09.06.11
12:34 Uhr

Na denn Prost. Viral zum Apple iPad und iOS 5

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Knapp 2,5 Millionen Views in 5 Tagen zeugen von einem Clip, der ein virales Gen in sich tragen muss. Das macht dann auch den Produzenten stolz.

Der Verbreitungserfolg dieses Videos hat dabei sicherlich mehrere Kinder, z.B.:

1. Es ein Clip über ein schon sehr erfolgreiches Lifestyle-Produkt, wo alle Fans frohlocken
2. Die augenzwinkernde „Tech-Studie“ über den Getränkeaustausch zweier iPads macht Spaß und ist offensichtlich ein Fake
3. Trotz Fake: Gerade der letzte „Versuch“ mit der Milch ist mit ordentlich Trick und Aufwand täuschend echt realisiert worden

Welche viralen „Trigger“ erkennt ihr noch?

08.06.11
14:33 Uhr

Werbeblogger Interview: Rivva ist zurück. Und Blogvermarkter Mokono hat geholfen.

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Es war eine richtige Überraschung, als Frank Westphal gestern verkündete, dass der (nicht nur) Blogaggreagator Rivva wieder an den Start gehen kann. Die ganze Blogosphäre freut sich und auch den großen Medienhäusern ist das nicht verborgen geblieben. Thomas (Knüwer) spricht aus, was mancher Blogger wohl öfter gedacht hat: „Gott, hab ich den Dienst vermisst„. Auch für mich ist und war rivva ein, nein der beste Meme-Tracker für die Webbies, auch wenn noch nicht alles perfekt ist.

Dank Blogvermarkter Mokono und dem für den Relaunch von Rivva  gewonnenen Kunden „BMW“ kann der Dienst nun wieder volle Fahrt aufnehmen. Mindestens bis zum Ende des Jahres 2011 bleibt BMW mit seinem Engagement an Bord, wie mir mein Interviewgast Vasco Sommer Nunes (Geschäftsführer mokono GmbH) versicherte. Damit ist vielleicht wirklich ein nachhaltiges Fundament gelegt.

Vasco erkennt in diesem Neustart von Rivva außerdem auch einen Erfolg für die gesamte Blogosphäre in Deutschland, die vielleicht bald ihre Scheu ablegt und sich -wie auch immer- öfter zusammenschließt, das ewige Klein-Klein ablegt und  kooperiert. Vielleicht sogar mit einer relevanten und vor allem für die Mediawirtschaft messbaren Gesamtreichweite.

Abspannmusik: Shy Boy von Robin Stine
ist lizensiert unter
Creative Commons (CC BY-NC)

Viel Spaß beim Zuhören.

07.06.11
19:45 Uhr

In eigener Sache: Seminar: „Apps in der Corporate Communication einsetzen“ bei der Akademie des Deutschen Buchhandels

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Buchakademie: Apps in der Corporate Communication

Am 27.06.2011 halten Tim Bruysten und ich ein Seminar zum Thema „Apps in der Corporate Communication einsetzen“ bei der Akademie des Deutschen Buchhandels.

Zu unserem Praxis-Workshop „Facebook & Co. in der Corporate Communication“ hatte ich hier auf dem Werbeblogger einiges geschrieben, und vieles davon gilt auch für unser aktuelles Seminar. Denn: Selbst wenn „Apps“ letztendlich nichts anderes sind als eine mehr oder weniger neue Art von „Software“, bilden sie doch zur Zeit das wichtigste Ökotop für die “Social—Mobile—Real Time”-Evolution. Als Einstieg in unser Seminarthema möchte ich insbesondere dieses Buchakademie-Interview mit Tim Bruysten empfehlen:

„Social Media als Chance im CP — Das iPad als Testballon“

Zu dem etwas spezielleren Aspekt der wissenschaftlichen Validität von Studien gibt es noch den Kommentar „Insight oder Tunnelblick? — Zur Problematik aktueller iPad-Studien“ von Yours Truly. Und all jenen, die auf Facebook sind, möchte ich schließlich noch das Folgen von www.facebook.com/Buchakademie wärmstens empfehlen, wo sich über die genannten Veranstaltungen, Interviews und Kommentare zum Thema Corporate Communications in den mobilen Medien auch diskutieren läßt. Über Werbeblogger-LeserInnen würde ich mich dabei besonders freuen!

Kommentare deaktiviert für In eigener Sache: Seminar: „Apps in der Corporate Communication einsetzen“ bei der Akademie des Deutschen Buchhandels
31.05.11
10:15 Uhr

Wer billig kauft, darf nichts erwarten. Und ist selber schuld.

