssabteilung erwischt. Ich war eine [...]
Am 19. Oktober 2009 um 11:02 Uhr
Vor allem ist es doch echt lächerlich, wenn mans ich mal anschaut, wie es damals eigentlich da zu gekommen ist.
Echt blöd, dass de TAZ sich das nicht hat regiestrieren lassen.
Habe hier vor einiger zeit mal die Geschichte der Logoentwicklung runter geschrieben!
logolook.de/2009/09/...
Am 19. Oktober 2009 um 11:09 Uhr
[...] Tierpfotenabdrücke zu verwenden, das musste auch schon die TAZ erfahren. Jetzt hat es laut Werbeblogger auch ein paar kleine Pfotenträger ohne Rechtssabteilung [...]
Am 19. Oktober 2009 um 11:12 Uhr
Julia Baumann, Pressesprecherin von Jack Wolfskin ist ja laut ihrem Xing-Profil Expertin für: “Krisenkommunikation, Krisenmanagement, Issues Management, Corporate Social Responsibility, Brand- und Marketing PR, Marketing-Kommunikation, integrierte Kommunikation”
Mal sehen was da in den nächsten Stunden kommt.
Am 19. Oktober 2009 um 11:15 Uhr
[...] Plattform dawanda entsprechend ab. Bei Jack Wolfskin hat offenbar niemand mit einem solch heftigen Aufschrei in der Netzgemeinde gerechnet. Ich schätze mal der Imageschaden dürfte nun weitaus größer sein, als der [...]
Am 19. Oktober 2009 um 11:26 Uhr
Tja, meine JW-sachen werden nun erstmal gaaanz nach hinten in den Schrank gehängt – Pfote drauf!
Am 19. Oktober 2009 um 11:38 Uhr
Jack Wolfskin ist für mich als Outdoor-Fan von nun an “tabu” – ich bin gespannt wie meine Kletter-Kollegen darauf reagieren. Die Firmen heutzutage scheinen auch zu denken sie könnten wie sie wollen – sie sollten dabei nur nicht vergessen wer die Grundlage des Erfolges darstellt – die Kunden! Traurig.
Am 19. Oktober 2009 um 11:39 Uhr
Wie lächerlich. Ich besitze seit fast 15 Jahren ausschließlich Rucksäcke der Firma JW. Da waren auch immer die Tatzen drauf. Werd ich jetzt abgemahnt weil ich JW nicht gefragt hab ob ich die öffentlich zur Schau stellen darf? Ungefähr dieselbe Logik…
Am 19. Oktober 2009 um 11:42 Uhr
Hi,
ihr solltet nicht ins Gästebuch von Jack Wolfskin schreiben,
sondern die E-mails an die Geschäftsführung von Jack Wolfskin:
Hr. Manfred Hell senden.. (evtl. vorname_nachname@dom...
viel erfolg.
Am 19. Oktober 2009 um 11:49 Uhr
Da macht sich der Werbesongtext von Jack Wolfskin gleich wieder richtig bemerkbar. Der Titel heißt “Devil in the Details”. Und Jack Wolfskin beweißt damit, meiner Meinung nach, als einizges, dass es stimmt was sie über sich und ihre Kunden singen lassen. “.. the Future is a muscle you don’t have.. ”
Es gibt übrigens ein OpenSource CRM System Namens Vtiger welches ebenfalls ne Tatze als Logo nutzt, müssen die jetzt auch weg? Oder würde so ein Tiger auch einen Wolf fressen können?
Ich hab mir ganz schnell nen Ersatz ausgedacht. Dagegen kann der Wolfskin eigentlich nix mehr sagen. Und es drückt aus, auf was das ganze wohl nicht mehr passt.
werbespotter.de/kuhh...
Liebe Weltkonzerne, lasst doch auch kleinen und kleinst Unternehmungen ne Chance. Kümmert euch doch lieber erstmal um Massenhafte Raubkopien aus China oder so was. Die schaden euch deutlich mehr, als die Verwendung von Tatzen auf anderen Textilien. Gerade wenn ihr selbst euer Logo bei der Natur abgekupfert habt.
Am 19. Oktober 2009 um 11:52 Uhr
Nicht nur bei Dawanda, auch bei Spreadshirt hat JW schon vor Monaten begonnen sein Abmahn-Unwesen zu treiben.
Seit dieser Zeit wird von mir und meiner Familie (immerhin mit “Anhang” 12 Leute, darunter 5 Pfadfinder) nichts mehr bei JW gekauft. Ich hoffe, speziell bei den Pfadfindern schliessen sich da noch viele an.
Am 19. Oktober 2009 um 11:58 Uhr
Ich finde die JW- Klamotten erstklassig in Qualität und Design. Und ich habe keine Lust auf minderwertige Artikel “reinzufallen”.
Hat sich schon mal jemand überlegt, wie schwer es ist, ein Label erfolgreich am Markt zu platzieren?
Abhmahnung hat immer zwei Seiten. Viele Abmahnungen sind schwer nachvollziehbar, sicher.
Aber hier liegt in meinen Augen Verwechselungsgefahr vor. Und so verstehe ich den Negative- Hype in den Blogs nicht: ich will auch nicht, dass einer mit meinem eigenen Firmenlabel Kunden abzockt und meinen Ruf ruiniert. Es geht um meine Arbeit, mein Standing am Markt und mein Image, damit der Kunde weiss, dass er hinter dem Label eine entsprechende Qualität erwarten kann.
Das hat weder etwas mit vermeintlicher Fairness oder Menschlichkeit zu tun, noch mit falsch verstandener Toleranz – es geht um die Existenz meines Unternehmens und um die Arbeitsplätze der Mitarbeiter. Es geht nicht darum, ein paar kleine imitierende Krauter ohne eigene Ideen am Leben zu erhalten,. die sich an den Früchten meiner Arbeit bedienen wollen.
Wenn also die Imitiatoren eine finanzielle Garantie für wegbrechende Arbeitsplätze bei JW übernehmen und ebenso Geld für die Mängel an Waren, die aus minderer Qualität bei Herstellung emanieren bereitstellen, dann kann JW auf die Abmahnung verzichten, sofern auch der entgangene Gewinn ersetzt wird.
Wenn ich ein Auto kaufe, auf dem VW, Opel, BMW oder Mercedes draufsteht, dann will ich auch, dass VW, Opel, BMW oder Mercedes “drinsteckt” bzw. dahintersteckt. Oder?
Am 19. Oktober 2009 um 12:01 Uhr
Auch ich hab deinen Bericht verlinkt und hoffe dass JW sich besinnt!
Zudem fragt man sich welches Motiv als nächstes kommt und wer JW als Beispiel folgt um auch so an Geld zu kommen???
Am 19. Oktober 2009 um 12:06 Uhr
@ The Zonk :
Wenn du einen Mercedes produzierst kannst du aber nicht die Sternwarte Bochun sowie alle Weihnachtsartikelhersteller verklagen, da sie auch einen Stern in ihrem Logo haben!
Wenn du die Sachlage richtig verfolgen würdest, so würdest du feststellen, das die Waren von JW nichts gemein haben mit den Dingen der abgemahnten Personen!
Noch nicht mal die Form des Firmenlogos wurde annähernd übernommen!
Am 19. Oktober 2009 um 12:12 Uhr
Nachdem was ich so gehört habe sind die Zeiten in denen Jack Wolfskin Klamotten gleichbedeutend mit wirklich guter Qualität sind auch schon länger vorbei. Keine Ahnung ob das so stimmt, aber jetzt werde ich da genau so einen großen Bogen drum machen wie um Jako, Vodafone und anderen zwielichtigen Firmen.
Am 19. Oktober 2009 um 12:13 Uhr
Klar muss es einen gewissen Markenschutz geben, aber wo bitteschön ist denn eine Verwechselungsgefahr bei dem Top mit den Pfoten aus Strasssteinen??? MIT einer Katze daneben???
DAS kann man doch nicht mehr ernst nehmen!
Ich als Grafikerin finde die heutige Entwicklung sehr erschrekend. Muss ich jetzt jedesmal das gesamte Netz absuchen bevor ich anfangen kann zu arbeiten? Muss ich mir nach jeder erstellten Grafik Sorgen machen? Das ist doch XXXXX!
Ich hoffe dass durch das Ganze – so negativ es ist – endlich mal was bewegt wird. Dass wir wieder Goldfisch, Glückspilz, Frau, Rock usw… auf unsere T-shirts schreiben dürfen. Wie lange muss es noch so weitergehen? Wann platzt endlich die Blase? Wann?
LG, Cat
Am 19. Oktober 2009 um 12:20 Uhr
@The Zonk:
Betr. Produktqualität: es gibt etlich Anbieter die in Qualität und Design nicht hinter JW zurückstehen (nenne mal als Beispiel Northface, Fjällräven). JW hat sich nicht so sehr über die Qualität ihrer Produkte als Marktführer etabliert sondern eher über geschicktes Marketing. Und ja, dazu gehört auch das Firmenlogo was bei vielen Menschen positive Assoziationen weckt. Ich will die JW-Produkte nicht dissen, schlecht sind sie wirklich nicht und ich habe auch einige. Aber es gibt Vergleichbares am Markt, und positive Assoziationen werden durch eine solche Aktion leicht ins Gegenteil verkehrt.
Betr. Ähnlichkeit der abgemahnten Tatzen: Äh, hallo, hast Du Dir den Artikel und Links mal durchgelesen? Die beanstandeten Tatzen sehen vollkommen anders aus (sind bspw. Katzen- statt Wolfspfoten), eine Verwechslungsgefahr ist nicht im Geringsten gegeben. Wenn diese Produkte beanstandet werden, wo hört das dann auf? Darf man eine Bärentatze abbilden? Einen Menschenfuß? Eine Hühnerkralle?
Und Du verkennst vollkommen worum es hier im Grundsatz geht. Klar kann JW finden das die eine oder andere Abbildung im Netz ihr Markenrecht verletzt. Aber dann den (offensichtlich nicht im großen Stil Handel treibenden) Produzenten gleich ~1000,- abnehmen zu wollen ist eine Frechheit, da kann man ja wohl vorher mal höflich nachfragen. Aber Nachfragen bringt den Anwälten natürlich nicht soviel Geld. Legal ist das Abmahnen, keine Frage (wobei sie in diesem Fall mMn vor Gericht verlieren werden). Legal ist aber auch eine Firma wegen solchen Aktionen Scheisse zu finden und nie wieder bei ihnen zu kaufen. Was hiermit (bei mir) geschehen ist.
Am 19. Oktober 2009 um 12:20 Uhr
Insgesamt echte 24 Pfoten leben in meinem Haushalt. Was ansonsten so an Pfotenmotiven in unserem Haus zu finden ist, ist fast nicht zählbar. Diese bösen, bösen Motive finden sich auf Tassen, Decken, Socken, Schulheften, Keksdosen, Haargummis, Ohrringen….und und und…
Bietet man sie allerdings auf zwei kleinen Taschenspiegeln bei Dawanda an, dann sollte man sich warm anziehen… ich rate in diesem Fall zu einer guten Outdoorjacke von Fjäll Räven oder Mammut.
Wir als Hundebesitzer, die auf gute Outdoorbekleidung angewiesen sind ( ehemals Stammkunden von Jack Wolfskin) werden in jedem Fall in unserem Verein, in den Hundeforen und auf unseren Hundespaziergängen von diesem traurigen Fall brerichten.
Am 19. Oktober 2009 um 12:24 Uhr
[...] Werbeblogger.de über den Fall Share and Enjoy: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können. [...]
Am 19. Oktober 2009 um 12:29 Uhr
[...] sinnvoll einige Zusatzeinnahmen im hohen dreistelligen Bereich einzufahren. Und ganz ehrlich, wen interessiert schon die schlechte Publicity? Ich finde es auf jeden Fall großartig, denn dank des simplen [...]
Am 19. Oktober 2009 um 12:50 Uhr
[...] Hier ist der Artikel zu finden. [...]
Am 19. Oktober 2009 um 12:54 Uhr
[...] Hier kann man mehr dazu lesen …. [...]
Am 19. Oktober 2009 um 12:58 Uhr
[...] Was jetzt geschieht Die Handarbeiterinnen (es betraf wirklich nur Frauen) veröffentlichten diese Bescheide und fragen umher, ob noch weitere solche Zahlungsaufforderungen erhalten hatten. Ja, hatten sie. Es wurde auf Twitter veröffentlicht. Im Dawanda-Forum füllt das Thema bereits über 40 Seiten. Deutschlands Top-blog netzpolitik.org griff das Thema auf. Die Abmahnkeule macht rasend schnell im Internet die Runde. Beim Werbeblogger könnt ihr nachlesen, was gerade geschieht. [...]
Am 19. Oktober 2009 um 13:00 Uhr
[...] Ganze in naher Zukunft auch in den Printmedien aufgegriffen werden. Was ist geschehen? Hier eine Zusammenfassung. Jack Wolfskin hat fleißig Abmahnungen verschickt. Es geht um das “Pfoten-Designs” Logo. Schon [...]
Am 19. Oktober 2009 um 13:01 Uhr
Oh dann muß ich mal schnell in die Stadt ,Schuhe kaufen für die 40 Pfötchen hier ,sonst wirds teuer wenn die das rauskriegen
Ne mal im Ernst ,die spinnen doch .Ich werde da auch nichts mehr kaufen und an meiner Jacke die Pfötchen abmachen.
mann kann auch alles übertreiben
Am 19. Oktober 2009 um 13:15 Uhr
[...] sich dadurch den Zorn der Online-Welt zugezogen. Eine Übersicht der Folgen findet sich etwa beim Werbeblogger. Dass es fatale Folgen haben kann, wenn ein Unternehmen keine Social-Media-Strategie hat, zeigt [...]
Am 19. Oktober 2009 um 13:23 Uhr
[...] unschönen Aktionen brachten werbeblogger.de, netzpolitik.org, markenmagazin.de auf den Gedanken, seriös darüber zu berichten und zur [...]
Am 19. Oktober 2009 um 13:26 Uhr
[...] private Händler saftig abgemahnt. Wer den ganzen Vorfall lesen möchte, macht das am besten beim Werbeblogger. Ich erwähne es eben nur, um kurz meine Meinung kundzutun: Die rechtliche Seite ist die Eine, die [...]
Am 19. Oktober 2009 um 13:28 Uhr
[...] [...]
Am 19. Oktober 2009 um 13:31 Uhr
Nach Angaben der Pressestelle (Frau Fischer)von Jack Wolfskin wird noch heute eine Presseerklärung erscheinen. Diese soll auch auf der Website der Herstellers veröffentlichtr werden.
Nach Angaben von Frau Fischer sollen die Abmahnungen nicht eingestellt werden. Sie bittet auch darum, von Protestaktion in und vor den Geschäften abzusehen.
Am 19. Oktober 2009 um 13:32 Uhr
… und jeden Tag wird’s einer mehr. Nr. 6: 755,80€
Am 19. Oktober 2009 um 13:41 Uhr
…ich sehe es schon kommen… JW bleibt hart. Bloß nicht einlenken…bloß nicht im Unrecht sein… *seufz*
Es ist und bleibt lächerlich. Aber ab jetzt wird es nur noch peinlich…
Am 19. Oktober 2009 um 13:44 Uhr
…man müsste hinterher noch zugeben dass man sich schon bei der Abmahnwelle im Frühjahr geirrt hat? Hm? ;)
Am 19. Oktober 2009 um 14:09 Uhr
Vielleicht hat die Sache ja ein Gutes und es wird endlich mal diese schreckliche Diddl-Maus von Walt Disney abgemahnt.
:-)
Am 19. Oktober 2009 um 14:13 Uhr
Ich habs immer gewusst.
Jack Wolfskin ist fürn Ar**h
tinyurl.com/wskin
Am 19. Oktober 2009 um 14:14 Uhr
[...] Abmahn-Brigade schlägt wieder zu. Zu lesen beim Werbeblogger. Mit Jack Wolfskin vergreift sich wiedermal eine weltweit agierende und sich selbst für integer [...]
Am 19. Oktober 2009 um 14:22 Uhr
[...] mache mir seit dem Wochenende Gedanken über diesen Vorfall. Wie er bei Werbeblogger.de zu lesen ist. Jack Wolfskin mahnt, wohl wild um sich herum alles ab was eine Tatze auf Kleidung [...]
Am 19. Oktober 2009 um 14:30 Uhr
die betroffenen tun mir so leid.
ich wünsche euch starke nerven und haltet durch.
die firma hat an mir noch nicht 1 cent verdient und nun erst recht nicht mehr.
Am 19. Oktober 2009 um 14:36 Uhr
[...] Werbeblogger: Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst! Abgelegt unter: Allgemein — Earlchaos @ 14:25 via werbeblogger.de [...]
Am 19. Oktober 2009 um 14:47 Uhr
Tausch doch Deinen Avatar gegen ne Tatze aus.
Am 19. Oktober 2009 um 15:06 Uhr
Gern geschehen, ein kleines Style Stament: twitpic.com/m4cnz
Am 19. Oktober 2009 um 15:18 Uhr
[...] größer und zeigt durch die Kommunikationskanäle wie Blogs, youtube, twitter, facebook Wirkung. (Jack Wolfskin (19.10.2009), Jako (02.09.2009), Vodafone (11.07.2009) ) Die Erwartung Verstanden zu werden und die [...]
Am 19. Oktober 2009 um 15:23 Uhr
[...] will dazu nicht viel schreiben, Werbeblogger hat diese Blamage schön [...]
Am 19. Oktober 2009 um 15:31 Uhr
[...] ganz Geschichte finden Ihr hier beim werbeblogger den ich gerne mit dem Link unterstütze. Ich jedenfalls rate allen davon ab Produkte solcher [...]
Am 19. Oktober 2009 um 15:38 Uhr
[...] Via Werbeblogger [...]
Am 19. Oktober 2009 um 15:39 Uhr
ich wische dann jetzt lieber mal jeden Morgen die Pfotenabdrücke von der Nachbarskatze von meinem Auto
Am 19. Oktober 2009 um 15:46 Uhr
ich sag nur: TNF!
Am 19. Oktober 2009 um 15:51 Uhr
[...] Oktober 19, 2009 Jack Wolfskin befindet sich nach Ansicht von PR-Blogger Klaus Eck, Spezialist für Reputationsmanagement, in der öffentlichen Abmahnfalle. Selber Schuld! „Eigentlich war alles ganz eindeutig, zumindest aus der Sicht des Outdoor-Markenartiklers Jack Wolfskin, der seine Markenrechte gefährdet sah und deshalb gegenüber Dawanda und einige der Dawanda-Mitglieder seine Rechte in Anspruch nahm“, so Eick. Doch dann mehrten sich einflussreiche Stimmen im Netz, die den Goliath Wolfskin an den Online-Pranger stellten. So schreibt Ralf Schwartz im Werbeblogger: [...]
Am 19. Oktober 2009 um 15:58 Uhr
[...] weniger technischer Natur, sondern eher in Sachen Kommunikation und Issues Management. “Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst!“ raunt es durch die Werbebloggersphäre. Von dort aus zum Blog netzpolitik.org, schnell zum [...]
Am 19. Oktober 2009 um 16:02 Uhr
[...] Outdoorausrüster skandalöse Abmahnungen verschickt. Wer mehr darüber lesen will siehe beim Werbeblogger, der Waschküche oder auch beim [...]
Am 19. Oktober 2009 um 16:08 Uhr
Einfach nur lächerliche diese Aktion um die allgemeine Tatze. Ich verstehe in solchen Momenten einfach die Welt nicht mehr. “Leben und leben lassen” oder?
Am 19. Oktober 2009 um 16:12 Uhr
[...] weniger technischer Natur, sondern eher in Sachen Kommunikation und Issues Management. “Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst!“ raunt es durch die Werbebloggersphäre. Von dort aus zum Blog netzpolitik.org, schnell zum [...]
Am 19. Oktober 2009 um 16:15 Uhr
[...] diskutierten direkt Betroffene auf dem Dawanda-Forum, dann schalteten sich bekannte Blogs wie werbeblogger.de und netzpolitik.org in die Diskussion ein. Doch mit dem Einstieg bekannter Influencer wie dem [...]
Am 19. Oktober 2009 um 16:18 Uhr
Jack Wolfskin und die Abmahnungen……
Sehr interessante Beiträge gibt es hier… unbedingt reinschauen:Werbeblogger.de Jack Wolfskin eröffnet den AbmahnherbstTaz: Wenn die Wildnis abmahnt…
Am 19. Oktober 2009 um 16:23 Uhr
[...] mir über den aktuellen “Zwischenstand” im Zusammenhang mit den bei Dawanda durch Jack Wolfskin abgemahnten Nutzern Auskunft [...]
Am 19. Oktober 2009 um 16:29 Uhr
… und nun gibt es auch einen Spiegel online Artikel …
spiegel.de/netzwelt/...
Am 19. Oktober 2009 um 16:33 Uhr
Als regelmäßiger taz-Leser und Outdoor-Begeisterter hatte ich bislang eine gut gepflegte Abneigung gegen dieses Unternehmen – schlechte Produkte stimmten mit meiner negativen Wahrnehmung des Unternehmens überein. Ab jetzt kann mir Herr Hell und Co. wirklich gestohlen bleiben! Bastler, bastelt weiter!
Am 19. Oktober 2009 um 16:38 Uhr
[...] Wer noch mehr nachlesen will, kann dies z.B. auch hier tun. [...]
Am 19. Oktober 2009 um 16:45 Uhr
Ist so oder so out und meiner Meinung nach was für walkende Omis und Opis(nichts gegen diese Gruppe von Menschen, jedem seine Marke). Mit den Klamotten, rennt man eh nur rum wie ne große Reklametafel obs JW, Vaude, The North Face oder welche Firma auch immer is … ich bevorzuge Klamotten ohne jeden Aufdruck.
Am 19. Oktober 2009 um 16:50 Uhr
[...] und jeden ab, der sich auch nur im Entferntesten an ihrem Logo, der Pfote, bedient. Lest hier und hier für mehr [...]
Am 19. Oktober 2009 um 16:59 Uhr
Man sehe sich auch mal die grauslig „gestaltete“ Seite der Eigentümer von JW an: Quadriga-Capital. Firmenlogo sieht aus wie ein Mix eines Sportartiklers und Brandenburger Tor, ein weiteres Element nach SPD-Logo, fast ein Quadrat … Und JW ist das taz-Logo. Registrierung hin oder her, die taz hat das Logo entwickelt und verwendet es seit über 30 Jahren.
Zum Glück hat der Verbraucher die Wahl!
Am 19. Oktober 2009 um 17:05 Uhr
Das Grundübel dieses Wahns ist das Markenrecht, das gründlichst überarbeitet gehört.
Erstens: Our language is not for sale.
Zweitens: Zeichen und Grafiken die seit langem in verschiedener Form benutzt werden und deren Urheber oft nicht mehr feststellbar sind, können nicht privatisiert werden.
Drittens: Der Wahn wird solange weitergehen, solange die Betroffenen zu Staatsgläubig sind und meinen strammstehen zu müssen wenn sie Anwaltspost bekommen. Wenn sich die Mehrheit weigern würde zu zahlen, dann hätte die Justiz ein Problem.
Am 19. Oktober 2009 um 17:06 Uhr
[...] Outdoor-Bekleidungsstücken” sollte man mehr Sachverstand erwarten. Weitere Details unter werbeblogger.de. [...]
Am 19. Oktober 2009 um 17:15 Uhr
Hallo,
vielen Dank für den Artikel – jetzt kenn ich wieder eine weitere Marke, die ich in Zukunft MEIDEN werde!!
Gruss,
Der Verweigerer
Am 19. Oktober 2009 um 17:18 Uhr
[...] schon, denn Jack Wolfskin eröffnet laut werbeblogger den [...]
Am 19. Oktober 2009 um 17:19 Uhr
Nr 7. – 603,70 €
Am 19. Oktober 2009 um 17:22 Uhr
Das habe ich gerade an JW geschrieben:
—
Guten Tag,
ich habe soeben bei Spiegel Online über ihr Abmahn-Verhalten gegenüber nicht professionellen Hobby-Handarbeitern gelesen. Wenn Sie die Reaktion jüngerer, internetaffiner Generationen in vergleichbaren Zusammenhängen verfolgt haben (bspw. “Jako” vor einigen Wochen) sollte ihnen aufgefallen sein, dass ein agressives Abmahnverhalten einen massiven Imageschaden hervorrufen kann. Ich werde nun bspw. ganz sicher auf Alternativen bei der nächsten Anschaffung eines Rucksacks zurückgreifen. Sie können sich sicher sein, dass die meisten ihrer Kunden, die genauso denken, nicht wie ich ihren Unmut äußern, sondern schlicht andere Produkte erstehen. Warum schreiben sie nicht – wie von SpOn vorgeschlagen – einfache Briefe statt Abmahnungen? In 97% der Fälle wäre ihr Problem wohl gelöst gewesen, ohne den Groll der Weblogs auf sich zu ziehen…
Mit freundlichen Grüßen,
Hendrik G.
P.S.: Bitte speichern Sie keinesfalls meine Adressdaten in ihren Datenbanken. Die Emailadresse ist von Ihnen einzig für eine Antwort auf diese Nachricht zu benutzen und danach umgehend zu löschen.
Am 19. Oktober 2009 um 17:25 Uhr
Unverschämt! Zumal das Logo schon in den 70ern von der taz verwendet wurde die sich aber keine (klar, als linke Zeitung) Markenrechte gesichert hat und dafür später auch von JW abgemahnt wurde und keine Klamotten mit ihrem Logo verkaufen darf.
Ich finde das so unverschämt, dass ich mir sicher keine JW Klamotten mehr kaufen werde (und auch keine Rucksäcke oder irgendwas)
Irgendwo reicht’s !!
Am 19. Oktober 2009 um 17:29 Uhr
Jack Wolfskin hat einen treuen Kunden weniger – ich hoffe, dass der Konzern den Käuferschwund mit den überzogenen Abmahngebühren wettmachen kann, denn ich gehe nicht mehr mit einer Jacke, auf der DIESES Tatzensymbol prangt, auf die Straße, in die Berge oder auch nur den Müll runterbringen.
Am 19. Oktober 2009 um 17:34 Uhr
[...] zu den Abmahnungen von Dawanda-Usern durch den Outdoorausrüster Jack Wolfskin. Zum einen eine Zusammenfassung der Ereignisse vom Wochende, zum anderen hat Werbeblogger Roland Kühl-v.Puttkamer heute Nachmittag mit Claudia Helming, [...]
