21.04.10
13:19 Uhr

AUDI – Vorsprung durch Technik

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Das also ist aus meinen 5 Milliarden Euro geworden, die ich der Autoindustrie in den Rachen geworfen habe, zur Belohnung für ihr verschlafenes Jahrzehnt. Der neue Audi A1! Das hat sich doch gelohnt. Sie haben verstanden. Nun wird alles gut.

Endlich hat die Industrie -und allen voran die deutsche -begriffen, wie man Autos heute entwickelt, konstruiert, baut -in Einklang mit der Zukunft, nachhaltig, ökologisch.

Tesla Motors -Vorsprung durch Technik

Via MHO / Martin Oetting

Ach, sorry, das ist ja der neue Audi-Spott: Rückschritt durch Schnickschnack. Audi also hat begriffen, was die Menschen heute wollen und vermarktet den Wagen entsprechend:

Der Teaser -hautnah an der Marke:

Der Clip/Spot(?): Eine überzeugende Abwechslung zu all den potenz-gesteuerten Varianten traditioneller Autoreklame, die endlich ohne Reifenquietschen, Gewalt, Macho-Gehabe, rote Sportwagen-Attitüde und die ubiquitär-ausgelutschte ‚Mann-rettet-gutaussehende-junge-Frau-vor-schießwütigen-Vandalen-mit schwarzen-Schnauzbärten‘-Geschichte auskommt. Vorsprung durch Technik eben.

Wie schrieb ich doch in der mediaclinique:

„Prinzip, Technik und Philosophie des Elektro-Autos jedenfalls sind so einfach, daß es einfach(!) nicht in die hochgezüchtete, verkopfte und auf allein inkrementelle Neuerungen ausgerichtete Ingenieurs-Welt der Automobilindustrie paßt: die Energie kommt aus knapp 6.831 Laptop(!)-Batterien. Eine Ladung reicht für knapp 400(!) km. Motor/Getriebe bestehen aus 12(!) beweglichen Teilen. Es gibt nur 1(!) Gang (im Rückwärtsgang läuft der E-Motor rückwärts).“

Warum aber soll man es sich leicht und einfach machen, wenn es auch auf die schwierige und harte Tour geht?

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19 Kommentare

  1. Frank Meier

    @ Ralf Schwartz
    tzzzztzzz … nur weil Amazon die Sachen sogleich morgen ausliefern kann, heißt das noch lange nicht, dass Deine 500 Mrd Euro sofort auf die Straße in Form … wir lassen den Auspuff weg und stellen ihn woanders – Autos rollen.

    Vielleicht reicht es doch einfach ein paar Notebook-Akkus drunter zu klemmen?

  2. Frank Meier

    und zur Korrektur
    tzzzztzzz … nur weil Amazon die Sachen sogleich morgen ausliefern kann, heißt das noch lange nicht, dass Deine 500 Mrd Euro sofort auf die Straße in Form … wir lassen den Auspuff weg und stellen ihn woanders auf – Autos rollen.

    Vielleicht reicht es doch nicht einfach aus, ein paar Notebook-Akkus drunter zu klemmen?

  3. ralf schwartz

    @Frank Meier
    Du hast bestimmt vollkommen recht – aber ich verstehe nicht, was Du meinst … den Roadster gibt es ja schon ein Jährchen oder zwei.

  4. Frank Meier

    In welchen Mengen denn? Im Vergleich zu MB, BMW, VW, Toyota etc. pp. gelten die Mengen wohl als homöopathisch oder?

    Ich will das aber jetzt, klingt für mich wie Kindergeschrei und nach dem mutlimedialen Gorefilmchen und deren anschließenden Hype nur um Kernkraft wieder salonfähig zu machen, wollen wir jetzt auf Teufel heraus im sauberen Wagen die Eisbären retten, ähm den biologisch korrekten Grünkohl auf dem Markt kaufen.

    Ich will, ich will. Am besten verbinden wir das noch mit Kampf gegen Rechts und mehr Frauen in Führungspositionen, höhere Renten, höhere Löhne, höhere Hartz4 Sätze und mehr soziale Gerechtigkeit. Und am Ende fahren wir bunt statt braun, mittels Strom vom Adlerhäcksler und ein bisschen Atom und empören uns, wenn die Eskimos ein paar Eisbären umlegen, denn die haben sich seit 1950 explosionsartig vermehrt.

  5. Gerald

    Die Teslas sind Spielzeuge, die sich reiche Amerikaner neben Ihre Pickups und SUVs stellen. Da ist ein Kleinwagen mit 120g/km CO2, denn man dann aber auch für mehr als den Sonntagsausflug nutzen kann, irgendwie ökologischer.

