30.10.09
14:38 Uhr

Beginnt der Dialog? Jack Wolfskin nimmt alte Abmahnfälle wieder auf

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Nachdem sich zwischenzeitlich in den vielen Kommentaren im Werbeblogger anlässlich der aktuellen Abmahn-Debatte auch mehrere Personen gemeldet haben, die bereits früher von Jack Wolfskin abgemahnt worden sind, haben wir mit den betroffenen Personen Kontakt aufgenommen.
Auch aus der Redaktion der taz kamen Anfragen, ob wir zu diesen “Fällen” bereits tieferen Einblick hätten bzw. den Kontakt vermitteln könnten. Außerdem teilte uns die Redaktion der taz mit, dass in Kürze ein Artikel zu den aktuellen Entwicklungen veröffentlicht wird und sie sich um eine Stellungnahme seitens der Pressestelle von Jack Wolfskin bemühen.

Heute vormittag telefonierte ich nun u.a. mit Melanie B., die ihre “Geschichte” erläutert:

[...]Ich bin Studentin und habe kein wirkliches Einkommen, also musste ich mir das Geld von meinen Eltern leihen, um meine Schulden zu begleichen. Diese zahlen nun monatlich 200 € um meinen Arsch zu retten. Wie unangenehm…
Jeden Tag, wenn ich andere Studenten am Campus mit Jack Wolfskin Klamotten/Rucksäcken rumlaufen sehe, steigt in mir der pure HASS auf!
Ob ich wohl noch Chancen habe mein Geld zurück zu bekommen, was ich bisher gezahlt habe (oder besser gesagt meine Eltern)? Ich rege mich da wirklich jeden beschissenen Tag darüber auf![...]

Melanie B. bestätigte, dass Jack Wolfskin bzw. seine beauftragten Personen oder Mitarbeiter sich direkt an sie gewandt hätten und auf einen Rückruf warten. Melanie B. hatte im Frühjahr 2009 T-Shirts mit bedruckten Katzenpfötchen via Spreadshirt angeboten.

Auf meine direkte Nachfrage bei Spreadshirt bestätigte mir das Unternehmen, dass neben diesem konkreten Fall auch weitere Abmahnungen von anderen Speadshirt-Shopbetreibern vorlägen und auch Spreadshirt selbst sich einer juristischen Inanspruchnahme von Jack Wolfskin ausgesetzt sieht. (Störerhaftung).

Da es sich aber derzeit noch um ein “schwebendes Verfahren” handelt, steht eine offizielle Stellungnahme seitens Spreadshirt noch aus. Angeblich seien aber neben dem rein formalen Schriftverkehr auch Gespräche in Gang, um die Angelegenheit möglichst gütlich zu regeln.

Zu den auch öffentlich bekanntgewordenen Abmahnungen bei Spreadshirt zählt weiterhin die niederländische Website “bearwear.nl“, die für die “Bärencommunity” entsprechende T-Shirts mit einer “Bärentatze” als Grafik via Spreadshirt vertreibt.
Laut uns vorliegenden Angaben des Betreibers von “bearwear.nl” wurde auch dort seitens Wolfskin das Gespräch direkt aufgenommen. Möglicherweise deutet sich also an, dass Jack Wolfskin tatsächlich genauer laufende und vergangene Abmahnfälle sichtet und zumindest teilweise den Dialog beginnt. Es bleibt natürlich für weitere abmahnkostengeschädigte Kleingewerbetreibende die Hoffnung, dass nicht nur die aktuell jeweils im medialen Fokus stehenden Fälle geprüft werden, sondern grundsätzlich umgesetzt wird, was die letzte Pressemitteilung als Ankündigung vermittelt:

Darüber hinaus wird Jack Wolfskin sein Vorgehen in Fällen von kleingewerblichen Angeboten verändern.