Am 19. Oktober 2009 um 17:40 Uhr
[...] werden nun mehrere Personen, auch welche, die Katzenpfoten, nicht Wolfspfoten, anbieten abgemahnt. Der Werbeblogger schreibt: Wie unsicher muss sich ein Jack Wolfskin fühlen, um gegen diese Damen Abmahnungen zu [...]
Am 19. Oktober 2009 um 17:42 Uhr
Und ich habe das an die Krisenmanagerin von JW geschrieben:
“Sehr geehrte Frau Metz,
muss sich unser Hund Emmy jetzt Sorgen machen? Sie hinterlässt leider haufenweise Pfotenabdrücke (sogar auf Stoff!!!). Sind wir verpflichtet diese unverzüglich zu entfernen, um eine Markenrechtsverletzung und den dadurch resultierenden Schaden an der Marke “Jack Wolfskin” zu verhindern? Ihr Laden soll ja recht “hemdsärmelig” bei der Durchsetzung eigener Interessen vorgehen. Und so eine Kostennote ist ja auch nicht ohne! Besonders für einen armen Hund!
Beste Grüße”
Ich drücke allen Abgemahnten die Pfoten!
Am 19. Oktober 2009 um 17:43 Uhr
Ich habe Euch mal schön angelinkt, das ihr auch gut gefunden werdet.
Kann nur diesen MarkenAbmahnScheiss -andere Branche- nicht mehr ertragen. Habe auch fast täglich damit zu tun.
Am 19. Oktober 2009 um 17:47 Uhr
Ich hätte da noch einen Tipp für JW und seine Abmahner:
In freier Wildbahn laufen wirklich viele Mädels rum, die sich Tatzen auf diverse Körperteile haben tätowieren lassen. Mit der Aufforderung, diese Tatzen entfernen zu lassen, könnte die Imagekampagne bestimmt noch mehr an Schwung gewinnen.
Am 19. Oktober 2009 um 18:02 Uhr
Hallo,
ich schließe mich den Bloggern an und habe auch einen Artikel über diesen Abmahnschwachsinn veröffentlicht: blogvonbalrog.blogsp...
Ich dachte, dass nach dem Dilemma von der Firma Jako und dem Blog vom Trainer Baade eine Einsicht eingekehrt wäre und dass die Firmen kapiert hätten, dass diese Abmahnung mittlerweile meist nach hinten los gehen. Dem scheint nicht so….
Ich hoffe, dass JW ihre Abmahnungen zurück zieht und sich entsprechend entschuldigt…..
LG vom Jürgen
Am 19. Oktober 2009 um 18:04 Uhr
Finde es gut das auf solch ein Vorgehen hingewiesen und die Macht vom Web genutzt wird.
Als Verbraucher können wir allerdings auch handeln und einfach andere Outdoor-Artikel kaufen.
Anbieter gibt es ja genug
Am 19. Oktober 2009 um 18:06 Uhr
Ist Jack Wolfskin etwa pleite?
Schliesslich kann man mit Abmahnungen ordentlich Geld verdienen und wem das Wasser bis zum Hals steht…
Aber gut, dass ich jetzt weiss, wessen Klamotten ich nicht kaufen werde!
Am 19. Oktober 2009 um 18:07 Uhr
Will hier nur mal meine Meinung kundtun.
Mit dieser Aktion schadet sich Jack Wolfskin definitiv selber. In mir haben sie dadurch schon den ersten Idealkunden* verloren. Punkt aus Ende! Auch wenn ich nur eine Person bin, diese Nachricht wird sich vor allem bei der Stammkundschaft herumsprechen und ich bin sicher dass ich nicht der einzige bleibe.
* Wander-, (Eis-)Kletter-, Islandfan
Am 19. Oktober 2009 um 18:09 Uhr
[...] JACK!!! [...]
Am 19. Oktober 2009 um 18:12 Uhr
Und jetzt findet sich auch das noch:
Süddeutsche Zeitung vom 30. Juni 2007.
Zitat: «Die ganz harten Weichspülerinnen
Rechtsradikale Frauen: Weiblich, smart, extrem …
… Stella Palau erscheint zum Gespräch in Cordhose und Jack-Wolfskin-Hemd, …» Zitat Ende
sueddeutsche.de/poli...
Was kommt eigentlich noch, nach der Tatzenabmahnerei? Dürfen Wolf, Wolfs, Skin, Olf usw. nicht mehr verwendet werden? …
Am 19. Oktober 2009 um 18:43 Uhr
So, Focus ist jetzt auch dabei. Mal sehen, wann die FAZ und Bild nachziehen.
Dann wäre der unternehmenskommunikative Supergau wohl perfekt.
Am 19. Oktober 2009 um 18:46 Uhr
@sixtus: An Abmahnungen verdienen nur Rechtsanwälte, nicht die Firmen, die sie in Auftrag geben.
Und ich hoffe, dass endlich mal ein Unternehmen den Mut hat und versucht, seine Ansprüche vor Gericht klären zu lassen – und nicht wieder vor dem Online-Mob kuscht.
Am 19. Oktober 2009 um 18:54 Uhr
[...] hat mit Hinweisen und Dialogen ebenso wenig zu wie mit einem halbwegs gesunden Rechtsverständnis. Der Werbeblogger hat die ganze Geschichte, die nun von SpOn aufgegriffen [...]
Am 19. Oktober 2009 um 19:04 Uhr
[...] vom Jack Wolfskin Fail gehört, der ganz aktuell die Runde macht in diversen Foren und Weblogs? Auf Werbeblogger.de gibt es so ziemlich alles, was man dazu wissen muss. Danke, Roland, für diese exzellente Arbeit! Ganz knapp: Jack Wolfskin hat diverse, kleine [...]
Am 19. Oktober 2009 um 19:17 Uhr
Noch kurz ’ne Idee, wie wir diese abgrundtief verrottete Brut raubmordkillerspielender Markenpiraterievergewaltiger endlich eingenordet kriegen: Weg mit diesen Moral und (vor allem) Umsatz gefährdenden Lakritz-Katzenpfötchen! Wehret den Anfängen – wer heute nascht, schädigt schon morgen ungehemmt die Plasteklamottenindustrie!
Kreativer Umgang mit der Realität sollte bestraft werden. Eins auf die Pfoten.
Am 19. Oktober 2009 um 19:25 Uhr
@Günther (17.Okt 21:34)
ich habe zum Gästebuch hierzu im Lawblog-Kommentar #1 gepostet:
lawblog.de/index.php...
Fragwürdige Praxis, wie die ihr Gästebuch umsetzen:
Auf der Startseite des JW-Gästebuches (jack-wolfskin.com/desktop…aspx/tabid-105/" steht: “Ihre e-Mail Adresse wird selbstverständlich nur verwendet, um Ihnen ggf. auf Ihre Fragen antworten zu können.
”
Auf der Gästebuch-Kontaktformular-Seite steht dann:
“Durch Anklicken dieser [Pflicht-] Schaltfläche erkläre ich mich damit einverstanden, dass die von mir übermittelten persönlichen Daten (Name, Anschrift, Email-Adresse) von der Jack Wolfskin GmbH & Co. KGaA erhoben, verarbeitet und/oder genutzt werden dürfen.”
Und hat man einen Gästebucheintrag abgeschickt heißt es:
“Vielen Dank für die Bestellung des JW-Newsletters”
Wer hindert dich daran, irgendeine Phantasie-Emailaddresse anzugeben – die prüfen doch sowieso vor VÖ und werden das nicht veröffentlichen.
Am 19. Oktober 2009 um 19:30 Uhr
Dann muß jeder, der einen Hund hat, Angst haben, dass wenn der
durch frischen Beton oder Schlamm rennt, das Herrchen oder das
Frauchen mit einer Abmahnwelle made by JW zu rechnen hat!
Am 19. Oktober 2009 um 19:34 Uhr
@jürgen
da liegst Du leider falsch, bei Abmahnungen kassiert der Auftrag-geber mit; die Anteile werden zuvor abgeklärt. JW wird schon etwas Taler kassieren; wird nicht ausreichen für den Umsatzeinbruch und das schlechte Image. Etwas verrechnet ist auch falsch. Viel Spaß beim ausbleibenden Weihnachtsgeschäft.
Am 19. Oktober 2009 um 19:39 Uhr
Hallo!
Das heißt jetzt, ich muss meine pinken Pfoten von meiner Homepage nehmen, sonst tobt der Wolf, oder was?!?!
Der Kerl sollte für sein Logo lieber ne Meise nehmen ey
Am 19. Oktober 2009 um 19:41 Uhr
Jack Wolfskin und der Abmahnwahnsinn…
tweetcount_url=”;tweetcount_title=”;tweetcount_src=’RT @DerFlieger’;tweetcount_background=’822601′;tweetcount_text=’FFFFFF’;tweetcount_api_key=’R_1afe043bd29bf5d1bae067722592e3ae’;Es ist mal wieder soweit. Lange war die Manege im Abmahn-Z…
Am 19. Oktober 2009 um 19:44 Uhr
[...] das kommt davon, wenn man mit Kanonen auf Tatzen Spatzen schießt und man nicht bedenkt, welche Auswirkungen, dass [...]
Am 19. Oktober 2009 um 19:51 Uhr
an: info@jack-wolfskin.com
Datum: 19. Oktober 2009 19:47
Betreff: An die Kommunikationsabteilung
Gesendet von googlemail.com
Liebe JW-Kommunikationsabteilung,
als nebenberuflicher Wanderführer habe ich meinen Wanderpartnern regelmäßig von JW-Produkten mangels Outdoortauglichkeit und Qualität abraten müssen. Seit Ihrer jüngsten Abmahnaktion kann ich dies nun auch als hauptberuflicher PR-Berater mit gutem Gewissen und vor allem voller Inbrunst tun. Was für eine dumm-arrogante Verhaltensweise! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Erschließen neuer Käuferschichten.
Ein (für Sie endgültig) verlorener Multiplikator.
Grüße
W. Mann
Am 19. Oktober 2009 um 19:53 Uhr
tja, mit mir verlieren sie definitiv noch einen Käufer, wenn sie nicht bald zurückrudern. wie kann man nur so einen mist machen?
Am 19. Oktober 2009 um 20:01 Uhr
[...] Und nun kommt das nächste Kapitel. Derzeit mahnt Jack Wolfskin reihenweise Leute ab, die Handarbeiten auf einer Handelsplattform anbieten und dabei Pfötchenmotive benutzen. Die ganze Geschichte liest man hier beim Werbeblogger. [...]
Am 19. Oktober 2009 um 20:21 Uhr
Ich habe schon seit den Querelen um das Bochumer Nokia-Werk kein Nokia mehr gekauft – eine Entscheidung die mir als altem Nokia-Fan schwer fiel.
Als Jack-Wolfskin-Fan kommt also hier nun die nächste unangenehme Entscheidung auf mich zu – nichts desto trotz – wird kein JW mehr gekauft – zumindest nicht, solange die Firmenleitung sich nicht von diesem Geschäftsgebahren ausdrücklich distanziert.
Eine Abmahnung gegen Vauna erscheint auch mir als Laie nachvollziehbar – die Verwechselungsgefahr ist eindeutig gegeben und also gebührt dem Markeninhaber das Recht, auf Unterlassung zu bestehen – in den anderen gezeigten Fällen ist aber eindeutig die Profilierungssucht – vielleicht nur eines Angestellten – zu erkennen.
Wir sollten einmal einen Blick in die Bilanzen werfen – oft ist Gebahren wie dieses der Griff zum letzten Strohhalm…
Es grüßt
Ein Käufer weniger…
Am 19. Oktober 2009 um 20:25 Uhr
[...] Wolfskin Tatze – Abmahnwelle gegen Hobby-Designer” der Werbeblogger mit seinem Artikel “Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst” sich des Vorgehens angenommen. Die Artikel in seinem Blogg haben nicht nur ca. 70 weitere [...]
Am 19. Oktober 2009 um 20:34 Uhr
Und dies ist die Stellungnahme? Ohje.
jack-wolfskin.com/Po...
Am 19. Oktober 2009 um 20:43 Uhr
Wahrscheinlich eine Art Werbung für die Anwaltskanzlei.
Nein, wirklich eine Sauerei sowas.
Am 19. Oktober 2009 um 20:47 Uhr
Na ja, hilft nur eines:
auf deren Website gehen, dort auf “Kontakt” und dann in der Auswahl “Unternehmen” und aufpassen, dass man den Newsletter nicht abonniert.
Meine spontane Nachricht: (mal gucken, ob Antwort kommt)
Vielen Dank für die Abmahn-Entscheidung gegen kleiner Bastler. Ich wollte mir im Herbst eine neue Jacke kaufen, Sie haben mir meine Auswahl-Entscheidung deutlich vereinfacht, nun wird es eben Schöffel oder Columbia. Von Ihrem Unternehmen werde ich nichts mehr kaufen. Habe auch die kritische Berichterstattung erstmal auf facebook und anderen Netzwerken gepostet. Schon doof, wenn man bei google erst die Kritik findet. Aber nun ja, wie man in den Wald hineinruft…
Übrigens auch eine sehr gute Idee, in der Wirtschaftskrise und direkt vor dem Start in die Winter/Herbstsaison potentielle Kunden zu vergraulen. Sehr clevere PR!
Am 19. Oktober 2009 um 20:51 Uhr
[...] Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst! [...]
Am 19. Oktober 2009 um 20:55 Uhr
@Jack Wolfskin: Ein “Prost” auf Eure PR-Abteilung! So kann man sein jahrelang aufgebautes Image auch ruinieren! Gut gemacht!
Kommt demnächst halt eine andere Jackenmarke ins Haus!
Am 19. Oktober 2009 um 20:58 Uhr
Ich finde die Debatte überwiegend scheinheilig. Klar, jetzt kündigen viele großspurig an, keine JW-Klamotten mehr kaufen zu wollen. Wie gut, dass sie jetzt gerade zufällig auch keine brauchen und der “gute” Vorsatz im Februar oder auch schon im Dezember wieder vergessen ist, wenn der heute so moralisch agitierende Verbraucher wieder im Sportgeschäft, Outdoor-Store oder JW-Flagship Store steht und die hochwertigen Kataloge mit den glänzend in Szene gesetzten Tatzen in den Händen hält.
Diesen Ankündigungen folgen in den seltensten Fällen dann auch Taten. Sonst würde heute keiner mehr mit der Telekom telefonieren, bei Lidl einkaufen, Ed-Hardy- oder Abercrombie&Fitch-Klamotten tragen (beide große Abmahnkünstler), keine Adidas- oder Puma-Sportsachen kaufen, kein Red Bull mehr trinken (das Getränk zur Tatze) und kein Coke mehr. Aber komischerweise zieht sich keiner in die Pyrenäendörfer in eine Kommune zurück, züchtet Schafe und strickt seine Pullover selbst. Wenn die nächste Marketingwelle rollt, die nächsten Crocs übers Land herfallen, der nächste Ed Hardy die T-Shirt-Preise veredelt, wenn also der nächste Unternehmer es geschafft hat, mit Geld und guten Anwälten etwas zu schaffen, was jeder haben will, dann werden all die wohlmeinenden Kommentatoren hier wieder vergessen, was hinter einem solchen Markenerfolg steht: eine gut geölte Anwaltsmaschine, die gegen alles und jeden vorgeht, der versucht, im Windschatten mitzufahren, und wenn er nur aus Versehen im Windschatten gelandet ist.
Scheinheiligkeit und aufrechte Empörung ist billig und unbegrenzt verfügbar, aber diese Moral ist wohlfeil und – in zahlreichen Foren – auch herrlich anonym.
Wer hat denn JW erst so groß gemacht, dass sie sich die Edel-Markenrechtler von Harmsen Utescher für 400 EUR die Stunde leisten können? Wer hat denn für den Umsatz gesorgt, der heute Gerichte dazu bringt zu bestätigen, es handle sich um eine “bekannte Marke”, die ja ach so viel Schutz beanspruchen kann.
Wer läuft denn seit Jahren als JW-Werbefigur durch die Gegend, mit einer fetten Tatze auf dem Oberarm als Statussymbol? Und schimpft jetzt darüber, dass JW ebendiese Tatze als Statussymbol rechtlich mit allen Mitteln verteidigt.
Die ganzen Kritiküsse haben diese Jacken bereitwillig gekauft und (zu) teuer bezahlt, weil ihnen diese Tatze so gut gefiel. Wohl kaum wegen der Qualität – da gibt es andere Hersteller, die mehr bieten.
Und nun wollen sie es JW verdenken, wenn sie diese Tatze auch weiterhin für sich alle als exklusives Symobol haben wollen? Ich würde auch so handeln wie JW – die Tatze wirkt schließlich. Und jeder, der bisher mit der Tatze auf dem Arm herumlief, und der heute scheinheilig behauptet, sie nicht MEHR kaufen zu wollen, ist der beste Beweis hierfür.
Am 19. Oktober 2009 um 21:04 Uhr
Noch ein Nachschlag: An alle, die sich bisher für aufgeklärte Verbraucher hielten – zwei Fragen:
1. Warum konnte wohl JW bisher für seine Jacken (Herstellungs- und Transportkosten: 10 EUR, VK über 200 EUR) exorbitante Preise verlangen, während andere Hersteller/ Marken oder No-Names für (mehr oder weniger) dieselben Jacken nicht einmal die Hälfte erzielten?
2. Und was glaubt Ihr, wo das Geld hingegangen ist? Gespendet zum Erhalt des Everest-Naturparks? Investiert in fairen Handel?
Nö. Investiert in gute Anwälte und viele, viele Marken und geschützte Designs.
Und wer hat das alles bezahlt? Jeder, der diesen Wahnsinnspreis bezahlt hat. Und warum hat er ihn bezahlt? Klar: Der Marke wegen.
Da schließt sich der Kreis. Also nicht immer nur auf die bösen JW-Buben hauen, weil die Arbeit der Anwälte jetzt ausnahmsweise einmal ins Licht der Öffentlichkeit rückt.
Glaubt ihr etwa, die hätten bisher still in ihren Büros gesessen und darauf gewartet, dass sie mal abmahnen dürfen?
Am 19. Oktober 2009 um 21:08 Uhr
Na der Konzern ist ja mal fast so sympathisch wie der Stasi Politiker. Dabei fällt mir ein ich hab schon länger nichts mehr wohltätiges getan, gibts irgendwo ne Spendenaktion für die Opfer?
Am 19. Oktober 2009 um 21:19 Uhr
[...] (via werbeblogger) [...]
Am 19. Oktober 2009 um 21:19 Uhr
JW hat nicht nur die Marke für Klamotten,- die haben insgesamt 14 Marken eingetragen,- guckt mal hier:
register.dpma.de/DPM...
JW eingeben, dann auf die Markennummern gehen und staunen…
Allerdings ist da die Tatze immer in Verbindung mit dem Namen gezeigt und das wäre jetzt für mich schon was anderes als ein Pfotenabdruck allein.
Nix dagegen wenn man ein unverwechselbares Markenzeichen hat und das mißbraucht werden soll. Aber die Tatze allein? Sollen jetzt alle Jagdbücher eingestampft werden, die Pfotenabdrücke zeigen?
JW ist jedenfalls für mich gestorben. Es gibt genug bessere Alternativen….
Am 19. Oktober 2009 um 21:20 Uhr
[...]PR für Jack Wolfskin[...]
Am 19. Oktober 2009 um 21:21 Uhr
Dieser ganze Abmahn-Schwachsinn ist doch weiter nichts als Rechtsbeugung – die Gesetze zum Schutz von Markenrecht werden wieder einmal missbraucht, um Kasse zu machen.
Wird Zeit, das da mal ein Riegel vorgeschoben wird, zum Bsp. durch Schaffung einer neutrale Schiedsstelle, die zunächst überprüft ob bei objektiver Betrachtung tatsächlich von einer Markenverletzung ausgegangen werden kann und eine Abmahnung überhaupt zulässig ist. So kann jeder Großkonzern seine Winkeladvokaten auf wehrlose Kleingewerbetreibende hetzen, abzocken und evtl. Rechtsstreitigkeiten aufgrund des längeren Atems bequem aussitzen.
Schade, ich fand die Produkte von JW eigentlich immer ganz gut aber von denen kaufe ich nie wieder was.
Am 19. Oktober 2009 um 21:57 Uhr
[...] so größer der Medienhype und die Aufregung über diese bösen Abmahnungen – immer auf die Kleinen – umso leichtsinniger der Umgang [...]
Am 19. Oktober 2009 um 21:59 Uhr
[...] der Anfahrt in die Alpen das tolle Panorama. Man kommt sich praktisch vor wie in der Werbung des beliebten Herstellers für Outdoor-Ausrüstung und Funktionsbekleidung. Aber das ist ein anderes Thema. ;-) Nein, die Alpen sind mit ihrer Größe schon etwas ganz [...]
Am 19. Oktober 2009 um 22:09 Uhr
Vielleicht ist das eine möglichkeit
ec.europa.eu/competi...
Am 19. Oktober 2009 um 22:15 Uhr
Ein normales Anschreiben per Post hätte es bei diesen gewiss nicht vorsätzlich markenverletztend handelnden Anbieterinnen auch getan. Aber da lässt man lieber die Steinhöfels dieser Welt von der Kette.
“fairness is a muscle we don’t have: Jack Wolfskin”
Am 19. Oktober 2009 um 22:17 Uhr
Schön: fixmbr.de/der-kleine...
Am 19. Oktober 2009 um 22:22 Uhr
[...] Mehr Informationen zum Thema auf werbeblogger.de [...]
Am 19. Oktober 2009 um 22:24 Uhr
[...] ist so absurd, was in den letzten Tagen passiert ist und wenn der Wolf damit durchkommen sollte, dann ist das ein Armutszeugnis für unsere Wirtschaft und den [...]
Am 19. Oktober 2009 um 22:36 Uhr
[...] Die zweite: Jack Wolfskin würde nach eingehender Beratung feststellen, dass die beauftragten Anwälte dieses Mal über jedes Ziel hinaus geschossen sind. Und sich dann schlicht und einfach entschuldigten. Aber auch diese Hoffnung ging fehl. [...]
Am 19. Oktober 2009 um 22:40 Uhr
3 Geschenke für den CEO, der schon alles hat…
Kurz vor Weihnachten und kurz nach Jack Wolfskin denkt man natürlich besonders gerne darüber nach, was den Menschen, die wir lieben, fehlt – und womit wir sie glücklich machen könnten. (Anmerkung: Zum besseren Verständnis des Folgenden sei mein Artikel…
Am 19. Oktober 2009 um 22:50 Uhr
Sommer-Katalog 2009 von JW, Seite 7 unten: “durch den Verkauf… von Wollpullovern, bei denen sogar mal unser Markenschutz ein Auge zudrückt, wenn handgestrickte Schafswollpullover mit einer schönen Wolfspfote auf der Brust gegen ein paar Lei den Besitzer wechseln.”
1. Es geht also auch anders.
2. Gehts noch? Die glauben wirklich, ihnen gehört jede Pfote.
Am 19. Oktober 2009 um 23:00 Uhr
Ja, so ist er, der Kapitalismus.
Am 19. Oktober 2009 um 23:01 Uhr
Schade, dass das Unternehmen so falsch beraten wird. Recht besteht nicht nur aus Paragraphen. Schon gar nicht im kommunikativen Wettbewerb. Das sollte einem nicht nur das Studium vermitteln, sondern schon allein der gesunde Menschenverstand. Scheinbar geht der theoretisch leicht verloren…
Am 19. Oktober 2009 um 23:02 Uhr
Eine Tierpfote ist ja schließlich auch eine Eigenentwicklung der Forschungsabteilung dieser merkwürdigen Firma….
Am 19. Oktober 2009 um 23:03 Uhr
Unglaublich, da hilft nur Abstimmen mit den Pfoten, äh Füssen. Ich kaufe erst mal keine JW-Sachen mehr.
Am 19. Oktober 2009 um 23:07 Uhr
[...] Auch ein Anbieter von Taschen und Aufklebern mit Katzenpfotenmotiven wurde ins Visier genommen. Die Ähnlichkeit zum Wolfskin-Logo ist nicht unbedingt frappierend (zu besichtigen beim Werbeblogger). [...]
Am 19. Oktober 2009 um 23:20 Uhr
[...] in Google werden heute auf der ersten Seite die Mehrzahl der Verlinkungen zu dem aktuellem Thema der Abmahnung des Outdoor-Modeherstellers angezeigt. Image und Reputation können in den Zeiten von Social Media [...]
Am 19. Oktober 2009 um 23:28 Uhr
[...] Mittel es zu beweisen. Ralf Schwartz, “Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst”, werbeblogger.de, 17.10.09 [↩]Mike Schnoor, “Jack Wolfskin, Dawanda und das Recht”, [...]
Am 19. Oktober 2009 um 23:28 Uhr
Designer Roland Matticzk hatte das “Tazzen”-Logo bereits 1979 für die taz entworfen.
…somit hat JW (“die Bohne”) gegen das urheberrecht verstossen–
wau
Am 19. Oktober 2009 um 23:30 Uhr
welch lächerliche Aktion von JW. Diese Marke sollte man ab jetzt absolut boykottieren. Ich werde das zumindest tun.
Am 19. Oktober 2009 um 23:34 Uhr
Ich werde nie wieder ein Elaborat mit einer Tatze kaufen.
Am 19. Oktober 2009 um 23:58 Uhr
Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst!…
Für diejenigen die es noch nicht mitgekriegt haben: Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst! bzw. Fefes Blog;
Ich habe einige Sachen von Jack Wolfskin und die haben mich auch nie im Stich gelassen, aber dieses Jahr muss ich meine Outdoor-Gaderobe wie…
Am 20. Oktober 2009 um 00:41 Uhr
[...] die ganze story mit ständigen updates. Und hier erfahren wir, warum wir die taz ohne tazze lesen [...]
Am 20. Oktober 2009 um 00:44 Uhr
Ich kann mich dem Boykottaufruf nur anschliessen. Ich will mich nicht auch noch durch Herumtragen dümmlicher Tatzenwerbung mit einem solchen Schwachsinn solidarisieren. Wie ist es überhaupt möglich eine Tatze markenrechtlich zu schützen? Kann man auch abgemahnt werden, wenn man jemandem einen Vogel zeigt?
Am 20. Oktober 2009 um 00:45 Uhr
Als TAZ Leser, hatte ich für diese überteuerten Klamotten, die mich zu einer Reklametafel für Wolfskin gemacht hätten, eh nie etwas übrig. Aber ich wundere mich eigentlich auch nicht über das, mittlerweile ja Usus gewordene, Abmahn-Gebaren dieser unsympathischen Firma mit dem Spießer-Image nicht im Geringsten. Die Pfote mit den Krallen gehört für mich zur TAZ, und ich werde mein TAZ-Shirt wieder mit Begeisterung tragen, wenn es auch etwas blass geworden ist… :)
Am 20. Oktober 2009 um 01:20 Uhr
blog.ip-profis: “Jack Wolfskin Abmahnung – Wir vernichten Jacken mit unserem Logo!
