19.08.10
13:22 Uhr

Jung von Matt und die Recherchepanne bei HSE

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HSE ist ein Kürzel und steht für so manches. Googelt man danach, trifft man -noch vor dem JvM-Kunden HSE (Südhessische Energie AG) – auf HSE24, den bekannten Shoppingsender. An sechster Stelle listet Google dann Wikipedia mit ihrem „HSE“-Eintrag und man findet schnell und einfach heraus, dass HSE auch z.B. für die „Hamburger Stadtentwässerung“ steht oder eben für die Hennigsdorfer Stahl Engeneering GmbH.

Soweit vorab zur Kurzrecherche über „HSE“, die jeder Sachbearbeiter auf die Schnelle durchführen könnte.

Vermutlich dürften aber einige Mitarbeiter bei Jung von Matt nicht auf den Gedanken gekommen sein, den Markennamen zu googeln, für den sie einen Markenauftritt inkl. neuem Logo entwickelt haben. Im Ergebnis kostet JvM dieses Versäumnis nun laut echo-online 200.000 Euro und einen Kunden, denn die Logos sind dann doch ein wenig zu ähnlich, wie von den Beteiligten allgemein konstatiert wird.

Für das mittelständische Stahlunternehmen in Hennigsdorf in der Nähe von Berlin ist es nun doppelt ärgerlich, denn sie versäumten es offensichtlich, ihre „Wort-Bild-Marke“ schützen zu lassen. Daher sieht die Darmstädter HSE auch keine Veranlassung, das neue Logo zu überarbeiten, will sich aber dennoch zukünftig von JvM trennen.

Was sagt zu dieser Geschichte nun wohl der Werbegrafiker, der damals das Logo für den Hennigsdorfer Stahlbauer entwarf?! Jedenfalls kann er sich nun stolz brüsten, ziemlich nah an die grafischen Fähigkeiten einer der bekanntesten Werbeagenturen Deutschlands heranzureichen. Vielleicht ist ihm diese Erkenntnis ja Satisfaktion genug. Aber nur vielleicht…

Update: Ich sehe gerade erst jetzt, dass der Kollege vom Designtagebuch das Thema bereits ein paar Stunden früher auf dem Radar hatte. Kommentare und Meinungen sind also u.a. auch dort zu finden.

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25 Kommentare

  1. Klaas Kramer

    Werbeagenturen sollten einfach kein Corporate Design machen. Dazu gibt es spezialisierte Dienstleister.

    JvM liefert mit dieser ungekonnten Angebotsausweitung auf ein anderes Gewerk kein Glanzstück von Markenführung in eigener Sache.

    Leider machen immer mehr Agenturen Corporate Design „mit“, bevor der Kunde zu einem Designbüro geht, das dann ebenfalls die Werbung „mit“ macht.
    Wenn alle Allrounder werden, ist es kein Wunder, dass Kunden Agenturen als absolut austauschbar betrachten.

  2. Jan

    Ich sehe das so.

    1. Das Logo, ein No-go. Google Bildersuche dauert 5 min. Das ist für jeden Designer Pflicht und hat nichts mit “Recherche” zu tun.

    2. Fast eine halbe Million Euro für ein 08/15 Corporate Design, das schon in den 90ern langweilig und identitätslos gewesen wäre. omg. Wenn man bedenkt das in Deutschland Heere von freelancenden Grafikdesignern und kleinen Büros (die den Job alle besser machen würden) täglich am Existenzminimum vorbeischrammen.

    3. Es ist eine Frechheit, für ein offensichtliches Plagiat auch noch 200.000 Euro zu verlangen, diesen “epic fail” auf den Markt zu drücken und zu behaupten “rechtlich wäre alles geklärt” nur weil man finanziell und juristisch am längeren Hebel sitzt.

    (Aber beim Thema Plagiat immer auf die Chinesen zeigen …)

    4. Das Argument “in der heutigen Zeit ist es so gut wie unmöglich unverbrauchte Logos zu gestalten” ist eigentlich ein Armutszeugnis das versucht Einfallslosigkeit zu rechtfertigen. Wie kann man so etwas behaupten und sich dabei “kreativ” nennen? Formensprache kann man nicht begrenzen, nur das eigene Denken.

    5. Wenn sich JvM bei einem 400.000 Euro Job so wenig Mühe gibt. Wieviel Etat bekommen die bei “wichtigen” Aufträgen? In welcher Welt leben die (wir) eigentlich?

