27.09.10
12:12 Uhr

Von einer Gruppe Werber und Medienmenschen die auszog, um die Welt ein klein wenig besser zu machen …

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Ein Gastbeitrag von Thomas Wagner. (Gute Aktion. Einfach machen. Social Action statt blanker Theorie.)

Begonnen hat alles mit einem Blogpost von Neil Perkin – britischer Blogger und Digital-Stratege – mit dem simplen Titel “Heading to Africa”. Er würde nach Afrika gehen. Fußbälle verteilen. “The Great Football Giveaway” hieße das Ganze und er suche noch nach zwei Menschen, die bereit wären mit ihm nach Tansania zu kommen.

The Great Football Giveaway from The Great Football Giveaway on Vimeo.

Die Idee ist tatsächlich einfach: Spenden für Fußbälle sammeln. Mit eigenen Mitteln vom 4. bis 14. November nach Dar es Salaam, auf den Kontinent der Weltmeisterschaft fliegen und im Südosten Quartier beziehen. Von dort dann in einem Jeep aufgeteilt mit einem lokalen Guide in den entlegenen und vom Tourismus völlig abgeschlossenen Gegenden Kinder, Schulen und Weisenhäuser von frühmorrgens bis zum Sonnenuntergang persönlich Fußbälle verteilen. Das war vor zwei Wochen.

Wenige Minuten darauf fand sich Sam Ismail und gab per Blog-Kommentar bekannt, dabei zu sein. Ein paar Tage später waren wir zu neunt. Netzwerkagenturmenschen und Freelancer. Kreative und Strategen. “Digitale” und “Analoge”. Jemand der “interesting things at BBC Radio 1” macht und Accounts. Ein bisschen wie beim Werbeblogger eben. Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Menschen aus der Kreativ- und Kommunikationsbranche, die anscheinend irgendwie das Gefühl hatte, etwas “tun” zu müssen. Das war vor einer Woche.

Inzwischen sind Flüge gebucht, Impfungen arrangiert, ein Basecamp-Account und eine Fundraising-Page eingerichtet. Die Planungen für Fundraising-Parties haben gestartet, und wir haben uns ein wenig kennengelernt – soll ja nicht schaden.

Und, wir haben uns entschieden, unser Projekt innerhalb der NGO “The Great Football Giveway” unter dem auch andere Teams arbeiten “The Great (Advertising & Media) Givaway” zu nennen.

So viel wird in der Werbebranche geredet. Von Ideen, die etwas großes bewegen, von der Keativbranche als Heilsbringer. Oder von den Medien als großem Veränderer der Gesellschaft. So viele Scam-Arbeiten werden produziert mit meist nur zweifelhaften Auswirkungen auf die entsprechende Charity. Während wir hier einfach nur Fußbälle für Kids sammeln.

“The Great (Advertising & Media) Football Giveaway” ist ein Projekt von Leuten aus der Branche rund um den Globus. Ein Projekt, das Menschen ermöglicht die Welt mit 10 Pfund – oder 12 Euro – ein kleines bisschen besser zu machen. Und irgendwie auch zeigen soll, dass unsere “Industrie” auch etwas geben kann.
Unser Ziel: 13500 Pfund.

10 Pfund pro Ball, macht 1350 Bälle, mit Pumpen, macht mal 22 Kinder ungefähr 30.000 Kids. Das rettet nicht die Welt und wird auch das Nord-Süd-Gefälle oder Deutschlands Chance bei kommenden Fußball-WMs nicht verschieben. Aber es ist etwas …

10 Pfund also, 12 Euro, 4 “after-work” Biere. Oder was ihr halt so trinkt.

20 Kommentare

  1. Andre Paetzel

    Wirklich schöne Aktion, klasse Sache.
    Da freut man sich wirklich, wenn man die Kinder lachen sieht!

  2. The Great Football Giveaway

    [...] by andre on 27. September 2010 tweetcount_url='logolook.de/2010/09/...;;tweetcount_title='The Great Football Giveaway';tweetcount_cnt=0;tweetcount_links=true;Tolle Aktion, die nicht viele Worte bedarf. Schaut sie Euch einfach an! Gefunden beim Werbeblogger [...]

  3. Roland Kühl-v.Puttkamer

    20Pfund. Gerne auch von mir. Viel Erfolg.

  4. Tom

    Mir tut es wirklich im Herzen weh, dass ich das sagen muss, weil ich die grundsätzliche Idee der Aktion (Menschen helfen) toll finde: aber die ganze Sache riecht mir zu sehr nach Opportunismus.