Sehr geehrter Herr [Kunden Name]
wir möchten uns heute bei ihnen entschuldigen das unsere Firma ihnen zu Weihnachten eine Jacke von Jack Wolfskin geschenkt hat. Auch wir hätten ein verhalten wie es Jack Wolfskin an den Tag legt nicht für möglich gehalten. Wir reagieren hiermit auf die Abmahnung von Jack Wolfskinund die vielen empöhrten emails die und über das Wochenende erreicht haben.[...]“
Am 20. Oktober 2009 um 01:26 Uhr
Unsere Katzen und Hunde zeichnen Spuren, wenn sie übern Hof laufen. Und dieser Hof ist nicht nur ein Hofplatz sondern Teil unseres Bauernhofes, sprich der Hof gehört zur Betriensfläche. Tagtäglich zieren unzählige Tatzen- und Pfotenzeichnungen den Hof. Das geht schon seit Jahren! …und zeichnet die Natürlichkeit hier aus.
Wann bekommen wird uns Abmahnung dieser – in meinen Augen – obskuren Abmahnmasche erreichen. Immerhin haben wir das Aufbringen dieser vielfachen Tatzen- und Pfotenzeichnungen nie untersagt und kann von jedermann besehen werden. Auch leiteten wir nie anwaltliche oder gar gerichtliche Schritte gegen die Verursacher ein; auch an eine rechtsfeste Unterlassungserklärung durch die Verursacher gegenüber unserem Betrieb haben wir nie gedacht. Müssen wir das jetzt dringend ändern?
Und wie kommt eine solche Firma überhaupt dazu, ein solches Recht an ein derartiges Logo zu erstehen und einzutragen? Hunde und Katzen, so läßt sich sehr leicht schließen, wissen daß diese Spurenzeichnungen sie und ihre Artgenossen individuell ausdrücken. Das ist naturgegeben und älteres Anrecht dieser Wesen als jedes Unternehmen an Alter aufweist. Schön wenn man Freude an diese Abdruckzeichnungen und ihre Variationen hat, aber sie für sie zu beanspruchen ist Piraterie und Wegelagerei raunzten mir Hund und Katze zu, jedenfalls klang es danach. Ich gebe das nur so wieder wie sie es artijulierten. Vielleicht mahnt man sie oder uns deswegen jetzt auch ab.
Am 20. Oktober 2009 um 02:36 Uhr
[...] Lektüre des vor kurzem veröffentlichten Spiegel-online-Artikels feststellen mussten – bereits viel geschrieben worden. Leider musste ich auch feststellen, dass der Aufregung die juristischen Argumente meistens fehlen. [...]
Am 20. Oktober 2009 um 02:37 Uhr
Einfach boykottieren…
Am 20. Oktober 2009 um 02:40 Uhr
[...] das Land. Der Textilverkäufer Jack Wolfskin zieht gegen kleine Fische die juristische Karte und mahnt Textil-Bastler ab, die Stickereien mit der Abbildung einer Katzen- bzw. Hundepfote vertreiben bzw. [...]
Am 20. Oktober 2009 um 02:55 Uhr
Ich reagiere auf solche Praktiken extrem sensibel muss ich sagen.
Ich finde das Vorgehen von Jack Wolfskin lächerlich und auch skandalös.
Es gibt genügend Marken- und auch NoName-Produkte als Alternative. Jack Wolfskin ist bei mir im Kopf jetzt abgespeichert und ich werde von dieser Marke auf lange Zeit sicherlich kein Produkt mehr erwerben.
Am 20. Oktober 2009 um 03:50 Uhr
Kann es sein, daß Jack Wolfskin irgendwann zwischen den Kommentaren, die eine automatische Bestellung des Newsletters bei Kontaktaufnahme und meinem von eben genau das geändert hat? Den Newsletter mußte man eben extra bestellen.
Man sieht, sie können reagieren. Dann mal sehen, wie lange das dauert, ehe sie auf das grundsätzliche Problem reagieren.
Am 20. Oktober 2009 um 03:52 Uhr
[...] Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst! (werbeblogger.de) Jack Wolfskin: selbst schuld (fixmbr.de) Abmahnung – Nu ham wa den Salat! (die.waschkueche [...]
Am 20. Oktober 2009 um 05:26 Uhr
Das Vorgehen ist einfach unentschuldbar in dieser Form.
Glücklicherweise können wir unseren Unmut relativ einfach ausdrücken, zum einen schriftlich, wie hier im Internet, zum anderen an der Ladenkasse, indem wir die Produkte solange nicht kaufen, bis sich JW entschuldigt und seine Anwälte zurückpfeift (und am besten gleich feuert)
Boykott!
Am 20. Oktober 2009 um 07:07 Uhr
PR-GAU bei Jack Wolfskin. Die nachhaltige Zerstörung des Markenimages wird sich nicht durch ein paar Abmahnungen kompensieren lassen.
Am 20. Oktober 2009 um 08:12 Uhr
[...] Hintergrundgeschichte kurz zusammengefasst: Jack Wolfskin verkauft Produkte, die das Gefühl von “Freiheit und [...]
Am 20. Oktober 2009 um 08:14 Uhr
[...] darüber gibts vor allem hier und auch [...]
Am 20. Oktober 2009 um 08:38 Uhr
Da fällt mir nix mehr zu ein ausser:
PAW is not LAW
Aufkleber o.ä. können gern bei mir bestellt werden, nachdem ich die Marke rechtlich habe prüfen lassen…
uuuuaaaaahhhh
Am 20. Oktober 2009 um 08:39 Uhr
gulli hat auch nen artikel
Am 20. Oktober 2009 um 08:53 Uhr
Ich sag nur:
twitpic.com/m50yq
Am 20. Oktober 2009 um 08:54 Uhr
wer die Darstellung von Bestandteilen der Natur, Bäumen und Pflanzen, Tieren und daher auch Tierpfoten als Privat- oder Firmenbesitz betrachtet, der läßt sich demnächst vielleicht auch Wasser und Luft oder deren Abbildung als Privatbesitz patentieren. Ich kann alle Menschen verstehen, die der Natur mit Demut begegnen, und einen Privatbesitz an ihr oder ihren Elementen für eine bodenlose Unverschämtheit betrachten. Was werden wir als nächstes seitens dieses Unternehmens erwarten dürfen? Das Verbot der Indianer?
Am 20. Oktober 2009 um 08:55 Uhr
[...] in Erinnerung. Seit einigen Tagen kommt ein weiteres Merkmal dazu: Jack Wolfskin ist unter die Abmahn-Idioten gegangen. Man hat sich von einer Kanzlei “beraten” lassen, dass man Kleinsthändler [...]
Am 20. Oktober 2009 um 09:10 Uhr
Mit Interesse den Bericht und die Links nachvollzogen.
Auch mich hat es dieses Jahr erwischt – ich bin abgemahnt worden von JW.
Mein selbstgebautes Tatzen-Icon basierte auf dem Pfotenabdruck einer Großkatze im Schnee.
Foto selbstgeschossen. Dachte, es wäre eine schöne Sache in meinem Webshop…
In den Beiträgen hier, las ich in einem Statement, dass das vor Gericht ja schnell geregelt wäre…
Bei einem Streitwert – den JW wohl würfelt, aber getrost in die Abmahnung schreibt – von 750K, ist das mit dem Gericht allerdings so eine Sache. Wer es sich leisten kann seinen Anwalt und das Gericht gemessen am Streitwert zu zahlen, wird eine Menge Spaß haben. Ich konnte das allerdings nicht und musste klein beigeben. Bin mit Unkosten für Anwalt, Markenlöschung & Co von 750 € davon gekommen. Und das auch nur weil ich sehr gut beraten wurde.
“draußen zuhause – mein Arsch.”
Immer wenn ich die Tatze sehe werde ich wütend.
Diese Willkür und Ungerechtigkeit läßt mich zittern.
Schön, dass das Web das dreiste Gehabe einmal aufgreift und ein wenig Wind macht.
Bin gespannt wie JW sich verhält.
Am 20. Oktober 2009 um 09:13 Uhr
[...] Hierbei geht es natürlich um Dawanda und Jack Wolfskin, Hintergrundinformationen finden man hier, hier, hier und hier. Was soll man dazu sagen, sicherlich aus rechtlicher Sicht steht Jack Wolfskin [...]
Am 20. Oktober 2009 um 09:45 Uhr
[...] Hersteller von Outdoor-Bekleidung, hat den eigenen Marketing-SuperGAU gestartet: es wird derzeit mit voller Härte auf Privatpersonen losgegangen, die auf dem Handarbeits-Portal Dawanda selbstgebastelte Handtaschen, Sticker und Ohrstecker [...]
Am 20. Oktober 2009 um 09:47 Uhr
[...] mittlerweile auch nicht so ganz nachzuvollziehende Sachverhalte als Angriff auf, jüngst geschehen im Fall Jack Wolfskin, bei der die Marke mal wieder in die internettypische Goliath-Falle tappt und die klassischen [...]
Am 20. Oktober 2009 um 10:05 Uhr
[...] interessante Artikel zum Thema könnt ihr hier, hier und hier [...]
Am 20. Oktober 2009 um 10:11 Uhr
[...] Werbeblogger – Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst [...]
Am 20. Oktober 2009 um 10:24 Uhr
Jetzt ist es wohl soweit. Irgendwann wird einem die Verwendung gewisser Worte verboten, weil die sich jemand, mit viel Geld in der Tasche, “gekauft” hat. In meinen Augen müsste Jack Wolfskin mit einem kleinen Produkt-Boykott mal daran erinnert werden, dass man Produkte nicht “gegen” die Menschen herstellen und verkaufen sollte, sondern mit den Menschen und für sie. Es ist doch total scheinheilig, der taz zu verbieten, mit einem Logo zu werben, dass eigentlich keinem gehören kann, weil es als sinnbildliche Sigle der natürlichen Wildnis betrachtet werden muss, und Jack Wolfksin will das für sich reklamieren. Mich stört nicht, dass die taz länger damit wirbt, mich stört, dass man sich selber nun fragen muss, ob man die frei nachgeahmte Tatze nun nicht mehr angstfrei verwenden darf. Was ist denn mit Künstlern, die ihr Werk ja auch irgendwie verkaufen müssen, wenn die mal eine Tatze malen? Gehört das Bild dann Jack Wolfskin?
Am 20. Oktober 2009 um 10:25 Uhr
@Michael schreibt: Jack Wolfskin ist bei mir im Kopf jetzt abgespeichert und ich werde von dieser Marke auf lange Zeit sicherlich kein Produkt mehr erwerben.
Ich habe mir gestern einen Rucksack gekauft, auf dem das Logo der Firma “Jacko” abgebildet ist.
Ups, war da nicht auch etwas mit dieser Firma, so vor ca. 6 Wochen?
Dieser angebliche “Supergau” ist in 4 Wochen vergessen. Dann verkauft “Jack Wolfskin” genausoviel wie vor dieser Abmahnwelle.
Am 20. Oktober 2009 um 10:27 Uhr
Schön bei JW bestellen und dann mit der Begründung zurück senden, man habe in der Presse gerade gelesen welche Grundhaltung JW vertritt. :D
Am 20. Oktober 2009 um 10:30 Uhr
(soziale)-Intelligenz ist nicht käuflich erwerbar.
Nicht für Jack Wolfskin und auch nicht für deren
Anwälte … sie ist nur “erlernbar” …
Am 20. Oktober 2009 um 10:43 Uhr
[...] nach vorne. Die Marketing & PR Strategen des angeblich angesagtesten Outdoor Spezialisten Jack Wolfskin haben bei Dawanda Trittbrettfahrer entlarft, die die Wolfstatze, das Markenzeichen des Outdoor Ausrüsters, leichtfertig für Stricksachen und [...]
Am 20. Oktober 2009 um 10:43 Uhr
[...] dass Jack Wolfskin von nun an boykottiert wird. So findet sich die Geschichte nun z.B. auch auf werbeblogger.de, in englisch auf AdvertisingAge und seit gestern auch auf SpiegelOnline. Die grosse Präsenz [...]
Am 20. Oktober 2009 um 11:16 Uhr
Mh. Da fällt mir ein: Photoshop(7) hat von Hause aus unter seinen Formen eine Katzen- und eine Bärenpfote drin. Heißt ja dann wohl, diese dürfen auch nicht mehr benutzt werden um eigene Grafiken zu erstellen. Wäre doch mal interessant zu erfahren ob Wolfskin auch Adobe abmahnen wird.
Am 20. Oktober 2009 um 11:20 Uhr
Sehr guter Beitrag: blog.karlshochschule...
Am 20. Oktober 2009 um 11:22 Uhr
[...] “…vollkommen unverständlich (und unlogisch) bedroht Jack Wolfskin nicht nur Dawanda – als Hort der verbrecherischen Umtriebe junger Mütter und Stick-begeisterter Damen – mit Abmahnung (der Brief der Anwälte liegt uns vor), sondern mahnt auch die Dawanda-Member fliegenpilzle und Dasaba direktmal ab…” (werbeblogger.de) [...]
Am 20. Oktober 2009 um 11:46 Uhr
Jасk Wοlfѕkin haut mit der Tatze…
Schon wieder eine Firma, die mit Ja anfängt, macht sich mit Abmahnungen unbeliebt. Kürzlich war es der mir bis dato unbekannte Sportbekleidungshersteller Jаkο, nun hat Jасk Wοlfѕkin mit der Tatze zugeschlagen.
Zuerst hatte ich über Blog-Block ……
Am 20. Oktober 2009 um 11:56 Uhr
[...] zu sein. Das Aufsehen in der “Szene” über die Abmahnungswelle, ausgelöst durch den ersten Bericht auf Werbeblogger, ist enorm. Der Server des bekannten Marketing-Blogs war überfordert und schnell [...]
Am 20. Oktober 2009 um 12:17 Uhr
[...] gute Zusammenfassung gibts auch beim Werbeblogger: Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst! [...]
Am 20. Oktober 2009 um 12:19 Uhr
[...] [...]
Am 20. Oktober 2009 um 12:26 Uhr
[...] der Eklat genähert und nun tönt er lautstark von allen Siten wieder. Ganz vorne mit dabei ist der werbeblogger.de, aber auch Spiegel Online, Focus und die Ad Age berichten ausführlich und verwundert über die [...]
Am 20. Oktober 2009 um 12:28 Uhr
Bin ja mal gespannt ob auch das Tierheim Hannover abgemahnt wird. Habe Anno ’96 oder ’97 das Logo entworfen von dem noch die Pfote übrig geblieben ist (im hauseigenen Magazin “Struppi”). Und da kannte ich Jack Wolfskin noch nicht wirklich. Traurig!
tierheim-hannover.de...
Am 20. Oktober 2009 um 12:30 Uhr
[...] Der Spiegel Online – Webblogger.de – TAZ die tageszeitung – Netzpolitik.org – Bigger.cc – Tor-loewenherz.de – Blick-Berlin – [...]
Am 20. Oktober 2009 um 12:33 Uhr
Bisher habe ich regelmäßig Bekleidung von Wolfskin für mich und meine Kinder gekauft.
Damit ist jetzt Schluss!
Auch andere Anbieter haben zweckmäßige Bekleidung.
Mich sehen Sie nicht wieder.
Unglaublich so etwas.
Am 20. Oktober 2009 um 12:41 Uhr
Mit den kleinen scheint man sich gerne einzulassen, die werden sich schon nicht wehren.
Irgend jemand schonmal in Schweden einen Kaffee bei Preem getrunken? Die Tankstellenkette (Schwedens größtes Mineralölunternehmen mit dem Preem-Bär als Logo) hat alle Becher mit einer Tatze bedruckt, die Jolyon Yates ähnlich sieht. Mal gucken, wann Jack Wolfskin sich Preem vornimmt.
Ich weiß, um welche Marke ich demnächst einen Bogen mache – sicher nicht um die Schwedische!
Am 20. Oktober 2009 um 13:01 Uhr
Der Teufel soll die Abzockerbande holen!
tinyurl.com/ylo5lvh
Am 20. Oktober 2009 um 13:15 Uhr
[...] gibts auf Werbeblogger. Ergebnis ist selbstverständlich ein Image-Bankrott-Erklärung für eine Marke, die sich bisher [...]
Am 20. Oktober 2009 um 13:37 Uhr
…von wegen die Marke schützen.
Einen größeren Schaden können Sie ja nicht anstellen.
Also ich werde Jack Wolfskin fortan auch boykottieren.
Am 20. Oktober 2009 um 13:51 Uhr
[...] Verwendung des J.W.-Markenlogos kostenpflichtig abgemahnt. Ausführlichste Beschreibung hier: http://www.werbeblogger.de/2009/10/17/j … hn-herbst/Auch Spiegel Online hat berichtet: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpoli … 90,00.htmlDort [...]
Am 20. Oktober 2009 um 13:57 Uhr
DIESE Marke werde ich wohl jetzt erst recht nicht mehr kaufen. Das Schrottzeug hält sowieso seit Jahren nicht mehr “richtigen” Outdoor-Ansprüchen stand, und preislich sind die Wolfsfetzen eh nicht interessant. Und jetzt das. Hoffentlich wird das SO RICHTIG ein PR-Gau für J.W. Zu wünschen wärs!
Am 20. Oktober 2009 um 13:59 Uhr
Nur so am Rande – hier findet man klasse Outdoor-Bekleidung:
http://www.mammut.ch
thenorthface.com
northland.at
usw.
Vielleicht kann ja jemand noch die Liste vervollständigen… :-)
Nur Jack Dummskin darf nicht mitspielen – ätsch!
Am 20. Oktober 2009 um 14:29 Uhr
[...] Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst! [...]
Am 20. Oktober 2009 um 14:30 Uhr
Laut Markenregister hat Jack Wolfskin sich die Tatze allein nicht eintragen lassen. Alle Abmahnungen wären damit hinfällig.
register.dpma.de/DPM...
register.dpma.de/DPM...
register.dpma.de/DPM...
Liste auffindbar über Suche: register.dpma.de/DPM...
Eingetragen sind nur kombinierte Wort-Bild-marken, die den Namen “Jack Wolfskin” in Kombination mit der Tatze zeigen. Nur diese dürften damit abgemahnt werden…
Außerdem gelten sie auch nur für bestimmte Produkte bzw. Produktarten. Auch hier sollte sich ein Abgemahnter die Details anschauen.
Am 20. Oktober 2009 um 14:37 Uhr
@TvF
Wir sind dran…
Am 20. Oktober 2009 um 14:37 Uhr
Ich werde mir jetzt erstmal ein Quadrat oder nen Kreis als Marke eintragen lassen und dann wird abgemahnt. Juhuu, dann kann ich morgen schon in Rente gehen und von den Einkommen aus den Abmahnungen leben.
Als erstes werde ich jetzt JW abmahnen, da deren Logo ja auch irgendwie nach einem Quadrat aussieht ;-)
Am 20. Oktober 2009 um 14:38 Uhr
Es ist unglaublich!! Wir sind gerade in Dänemark und in unserem Urlaubsort sind die Geschäfte voll mit Jack Wolfskin… Werde niemals mehr diese Marke kaufen. Beschämend, wenn man bedenkt, dass die früher sogar mal mit der linksalternativen Tageszeitung kooperiert haben. Mistfirma!
So.
Krieg ich jetzt auch ne Abmahnung? Oder vielleicht mein Hund, weil er Tatzenspuren in den Strand drückt!!
*maßlosaufreg*
TF
Am 20. Oktober 2009 um 15:02 Uhr
[...] Wer wissen will, weshalb auch ich künftig kein Jack Wolfskin mehr kaufen werden, sollte sich diesen Artikel durchlesen! [...]
Am 20. Oktober 2009 um 15:04 Uhr
was ist nur los in Deutschland. Von außen betrachtet macht sich das Deutsche Rechtssystem mit diesem Abmahnwesen lächerlich. Andere (EU-) Staaten kennen das nicht.
Was hier Geld und Zeit unnötig vertrödelt werden ist wirklich unfassbar!
Am 20. Oktober 2009 um 15:10 Uhr
Jack Wolfskin beteiligt sich am Abmahnwahn…
und ich werde mir dann wohl einen anderen Ausstatter für Draussen-Klamotten suchen.
Geschrieben wurde dazu schon genug, deshalb nur mal ein paar Links:
Mehrere Artikel im werbeblog:
Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst!
Dawanda und Jack Wolfs…
Am 20. Oktober 2009 um 15:19 Uhr
[...] Hintergründe hier, die Stellungnahme hier, die ersten Mainstream-Artikel zum Thema hier und [...]
Am 20. Oktober 2009 um 15:21 Uhr
[...] spiegel.de/netzwelt/... saschalobo.com/2009/... werbeblogger.de/2009... [...]
Am 20. Oktober 2009 um 15:29 Uhr
für alle, die sich bei JW noch beschweren wollen: nicht über das kontaktformular (da muss (!) man seine persönlichen daten eintragen und gleichzeitig deren verwendung durch JW zustimmen), sondern über die bei impressum angegebene internetadresse!
LG, steffi
Am 20. Oktober 2009 um 15:35 Uhr
JW-Klamotten sind ja etwa so Outdoor wie ein SUV.
Und damit ist auch schon die Zielgruppe klar:
Leute, die davon träumen, wie schön es wäre, wenn man mal draußen was machen würde, wenn man denn Zeit und echte Motivation hätte.
Und so sitzen sie dann im Winter mit der Tatzenjacke stylish unterm Heizpilz vorm Eiscafe, gleich neben dem Parkplatz wo der X6 in der Sonne glänzt. Zeig waste hast!
Aber mit dem Verhalten der Abmahnanwälte passt das dann ja auch zur Zielgruppe: “Sie hören von meinem Anwalt, den sehe ich gleich im Golfclub!”. Vielleicht kann JW mit dieser Aktion bei dieser Clientel sogar richtig punkten: “Klamotten für Leute mit Ellenbogen!”
Am 20. Oktober 2009 um 15:38 Uhr
Danke für diesen Artikel! Ich habe soeben meinen Tatzenabdruck im JW-Gästebuch, erreichbar unter jack-wolfskin.com/de... , hinterlassen. Ich rechne eher nicht mit einer Veröffentlichung seitens JW:-). Trotzdem sollte man dem Laden wirklich mal zeigen, wie das Internet funktioniert.
Gruß an alle Hunde und Katzen, Karin
Am 20. Oktober 2009 um 15:50 Uhr
Dann gilt es doch einfach auch Mal die ganzen Modehäuser ins Spiel zu bringen welche JW-Kleidung verkaufen. Einfach ein wenig Druck an JW zurückgeben.
Am 20. Oktober 2009 um 16:24 Uhr
“was ist nur los in Deutschland. Von außen betrachtet macht sich das Deutsche Rechtssystem mit diesem Abmahnwesen lächerlich. Andere (EU-) Staaten kennen das nicht.”
Vor kurzem war Wahl. Und? Wieviele von denen, die jetzt jammern, haben die bürgerliche Mitte oder gar nicht gewählt?
Am 20. Oktober 2009 um 16:27 Uhr
Die Wölfe heulen Anti-Werbung…
Was hat sich da nur der Hersteller gedacht? Aus einer positiv behafteten Freizeitmarke wird ein Abmahngeier. Und schon kaufen die ersten Blogger halt woanders. Schöne Grüße vom Makreting an die Rechtsabteilung. Mach mir den Quelle – gibt es das s…
Am 20. Oktober 2009 um 16:41 Uhr
@TvF: Auch die Tatze alleine ist leider geschützt:
register.dpma.de/DPM...
für: Zelte, Bekleidungsstücke, Schlafsäcke
im übrigen könnte zumindest Vauna eV (oben im Artikel verlinkt) wirklich Probleme bekommen, da deren Tatze wie eine gespiegelte JW-Tatze aussieht. Da war wohl ein fauler Webdesigner am Werk.
Dennoch ist die Aktion ein Witz und eine Frechheit. Und ich bin echt verwundert dass es sich noch nicht herumgesprochen hat, dass sich Firmen mit solchen Aktionen mehr schaden als sie ihnen nützen.
Am 20. Oktober 2009 um 16:44 Uhr
@anonym: Egal wer an der scheinbaren Macht sitzt, würde sich nichts an dem Rechtssystem ändern.
Sei froh, dass wir ein solches Rechtssystem meinen seinen zugegebenermassen Fehlern haben. In anderen Ländern (auch europäische) könntest Du mit Deinem Dir so lieb gewonnen Rechtsverständnis schnell anecken.
Da soll es glatt Länder geben, die Menschen wegen nicht angepasster Meinung verhaften und verschwinden lassen. Da soll es Länder geben, in denen Morde nicht gesühnt werden. Von Verbrechen gegen die Menschenwürde ganz zu schweigen.
Klar ist das derzeitige Abmahnrecht nicht immer ideal, aber wenn es um den eigentlichen Zweck des ganzen geht, kaum zu schlagen. Der Sinn der kostenpflichtigen Abmahnung ist doch, dass sich auch kleine Unternehmer gegen den geistigen Diebstahl wenden können.
Was hat die Netzcommunity seinerzeit gestöhnt als allerorten komplette Webseiten kopiert wurden und man “scheinbar” nichts dagegen unternehmen konnte.
Du siehst, alles hat seine zwei Seiten.
Das JW hier total neben der Spur fährt, ist von mir unbestritten. Man kann sagen, was man will, aber Katzenpfoten auf egal welchen Produkten abzumahnen, weil man selbst eine Wolfspfote im Logo hat, ist soweit außerhalb der realistischen Welt….
Am 20. Oktober 2009 um 16:46 Uhr
jaja…die wölfe…
das thema hatte ich schonmal 1998 als ich für einen minikleinen austatter von schlittenhundezubehör eine neue CI entworfen habe.
nicht mal eine woche nach der ersten anzeige flatterte eine abmahnung ins haus.
die tatzen waren damals nur ein gestalterisches element und nicht mal teil des logos. recht bekommen haben sie trotzdem.
seit dem kam mir nie wieder ein produkt von JW ins haus…
Am 20. Oktober 2009 um 16:51 Uhr
… ich plädiere für ein logo-redesign: twitpic.com/m8sbs
Am 20. Oktober 2009 um 16:54 Uhr
[...] Nun wird es definitv keine Jack-Wolfskin-Jacke werden. Warum? Weil mit dieser Marke tatsächlich ein Wolf im Schafspelz [...]