    Klar, das ginge auch noch effizienter. Aber was Menschen heute wollen (und dann auch kaufen) ist leider nicht immer das, was manche sich wünschen, das Menschen heute wollen würden.

  6. ralf schwartz

    @Frank&Gerald
    Ich möchte doch eigentlich nur sagen, daß es schon länger gehen könnte, wenn man nur wollte. Das hat ja nichts mit grün oder so zu tun, sondern mit dem Desinteresse einer Industrie, die sich dann auch noch mit Steuergroschen retten läßt.

    Statt ihren Status Quo verzweifelt zu verteidigen hätte sie frühzeitig in die Zukunft investieren sollen – ebenso wie die Energiewirtschaft, die sich von der Politik ihre Milliardengewinne versichern läßt.

    Wir wären heute weiter, wenn die Politik – und da ist egal, wie sich Partei nennt – mehr (zu)trauen würde, statt sich bequatschen zu lassen.

    Denn je schneller eine Bewegung an Fahrt gewinnt, desto schneller fallen die Preise und sonstigen Hürden …
    Das ganze Umfeld, Zulieferer, Zubehör, etc. wandelt sich …

  7. Jonas

    Der Audi Justin Spot erinnert mich doch ein wenig an BMW`s Guy Ritchie/ Madonna Ausflug…
    tsts. Nach ernsthafter Beteiligung an der Diskussion ist mir bei Aschewolke und Klima/Wetterchaos in Berlin aber echt nicht zumute. Viel zu weit weg das Thema:)

    youtube.com/watch?v=...

  8. Holger

    @ralf
    Bist Du sicher, dass es so geht? Weisst Du welche Umweltbelastung kurz- und langfristig durch die 6831 Laptop-Akkus entsteht? Wie die Energie für diese Akkus zur Herstellung und zum Betrieb erzeugt wird?
    Natürlich klingt das alles so einfach und sauber. Das ist es aber leider nicht. Natürlich müssen die Großen endlich einsteigen, aber dazu gehört Grundlagenforschung und Praxistauglichkeit. Effekthascherei hilft vielleicht Aufmerksamkeit zu erzeugen, aber Erfolg braucht mehr.
    Natürlich brauchen wir neue Konzepte. Aber wenn wir ehrlich sind, wissen wir alle, das nur Eneriesparen wirklich hilft. Alle, jetzt, sofort. Nicht der Wechsel der Energieform, nicht die Verlagerung der Umweltbelastung vom Individuum zum (Atom-)Kraftwerk.

  9. Frank Meier

    @ ralf schwartz 

    Alberner Blödsinn; mit Verlaub!

    Wir wären nicht viel weiter als heute, wenn wir jeglicher gefühlten zeitgeistlichen Strömung hinterher hecheln würden. Seit der ersten Verlautbarung des Clube of Rome und deren vermuteten Endes des Wachstums allenthalben (ja die 70er waren schon extrem Depressiv), sowie der Ersetzung gewachsener Strukturen, des Großkapitals durch neue Strukturen und neues Großkapital, ist das Gehirn in der Breite eventuell etwas aufgeweicht, darüber hinaus jedoch hat sich keine der Weissagung bewahrheitet. Viel eher gewinnt man heute den Eindruck, dass die gleichen medialen Züge die seinerzeit junge Menschen zu tausend jubilierend in den ersten Weltkrieg ziehen lassen hatten, heute Menschen dazu bringt tosend jeden Blödsinn kaufen zu wollen, nur damit dieses Thema endlich von Tisch ist.

    Seien sie nachsichtig, die Zukunft lag wohl kaum verschwörungstechnisch 20 Jahre in der Schublade und der Markt liefert noch immer genau das, was König Kunde verlangt. Setzen Sie also nicht die Regeln der Marktwirtschaft außer Kraft, nur weil wir die gefühlte Geschwindigkeit in heutiger verwöhnter Weltuntergangsmanier verlernt haben. Bitte erkundigen Sie sich über Entwicklungszeiträume, Vorlaufzeiten und Kosten.

