01.02.10
12:55 Uhr

Die virale Kraft von gelungenen User Interfaces

Eine intuitiv zu bedienende Mensch-Maschine Schnittstelle und das (im doppelten Wortsinn) “erfassbare” User-Interface zwischen analoger und digitaler Welt wird zum entscheidenden Aufmerksamkeits- und Erfolgsmotor für neue Produkte.

Apple versteht sich gar als ganzes Unternehmen in diesem Kontext. Nicht die Tech-Specs, Features und Optionen stehen im Mittelpunkt, sondern der intuitive Zugang zum Produkt für möglichst viele Menschen. Das Touchpad des iPhone bzw. iPads ist also viel mehr als eine neue Funktion; es definiert stellvertretend einen kompletten Paradigmenwechsel im Zu- und Umgang mit Technologie und Information.

Viele neue Produktentwicklungen oder Showcases, die diese verbindenden Zugangsmerkmale von Mensch und Maschine beinhalten, sind daher im Web viral erfolgreich und üben eine erhebliche Faszination aus, auch für Oldschool-Gitarristen wie mich…

Die Werbung für das Produkt selbst ergibt sich dann schlicht und einfach aus der Darstellung der Anwendung, die jeder sofort nachvollziehen kann.

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6 Kommentare

  1. mark793

    Hm, den Soundvergleich zu einer echten Strat an einem Marshall-Turm verliert diese Nintendo-Poser-Klampfe zwar haushoch, aber ich muss gestehen, die Steuerung der Effekte und Regler hat definitiv was für sich.

  2. Roland Kühl-v.Puttkamer

    Ja klar, der Sound ist halt Dose, aber mit den richtigen (und teuren) Samples geht da noch was…

  3. Christian Rohweder

    Wenn ich das da so sehe, dann muss ich an Sciencefiction-Filme denken, wo ab und an auch mal futurische Musikinstrumente zu sehen sind, und die dann gar nicht mehr so “spacig” sind. Ich stelle mir nur die Frage: Ist so etwas einfacher zu spielen als eine konventionelle Gitarre?

  4. mark793

    @Christian Rohweder: Ich kann mangels eigener Vergleichsmöglichkeit mit diesem Ding hier nur vermuten. Die echte Gitarre dürfte mehr Tücken haben, weil doch ein ziemlich präziser Druck auf die Saiten gefordert ist und man es auch gnadenlos hört, wenn nicht sauber gegriffen und angespielt wird. Von daher scheint mir diese Pseudogitarre schon etwas einfacher zu spielen sein. Wobei ich aber denke, je besser einer richtig Gitarre spielen kann, desto mehr wird er auch aus diesem Instrument rausholen können.

  5. Thorsten Ulmer

    Oh Mann, ich hatte schon völlig verdrängt, dass ich unbedingt auch mal hobbymäßig mit Musikproduktion anfangen möchte. Dein Link auf den “Musikproduktion in Scheiben”-Post hat mich wieder infiziert. :-)

  6. Von Mäusen und Menschen | Werbeblogger – Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » Von Mäusen und Menschen

    [...] Großteil der “Sexyness” von Apple mit seinen iPhones und Ipads liegt genau in dieser Schnittstelle, kombiniert mit einem ästethischen Appeal, welches die “Internalisierung” von [...]

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  • iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
  • ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
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