    Ich frage mich: Würden die Beteiligten auch nach Tansania ziehen, wenn nur die lokale Kirchengruppe involviert wäre und nicht ausgerechnet Größen aus der britischen Medien- und Werbeszene? Wieso wird auf diese Aktion nur auf Werbe- und Medienblogs aufmerksam gemacht? Weil dort die meisten Spenden zu holen sind, oder weil dort genau jene Zielgruppen zu erreichen sind, denen man gerne den eigenen Namen näher bringen möchte. Geht es hier darum, Menschen zu helfen, oder geht es hier vielmehr darum Networking zu betreiben?

    Wieso können Werber und Medien-Leute nicht einfach mal Dinge tun, die sich richtig anfühlen? Wieso muss es immer diese versteckte Agenda geben?

  5. Thomas Wagner

    Vielen Dank für die Unterstützung. Ich hoffe es können sich viele Werber und Blogger für die Aktion begeistern!

  6. Roland Kühl-v.Puttkamer

    @Tom, Menschen treffen sich in ihren Netzwerken und Gruppen. Das ist ein völlig normaler Vorgang. Die Keimzelle muss sich bei solchen Projekten finden und sie entsteht eben schneller und wirksamer, wenn man die eigenen Peers adressiert. Wer das schon wieder als Berechnung empfindet und als kalkulierte PR in eigener Sache, der soll es halt glauben.

  7. Thomas Wagner

    Hallo Tom,
    erstmal: ich kann deine Bedenken verstehen und ich habe genau deswegen auch hin- und her-überlegt ob ich dem Werbeblogger überhaupt schreiben soll oder nicht. Am Ende habe ich mich dafür entschieden weil es halt ein Projekt von Leuten aus der Branche ist und wir natürlich hoffen dass wenn uns die Idee schon gut gefallen hat, sie auch anderen aus der Branche gefallen könnte.

    Ich kann dir versichern, dass es die von dir befürchtete Agenda nicht wirklich gibt. Wir haben uns einfach von der Motivation anstecken haben lassen – vom “mal was machen dass sich richtig anfühlt”. Ich kann natürlich nicht für die anderen sprechen – jeder hat da eine andere Motivlage – aber Sam war schon mal in Tanzania, ich war im Zivildienst kurz in Nicaragua und weiß wie miserabel Schulen in Entwicklungsländern oft ausgestattet sind, Neil kennt den Gründer der Charity, ein anderer ist einfach ein riesiger Fußball-Fan, … etc.

    Ich muss sagen dass ich von den 8 anderen die dabei sind nur einen (nämlich Willem) mal kurz persönlich getroffen habe, Neil halt von seinem Blog kenne (das schon länger) und mit Sam schon vorher über Twitter und seinen Blog ziemlich regelmäßigen Kontakt hatte. Die anderen 5 kenne ich nicht und habe auch erst nach meiner Zusage erfahren wer eigentlich mitfährt – und zwar definitiv keine Größen auch nur irgendeiner Szene. Auch Willem, Neil und Sam als “Größen der britischen Werbeszenen” zu bezeichnen ist – bei allem Respekt vor ihnen – etwas übertrieben.

    Auf die Aktion wird auch über andere Wege hingewiesen, wir hoffen über Unterstützung von Fußballblogs- und seiten, afrikanische Medien, Uni- und andere Kollegen und ganz altmodisch über Mund-zu-Mund-Propaganda, sowie Firmen; aber Werbe- und Medienblogs sind einfach der überwiegende Teil der Blogs die wir kennen und die uns kennen. Das hat wenig damit zu tun dass ich will dass hier irgendwer meinen Namen kennt oder kennen soll, sondern dass ich einfach die Hoffnung hatte, dass die Aktion Leuten die mit Ideen zu tun haben gefällt und die das vielleicht selbst gern machen würden aber nicht können, sich nicht trauen oder sonst einen guten Grund haben.

    Wir haben uns das nicht ganz niedrige Ziel von 13.500 Pfund gesetzt und brauchen ganz einfach jede Unterstützung die wir kriegen können.

  8. Marian Prill

    Woher stammen die Bälle eigentlich? Vermutlich irgendwo aus Asien. Vermutlich von Kinderhand gefertigt. Ich fänd’s klasse,
    wenn für jeden Ball statt 10, 20 Pfund gesammelt werden und die Hälfte der Erträge direkt an die Menschen in den Produktionsstätten fließen würden.
    Dann wäre die ganze Geschichte einigermaßen ausgeglichen und hätte nicht so einen starken Beigeschmack. Oder was wäre, wenn Schüler in Deutschland Bälle produzieren würden. Oder, oder, oder..