    Des Weiteren möchte ich kurz erinnern, dass es die Politik, wieder einmal nachfolgend auf den Schmarn der NGOs hereinfallend, die Unsicherheit bezgl möglicher neuer Steuerformen für Kraftfahrzeuge geschürt hat. CO2-Abgabe oder alles wie bisher, Stufenmodell, Abschaffung und oder Aufschlag auf den Benzinpreis etc. pp. Dies war die eigentliche Ursache für den dramatischen Umsatzrückgang in der Automobilbranche. Wer kauft schon ein Fahrzeug, wenn die Grundlage der Besteuerung derart nebulös ist, dass die richtige Wahl eher einem Glücksspiel gleicht.

    Also: Wirtschaft folgt grundsätzlich immer dem Kundenwunsch. Alles andere ist Planwirtschaft. Wenn Kunden innerhalb kürzester Zeit die Interessen wechseln und Produkte mit extrem langer Vorlaufzeit dadurch in Verzug geraten, weil zeitgeistliche Strömungen mittlerweile so kurz sind wie Waldsterben, Ozonloch und Klimagedöns, wer glauben Sie, hat jede Fassung verloren?

    Wenn man denn wollte, könnte man als erstes damit aufhören die Zukunft zu negieren. Wachstum und Globalisierung sind nicht des Teufels Zeug, Stromautos verschieben nur die Erzeugung von REST, der im übrigen zu jeglicher Lebensform und -Art gehört.

    Wenn das sitzt, könnten wir oh Wunder der höheren Lebenserwartung gegenüber, mal einen Gang im Panikgewusel tiefer schalten, denn trotz BPA, Ozonloch, Schweinegrippe, ertrunkenen Eisbären, Mrd von Russland-Krabben in der Ostsee, Aschenmonster, Spanholzplattenausdünstungen, Mikrowellen, BSE und Handystrahlen gilt für die nächste Generation wohl statistisch eine Lebenserwartung von um die 100 Jahre. Was das nun wieder für die Ressourcenwahrnehmung grüner Knochenwerfer bedeutet mag, sich jeder selbst ausmalen.

    Dabei stell ich mir die elektrifizierte Zukunft persönlich rosig vor. Ein Spurtverhalten wie bei 500.000 Euro Sportwagen, der Motor besteht nur aus zehn Teilen, ich kann bequem in der Garage über Nacht aufladen. Ja mir gefällst.

    ABER … muss die Zukunft aussehen wie ein Kabinenroller aus den 50er Jahren? Wir wollten doch mal zu fremden Planeten fliegen? Und jetzt ist der Fortschritt in der Vergangenheit? Da hätt ich mehr erwartet ;-))

  10. ralf schwartz

    @Holger/Frank
    Na, da kommen wir ja zu den Punkten, die ich rauskitzeln wollten um zu zeigen, daß wir gar nicht so weit auseinanderliegen:
    „Natürlich müssen die Großen endlich einsteigen, aber dazu gehört Grundlagenforschung und Praxistauglichkeit.“…“Natürlich brauchen wir neue Konzepte. Aber wenn wir ehrlich sind, wissen wir alle, das nur Eneriesparen wirklich hilft. Alle, jetzt, sofort. Nicht der Wechsel der Energieform, nicht die Verlagerung der Umweltbelastung vom Individuum zum (Atom-)Kraftwerk.“
    „Dabei stell ich mir die elektrifizierte Zukunft persönlich rosig vor. Ein Spurtverhalten wie bei 500.000 Euro Sportwagen, der Motor besteht nur aus zehn Teilen, ich kann bequem in der Garage über Nacht aufladen. Ja mir gefällst.“

    Auseinander liegen wir wohl bei: „Wirtschaft folgt grundsätzlich immer dem Kundenwunsch.“
    Denn das funktioniert nur in freien, perfekten Märkten. Hier aber kann der Kunde nur kaufen, was die Industrie anbietet. Dies hört mit dem eMotor vielleicht auf, weil neue Spieler mit KnowHow in Batterie, etc. die Stammhirsche verdrängen könnten – zumindest aber erschrecken.

    Die Wirtschaft will nicht Kundenwünsche erfüllen, sondern höchstmögliche Profits einfahren. Das mmöchte jeder – und das ist auch grundsätzlich okay. Selbst Bernd M. Michael von Grey sagte immer, das Ziel einer Agentur ist Profit!
    Die Industrie möchte ‚Monopole‘ für sich kreieren, dann kann sie Preise, etc. diktieren. Dies gelingt ihr in Koop mit der Politik am besten. Und 1-4 Anbieter, die sich einig sind, sind für mich ein Oligopol mit Monopol-Chrakter: Strom/Gas, Post, Bahn, VW/Audi/Mercedes/BMW, Telekommunikation, Benzin, Hamburger, etc. Da müssen schon sehr Hungrige drunter sein, die den einfachen Profit durch Wahrung des Status Quo auf’s Spiel setzen durch Angriff und Innovation.