Am 20. Oktober 2009 um 17:09 Uhr
[...] Jack Wolfskin mahnt schon wieder ab. [...]
Am 20. Oktober 2009 um 17:13 Uhr
Die Weltfirma Wolfskin stand eigentlich auf dem Weihnachstwunschzettel. Nicht ganz oben, aber auch nicht als Alternative. Aber bei der Lektüre um die Tatze beschleicht mich das Gefühl, nichteinmal mehr ein Bild von Katzentatzen auf dem Auto ungestraft ins Netz stellen zu können.
Das lässt die neue Winterjacke auf dem Zettel irgendwie ganz weit runter rutschen. Nur vorsichtshalber. Es gibt schließlich auch noch andere Klamottenhersteller und Wolfskin ist nicht der Nabel der Welt.
Gruß Karsten
Am 20. Oktober 2009 um 17:28 Uhr
[...] sie sich damit ins eigene Fleisch schneiden war abzusehen. Zuerst regten sich Blogger gegen das Vorgehen auf, dann zogen größere Medien nach und Jack Wolfskin steht verdammt schlecht [...]
Am 20. Oktober 2009 um 17:44 Uhr
Offenkundig sind die selbsternannten Outdoor-Spezialisten bei Jack Wolfskin nicht in der Lage kleine Kätzchen von Wölfen zu unterscheiden (Hobbystickerinnen von Produktpiraten).
Keinerlei Kompetenz, Markenkompetenz schon gleich gar nicht.
Am 20. Oktober 2009 um 17:46 Uhr
Auch in Österreich wird schon berichtet ;)
derstandard.at/fs/12...
Am 20. Oktober 2009 um 17:47 Uhr
Danke, der Artikel trifft es mal wieder voll auf den Punkt. Ich denke auch, dass die Vorgehensweise von JW übertrieben ist und hier ein einfacher Brief (ohne Kosten) den “Schutz der Marke” gebracht hätte.
Am 20. Oktober 2009 um 17:50 Uhr
[...] wikio smilas malinjo lavitadream Frau…äh… mutti Rikes Mikrokosmos friesenliese werbeblogger logolook 11k2 myriam kemper blariog stukis bunte welt a.nette majue s casa die falcone wikipedia [...]
Am 20. Oktober 2009 um 18:30 Uhr
[...] wieder am Start… Neuerdings hat sich der Outdoor-Hersteller Jack Wolfskin darauf versteift, Firmen und Kleinunternehmer abzumahnen. Der Grund: Die Verwendung einer Pfote auf Marketing-Materialien und in [...]
Am 20. Oktober 2009 um 19:07 Uhr
war gerade im begriff mir für diesem winter eine JW- jacke zu kaufen … stattdessen lese ich kopfschüttelnt diesen blog …
bisher vorhandene sympathie hat diese marke gänzlich verloren !
Am 20. Oktober 2009 um 19:19 Uhr
[...] WERBEBLOGGER.DE [...]
Am 20. Oktober 2009 um 19:19 Uhr
[...] Ursprünglicher Artikel auf Werbeblogger.de [...]
Am 20. Oktober 2009 um 19:25 Uhr
Noch ein Grund mehr niemals Jack Wolfskin Kleidung zu tragen!!!
Am 20. Oktober 2009 um 19:31 Uhr
Hoffentlich verbieten sie nicht auch den Katzen die Tatzen?!
Sieht Jack Wolfskin keine andere Möglichkeit mehr, an das Geld anderer Leute zu kommen?
Am 20. Oktober 2009 um 19:33 Uhr
Einfach nur zum kotzen! Das ich das jetzt erst mitbekomme! Nieder mit Jack Wolfskin!
Am 20. Oktober 2009 um 19:40 Uhr
Da hilft wohl wie immer nur eins – den großen die Macht der kleinen Leute spüren lassen, denn wir sind viele. Meine nächste Jacke wird dann wohl eine von The North Face werden. Sowas macht mich echt sauer! Eigentor.
Am 20. Oktober 2009 um 19:48 Uhr
Das Gästebuch auf der JW-Webseite ist ja wohl ein Witz! Es kann doch nicht so viele Leute geben, die Fotos ihrer JW-Klamotten machen und diese Fotos dann voller Begeisterung und schleimerischen Texten an JW schicken?!
Am 20. Oktober 2009 um 20:00 Uhr
Ich warte nur darauf, dass auch Gnome demnächst verklagt wird. Immerhin ist das Logo mit ein bisschen Phantasie, die die JW-Leute ja auch bei ihren Abmahnungen zeigten, als Tatze zu deuten.
Siehe hier: http://www.gnome.org
Sollte mal wirklich einer den Jungs ein Biologiebuch hinterherwerfen, wie von einem Blogger satirisch gefordert. Echt arm!
Am 20. Oktober 2009 um 20:56 Uhr
mal wieder was lustiges dazu, was schon zur vorhergehenden spreadshirt-abmahnwelle von JW entstanden ist:
s12.directupload.net...
s3.directupload.net/...
s6.directupload.net/...
gezeichnet von: vorsicht-tellerrand....
*wink*
tichy
Am 20. Oktober 2009 um 20:57 Uhr
ich hoffe das JW niemals mein Tattoo zu sehen bekommt…..
Ich werde nichts mehr von JW kaufen…..
Am 20. Oktober 2009 um 21:36 Uhr
[...] bilden eine Einheit, sind sie unique. Das Jack Wolfskin aus dem Firmenlogo das Recht ableitet als einzige Firma Tatzen und Pfoten darzustellen, ist nicht nachvollziehbar. Jedes Tier hat seine eigene Fährte. Die eines Wolfes [...]
Am 20. Oktober 2009 um 21:41 Uhr
Hallo allerseits,
folgende Mail habe ich heute an die PR-Beauftragte von JW geschickt:
………………………………………………………….
Betrifft: Unternehmenskommunikation
Hallo Frau Metz,
mit dieser Mail möchte ich meine Empörung über das Vorgehen Ihrer Firma gegen Mitglieder des Onlineshops DAWANDA zum Ausdruck bringen.
Selbstverständlich ist es notwendig, seine Bildmarke zu schützen – aber was Ihre Anwälte derzeit anzetteln entbehrt jeglichen Fingerspitzengefühls.
Würde ähnlich konzertiert gegen Markenpiraterie und gefälschte Artikel vorgegangen, hätte jeder dafür vollstes Verständnis; so allerdings entsteht der Eindruck, eine gierige Anwaltsschar will sich an den “Kleinsten” bereichern, die Ihrem Unternehmen sicherlich keinerlei Schaden zufügen wollten.
Ich persönlich werde jedenfalls vom Kauf weiterer JW-Produkte Abstand nehmen, bis sich Ihr Unternehmen von dieser unsäglichen Vorgehensweise distanziert.
mfg
Tino Müller
P.S. So wie sich die Sache derzeit entwickelt steht Ihnen ein PR-Desaster allererster Güte ins Haus, völlig unnötig und darüber hinaus selbstgemacht.
Die einzigen Gewinner werden wohl die Anwälte sein…
Am 20. Oktober 2009 um 21:43 Uhr
Sieht man es positiv: Gibt es beine bessere Werbecampagne für J W ? ;)
oder negativ: mein Bedarf wird vorerst nicht mehr bei J W gedeckt, andere Firmen haben auch klasse Produkte.
Schade J W, haben sie das nötig?
Ein entäuschter Stammkunde.
Am 20. Oktober 2009 um 22:10 Uhr
[...] Derzeit geht ein Aufschrei durch die Blogosphäre, da ein weltbekannter Outdoor-Markenartikler den Schutz seiner Marke durchsetzen wollte. Das Unternehmen sah in der Verwendung von Katzenpfoten-ähnlichen Symbolen seine Markenrechte verletzt und hat einige Anbieter von Waren, die solche Symbole verwenden, rechtlich abgemahnt. Den ausführlichen Sachverhalt kann man beim Werbeblogger in folgendem Beitrag nachlesen: Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst! [...]
Am 20. Oktober 2009 um 22:23 Uhr
Hallo Leuts von JW,
mit der Juristerei ist das so eine Sache:
Wusstet ihr eigentlich das jeder Besteller auf eurem Internetshop gem. Fernabsatzgesetz das Recht hat die bei euch bestellte Ware auf eure Kosten zurückzusenden, wenn die nicht gefällt???
Obendrein müsst ihr jeden Kunden auf dieses Recht schriftlich hinweisen.
Ja?? Bestimmt wisst ihr das, denn schließlich ist ja die Juristerei euer Steckenpferd.
Nur was sehen meine entzündeten Augen denn da auf eurer Homepage unter: shop.jack-wolfskin.d... unter den AGBs??
Ja man glaubt es nicht, was schreibt ihr da unter:
Rücksendung und Widerruf
Sie können Ihren Vertrag innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) oder durch Rücksendung der Sache widerrufen.
Huups! Das ist ja ABMAHNWÜRDIG!!
Richtig müsste es heissen: ..Einen Monat ohne Angabe von Gründen..
Ein klassischer Verstoß gegen das UWG. Na sowas.
Und was bedeutet das nun in der Praxis??
Eure Widerrufsbelehrung ist ungültig und damit wirkungslos.
Damit hat jeder der bei euch bestellt hat ein UNBEGRENZTES Rückgaberecht.
Und was finde ich da noch???
Habt ihr doch glatt vergessen darauf hinzuweisen, das ihr die Rücksendekosten für die Ware die evtl. nicht gefällt und die ein Kunde ohne Angabe von Gründen wieder loswerden will ab einem Warenwert von 40 € übernehmen müsst!!!
Ach wie peinlich und das bei einem so großen Unternehmen!
Warum kümmern sich darum denn nicht mal eure Juristen??
Ich vergaß, die haben ja anderes zu tun.
So, ich muss jetzt aber weiter, schließlich möchte ich noch ausgiebig im Internet shoppen gehen.
Viele Grüße
Andrew B.
Am 20. Oktober 2009 um 22:39 Uhr
Mir sind die Produkte des Wettbewerbers aus Schweden ohnehin sympatischer… jetzt allerdings deutlich… wobei ich schon viele Hundert Euro bei Wolfskin gelassen habe… naja, das kann ich ja ändern!
Am 20. Oktober 2009 um 23:07 Uhr
[...] Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst! | Werbeblogger – Weblog über Marketing, Werbung und PR…. Kategorien: Allgemein, Byte und Bitter [...]
Am 20. Oktober 2009 um 23:12 Uhr
Fakt ist:
1. Die Taz hatte die Pfote vor J.W. erfunden
2. Der Vergleich mit Apfel und Blackberry trifft es schon mal sehr gut – vielleicht hätte sich J.W. schon vor 25 Jahren überlegen sollen, wie viele verschieden Pfotenabdrücke es in der Natur gibt, die zur Not im Schnee hinterlassen werden, auch Outdoor, die dann die Marke verwässern.
Am 21. Oktober 2009 um 00:09 Uhr
[...] stellen Sie sich doch mal vor, sie sind auf einer Gartenparty. Haufenweise Leute da. Sie kennen zwar nicht jeden aber im Großen und Ganzen unterhalten Sie sich ganz gut. Dummerweise steht einige Meter von Ihnen entfernt ein Raucher, dessen Zigarettenqualm so ungefähr in Ihre Richtung weht. Blöd. Würd mich auch stören. Die Frage ist nun, wie gehen Sie damit um? 1. Sie gehen kurz rüber, fragen ob er die Zigarette ausmachen kann oder sich so hinstellt, dass der Qualm nicht mehr zu Ihnen rüber weht. Danach kehren Sie zu Ihrer Unterhaltung zurück und alles ist gut. 2. Sie schnappen sich den Typen und teilen ihm lauthals mit, dass er mal sofort die Fluppe aus machen soll, sonst würde er Sie noch von einer ganz anderen Seite kennen lernen. Danach kehren Sie zu Ihrer Unterhaltung zurück und wundern sich, dass Ihre Sympathiewerte gerade arg gesunken sind. Sie entscheiden sich für Variante 2? Ernsthaft? Schade, denn eigentlich fand ich Sie bisher ganz nett. [von werbeblogger.de] [...]
Am 21. Oktober 2009 um 00:33 Uhr
[...] der Ereignisse findet sich – wie häufiger in solchen Fällen – drüben beim Werbeblogger. [...]
Am 21. Oktober 2009 um 01:07 Uhr
[...] Informationen zum Fall Jack Wolfskin finden sich hier und ganz allgemein hier. ▶ Comment /* 0) { jQuery('#comments').show('', [...]
Am 21. Oktober 2009 um 01:20 Uhr
Ist schon interessant zu sehen, was für Kuriositäten Jack Wolfskin noch im Patentierungskabinett hat.
Am 21. Oktober 2009 um 05:11 Uhr
[...] DaWanda erhielt ein Schreiben der Wolfskinschen Anwälte mit dem Hinweis, doch, wie es in einem Blogbeitrag des Werbebloggers beschrieben wurde, „bestimmte Produkte aus dem Dawanda-Sortiment bis 08. Oktober zu entfernen, [...]
Am 21. Oktober 2009 um 05:43 Uhr
Mich erinnert das Ganze an der Versuch der Deutschen Telekom im Jahr 2001 und 2002, die Farbe Magenta generell für sich zu reklamieren. Damals gab es auch im Web eine Menge Aktionen deswegen. Am Ende ist die Telekom vor Gericht mit ihrem Ansinnen gescheitert.
Am 21. Oktober 2009 um 07:18 Uhr
Hallo
Wolfskin kommt nicht aus der Schweiz, sonst wär ich eigenhändig mit dem Morgenstern dort aufgekreuzt!
Das Verhalten ist auch uns Eidgenossen total unerklärlich und nicht nur ich persönlich, sondern ganz viele meiner Bekannten werden diese Produkte sicher nicht mehr kaufen!
Logo abmachen, eine klasse Idee! VIELEN Dank!
LG Schweizerin
Am 21. Oktober 2009 um 07:33 Uhr
[...] Outdoorausrüster skandalöse Abmahnungen verschickt. Wer mehr darüber lesen will siehe beim Werbeblogger, der Waschküche oder auch beim Sichelputzer. [...]
Am 21. Oktober 2009 um 09:28 Uhr
Gut, dass das so die Runde macht. Ich hoffe, dass jetzt viele Leute nichts mehr bei Jack Wolfshaut kaufen. Umsatzeinbrüche sind leider die einzige Sprache, die diese Großkonzerne und ihre, den Rachen nicht vollbekommenden Rechtsverdreher verstehen. Hätte eine bloße Abmahnung nicht gereicht?
Am 21. Oktober 2009 um 10:09 Uhr
[...] die Gemeinsamkeiten in beiden Fällen kurz zusammenzufassen, ausführlich sind hier Wolfskin und hier Jako gut [...]
Am 21. Oktober 2009 um 10:19 Uhr
[...] Werbeblogger hat als eines der größten Blogs einen Beitrag dazu veröffentlicht, viele, so auch ich, sind [...]
Am 21. Oktober 2009 um 11:11 Uhr
[...] Wann mahnt die Natur ab? [...]
Am 21. Oktober 2009 um 11:54 Uhr
Abmahnwahnsinn wegen Pfoten
[...]Wer mehr darüber lesen will oder auch seiner Empörung Ausdruck verleihen will kann das hier machen:
Werbeblogger[...]
Am 21. Oktober 2009 um 12:04 Uhr
[...] dank Blogs, Twitter und Facebook plötzlich eine Stimme bekommen hat und sich frei artikuliert. Plötzlich geraten die mühsam erstellten Kommunikationspläne aus dem Ruder, weil keiner die [...]
Am 21. Oktober 2009 um 12:16 Uhr
So sehr Jack Wolkskin (JW) wohl auch nach Gesetzbuch, Paragraph und Aktenzeichen im “Recht” sein mag, so sehr wurde mal wieder von einem Konzern die Schwarmintelligenz und das vom Gesetzgeber unabhängige gesunde Rechtsempfinden der Blogosphäre unterschätzt. Dieser ist Paragraph, Gesetzbuch, Markenrecht etc. auf gut Deutsch scheissegal und sie sieht genau, was für ein schäbiges Verhalten von JW an den Tag gelegt wird.
Was wird JW als nächstes tun? Blogger und Forumsbetreiber wegen “Rufschädigung” und “übler Nachrede” die Anwaltsmeute auf den Hals hetzen? Dann könnte die JW-Geschäftsführung sich auch gleich nackt ausziehen und mit einem Knüppel auf ein Hornissennest hauen ;-)
Die Blogosphäre funktioniert anders: JW lernt gerade, wie man sich im WWW den Ruf gründlichst versaut und sich PR-mässig am effektivsten ins eigene Knie schiesst.
Am 21. Oktober 2009 um 12:31 Uhr
Pisa Test für JW Anwälte:
de.dawanda.com/produ...
Am 21. Oktober 2009 um 12:34 Uhr
[...] durch die unethischen und unmenschlichen Abmahnungen (siehe auch Netzpolitik. SpiegelOnline, Werbeblogger), hat sich eine Wolfspfote markenrechtlich schützen lassen. Interesant daran ist, das sich Jack [...]
Am 21. Oktober 2009 um 12:35 Uhr
[...] werbeblogger: “Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst!” [...]
Am 21. Oktober 2009 um 12:37 Uhr
Vielen Dank für den Artikel. Werde umgehend von allen Kleidungsstücken die JW Embleme entfernen und nie mehr Ware der Firma kaufen.
Am 21. Oktober 2009 um 12:42 Uhr
Sorry, aber ich finde Wolfskin’s Verhalten absolut plausibel: Wer sich einigermaßen auf dem Laufenden hält, für den ist JW seit dem Verfahren gegen die “taz” sowieso gestorben. Die Marke hat längst die Öko/Outdoor/(Social?)-Ecke verlassen und sich fett in den Mainstream platziert. Und weil’s im Mainstream nur um Masse geht, wird man halt dünnhäutig, wenn 0,003 Promille des Umsatzes gefährdet sind (wer weiß, vielleicht ist ja ein Original-JW-Kirschkernkissen schon in der Pipeline).
Schön wäre aber zu sehen, wenn die gefühlt 95% der Wolfskin-Jacken tragenden Grundschulkinder mitkriegen, dass die Marke was gegen fremde Tatzen hat. Uiuiui….
Am 21. Oktober 2009 um 13:07 Uhr
Also ich werde jetzt mal meine Pfotenabdrücke mit denen die von JW benutzt und als eigene ausgegeben werden vergleichen und wehe ich stelle fest das die meinen ureigenen Pfotenabdrücken ähnlich sehen.
Wo soll das enden? Bei Zwangsamputationen von Katzenfüßen ??? Welch gruseliger Gedanke *schnurr*
Am 21. Oktober 2009 um 13:17 Uhr
[...] via Mundpropaganda auch im “echten Leben” rasend schnell fort. Nicht nur in diversen Weblogs. Mittlerweile haben die ersten Primär-Medien die Tatzen-Affäre für sich entdeckt: Nicht nur [...]
Am 21. Oktober 2009 um 13:43 Uhr
[...] Wolfskin hat vor kurzem damit begonnen einzelne Verkäufer von Strickwaren auf Dawanda mit einer Abmahnung zu beglücken, weil diese Leute ihre meist in Heimarbeit hergestellten Produkte mit einer Pfote versehen haben. [...]
Am 21. Oktober 2009 um 13:49 Uhr
[...] man aber beim Outdoor-Bekleidungshersteller erreicht: Neben einer deutlichen negativen Publicity (hier, hier oder auch hier) sind auch die Sitelinks in den Google Serps [...]
Am 21. Oktober 2009 um 14:06 Uhr
Jack Wolkskin wird tollwütig…
Jack Wolkskin® hat ja in den letzten 18 Jahren einen deutlichen Wandel vollzogen: Vom soliden Hersteller guter Outdoor- und Trekkingartikel zur Modemarke mit Kultaufpreis. Wem nicht schon aufgrund dieser Entwicklung Zweifel an der Unternehmensph……
Am 21. Oktober 2009 um 14:30 Uhr
Schöne Reaktion von extra3: “Nimm dies, Jack Wolfskin!” extra3.blog.ndr.de/2...
Am 21. Oktober 2009 um 15:35 Uhr
[...] Abmahnungen der Firma Jack Wolfskin gegen Tierpfoten-Motive benutzende Kleinunternehmer machen gerade im Internet die Runde. Die [...]
Am 21. Oktober 2009 um 16:17 Uhr
[...] weiterführende Links: werbeblogger.de [...]
Am 21. Oktober 2009 um 16:29 Uhr
Ich bin mir ziemlich sicher das JW es in seiner nächsten Bilanz spüren wird was man sich mit den Abmahnungen angetan hat. Da JW auch noch im Besitz einer sogenannten HEUSCHRECKE ist und zwar der
Private Equitiy-Firma Quadriga Capital werden sich auch noch andere wundern. Heuschrecken hinterlassen immer verbrannte Erde !
Jackomol
Am 21. Oktober 2009 um 16:52 Uhr
Ja, ja, den großen Superhirnen oder die es sein wollen, muss man immer mal wieder eine Lehre erteilen. Wollte gerade meine ganze Familie mit JW-Klamotten ausrüsten. Wie gut, dass ich rechtzeitig von den tollen Ideen der Firma gehört habe. Nur um denen eines auszuwischen (und es macht unglaublich Freude, auch wenn es nur ein kleiner Beitrag sein wird): dann wechsle ich mal eben zu, hmmmmmm, sagen wir mal Salewa.
Am 21. Oktober 2009 um 16:57 Uhr
mal in der Bildersuche Pfote eingeben, wenn alle Internet-Pfoten abgemahnt werden, und sich nur die Hälfte ca. 35.000 davon dagegen wehrt oder erreichbar ist, bleibt immer noch ein satter Gewinn ca 30 Mio. EUR bei den Anwälten, das ist doch was!
Am 21. Oktober 2009 um 17:00 Uhr
Und ich schließe mich mit meinen Liebsten der Familie von Wolfgang Neumann an.
Am 21. Oktober 2009 um 17:15 Uhr
…Einfach lächerlich…:-)… Wir wehren uns und überollen die Absahner und Abzocker mit dem Internet! Ich kaufe nie wieder diese Jack Wolfskin Marke…Habe auch eine Katze und lass mich von solchen “idiotischen” und unfähigen Absahnern nicht beeindrucken…Es gibt so viele schöne Sachen…Soll das Label sterben!!!…Ohne den Kunden geht nix!!! Schon Quelle und die Telekom mussten das erfahren…Und der Nächste ist der ADAC-wenn die Kunden erfahren, wie ihr Geld für Posten verwendet wird, während die Helpdesk-Mitarbeiter in den Notufzentralen abgespeist werden mit einem Hungerlohn und dementsprechend demotiviert sind…:-) In diesem Sinne.Kampf den “Giganten”…
Am 21. Oktober 2009 um 17:17 Uhr
Kauft doch nicht diese Scheiße, kauft richtige Quali,diese Gangstereien sind ja zum kotzen,auf ein neues gesundes Deutschland!
Am 21. Oktober 2009 um 17:28 Uhr
Habt Ihr eigentlich keine Angst, daß Ihr demnächst auch alle abgemahnt werdet, weil Ihr diese wahnsinnig geschützte und bedrohte Buchstabenkombination Ja..Wo.. völlig unautorisiert und ohne einen Cent Lizenzgebühr benutzt? Hallo AnwaltIn! Da wäre doch noch das ein oder andere Milliönchen zu holen.
Am 21. Oktober 2009 um 17:29 Uhr
Hallo,
ich habe mich mal an die Sendung SAT1 Akte 09 gewandt. Vielleicht nehmen die das Thema auch in einer ihrer Sendungen auf.
Bitte schreiben Sie auch eine Email an akte@akte.net, damit die auch wirklich sich darum kümmern !! Danke !!
Am 21. Oktober 2009 um 17:34 Uhr
[...] Recht, das sich Jack Wolfskin gesichert hat, in Ordnung sein, aber moralisch ist es verwerflich. Werbblogger.de: Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst! AKPC_IDS += "205,";Popularity: [...]
Am 21. Oktober 2009 um 17:44 Uhr
[...] der Blogosphäre und Offline-Presse (als Reaktion auf unseren Artikel vom Samstag “Jack Wolfskin eröffnet Abmahn-Herbst“) tief [...]
Am 21. Oktober 2009 um 17:55 Uhr
schreibt eure Meinung über JW bei meinVZ bei studie vz und all euren Chats
Am 21. Oktober 2009 um 18:13 Uhr
[...] ihr das auch mitbekommen? Derzeit macht eine heftige Geschichte im Web die Runde: Weil einige User der Online-Plattform Dawanda, einem Marktplatz für [...]
Am 21. Oktober 2009 um 18:31 Uhr
[...] Kleine Leute abmahnen, anstelle mal einen Brief zu schreiben oder anzurufen. Leute… sowas sollte man anders regeln. Alles weitere zu dem Fall auf Werbeblogger. [...]
Am 21. Oktober 2009 um 18:45 Uhr
hahahaha echt lustig, toll PR für die Firma JW so kurz vor Weihnachten. Ich sage nur, wenn ich die kaufen würde, dann würde ich ab heute keinen Cent mehr in diese Firma investieren.
Am 21. Oktober 2009 um 18:50 Uhr
man oh man – immer auf die kleinen Leute.
Was machen nun die vielen Tiere mit ihren Pfotenabdrücken im Schnee, Matsch, Sand etc. Auf zur Verfolgungsjagd – das ist doch echt armselig und die wirklichen Produktpiraten reiben sich die Hände.
Am 21. Oktober 2009 um 19:04 Uhr
Wenn ich in meinem Online-Shop Kleidung führen würde, dann würde ich Jack Wolfskin abmahnen.
Hier mal ein paar Gründe die ich schon auf dem ersten Blick sehe:
Verstoß gegen die Preisangabenverordnung:
Es wird weder mit einem * noch wie vorgeschrieben “Preisnah” angegben ob und wieviel Mehrwersteuer im Preis enthalten ist.
Angaben zur Mehrwersteuer tauchen einfach garnicht in Preisnähe auf.
(Quelle shop.jack-wolfskin.de/bekleidung/jacken ) u.a.
Wettbewerbswidriges Werben mit Selbstverständlichkeiten:
“Wir handeln nach der Verpackungverordnung”
(Quelle shop.jack-wolfskin.de)
“Wir befolgen die gemäß Verpackungsverordnung vorgegebenen Rücknahme- und Verwertungsanforderungen.”
(Quelle jack-wolfskin.de)
Falsche Angaben in der Widerrufsbelehrung:
“indem Sie die Ware nicht wie Ihr Eigentum in Gebrauch nehmen”
“Wir bitten Sie, unseren Rücksendeschein”
Ein Urteil erlaubt das, andere verbieten das.