Tatsächlich bleiben aber auch nach unseren weiteren Recherchen in dieser Angelegenheit Fragen offen, die einer Klärung und Position durch Jack Wolfskin bedürften. So sind z.B. die abgemahnten “Dawanda-Damen” mit der Rücknahme der Abmahnung keineswegs “kostenneutral” aus dieser Angelegenheit entlassen, denn es stehen die Kosten für die eigene Rechtsberatung im Raum. Viele Menschen fragen sich zudem grundsätzlich, ob Jack Wolfskin weiterhin beabsichtigt, gegen jede Art von Tatzen oder Pfoten auf diese Weise konsequent vorzugehen, sofern die Motive sich auf Kleidungsstücken oder anderen sich im Markenregister befindlichen und kürzlich ausgeweiteten Produktklassen zu finden sind.

Noch ein Wort in eigener Sache: Wir empfinden die Rücknahme der Dawanda-Abmahnungen nicht als “Sieg”, freuen uns aber, dass eine große Öffentlichkeit und irritierte Markenfans Jack Wolfskin dazu bewegen konnten, ihr Vorgehen auch im Sinne ihrer eigenen Markenreputation zu überdenken und -im Fall der Dawanda-Damen- konkret zurückzunehmen.
Auch ist es für uns mehr als verständlich, dass Marken geschützt werden müssen und Abmahnungen nicht grundsätzlich das falsche Instrument sind. Wie das Web zeigt, ist es allerdings aus Gründen des “Markenschutzes” ebenso sinnvoll und notwendig, das bestehende Recht mit Augenmaß einzusetzen.

Update: Wie soeben von Melanie B. in den Kommentaren vermeldet, zieht Jack Wolfskin die Kosten in diesem Fall zurück, nicht aber die Abmahnung als solche…

Update II: Die taz hat nun auch ihren Artikel zum Thema veröffentlicht.

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53 Kommentare

  1. Jokerman

    Ja Genau! JW macht Rückzieher und in der Hölle schneit es Schneebälle.

  2. Melanie B.

    Na da habt ihr mich ja toll zitiert…
    (Merke: während eines Wutanfalls keine Kommentare schreiben, die publik gemacht werden könnten ^^)

  3. Roland Kühl-v.Puttkamer

    @Melanie: Stimmt. Gilt aber auch für uns und die gesamte Publishing-Szene :-). Dein Kommentar war übrigens publik als du die “Kommentar veröffentlichen” Taste im Werbeblogger gedrückt hast. Ich freue mich jedenfalls, dass JW und ihr einen Weg gefunden habt.

  4. Kretin

    Ich freue mich ausdrücklich über die positiven Ansätze! An dieser Stelle einmal ein ganz dickes Lob und ein großes Dankeschön an Ralf und Roland, die hier sicherlich sehr viel Zeit und Mühe investiert haben (R&R: bitte nicht rot werden ;-) ).

    Über alle Freude hinaus sollte aber nicht das Ziel aus den Augen verloren werden, eine klare Abgrenzung zwischen dem eingetragenen Markenzeichen “Wolfspfote” und den frei verwendbaren Darstellungen “Pfotenabdruck” und “Tatzenabdruck” zu definieren. Viele freischaffende Designer und “Bastelmuttis” brauchen unbedingt Rechtssicherheit diesbezüglich. Die Entscheidung, wo diese Grenze verläuft, kann nicht der Firma Jack Wolfskin überlassen werden.

  5. Roland Kühl-v.Puttkamer

    @Kretin Danke für das Feedback und Lob. Tut auch mal gut :-).

  6. Wolfgang

    Ich bin noch ganz Sprachlos. :)

    Das scheint ja bisher wirklich was ernstgemeintes zu werden bei Jack Wolfskin. Das wäre wirklich toll.

    Ok, sicherlich kann jetzt irgendwer wieder irgendwo trotzdem ein Haar in der Suppe finden, aber ich persönlich finde den Ansatz sehr gut. So kann man wirklich zu einer nachhaltigen Veränderung kommen. Wenn JW sogar bereit ist auf “alte” Fälle zurück zu greifen und zumindest abmildernd eingreift, bin ich schon ziemlich begeistert und ziehe vorerst meinen Hut. So völlig und ganz bekommt man die Aufregung und die Kosten und alles was durch so eine Abmahnung entsteht wohl eh nicht in den Griff.
    Aber die Botschaft die von dieser Handlung ausgeht finde ich schon mal sehr positiv.

