05.10.10
15:30 Uhr
15:30 Uhr
Krieg der Fettleibigkeit bei Kindern
Und wieder ein Spot, der McDonalds & Co. ins Visier (und Eltern in die Verantwortung) nimmt. Der Clip breitet sich gerade viral aus und dürfte wegen seiner Polarisierung und Drogenanalogie Fans und Kritiker auf den Plan rufen. Ohne weitere Ausführungen von mir stelle ich also euch die Frage: Wie findet ihr den Spot?
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17 Kommentare
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- ralf schwartz: @Markus Danke. Und: Interessant. In allen Altersgruppen? Eher von Männern oder von Frauen?
- Markus: toller Artikel. “Erstmal zu Penny” ist für mich ein gutes Beispiel für einen erfolgreichen Slogan aus der jüngeren...
- ralf schwartz: @Hen Du unterstellst also, da gäbe es noch Hirn!? Ich habe manchmal wirklich nicht mehr den Eindruck. Wenn man sich allein diese...
- ralf schwartz: @Marcel Hast Du ein Blog? Kann man irgendwo die Arbeit lesen? Wäre doch bestimmt spannend …
- ralf schwartz: @AndreasK @Armin Hehe, danke für die Links! Cool.
- Hen: In diesen Kommunikations-Etagen scheint ein Virus umzugehen, der rasende Kopfschmerzen verursacht, sobald sich im Hirn ein eigenständiger...
- Marcel: Interessanter Artikel. Ich bin auch der Meinung, dass hinter den angeblich so tollen Slogans nichts dahintersteckt. Wobei ich sagen muss,...
- Sascha: Danke für den Beitrag, ein schönes Fazit – ich bin ganz bei Euch!

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Am 5. Oktober 2010 um 18:10 Uhr
Paranoid.
Am 5. Oktober 2010 um 19:09 Uhr
Meine Worte hierzu sind: krass und krank – aber irgendwo auch wahr.
Am 6. Oktober 2010 um 01:15 Uhr
Ein Hamburger bewegt sich nun wirklich nicht auf der gleichen Stufe der Kindesmißhandlung wie Heroin. Nur weil das Wortspiel so schön aufgeht, wird der Vergleich zwischen Gleichnamigem, aber nicht Gleichartigem nicht zutreffender. Und weil der Spot deshalb als übertrieben durchgewunken werden wird, vor allem bei der Zielgruppe, voraussage ich: 0% Wirksamkeit.
Am 6. Oktober 2010 um 08:36 Uhr
Auch wenn ich mit Werbeartikel zu tun habe, aber der Spot ist wirklich unmöglich !
Am 6. Oktober 2010 um 08:48 Uhr
Eindeutig überrissen. Ich bin zwar auch gegen das Zeug aber so ein Vergleich schießt meilenweit über das Ziel hinaus.
Die Musik ist allerdings großartig. Bekommt man irgendwo raus, wer die gemacht hat?
Am 6. Oktober 2010 um 10:00 Uhr
Gruselig, kann schon abschreckend sein, aber wie lang hält die Wirkung an? Gerade die die es betrifft dürfte es eh weniger schocken
Am 6. Oktober 2010 um 10:02 Uhr
Und wieder einmal sitzt irgendwo ein selbstzufriedener Werber, erschöpft von des Tages Werk, mit sorgenzerfurchter Stirn an seinem Schreibtisch, nicht glücklich mit der Welt in der seine Konsumentenschäfchen leben müssen, aber auch dankbar für seine Gabe, unbequeme Wahrheiten und hochkomplizierte Sachverhalte dramatisch zum Ausdruck bringen zu können, auf dass die Erleuchtung nicht ihm vorenthalten bleibe, sondern auch dem Plebs beschert werde.
Und alle anderen so: Gääääähn.
