05.10.10
15:30 Uhr

Krieg der Fettleibigkeit bei Kindern

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Und wieder ein Spot, der McDonalds & Co. ins Visier (und Eltern in die Verantwortung) nimmt. Der Clip breitet sich gerade viral aus und dürfte wegen seiner Polarisierung und Drogenanalogie Fans und Kritiker auf den Plan rufen. Ohne weitere Ausführungen von mir stelle ich also euch die Frage: Wie findet ihr den Spot?

http://www.youtube.com/watch?v=6P-4bzj9sdI

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17 Kommentare

  1. Dr.-Schiwago-Mutter

    Paranoid.

  2. Kat

    Meine Worte hierzu sind: krass und krank – aber irgendwo auch wahr.

  3. friedrich

    Ein Hamburger bewegt sich nun wirklich nicht auf der gleichen Stufe der Kindesmißhandlung wie Heroin. Nur weil das Wortspiel so schön aufgeht, wird der Vergleich zwischen Gleichnamigem, aber nicht Gleichartigem nicht zutreffender. Und weil der Spot deshalb als übertrieben durchgewunken werden wird, vor allem bei der Zielgruppe, voraussage ich: 0% Wirksamkeit.

  4. Martina

    Auch wenn ich mit Werbeartikel zu tun habe, aber der Spot ist wirklich unmöglich !

  5. Peer Spektive

    Eindeutig überrissen. Ich bin zwar auch gegen das Zeug aber so ein Vergleich schießt meilenweit über das Ziel hinaus.
    Die Musik ist allerdings großartig. Bekommt man irgendwo raus, wer die gemacht hat?

  6. schwachmat

    Gruselig, kann schon abschreckend sein, aber wie lang hält die Wirkung an? Gerade die die es betrifft dürfte es eh weniger schocken

  7. ramses101

    Und wieder einmal sitzt irgendwo ein selbstzufriedener Werber, erschöpft von des Tages Werk, mit sorgenzerfurchter Stirn an seinem Schreibtisch, nicht glücklich mit der Welt in der seine Konsumentenschäfchen leben müssen, aber auch dankbar für seine Gabe, unbequeme Wahrheiten und hochkomplizierte Sachverhalte dramatisch zum Ausdruck bringen zu können, auf dass die Erleuchtung nicht ihm vorenthalten bleibe, sondern auch dem Plebs beschert werde.

    Und alle anderen so: Gääääähn.

  8. PredragV

    Naja, wenn man mal keine Lust auf einen Burger hat fährt man schnell zum drive-in der heroin&koks GmbH. Ist ja nicht so schlimm, solange es nicht jeden Tag ist. Außerdem gibt es zum happy-meal ein super „mein erster Schuss“ Set.

  9. Nicole Haase

    Absolut überzogen. Der Schock sollte nicht der alleinige Träger der Botschaft sein.

  10. the_stephan

    Ich halte es generell für eine dumme Strategie, wenn man Leuten, denen man etwas beibringen/verkaufen/nahelegen/… möchte, erstmal sagt dass sie doof sind, rücksichtslos, alles falsch machen etc.
    Wie stellt man sich denn die erhoffte Reaktion vor? „Oh, stimmt ja, ich böser, schlechter, dummer Mensch, da muß ich wohl mein Denken ändern/Artikel x kaufen/etwas anders machen als bisher“? Das kann nicht funktionieren. Nicht weiter gedacht als bis zur wohlfeilen Analogie von Junk & junk food, auf den ebenso wohlfeilen „KRASS!“ – Effekt gesetzt; jedenfalls vor dem Thema „Wirkungsweise“ aufgehört nachzudenken.

  11. Martina

    Erreicht das denn die Leute, die ihre Kinder regelmäßig zu Mäcces und Co schleppen? Das sieht so nach Holzhammer aus und nach nicht zuende gedacht.

    Sehe ich das als „unwissende Mutter“ im Werbeblock vorm Spielfilm um 20:15 auf den Privaten? Da empör ich mich doch eher bei meinem Mann, dass die Werbung mich mit Drogen in Verbindung bringt nur weil die Kinder Burger bekommen. Ist es nicht eher immer noch gut platzierte Aufklärung, die zieht?

    Ich mag die FastFood Tempel nicht und hätte ich tatsächlich Kinder würde ich nicht mit ihnen dort hingehen, aber dieser Spot läuft irgendwie voll an der Zielgruppe vorbei.

  12. Timo

    Filmisch super, ob der Spot aber wirkt, geht wie immer in der allgemeinen Frage nach Sinn und Unsinn des sog. Shockvertising auf.

  13. Dom

    Nen größeren Blödsinn hab ich lange nicht gesehen. Erstens macht die Menge das Gift – nur wer echt ständig mit seinem Kind zu McDo geht macht was falsch. Zweitens: lauert das Verderben der Menschheit wirklich in Burgerform am Boden einer Papiertüte, so dass man derart übertreiben muss?

  14. Weird

    Vollkommen unangebracht so etwas wie fastfood mit drogen zu vergleichen. Drogen bringen mindestens das hundertfache an leid mit sich wie fastfood, falls man überhaupt annehmen will dass fastfood leid mit sich bringt. Ich muss sagen diese ganze dämonisierung von fastfood ist sowieso in meinen eigenen vollkommen übertrieben. Aber selbst wenn man gegen fastfood ist, darf man trotzdem nicht zu solchen Mitteln wie vergleiche mit drogen greifen, nur um Aufmerksamkeit zu bekommen.

  15. Frank Meier

    Hilfa, hilfa …
    Und wieder ermächtigen sich Menschen zu richten über Andere Menschen. Sei es wegen der Nase, ihren Essgewohnheiten, ihrem Gestank oder den vermeintlichen Gesundheitskosten, etc. pp. WIEDERLICH!

    Noch erschreckender jedoch die Tatsache, dass die einzige Klage darüber vernommen wird, ob der Ton der richtige ist.

  16. nadja

    Und warum wurde der Film entfernt?!

  17. B. Ilktac

    „Wie findet ihr den Spot?“

    Gar nicht mehr.

Eure Kommentare

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