10:24 Uhr
Montagspredigt: Analoge Kreativität im Zeitalter w&v
Ich mag das, liebe w&v. Was zum Ausmalen. Wow, und sogar direkt das Cover. Man darf es selbst gestalten. Das ist mal eine Aktion. Natürlich anlässlich des ADC-Festivals. Genial. Wo sich Deutschlands kreativste Nagler treffen.
Ich mag auch, wie Ihr die Grenzen des Analogen transzendiert und frech und alle Regeln brechend, dazu aufruft, das Cover einfach als .pdf aus diesem neumodischen Internetz herunterzuladen, wo doch bestimmt die meisten noch denken, das Internetz sei eine Supermarktkette in der DDR.
Aber einfach kaufen wie früher, kann ich’s Heft doch auch, oder? Und dann bemalen?
Das sind eben diese revolutionären Ideen, die ich so sehr schätze, zeigt Ihr doch damit immer wieder, wess’ Geistes Kind Ihr seid. Weiter so. Und: “Keine Angst”, niemals würde ich vermuten, Euch seien “die Ideen ausgegangen”. Ganz im Gegenteil. Endlich dreht Ihr auf, traut Euch was, lehnt Euch aus dem analogen Fenster, wagt Euch in diese neue Wissenschaft (wenn nicht gar ‘Welt’) des Digitalen, die wir sonst nur von unseren Uhren kennen, und von Vaters Herzmedikament.
Und ebenso revolutionär geht es weiter: “… das Cover ablichten und per E-Mail (chefredakteur@wuv.de) an uns schicken”. Das hat Stil, ein Photo machen, den Film entwickeln lassen und per eMail an Euch (was rede ich, WOW, direkt an den Chefredakteur) senden, find ich supi
(nur das mit dem Posten ‘Facebook-Fanpage’ dahinter habe ich nicht verstanden).
Zum Ende noch ein letzter Dank: Zum Glück seid Ihr – neben Eurem Wagemut und Euren Experimenten – ganz bodenständig traditionell geblieben und gebt die coole Challenge nur für Leser und nicht auch noch für Leserinnen frei.
Denn wer will schon erfolgreiche Werbung und Kreativität!?
27 Kommentare
- Tom: Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass ein guter Texter oder auch Grafiker meistens besser verdienen als bei gehalt.de geschrieben....
- WERBOU: Ich denke es ist in der Werbebranche sehr unterschiedlich. Gerade was in Sachen Grafik geht, wird meistens der Preis ziemlich gedrückt, was...
- Thomas Beichel: Wirklich geschmackvoll ist der Werbebanner wirklich nicht, aber jede Werbeagentur wird ihnen recht geben, denn die Werbung erfüllt...
- Sebastian: Was ich nie verstehen werde warum die nicht wirkliche Kulanz walten lassen. 10€ Guthaben tun dem Anbieter nicht weh.. für ihn bedeutet...
- Roland Kühl-v.Puttkamer: Nein, tot nicht, wir leben und arbeiten ja alle und auch der Werbeblogger ist online ;-). Für die nähere Zukunft der...
- Tina: Ist der Blog tot? Wäre echt schade
- Gatzetec flashlights for friends: Wir denken der Auftrag wurde erfüllt. Gute Werbung für das Produkt und man schaut zweimal hin :-) Gibt es...
- Detlef Arndt: Als Marketing Experte müsste man auch wissen, warum das so ist. Angebot und Nachfrage sind hier nicht im Einklag. Klare Sache. Daher...

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Am 15. Mai 2012 um 10:51 Uhr
Dafür hat W&V doch LEAD digital. Da kann man all diese komischen Sachen mit dem Netz nachlesen, sogar auf ner eigenen Website. Oder ganz analog als Heft.
Am 15. Mai 2012 um 11:01 Uhr
Ah, “LEAD digital”, dieses “14-tägliche Magazin für Digital-Professionals und Online-Marketer”.
So reisst Ihr auseinander, was zusammengehört. Eine wegweisende Idee. Hm …
Am 15. Mai 2012 um 15:52 Uhr
Weil jetzt das Internet nun mal da und total hip ist, muss die eigene w&v-Idee natürlich brachial digital gedacht, erstellt und versendet werden – habe ich das richtig verstanden?
Und weil ein Verlagsmensch vor fast vier Jahren mal gesagt hat, die Branche will nicht kommunizieren, darf man der Redaktion heute immer noch genau das vorwerfen, wenn sie mal so’n Mitmachding versucht?
Punkt 1 ist IMHO nicht kreativ genug gedacht. Das Cover kann Bestandteil einer total analogen (und deshalb nicht gleich langweiligen) Bastelei werden. Man kann es falten oder zerknüllen (das könnte euch gefallen, was?) oder was auch immer damit tun – und es dann einsenden. Per Post. Oder total dröge-analog-persönlich abgeben. Fotografie als Stilmittel auszuschließen, sehe ich auch eher als Einschränkung. Was soll die Härte? Fehlt vielleicht der Disclaimer, der eine im Hintergrund tobende Fehde erklären könnte?
Und wie kreativ und experimentell ihr seid, wird deutlich, wenn man sieht, wann diese Montagspredigt veröffentlicht wurde: An einem Dienstag! Donnerlüttchen, fetter Mindfuck! Das hat was ;o)
—
Hinweis: Ich arbeite nicht bei w&v und das hier ist auch keine Bewerbung beim Verlag. Ich kann die Härte, in der die Idee der Zeitschrift angegangen wird, halt nur schwer nachvollziehen. Obgleich ich sie persönlich eher langweilig finde und nicht ein Sekunde lang nachgedacht habe, daran teilzunehmen.