    Bleibt nur noch die Änderung des Abmahnrechts, die wir alle gemeinsam angehen müssen. :)

    Und natürlich muss das ganze weiter mit Argusaugen beobachtet werden, denn man weiß ja nicht was passiert, wenn die Öffentlichkeit mal wieder einen Moment weg sieht und der Chef irgendwo in der Welt unterwegs ist. :)

  7. Wolfgang

    War so überrascht, da hab ich glatt das Lob an die Werbeblogger vergessen. :)
    Auch von mir ein herzliches Danke für den vollen Einsatz an Ralf und Roland. Schöne Sache das!

  8. Gehen die Jack Wolfskin Abmahnungen weiter? | Bitpage.de - Der Technikblog

    [...] habe gerade beim Werbeblogger diesen Blogeintrag gelesen und bin noch mehr entsetzt von Jack Wolfskin. Und zwar gab es vor der Abmahnung von [...]

  9. Gravenreuth

    Wenn die weiter nachgeben ist die JW bald verwässert und wertlos, da löschungsreif!

  10. Jack Wolfskin - Einlenken oder Ablenken? | Amok-Blog

    [...] gibt neue von Jack Wolfskin, der Werbeblogger und die TAZ haben Heute über ein erneutes Einlenken von Jack Wolfskin berichtet. So wie es [...]

  11. peOn

    @Gravenreuth: Da die Unterlassungserklärungen weiterhin aktiv bleiben, sehe ich nicht so recht, wo Sie da eine Verwässerung der Marke JW sehen. Markenrechtsverletzung müssen ja nicht zwangsläufig via kostenpflichter Abmahnung ausgefochten werden.

  12. Peter

    Die taz hat ja zur Zeit eigentlich genug selbstproduzierten Stoff zum Thema Abmahnungen…

    twitter.com/initiato...

  13. Shirtissimo

    also bei mir hat sich leider noch niemand gemeldet.
    wahrscheinlich weil ich so blöd war, zu bezahlen!
    vielleicht sollte ich auch nochmal nachhaken!

  14. Suse

    So weit so gut. (ZIEMLICH gut!) Und ich muss meinen “Vorschreibern” absolut Recht geben, ohne die Werbeblogger, wäre es bei Dawanda bei Solidaritätsbekundungen und gegenseitigem Bedauern geblieben.

    Noch wichtiger als das Abmahnrecht ist für mich das Markenrecht.

    Heute ist JW gesprächsbereit. Für die Abgemahnten ist das super, denn sie müssen zumindestens “nur” ihre eigenen Anwaltskosten tragen. …

    Aber es steht immer noch der AbmahnGRUND im Raum: und der besagt alle Pfoten, welcher Art auch immer auf welchem Produkt auch immer, gehören allein JW. Kann DAS sein?

    @ Wolfgang: “denn man weiß ja nicht was passiert, wenn die Öffentlichkeit mal wieder einen Moment weg sieht und der Chef irgendwo in der Welt unterwegs ist. :)”
    Ähm, das verniedlicht die Sache schon ein wenig. Diese Abmahnpraxis bei JW ist ja nun nichts Neues, sondern jahrelange Praxis. Wer glaubt, dass der GUTE Chef mal gerade nicht im Haus war, als die BÖSEN Anwälte zugeschlagen haben, ist reichlich naiv.

  15. fliegenpilzle

    Lieber Roland und Ralf,

    es läuft weiter!
    Toll!
    Das ist vor allem euer Verdienst, laßt euch das von niemand nehmen.
    Meine Dankbarkeit habt ihr beide.