    6. Diese ganze Geschichte ist eigentlich ein Zeichen dafür, dass die Zeit der ganz großen Werbeagenturen abzulaufen scheint. Vor allem sehr peinlich für den Auftraggeber HSE. Die fühlen sich sicher komplett verarscht, haben aber kein Budget (oder Mut) mehr für ein neues CD mit neuer Agentur.

    ——
    Manchmal passiert es das man sich Dinge aneignet und später vergisst woher die Quelle stammt. Ich kann mir vorstellen, das der Designer bei JvM das Original-Logo ganz am Anfang entdeckt und später wieder vergessen hat. Ab und zu verdrängt man Dinge im kreativen Prozess auch sehr schnell und gern wenn man nicht aufpasst …

  3. Michael Ruppert

    Ich kann Klaas Kramer nur zustiommen und noch eine Anmerkung drauf setzen. Wie kann man für die Entwicklung eines Erscheninunsbildes nur so gepudert sein, das man dafür 400.000 Euro hinlegt???? Und das als regionales Unternehmen. Wenn das ein globales Unternehmen wäre, lie0 ich mir das gefallen. Aber als Darmstädter Institution, einfach unfassbar. Jedes anständige Designbüro hätte sowas für 50.000 locker gemacht. Da sieht man mal, wie die JvM´s dieser Welt Kohle machen, wovon sie gar ekien Ahnung haben. Mir fehlen da einfach die Worte. Es wird Zeit, das diese Dickfische endlich mal auf Sand laufen und einsehen das die „gute alte Zeit“ der „Doppelseiten-Kreativen“ endlich und Gott sei Dank vorbei ist!!!

  4. Michael Ruppert

    Vor lauter Wut und Entsetzen hab ich in meinen Kommentar lauter Schreibfehler reingehackt – es sei mir verziehen. Auch Jan kann ich nur zu 100% zustimmen. Und wenn ich ehrlich bin, hab ich auch kein Mitleid mit dem Auftraggeber. Denn wer so benebelt ist, fast ne halbe Millionen für sowas auszugeben, dem gehört es nicht anders.

  5. Dr.-Schiwago-Mutter

    Pardon, welcher Dienstleister sollte denn bitteschön ein Corporate Design machen oder sagen wir mal „führen“? Eine reine Designagentur? Ein freier Berater?

    Es macht durchaus Sinn, einen Unternehmensauftritt als umfassende Kommunikationsaufgabe und nicht als Designproblem zu sehen. Und für eine übergreifende Kommunikationsberatung sowie – ja Herr Kramer – die Markenführung sollte eine gute Werbeagentur nach wie vor ein geeigneter Ansprechpartner sein.

    Dass in diesem konkreten Fall für viel Geld annähernd null Leistung geliefert wurde, steht auf einem ganz anderen Blatt.

  6. Matthias

    Kunde passt zur Agentur. Wenn man als Kunde bzw. Unternehmen nicht den Anstand und die Moral hat, das Logo zurück zu nehmen, hat man es nicht anders verdient. Jung von Matt arbeitet schon seit längerem daran, seinen Ruf als Glanzstück der deutschen Werbeszene abzumeiseln. Fake-Ads etc. Es wird aber immer Egomanen in Marketingentscheidungspositionen geben, die es geil finden JvM als Agentur zu haben. Da setzt man die rosa Brille auf und ersticht den Controller. Euronics oder 1 & 1 sind auch ein gutes Beispiel. So ein Schrott hätte ich nichtmal Grey oder ähnlichen Agenturen zugetraut. Traurig… JvM lebt noch von einem alten Ruf und inzestösen Awardgeschacher. Leider gibt es in Deutschland nicht mehr die wahren Hot Shops… Heimat vielleicht, Nordpol… ja… mehr fällt mir nicht mehr ein. Tolle Kreative, die das schaffen könnten, wechseln in solchen Zeiten lieber innerhalb des Elfenbeinturms… Wolfgang Schneider z.B. … aber ich schweife ab. Im übrigen finde ich nicht der AD sollte googlen. Dafür gibt es ein Beratungsteam. Auf jeden Fall handhaben wir das so bzw. liegt dort die Verantwortung.