Am 6. Oktober 2010 um 10:29 Uhr
Naja, wenn man mal keine Lust auf einen Burger hat fährt man schnell zum drive-in der heroin&koks GmbH. Ist ja nicht so schlimm, solange es nicht jeden Tag ist. Außerdem gibt es zum happy-meal ein super “mein erster Schuss” Set.
Am 6. Oktober 2010 um 14:45 Uhr
Absolut überzogen. Der Schock sollte nicht der alleinige Träger der Botschaft sein.
Am 6. Oktober 2010 um 16:38 Uhr
Ich halte es generell für eine dumme Strategie, wenn man Leuten, denen man etwas beibringen/verkaufen/nahelegen/… möchte, erstmal sagt dass sie doof sind, rücksichtslos, alles falsch machen etc.
Wie stellt man sich denn die erhoffte Reaktion vor? “Oh, stimmt ja, ich böser, schlechter, dummer Mensch, da muß ich wohl mein Denken ändern/Artikel x kaufen/etwas anders machen als bisher”? Das kann nicht funktionieren. Nicht weiter gedacht als bis zur wohlfeilen Analogie von Junk & junk food, auf den ebenso wohlfeilen “KRASS!” – Effekt gesetzt; jedenfalls vor dem Thema “Wirkungsweise” aufgehört nachzudenken.
Am 6. Oktober 2010 um 18:03 Uhr
Erreicht das denn die Leute, die ihre Kinder regelmäßig zu Mäcces und Co schleppen? Das sieht so nach Holzhammer aus und nach nicht zuende gedacht.
Sehe ich das als “unwissende Mutter” im Werbeblock vorm Spielfilm um 20:15 auf den Privaten? Da empör ich mich doch eher bei meinem Mann, dass die Werbung mich mit Drogen in Verbindung bringt nur weil die Kinder Burger bekommen. Ist es nicht eher immer noch gut platzierte Aufklärung, die zieht?
Ich mag die FastFood Tempel nicht und hätte ich tatsächlich Kinder würde ich nicht mit ihnen dort hingehen, aber dieser Spot läuft irgendwie voll an der Zielgruppe vorbei.
Am 7. Oktober 2010 um 11:44 Uhr
Filmisch super, ob der Spot aber wirkt, geht wie immer in der allgemeinen Frage nach Sinn und Unsinn des sog. Shockvertising auf.
Am 8. Oktober 2010 um 16:20 Uhr
Nen größeren Blödsinn hab ich lange nicht gesehen. Erstens macht die Menge das Gift – nur wer echt ständig mit seinem Kind zu McDo geht macht was falsch. Zweitens: lauert das Verderben der Menschheit wirklich in Burgerform am Boden einer Papiertüte, so dass man derart übertreiben muss?
Am 9. Oktober 2010 um 23:26 Uhr
Vollkommen unangebracht so etwas wie fastfood mit drogen zu vergleichen. Drogen bringen mindestens das hundertfache an leid mit sich wie fastfood, falls man überhaupt annehmen will dass fastfood leid mit sich bringt. Ich muss sagen diese ganze dämonisierung von fastfood ist sowieso in meinen eigenen vollkommen übertrieben. Aber selbst wenn man gegen fastfood ist, darf man trotzdem nicht zu solchen Mitteln wie vergleiche mit drogen greifen, nur um Aufmerksamkeit zu bekommen.
Am 10. Oktober 2010 um 21:22 Uhr
Hilfa, hilfa …
Und wieder ermächtigen sich Menschen zu richten über Andere Menschen. Sei es wegen der Nase, ihren Essgewohnheiten, ihrem Gestank oder den vermeintlichen Gesundheitskosten, etc. pp. WIEDERLICH!
Noch erschreckender jedoch die Tatsache, dass die einzige Klage darüber vernommen wird, ob der Ton der richtige ist.
Am 13. Oktober 2010 um 11:16 Uhr
Und warum wurde der Film entfernt?!
Am 8. November 2010 um 12:14 Uhr
“Wie findet ihr den Spot?”
Gar nicht mehr.