14:53 Uhr
ElitePartners temperamentvolle Juristin und unsere Chronistenpflicht
Vor wenigen Tagen, am 09. Juni, waren es zwei ganze Jahre, in denen es ElitePartner nicht gelungen scheint, die temperamentvolle Juristin oder die moderne Kunst liebende Pianistin unter die Haube zu bringen.
Bereits am 09. Juni 2009 fragte ich mich in der mediaclinique: Will denn niemand Elite-Singles mit Partner-Niveau? Anscheinend nicht, denn am 14. Dezember 2010 konnte ich dann meiner Verwunderung mit ElitePartner oder die Verzweiflung der temperamentvollen Juristin beim werbeblogger Luft machen.
Noch verwunderter waren wir alle, als sich dank Eurer Recherchen (siehe Kommentare zum werbeblogger-Post) herausstellte, daß die Damen nur Stock-Photos waren. – Und sie sind es immer noch! Vor wenigen Tagen stolperte ich über die beiden, wieder in meinem Hotmail-Account. Hier die 4 Phasen des ElitePartner-Banners aneinandergereiht:
Dies nur zu Eurer Info – Chronisten-Pflicht eben. Ich hoffe, ich kann Euch in 6 Monaten Positiveres von den Damen berichten.
14 Kommentare
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- ralf schwartz: @Markus Danke. Und: Interessant. In allen Altersgruppen? Eher von Männern oder von Frauen?
- Markus: toller Artikel. “Erstmal zu Penny” ist für mich ein gutes Beispiel für einen erfolgreichen Slogan aus der jüngeren...
- ralf schwartz: @Hen Du unterstellst also, da gäbe es noch Hirn!? Ich habe manchmal wirklich nicht mehr den Eindruck. Wenn man sich allein diese...
- ralf schwartz: @Marcel Hast Du ein Blog? Kann man irgendwo die Arbeit lesen? Wäre doch bestimmt spannend …
- ralf schwartz: @AndreasK @Armin Hehe, danke für die Links! Cool.
- Hen: In diesen Kommunikations-Etagen scheint ein Virus umzugehen, der rasende Kopfschmerzen verursacht, sobald sich im Hirn ein eigenständiger...
- Marcel: Interessanter Artikel. Ich bin auch der Meinung, dass hinter den angeblich so tollen Slogans nichts dahintersteckt. Wobei ich sagen muss,...
- Sascha: Danke für den Beitrag, ein schönes Fazit – ich bin ganz bei Euch!

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Am 21. Juni 2011 um 15:58 Uhr
Die Motive scheinen offensichtlich hinreichend zu funktionieren… :-)
Am 21. Juni 2011 um 16:24 Uhr
@peter Was auch irgendwie auf die Qualität der dort ua. sich selbst suchenden Elite schließen läßt. Denn die müßten eigentlich noch lauter als der Mediamarkt brüllen “Ich bin doch nicht blöd, holt mich hier raus!”. Tatsächlich passiert anscheinend das Gegenteil.
Am 21. Juni 2011 um 18:01 Uhr
Kennt eigentlich irgendwer irgendjemanden, der da angemeldet ist?
Möglicherweise hat auch nur ein Vermarkter vergessen, nach Kampagnenende die Kampagne tatsächlich abzuschalten.
Am 21. Juni 2011 um 18:46 Uhr
@peter Ist aber auch schon anderen aufgefallen, diese Gleichheit über die Zeit.
Damals wollte sogar ein offizieller, echter Journalist darüber berichten, hat sich dann aber niemehr gemeldet.
Wurde bestimmt von der Anzeigenabteilung zurückgepfiffen…
Am 22. Juni 2011 um 17:41 Uhr
@Ralf
Ich verstehe deine Aufregung in dieser Sache nicht wirklich. Es ist schließlich eine Kampagne und in einer Kampagne kann man doch davon ausgehen, dass diese mit professionellen Testimonials daher kommt und nicht mit realen Beispielen bestückt ist.
Am 22. Juni 2011 um 17:47 Uhr
Chronistenpflicht und Aufregung ist schon ein Unterschied.
Und professionelle Testimonials sind es nicht, sondern gephotoshopte Stock-Photos.
Gerade bei einer Partnersuche würde man reale Menschen erwarten, oder?
Am 22. Juni 2011 um 18:29 Uhr
Der Art deiner Beschreibung entnehme ich schon eine gewisse Aufregung über dieses Thema.