    @Tom: da du dich als kritische Stimme hier hervorhebst, habe ich eine Frage an dich. Wie würdest du es finden, wenn z.B. Zehntklässler einem Existenzgründer kostenlos einen Webauftritt gestalten würden. Dafür verpflichtet sich der Gründer im Gegenzug dazu, den Schülern maximmalen kreativen Gestaltungsspielraum einzuräumen und die Seite definitiv online zu schicken. Natürlich würden die Nachwuchswerber professionell angeleitet. Ziel ist es, ihnen einen Einblick in die Kreativwirtschaft zu gewähren. Fühlt sich das in deinen Augen richtig an? Ich bin gespannt auf deine Rückmeldung. Beste Grüße Marian

  9. Tom

    Ok, ich bin überzeugt. Vielleicht hat mir nur etwas mehr Kontext gefehlt, weswegen ich das Ganze vermutlich in die falsche Schublade gesteckt habe. Danke für die Aufklärung!

  10. Marian Prill

    @ Thomas Wagner, warum lasst Ihr die Fußbälle nicht hier in Deutschland herstellen? Vielleicht sogar von Werbern. Dauert dann wahrscheinlich etwas länger. Wäre aber dann doch noch viel symbolischer, wenn sich Leute aus den Industrieländern selbst ins Zeug legen. Ihr beutet die einen aus, um die anderen happy zu machen. Die Sache ist noch nicht so richtig rund, finde ich.

  11. headwar

    vor allem eins:
    gut fürs gewissen.

  12. florian avdic

    das mag kleinkariert, zu kurz denkend, gar spießig klingen, aber: fußbaelle?

  13. Matze

    Eigene Agenda? Opportunismus?
    Fussbälle aus Kinderhänden?
    Gut fürs Gewissen?
    Ausbetung, um andere happy zu machen?
    und was ist falsch an Fussbällen?

    Leute, geht’s noch? Ich finde, jeder sollte erstmal selber was beitragen, anstatt einfach mal wieder typisch Deutsch rumzunörgeln.

    Coole Idee, sehr einfach, voraussichtlich hoher Wirkungsgrad, geringe Streuverluste/Abzüge für Orga & Co. – da können sich größere Organisationen und Projekte ein Beispiel dran nehmen – und auch alle, die immer so verkopft an sowas rangehen.
    Am meisten Respekt habe ich davor, da auch runter zu fahren und selber Bälle zu verteilen. Geld spenden kann nämlich jeder.

  14. Marian Prill

    Hey Matze,

    wenn sie sich auch tatsächlich aufopfern würden, dann fänd ich’s auch gut. Aber was ist so schwer daran ein Ticket zu lösen und runterzudüsen? Wenn sie aus eigener Kraft oder zumindest mit bescheidenen Hilfsmitteln nach Afrika reisen würden, wie er zum Beispiel: youtube.com/watch?v=... dann fänd ich’s 10.000 Mal cooler.

    Und was heißt rumnörgeln? Optimieren würde ich sagen. Zum Thema selbst was beitragen: Wozu in die Ferne schweifen? Wir haben kürzlich Zehntklässler angeleitet für eine Existenzgründerin nahezu vollverantwortlich eine Webseite zu bauen. Das war der Deal: Die kostenlose Webseite gab es im Tausch gegen einen fast unbegrenzten kreativen Gestaltungsspielraum. Die Schüler haben sich gut geschlagen, wie man auf profilschmieder.de sehen kann. Man kann eben auch Dinge tun, ohne Geld zu verballern. Mir persönlich stoßen die 10 Pfund pro Ball sauer auf.

  15. Nico Düsing

    Ich finde die Idee gut, wenn man Kindern in Afrika kurzzeitig etwas gutes tun möchte. Leider sehe ich da noch ganz andere Schwierigkeiten in dem Konzept.

    Als ich mit einer Gruppe in Tansania war, hatten wir auch Fußbälle als Gastgeschenk mitgebracht. Und auch ein Volleyball, da die Frauen/Mädchen im Dorf lieber ein Spiel gespielt haben, bei dem der Ball hin und her geworfen wird.