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Ist das wirklich so? Und kann sich ein Anbieter bei Versagen seiner Kerndienstleistung darauf ausruhen, dass er doch den großen Billigheimer macht und seine Kunden aber auch gar nichts an Qualität oder gar Service erwarten dürfen? Bei mir klopfen da- wie öfter einmal- zwei Herzen in der Brust…

Nehmen wir z.B. die aktuelle Situation um die Scheißkeime in frischem Gemüse in Norddeutschland. Deutschland gibt im Verhältnis zum Einkommen seiner Bürger einen immer kleineren prozentualen Anteil für Nahrungsmittel aus. Deutschland will immer billiger futtern und die Discount-Kultur folgt sogleich. Am Anfang dieser Kette müssen die Erzeuger, also die landwirtschaftlichen Betriebe unter immer härteren Bedingungen liefern, was Erde und Natur so hergibt. Vielleicht kommt der eine oder andere Lebensmittelschaffende da auch auf die Idee, schlampiger, rotziger, trotziger und unsauberer zu arbeiten. Vielleicht geht es ihm selbst schon richtig an die Existenz, Arbeitsplätze sind in Gefahr, der Lebensstandard vieler Menschen steht auf dem Spiel. Vollkommen degenrierte Dünger- oder Futterstrategien können die Folge sein, mit fatalen Folgen für die Verbraucher. Darwin´s „Fressen oder gefressen werden“ bekommt da eine ganz neue Bedeutung.
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30.05.11
11:08 Uhr

Montagspredigt: GermanWings – Kernschmelze individuellen Markenkapitals

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Wir erleben gerade, wie ERGO sich die Marke zerdeppert und voller Verzweiflung hofft, die Imagekampagne hätte nicht gearbeitet. Ein schönes Beispiel, wie wenig gesunden Menschenverstand Vorstandsmillionäre mitbringen: denn wer packt schon alle Eier in einen Korb, nur weil das billiger ist!?

Meine Überschrift legt nahe, daß dies heute nicht Thema ist. ERGO leidet in aller Öffentlichkeit. Ich litt an germanwings in kleinem Kreise, mit allen Insassen eines glücklosen Fluges:

01 Davon wird das Markenkapital beim Betroffenen viel stärker negativ (und dies leider immer öfter statt positiv) beeinflußt. Denn während man über ERGO lacht, und eigentlich schon immer wußte, was Vertriebler bestimmter Branchen für Typen sind (und ihre Chefs, der Karriere-Logik folgend, müßten die Besten(!) in diesem Spiele sein), leidet man körperlich und natürlich eindrucksvoller, wenn man selbst betroffen ist.

02 Warum ich Euch das Folgende hier erzähle? Damit sich jede Agentur, jeder Marken- und Kommunikationsverantwortliche da draussen mal in die Situation hineinversetzen kann. Damit sie verstehen, wann es wirklich auf die Marke ankommt. Und daß man sich nicht auf seine Vorschriften, Regeln, Guidelines verlassen kann, die am Runden Tisch, aber nicht in der relevanten Situation entstehen. Und damit man versteht, daß in genau solchen Situationen über die Kraft einer Marke entschieden wird, ihre Persönlichkeit, ihren Charakter, ihre wahre Nähe zu jedem einzelnen Kunden.*

Darüber müßt ihr euch Gedanken machen, nicht über bunte Pappen. Mit Taten sollt Ihr die Menschen beeindrucken, nicht mit papiernen Worten.

(Natürlich ist das Folgende ‚dumm gelaufen‘, das wissen wir alle. Schulungen aber, oder dieser gesunde Menschenverstand, könnten den Kunden und sein Wohlbefinden gerade in solchen Situationen in den Vordergrund rücken.)
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17.05.11
15:17 Uhr

Statt Feuerwerk zum Kirschblütenfest Hamburg:

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Lichter für Japan

Lichter für Japan

Das alljährliche Feuerwerk zum Hamburger Kirschblütenfest am Freitag, 20.05.2011, wird dieses Jahr nicht stattfinden. Aus verständlichen Gründen.

Aber viele Menschen, die sich über Jahre an dem großartigen Feuerwerk erfreut haben, werden ihren Dank und ihre Verbundenheit mit den Japanern in dieser Zeit durch ihre Anwesenheit dokumentieren. Mit einer Kerze.

Pünktlich an diesem Freitag um 22.00 Uhr werden dann die Glocken der benachbarten Kirchen rund um die Binnenalster läuten, so wie es im Moment aussieht, bei trockenem und mildem Frühlingswetter.

Hamburg´s Erster Bürgermeister begrüßt das Vorhaben und Frau Hashimaru-Shigemitsu unterstützt als Präsidentin der Deutsch-Japanischen Gesellschaft zu Hamburg das Engagement der Hamburger ausdrücklich.

Die Hamburger würden sich sehr freuen, wenn weitere Blogs und Online-Publikationen mit einem eigenen Beitrag auch darauf aufmerksam machen könnten bzw. über andere Wege via Twitter & Co. diese Nachricht weitererzählen. Vielen Dank.

Zur Facebook Veranstaltungsseite (Facebook Account erforderlich)

Disclosure: Ich bin kurzfristig aus dem Kreis der Hamburger Initiativgruppe über Thomas Wegner gebeten worden, diese schöne Initiative durch meinen Beitrag im Social Web und die Eröffnung einer Anlaufstelle bei Facebook und Twitter zu unterstützen, damit möglichst viele Menschen von dieser Aktion auch online erfahren bzw. sich austauschen können.

Kerzen für Japan
Eine pdf-Version des obigen Textes steht hier zum Download zur Verfügung.

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