Ich denke, reale Menschen wären mit so einer Kampagne mehr als nur bloßgestellt (Nach dem Motto: »Diese Person findet leider keinen Partner«), deshalb erwarte ich an dieser Stelle keine realen Personen aus dem beworbenen Portal. Vielleicht ist meine Erwartung da durch virale Kampagnen aber auch vorsichtiger geworden ;) . Man glaubt halt nichts mehr.
Am 27. Juni 2011 um 17:34 Uhr
Stimmt nicht ganz, ich war jetzt 9 Monate mit der temperamentvollen Juristen verheiratet.
Sie hat sich dann aber doch als Mogelpackung herausgestellt. Jurstin? Pah, viermal durchs Staatsexamen gerasselt und dann nur Verkehrsrecht.
Am 2. Juli 2011 um 14:06 Uhr
@ralf
ich muss mich da Markus anschließen, es ist eine Werbekampagne und da werden natürlich schöne (geschönte) Photos verwendet. Wie heisst es doch so schön: Das Auge isst mit.
Gruß
Micha
Am 2. Juli 2011 um 15:12 Uhr
@Michael und Markus
01 – VW bildet auch keinen Mercedes ab, um einen VW zu verkaufen.
02 – Profan gesagt handelt es sich bei der Abbildung um eine Produktabbildung. Was würdet Ihr sagen, wenn andere Werbungtreibende nicht mehr ihr Produkt, sondern eine Illusion dessen anbieten würden?
Am 5. Juli 2011 um 14:43 Uhr
[...] Michael kommentierte vorgestern: “… es ist eine Werbekampagne und da werden natürlich schöne (geschönte) P…. [...]
Am 16. Juli 2011 um 00:41 Uhr
@Ralf
zu 01:
Da besteht schon ein gewisser Unterschied. Bei VW gibt es zum Beispiel »das« Produkt, das gezielt an den Man gebracht werden soll. Bei Elite Partner gibt es vielfache Abbildungen, die man kaum auf die »eine« Abbildung runter brechen kann. Somit muss man exemplarisch eine Abbildung anführen. Dieses exemplarische Beispiel sollte die Werte wiederspiegeln, die Elite Partner vermitteln möchte. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, ob diese Person wirklich an EP teilnimmt oder nicht. Die Wirkung ist wichtig und die besagt »Solche Personen findest du bei EP/solltest du bei EP finden«. Werbewunsch und Realität sind da natürlich zweierlei ;)
zu 02:
Das ist leider sehr häufig der Fall. Viele Firmen greifen bei der Abbildung von Menschen bei der Arbeit oder Bildeindrücken von ihrer Firma auf Footage Bildmaterial zurück, anstatt eigene Fotos anfertigen zu lassen. Da müsste man in dem Fall eher von gezielter Täuschung sprechen, da man an dieser Stelle viel eher vermutet, dass die Bilder auf der Firmenwebsite diese auch abbilden. In den meisten Fällen ist es eine simple Kostenfrage.
Am 16. Juli 2011 um 13:49 Uhr
@Markus “In den meisten Fällen ist es eine simple Kostenfrage.” Na, wenn es aufgrund der Kosten erlaubt ist, den Rezipienten etwas vorzumachen, na dann gute Nacht.
Sehe bei 01 keinen Unterschied zwischen VW und EP. Beide können ihre Produkte ohne Hinterhalt zeigen.
EP verkauft auch keine Frauen, sondern Geborgenheit, Liebe, Herzklopfen. Da kann man kreativer sein als Stock-Photos junger Damen zu verwenden, oder?
Am 16. Juli 2011 um 14:15 Uhr
@Ralf “Na, wenn es aufgrund der Kosten erlaubt ist, den Rezipienten etwas vorzumachen, na dann gute Nacht.” Sehe ich auch so. In dem Fall wird meiner Meinung nach im Hinblick auf die Kosten eine bewusste Täuschung in Kauf genommen.
Der Unterschied bei VW und EP bei Abbildung ihrer »Produkte« liegt zum Beispiel darin, dass VW alle Veröffentlichungsrechte an ihren Produkten hält, was bei EP in keinem Fall zutrifft. “EP verkauft auch keine Frauen, sondern Geborgenheit, Liebe, Herzklopfen. Da kann man kreativer sein als Stock-Photos junger Damen zu verwenden, oder?” Ein anderer Kampagnen Ansatz, in dem diese Attribute im Vordergrund gestanden hätten, wäre an dieser Stelle sicherlich ehrlicher gewesen.