02.12.10
10:24 Uhr

US-Fans zeigen Twitter-Celebs, wo der Twitter-Hammer hängt!

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Die sich selbst am wichtigsten nehmenden Kardashians und Konsorten haben einen herben Dämpfer hinnehmen müssen: sie erpressten ihre Fans mit der Drohung, nicht mehr zu twittern, bis 1 Million Dollar an Spenden von ihren Fans aufgebracht wurden!

Gestern lief das Ultimatum ab!
Aktueller Stand: 105.894 Dollar. Long way to go!

Hier das Video zur Aktion:

Der Kommentar von Daily What:

“The most notable thing to emerge from this experiment is how, in the span of 24 hours, with millions upon millions of followers among them, these celebs were only able to collect about as much money as one of them makes in a minute.

Hey famous people, here’s an idea: Instead of using your limelight to shuck cash off common Internet folk, maybe you pull out your gilded checkbooks and donate the million dollars out of those fortunes happenstance so graciously awarded you.”

Die Website, where it all happens: buylife.org – oder eben nicht! Da bin ich ja mal gespannt, ob sich Timberlake und Freunde an ihr Versprechen, so lange nicht zu twittern, bis die Million zusammenkommt, halten werden!?

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24 Kommentare

  1. Andre Paetzel

    Weiß nicht so wirklich was ich von der Aktion halten soll.
    Was man aber finde ich sieht ist, dass wenn es um Geld geht, das Verhalten und die Verbundenheit gleich eine ganz andere Richtung einnehmen.

    Eigentlich doch ein weiteres Beispiel, dass es nicht so sehr zum Geld verdienen / einholen geeignet ist oder?!

  2. ralf schwartz

    @andre
    Ich denke eher, die Kids haben verstanden, daß die Millionäre nichts geben, und sie selbst um 10 Dollar – eine Menge Geld – angebettelt bzw. erpresst werden.

    Und die wissen auch, daß hinter Kardashian keine Leistung steckt, sie aber alleine aufgrund ihrer Popularität schon vor einiger Zeit 10.000 Dollar pro Auftrags-Tweet kassierte.

  3. 2abacus

    Immerhin ist genug Geld rein gekommen das man die Fotoproduktion mit den hübschen Sargfotos und den Webdesigner bezahlen kann :-)

  4. Andre Paetzel

    @2abacus
    Das ist vermutlich das schlimmste an der Sache.

    Wahrscheinlich muss man erst einmal 200.000 € für die Produktion zahlen.

    @Ralf
    Ich schätze mal, dass sie es nicht durchhalten werden und ansonsten kommt nach 2 Wochen ein anonymer Spender, der angeblich die Differenz aufbringt :)

  5. Dr.-Schiwago-Mutter

    Erinnert mich irgendwie an den alten Witz von dem Geschäftsbesitzer, der Straßenmusikanten etwas in den Hut wirft, damit sie in die nächste Straße umziehen. Wem fehlt schon was, wenn diese Nasen nicht twittern?

  6. ralf schwartz

    @andre
    Denk ich auch. Vor allem: wie peinlich ist das denn für die Millionärs-’Superstars’ vor aller Welt so von ihren Fans blamiert zu werden.
    @Dr.SM
    Yep. Niemandem (wie es aussieht) … Wow, es sind schon 106.699, 03 Dollar …

  7. ralf schwartz

    Mir kommen die Tränen: https://twitter.com/...

  8. AndreasK

    Anstatt den Leuten (wie bei Spendenaufrufen üblich) etwas obendrauf zu geben, wollen sie ihnen tatsächlich etwas WEGNEHMEN? Und dann auch noch etwas, auf das man – wie Schiwago ihm seine Mudda richtig anmerkt – locker verzichten kann? Tolle Idee! Wer hatte die?

  9. ralf schwartz

    @AndreasK
    Vielleicht Sony? > twitter.com/mediacli...

  10. Fritzy

    Unter wissenschaftlichem Aspekt ist diese Aktion sehr wertvoll.
    Sie zeigt nämlich, dass die Bedeutung von Twitter und Facebook viel geringer ist, als angenommen.
    Die Leute “adden” Superstars bei Twitter und Facebook nicht, weil sie nach täglichen News lechtsen würden, sondern einfach nur, weil man eben nach dem Registrieren auf diesen Seiten mal nach solchen Stars sucht, sich dann mit ihnen im Profil schmückt, aber sonst gar keinen Wert legt, täglich zu erfahren, wo sie gerade auf Toilette sitzen, oder was sie sich aufs Brot schmieren.
    Ich behaupte mal, die meisten der Fallower vermissen nichts und verbringen die Zeit lieber mit der Musik, als irgendwelche Meldungen zu leasen.
    Das könnte auch zeigen, dass die meisten Twitter Posts ins Nirvana abgeschickt werden und sowieso in der Masse untergehen.
    Es kommt also nicht nur auf die Qualität der Poster, sondern auch die Qualität der breiten Leserschaft an – ob diese überhaupt Aufmerksamkeit spendet.