  7. GrandCru

    „Fast eine halbe Million Euro für ein 08/15 Corporate Design, das schon in den 90ern langweilig und identitätslos gewesen wäre. omg.“

    Die Sache macht gleich 3 Probleme auf einmal sichtbar:
    1.) Schlampige Arbeit.
    2.) Schlechte Arbeit
    3.) Völlig ineffektive überteuerte Arbeitsstrukturen.

    Der Witz ist ja der, dass in der Agentur auf so einem Job jede Menge „human ressources“ herumhühnern, die teilweise NICHTS effektiv an dem Job tun, außer die dünne Suppe mehrmals für Abstimmungsmeetings in wortreiche und gedankenarme Präsentationen zu gießen, und dann mehrmals nach Frankfurt zu fliegen etc etc. Da sind einfach ganz viele Leute dabei, die Luftblasen blubbern. Dann sitzt man stundenlang um die neuen Vorschläge der Designerin herum („Zeig mal, was hasse gemacht“), irgend ein CD muss auch noch draufgucken („Zeig mal…“) etc etc. Grauenvoll unproduktiv. Im öffentlichen Sektor wäre das ein Fall für den Rechnungshof.

  8. Vroni

    „Da setzt man die rosa Brille auf und ersticht den Controller.“

    Guter Spruch. So wirds gewesen sein. :D

    ______________

    Aber bei aller Lust auf Häme gegenüber JvM:
    400.000,00 ist ein relativ kleiner Etat. Wer den für einen großen Etat hält, der sagt damit nur indirekt, dass er entweder nicht in halbwegs mittleren bis großen Werbeagenturen arbeitet oder wenn doch, darin konsequent von Geldfragen weggehalten wurde … :-) Was meist bei der Arbeitsteilung zwischen AD und (Key) Account der Fall ist. In Werbeagenturen areitende Grafiker haben meist keine Ahnung, für wieviel ihr Zeug über den Tisch geht.

    Jetzt will ich weiter Zweifel streuen:
    Wer weiß genau, ob der Auftraggeber nicht auch seine Handschrift rein setzte? Dessen Idee wie ich gehört habe, zudem den anderen (älteren) Markeninhaber einfach juristisch wegzupusten, weil der nicht eingetragen war, spricht doch Bände über dessen Vierschrötigkeit.

    Als Corporate Designer in meiner kleinen Bude (vorher in großen Buden) hatte ich den Fall in klein auch einmal: Ich fand in der Imagesuche, dass es das Logo, das der Aufrggber präferierte, schon draußen gab. Ich war nicht verpflichtet, zu recherchieren, denn Recherche war nicht in den Kosten drin, aber ich tat es dennoch. Grafikerehre. Es passierte etwas Komisches, mit dem ich nicht rechnete: Der Auftraggeber bestand dennoch darauf und meinte, er ließe es es halt dann darauf ankommen. Es kostete mich alles, dies abzuwenden, ich musste bis zur Drohung meinerseits gehen, das Projekt vorzeitig zu beeenden. So ein Ding mit vierschrötigen Auftraggebern ist anstrengend und macht keinen Spaß, kann existenzgefährdend sein. Nun, für JvM wohl nicht, die haben ihre Anwälte, war ja eh alles Spielgeld.

    Mein Erlebnis war jedenfalls „shocking“ und hat dazu geführt, dass ein Passus in meine AGB reinkommt: Dass ich bei solchen Vierschrötigkeiten (und des weiteren bei groben Missachtungen von typografischer Qualität, das hat dieser Auftraggeber auch noch nebenher verlangt), berechtig bin, ohne Abzüge aus dem Werkvertrag auszusteigen.

    Was nicht einfach ist, wer Jurist ist weiß, dass Werkverträge zum Vertragsgegenstand haben: ein fertiges Ergebnis. Darauf hat sich der Auftragnehmer eigentlich verpflichtet. Wer das nicht tut, riskiert Regressforderungen.

  9. Klaas Kramer

    @Dr.-Schiwago-Mutter
    Interbrand, Wolf Olins, MetaDesign. Für den Mittelstand gibt es kleinere Anbieter, mixxd, mowaii z.B.
    Sie alle bohren, wenn sie ihre Arbeit richtig verstehen, tiefer in die Eingeweide der Unternehmenskultur, als es den Kunden lieb ist.
    Otl Aicher hat sich selbst als Philosop des Unternehemn verstanden – „Design“ nicht etwa als Oberflächen-Styling, sondern als Ausdruck einer inneren Haltung. Diese Zeit nimmt sich keine Werbeagentur. CD-Büros (nenne sie von mir aus auch CI-Agenturen) ticken ganz bewusst in einer kleineren Taktfrequenz als Werbeagenturen. Sie müssen entschleunigen, um das Unternehmen richtig zu verstehen.

