15.04.11
11:51 Uhr

Perspektivwechsel bei der kreativen Arbeit

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Links für mich, rechts für mein Gegenüber; alles nur eine Frage der Blickrichtung. Es lohnt sich oft bei der Schöpfungssarbeit der bewusste Ansatz, werblich-kreative Arbeit konsequent aus der Perspektive der Menschen zu sehen, für die sie gemacht wird.

Eigentlich ist das selbstverständlich, aber (wir) Werbemenschen neigen dazu, ihre Arbeit auch für sich, für die Agentur und ggf. für potenzielle Preise zu denken. Der Kunde macht auf seine Weise mit und betrachtet die Kreation zu sehr aus dem Wettbewerbsgedanken heraus. Dadurch entsteht im Kreationsprozess oft eine falsche Richtung; die Kreativen und der Kunde denken im „Benchmarking“-Modus, anstatt -zunächst- einen unterhaltsamen und/oder informativen Mehrwert für ihr werbliches Produkt zu schaffen. „Make good products.“ gilt eben auch für „Werbeprodukte“ selbst.

Schön, wenn als Erinnerung dann zufällig bei einem kreativen Workshop so ein Bild entsteht. Die Strümpfe sind laut gesticktem Hinweis zwar falsch angezogen, aber aus Sicht des Gegenüber sitzt alles eigentlich genau richtig.

Schönes Wochenende.

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3 Kommentare

  1. Perspektivenwechsel « dieblogerin

    […] zum Perspektivenwechsel bei der Kreativarbeit gibts hier. « Moment mal LikeBe the first to like this […]

  2. Jakob Springer

    youtube.com/watch?v=...

  3. Pixmac3Cmanager

    Naja :-) „konsequent aus der Perspektive der Menschen zu sehen, für die sie gemacht wird…“ da ist meine Meinung: Gleich Socken links und rechts. Es ist eh schon so schwierig das „gleiche“ Paar zu finden. Zwei verschiedene Socken würde ja genau das gegenteil bedeuten: „aus verschiedenen Perspektiven und nicht „aus der Perspektive“.

Eure Kommentare

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