  11. Frank Meier

    @ ralf schwartz 
Es gibt in Deutschland deshalb keine flächendeckende Liegefahrradindustrie, weil niemand in Massen Liegefahrräder benötigt. Und wenn VW den Golf mit Elektroantrieb herausbringen wollte, wären BMW und Co sicherlich eine Woche später am Start. Zur Not würden sie eine Woche vor dem Verkaufsbeginn vor den Toren eines Autohändlers wohnen um eines der ersten Exemplare zu erwerben um es dann nur zu bereitwillig zu kopieren. Weiter: Die Wirtschaft kann nur dann höchstmögliche Profite einfahren, wenn Sie Kundenwünsche erfüllt. Niemand ist gezwungen ein Produkt zu erwerben. Auch Verzicht bei mangelnden Alternativen ist eine freie Wahl.

    Da aber das gemeine Volk außerhalb virtueller Weltuntergangsphantasien derweil die Kinder zum Fußballturnier fahren muss, stellt sich die Frage wie viel Substanz im aufgezeigten Schmerz wirklich liegt. Niemand wird sich freiwillig in Askese üben, wenn sich herausstellt das all die Jahrzehnte grüner Beweihwässerung von der Wahrheit so weit geführt haben, wie ein mögliches TUI-Ressort auf dem Mond.

    Und um nun den Bogen zu Ihnen und Holger zu legen, einzig innovativ und das ist die eigentliche Erblast des Nichtstun vergangener Jahre, ist die Entwicklung eines Speichers für Energie in Form von Strom. Strom zu erzeugen ist relativ einfach. Wenn Sie sich gedanklich von der Verbrennung befreien, bleiben nur Änderungen diverser Aggregatzustände sowie eingefangene Bewegungen aka Umwandlungen übrig. Insofern ist es schon beinahe albern einfach Windräder etc. pp. in die Welt zu setzen.

    Entwickeln Sie einen dauerhaften Speicher für Strom (ersetzen das Erdöl als einfach zu handhabenden und zu nutzenden Speicher) und Ihnen gehört die Zukunft. Dann brauchen sie auch nicht mehr kontraproduktiv und für die dritte Welt rassistisch Energie sparen, denn Energie muss neben der Nahrung das kostengünstigste, frei zugängliche und im Überfluss zur Verfügung stehende Gut sein. Wer das außer Acht lässt begibt sich in die Fänge von Seelenfängern mit Ablasshandel.

  12. Ralf Schwartz

    Egal wohin man schaut, die spannendsten Märkte entstehen dort, wo man über die Kundenwünsche hinausgeht!

  13. ramses101

    @Ralf: Eben. Oder: wo man gar nicht erst danach fragt. Das erste, was keine Mafo überlebt hätte, wäre wohl das Feuer gewesen (wobei der aufrechte Gang auch ein ganz heißer Kandidat sein dürfte).

  14. Frank Meier

    @ramses101
    Falsch. Das Feuer wäre von der Safety first Legion verhindert worden, nicht von der Mafo. Was bin ich froh das Gas und Strom seit hundert Jahren im Haus liegen.
    @ Ralf Schwartz
    Spannend ist es dort, wo gemeinhin Überrascht wird.

  15. ramses101

    @Frank Meier: Nun lassen Sie doch endlich mal Ihre Grün-Links-Gutmensch-Sonstwas-Phobie außen vor. Das ist ja nicht zum Aushalten.* Fakt bleibt: Wenn du dem Verbraucher nur das gibst, was er haben will, wird er auch nichts anderes bekommen. Eigentlich logisch. Die großen Marken haben es anders gemacht. Sonst wären sie ja auch keine großen Marken geworden. Coke ist jedenfalls nicht in der Mafo entstanden.

    *Sie sind nicht zufällig verwandt/verschwägert/identisch mit einem VDS-Sprachnörgler namens A.R.N.?

  16. Frank Meier

    Nein Ramses101, Chinesisches Sternzeichen Büffel, ich bin nicht verblutwandet mit A.R.N. vom Verein Deutscher Sprache e.V. Aber mit Ihnen zeitweilig zu streiten bereitet Freude. Zumal Sie immer von Ihrer vermeintlich moralisch gut erhöhten Position dirigieren. Herrlich. Großes Kino ;-)) Zu letzt ging es wohl um Buletten und Tote auf Autobahnen, wenn mich die Erinnerungen nicht täuschen?

