20.06.11
14:53 Uhr

ElitePartners temperamentvolle Juristin und unsere Chronistenpflicht

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Vor wenigen Tagen, am 09. Juni, waren es zwei ganze Jahre, in denen es ElitePartner nicht gelungen scheint, die temperamentvolle Juristin oder die moderne Kunst liebende Pianistin unter die Haube zu bringen.

Bereits am 09. Juni 2009 fragte ich mich in der mediaclinique: Will denn niemand Elite-Singles mit Partner-Niveau? Anscheinend nicht, denn am 14. Dezember 2010 konnte ich dann meiner Verwunderung mit ElitePartner oder die Verzweiflung der temperamentvollen Juristin beim werbeblogger Luft machen.

Noch verwunderter waren wir alle, als sich dank Eurer Recherchen (siehe Kommentare zum werbeblogger-Post) herausstellte, daß die Damen nur Stock-Photos waren. – Und sie sind es immer noch! Vor wenigen Tagen stolperte ich über die beiden, wieder in meinem Hotmail-Account. Hier die 4 Phasen des ElitePartner-Banners aneinandergereiht:

Dies nur zu Eurer Info – Chronisten-Pflicht eben. Ich hoffe, ich kann Euch in 6 Monaten Positiveres von den Damen berichten.

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14 Kommentare

  1. Peter

    Die Motive scheinen offensichtlich hinreichend zu funktionieren… :-)

  2. ralf schwartz

    @peter Was auch irgendwie auf die Qualität der dort ua. sich selbst suchenden Elite schließen läßt. Denn die müßten eigentlich noch lauter als der Mediamarkt brüllen „Ich bin doch nicht blöd, holt mich hier raus!“. Tatsächlich passiert anscheinend das Gegenteil.

  3. Peter

    Kennt eigentlich irgendwer irgendjemanden, der da angemeldet ist?

    Möglicherweise hat auch nur ein Vermarkter vergessen, nach Kampagnenende die Kampagne tatsächlich abzuschalten.

  4. ralf schwartz

    @peter Ist aber auch schon anderen aufgefallen, diese Gleichheit über die Zeit.
    Damals wollte sogar ein offizieller, echter Journalist darüber berichten, hat sich dann aber niemehr gemeldet.
    Wurde bestimmt von der Anzeigenabteilung zurückgepfiffen…

  5. Markus

    @Ralf
    Ich verstehe deine Aufregung in dieser Sache nicht wirklich. Es ist schließlich eine Kampagne und in einer Kampagne kann man doch davon ausgehen, dass diese mit professionellen Testimonials daher kommt und nicht mit realen Beispielen bestückt ist.

  6. ralf schwartz

    Chronistenpflicht und Aufregung ist schon ein Unterschied.

    Und professionelle Testimonials sind es nicht, sondern gephotoshopte Stock-Photos.
    Gerade bei einer Partnersuche würde man reale Menschen erwarten, oder?

  7. Markus

    Der Art deiner Beschreibung entnehme ich schon eine gewisse Aufregung über dieses Thema.

    Ich denke, reale Menschen wären mit so einer Kampagne mehr als nur bloßgestellt (Nach dem Motto: »Diese Person findet leider keinen Partner«), deshalb erwarte ich an dieser Stelle keine realen Personen aus dem beworbenen Portal. Vielleicht ist meine Erwartung da durch virale Kampagnen aber auch vorsichtiger geworden ;) . Man glaubt halt nichts mehr.

  8. Jakob Springer

    Stimmt nicht ganz, ich war jetzt 9 Monate mit der temperamentvollen Juristen verheiratet.

    Sie hat sich dann aber doch als Mogelpackung herausgestellt. Jurstin? Pah, viermal durchs Staatsexamen gerasselt und dann nur Verkehrsrecht.

  9. Michael

    @ralf
    ich muss mich da Markus anschließen, es ist eine Werbekampagne und da werden natürlich schöne (geschönte) Photos verwendet. Wie heisst es doch so schön: Das Auge isst mit.

    Gruß
    Micha

  10. ralf schwartz

    @Michael und Markus
    01 – VW bildet auch keinen Mercedes ab, um einen VW zu verkaufen.
    02 – Profan gesagt handelt es sich bei der Abbildung um eine Produktabbildung. Was würdet Ihr sagen, wenn andere Werbungtreibende nicht mehr ihr Produkt, sondern eine Illusion dessen anbieten würden?

  11. McDonalds & ElitePartner: Eine Lüge sagt mehr als 1000 Worte? | Werbeblogger – Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv

    […] Michael kommentierte vorgestern: “… es ist eine Werbekampagne und da werden natürlich schöne (geschönte) P…. […]

  12. Markus

    @Ralf

    zu 01:
    Da besteht schon ein gewisser Unterschied. Bei VW gibt es zum Beispiel »das« Produkt, das gezielt an den Man gebracht werden soll. Bei Elite Partner gibt es vielfache Abbildungen, die man kaum auf die »eine« Abbildung runter brechen kann. Somit muss man exemplarisch eine Abbildung anführen. Dieses exemplarische Beispiel sollte die Werte wiederspiegeln, die Elite Partner vermitteln möchte. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, ob diese Person wirklich an EP teilnimmt oder nicht. Die Wirkung ist wichtig und die besagt »Solche Personen findest du bei EP/solltest du bei EP finden«. Werbewunsch und Realität sind da natürlich zweierlei ;)

    zu 02:
    Das ist leider sehr häufig der Fall. Viele Firmen greifen bei der Abbildung von Menschen bei der Arbeit oder Bildeindrücken von ihrer Firma auf Footage Bildmaterial zurück, anstatt eigene Fotos anfertigen zu lassen. Da müsste man in dem Fall eher von gezielter Täuschung sprechen, da man an dieser Stelle viel eher vermutet, dass die Bilder auf der Firmenwebsite diese auch abbilden. In den meisten Fällen ist es eine simple Kostenfrage.

  13. ralf schwartz

    @Markus „In den meisten Fällen ist es eine simple Kostenfrage.“ Na, wenn es aufgrund der Kosten erlaubt ist, den Rezipienten etwas vorzumachen, na dann gute Nacht.

    Sehe bei 01 keinen Unterschied zwischen VW und EP. Beide können ihre Produkte ohne Hinterhalt zeigen.
    EP verkauft auch keine Frauen, sondern Geborgenheit, Liebe, Herzklopfen. Da kann man kreativer sein als Stock-Photos junger Damen zu verwenden, oder?

  14. Markus

    @Ralf „Na, wenn es aufgrund der Kosten erlaubt ist, den Rezipienten etwas vorzumachen, na dann gute Nacht.“ Sehe ich auch so. In dem Fall wird meiner Meinung nach im Hinblick auf die Kosten eine bewusste Täuschung in Kauf genommen.

    Der Unterschied bei VW und EP bei Abbildung ihrer »Produkte« liegt zum Beispiel darin, dass VW alle Veröffentlichungsrechte an ihren Produkten hält, was bei EP in keinem Fall zutrifft. „EP verkauft auch keine Frauen, sondern Geborgenheit, Liebe, Herzklopfen. Da kann man kreativer sein als Stock-Photos junger Damen zu verwenden, oder?“ Ein anderer Kampagnen Ansatz, in dem diese Attribute im Vordergrund gestanden hätten, wäre an dieser Stelle sicherlich ehrlicher gewesen.

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