Den Gerichtstand wählt der Abmahner :)
Falsche Angaben zum Datenschutz:
Die Seite benutzt Google-Analytics (zu sehen ganz unten im Quelltext) verweist aber entgegen den Google-Nutzungsbedingungen nicht in ihrer Datenschutzerklärung darauf hin und täuscht Benutzer mit Halbwarheiten (Session-Cookies werden nach dem Besuch gelöscht) darüber das weitere Daten gesammelt werden und dauerhaft gespeichert werden. Durch eine Anmeldung im Shop werden so aus diesen Daten sehrwohl personenbezogene Daten.
Das dürfte auch die abmahnenden Verbraucherverbände interessieren.
Bei denen kann man sich übrigens auch als Verbraucher beschweren!
Vielleicht soltte JW mal lieber die Anwälte benutzen um selbst rechtskonform zu handeln.
Am 21. Oktober 2009 um 19:05 Uhr
Jack Wolfskin ist doch äh die Marke für die Zombies. Ich habe noch nie ein hübsches Mädel in den Zeug gesehen.
Am 21. Oktober 2009 um 19:08 Uhr
Ach bevor ich es vergesse.
Man kan auch rückwirkend abmahnen.
Die können also ruhig mitlesen und alles ändern :)
Am 21. Oktober 2009 um 19:12 Uhr
Nochwas:
Gegenwehr mit einer Gegenabmahnung ist unzulässig.
Da kann man sich also auch als “kleiner” Shop gegen die “großen” wehren.
Am 21. Oktober 2009 um 19:21 Uhr
hab den MDR über diesen Blog informiert,die sind sehr interessiert an solchen Geschichten und erreichen mit ihren Sendungen auch die Leute die nicht unbedingt online sind
Am 21. Oktober 2009 um 21:35 Uhr
[...] werbeblogger.de [...]
Am 21. Oktober 2009 um 21:58 Uhr
[...] Klamotten mit dem Pfotenabdruck trägt, und Uniformität ist so gar nicht meins. Und nun gibt es seit dem Wochenende noch einen Grund mehr fürs Unwohlbefinden (sehr lesenswert übrigens auch die Folgeartikel beim [...]
Am 21. Oktober 2009 um 22:17 Uhr
Die bleiben bestimmt deswegen extra hart bei JW, weil sie meinen, dass sie dann den Umsatzverlust, den sie durch ihr Verhalten verursachen, den Bastlerinnen auch noch anlasten können….
Sind wir nun im Disneyland, oder ist das hier die Muppets-Show?
Wer will eigentlich Pfotenabdrücke auf seinen Klamotten. Also wenn mich ein Hund anspringt, dann bin ich bemüht, diesen Dreck möglichst rückstandfrei zu entfernen? Und nun werde ich umso strenger auf Reinheit achten.
Am 21. Oktober 2009 um 22:25 Uhr
This is total insanity. I shall never buy another JW shirt for my husband ever again in my life.
Am 21. Oktober 2009 um 22:29 Uhr
Insane? This is Wolfskin! ;-)
Am 21. Oktober 2009 um 23:24 Uhr
[...] und ist das jetzt eine Copyrightverletzung ala hier [...]
Am 22. Oktober 2009 um 00:04 Uhr
mit einem Blick für das Ganze und strategischem Vorgehen eine optimale Lösung entwickelnd, so stellt sich der brilliant ausgeführte Mehrakter zum ‘Einputten’ in den Klingelbeutel dar, indem anscheinend jedwedem Verwender eines wie auch immer gearteten Pfotenlogos Abmahnschreiben zugestellt werden…
Demnächst wird wohl auch noch die Ingebrauchnahme des Wortes ‘Wolf’ bei Zoologen und Naturschützern und wer-weiß-wem/wo-noch-alles mit einem strafbewehrten Abmahnbescheid ausgestattet und jwd zugestellt, und die Verwendung von Tatzenbildern, Logos und dergleichen sodann in sämtlichen Kinder- und Schulbüchern ausdrücklich nur nach kostenpflichtiger, preisgestaffelter Lizenznahme gestattet. Wäre doch gewiß eine auflagensteigernder ShootOut für ein Bild in DER! Zeitung, wenn mütterlicherseits selbstgenähte und mit niedlichen Tatzen bestickte Katzenkissen auf den von Kindergärten alljählich & fast überall veranstalteten Weihnachtsbasaren von mobilen Copyright-Schutztruppen beschlagnahmt und örtlich verbrannt werden, oder?
Bleibt wohl nichts anderes übrig, als sich bei Jack Wolfskin für die abenteuerlich großen Fußstapfen zu bedanken!
Fazit: ein großer Bogen um JW-Stores und Internetshops (bei welchem Anbieter die auch immer hängen, da kann ja wohl nur Sippenhaftung gelten), und Meidung von jedwedem Kleiderständer der am Logo so deutlich und weithin erkenntlichen Produkte.
So besehen sei da George Orwell und dessen Kindle bei allem was in Zukunft noch so vernetzt wird vor.
Am 22. Oktober 2009 um 00:55 Uhr
[...] Und hier noch ein Link: WERBEBLOGGER [...]
Am 22. Oktober 2009 um 01:09 Uhr
I read this and laughed. I thought egregious litigation was American territory.
I thought that when Starbucks trademarked “vente” (Italian for 20, a 20 ounce coffee here in the States), we reached the pinnacle of the trademark scuffle. I guess I was wrong!
Am 22. Oktober 2009 um 01:18 Uhr
Jack Wolfskin hat doch auch Filialen in Asien?
Dann sollte man aber sofort auch Dingoo Digital abmahnen, die auch eine Tatze als Logo benutzen, welche der hier abgemahnten Tatze ist.
Siehe hier:
dingoo-digital.com/
Am 22. Oktober 2009 um 02:38 Uhr
[...] hat sich der Chef des Unternehmens, Manfred Hell, mit Ralf Schwartz (dem Autor des Werbeblogger-Artikels, der die Sache an die Öffentlichkeit brachte) in Verbindung gesetzt. Und zeigt sich wenig [...]
Am 22. Oktober 2009 um 03:34 Uhr
hoffe, diese grandiose Gehirnakrobatik wirkt sich um unzählige Potenzen negativ auf den Umsatz aus!!!!! Ich werde meine Kröten jedenfalls sicher nicht der juristischen Abteilung dieses Unternehmens zur Verfügung stellen!!!!!
Am 22. Oktober 2009 um 07:42 Uhr
Wie kann ein Unternehmen, welches hauptsächlich für den Outdoor-Bereich produziert, also einem Bereich, der eher mit Lebensfreude/-qualität, Fitness, Sport, Fairness etc. als mit Gewinnmaximierung über juristische Haarspaltereien gegen “Normalbürger”, in Verbindung gebracht wird, so dümmlich agieren.
Ich jedenfalls versichere hiermit an Eides statt, die nächsten 2 Jahre kein einziges Produkt von Jack Wolfskin zu erwerben.
Gleichfalls möchte mein Bedauern gegenüber den von Jack Wolfskin Abgemahnten ausdrücken, dass ich die letzen 5 Jahre insgesamt 9 Produkte dieser Marke bezogen habe.
Über eine Jack Wolfskinpleite wäre ich jedenfalls nicht sonderlich erzürnt!
Am 22. Oktober 2009 um 07:47 Uhr
Wie kriegt man eigentlich diese blöde Wolfskin-Tatze von seinen Kleidungsstücken. Ich will eine Jacke noch auftragen, bis ich sie wegschmeiße. Neue WOlfskin-Klamotten kommen mir nicht mehr ins Haus. Wenn man sich mit dem Logo irgendwo blicken lässt, ist man ja seines Lebens nicht mehr sicher.
Am 22. Oktober 2009 um 08:47 Uhr
[...] doch nicht? Plötzlich begehrt die Social Media Gemeinde ungefragt auf, weil sie das unsoziale Verhalten des Markenwolfs nicht tolerieren mag und entfacht [...]
Am 22. Oktober 2009 um 09:21 Uhr
Das ganze wurde leider noch nirgendwo ausjudiziert. Aus Sicht eines beeidet gerichtlichen Sachverständigen wären die Standpunkte des Markeninhabers nicht nachvollziehbar, solange nicht explizit ein Wolfsfährtenabdruck verwendet werden würde. Da auch Wölfe weltweit zum jagdbaren Wild gehören und die Ausübung der Jagd generell Befähigungsnachweise voraussetzt zu denen auch das Erkennen des jagdbaren Wildes zählt, mus gleichzeitig auch der Schutz des Abdruckes von Tierfährten generell überdacht werden. Lösung wäre die Schützbarkeit in Zusammenhang mit einem Markennamen (Wort-Bild-Marke)….
Am 22. Oktober 2009 um 09:57 Uhr
Ich sehe klare parallelen zur Dienstwagenaffäre…
Soll nicht Frau Schmidt sinngemäß gesagt haben: Das steht mir per Verordnung zu, wie kann es sein dass mir jemand dafür moralische Verfehlungen vorwirft!
Willkommen im 21.Jahrhundert wo Gesetzt und Verordnungen einen höheren Wert haben als moralische Werte und gesunder Menschenverstand.
Wer die Stellungnahme von JW gelesen hat, der weiß was ich meine.
Liebe Paragraphenreiter, schaltet doch bitte euer eigenes Hirn wieder ein und überlasst das nicht ausschließlich dem Gesetzgeber!
Am 22. Oktober 2009 um 11:17 Uhr
Die lieben Leute von Dawanda sind selbst auch ein reines Kommunikations-Desaster. Das hier ist nicht der erste Fall, bei dem sich Dawanda den eigenen Usern gegenüber daneben benimmt.
Am 22. Oktober 2009 um 11:31 Uhr
[...] Wer noch etwas lesen möchte, mit vielen Links: Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst! (www.werbeblogger.de) Donnerstag, 22. Oktober 2009 um 11:18 Uhr – Kategorie: frustration | tags: Abmahnungen, Marke, [...]
Am 22. Oktober 2009 um 11:32 Uhr
Hallo,
Wenn man Wolfskin über deren Webseite Nachricht geben möchte, dass man dies nicht gut findet, muss man auch gleich zustimmen, dass die eingegebenen Daten “von denen” genutzt werden.
Dabei habe ich denen nur mitteilen wollen, dass sie noch einen Kunden weniger haben…
Stefan
Am 22. Oktober 2009 um 11:36 Uhr
[...] Werbeblogger erfährt man weiter, dass “Jack Wolfskin” auch einen Shop schließen ließ, [...]
Am 22. Oktober 2009 um 11:42 Uhr
das ist meiner Ansicht nach der Anfang von Jack W`s Ende. Den Outdoorkumpel und Expeditionsausstatter nimmt denen eh`keiner mehr ab. Jack W. tragen nur noch Beamte in Ihrer Freizeit und Renter. Oder nach diesen Abmahungen noch einer von Euch?
Am 22. Oktober 2009 um 12:19 Uhr
..(/).. Die haben sich doch damals bei JW vs. taz schon zum Abschuß freigegeben. Was sollte daaas… Das ist hoffentlich der Rest für die Unentschlossenen: Ausserdem sind sie wirklich nur teurer statt gleichzeitig besser geworden. ..(/)..
Am 22. Oktober 2009 um 12:49 Uhr
Schade, dass sich hier offensichtlich fast niemand mit dem Markenrecht auskennt.
Man kann keine Marke “für alles” registrieren, sondern nur für detailliert anzugebende (und nach 5 Jahren nachzuweisende) Bereiche.
Die Bildmarke von Jack Wolfskin ist nun mal für “Bekleidungsstücke” registriert wie jeder hier nachlesen kann:
register.dpma.de/DPM...
Und das ist auch genau das Bild, was zu Vergleichen herangezogen wird.
Als wichtigstes finde ich hier zu erwähnen, dass ausschließlich Personen abgemahnt wurden, die dies im “geschäftlichen Verkehr” nutzen und eben keine Privatpersonen.
Als Unternehmer muss man sich des Risikos immer bewusst sein, denn wie heißt es so schön? Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
Insofern finde ich Vergleiche zu bekleidungsfremden Unternehmen völlig unpassend, da wohl keine Markenrechtsverletzung vorliegt.
Wer gewerblich handelt (gleich welchen Umfangs) muss sich der Gefahren immer bewusst sein und im Zweifelsfall vorher einen Anwalt fragen.
Am 22. Oktober 2009 um 12:51 Uhr
ich habe dem unternehmen gerade geschrieben, daß ich von diesem Verhalten enttäuscht bin, und daß ich in Zukunft keine Produkte dieses Unternehmens mehr kaufen werde. Hoffe andere geben ähnliche Statements ab.
Am 22. Oktober 2009 um 13:00 Uhr
Bis jetzt hatte mich immer nur gestört, daß bei den meisten Jacken “Made in China” steht und ein Großteil der Waren im “billigen” asiatischen Ausland produziert wird.
Jetzt habe ich noch ein Argument mehr, keine Waren von dieser Firma zu kaufen.
Ich wundere mich sowieso, daß alle über die Wirtschaftskrise stöhnen, aber Firmen unterstützen, bei denen das Geld unseren Wirtschaftskreislauf verläßt.
Am 22. Oktober 2009 um 13:03 Uhr
Wenn ich ein Wolf wäre würde ich mich jetzt auch im Wald verstecken, die Anwälte sind sicher schon unterwegs.
Ich werde mir jetzt auch ein Logo schützen lassen: Den Kopf eines Menschen, jeder der dem ähnlich sieht wird abgemahnt.
Dürfte bei den paar Millionen Fotos im Internet sicher ein paar Euros einbringen.
Ich kauf von der Marke nichts, habe ich noch nie und werde ich jetzt recht erst nicht tun. Ich kann nur dazu raten von solchen Firmen nichts zu kaufen. So eine selbstgerechte Haltung muss abgestraft werden.
Durch Boykott!
Am 22. Oktober 2009 um 13:04 Uhr
Ein typisches Beispiel, wie sich ein Unternehmen selbst ins Knie schießt: Ein selbst verschuldetes PR-Desaster, das einfach hätte vermieden werden können…
Schutz der eigenen Marke vor Verwässerung ist ja verständlich, aber da hätte auch eine Erklärung mit freundliche Aufforderung zum Entfernen gereicht. Die Abmahnkeule hätte man bei Nichtbeachtung dann immer noch herausholen können. Der entstandene Image-Schaden steht in keinem Verhältnis zum gewünschten Nutzen.
Ich würde mich jedenfalls jetzt schämen, wenn ich mit meiner JW-Jacke in die Öffentlichkeit trete und werde sie erstmal nicht mehr tragen (geschweige denn neue Produkte kaufen).
Bleibt zu hoffen, dass diese Aktion als schlechtes Beispiel Schule macht und Unternehmen lehrt, dass Recht haben nicht automatisch bedeutet, dass es sinnvoll ist, dieses Recht auch durchzusetzen.
Am 22. Oktober 2009 um 13:07 Uhr
Ich verstehe Ihre Aufegung nicht.
die assoziation zur JW Tatze liegen doch auf der Hand. Hier wollen Trittbrettfahrer Ihre Ware mit der JW Tatze stärker in den Markt bringen. Steigerung der Absatzzahlen auf der Basis eines mittlerweilen manifestierten Logo`s.
Viele Tatzen sind ähnlich gleich, bei den anderen mit etwas Phantasie ähnlich ausschauenden Tatzen geht es wohl mehr um ein Signal zu setzen.
Baut doch mal ein Auto und macht einen 3er Stern auf die Kühlerhaube. Oder malt einen Kranich auf die Uhren usw. Die Firmen investieren eine Menge Geld damit sich soetwas einprägt. Ich bin Konsument, verstehe aber die Sorge der Klagenden Firmen. Mal die Öko Latzhose ausziehen und mal vernünftig sich in die Firmen versetzen anstatt polemisch auf die Anwälte ein zu schlagen. die machen Ihren Job. Regt euch doch mal über die Looser von Arcandor oder einigen Banken auf. Da geht euer Geld in Milliarden über die Wupper….
Am 22. Oktober 2009 um 13:16 Uhr
@Flight
Ich hoffe mal, Dein Beitrag war ironisch gemeint. Denn Du gehst davon aus, dass wirklich JEDER diese Marke kennt und jede Art von Tierpfoten damit verbindet. Dann wäre sie bekannter als Elvis. Nee, keiner denkt beim Anfertigen von Strasskätzchen an Jack Wolfskin. Die Handarbeitmuttis gehören nicht zur typischen Käuferschaft der überteuerten Klamotten und haben folglich auch nicht versucht, irgendwo Trittbrett zu fahren.
Es wird Zeit, dass klargestellt wird, dass ein überall in der Natur vorkommendes Muster gar nicht als Marke geschützt werden kann. Dann passieren auch keine solchen Abmahnaffären.
Am 22. Oktober 2009 um 13:26 Uhr
Was ist der Unterschied zwischen einem überfahrenen Abmahn-Anwalt und einer überfahrenen Klapperschlange?
Vor der Klapperschlange sind Bremsspuren.
Am 22. Oktober 2009 um 13:30 Uhr
[...] ein mangelhaftes Krisenmanagement vorgeworfen hatte, veröffentlicht hatte, ließ Ralf Schwartz, dessen Blogartikel die Affäre erst auffliegen ließ, die vermeintliche Bombe platzen: Zeitgleich mit meiner [...]
Am 22. Oktober 2009 um 13:33 Uhr
Wenn wirklich andere Unt die Tatze zur eigenen Reputationsverbesserung mißbruachen ist das Verhalten von JW zu verstehen, so aber haben sich mich als Kunden erstmal abgeschreckt. Wobei ich auch der Meinung bin, seit ich meine Winterjacke von JW habe, dass die Qualität nachgelassen hat.
Am 22. Oktober 2009 um 13:40 Uhr
Und nun sollen alle wieder still sein, nur weil Oberwolf ein Statement am Montag abegeben will?
So was nennt sich hinhalte-Taktik, und ich fordere die Anwälte auf explezit mir die Ähnlichkeit von einem Wolf und einer Katze zuerklären! Nur weil ein Katzenpfote 4 Zehen hat ist es nochlange keine Wolfspfote! Zoologisch nicht haltbar!
Und nur weil jemand behauptet im Recht zu sein, heißt das noch lange nicht auch Recht zu haben!
Am 22. Oktober 2009 um 14:56 Uhr
Esrt einmal muss ich an dieser Stelle gestehen, das ich keine Klamotten von der Firma besitze und auch nie den Gedanken daran verschwendet habe mir solch überteuerte Teile zuzulegen.
Was mich nun ein wenig grübeln lässt ist etwas, was noch gar nicht so recht beachtet wurde. Es gibt unzählige Vereine im Bereich Hundesport und auch deren Züchter, die meist in irgend einer Form Hundetatzen im Logo haben.
Natürlich wird diese Logo auf den Internetseiten genutzt, aber da gibt es etwas was richtig Bauchschmerzen hervorruft. Die meisten Vereine lassen diese Logos auch auf ihre Trainigsanzüge oder sonstige Bekleidung aufbringen. Müssen die nun alle bangen eine Abmahnung zu erhalten? Denn Hundetatze ist ja schon eher gleich als andere.
Ich hoffe für all die jenigen, die betroffen sind und eventuell noch betroffen sein werden, das diese Abmahnwut mal ein Ende findet. Aber vielleicht löst sich das ja bald von selbst wenn keiner mehr die Waren von denen bezieht. Es gibt auch andere Anbieter!!!
Am 22. Oktober 2009 um 15:03 Uhr
Hatte Blackwater nicht auch einen Bären mit Bärentaze???
Sollen die doch Blackwater verklagen!!!!!
Am 22. Oktober 2009 um 15:12 Uhr
Macht weiter so! Die Rechtsabteilung wird schon ganz schön am rotieren sein wegen der Sache. Es wäre doch sehr überraschend, wenn die Verantwortlichen noch nichts mitbekommen haben und am Montag weiter mit der Brechstange gearbeitet wird.
Viel Erfolg allen, die nicht unter Markenverletzung fallen (Vauna is da klar draußen. Eindeutige Kopie des Logos, vermutlich durch dilletantischen möchtegern Webmaster kopiert, einfarbig gemacht und gedankenlos weiterverwendet)!
Am 22. Oktober 2009 um 15:25 Uhr
zur Info:
Bearwear.nl Opfer von Jack-Wolfskin-Abmahnung
samstagisteinguterta...
Am 22. Oktober 2009 um 15:28 Uhr
ich habe einige wolfskin jacken und ich hätte keine lust wenn assis mit so billig taschen mit der pfote irgendwo rumlaufen.
die leute die hier schreiben, können sich bloss keine markenklamotten kaufen und meinen, wenn sie mit billig plagiaten rumlaufen, sind sie auch cool.
Am 22. Oktober 2009 um 15:30 Uhr
Das geht auf keinen Wolfspelz…
Tatze (Grafik: foolsmoon.de)
Die obige Paintbrush Zeichnung eines vierjährigen Jungen aus meiner Nachbarschaft ist zur Weiterverbreitung und nicht-kommerziellen Verwendung jeglicher Art, insbesondere zum Verschönern von Textilien jeglicher Art frei!
L…
Am 22. Oktober 2009 um 15:42 Uhr
@Michael
Werd’ mal erwachsen.
Am 22. Oktober 2009 um 16:22 Uhr
Ich finde Jack Wolfskin Kleidung sehr schön und qualitativ gut.
Aber durch dieses Verhalten überlege ich, ob ich weiterhin JW kaufe.
Auf die Art hat es sich Ed Hardy bei mir versaut (wobei die eh nur grellen Plunder herstellen) und JW ist auf dem besten Weg.
Mal schauen wie es weitergeht.
Wenn JW kein Rückzeiher macht, dann bin ich wirklich “drausen zuhause” – vor den Geschäften.
Gruß
Dominik
BTW: es gibt bei JW ein nettes Kontaktformular.
Da hab ich mal meine Meinung abgelassen.
Vieleicht möchten das andere ja auch tun.
Am 22. Oktober 2009 um 16:23 Uhr
[...] ersten Opfer der neuen Abmahnwelle waren die Tagesmutter Tausendschönchen und ihre fünf Schützlinge – [...]
Am 22. Oktober 2009 um 16:24 Uhr
… arme Tierfachhändler, was dort alles mit Pfotendesign verkauft wird ? Vielleicht sollten Firmen wie Jack Wolfskin gleich alle Läden schliessen lassen. Es gibt wohl keinen Artikel von Hundehalsband bis Spielzeug den es nicht mit Tatze gibt. Da gibt es auch noch reichlich Hersteller wie Trixie, Karlie oder die FRESSNAPF-Kette, da gibt es fette Beute für die Anwälte. Als folge verbannen wir dann alle Haustiere da es kaum noch Tierhandlungen geben dürfte.
Nur… wie fängt Jack Wolfskin die Umsatzverluste aller Hundebesitzer auf die Ihre Wolfskinsachen nun nicht mehr brauchen werden oder ?
..ein leidgeprüfter – von Jack Wolfskin bereits in 2006 – abgemahnter ehemaliger Zoofachhändler.
Am 22. Oktober 2009 um 16:24 Uhr
@Michael.
Ist Jack Wolfskin eine Marke? Die hat doch heute jeder 2. an und die Qualität ist auch nicht so besonders…. Ich weiß ja nicht wo der “Assi” bei dir anfängt – vielleicht solltest du da einfach mal einen Spiegel benutzen.
Am 22. Oktober 2009 um 17:06 Uhr
Wie peinlich ist das denn!? Da sollte Jack Wolfskin doch locker
d´rüberstehen. Wenn es sich nicht um Plagiate handelt, sondern um andere Symbole, dann verstehe ich den ganzen Wirbel nicht.
Manche Aktionen schaden dem Ruf mehr, als dass diese helfen. Dies ist ein Muster-Beispiel dafür.
Ich wollte mir Samstag eigentlich eine Jack-Wolfskin-Jacke kaufen. Werde ich jetzt nicht mehr machen. Sch**** drauf!
Am 22. Oktober 2009 um 17:13 Uhr
… einfach nicht mehr kaufen…
Am 22. Oktober 2009 um 17:15 Uhr
Jack Wolfskin adieu – es gibt auch andere Marken – z.b. North Face – mindestens genauso gut. Auf Wiedersehen nach über 10 jahren Markentreue – so verleiert man Stammkunden – anscheined haben die Manager von Wolfskin nichts gelernt aus den so genialen Taten eines Arcandor Vorstandes – GM Vorstandes etc. Hoffentlich geht es Euch auch bald so – traurig!!!!!
Am 22. Oktober 2009 um 17:54 Uhr
Danke an Jack Wolfskin für diese Anti-Werbung. – Als Katzenbesitzer wird meine Familie dieses Jahr auf ihre Wolfskin Winterjacken verzichten.
Werbung für die, in dem wir mit deren blöden Tatzenklamotten rumlaufen, machen wir ganz bestimmt nicht mehr.
Am 22. Oktober 2009 um 18:01 Uhr
Nachtrag: Ich werde mir morgen den Daumenabdruck patentieren lassen. Dann mahne ich sämtliche Besitzer der neuen Reisepässe ab. :-))
Am 22. Oktober 2009 um 18:07 Uhr
Mein Hund hat eben im Wald in den Matsch getreten, ich habe den Pfotenabdruck sofort verwischt..aus Angst vor einer Abmahnung.
Am 22. Oktober 2009 um 18:08 Uhr
Abmahnungsmasche.
Solche Firmen boykottieren,Namentlich nennen,genau wie die Abmahnanwälte.Meiner Meinung nach muß das gesamte Copyright/Patentrecht dringend überarbeitet werden.Es kann nicht angehen,daß bestimmte Symbole,Wörter,Farben,Formen,Lieder,Filme,usw uneingeschränkt besetzt werden können.Hier stehen sich das Grundrecht der freien Meinungsäußerung,der künstlerischen Freiheit denen der Profitgier einiger Weniger gegenüber.Wenn es zb. über das Wort “Quattro”schon Gerichtsprozesse gab,oder über die Farbe “Magenta”,usw.kann ich nur den Kopf schütteln.Ebenso ist meiner Meinung nach das Patentrecht überprüfungswürdig.Es kann nicht sein,daß vielversprechende Erfindungen aufgekauft werden um dann für immer in der Archiven der Lobbyisten verschwinden.Die Sprache,die Kunst und die Wissenschaft sollten allen Menschen offenstehen,es ist unsere Kultur und nicht der Besitz eineiger Weniger.
