12:55 Uhr
Die virale Kraft von gelungenen User Interfaces
Eine intuitiv zu bedienende Mensch-Maschine Schnittstelle und das (im doppelten Wortsinn) “erfassbare” User-Interface zwischen analoger und digitaler Welt wird zum entscheidenden Aufmerksamkeits- und Erfolgsmotor für neue Produkte.
Apple versteht sich gar als ganzes Unternehmen in diesem Kontext. Nicht die Tech-Specs, Features und Optionen stehen im Mittelpunkt, sondern der intuitive Zugang zum Produkt für möglichst viele Menschen. Das Touchpad des iPhone bzw. iPads ist also viel mehr als eine neue Funktion; es definiert stellvertretend einen kompletten Paradigmenwechsel im Zu- und Umgang mit Technologie und Information.
Viele neue Produktentwicklungen oder Showcases, die diese verbindenden Zugangsmerkmale von Mensch und Maschine beinhalten, sind daher im Web viral erfolgreich und üben eine erhebliche Faszination aus, auch für Oldschool-Gitarristen wie mich…
Die Werbung für das Produkt selbst ergibt sich dann schlicht und einfach aus der Darstellung der Anwendung, die jeder sofort nachvollziehen kann.
6 Kommentare
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- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...
- Ralf Hillmann: Da kann ich nur sagen, die Bezeichnung Video-Perle passt einfach perfekt. Da soll noch einmal jemand behaupten Werbung habe nichts...
- ralf schwartz: @Gerry K. Ich selbst rege mich immer am meisten über irgendwelche Tricks der Agenturen und Werbungtreibenden auf, aber die Angabe...

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Am 1. Februar 2010 um 14:25 Uhr
Hm, den Soundvergleich zu einer echten Strat an einem Marshall-Turm verliert diese Nintendo-Poser-Klampfe zwar haushoch, aber ich muss gestehen, die Steuerung der Effekte und Regler hat definitiv was für sich.
Am 1. Februar 2010 um 14:52 Uhr
Ja klar, der Sound ist halt Dose, aber mit den richtigen (und teuren) Samples geht da noch was…
Am 1. Februar 2010 um 15:24 Uhr
Wenn ich das da so sehe, dann muss ich an Sciencefiction-Filme denken, wo ab und an auch mal futurische Musikinstrumente zu sehen sind, und die dann gar nicht mehr so “spacig” sind. Ich stelle mir nur die Frage: Ist so etwas einfacher zu spielen als eine konventionelle Gitarre?
Am 1. Februar 2010 um 17:38 Uhr
@Christian Rohweder: Ich kann mangels eigener Vergleichsmöglichkeit mit diesem Ding hier nur vermuten. Die echte Gitarre dürfte mehr Tücken haben, weil doch ein ziemlich präziser Druck auf die Saiten gefordert ist und man es auch gnadenlos hört, wenn nicht sauber gegriffen und angespielt wird. Von daher scheint mir diese Pseudogitarre schon etwas einfacher zu spielen sein. Wobei ich aber denke, je besser einer richtig Gitarre spielen kann, desto mehr wird er auch aus diesem Instrument rausholen können.
Am 1. Februar 2010 um 19:29 Uhr
Oh Mann, ich hatte schon völlig verdrängt, dass ich unbedingt auch mal hobbymäßig mit Musikproduktion anfangen möchte. Dein Link auf den “Musikproduktion in Scheiben”-Post hat mich wieder infiziert. :-)
Am 8. April 2010 um 14:28 Uhr
[...] Großteil der “Sexyness” von Apple mit seinen iPhones und Ipads liegt genau in dieser Schnittstelle, kombiniert mit einem ästethischen Appeal, welches die “Internalisierung” von [...]