    Markenführung ist Unternehmenssache, nicht die von Dienstleistern, die in kurzen Intervallen ausgewechselt werden. Wer als Markenberater agieren will (z.B. Musiol Munzinger Sasserath) müssen sich vom operativen Agenturgeschäft trennen. Sonst funktioniert das nicht.

    Was die Ganzheitlichkeitsbemühungen anbelangt, sehe ich das ähnlich kritisch wie Deekeling, die aus nachvollziehbaren Gründen den Corporate Branding Ansatz als gescheitert ansehen.

  10. Roland Kühl-v.Puttkamer

    Letztlich landen wir auch wieder bei einem Thema, was uns vor kurzem beschäftigt hat:
    Hätte eine „kreative Unternehmensberatung“ die von @Klaas Kramer geschilderten Defizite in einer Werbeagentur ausgleichen können?
    Geht es nicht vielmehr in Priorität um die „handwerklich“ einwandfreie Ausführung eines Jobs? Wenn der Job gut gemacht wird, trägt er automatisch zur Profilierung der Werbeagentur mit entsprechenden Ansprüchen bei.

    werbeblogger.de/2010...

    Es ist es manchmal wie bei einer guten Suppe: „Das Gute daran ist das Gute darin“. Oder eben auch nicht. Dann schmeckts einfach nicht, egal was draufsteht.

  11. Vroni

    „Hätte eine “kreative Unternehmensberatung” die von @Klaas Kramer geschilderten Defizite in einer Werbeagentur ausgleichen können?

    Von mir ein Nein.

    „Kreative Unternehmsberatung“ ist erstens nicht automatisch Markenführung.
    Und ja, dazu, zur Markenführung braucht es Zeit und eben nicht diese Auswechselspielchen der Agenturen wie beim Fußball raus rein.

    Während die sogenannte „kreative Unternehmensberatung“ eine recht kurze Geschichte sein kann, da sie auf Lösungskreativität abzielt. Markenführung zielt jedoch auf Langfristigkeit. Immer.

  12. Dr.-Schiwago-Mutter

    Ich seh das sehr pragmatisch: es ist mir relativ wurscht, was auf der Visitenkarte draufsteht (Agentur, Markenguru, Unternehmensberater, Sonnenstudio) – eine Agentur, die etwas auf sich hält, sollte imho einfach so weit übergreifend denken und koordinieren können, dass bei ihrer Arbeit nicht so ein Kretin bei rauskommt.

    Wenn sich Agenturen nicht über ihre „Ganzheitlichkeitsbemühungen“ (schönes Wort) profilieren können, ja Herrgott, worüber denn sonst?

  13. Klaas Kramer

    @Dr.-Schiwago-Mutter
    „Pragmatisch“ ist das richtige Stichwort: Wenn ich für mein Unternehmen das Beste erreichen will und mir dazu externes Know-how zukaufe, dann gehe ich zum besten Spezialisten auf diesem Spezialgebiet und nicht zu einem Allrounder.
    Wenn ich eine raffinierte Fernseh- oder Anzeigenkampagne machen will, gehe ich z.B. zu JvM. Wenn ich Mundpropaganda anstoßen will, gehe ich zu z.B. trnd, wenn ich Markentechnik will, gehe ich z.B. zu Brandmeyer, wenn ich auf die Markenkommunikation wirksam Einfluss nehmen will, die von den Menschen da draußen kommt, informiere ich mich über „Souveräne Markenführung“ (Vorsicht: Unerlaubtes Product Placement!)
    An Ganzheitlichkeitsanspruch und 360-Grad-Integrationsbehauptung mangelt es schon lange nicht mehr.

    Profilierung geht nur über Spezialisierung auf ein bestimmtes Kundenbedürfnis, z.B. ein langfristig funktionierendes Corporate Design, was das Wesen und die Leistungen des Unternehmens zum Ausdruck bringt, flexibel genug für sich ändernde Medien- und Marktbedingungen ist, für Mitarbeiter und Kommunikationsdienstleister einfach anwendbar und nach Möglichkeit nicht geklaut ist.

