15:41 Uhr
BWLer Viral – Barfuß oder Lackschuh?
Frisch eingetrudelt, wollen wir euch entscheiden lassen, ob die Absicht der Clip-Macher, hier ein Viral zu produzieren, gelungen ist.
[...]wir sind BWL-Studenten von der HFT Stuttgart und haben im Rahmen einer Vorlesung zu eBusiness mit viralem Marketing befasst und in Eigenregie ein Video erstellt. Der Erfolg unseres Studienprojektes häng in erster Linie davon ab wie weit wir unser Video im Internet verbreiten können. In kurzer Zeit und ohne Budget haben wir versucht auf möglichst kreative Weise auf unseren Studiengang im Internet aufmerksam zu machen. Über den nachfolgenden Link haben Sie die Möglichkeit auf unser Video zuzugreifen:
Wir haben auch eine Website zu unserem Studienprojekt online gestellt: www.bwl-aber-schnell.de
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns in unserem Studienprojekt unterstützen könnten, indem Sie unser Viral in Ihren Blog aufnehmen würden.
Mit freundlichen Grüßen[...]
27 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 5. November 2009 um 15:45 Uhr
Gefällt mir!
Am 5. November 2009 um 15:46 Uhr
ich muss brechen. Anstatt sie versuchen dem Klischee BWLer entgegenzuwirken, festigen sie es mit so einem Spot.
Das positives daran ist, dass man es sich anguckt weil es kurzweilig ist
Am 5. November 2009 um 15:55 Uhr
Die Idee ist schön. Jetzt noch etwas Budget …
Am 5. November 2009 um 16:04 Uhr
Leute, wenn ihr BWL studieren wollt, dann macht es schnell, denn es ist wirklich stink langweilig ;) Das würde ich auf jeden Fall aus eigener Erfahrung sagen und daher finde ich den Clip auch sehr sympathisch. Ob das Studium deshalb besser und fundierter ist, stelle ich in Frage.
In Frage stelle ich auch, dass der Film ein Viral wird. Denn noch ist er das ja nicht. Erfahren werden wir es wohl in wenigen Wochen, wenn aus den 3.000 Zuschauern 150.000 oder mehr geworden sind oder auch nicht… und zum Dove Viral, der hier wohl Pate stand, bestehen doch noch einige Unterschiede, die eine soziale Relevanz ausmachen.
Am 5. November 2009 um 16:32 Uhr
mit einem Wort: Nein.
Am 5. November 2009 um 16:35 Uhr
Ich dachte immer ein echtes Viral ist etwas das einfach so weiterverbreitet wird weil es gefaellt. Ohne dass man darum gebeten werden muss.
Das scheint mir hier doch eher zu fehlen, schon durch die direkte Ansprache von Euch und vermutlich auch anderen Blogs das doch bitte mal zu bloggen um ihnen zu helfen. Ebenso die Bitte an Freunde, Verwandte und Bekannte doch bitte mitzuhelfen.
Am 5. November 2009 um 16:47 Uhr
@Armin: Wichtiger Aspekt. Was sollte man beachten, wenn man ein Viral launchen will?
Für die allermeisten sogenannten kommerziellen “virals” stellt sich die Frage heute aber schon etwas anders: Wer ist die geeignete Seeding-Agentur, die meine Idee über eine bestimmte Aufmerksamkeitsschwelle bei Launch hebt?! ;-)
Am 5. November 2009 um 16:47 Uhr
@Armin: jau! Das ist ja dann grade so, als hätten die den werbeblogger extra angeniest, damit der dann die Schweinegrippe kricht.
Nicht nett sowas, gar nicht nett ;o)
Am 5. November 2009 um 17:20 Uhr
schön gemacht, den anfangssatz vielleicht ans ende des films stellen
Am 5. November 2009 um 17:38 Uhr
Barfuss.
Am 5. November 2009 um 17:47 Uhr
Roland, klar, aber die haben soweit ich gelesen habe ein paar etwas weniger offensichtliche Tricks auf Lager.
Oder man muss einfach Glueck haben (in Verbindung mit einem Video dass die Massen anspricht) wie z.B das Kind im Auto nach dem Zahnarzt. Soweit ich mich entsinnen kann ist das doch auch nur so beruehmt geworden weil irgendeine Beruehmtheit oder sehr grosse Website das zufaellig aufgeschnappt hat?
Am 5. November 2009 um 18:23 Uhr
Mir hat mal ein Viralmarketingexperte 3 schöne Fragen für ein gutes Viralvideo an die Hand gegeben.