    Aber nun zum Inhalt:
    Coke ist groß geworden, weil es mehr gegeben hat als der Kunde verlangt hat? Das erklären SIe mir mal. Bitte.
    Meiner Meinung nach; wird außerhalb kalkulierender Kreise wird ein mehr geben als bezahlt gern gesehen, aber auch dorten muss am Ende einer bezahlen, fragt sich nur wer?

  17. ramses101

    Buletten? Weiß ich nicht mehr. Dass man bei hohen Geschwindigkeiten gefährlicher lebt als bei gemäßigten, hab ich Ihnen nicht vermitteln können, Schwamm drüber.

    Und mit Kino meinen Sie wohl eher Kopfkino: Das, worauf Sie eingehen, entstammt nämlich immer wieder gerne nicht den entsprechenden Beiträgen, sondern dem, was hre Fantasie daraus macht. Wo es bei der Frage „Gibt man dem Verbraucher, was er will oder gibt man ihm, was man glaubt, das er wollen könnte“ eine „moralisch gut erhöhte Position“ geben sollte, erschließt sich mir jedenfalls nicht, die „Safety first Legion“ haben Sie ins Rennen geschickt.

    Coke ist groß geworden, weil es eine Lücke geschlossen hat. Aber eben eine unsichtbare. Kein Mensch hat nach Coke verlangt, als es nicht da war. Und als es da war, hat die Welt sich drauf gestürzt. Coke hat den Leuten eben nicht „mehr“ gegeben „als sie verlangt haben“, sondern etwas völlig neues.

    Irgendjemand hat mal gesagt: „Wenn man die Menschen im mittleren Westen gefragt hätte, ob sie den Rock’n’Roll haben wollen, würden wir heute noch auf ihn warten.“ So siehts aus.

    Den Satz verstehe ich nicht:

    „Meiner Meinung nach; wird außerhalb kalkulierender Kreise wird ein mehr geben als bezahlt gern gesehen, aber auch dorten muss am Ende einer bezahlen, fragt sich nur wer?“

  18. Toomy Kvesic

    Herr Schwartz,

    Ich möchte S’ie nicht beleidigen oder sonst in irgend einer weiße „ans bein pissen“ aber Ihre grundlage ist leider falsch. Sie beziehen sich darauf das stom „grüne“ energie ist. jedoch sehen die fakten anders aus, strom wird (in deutschland) überwiegend aus dem selben stoff hergestellt das heute verbrennungsmotoren verbauchen, sind genau so schädlich für die umwelt sowie vermeidbar. Dazu kommt jedoch noch ein weiteres problem, die wirkungsgrade von „verbrennungskraftwerken“ (ich nenne sie so um sie in eine gruppe zu ordnen, sei das ein öl-, kohle-, gas- kraftwerk spielt keine rolle) nicht mehr als 49%, dh. aus einem lieter öl der einen brennwert von 10,8KWs hat zieht ein kraftwerk maximal 5,4 KWH. Verbrennungmotoren aus fahrzeugen haben einen sehr ähnlichen wirkungsgrad, jedoch geht beim transport des stroms von hersteller zu verbraucher wiederum bis zu 30% (! also etwa 2KWH von den 5,4 produzierten ist verloren, von ursprünglich 10,8kwh). Wenn man dies berücksichtigt sind verbrennungsmotoren (transport von rohöl verbraucht etwa 5% des rohöls das transportiert wird) ist die altbewehrte verbrennungsmethode sogar noch sauberer als strom zu „tanken“.

    wenn nun die energie aus erneuerbaren resourcen hergestellt wird die auch gleichzeitig naturfreundlich oder co2-Neutral sind sieht die sache natürlich anders aus. jedoch bis dies der fall ist (die politike und energiekonzerne haben derzeit kein großes interesse daran dies zu bewerkstelligen) sind verbrennungsmotoren tatsächlich umweltfreundlicher als e-autos.

    Mfg

  19. ralf schwartz

    @Toomy Kvesic
    Ich beziehe mich ja nur auf den Ausschnitt Auto, nicht auf die Energie-Gewinnung. Für letztere liegen Sie ja vollkommen richtig.
    Danke für den Kommentar.

    Ich bin zB ja auch nicht auf die Güte der Produktion des Autos selbst eingegangen, da tun sich ja auch Abgründe auf.

    Es gibt viel zu tun – besser gestern als heute. Und alle müssen da an einem Strang ziehen (vor allem die von Ihnen erwähnte Politik und Konzerne), sonst ist es nicht zu schaffen.

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