Am 22. Oktober 2009 um 18:16 Uhr
Vielleicht ist dieses Verhalten das nahende Ende dieser Marke. Die Wolfskin – Symbole haben im Straßenbild deutscher Städte so Überhand genommen, dass man sie bald satt haben wird. Im Ausland kann man sofort erkennen, wer Deutscher ist. Wolfskin hat es überreizt, indem es die Symbole viel zu groß und auffällig werden ließ. Meine nächste Jacke wird von einer anderen Marke sein. Qualitativ hochwertige Kleidung mit dezenten Symbolen gibt es genug.
Am 22. Oktober 2009 um 18:36 Uhr
Die Marke Jack Wolfskin war mir bisher immmer sympathisch, viele Teile meiner Outdoor-Ausrüstung / MTB Zubehör tragen die Wolfspfote. Dank der zurückhaltenden Firmenpolitik werde ich mir bei Neukäufen in Zukunft Alternativen suchen, schliesslich hätte auch eine formlose Abmahnung per Briefpost ohne Umweg über einen Anwalt gereicht – und das auch nur bei den identischen Pfoten-Abbildungen.
Am 22. Oktober 2009 um 18:44 Uhr
[...] auf werbeblogger.de zu lesen ist, beschäftigen sich die beauftragten Anwälte der Firma Jack Wolfskin mit dem Thema [...]
Am 22. Oktober 2009 um 19:15 Uhr
[...] berichten: Bereits am Samstag Nachmittag gab es auf dem bekannten Werbeblog Werbeblogger einen ersten Beitrag zu den Abmahnungen der DaWanda-Verkäuferinnen. Spiegel online dagegen konnte erst am Montag einen [...]
Am 22. Oktober 2009 um 19:27 Uhr
Wer ist denn schon Wolfskin und wer kauft schon dort, doch kein normaler Mensch. Es gibt so schöne Artikel von anderen Anbietern,
da muß man doch nicht den Namen bezahlen und solchen geldgeilen
Ärschen noch den Geldbeutel füllen.
Am 22. Oktober 2009 um 19:48 Uhr
So, eben eine E-Mail an JW geschickt und Ihnen meine Meinung mitgeteilt. Besser spät als nie.
Werde die Produkte auf jeden Fall nicht mehr kaufen und dieses auch im Bekanntenkreis kundtun. Wenn das jeder hablwegs normal denkende Mensch machen würde, wäre das ein echtes Problem für JW.
Schönen Tag,
Hasenpfote (hoffentlich kein Markenzeichen!)
Am 22. Oktober 2009 um 20:08 Uhr
[...] möchten helfen, diesen Abmahnwahnsinn zu stoppen und brauchen Eure [...]
Am 22. Oktober 2009 um 20:11 Uhr
Die Abmahnende Wolfshaut …
Das ist so schlecht. Hey Ihr Helden, meine Katze hatte im Schnee letzten Jahres Ihre Pfotenabdrücke im Schnee hinterlassen.
Verdammt und ich hab´s auch noch Fotografiert und Online gestellt. Ich sag´euch mal was. Ich fand euer Marke soweit echt gut. …
Am 22. Oktober 2009 um 20:53 Uhr
Hab JW auch geschrieben das ich bei ihnen nichts mehr kaufe: Gerad kam mir aber die Idee: Kann man nicht die Klamotten wieder umtauschen? Einfach zurück mit den grad gekauften Sachen: sollen sie die doch selbst an die Obdachlosen verteilen!
Am 22. Oktober 2009 um 20:57 Uhr
Mit mir ebenfalls -1 potentieller Käufer auf Lebenszeit.
Am 22. Oktober 2009 um 21:31 Uhr
Wenn man beim Patent- und Markenamt einmal die eingetragenen Tatzen recherchiert, finden sich so einige Bildmarken aus den neunzigern, wo der Herr JW seine Pfote abgekupfert haben könnte. Und bei einigen anderen hat wohl der böse Wolf auch schon zugeschlagen und die Löschung von Marken erwirkt.
register.dpma.de/DPM...
“tatze” eingeben
Am 22. Oktober 2009 um 22:06 Uhr
Tja, mit immer weniger Geld und immer mehr Marken bin ich fast froh das meine Auswahl etwas eingegrenzt wird.
Ich kaufe solchen Asis jedenfalls nichts ab.
Danke für die Berichterstattung.
Auch meine Eltern bekommen Bericht, nicht das ich von denen wieder etwas unter dem Weihnachtsbaum finde.
Ist doch schön das die ihr “Recht” durchsetzen.
Noch schöner das ich diesen sofort abwählen konnte.
Hahaa
Am 22. Oktober 2009 um 22:21 Uhr
[...] Werbeblogger, der zuerst über diese Geschichte geschrieben [...]
Am 22. Oktober 2009 um 22:29 Uhr
[...] eine Jack-Wolfskin-Jacke habe ich gekauft! Etwa einen Tag, bevor der Sturm losging. Und jetzt? Eine Bayern-München-Jacke wäre [...]
Am 22. Oktober 2009 um 22:32 Uhr
no more JW. Ich werd mich von Tatzen auf Lebenszeit fernhalten.
Am 22. Oktober 2009 um 22:36 Uhr
Pfoten weg von Jack!!!
extraplatte.com/comp...
Am 22. Oktober 2009 um 22:38 Uhr
[...] Jack Wolfskin, der mit Abmahnungen gegen eine handvoll Nutzer der Bastel-Plattform DaWanda vorging, die ihre selbstgemachten Produkte mit Tatzenmotiven versahen, die in den Augen der [...]
Am 22. Oktober 2009 um 23:06 Uhr
Jack Wolfskin und die Kohle……
Es ist – für mich – ziemlich unglaublich und “macht mich staunen”, hatte Jack Wolfskin doch bisher einen recht guten Ruf bei mir; ich betrachtete mich durchaus als Stammkunden. Aber dann diese Aktion…
Scheinbar war ma…
Am 22. Oktober 2009 um 23:34 Uhr
Wolfstatze von Jack Wolfskin vs. Blackwater Logo
Was ist mit Blackwater USA?
Am 22. Oktober 2009 um 23:37 Uhr
Also sowas!!!!
Als langjährige Käuferin von Jack Wolfskin Klamotten kann ich so eine Aktion kaum glauben!!!!!!!!!!!!!
Als Konsequenz und um Zeichen zu setzen werde ich bis auf weiteres kein Jack Wolfskin Produkt mehr kaufen!
Mika
Am 22. Oktober 2009 um 23:46 Uhr
Auf so einen Sch… gibts nur eine passende Antwort.
Von Jack Wolfskin wird nie mehr irgendwas gekauft.
Am 23. Oktober 2009 um 01:02 Uhr
Ich halte das Theater für total überdreht. JW macht nichts anderes wie jeder Markenhersteller. Müssen sie auch machen. Sie werden, wo wie ich sie kenne, entsprechend reagieren und im Gegensatz zu den anderen das wieder zurückdrehen. 100%ig.
Am 23. Oktober 2009 um 01:05 Uhr
Schade eigentlich. Jetzt haben wir endlich einen JW Laden in der Nähe und schon will man denen nichts mehr abkaufen. Dumm gelaufen, nur gut das es genug Alternativen gibt. Schade auch das die geliebte uralte Jacke von denen erstmal in den Schrank verbannt wird. Für die Lauf ich keine Reklame mehr.
Am 23. Oktober 2009 um 01:10 Uhr
Ich bin kein Marken-Fetischist und ich kaufe das, was mir in dem jeweiligen Moment gefällt. Auf diesem Weg sind mir einige Teile von Wolfskin in den letzten Jahren in meine Garderobe geraten. Ich werde diese nun konsequent entsorgen und nie wieder ein Teil dieser arroganten “Marke” mit ihrem Omnipotenzdenken anfassen.
Es ist nur widerlich und faschistoid, wie hier ein Grundmuster der Evolution des Lebens (die Tatze) exklusiv vereinnahmt werden soll und dabei die Anwälte gemästet werden.
Harry
Am 23. Oktober 2009 um 07:34 Uhr
Wollte mir eine Katze anschaffen, da ich jahrelang als Kind eine hatte. Das ist mir mittlerweile zu heikel.
Das Tierchen trägt die Markenrechtsverletzung im ganzen Dorf herum.
Jack Wolfskin wird ab sofort nicht mehr gekauft, basta. Kann der Typ seine Maske noch so oft in die Zeitung halten wie er will.
Am 23. Oktober 2009 um 08:38 Uhr
Ohne Worte, wieder ein Unternehmen ohne Moral und Anstand. Leider agieren die Richter meisten nach Vorgabe und entscheiden nicht nach Menschenverstand, sonst wäre so ein Schwachsinn überhaupt nicht möglich. Da kann ich nur raten die Macht der Verbraucher anzuwenden und von der Marke abstand nehmen. Es gibt sowieso wesentlich bessere Produkte anderer Hersteller im Outdoor Umfeld.
Am 23. Oktober 2009 um 10:06 Uhr
Hallo,
mein Name ist Wolf und ich bin ein Wolf.
Ich habe gelesen, das die nur Tatzen abmahnen, die auch wirklich Ähnlichleit haben. Eine Hunde oder Katzenpfote ohne meine Krallen haben aber gar keine so große Ähnlichkeit – oder?!
Außerdem steht mir das Recht daran zu, denn seit Jahrtausenden ist dieser Abdruck mein Markenzeichen und jeder Fährtenleser achtet darauf und kennt meine Abdrücke.
Wie kann da jemand überhaupt ein Recht darauf erwirken. Das ist schließlich mein Abdruck.
Mich hat keiner gefragt und mir auch keine Lizenzgebühren für die Nutzung bezahlt. Wie verhält es sich damit eigentlich?
Ich könnte Wolfsreservate mit dem Geld einrichten und meine Wolfsbrüder schützen (und andere Tiere die ich mag).
Kann mir jemand helfen auch mein Recht einzufordern?!
Am 23. Oktober 2009 um 10:42 Uhr
Jack Wolfskin mahnt Pfoten ab…
und was heißt das nun für uns privaten Betreiber???
Details dazu könnt ihr hier entnehmen
werbeblogger.de/2009...
Was haben Pfötchen mit Wolfstatzen gleich ?? Nichts, sie ähneln sich nicht einmal…
Am 23. Oktober 2009 um 11:26 Uhr
Hallo Mac OS X-ler,
Ihr werdet dann demnächst ebenfalls abgemahnt, sofern ihr «Lynx» als Firefox AddOn und «Growl» installiert habt. Noch deutlicher kann man keine JW-Tatze sehen. Also, macht euch schon mal gefasst ;-)
Am 23. Oktober 2009 um 11:42 Uhr
Die Tatze des Grauens? Oder: Da frohlockt das Blog….
Es gibt wohl nichts Schöneres für Blogger, als wenn sie sich als Gutmenschen 2.0 präsentieren können. Die Hüter der Freiheit und Brüderlichkeit, letzte Bastion gegen die pösepöse Welt da draußen, wo Menschen mit Rechten diese auch noch wahrnehmen wolle…
Am 23. Oktober 2009 um 12:01 Uhr
[...] wollen ;-) Alles was man an Details zu den Jack Wolfskin Abmahnungen wissen muss, ist beim Werbeblogger (mittlerweile in mehreren Artikeln) nach zu lesen. Dort schmiert schon dauernd der Server ab, da [...]
Am 23. Oktober 2009 um 12:24 Uhr
[...] werbeblogger.de/2009... [...]
Am 23. Oktober 2009 um 12:55 Uhr
Jetzt habe gibt es wenigstens für alle Tiere eine Lösung gegen die Jack Wolfskin-Abmahnungen. Schaut euch mal den Artikel hier an: affenkralle.de/blog/... und vielleicht ladet ihr euch dann ja das Bild auf nen Server und verseht es mit einem passenden Namen!? ;)
Am 23. Oktober 2009 um 13:13 Uhr
Ich kann es gar nicht glauben, wie unfassbar arrogant JW an diese Sache rangeht. Ich habe im Bekanntenkreis auch jemanden, der stilisierte Pfoten auf seinen Erzeugnissen anbringt. Hier sind es allerdings Zubehörteile für Motorräder. Bin mal gespannt, wann JW darauf reagiert.
Gestern Abend, bei einem netten Bier, kam dieses Thema auf und jeder dieser Runde geht mit der Meinung konform, daß JW ganz sicher nicht mehr zu seiner “Lieblingsmarke” zählt, sondern das einhellige Urteil war: “Nie wieder werde ich etwas von diesem Misthaufen kaufen!”
Es steigt einem die Zornesröte ins Gesicht. Kleingeister gibt es überall, aber im Web 2.0 steigert sich diese Intolleranz zu unfassbaren Ausmaßen.
Ich hoffe, dass unsere, ach so tolle Regierung, sich mal die Auswirkungen ansieht, die die Abmahnänderung im Gesetz zur Folge hatte. Deppen…
So, nun muss ich zum Schrank. Meine JW Klamotten wandern am Wochenende in den Müll….oder ich werde die Pfote, sicherheitshalber, unkenntlich machen.
Gruß und Schluß
Meri
Am 23. Oktober 2009 um 13:29 Uhr
[...] Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst! (515) via werbeblogger.de Einen Kommentar schreiben « Logo-Streit: Jack Wolfskin rudert nach PR-Gau zurück – (via computerwoche.de) [...]
Am 23. Oktober 2009 um 14:11 Uhr
Liebe Leute,
scheinbar hat der Protest Wirkung gezeigt:
horizont.net/aktuell...
Am 23. Oktober 2009 um 15:47 Uhr
[...] Quelle & Weiterlesen klick [...]
Am 23. Oktober 2009 um 16:14 Uhr
Hallo,
nachdem ich mich durch viele der Seiten den “Wolf” und “Pfote” betreffend gelesen habe, möchte ich dazu auch meinen Senf geben:
1. Das Vorgehen entbehrt jeder Menschlichkeit (aber die sucht man ja in unserer Zeit sowieso meistens vergeblich).
Den Aufschrei finde ich gerechtfertigt, vorallem schon deshalb, dass die Geschäftswelt nicht glaubt alles machen zu können.
Ich hab noch nie einen Pfotenartikel gekauft und werde es auch in Zukunft nicht tun.
Ich finde diese Markenhysterie sowieso total übertrieben,
Warum soll ich für solche Leute, die Millionen verdienen, auch noch kostenlos Werbung machen? Das hab ich noch nie begriffen und es freut micht, dass auch mein Sohn das so sieht.
Die meisten davon lassen doch ihre Artikel in Asien (vielleicht gar noch mit Kinderarbeit) herstellen und verkaufen sie dann hier für teures Geld und so etwas kann und will ich einfach nicht unterstützen.
2. Für mich sind aber vorallem auch die bestehenden Gesetze schuld, dass so etwas dermaßen ausarten kann.
JW konnte dies ja wohl nur tun, weil er durch das Gesetz gedeckt ist oder?
Müsste sich der Auschrei nicht auch gegen solche Markengesetze richten?
Insbesondere auch gegen das Vorgehen diverser Anwaltskanzleien
und deren Abmahnwahnsinn.
JW dürfte sicherlich nicht die einzige Firma sein, die so etwas praktiziert, da bin ich mir sicher.
3. Wie kann es überhaupt möglich sein, daß man auf eine Pfote Patente anmelden darf? Jetzt ist schon im Gespräch, das Gene von Schweinen patentiert werden sollen! Wo führt den dieser Irrsinn noch hin?
Also wäre hier wohl der Gesetzgeber gefragt zu handeln.
Also — Aufschrei gegen falsche Gesetze —- wäre wohl auch angebracht.
Mara
Am 23. Oktober 2009 um 19:07 Uhr
Hurra, eine Boykottwelle rauscht mal wieder durch das Land. Ok, 3 Wochen der kollektiven Entrüstung wie anno 1995 bei Shell in Sachen Brent Spar. Und was ist davon übrig geblieben? Sind alle Shell-Tankstellen inzwischen Pleite? Ist da draußen wirklich auch nur einer, der seither nie wieder bei Shell getankt hat? Und genauso rennen ihr alle spätestens vor dem nächsten Ski-Urlaub wieder in die Jack Wolfskin Stores. Die Attention Span im globalen Mediendorf ist verdammt kurz …
Am 23. Oktober 2009 um 19:31 Uhr
@Na und?
Genau, ich tanke seitdem NICHT mehr bei Shell! Und??
Und für den Ski-Urlaub (den ich nicht mache!!) würde ich auch vernünftige Klamotten nehmen, nicht die JW-Klamotten….
und Du???
Am 23. Oktober 2009 um 21:23 Uhr
Also ich finde die Tatzen sehen sich doch sehr ähnlich…nicht.
So ein Quatsch, ich konnte es erst nicht glauben als ich das gelesen habe. Dass ein internationales Unternehmen heutzutage tatsächlich noch so amateurhaft im Umgang mit PR ist, hätte ich nicht gedacht.
Mal abgesehen davon, dass ich die Produkte eh nicht schätze, ist das noch ein Grund mehr nichts mehr von denen zu kaufen.
Am 23. Oktober 2009 um 21:35 Uhr
Herzlichen Glückwunsch, JW! Mit dieser Aktion habt Ihr vielleicht ein paar vermeintliche Konkurrenten in die Flucht geschlagen, aber dafür auch einen Haufen Kunden verloren. Zumindest wird meine Familie künftig keine Klamotten von Euch mehr tragen. Und in meinem Bekannten-, Verwandten-, Kollegen- und Freundeskreis werde ich sicher heftig Werbung für Euch machen. Doch, das habt Ihr schon toll hinbekommen!
Am 23. Oktober 2009 um 22:03 Uhr
Danke JW: war ich bis heute Fan Deiner Klamotten, ist es ab heute damit vorbei. Ein Teufel werde ich tun und Krempel von Dir noch kaufen. Nicht genug, daß man ohnehin schon Reklame für Dich läuft mit Deiner tatze, jetzt willst Du auch noch arbeitslose Anwälte beschäftigen, die sowieso unverschämt zuhauen, wenn sie geldgeil für Dich arbeiten. Nie wieder – dann lieber NorthFace oder Mountainsmith, deren Artikel ohnehin anscheinend besser sind, denn die Qualität ist mit dem Erfolg wahrlich zurück gegangen: also – Wolfskin ist ab heute vorbei. Mach’s mal gut und weiter so: es werden noch mehr gehen
Am 23. Oktober 2009 um 22:38 Uhr
Mit den Jacken sehe ich eh jeden zweiten rumlaufen. Irgendwann wird es die Jacken im Discount geben.
Am 23. Oktober 2009 um 23:20 Uhr
ist euch eigentlich aufgefallen, dass die pfote von JW nicht einmal als geschützt gekennzeichnet ist? wie kann man sich auf ein geschütztes markenzeichen berufen, dass man nicht mal als solches kenntlich macht? eigentlich solle man herrn hell das mal mit dem eigentlichen rechteinhaber diskutieren lassen. aber ob der zähen spiessbürger mag?
@na und:
boykottwelle schön und gut. nur hier hat sie die chance sich negativ für das unternehmen auszuwirken. bei kraftstoff sieht das anders aus, da gibts nicht so viele anbieter im land. auch der sprit an der no-name-tanke kommt aus einer konzernraffinerie. JW-produkte dagegen haben ohne logo (aka ungelabelte discountware) nicht den gewinn den man haben möchte…
Am 24. Oktober 2009 um 10:07 Uhr
was erlauben sich diese multis eigentlich?! glauben die, ihnen gehört die welt, die luft, das wasser, die pfoten…? manOman, es wird zeit, die krallen zu zeigen. wir sind die, die die eigentliche macht haben, denn wir können entscheiden, ob wir weiterhin unser geld bei ihnen, in diesem fall jw, lassen! also gebrauchen wir unsere macht! auch wenn jw jetzt scheinbar einlenkt und gg. dawanda nicht weiter vorgeht, das nächstemal kommt ganz sicher!
also denn:
iCh zeiGe kraLLen!!
Am 24. Oktober 2009 um 12:29 Uhr
Dawanda war nur ein Test. Gibt man bei ebay “Pfote” ein, so erhält man heute 4.410 Artikel mit Pfoten drauf. Wenn die alle abgemahnt werden, so haben die Herren Anwäte die nächsten Jahre ausgesorgt.
Am 24. Oktober 2009 um 14:23 Uhr
[...] Posse um die Tatze hatte eine Welle der Entrüstung ausgelöst, die sich per Blogs und Twitter sowie in den klassischen Medien rasend schnell [...]
Am 24. Oktober 2009 um 14:54 Uhr
Ich hatte meine Entrüstung per Mail an Jack Wolfskin zum Ausdruck gebracht. Heute habe ich eine Mail mit dem Link zu ihrer Stellungnahme erhalten. Die Mail ging an 155 Personen, deren Mailadressen alle im To-Feld standen. Da Jack Wolfskin wahrscheinlich von allen Empfängern keine Einwilligung zur Weitergabe der persönlichen Daten hat, können jetzt alle eine Abmahnung und strafbewehrte Unterlassungserklärung veranlassen.
Am 24. Oktober 2009 um 16:19 Uhr
Getreu dem Motto: Ist der Ruf erst einmal ruiniert, mahnt sichs ab ganz ungeniert: ratgeberrecht.eu/abm...
Am 24. Oktober 2009 um 19:40 Uhr
Eigentlich können die doch gar nicht gegen Tatzen angehen, laut Patentamt hat JW eine Wort-/Bildmarke geschützt, was ja wohl heißt, dass die Tatze nur in Verbindung mit dem Schriftzug JW geschützt ist!! Siehe hier: register.dpma.de/DPM...
Eine Bildmarke einzeln, nur mit Tatze ist nicht geschützt???!!! Siehe hier:
register.dpma.de/DPM...
Darum bin ich der Meinung, daß die Tatzen nicht abgemahnt werden können!!!!!!
LG
Brigitte
Am 24. Oktober 2009 um 21:07 Uhr
[...] Lange Zeit schienen Katzenpfoten, Hundepfoten usw. kein Problem für Jack Wolfskin zu sein. Lediglich die Zeitung “taz” wurde in einem ausdauernden Rechtsstreit beharkt, weil diese auch eine Bärentatze verwendeten. Wohlgemerkt eine sehr ähnlich aussehende. Seit einigen Monaten machen sich nun die Anwälte auf die Suche nach verschiedenen Tatzen, die auf Bekleidung aufgebracht sind und irgendwie ähnlich der Bärentatze zu sein scheinen. Lange Zeit unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit (so wurden vor einigen Monaten verschiedene Betreiber von Spreadshirt-Shops abgemahnt, die eine Tatze auf T-Shirts drucken ließen und diese in ihren Shops anboten). Jetzt aber scheint man zu weit gegangen zu sein. Seit Anfang der Woche wurde die Plattform “Dawanda” ins Visier genommen. Dort können Hobbyschneider und -Stricker ihre eigenen Kreationen verkaufen. Und eben diese gerieten in das Visier der Anwälte und verschiedene Anbieter erhielten saftige Abmahnungen. Hatten diese denn einfach rotzfrech die Tatze (wir erinnern uns – das ist mittlerweile eine in Deutschland eingetragene WORTMARKE der besagten Firma) kopiert und auf Kissen gestickt? Nein, das wäre ja sonst absolut verständlich. Man hat stilisierte Pfotenabdrücke genommen, die der Wolfstatze nicht ähnlich sahen. Alles weitere zu diesem unglaublichen Tatzen-Gate beim Werbeblogger. [...]
Am 24. Oktober 2009 um 21:13 Uhr
Für alle, die keinen Katalog mehr von JW beziehen möchten und gleichzeitig ihren Unmut bekunden wollen: hier… jack-wolfskin.com/de... …findet ihr die Option Katalog abbestellen!
Am 24. Oktober 2009 um 21:47 Uhr
[...] ist die Sache schon längst wieder vorbei, die Wolfshäute haben sich für ihre Begriffe entschuldigt, aber ich [...]
Am 24. Oktober 2009 um 21:58 Uhr
Der Autor ist nichts weiter als ein Schmierenkomödiant, der von Markenschutz und Diebstahl geistigen Eigentums nicht viel zu halten scheint.
Es gibt genügend einfältige Konsumenten, welche Artikel gerade deswegen gerne kaufen, da sie ein dem Markenartikel ähnliches Logo aufweisen.
Das durch diese (bewusste oder unbewusste), jedenfalls gesetzeswidrige Verwendung von Logos, Slogans, Firmenfarben etc. den etablierten Firmen Millionenschäden entstehen, scheint ebenso der Mehrheit der Kommentaren nicht bewusst zu sein.
Bevor hier nichts weiter als vorschnelle Verurteilungen, gepaart mit infantiler Ignoranz und dümmlichen Kommentaren gegenüber eines juristisch haltbaren Sachverhaltes kommen, darf man sich über auch über diese Hetzkampagne des Autors nicht wundern.
Vielleicht liegt hier ebenfalls ein relevanter Tatbestand einer bewussten Rufschädigung vor.
Hierüber könnte der Autor dann ja ebenfalls einen süffisanten Leitartikel verfassen, wenn er bis dahin noch nicht zur Genüge mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist.
Dr. jur. Urs Patos, Interlaken, Schweiz
Am 24. Oktober 2009 um 22:21 Uhr
Hochverehrter Herr Dr. jur. Urs Patos, aus der Schweiz,
es bedrückt mich, das ich annehmen muss, Ihr obiges Posting ist womöglich ernstgemeint und nicht satirisch oder in Sinne eines Advokatus Diavolus gemeint.
Mann sollte doch von einem Juristen, sogar mit einem Doktorgrad (auch wenn der in der Schweiz sicher nicht so schwer zu erreichen sein düfte) erwarten, das dieser sich über einen Sachverhalt informiert und zumindest ansatzweise die im Hintergrund lauernden Fakten kennt. Denn sonst fällt Ihr Text auf Sie selbst zurück, insbesonders der Absatz, in dem Sie von “vorschnelle Verurteilungen, gepaart mit infantiler Ignoranz und dümmlichen Kommentaren” schreiben.
Aber so sind Juristen nun mal leider. Es geht ihnen (den Juristen) nicht um den gesunden Menschenverstand, sondern immer nur um ein vermeintliches Recht. Das wird dann durchgesestzt, auch wenn diejenigen, die das Recht mal in Worte gefasst hatten, eigentlich etwas Anderes, Gutes, gemeint hatten.
Das Patentrecht war wohl mal gut gemeint. Auch die deutsche Version einer rechtlichen Abkürzung, genannt Abmahnung, war gedacht als preiswerte Alternative zu einem teuren, langwierigen Rechtsstreit. Leider sind beide Bereiche mittlerweile von findigen Juristen vergewaltigt und pervertiert worden.
