17:20 Uhr
Sportzeitschrift 2.0
Sports Illustrated—Tablet Demo 1.5
Und noch ein Old-School/New-Media-Crossover: Das Sportmagazin der Zukunft auf einem Tablet-PC, ein kollaboratives Konzept-Demo von Time, Inc. und The Wonderfactory.
Sweet.
Und alles andere als futuristisch. Könnten so die Zeitungen und Magazine der Zukunft aussehen? Warum nicht! Der Produktionsaufwand ist nicht unerheblich, aber auch nicht unüberwindlich, und große Verlagshäuser könnten lokale Anbieter und Inhalte mit an Bord nehmen, wie Zeitungen, Radio- und Fernsehstationen vor allem in den USA dies tun. Vielleicht sogar im Rahmen eines zweigleisigen Network/Syndicated-Systems, das durchaus Vorteile hat.
These: Die Zukunft der Medien liegt nicht im Sammeln und Distribuieren von Informationen, sondern in ihrer Aufbereitung.
Discuss. :-)
11 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 4. Dezember 2009 um 17:43 Uhr
Nachdem ich diese Demo gesehen habe, kann ich mir schon viel eher vorstellen für journalistische Inhalte auf mobile Endgeräten zu zahlen. Wenn aus Print nicht nur Digital, sondern auch Multimedial und Interaktiv wird, dann könnte das klappen…
Am 4. Dezember 2009 um 23:33 Uhr
Die Demo ist nett. Aber leider auch nicht mehr. Schon der Knowledge Navigator hat vor 20 Jahren die meisten der Features ebenfalls gezeigt. Der Unterschied ist natürlich, dass das Ding oben evtl. wirklich bald in den Händen zu halten ist.
Unter den oben beschriebenen Einschränkung: Ja, das könnte wirklich ein erstes Gerät werden, dass wirklich im Massenmarkt eine Chance hat. Wie mit Bildern und Videos umgegangen wird, ist schon recht fortschrittlich, auch wenn mehr denk- und machbar ist. Leider wird nicht gezeigt, wie die Textinteraktion ausschaut. Was ist mit Annotationen? Kritiken? Kommentaren? Korrekturen? Bewertungen?
Zudem sollte man nach den schlechten Erfahrungen der letzten Jahre auch immer die Frage nach dem Datenformat stellen. Was stellt das Ding dar? Und wie bekomme ich dort meine eigenen Inhalte hinein? HTML5? Flash? PDF? Quicktime mit QT Script? Oder wieder irgendein proprietärer Mist? Kann es auch meine Videos und Musikfiles abspielen?
J’s Gedanke, dass nun mehrere Content-Produzenten sich diese Plattform teilen können, finde ich sehr verlockend. Ich fürchte aber, dass die Medienhäuser besonders hierzulande wieder glauben, alles selbst machen zu können… History Repeating.
Der These kann ich schließlich nur zustimmen. Sammeln und Distribuieren kann sehr gut automatisch geschehen und wenn in diesem Zusammenhang Entscheidungen von Menschen getroffen werden müssen, dann möglichst weit hinten in der Kette. Am besten beim Benutzer.
Medien aufbereiten und durch atemberaubende Darstellung, Schreibstil, Vernetzung, Infographiken, Animationen, Videos, Bilder usw. usf. Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen; das könnte tatsächlich nicht nur die müde Verlagslandschaft bewegen, sondern auch eine neue Qualität des Journalismus hervorbringen.
Insofern könnten Geräte wie dieses – wenn denn die beteiligten Hersteller und Befüller verstehen, dass Mauern zu bauen hier nur zur Abschottung von der Aussenwelt führen kann und damit zum Verlieren – tatsächlich den Markt der Magazine und Zeitungen rocken.
Wenn denn aber keine Mauern gebaut werden, dann könnte tatsächlich etwas geschehen. Aus Kunden könnten nicht nur Fans, sondern an einem diskursiven Prozess beteiligte mündige Bürger einer echten Wissensgesellschaft werden.
