11:26 Uhr
Opera Browser für das iPhone durchgewunken
Ein wenig überraschend stellt Apple ab sofort via App-Store die mobile Version des Opera-Browsers (Opera Mini) zur Verfügung. Nur ungern lässt Apple den direkten und relevanten Wettbewerb auf die eigene Plattform; insofern ist die Freigabe eines herstellerfremden Browsers durchaus bemerkenswert. Die Vorteile des kostenfreien Opera-Browsers auf einem iPhone wurden bereits ziemlich selbstbewusst angekündigt:
Ein erster Test auf meinem iPhone (3G) lief erfolgreich, auch wenn das Navigationsprinzip im Opera-Browser einen etwas anderen “Touch” verlangt. Die Websites laden aber durchgehend schneller, wobei die Unterschiede zumindest im WLAN-Umfeld nicht wirklich relevant sind. Interessanter wird es zu beobachten sein, ob ggf. Volumentarife sich optimieren lassen oder schmalbandige Netzverbindungen (Edge) mit dem Opera-Browser besser funktionieren.
Update: Just beim Verfassen dieses Beitrages veröffentlicht Spiegel-Online auch seine Erfahrungen.
4 Kommentare
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- ralf schwartz: @Markus Danke. Und: Interessant. In allen Altersgruppen? Eher von Männern oder von Frauen?
- Markus: toller Artikel. “Erstmal zu Penny” ist für mich ein gutes Beispiel für einen erfolgreichen Slogan aus der jüngeren...
- ralf schwartz: @Hen Du unterstellst also, da gäbe es noch Hirn!? Ich habe manchmal wirklich nicht mehr den Eindruck. Wenn man sich allein diese...
- ralf schwartz: @Marcel Hast Du ein Blog? Kann man irgendwo die Arbeit lesen? Wäre doch bestimmt spannend …
- ralf schwartz: @AndreasK @Armin Hehe, danke für die Links! Cool.
- Hen: In diesen Kommunikations-Etagen scheint ein Virus umzugehen, der rasende Kopfschmerzen verursacht, sobald sich im Hirn ein eigenständiger...
- Marcel: Interessanter Artikel. Ich bin auch der Meinung, dass hinter den angeblich so tollen Slogans nichts dahintersteckt. Wobei ich sagen muss,...
- Sascha: Danke für den Beitrag, ein schönes Fazit – ich bin ganz bei Euch!

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Am 13. April 2010 um 11:37 Uhr
Neid :-)
Opera Mini war eigentlich auch für WebOS in der verlängerten Pipeline, aber das kann ich mir jetzt wohl erstmal abschminken, so lange Palm Inc. in der Luft hängt :-(
Am 13. April 2010 um 12:06 Uhr
Für die erste Version, garnicht übel. Haben es im Büro getestet und die Geschwindigkeit ist echt verblüffend. Gleichzeitige kleine Tests auf Nokia, Blackberry und iPhone Safari ließen keinen Zweifel am Turbo des Opera. Einige Macken wie das 2-stufige Zoomen fielen auf, aber das kann man vernachlässigen, den der Zoom ist optimiert auf gute Lesegröße. Auch zoomt er Menü´s und Buttons richtig, was der Safari oft vernachlässigt. Dort ist das Menü komm lesbar, während der Fliestext 2-3fach größer ist.
Am 13. April 2010 um 13:32 Uhr
Cool. will das gerne probieren vielleicht kann das auch mir gefallen :)
Am 13. April 2010 um 15:49 Uhr
Ich verwende die Opera mobile Version auf N97 und bin zufrieden. Wenn man in der Stadt ist und eine gute 3G Verbindung hat, ist das halb so wild. Aber ohne 3G und dann noch in der Bahn unterwegs, da ist das mit der komprimierten Webseiten echt klasse. Im WLAN spielt es überhaupt keine Rolle. Ein Super-Manko von Opera, auch für andere Plattformen: Keine Flash-Unterstützung. Daher verwende ich in 3G/WLAN eigentlich nur den Nokia-Browser.