Schade eigentlich.
Schade auch, das dem kein Einhalt geboten wird. Jedenfalls nicht von Juristen, nicht von Ihnen, denn Sie unterstützen Ihre geschätzten Kollegen ja nach Kräften, sehr verehrter Herr Dr. jur. Urs Patos, aus Interlaken in der Schweiz…
Am 24. Oktober 2009 um 23:05 Uhr
[...] von Jack Wolfskin. Der Anlass der Empörungswelle war ein ausführlicher Bericht der im Blog Werbeblogger am 17.10.2009 veröffentlicht wurde. Dieser Beitrag hat bis Heute (24.10.2009) 542 Kommentare und Trackback [...]
Am 24. Oktober 2009 um 23:27 Uhr
Hans Wolfshaut auf der Jagd…
In der mir eigenen Verspätung greife ich ein Thema auf, das Blogosphäre und angrenzende Universen in den letzten Tage stark bewegte.
Zu den Firmen, die ihre Anwälte Geld mit Abmahnungen verdienen lassen, gehört auch der Funktionskleidungshersteller …
Am 25. Oktober 2009 um 00:52 Uhr
[...] einige Server gingen aufgrund des Ansturms in die Knie, die Presse berichtete lang und breit, die Front der Masse gegen Wolfskin wurde immer [...]
Am 25. Oktober 2009 um 07:19 Uhr
[...] Unternehmen veranlassten Abmahnwellen sind zweifellos eines der Aufreger-Themen im Netz. Zuletzt ist nun Jack Wolfskin dem Abmahnwahn verfallen – der Bekleidungshersteller ist bereits in der [...]
Am 25. Oktober 2009 um 08:58 Uhr
Hallo,
habe zufällig den Blog entdeckt. Habe mir unter
de.dawanda.com/produ...
das “Corpus delicti”, den “Stein” oder die “Tatze des Anstoßes” mal angeschaut.
Die Reaktion von der betroffenen Firma (ich nenne den Namen nicht, um Markenrechte zu verletzen oder zu mißbrauchen….) ist nicht nur überzogen. Die Reaktion wird die Firma mehr schaden als nutzen.
Ich zumindest beziehe beim Kauf deratige Verhaltensweisen mit ein; ich denke, ihr auch.
Dieses Verhalten ist in keinster Weise zukunftsfähig. Wo kommen wir denn hin, wenn sich jeder beim Anwalt erkundigen muß, ob er, wenn er Adidas-Turnschuhe (darf ich den Namen nun hier verwenden oder nicht ???)verkaufen will, die auch adidas nennen darf?
Wenn man selbst kreativ sein will und auf die Darstellung von Vogelkacke zurückgreifen muß, weil alles andere schon in irgendeiner Weise geschützt ist ? Sind Fußabdrücke von Blindschleichen noch frei ?
Liebe Grüße und seid tapfer
Martin
Am 25. Oktober 2009 um 10:17 Uhr
[...] Wolfskin hat also Dawanda und einige derer Mitglieder wegen Markenrechtsverletzung abgemahnt, weil auf ein selbstgehäkeltes Kissen eine Katzenpfote aufgestickt und dieses zum Verkauf [...]
Am 25. Oktober 2009 um 10:38 Uhr
The new JackWolfskin Logo:
bild.me/bild.php?fil...
Am 25. Oktober 2009 um 11:40 Uhr
leute… lasst euch keine grauen haare wachsen wegen diesem patos… einem phantom der oper, das gerne in der rolle eines leserbriefschreibers der besonderen art auftritt…
Am 25. Oktober 2009 um 12:02 Uhr
[...] eine verdammt lange Zeit, wenn es gilt, eine PR-Krise wieder einzufangen. Aber gut: Ralf hat die Welle losgetreten, dann will ich ihm auch zugestehen, sie ein wenig zu [...]
Am 25. Oktober 2009 um 12:50 Uhr
[...] mehr nachlesen. Eine Welle der Entrüstung im Web, ausgelöst durch einen Beitrag bei Werbeblogger.de, scheint immerhin dazu geführt zu haben, dass Jack Wolfskin zumindest die Abmahnungen [...]
Am 25. Oktober 2009 um 14:33 Uhr
[...] Way to go. Ich verweise an den Werbeblogger, der einen umfangreichen Artikel zur Causa “Jack Wolfskin” verfasst hat. Ich bin gespannt, ob sich hier ein weiterer PR-Gau einer bekannten Firma [...]
Am 25. Oktober 2009 um 14:57 Uhr
Was regt der Wolf(skin) den auf. Eine in Deutschland gefertigte Klamotte wäre doch imagesteigernd. Denn die kaufen nur in Billigstlohnländern (z.B. Vietnam) und verkaufen wahrscheinlich zum 10-fachen Preis…….. Das ist die Gegenwart. Also sollten wir lieber in Vietnam einkaufen. Statt den Reichtum des Taunus zu stärken.
Am 25. Oktober 2009 um 14:58 Uhr
Wann mahnt J.W. denn die Wölfe in der Lausitz ab
Am 25. Oktober 2009 um 15:57 Uhr
[...] Platz drei der Suchergebnisse findet man werbeblogger.de. – diese Seite hat mit Ihrem Beitrag maßgeblich zur Verbreitung der Geschichte beigetragen. Dort findet man dann brigens auch auch [...]
Am 25. Oktober 2009 um 17:31 Uhr
Ich bin mein ganzes bisheriges Leben ohne diesen Wolfskin-Krams ausgekommen und so soll es bleiben. Trotzdem bin ich etwas verwirrt über die Sachlage, weil ich mich nicht so gut in der rechtlichen Lage auskenne. Also, ich dachte immer, der Markenname bzw. das Logo ist an eine bestimmte Ware oder Dienstleistung bzw. Sparte gebunden, die damit unverwechselbar zugeordnet wird. Ähnliche Angebote mit dem (oder einem ähnlichen) Markenzeichen sind dann Plagiate und dem Besitzer der Marke entsteht ein Schaden. Okay, das ist klar. Aber wieso soll ein Tatzensymbol auf Bastelarbeiten, Nippes oder einer Zeitung eigentlich einem Outdoor-Ausrüster schaden? Hat man Angst, dass in Bergsteiger-Rucksäcken plötzlich Handtücher mit dem Aufdruck eines Zeitungslogos zu finden sind nur weil ne Pfote drauf ist und die Käufer nicht gemerkt haben, dass die Dinger gar nicht von Wolfskin sind. Oder anders herum: glaubt man in diesem Konzern, Handarbeiten mit Pfötchen drauf lassen sich deshalb gut verkaufen, weil sie so toll an Jack Wolfskin erinnern?
Boykott ist hier – zumindestens vorübergehend – eine sehr gute Sache. Sollen sie bei Wolfskin mal ganz allein mit sich selbst sein. Etwas Zeit zum Meditieren und man kann in Ruhe beobachten, wie Frau Schickedanz (Quelle) ihren Absturz meistert….
Am 25. Oktober 2009 um 20:04 Uhr
Ich bin “nur” Konsument und nach Durchlesen des Artikels werde ich sicher nie wieder ein Stück von JW kaufen.
Mein Hund trägt ein JW Brustgeschirr das Montag in den Müll wandert und durch ein anderes und vielleicht sogar besseres Markenprodukt ersetzt wird.
Wenn der Wahnsinn um sich greift kann man ihn nur durch Ignoranz strafen.
Am 25. Oktober 2009 um 20:53 Uhr
Markenschutz ist richtig und wichtig.
In diesem Fall jedoch, wo die Logos sich deutlich unterscheiden und für eine völlig andere Produktschiene stehen, ist diese kleinliche Reaktion von JW in keiner Weise nachvollziehbar.
Ich werde in Zukunft die Stores und Produkte von JW meiden.
Abgesehen davon finde ich auch die audiovisuelle Werbung von JW eines Marktführers nicht würdig. Es sind regelmäßig absolute LowBudget-Produktionen, die Bilder und den Sprecher betreffend, ohne jegliche emotionale Ansprache. Vermutlich konzipiert die JW-Buchhaltung die Werbung, parallel zum Erbsen zählen.
Am 25. Oktober 2009 um 21:34 Uhr
[...] ein aufschrei geht durch die virtuelle gemeinde, die werbeblogger haben einen gut recherchierten blogartikel veröffentlich mit dem treffenden titel: jack wolfskin eröffnet den abmahnherbst. [...]
Am 25. Oktober 2009 um 21:52 Uhr
Wenn alle tierischen Pfotenabdrücke die Markenrechte von JW verletzen würden, dann gibt es hier eine preiswerte Alternative:
kamelopedia.mormo.or...
Am 25. Oktober 2009 um 23:32 Uhr
Ich verstehe ja das JW seine Marke schützen will, aber dann gleich mit der Keule und teuren Anwälten gegen kreative Schneider? Wie kann so jemand einem multimillionen-Euro Outdoor-Konzern gefährlich werden?
Aber offenbar sind sie ja jetzt, dank des riesigen Rummels, zurückgerudert.
Ich habe gelernt, erst denken, dann handeln…die Verantwortlichen haben das wohl nicht ganz so verinnerlicht.
Am 26. Oktober 2009 um 00:00 Uhr
[...] was ist da los?“ dachte ich mir. Schnell kam ich auf die Seiten von werbeblogger.de. Eigentlich wollte ich als angehender Neukunde demnächst meine erste Bestellung machen… Mir [...]
Am 26. Oktober 2009 um 12:07 Uhr
Habe heute erst von der Thematik gehört und gleich eine Email an das Unternehmen geschickt, dass Sie es geschafft haben, dass ich mich schäme Sachen von denen gekauft zu haben. Finds echt mieß das so ein reiches Unternehmen kleine Leute so abmahnt und einschüchtert. Denen sollte das Logo verboten werden.
Am 26. Oktober 2009 um 12:09 Uhr
Nachtrag, hab auch einen Kater. Muss ich mir jetzt sorgen machen das er seine Pfoten nicht mehr behalten darf.
Am 26. Oktober 2009 um 18:00 Uhr
[...] Menge an Beiträgen und Kommentaren (zumindest vorläufig) außerstande, etwas zum vorherrschenden Thema beizutragen. Muß ich ja auch nicht — im Gegenteil. Denn andere Dinge aus der wundersamen [...]
Am 26. Oktober 2009 um 18:39 Uhr
Ich habe mir gerade die Registerauskunft des Deutschen Patentamtes angeschaut und festgestellt, daß Wolfskin letzten Monat seine Tatze als Bildmarke für sehr viele Klassen angemeldet hat, u.a. chirurgische Instrumente, Fahrzeuge, Schmuck, Möbel, Spiegel,…
Bisher ist nur der Antrag eingegangen, eingetragen ist es noch nicht.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Am 26. Oktober 2009 um 23:34 Uhr
[...] Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst! …steht etwa im werbeblogger.de, oder [...]
Am 27. Oktober 2009 um 02:18 Uhr
[...] mir ein kurzer Gedanke zu Abmahn-Wahnsinn. Der letzte größere Fall war die Negative PR, die sich Jack Wolfskin durch seine Abmahnungen eingehandelt hat. Davor waren es DFB-Präsident Theo Zwanziger, die Deutsche Bahn, Jako und andere, [...]
Am 27. Oktober 2009 um 07:41 Uhr
[...] Werbeblogger hats zu erst berichtet: Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst unter werbeblogger.de/2009...... und nachdem der Server ständig down ist, gibts bei Ralf Schwartz eine Kopie: Jackwolfskin [...]
Am 27. Oktober 2009 um 09:26 Uhr
[...] gewissen Jack W. zugespielt bekommen, in dem es um das erkennen von Tierspuren oder sogenannten Tatzen geht. Er ist leider nicht sehr gut ausgefallen wie man [...]
Am 27. Oktober 2009 um 13:41 Uhr
[...] erscheint neben vielen suchmaschinenoptimierten Treffern von Jack Wolfskin auch ein Eintrag von werbeblogger.de mit dem Titel: Jack Wolfskin eröffnet den [...]
Am 27. Oktober 2009 um 14:33 Uhr
[...] Werbeblogger: Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst! [...]
Am 27. Oktober 2009 um 17:46 Uhr
[...] für Marken und deren Management. Mit Veröffentlichung des Werbeblogger Artikels “Jack Wolfskin eröffnet den Abmahnherbst” am 17.10.2009 geriet die Marke und ihre Abmahnpolitik zum Zweck des Markenschutzes ins [...]
Am 27. Oktober 2009 um 19:48 Uhr
Ohoh, nun muss ich scheinbar auch Angst bekommen.
Ich habe 10 Pfoten. 4 rennen maunzend in meiner Wohnung rum und 2 hat ein Tätowierer auf meiner Haut verweigt.
Dazu kommen Pfoten auf meinem Auto, zeitweise auf den Fingernägeln (beides Sticker von Ebay). Ich kaufe auch ab und zu Felix-Katzenfutter…da ist auch ne Pfote drauf. Nicht zu vergessen ein T-Shirt trash.de/product_ima...
Auf meiner Couch “wohnen” 3 Teddybären…mit Pfoten auf den Pullis, die sie an haben.
Ich gestehe, ich bin ein absoluter Pfoten-Fan. Eigentlich wollte ich mir zu Weihnachten einen Rucksack und eine Jacke von JW wünschen. Aber ich find bestimmt auch tatzenlose. Eine Freundin hat ihre Jacke nach Bekanntwerden dieser Geschichte nach Erhalt sofort wieder zurück geschickt.
Am 27. Oktober 2009 um 20:36 Uhr
[...] Redner, dessen zuhörer seinen Vortrag für schlecht empfinden oder für große Unternehmen wie Jack Wolfskin gleichermaßen!? Ein paar weitere Zahlen und Fakten zu Veränderung durch das Web werden in [...]
Am 28. Oktober 2009 um 20:13 Uhr
[...] Auseinandersetzung wenig Beachtung schenkt, kann – wie in den jüngsten Fallbeispielen Jack Wolfskin, Jako & Co. – damit einen großen schwer messbaren Imageschaden erleiden. Wenn jedoch [...]
Am 29. Oktober 2009 um 14:28 Uhr
Schade dass es im Jurastudium scheinbar kein Seminar “Ethik und Moral” gibt….dann würden erst gar keine Anwälte ihren “Anstand” vergessen und große Firmen zu solchen abstrusen Abmahnungen raten.
Auch die Entscheider solcher Unternehmen sollten ein gravietes Schild in ihrem designten Büro hängen haben auf dem steht: Leben und leben lassen…
Am 30. Oktober 2009 um 00:07 Uhr
[...] für die Inspiration, Spreeblick, werbeblogger, allesaußersport! Soziales (Web [...]
Am 30. Oktober 2009 um 12:46 Uhr
[...] gerade beim Werbeblogger gelesen, hat Jack Wolfskin (bzw. deren Anwaltsabteilung) den Abmahn-Herbst [...]
Am 30. Oktober 2009 um 14:05 Uhr
[...] Blogosphäre ist auch ein solches Rettungsnetz. Wenn was schief geht im Internet, sei es die Abmahnung eines Häkelclubs oder eines zitierenden Bloggers, das Abgrasen persönlicher Daten aus Sozialen Netzwerken oder die [...]
Am 30. Oktober 2009 um 14:12 Uhr
Da fehlen einem die Worte.
Dem Logo kommt übrigens das von taz.de am allerehesten nahe (sogar der Neigunswinkel)… fällt mir da gerade so auf.
Ich mochte JW – als ihre Jacken und Rucksäcke noch grün und dicht statt rosa und leck waren…
Am 30. Oktober 2009 um 19:45 Uhr
[...] September 2009 wissen wir, dass wir weder Jako (s. allesaussersport.de) noch Jack Wolfskin (s. werbeblogger) kaufen dürfen, weil sich beide Firmen recht negativ in die Köpfe der Web-Community eingebrannt [...]
Am 30. Oktober 2009 um 23:47 Uhr
mittlerweile ( siehe TAZ.DE von heute ) buddelt die jack wolfskin jura abteilung auch schon in der vergangenheit und gibt geld zurück.
sieht ja fast schon ein wenig so aus, als wenn man den wolf richtig auf der linken pfote erwischt hätte ?
Am 31. Oktober 2009 um 11:04 Uhr
[...] ich das ganze Ausmaß der Brötchenwelle mitbekommen habe und auch den ganzen Rummel mit JW und den Pfötchen, möchte ich gerne davon Abstand nehmen da hinein zu [...]
Am 3. November 2009 um 08:04 Uhr
[...] Abmahnungen sind ja zurzeit wieder ein gern gebloggtes Thema, bei dem sich viele Davids gegen scheinbar übermächtige Goliaths zur Wehr setzen. Als ich am 12. Oktober aus dem Urlaub zurückkam, begrüßte mich in [...]
Am 3. November 2009 um 15:16 Uhr
Bin mal gespannt ob Jack Wolfskin sich mit einem der Großen auf dem Markt anlegt und auch eine Abmahnung an ALDI-Sued startet ?
Im neuen Prospekt ab Montag 9. November wird eine Deco-Fußmatte mit Tatzen Symbole
zum Verkauf angeboten. Die Relationen von Jack Wolfskin gegenüber ALDI sind jetzt wie diejenigen gegen die Hobbybastler. Vielleicht kommt es zum juristischen Auseinandersetzung
in der geklärt wird, ob Tatzensymbole als Gebrauchsmuster allgemein geschützt sind.
Am 4. November 2009 um 15:44 Uhr
Abgenutzte Tatzen?…
Kerstin Hoffmann ruft zur ersten Blogparade auf und ich komme dem Aufruf gerne nach. Wie verkauft man Kundennutzen?
Jack Wolfskin stellt ein Lebensgefühl „Draussen zu Hause“ in den Vordergrund. Den Nutzen muss man sich als Kunde (leider) selbst able…
Am 6. November 2009 um 08:42 Uhr
Eine Entschuldigung und Fehlereingeständnis fehlen nach Wochen immer noch. JW macht das nur, weil sie denken, dass sie Geld verlieren. Die haben nichts kapiert und würden jederzeit wieder – wenn sie nicht erwischt werden – auf alles losgehen, was sich nicht wehren kann. Das ist amoralisch und hat bei mir als Marke verloren. Ich werde jetzt alle JW-Klamotten aussortieren. Es ist ja aschon peinlich, von wem man alles auf deren Dreistigkeit hin angesprochen wird.
Am 7. November 2009 um 19:26 Uhr
Glücklicherweise gibt es genügend Alternativen zu JW…
Wenn es sich eine wirklich wettbewerbsrelevante Urheberrechtsverletzung handeln würde, dann hätte ich ja Verständnis für das Tun dieses Unternehmens, schließlich investieren sie einiges in ihre Marke. Aber das… das geht nach hinten los.
Und was JW bisland nicht verstanden hat ist, was “word of mouth marketing” ist.
Am 8. November 2009 um 22:03 Uhr
Hallo ihr alle,
Ihr habt vollkommen recht, auch ich werde die in Norden JW Geschaft, zurückgelegte Ware im Wert von 1250.-€ nicht abholen.
Es gibt auch in anderen Geschäften sehr gute Ware.Der Preis spielt bei mir e keine Rolle. Vieleicht fangen die Manager mal zu denken an!
Am 8. November 2009 um 22:55 Uhr
[...] Kanäle über die Marke und beeinflussen so deren Image. In jüngster Vergangenheit gab es einige Fälle, in denen Unternehmen diese Macht dramatisch unterschätzt – und die eigene Marke ordentlich [...]
Am 10. November 2009 um 13:09 Uhr
[...] weiß, wovon ich spreche. Ich für meinen Teil werde beispielsweise wohl nie wieder bei Jako oder Jack Wolfskin [...]
Am 10. November 2009 um 14:31 Uhr
Auch wir wurden mit unserem Hundeverein letztes Jahr von der netten Firma abgemahnt. Wir hatten natürlich eine Hundepfote in unserem Logo, wie sollte es auch anders sein. Ich frage mich nur, welcher Idiot beim Patent und Markenamt diese Pfote durchgelassen hat. Es ist ein so allgemeingültiges Bild, das nach Deutschen Markenrecht eigentlich nicht hätte geschützt werden dürfen. Aber nun ist es passiert und man muß warten, wann diese Marke verfällt. vielleicht haben wir ja Glück, dass die Menschen nach diesen Abmahnwellen die Produkte nicht mehr kaufen und sich die Marke dann irgendwann erledigt hat. Dann können wir alle wieder mit unseren Tieren durch die Natur gehen, ohne das ein Anwalt mit einer eidesstattlichen Erklärung hinterm Busch herspringt , weil das Tier einen Pfotenabdruck auf dem Boden hinterlassen hat. In aller Öffentlichkeit.
Am 10. November 2009 um 14:38 Uhr
Was mich bei dem obigen Beitrag stört ist das vor allem das erlaubte! Vorgehen von JW gegen die Opfer kritisiert wird.
Wer hat solches Vorgehen denn erlaubt? Der Gesetzgeber war es! Derjenige, welcher die Rahmenbedingungen solcher Gesetze eigentlich derart gestalten sollte, dass der Bürger und die Schwachen Marktteilnehmer vor übermächtigen Konzernen und Kriminellen geschützt werden!
Diese Gesetzte gehören schon seit Jahren auf den Müll. Sie schützen nicht den Bürger, sondern ermöglichen völlig irrationale Abzocke. Die ganzen Appelle Rechtsanwälte und die Abmahner sind lediglich ein Wirken am Symptom, man muss aber an die Ursachen gehen und diese Ausmerzen. Das wäre auch ganz einfach, indem man erste JEDE Abmahnung für den Abgemahnten kostenfrei hält. Dann würden Abmahnungen automatisch nur dort eingesetzt wo keine irrationale Abzocke möglich ist und tatsächliche Wettbewerbsverzerrung statt findet.
Am 12. November 2009 um 14:33 Uhr
So wie diese Firma Abmahnwellen starten kann,
so können die Verbraucher, also wir alle,
mit unserer Kaufentscheidung und auch mit der
Ansprache von “laufenden 2-beinigen Werbeträgern”
entsprechend reagieren.
Die Freiheit nehm ich mir !
Am 12. November 2009 um 23:12 Uhr
wenn die unseren hausflur sehen könnten: da ist mein stubentiger mit schmutzigen pranken durchgelaufen……..muss er jetzt zur sicherheit schuhe tragen?
auf der suche nach einem artikel des pfoten-fetischisten bin ich glücklicherweise rechtzeitig auf diesen beitrag gestoßen:
ICH bestelle jetzt bei der konkurrenz und jw kann mir die pfoten lecken.
Am 13. November 2009 um 22:14 Uhr
Ich lasse dann wohl mal meiner Katze die Pfoten amputieren. Ich habe auch schon Bilder seiner Pfoten und Pfotenabdrücke online gehabt und will ja keinen Ärger kriegen, wenn auf nem Bild mal wieder seine Pfoten (-abdrücke) zu sehen sein sollten.
Und da kann ich ja froh sein, dass es keinen Ärger gab, als wir mit nem Hund bei JW waren und der Hund die ganze Zeit vorm Schaufenster saß. Das verstößt doch bestimmt auch gegen irgendnen Markenrecht, weil der Hund von der Wolfsfigur vorm Laden bestimmt abgelenkt hat, oder?
Ok, ok, im Ernst: Ich glaube, ich (als Katzenhalter) werde nicht wieder in einen JW-Laden gehen.
Am 13. November 2009 um 23:59 Uhr
[...] Denn kaum eine Marke schützt Ihren Wert mehr als Jack Wolfskin. Eigentlich der komplette Widerspruch zum Marktumfeld in dem sich Jack Wolfskin bewegt: dem Outdoor Markt der für Freiheit, Abenteuer und Selbstverwirklichung steht. Mehr zum Abmahnherbst von Jack Wolfskin [...]
Am 14. November 2009 um 16:13 Uhr
[...] werbeblogger.de/2009... [...]
Am 14. November 2009 um 18:02 Uhr
Ich habe heute die neuen Dachs-Briefmarken der Deutschen Post erhalten – darauf: Dachspfotenabdrücke.
Ob ich die jetzt wohl so einfach verschicken darf? ;-)
Am 21. November 2009 um 21:56 Uhr
[...] und ähnlich geartete Vorfälle in der Vergangenheit möchte ich daher zum Anlass nehmen und hier einen kleinen Ratgeber für den [...]
Am 24. November 2009 um 17:12 Uhr
[...] hat sich auch Jack Wolfskin mit einer Ladung Abmahnungen in die Nesseln gesetzt. Das Ergebnis waren unzählige Bekenntnisse, nicht mehr bei Jack Wolfskin zu [...]
Am 24. November 2009 um 17:24 Uhr
[...] und Blogeinträge folgen. Ein Unternehmen wie Jack Wolfskin sah den Fehler ein, den es mit seinen Abmahnungen gegen kleine Heimwerker begangen hatte, begriff, dass der Imageschaden unermeßlich groß ist, wenn man erst einmal die [...]
Am 24. November 2009 um 17:37 Uhr
[...] zwischenzeitlich so unangenehm bekannt vor. Und ich begreife es schon lange nicht mehr. Wie viele Jack Wolfskins muss es denn noch geben auf dieser Welt, um die Damen und Herren zum Nachdenken zu bewegen, bevor [...]
Am 24. November 2009 um 18:41 Uhr
[...] Um möglichen rechtlichen Problemen bei zukünftigen Veröffentlichungen auf dieser Domain aus dem Weg zu gehen, schickte Michael vorsorglich eine Mail an die Stadt Augsburg (OB-Referat) und bat um eine entsprechende Bescheinigung, die Domain für sein Blogprojekt nutzen zu dürfen. Statt einer Bescheinigung erhielt Michael dann auf dem Postweg eine Abmahnung inkl. Unterlassungserklärung, verbunden mit einer Kostennote in Höhe von € 1890,91. Den Streitwert legte die Kanzlei mit 50.000 € fest, nach eigenen Angaben eine “sehr moderate” Ansetzung. Wie zu erwarten, empört diese Abmahnung und vor allem der Kommunikationstil der Stadt mit seinen Bürgern die Netzwelt, die sich via Twitter enorm beschleunigt; ganz ähnlich also den Abmahn-Vorgängen rund um Jack Wolfskin. [...]
Am 24. November 2009 um 22:54 Uhr
[...] Jack Wolfskin und JAKO bemüht sich nun auch die Stadt Augsburg um einen deftigen [...]