    Im Gegensatz zu diesen Gastgeschenken halte ich das Verteilen von Bällen als der reiche Weiße, der ins Land kommt um großzügig Spenden zu verteilen für sehr problematisch. Und fast jeder von uns ist dort “reich” und wenn er es nicht wäre, würde jemand trotzdem als reich angesehen, weil er weiß ist.

    Und leider ist das Bild viel zu verbreitet und die Folge ist, dass die Afrikaner denken: “Hey, ihr Weißen, ihr habt doch Geld und wir sind arm. Baut bei uns doch neue Häuser und Fabriken, damit wir auch mehr Geld haben. Kommt her und löst unsere Probleme.” Das könnten wir vermutlich tun, doch dann stehen die Fabriken da, werden Betrieben und irgendwann geht eine Maschiene kaputt. Die Tansanier sagen wieder: “Baut uns eine neue Maschiene.”

    Sie bleiben dadurch von uns Abhängig. Und die Fußballaktion stützt dieses Bild. Und weil die Tansanier das so sehr verinnerlicht haben, kommen sie nicht auf die Idee selbst aktiv zu werden und entwickeln sich nicht weiter.

    Für die Kinder ist das sicherlich ein großartiges Geschenk, aber für das Land ansich vielleicht eher schädlich. Wirklich gute Hilfe ist leider sehr langwierig, kostet viel Zeit, ist schwierig und weitaus weniger erfreulich.

    Was die Fußbälle betrifft könnte man beispielsweise (nur eine spontane Idee) eine Gruppe von Arbeitslosen oder andere Personen in Afrika suchen, diese anlernen, wie man Fußballfabriken baut und betreibt. Mit diesen dann an verschiedenen Stellen im Land kleine Fabriken eröffnen und sie anlernen, wie man die Rohstoffe kauft und gut wirtschaftet. Anschließend könnten die Bälle dann von einem neu eingerichteten Lieferservice im Land verteilt werden. Die Bälle selbst könnten trotzdem aus Deutschland finanziert werden und an Schulen und ähnliches verschenkt werden. Wichtig ist, dass Afrikaner jeden Schritt selbst machen und wir Europäer nur das notwendige Wissen und die Fähigkeiten vermitteln, sowie das Startkapital für die Gehälter und das Material liefern (und halt die evt. die Bälle der Schulen bezahlen).

    Das hätte die Vorteile: Die Versorgung mit (Fuß-)Bällen ist nachhaltig gesichert; es gibt ein paar mehr Afrikaner, die mehr über die Welt wissen und wissen (höhere Bildung) (leider gelten die entsprechend wieder als privilegiert); arbeitslose könnten so einen neuen Job finden und die Arbeitsbedingungen könnten entsprechend gut sein (als Vorgabe der Europäer).

  16. Warren

    So gehet hin, nach Afrika, und schenkt euch von euren Sünden frei.

  17. Picaya

    War selber lange Zeit in Afrika und finde die Aktion auf den zweiten Blick ebenfalls problematisch. Vor allem Nicos Gründe kann ich aufgrund meiner Erfahrungen gut nachvollziehen. Was ist schlecht an den handgebundenen Bällen? Warum muss es ein “Profilball” sein, der im Video wie ein ausserirdischen Objekt daherkommt. Die Plätze sind eh viel zu hügelig. Wie lange hält denn ein neuer Fussball? Was passiert wenn er kaputt geht und das passiert schneller als gedacht. Was bleibt ist eine kurze Aktion in der tausende Fussbälle als Abfall ins Land gebracht werden. Bin gespannt, wie schnell die Kunststoffbeschichtung verrottet, im Gegensatz zu den selbst gebauten Bällen, die schnell repariert werden können. Typisch westliche Denkweise. Hilfe die wirklich funktioniert lässt sich leider nicht so aufreisserisch kommunizieren.

  18. Commercio

    Finde die Aktion toll und sicher Image-Wirksam. Nur frage ich mich, wer die Bälle wieder aufpumpt, wenn Sie mal keine Luft mehr haben? Hoffe an diesen Umstand wurde gedacht, aber vermutlich eher nicht..

  19. The great Football Giveaway | Public Correlations

    [...] darauf bin ich über den Werbeblogger geworden. Und obwohl es in den Kommentaren viele kritische Stimmen zu diesem Projekt gab, und [...]

  20. Fußbälle nach Tansania | Touring-Afrika: Afrika Blog

    [...] beim Werbeblogger. Weitere interessante Beiträge: » Nützliche Listen: Welche Länder Afrikas gehören zu [...]

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