21.01.10
10:52 Uhr

Twittnite. Get together.

Gestern auf der dritten Twittnite sprach Initiator Cem Basman nach den ersten Begrüßungsworten an, dass er sich ernsthaft überlegt hätte, die aktuelle Twittnite zur letzten Twitnite dieser Art zu erklären. Zu mühsam und zeitfressend sei die Suche nach Sponsoren, die für ein paar Drinks bzw. für 180-200 Personen ein paar Hundert Euro als Sponsor zur Verfügung stellen wollen. Am Ende hat die AKRA GmbH, bei der u.a. Cem Geschäftsführer ist, die Sponsorenlücke gefüllt. Dafür vielen Dank.

Muss die Twittnite aber nun grundsätzlich ein Event sein, bei dem die Besucher “Getränke für lau” erhalten? Wievielen Teilnehmern ist die Veranstaltung nur dann etwas wert, wenn es etwas umsonst gibt?

Ich bin der Überzeugung, dass es völlig ausreichen würde, wenn die Terminkoordination und Locationbestimmung bei Mr. “Social Hub Cem Basman” -wie gehabt- zusammenläuft und die Teilnehmer dennoch einen schönen Abend für ein paar selbst investierte Euro haben könnten. Wenn sich dann im Sog wieder ein Sponsor findet, umso besser, wenn nicht, dann wird eben selbst gezahlt. Where is the problem? Nichts geht über die Kraft der persönlichen Begegnung. Anonym ist woanders.

Anbei einige Besucher, die ich für eine Kurzvorstellung spontan vor die Kamera bekam.
“Ohne die Twittnite wäre…”

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8 Kommentare

  1. SEO Monster

    Warum kann man sich nicht Social Media affine Sponsoren schnappen und das ganze größer Aufziehen? Dann sind´s nicht nur knapp 200 Leute, sondern 500 Leute, die sich austauschen können.

  2. Stefan Martens

    Ich wäre auch bereit zu zahlen – gerne auch mal für nen Event tagsüber an einem Samstag oder Sonntag. Für mich zumindest würde der Austausch im Vordergrund stehen, ein Bierchen oder fünf kann ich dann immernoch trinken gehen. So eine Art Mini Barcamp wäre doch mal eine Idee oder? Ohne große Sponsoren, ein paar Sessions, wenn jemand Lust hat oder einfach nur Thesen zu denen dann diskutiert wird. Mehr als ein paar Räume bräuchte man dafür ja nicht.

  3. Cem Basman

    Tolles Video mit einer schönen Idee, Roland! danke, dass du da warst!

    @SEO Monster, die Anzahl der leute hängt von der Grösse der Location ab. Diesmal konnten nur 180 dabei sein wegen der Platzverhältnisse. Letztes mal waren etwa 250 auf der Twittnite. Ferner ändert sich die Atmosphäre natürlich, wenn 500 und mehr Gäste kommen. Nicht immer zum Vorteil. Deshalb begrenze ich die Teilnehmeranzahl auch, damit es immer noch halbwegs intim bleibt.

  4. Chris

    Lieber Cem, wie Roland oben schon schrieb: Es müssen nicht immer Sponsoren sein. In geselliger Runde kann man auch seine Getränke und einen Happen zu Essen selbst bezahlen. Im Vordergrund steht das Zusammenkommen. Du hast schon genug Stress mit der Organisation. Mach doch die nächste Twittnite, wenn Du magst, ohne Sponsoren, die Leute sollen sich selbst versorgen. Ich bin mir sicher, es wird trotzdem ein schöner Abend. :)

  5. bergfee

    Hallo,
    ein Dank an Cem für die großartige Organisation!
    Es wird einem damit so leicht gemacht, das virtuelle mit realem Leben zu verquicken.

    Ich selbst sehe ebenfalls kein Problem im Selbstzahlmodus, weiß jedoch aus eigener Erfahrung, daß die Frequentierung dann mitunter sehr fix abnimmt. Zusätzlich ist nicht zu unterschätzen, daß es Personen gibt, die die Gunst der Stunde nutzen und sich mal eben so aus dem unübersichtlichen Kreis der Geladenen entfernen. Es wäre mies, wenn die Letzten dann die gebissenen Hunde wären.
    Vorkasse wäre dann das einzige Mittel – ein Verwaltungsaufwand, den man Cem nur ungern zumuten mag.

    Die beste Lösung scheint gemeinsam auf Twitter für Sponsoring zu werben. In einem für die Firmen übersichtlichen Ausmaß.

    ..das wär mein Vorschlag..und dann wäre schön, wenn die Organisation weiter in Cems Händen verbleibt.

  6. crieger

    Ähnliche Events haben gezeigt, dass die Anzahl der Besucher beim “Selbszahlmodus” doch weitaus geringer ist.

  7. Frank

    Zunächst: Grosses Danke an Cem, der ja nebenbei auch noch eine Firma betreibt und nicht nur in Sachen Twittnite unterwegs ist.

    Zitat “Ähnliche Events haben gezeigt, dass die Anzahl der Besucher beim “Selbszahlmodus” doch weitaus geringer ist.” Ist doch schön, dann kommen die Menschen vielleichzt auch wegen dem Thema an sich und nicht nur um Abi-Feten mässig ein paar Drinks zu stürzen. *grins* Vielleicht sollte man es beim nächsten Mal etwas straffen, was die Drinks angeht: Wasser, Vino und Beer for Free, alles darüber hinaus halt eigene Kasse. So wird es normalerweise auf einer Vernaissage o.ä. geregelt und alle haben Spass. Man kann niemanden vorwerfen, dass er sich bei Freidrinks einen Riesen-Cocktail mit tropischen Regenwald oben drauf bestellt. Nur ist es weniger Social den anderen gegenüber, die nicht punkt 19:00 da sind. Deshalb vielleicht beim nächsten Mal vielleicht weniger einladen, aber dafür umso mehr ernsthaft interessiertes Publikum an den StandUps wie bei der zweiten Twittnite? Das war toll. :)

  8. AndreasK.

    Na wäre doch schade

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Eure Kommentare

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  • ralf schwartz: @Markus Danke. Und: Interessant. In allen Altersgruppen? Eher von Männern oder von Frauen?
  • Markus: toller Artikel. “Erstmal zu Penny” ist für mich ein gutes Beispiel für einen erfolgreichen Slogan aus der jüngeren...
  • ralf schwartz: @Hen Du unterstellst also, da gäbe es noch Hirn!? Ich habe manchmal wirklich nicht mehr den Eindruck. Wenn man sich allein diese...
  • ralf schwartz: @Marcel Hast Du ein Blog? Kann man irgendwo die Arbeit lesen? Wäre doch bestimmt spannend …
  • ralf schwartz: @AndreasK @Armin Hehe, danke für die Links! Cool.
  • Hen: In diesen Kommunikations-Etagen scheint ein Virus umzugehen, der rasende Kopfschmerzen verursacht, sobald sich im Hirn ein eigenständiger...
  • Marcel: Interessanter Artikel. Ich bin auch der Meinung, dass hinter den angeblich so tollen Slogans nichts dahintersteckt. Wobei ich sagen muss,...
  • Sascha: Danke für den Beitrag, ein schönes Fazit – ich bin ganz bei Euch!
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