Am 26. November 2009 um 00:21 Uhr
Die Macht des Netzes…
Vielen ist die Macht des Internets noch nicht wirklick bewusst geworden. Erst gestern las ich in einigen Blogs, dass die Stadt Augsburg den Bloggern von augsburgr.de eine Abmahnung geschickt hat. Den Grund für die Abmahnung könnt ihr an ander…
Am 26. November 2009 um 15:38 Uhr
[...] fangen. Wie schnell das geht, mussten in den letzten Wochen zwei Bekleidungshersteller erleben: Jack Wolfskin hatte Hobbybastler teuer abgemahnt, auf deren Produkten eine mit viel Phantasie an das Wolfskin-Logo erinnernde Katzentatze zu sehen [...]
Am 28. November 2009 um 11:48 Uhr
[...] persönlich gefällt diese Aktion total, im Gegensatz zu Augsburg, Jack Wolfskin und Jako mal eine richtig soziale, moderne und vorallem zeitgemäße Aktion, die “die neue [...]
Am 28. November 2009 um 21:26 Uhr
[...] macht Erfolg ein wenig blind bzw. man verliert die Bindung zum Kunden. Auch Jack Wolfskin machte erst kürzlich mit juristischen Fettnäpfchen bzw. Abmahnungen von sich reden. [...]
Am 29. November 2009 um 17:54 Uhr
[...] machst keine Fehler? Hier ein paar Beispiele: Domainname beinhaltet den Namen der Stadt Augsburg, Outdoorhersteller Jack Wolfskin mahnt Tatzenabdrücke ab, Sportartikelhersteller JAKO gegen kritischen Blogger [...]
Am 2. Dezember 2009 um 16:34 Uhr
[...] Abmahn Wahnsinn [...]
Am 2. Dezember 2009 um 16:37 Uhr
Ich sehe es positiv. Hab nun gute Gründe das Zeugs von JW nicht mehr zu kaufen und spare damit viel Geld :)
Am 2. Dezember 2009 um 21:32 Uhr
Ich kann darüber nur lachen? Das ist doch ein Witz oder? Ich studiere Jura und tut mir leid das sagen zu müssen, aber das ist eindeutig Betrug! (Hat hier nur noch keiner erwähnt) Wir haben uns erst letzte Woche mit dem Fall beschäftigt und es kann wirklich nicht sein das Leute abgemahnt werden die a) eine Hauskatze haben, b) ist es fraglich woher JW die Adressen der vermeindlich nachahmenden Katzen u. Hundebesitzer hat.
c.) Es ist klar Abzocke und kann aber vor Gericht gebracht werden wenn von euch Anzeigen gegen JW kommen, denn selbst dieser Konzern macht sich mit sowas lächerlich und keine Freunde. Egal wie groß das Unternehmen ist.
Am 3. Dezember 2009 um 08:11 Uhr
[...] den öffentlich intensiv und kontrovers diskutierten Abmahnungen durch die Marke “Jack Wolfskin” und den in Folge veröffentlichten [...]
Am 3. Dezember 2009 um 13:06 Uhr
[...] Wochen (die Zeitspanne ist nicht verwunderlich, da es ja einen massiven Protest um Jack Wolfskin gab) später bekam ich einen Anruf von Herrn Hell (Chef von Jack Wolfskin) höchst persönlich.Ich [...]
Am 4. Dezember 2009 um 15:33 Uhr
[...] “Jack Wolfskin eröffnet den Abmahnherbst”, vom [...]
Am 5. Dezember 2009 um 08:55 Uhr
[...] Und hier noch ein Link: WERBEBLOGGER [...]
Am 6. Dezember 2009 um 12:15 Uhr
Anmerkung der Redaktion: Dieser Kommentar ist editiert. Allzu militante Boykottaufrufe oder Vorschläge zu umweltbelastender Konsumentenschikane haben hier nichts verloren.
***
Ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber so kann jeder wenigstens eine Kleinigkeit gegen solche Konzerne ausrichten.
Pipo
Am 8. Dezember 2009 um 10:55 Uhr
[...] Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst! | Werbeblogger – Weblog über Marketing, Werbung und PR… – Samstag: netzpolitik.org “Abwahnsinn: Jack Wolfskin mahnt Bastelcommunity ab” und sichelputzer “Jack Wolfskin, Dawanda und das Recht” klinken sich früh ein. Unzählige Blogs folgen. Danke!- Das BVB-Forum schaltet sich ein!- Die News verbreitet sich über Blogs, rivva und Twitter so schnell, daß die Werbeblogger-Server in der TV-Primetime(!) für 2 Stunden in die Knie gehen, aber nach umgehender Optimierung die Nacht über halten.- Im Dawanda-Forum sind inzwischen 38 Seiten mit Kommentaren der zurecht erbosten und sich im Stich gelassen fühlenden Dawanda-Shop-Betreiber gefüllt. Nur Dawanda selbst sieht wohl noch keine Veranlassung zur Stellungnahme. Inzwischen wissen wir von bereits 4 Abgemahnten! [...]
Am 8. Dezember 2009 um 14:40 Uhr
[...] nicht allzu länger Zeit eröffnete der Outdoor-Ausstatter Jack Wolfskin den heißen Abmahnherbst und lieferte uns damit einen Bilderbuch-Case für verfehlte Kommunikationspolitik im Web [...]
Am 8. Dezember 2009 um 18:16 Uhr
[...] ist es genau das Richtige für den ersten Einstieg in das Markenrecht. Und wie letztens der Fall Jack Wolfskin zeigte, kann man mit dem Markenrecht schneller zu tun haben, als es einem lieb ist. AKPC_IDS += [...]
Am 17. Dezember 2009 um 12:25 Uhr
[...] im Entferntesten ähnelt, seine Markenrechte verletzen würde *runzel*. Die Sache flog wegen eines Blogartikels auf, das Netz tobte. Auch Jack Wolfskin versuchte, die Abmahn-Affäre auszusitzen. Das ging [...]
Am 5. Januar 2010 um 10:14 Uhr
[...] Auch andere mussten begreifen, dass das Internet zwar kein rechtsfreier Raum ist, aber durchaus auch nach eigenen Regeln funktioniert. Am interessantesten war dabei sicherlich der Streit um Jack Wolskins Tatze. [...]
Am 10. Januar 2010 um 20:35 Uhr
[...] Liebe Firma mit Markenzeichen. Bitte verklagt mich nicht, aber mein Katze wollte partout keien Schuhe [...]
Am 13. Januar 2010 um 20:36 Uhr
Moin!
Hier mal was anderes: forum.spiegel.de/sho...
Mit anderen Vorzeichen.
Da bin ich mal gespannt!!!!
Am 18. Januar 2010 um 11:54 Uhr
[...] und ähnlich geartete Vorfälle in der Vergangenheit möchte ich zum Anlass nehmen und hier einen kleinen Ratgeber für den [...]
Am 28. Januar 2010 um 11:03 Uhr
[...] mit Katzenpfoten-Motiven u.ä. von der Plattform zu nehmen. Der Werbeblogger hatte damals mit seiner Berichterstattung für die relevante Publicity gesorgt. DaWanda kam dem Anliegen nach und suchte den Dialog. Dennoch [...]
Am 2. Februar 2010 um 00:57 Uhr
Es ist wirklich ein Witz was sich Jack Wolfskin hier erlaubt…
Am 5. Februar 2010 um 21:08 Uhr
[...] me some small thoughts about the dissuasion madness. The last bigger case was the negative PR which Jack Wolfskin produced with its dissuations (German). Before them it were the president of the DFB Theo Zwanziger (German), the Deutsche Bahn (German), [...]
Am 10. Februar 2010 um 12:08 Uhr
Können Internet-Nutzer mit ihrer Meinungsmacht große Unternehmen düpieren?
Siehe Blog.
Am 11. Februar 2010 um 11:45 Uhr
[...] ich denke ähnlich wie Ralf Schwartz, der im Werbeblogger schrieb: Mit Jack Wolfskin vergreift sich wiedermal eine weltweit agierende und sich selbst für [...]
Am 12. Februar 2010 um 11:25 Uhr
Habe ja erst heute von diesen Sachen erfahren.
Mache regelmässig Trekking Touren und werde in Zukunft auf Produkte von Jack Wolfskin verzichten. Und das ist sicher. Ebenfalls werde ich in meinem Bekanntenkreis von dieser Marke aus gegebenem Anlass dringendst abraten.
Die können ja ihre Sachen dann in Vietnam versemmeln.
Rainer
Am 12. Februar 2010 um 16:59 Uhr
Nun ist ja der beschriebene konkrete Anlass schon einige Zeit, aber ich meide immer noch instinktiv die Produkte von JW. Die negative PR hat sich demnach in meinem Unterbewusstsein manifestiert und wird sich so schnell auch nicht wieder ins positive umkehren.
Am 12. Februar 2010 um 17:46 Uhr
Ach Du Liebe Güte, habe erst jetzt von diesem Bericht über die Abmahnungen im Auftrage der Fa. Jack Wolfskin Kenntnis erlangt. Das ist bisher völlig an mir vorbei gegangen…
Am 20. Februar 2010 um 00:47 Uhr
Es ist schon eine Frechheit was sich einige Herren “leisten” können und das auch noch im Namen des Rechts. Ich habe erst heute davon erfahren und bin erschüttert. Schön das ich beim Kleidungskauf jetzt einen Kandidaten weniger habe und somit mir meine Entscheidung leichter gemacht wird. Danke
Am 20. Februar 2010 um 23:14 Uhr
[...] es gab spektakuläre Aktionen wo man den Firmen mit Web 2.0 Mitteln Dampf gemacht hat in Sachen [...]
Am 26. Februar 2010 um 18:05 Uhr
Und das von denen, die bis heut auf ihrem deutschen Onlineshop keine Stuern und Versandkosten beim Preis mit angeben. Da bekommt man doch Ideen, oder? Wie wärs mal mit nem Gegenschlag…
Am 27. Februar 2010 um 04:38 Uhr
Mein Mitbewohner hat ein Tattoo, welches eine Pfote darstellt. Ich überlege nun, ob ich ihm nicht im Schlaf den Arm , auf dem sich besagtes Tattoo befindet, abschlagen soll, da ich ihm eine Abmahnung von Jackilein Wolfskin und die damit unweigerlich auf ihn zukommende Armut ersparen will. Oder, ist es vielleicht doch besser- “Arm dran, als Arm ab” ??? looooooooooooooooooooooooool
Was für ein Bonzen-Idiot … tzzzzzzzz
Am 1. März 2010 um 12:02 Uhr
[...] auch bei den Abmahnfällen von Jack Wolfskin stammt das ursprüngliche Motiv von einem US-Anbieter, der -in diesem Fall- mit T-Shirt Motiven [...]
Am 1. März 2010 um 15:47 Uhr
[...] Abmahner (Werbeblogger berichtete) von Jack Wolfskin scheinen nun selbst ein wenig Ärger zu bekommen. Anscheinend hat man [...]
Am 1. März 2010 um 17:16 Uhr
[...] erinnert euch doch noch an die Abmahnwelle von Jack [...]
Am 1. März 2010 um 18:22 Uhr
Wolfskin klaut aber selber bei kleinen anderen Outdoorfirmen, es ist unglaublich, was uns Herr Dotzel von Pinewood berichtet hat!
outdoor-camping-blog...
Am 5. März 2010 um 14:48 Uhr
[...] die Firma Jack Wolfskin bekam Ärger, da sie ihre neuen Fleece Produkte nach einer bestimmten Linie der ähnlichen schwedischen [...]
Am 17. März 2010 um 14:51 Uhr
Das originellste an dem Artikel ist das Logo zu “ich war eine Pfote”. Ansonsten ist er eine emotionale Nicht-Argumentation, die unter der sattsam bekannten Fahne “wie die Welt 2.0 funktioniert” im immer selben Wind knattert: Rechtlos. Gedankenlos. Ideenlos. Und der großherzigen Absolution zum webweiten Ideenklau. “Aber es genügt nicht, keine eigene Idee zu haben, mann muss auch unfähig sein, sie auszudrücken” (auch geklaut, aber Karl Kraus hat nichts mehr dagegen).
Am 22. März 2010 um 22:49 Uhr
[...] als Artikel im Shop auftauchten, die Motive von Katzenpfoten drauf hatten und verkauft wurden. Jack Wolfskin nahm dies zum Anlass um DaWanda abzumahnen, weil diese Pfoten dem ihrer “Tatze” ähnelten. Der Aufschrei im Internet bewirkte nun, [...]
Am 24. März 2010 um 06:58 Uhr
[...] Leider sind immer noch viele CEOs der Auffassung, Social Media gehöre in die Marketing- oder Kommunikationsabteilung, ohne jedoch zu wissen, ob dort genügend Fachwissen vorhanden ist. Zumeist wird die Aufgabe, den Unternehmensblog zu pflegen und die Keywords der Homepage aktuell zu halten, an die jüngsten Mitarbeiter übergeben. In vielen Unternehmensspitzen herrscht die irrige Auffassung, dass die Berufseinsteiger – die jahrgangstechnisch zu den „Digital Natives“ zählen – die Thematik auch am besten beherrschen könnten. Dabei dominiert die Gruppe der 35- bis 44-jährigen die sozialen Netzwerke und zählt auch offline zu den potenteren Käuferschichten. Da wäre es schon besser, wenn Unternehmen auf Augenhöhe mit den Usern kommunizieren und nicht vorschnell kritische User aus der Facebook-Gruppe löschen (Nestlé) oder rigoros auf das Reinheitsgebot des eigenen Logos pochen (Jack Wolfskin). [...]
Am 26. März 2010 um 15:23 Uhr
[...] hat, aber nun gehen sie sogar gegen (Hobby-)Bastler bei dwanda.de (hier eine Kritik) , wie der werbeblogger [...]
Am 28. März 2010 um 14:13 Uhr
[...] haben die Firmen Jako und Jack Wolfskin [...]
Am 1. April 2010 um 14:44 Uhr
So Leute, es ist ein Beschwerdeschreiben an eine hohe Stelle raus.
Mit vielen guten Unterlagen. Ich denke es hat niemand drauf geachtet,daß die Firmal sich auch in den Tierbereich eintragen lassen hat. Mit anderen Worten, auch bei Näpfen,Hundehütten,Tierbetten usw. können nun Abmahnungen folgen wenn dort, wie ja so oft, Pfoten zu sehen sind.
Ich sagte schon mal, Seine angefressenen Wolfstatze mit Krallen verteidigen, ok! Aber nicht sämtlichje krallenlosen Pfoten die überall zur Zierde angebracht sind . So gehts nicht weiter. Das würde sonst nie ein Ende nehmen!
Nun wollen wir mal sehen, wer am längerem Hebel sitzt. :-)
Am 1. April 2010 um 14:45 Uhr
Und dies ist KEIN Aprilscherz! Mein voller Ernst. Der Kampf ist noch nicht zu Ende!
Am 16. April 2010 um 09:04 Uhr
[...] dürften sich Firmen fühlen, die im Internet am Pranger stehen. Insbesondere die Fälle Jako, Jack Wolfskin und Nestlé haben zuletzt auch in den Mainstream-Offline-Medien für negative Schlagzeilen und eine [...]
Am 21. April 2010 um 22:05 Uhr
…bleibt sich nur abzuwarten wohin das alles noch führen wird…
Am 23. April 2010 um 10:47 Uhr
Es ist schon extrem, was da im Netz passiert. Jeder kann was behaupten und Du musst erst einmal mit viel Aufwand un dKosten das Gegenteil beweisen. So extrem ist das nur in Deutschland!!!
Am 23. April 2010 um 17:55 Uhr
[...] Blogger hervorgeholt haben – unter anderem der Sportausrüster Jako, die Outdoor-Bekleidungsmarke Jack Wolfskin und der Telekommunikationsanbieter Primacall. Alle Fälle wurden wie die Streisand-Klage erst durch [...]
Am 27. April 2010 um 10:22 Uhr
[...] gut einem halben Jahr stand Jack Wolfskin aufgrund seiner Abmahnungen gegen Kleinstunternehmer im Kreuzfeuer der Blogosphäre. Von “PR-Desaster” war die Rede, ein “Super-GAU [...]
Am 2. Mai 2010 um 18:04 Uhr
Lanze gegen Abmahnungen? Willkommen im Leben….
Wolfgang Michal hat auf Carta.info ein Steinchen ins Rollen gebracht. Er fordert, eine Lanze gegen den Missbrauch des Abmahnwesens zu brechen. Im Grunde hat er ja Recht. So hab ich auch heftig genickt, als ich den Beitrag las. Nur danach fielen mir ein…
Am 3. Mai 2010 um 11:35 Uhr
Das ganze ist ja nun schon eine Weile her und ich habe die Sache ja seinerzeit hautnah miterlebt. Jetzt in der Revue (und mit zeitlichen wie inhaltlichen) Abstand gesehen, hat es Jack Wolfskin vermutlich weitesgehend glimpflich überstanden, daß Medien-Echo ist verhallt und war nie wieder gesehen.
Am 6. Mai 2010 um 22:39 Uhr
[...] “Jack Wolfskin” (R) oder die Mannen von “Jako” (R) im vergangenen Jahr konnten, das können [...]
Am 18. Mai 2010 um 14:24 Uhr
Ja ist schon schlimm was sich hier so abspielt. Und man fragt sich ehrlich wie es sein kann, dass sich bei solchen Marken so viel Inkompetenz in Sachen Markenführung tummeln kann. Mich würde interessieren was sich so ein großer Markenverantwortlicher denkt wenn er kleine Shops etc. abmahnt. Es ist doch so, dass die Tatze als Logo für JW so bekannt ist, dass jeder der das Logo auf einer Klamotte sieht an JW denkt. Wenn ich nun eine Abwandlung des Logos auf einem Sticker etc. sehe denke ich doch zuerst an JW was für die ja eigentlich positiv ist. Natürlich ist es etwas anderes, wenn bewusst versucht wird “Plagiate” zu verhökern, dies ist hier aber nicht der Fall. Da sollte man schon genauer differenzieren und abwägen ob es der Marke wirklich schadet bevor man abmahnt.
Was mir jetzt in der Diskussion etwas fehlt, dass auf die eigentliche Ursache des ganzen nicht eingegangen wird. Es ist doch so, dass diese Firmen ja nur die Möglichkeiten nutzen, die Ihnen vom Deutschen Staat gegeben werden.
Ich sehe das Problem eigentlich darin, dass die Deutsche Regierung es in den letzten 10 Jahren nicht geschafft hat sich gegen die Anwalts Lobby durchzusetzen und dem ganzen online Abmahnwesen in DE einen Riegel vor zu schieben.
Diese Wild West Methoden der Abmahnanwälte gibt es ja nur in DE und man sollte sich mal fragen wieso.
Am 18. Mai 2010 um 14:45 Uhr
Hinzu kommt ja dann auch noch das total schwachsinnige System was man sich so alles schützen lassen kann. Ist doch in etwa zu vergleichen mit Patenten auf DNS oder Pflanzen etc..
Wie kann es denn bitte sein, dass ich mir eine Tiertatze schützen lassen kann, einen natürlichen Gegenstand sollte man einfach nicht schützen lassen dürfen.
Es ist doch etwas anderes wenn man ein “abstraktes” Logo wie zb. Northface hat oder ob man sich eine Pfote, einen Tierkopf oder ähnliches, was so von Natur aus tausendfach vorhanden ist schützt.
Wenn ich daran denke, dass man nicht einmal mehr ein Bild eines grünen Apfels (bestimmte Sorte) nutzen darf, weil eine Dentalfirma sich einbildet diesen für sich schützen zu lassen, dann drängt sich mir hier ein Gefühl von Beschiss unter dem Deckmantel der Deutschen Gesetze auf.
Der Staat sind wir! -aber offensichtlich nur wenn es ums bezahlen geht.
Am 20. Mai 2010 um 16:27 Uhr
[...] der Umgang mit dem selben durch die Unternehmen, wobei auch die Negativbeispiele wie Jack Wolfskin (Abmahnwelle) und KitKat (Greenpeace-Kampagne) analysiert [...]
Am 28. Mai 2010 um 13:48 Uhr
[...] ich etwas Zeit mal einiges zu lesen, das sonst immer liegen geblieben ist. Dabei stieß ich auf diesen Artikel über Jack Wolfskin. Zugegeben bin ich ein Fan dieser zumeist etwas hochpreisigen Tatzenware. Über [...]
Am 15. Juni 2010 um 14:28 Uhr
[...] wie Jack Wolfskin Hausfrauen, die Produkte mit tatzenähnlichen Symbolen anbieten, gleich mit Abmahnungen droht, dann wird das als ungerecht empfunden. Juristisch mögen sie vielleicht im Recht gewesen sein, [...]
Am 17. Juni 2010 um 13:43 Uhr
Auf sowas nur eine passende reaktion.
Von Jack Wolfskin wird nicht mehr gekauft.
Am 12. Juli 2010 um 14:20 Uhr
Wie gut dass ich mich bereits vor dieser Aktion von Wolfskin gegen deren Produkte entschieden hatte. Eigentlich war das K.O.-Kriterium die Preispolitik dieses Vereins. Aber mit solchen Abmahnaktionen sind sie jetzt endgültig bei mir unten durch!
Am 13. Juli 2010 um 11:00 Uhr
Warum eigentlich bloggen?…
Bei vielen Menschen stellt sich doch die oben genannte Frage, oder? Aber auch Unternehmen bzw. Firmen fragen immer nach dem "Warum”. Ist es nur eine Art, um auf sich aufmerksam zu machen?* Haben die Blogger kein soziales Umfeld oder was bewegt ein…
Am 4. August 2010 um 20:09 Uhr
[...] [...]
Am 6. August 2010 um 11:57 Uhr
Ich glaube, es gibt auch freundlichere Outdoor-Klamotten-Anbieter. Mann sollte halt dort einkaufen gehen.
Am 7. August 2010 um 22:58 Uhr
Jack wer heute spricht schon fast keiner davon. Ich könnte immer brechen, wenn ich sowas lese.
Am 11. August 2010 um 09:39 Uhr
[...] Jack Wolfskin, [...]
Am 31. August 2010 um 20:30 Uhr
Egal wo man über dieses Thema liest, einem wird sofort übel!
Leider hat JW nur so halbscharig zurückgerudert um den ersten Druck zu bewältigen, um dann nochmal Gas zu geben!
Am 3. September 2010 um 14:54 Uhr
[...] Wolfskin hatte sich erst im letzten Jahr mit Abmahnungen bei Bloggern unbeliebt gemacht, dann aber eingelenkt. Die Marke Jack Wolfskin hatte damals Online-Händler [...]
Am 20. September 2010 um 06:11 Uhr
[...] Ihr das hier schon [...]
Am 25. September 2010 um 18:46 Uhr
[...] Ein, wie ich finde, sehr interessantes Kapitel behandelt auch das Thema “Beziehungen zu Bloggern aufbauen”. Für viele Firmen sind Blogger nicht gerade die ideale “Beziehungspartner” da sie keine Journalisten sind. Aber Eck gibt zu bedenken das oft Blogs auch Influencer sind und sehr gut das Image einer Firma beeinflussen können. Siehe zB. der Fall Jack Wolfskin. [...]
Am 5. Oktober 2010 um 10:39 Uhr
[...] wie Jack Wolfskin Hausfrauen, die Produkte mit tatzenähnlichen Symbolen anbieten, gleich mit Abmahnungen droht, dann wird das als ungerecht empfunden. Juristisch mögen sie vielleicht im Recht gewesen sein, [...]
Am 11. Februar 2011 um 12:13 Uhr
[...] weil dieser sich über das neue Logo des Sportherstellers lustig gemacht hat. Es begann – wie bei vielen anderen Abmahnungen auch – ein Sturm der Entrüstung in der Blogosphäre: Ein [...]
Am 25. Februar 2011 um 15:06 Uhr
[...] meinten, das Firmenlogo wiederzuerkennen. Mehr war nicht nötig, um die geballte Maschinerie an Abmahnungen, Klagdrohungen und anderen Grauslichkeiten loszutreten. Sprich: So ziemlich das Gegenteil von Dialog auf [...]
Am 19. Juli 2011 um 13:56 Uhr
[...] für 700 Millionen Euro übernehmen. Ganz klar, dass ein derart gehyptes Unternehmen mit aller Härte gegen Nachahmer vorgehen muss, die seine Markenidentität gefährden, auch wenn es sich dabei um handarbeitende Hausfrauen [...]
Am 2. August 2011 um 23:02 Uhr
[...] deutscher Anwälte mal wieder zugeschlagen, wie ich sowohl auf Focus online, als auch bei Ralf Schwartz lesen musste. Wieder mal ein schönes Beispiel das Anwälte kein PR studiert haben. Auch ich [...]
Am 7. September 2011 um 18:48 Uhr
[...] Outdoor-Spezialist Jack Wolfskin etwa stört sich an allem, was auch nur entfernt nach Wolfspfote aussieht. Und Apple ist da ja ebenfalls sehr heikel, wie wir seit der rechtlichen [...]
Am 21. Oktober 2011 um 14:43 Uhr
[...] andererseits frage ich mich immer öfter, wie absurd das Markenschutzrecht noch sein kann. 2009 mahnte Jack Wolfskin die halbe Handarbeitswelt bei Dawanda ab, weil einige Bastler/innen ein paar Pfoten verwendeten. [...]
Am 2. Dezember 2011 um 16:47 Uhr
[...] sie sich damit ins eigene Fleisch schneiden war abzusehen. Zuerst regten sich Blogger gegen das Vorgehen auf, dann zogen gröÃere Medien nach und Jack Wolfskin steht verdammt [...]
Am 14. Januar 2012 um 01:12 Uhr
Woher nehmen sich diese Leute eigentlich das Recht für sich etwas zu beanspruchen was die Natur hervorgebracht hat. Jack Wolfskin hat ja die Pfote nicht “entwickelt” sondern nur von der Natur abgezeichnet. Genau so ist es mit Apple. Wo steuern wir hin ?
Am 19. Januar 2012 um 10:48 Uhr
:: Nur mal so unter uns ‘Zoologen’: Die Tatze von Jack Wolfskin zeigt den Pfotenabdruck eines Caniden mit nicht einziehbaren Krallen. Der andere Abdruck hier oben, wie auf den meisten Darstellungen, die eine Hundepfote sein sollen , sind leider ‘nur’ Katzenpfoten. Katzen können nämlich ihre Krallen einziehen. Katzen und Hunde sind irgendwie gar nicht so wirklich ‘markenidentisch’, oder? :)
Am 5. Februar 2012 um 20:51 Uhr
Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote in dem Logo entspricht der Grafik der Pfote des eigenen Hundes. Und nun???? Wusste gar nicht, daß Hundeschule Textilien verkaufen oder herstellen ? .?
Am 21. März 2012 um 20:24 Uhr
[...] Jack Wolfskin eröffnet den Aabmahnherbst [...]