Howgh – Ich habe gesprochen.
PS.
Schneller.
Am 5. Dezember 2009 um 01:19 Uhr
@Tim :-) (zu allem)
Am 6. Dezember 2009 um 02:38 Uhr
Sieht schick aus. Ja, WPF erlaubt es (und das ist bestimmt WPF), sehr anspruchsvolle grafische Oberflächen zu entwickeln. Und Feature “Deep Zoom” bietet die Möglichkeit, interaktiv in hochauflösenden Bildersammlungen zu navigieren. Man kann die Bilder schnell vergrößern und verkleinern, ohne die Leistung zu beeinträchtigen. Dadurch müsste das Ding auch ziemlich schnell sein.
Am 6. Dezember 2009 um 11:28 Uhr
Das sieht doch aus wie das schon lange diskutierte Apple Tablet.
Die These ist nicht neu: Apple wird den Zeitschriftenmarkt als nächstes Objekt anpeilen, nach dem Musik-, dem Video- und dem Mobiltelefonmarkt (nebenbei auch dem Markt für mobile Spielekonsolen).
Das Tablet wird ein Video- und Internet-Gerät werden, aber die Killerapplikation sind Bücher und Zeitungen, die man direkt auf dem Gerät abonnieren kann. Quasi Kindle – done right!
Weil iPhone OS darauf laufen wird, ist auch ein andauernder Geldfluss via AppStore garantiert.
Könnte gut klappen, denke ich.
Am 7. Dezember 2009 um 11:24 Uhr
[...] dazu auch den Artikel von Jay Martin und die Kommentare beim Werbeblogger [...]
Am 7. Dezember 2009 um 16:05 Uhr
Ich bin begeistert!
Für mich und sicherlich die meisten hier im Web2.0 Aktiven ist es sicherlich der Next Step, aber was ist mit dem Mainsteam? Unseren tatsächlichen Kunden? Dem Endverbraucher? Ist dieser bereit das seine Zeitung seltsame Dinge tut? Das er nicht bloß die Inhalte liest, sondern auch raufklickt, Videos anschaut, Fotos blättert. Evtl. sogar interaktiv ins geschehen eingreift?
Klar, jeder ZakMcKrakken-Spieler geht ganz investigativ an so ein wunderbares Spielzeug heran und ICH WILL solche Inhalte haben!
Aber wollen unsere Kunden das auch? Verkaufe ich das als “Pionierarbeit leisten” und erstmal “in die Zukunft investieren” um darauf zu hoffen, dass Apple es tatsächlich schafft auch die todgeglauben Verlage umzukrempeln?
Müssen wir die Kunden (sowohl unsere als auch deren Kunden) erziehen solche Inhalte wertzuschätzen?
Oder werden sie es “ähnlich wie beim iPhone” von alleine lernen?
Ist das iPhone, überhaupt “nur weil es “jeder”" hat wirklich der Massenmarkt, oder nicht doch auch immer noch “nur” ein paar Halb-Nerds und Möchtegerns?
Wie stand es so schön an Fox Mulders Büro-Wand: msp130.photobucket.c...
Am 15. Dezember 2009 um 12:00 Uhr
[...] machen die Zeitungsmacher jedenfalls in Aufbau und Layout schon einmal Erfahrungen, wie sich die nächste Generation ihrer Zeitung gestalterisch aufbauen [...]
Am 17. Dezember 2009 um 15:18 Uhr
[...] Tablet Demo – Sportmagazin der Zukunft? (via werbeblogger) [...]
Am 12. April 2010 um 14:43 Uhr
[...] die Zukunft von Magazinen. Mehrfach schrieb ich bereits über erste Proof-of-Concepts wie die Sportzeitschrift 2.0, das Magazin 2.0 aus der Designer-Perspektive und das Magazin 2.0 „Nun fast in echt“. Hier nun, [...]
Am 28. September 2010 um 14:32 Uhr
[...] Zum Beispiel die Sports Illustrated iPad App! [...]