  11. Ist der digitale Tod die Lösung?

    [...] Gestern bin ich über einen sehr interessanten Artikel von Ralf Schartz beim Werbeblogger gestoßen. US-Fans zeigen Twitter-Celebs, wo der Twitter-Hammer hängt! [...]

  12. Flats

    Am Ende, werden die Stars zusammen legen und die 900.000$ spenden. Ohne Twitter sind die doch eh keine Menschen mehr :P

  13. magnus

    @fritzy bzgl. der bedeutung von twitter und facebook würde ich gern widersprechen. ich denke es geht eher darum was ralf beschrieben hat, nämlich dass man sich hier ein wenig veräppelt und durch die kampagnenmechanik unter druck gesetzt fühlt.

    es gibt sehr gute private beispiele, bei denen eine (vergleichsweise) große anzahl von menschen (und beträgen) für einen guten zweck mobilisiert wurden, bei denen keine art von kommerziellen elementen oder sonstige anreize eingebunden waren und genau deswegen so gut funktioniert haben.

    bzgl. toilettenmeldungen magst du aber recht haben;-)

  14. Blogwarte.de

    US-Fans zeigen Twitter-Celebs, wo der Twitter-Hammer hängt!…

    Amerikanische Celebraties drohten nicht mehr zu twittern, bis für eine wohltätige Aktion mindestens 1 Million Dollar von ihren Fans gespendet wird. Das Ergebnis ist: die Fans genießen das Schweigen und spenden nicht :-)…

  15. Perry

    Ich finde eher das die Kombination der Stars die Glaubwürdigkeit untergräbt und dem Projekt schadet.

  16. ralf schwartz

    Jetzt wissen wir auch, “Why 10% of Your Friends on Twitter and Facebook Will Be Nonhuman in Five Years” ;)
    fastcompany.com/1706...

  17. Simon

    Die 100k sind noch zu viel.
    Dem Herren über mir, kann ich nur Recht geben.

  18. Raoul

    “Who cares” ist mein erster Gedanke und mein zweiter, dass diese Celebs das Medium nicht verstehen. Es ist kein One-Way Ticket, sondern beruht auf einer gegenseitigen Kommunikation.

    Wir haben eine Spendenaktion ins Leben gerufen, die diesen Aspekt berücksichtigt. Wer mag, kann gerne mal schauen (nichtkommerzieller Link) : Spendenaktion “Du schreibst – Wir spenden” zugunsten des Kinder-Hospiz Sternenbrücke – http://bit.ly/eBWfmM

  19. Stuff I learned this week – #48/10 « Real Virtuality

    [...] So funktioniert Twitter nicht. [...]

  20. Benny

    Also ich glaube nicht das das funktioniert, leider :(
    Die Idee ist gut aber wie man sieht kommt nicht genug Geld zusammen.

  21. Nils

    Ich wundere mich, dass die User überhaupt so viel Geld gespendet haben. Die bessere Idee: Wenn ihr 1 Mio spenden, schweigen wir für immer.

  22. Malik

    Nun sind sie schon zumindest bei 300 000 € angekommen. Dies ist ja schon ncht so schlecht.

    Ich glaube, dies kann man teilweise als Hinweis nehmen für das Nutzerverhalten auf Twitter. Ich bin überzeugt, dass über 50% nur aus sinnlosem Blabla besteht und sich viele User wahllos bei jedem Promi den sie kennen als Follower anmelden.

    Ich selbst bin nicht bei Twitter, aber ich merke schon bei facebook, dass ich ihn zu vielen Fangruppen bin, um abends noch einen Übersicht zu haben, mit welchen Informationen ich tagsüber bombardiert worden bin. Eine effiziente auswahl zu treffen ist mir da kaum noch möglich. Ist man zwei Tage oder mehr nicht angemeldet gewesen ist der Zug komplett an einem vorrüber gefahren.

    Eine anderer Punkt könnte folgender sein: die, die spenden sind vielleicht gar keine Twitter Nutzer. Die, die bereits sind 20, 30 Dollar oder mehr zu spenden sind womöglich selter in den Social Medien vertreten.

  23. Malik

    Huch, und nun ist die Million schon voll!

  24. Mats

    @Malik: Ja, und laut diesem Tweet war die Mio dann plötzlich auch schon am 6. Dezember voll: twitter.com/jtimberl...

    Lächerliche Aktion.

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