  14. Martin

    Mir kommt es so vor, als sei JvM das Microsoft der Werbung geworden.
    Sobald etwas kleines passiert ist der Aufschrei groß…

  15. igor

    Mir dünkt es geht in der Werbung und dem Auftreten von Unternehmen wohl eher um Schein als Sein. Welchen Kunden interessiert die wahre Unternehmensphilosophie, wenn er doch lieber verzaubert werden möchte? JvM zeigt ja gerade zusammen mit der Atomlobby wie so etwas funktioniert…

  16. Vroni

    @ igor

    Es gibt nicht „den Kunden“.

    Mancher möchte vielleicht „verzaubert“ werden.
    (Ich weiß jedoch nicht, ob der Kunden eines südhessischen Energieunternehmens „verzaubert“ werden will…)

    Ein Anderer möchte lieber ehrlicher angequatscht werden.
    Bei Strom und Gas kann ich mir das lebhaft vorstellen.

  17. Matthias

    „Wenn ich eine raffinierte Fernseh- oder Anzeigenkampagne machen will, gehe ich z.B. zu JvM“

    Würde ich nicht mehr tun. Ich habe damals als Consultant einem größeren Startup geholfen und da war in meinem Agentur-Screening auch JvM dabei. Würde ich heute nicht mehr machen. Mag sein, daß das so langsam aufkeimender Unmut ist, aber JvM erlebt die gleiche Evolution wie viele Agenturen vor ihr. Für große Kunden gibt es nur noch Mainstream. Platz 1 im Ranking durch gebriefte Arbeit? Wohl kaum. Und wenn selbst die potentiellen Nachfolger lieber woanders hingehen… Lotze, Schneider etc… dann riecht das nach S&J Teil 2.

  18. winzig

    Hm.. Sowas scheint bei JvM inzwischen zum guten Ton zu gehören; erinnert man sich beispielsweise an das gruselig (sic!) teure Mercedes Soundlogo welches sich als Preset herausgestellt hat.
    youtube.com/watch?v=...

  19. Doppeltes HSE-Logo macht die Runde « Verwickeltes

    […] werbeblogger: Jung von Matt und die Recherchepanne bei HSE […]

  20. Egon

    Ein gutes hat das Ganze: habe ein neues Wort gelernt: „Vierschrötig“. Danke, Vroni. ;-) (Siehe Kommentar vom 20.08.2010).

  21. D. Einenkel

    Und noch etwas lernt man daraus für die Zukunft: eine Abkürzung ist eben kein einzigartiger Name. Schon allein die Wahl des Domainnamens stellt sich als Problem dar. Ähnlichkeiten mit bestehenden Unternehmen bleiben wie hier nicht aus.

  22. Low Fidelity: Werbespot der ERGO Versicherung nur abgekupfert? – Open Source PR

    […] Wir kennen das ja mit dem Web. Es gibt immer einen Experten für irgendetwas. Deshalb ist es so schwer, der Web-Öffentlichkeit ein X für ein U vorzumachen. Wer flunkert – oder gar plagiiert – muss damit rechnen entdeckt zu werden. So wie heute die ERGO Versicherung, respektive ihre Werbeagentur Aimaq & Stolle. Die hat sich diesen Spot für die aktuelle Werbekampagne ihres Kunden ausgedacht: Oder vielleicht doch nicht? Jedenfalls hat sich ein Experte gefunden, dem die Szenen des Ergo-Spots bekannt vorkamen und wurde fündig. Im Kinofilm High Fidelity mit John Cusack in der Hauptrolle. Was aus dem Cross-Cut herauskam seht ihr hier: Ich habe selbst High Fidelity nicht gesehen – zumindest erinnere ich mich nicht dran – aber DAS kann meines Erachtens kein Zufall sein. Geht hier Aimaq & Stolle womöglich ähnlich peinlich in die Plagiatsfalle wie einige Tage zuvor Jung von Matt mit ihrem Logo-Debakel? […]

  23. winzig

    Jetzt wirds wohl doch n bischen breiter getreten als anfangs erwartet.
    spiegel.de/wirtschaf...

  24. martin

    Übrigens: Dieses Thema wurde weder von Bloggern, noch vom Darmstädter Echo, sondern bereits am 2. August von der Frankfurter Rundschau aufgedeckt. Der Artikel ist nur leider nicht mehr online, sonst würde ich auch verlinken.

  25. Roland Kühl-v.Puttkamer

    @martin Danke für den Hinweis. Wer es nicht online hat, den kann man auch nicht verlinken ;-).

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