Am 15. Mai 2012 um 17:48 Uhr
@AndreasK Ich kann die Härte, die Du in den Post hineininterpretierst, nur schwer nachvollziehen.
Nichtmal die w&v selbst sieht hier Härte, wie der 1. Kommentar beweist. Warum auch!?
Und Fehde??? Noch weniger.
Am 17. Mai 2012 um 13:23 Uhr
Hrhr, die W&V mal wieder. Leeres Schulheft-Papierkaro und eine Flipchart-Schrift. Kriegt man sofort die beiden Krankheiten Horror Karo-i und Horror Meetingraum auf einen Schlag :-)
Immerhin ist es nicht Lupus. Es ist nie Lupus.
Am 17. Mai 2012 um 16:54 Uhr
@Vroni Und eine Website dahinterzulegen, auf der die User hätten voten können …
Aber die Kosten, Print geht es gar nicht gut, dieses Internetz, schuld haben die anderen, nicht die fehlende Kreativität, das ist bei Verlagen das gleiche wie beim ADC …
Am 18. Mai 2012 um 12:46 Uhr
Kann ja alles sein, geschenkt.
Ich meinte, dass das grottenschlecht und wenig ansprechend UMGESETZT war. Wie wenn ein BWL-er unter Beta-Blocker das Cover geschnitzt hätte.
Bei so einem Aufruf mit so einem Gähn-Impact und gleichzeitig mieser grafischer 70er-Jahre-Gähn-Umsetzung hebt nicht einmal meine Katze ein Barthaar.
Am 18. Mai 2012 um 16:06 Uhr
@Vroni :)
Am 18. Mai 2012 um 18:34 Uhr
Was issn jetz schon wieder.
Klar macht es einen Unterschied, wie man optisch und von der textlichen Ansprache an die Leut angeht.
So gehts jedenfalls schomma optisch nicht.
Und dass sie nix vom Internetz verstehn, ja mei.
Ist es was Neues? Hilft es was, wenn man es Ihnen sagt? Könnt ich auch sagen: Ralf :-)
Am 18. Mai 2012 um 18:36 Uhr
@Vroni Das war ein zustimmendes Lächeln, wie Du es auch sehen würdest in meinem Gesicht würden wir uns gegenübersitzen.
Nicht immer so negativ denken.
Am 19. Mai 2012 um 10:46 Uhr
Ralph :-)
Am 24. Mai 2012 um 21:24 Uhr
Finde ich nicht schlecht
Am 27. Mai 2012 um 22:57 Uhr
Über w&v habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.
hmmmm =)
Am 31. Mai 2012 um 16:26 Uhr
Hah – super geschrieben! Ich musste gut lachen. Danke!
Am 3. Juni 2012 um 14:00 Uhr
Hi, echt guter Artikel. Fand den Titel so ansprechend dass ich darauf gestoßen bin ;)
Am 13. Juni 2012 um 14:37 Uhr
Sehr schön formuliert, ein paar Begriffe fehlen mir noch:
- durchpausen
- Telefax
- BTX
;-)
Am 14. Juni 2012 um 14:46 Uhr
Die besten Blogs aus Marketing, Werbung und PR…
marketing-blog.biz – Damit könnte eine Liste oder ein Ranking der besten Marketing-Blogs unserer Ansicht nach beginnen und enden. Schließlich sind wir – um das noch mal so unbescheiden wie zurecht aufs Tapet zu bringen – der Besserwerberblog. Das könn…
Am 18. Juni 2012 um 11:06 Uhr
Irgendwann kommen alle mal im “online” an.
Viele Grüße
Thomas
Am 18. Juni 2012 um 16:56 Uhr
Mensch Ralf, das ist crossmedial! So alt ist der Begriff nun auch nicht wieder, dass du ihn vergessen darfst/kannst. Und die Grafik ist retrochic!
Am 19. Juni 2012 um 09:24 Uhr
Ja, Jakob, da hast Du auch wieder recht. Krassmedial, hatte ich verdrängt.
Am 24. Juni 2012 um 14:41 Uhr
analoge Kreativität, wo doch die ganze neue Welt nur noch auf digital steht ;-)
aber so die neue mixed Mischung macht es halt
Am 26. Juni 2012 um 13:06 Uhr
W&V? gibt es das noch? Ich dachte das wäre schon längst zu einem ‘Ich beweihräuchere mich selbst’ verkommen.
Da geht das crossmediale gerade mal durch den Bund – von einer Seite auf die andere.
Am 8. Juli 2012 um 02:02 Uhr
Die Herren: Wird sich hier eigentlich in absehbarer Zeit noch mal was tun oder macht ihr zu?
Am 7. August 2012 um 06:04 Uhr
[...] im Haushalt! Viele schmeißen ihre alten Sachen einfach weg und dabei lassen sich mit ein bisschen Kreativität und Geschick einige neue Dinge herstellen. Ihr kennt doch sicher noch die uralten Vinyl-Schallplatten von euren [...]
Am 20. August 2012 um 09:18 Uhr
Hahaha…wirklich sehr ämusanter Artikel ;)
Am 12. Februar 2013 um 13:05 Uhr
sehr nett, hat mich dank euch wieder mal zu wuv geführt
Am 10. Mai 2013 um 11:31 Uhr
W&V habe ich seit letzten Monat nicht mehr abonniert. Die schreiben mir einfach zu viel Müll.