1. Würde ich es selbst weiterschicken? (Wenn nicht, ist es wahrscheinlich nicht besonders viral)
2. Würde ich mit meinen Freunden/Kollegen drüber sprechen?
3. Und wenn ja, würde ich über das Video oder das Produkt sprechen? (Bringt es also der Marke etwas oder ist es nur ein lustiges Video?)
Leider scheitert es bei mir schon an Frage 1. Die Aussage ist nicht besonders verschickungswürdig und technisch ist es eben auch nicht sonderlich aufregend (Soll aber kein Vorwurf sein. Es ist eine Studentenarbeit und ich finde es schon toll, dass sie sich überhaupt an so ein schwieriges Thema getraut haben)
Und Seedingagenturen erhöhen für mich eigentlich immer nur die Reichweite und/oder beschleunigen die Verbreitung. Ein Viralvideo das nicht den oben erähnten Schnelltest besteht, hat auch mit einer Seedingagentur wenig Chancen viral zu werden.
Am 5. November 2009 um 18:27 Uhr
Das BWL-Klischee wird für mich nicht so sehr durch den Inhalt des Filmchens bestätigt. Es ist vielmehr die „Anfrage mit Bitte um Verbreitung“.
Genau dieser Wunsch nach und der Glaube an Kontrolle sind es, die mutige Kommunikation und Werbung die Spaß macht konsequent verhindern.
Wären Zahlen verlässlich und produktiv, dann bräuchte es keine andere Ausbildung mehr und Kreative könnten sich „geordnet“ zurückziehen.
PS: Ich finde das Filmchen nett und gewöhlich.
Am 5. November 2009 um 19:42 Uhr
ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie ist dieser clip unfassbar banal. das hätte man auch kürzer machen, und somit weniger zeit vom zuschauer verschwenden können.
ein ähnlicher schuss in den ofen ist übrigens das “viral” vom fraunhofer-institut: youtube.com/watch?v=...
sind das alles die vorboten des dezemberfiebers…?
Am 6. November 2009 um 09:08 Uhr
… was für ein stressiger studiengang!
Am 6. November 2009 um 10:18 Uhr
Technisch nett gemacht und nicht langweilig … geradezu rasant … fehlt im aus meiner Sicht die Emotionalität, die ich von einem Viral erwarte. Ich persönlich kann keine virale Infektion bei mir feststellen und werde es nicht weiterleiten ;-)
Am 6. November 2009 um 10:20 Uhr
@Tim Keil: Die drei Fragen finde ich auch völlig sinnig und richtig, allerdings fehlt noch die Frage 0. Die müsste lauten: Kenne ich das Video schon? Und genau da kommt doch dann die Seeding Agentur ins Spiel, die die Viralität erst möglich macht. Kein muss, aber sonst wird es schwer.
Wichtig ist halt dann noch der Unterschied zwischen qualitativem und quantitativem Seeding, da braucht es halt die richtige/ gute Agentur.
P.S.: Und bei einem Blog nett und transparent anzufragen finde ich völlig legitim.
Am 6. November 2009 um 10:34 Uhr
Hallo,
also ich finde eure Kritik super. Nur leider muss man auch bedenken, dass wir nur 1 Woche Zeit hatten um dieses Video zu drehen, schneiden und dann auch noch online zu stellen!!
Aber ruhig weiter posten und kritisieren, davon können wir nur lernen.
Am 6. November 2009 um 10:35 Uhr
Hmm…hmm….hmm….also einerseits find ich das Ergebnis schon OK, insbesondere da es nicht aus einer tpyischen Viral-Schmiede kommt, aber andererseits (aller Einsatz in Ehren) halte ich das Video für a)nicht sehr viral weil einfach die 1.800.564 Dove-Kopie
b)nicht sehr viral weil kein besonderer Spannungsbogen, Witz, Überaschung, etc…
c)dramaturgisch etwas spröde dargestellt (Studium ist doch so viel mehr als nur Dosenfutter und Bücher wälzen, außerdem isst man nicht erst aus der Dose und lernt dann, sondern dieser Prozess befindet sich im ständigen Wechseln)
d)etwas unglücklich am Ende, mein erster Gedanke war: “Probierts die Wirtschafts Woche jetzt auch mal mitm Viral?”
Fazit: Schön im Ansatz (nutzen von Dove-Evolution, ummünzen auf eigene Zielgruppe). Um als Viral unter (angehenden) Studenten zu funktionieren, hätte das Studi-Life jedoch noch deutlich überzeichneter dargestellt werden können. Auch das Ende ist ein wenig zu einfach…wie wäre es gewesen, wenn z.B. (Achtung – Niveau Limbo) die Kamera aufzieht und wir zwei Frauenbein unterm Tisch sehen…dann würde ich als (männlicher) Student drüber lachen können und fühlte mich deutlich besser verstanden :)
Trotzdem Hut ab an die HfT Stuggi! Weiter so!
Am 6. November 2009 um 11:09 Uhr
@stefan
ich glaub du hast unser Video nicht ganz verstanden. am anfang ist er arbeitlos..(Essen, rauchen etc.) dann studiert er und zum Schluss ist er erfolgreicher Geschäftsmann! :-)
Am 6. November 2009 um 11:39 Uhr
@julia: einfach nur schlecht. oberflächlicher plot, nur klischees, würde sich keiner anschaun, wenns nicht hier gepostet worden wäre
und: die aussage “wir hatten nur eine woche und kein budget” ist eine entschuldigung, kein argument.
welche note hat’s gegeben bzw. wann gibbet die?
Am 6. November 2009 um 11:45 Uhr
@Julia: Ahso! Jetzt fügt sich auch der Arbeitsamt–Zettel am Anfang :) Man möge meine Blindheit entschuldigen…aber wenn “im Unterhemd rauchen” nun für arbeitslos steht, felht ja nun noch mehr aus dem typischen Studentenleben ;)
Wie gesagt, ich finde eure Arbeit sehr gut, für einen eigenständigen Viral fehlen aber (m.M.n.) halt noch ein paar Prozent. Ich bin hier natürlich auch ein überaus ätzender Kritiker, da ich mein Geld damit verdiene :) … Trotzdem möchte ich den drei Fragen von Herrn Keil (hören sich übrigens stark nach meinem geschätzten Kollegen Maik Königs an) noch eine weitere Aussage hinzufügen: Wenn du dein Video nachträglich erklären oder mit schmalen Budget / straffen Produktionszeitraum rechtfertigen musst, wird es nicht viraler. Soll heißen: Ein Viral wird kein Viral, bloß weil man ihn so nennt. :)
Am 6. November 2009 um 13:38 Uhr
Virals mit Claim sind wie Sex mit jemandem, von dem man weiß, dass er eine Geschlechtskrankheit hat: Mag sein, dass es trotzdem irgendwie Spaß macht, aber eigentlich will man sie nicht verbreiten.
Hab auch das Gefühl, dass man in Deutschland das Prinzip des viralen Marketings irgendwie nicht geschnallt hat, sondern lediglich etwas gewagtere Werbespots mit einem geringeren Budget ansonsten aber durch und durch nach konventionellem Prinzip herstellt.
In dem Punkt ist dieser Film leider keine Ausnahme – weder überspitzt er seine im Grund menschenverachtende BWLer-Logik so weit, dass man ihn als Diskussionsgrundlage oder auch nur zum Ärgern verschicken könnte, noch hebt er das gängige Vorurteil auf, wie BWLer ihre Welt sehen… er bestätigt es sogar.
Auf der positiven Seite muss man daraus folgend aber sagen: Für BWLer schon reichlich kreativ.
Am 6. November 2009 um 14:27 Uhr
banal. das ist hier tatsächlich das richtige wort, das einer der kommentatoren hier schon geschrieben hat. es hat schon einen grund, warum in werbeagenturen die einen die ideen haben, die anderen sie verkaufen. apropos bwl. viel besser fand ich den cliptipp, den youtube im anschluss an das banale filmchen angehängt hat: tinyurl.com/bmyp7x …
Am 6. November 2009 um 15:49 Uhr
Dieses Video zeigt doch wieder mal ganz schön den Unterschied zwischen BWLern und Mediendesignern.
Klar ist der Clip langweilig, relativ banal und Studenten anderer Fächer (Werbung, Kommunikationsdesign etc.) würden das sicherlich besser hinbekommen, ABER der gewöhnliche Designer würde dafür wohl nicht auf die Idee kommen einen bekannten Blog anzuschreiben um sein Studienprojekt zu vermarkten…
Am 8. November 2009 um 17:42 Uhr
Kreativ ist was anderes. Das Hauptziel
Und um meinem Gewissen auch noch eine Stimmte zu geben:
Die reine Profitgier als Antriebskraft für ein Studium als “Insight” zu nehmen, find ich abstoßend. Im Grunde bestärkt es nur die Leute, die sowieso WiWi oder BWL studieren wollen. Neue Leute kommen nicht hinzu. Hinzu positioniert sich die HFT in keiner Weise. Oder VIELLEICHT doch: Bevor ich arbeitslos bin, geh ich lieber zur HFT? Und VIELLEICHT stand das ja auch im Briefing des Dekans oder Profs???
@ElleK: Das halt ich für ein cliché.
Am 9. November 2009 um 11:18 Uhr
viral: nein. gut: auch nicht. für keinen interessant – also ohne chance auf epedemische verbreitung. schade um die zeit.