    Grüßle vom fliegenpilzle

  16. Qu@tschkopf

    Also im Klartext:
    Alles bleibt beim alten!
    JW gehören weiterhin alle Pfoten, Tatzen, Füße und alles irgendwie Ähnliche.

    Es werden medienwirksam ein paar finanzielle Gnadenerweise erteilt und die Öffentlichkeit eingelullt.

    Wie man auch hier, an einigen Kommentaren sieht, durchaus mit Erfolg.

  17. Rosi

    @ Gravenreuth
    das hat nichts mit einer Verwässerung der Marke zu tun
    sondern die Abmahnanwälte sehen Ihre Fälle davon schwimmen
    wenn eine Unterlassungserklärung ohne Anwalt unterschrieben
    wird.
    Deshalb müssen wir unsere Regierung soweit bringen das die erste
    Abmahnung höchstens 50€ kosten darf falls dann nichts passiert
    dann kann ja das Ganze über einen Anwalt laufen.
    Ich danke dem Team vom Werbeblogger das sie dran bleiben an diesem
    Thema.
    Vieleicht bekommen wir auch noch Unterstützung damit wir den
    Gesetzgeber auch noch soweit bringen.
    Also dranbleiben!!!!

  18. bine22

    Wie wäre es, wenn JW als Download auf ihrer Site Vorlagen für “unbedenkliche” Pfötchen veröffentlichen würde?
    Dann hört wenigstens dieses Rumgeiere auf, und als Bastler kann man auf in sicherem Terrain bewegen.

  19. bellythecat

    Hallo Melanie, wenn Du dies liest, wäre es nett wenn Du Dich mal bei mir meldest. Ich hatte den thread bei Dawanda eröffnet. Du findest mich dort.
    Ich weiß nicht, wie ich Dich erreichen kann.

  20. sk8erBLN

    @ peOn
    und
    @ Rosi

    zum thema gravenreuth und dessen hintergrund mal diese info aus wikipedia:

    Günter Werner Freiherr von Gravenreuth (* 12. Juli 1948 in München; gebürtig Günter Werner Dörr) ist seit 1981 Rechtsanwalt und Verleger in München.

    Gravenreuth ist Verfasser juristischer Fachveröffentlichungen mit den Schwerpunkten Urheberrecht und gewerblicher Rechtsschutz. Durch eine Reihe von Abmahnungen gegen Betreiber von Webpräsenzen sowie Forumdiskussionen mit seinen Kritikern erlangte er in der IT-Branche Bekanntheit und stieß auf Kritik. Er wurde 2009 wegen Untreue und Betrugs rechtskräftig zu einer Haftstrafe von 14 Monaten ohne Bewährung verurteilt[1].

    weitere spannende details dazu gibt es hier:

    de.wikipedia.org/wik...
    Das hintergrundwissen kann -so denke ich nicht schaden ;)

    @ Gravenreuth
    zitat
    “Wenn die weiter nachgeben ist die JW bald verwässert und wertlos, da löschungsreif!”

    Mal angenommen der eintrag ist authentisch und tatsächlich vom RA selbst geschrieben würde ich so viel geballten abmahnsachverstand ja zu gerne nutzen, um einen kommentar zu diesem höchstrichterlichen schweizer urteil gegen jack wolfskin zu erhalten….
    zum thema ein interessantes urteil, JW probiert sowas ja öfter und fällt dabei wie man hier lesen kann auch auf die nase ;)
    B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
    Ur t e i l vom 2 7 . No v emb e r 2 0 0 7

    Widerspruchsverfahren Nr. 8157; Verfügung des IGE vom
    13. Dezember 2006  Bildmarke “Pfotenabdruck” / TucTuc (fig.)

    Das vollständige urteil als 16 seiten pdf gibts hier:

    relevancy.bger.ch/pd...

    Das gericht geht wie man lesen kann im urteil von einer geringen kennzeichnungskraft der JW-bildmarke aus.

  21. Arnold Berg

    Meine Hochachtung für die Blogbetreiber, sie haben eine Menge bewegt. Und auch andere Medien und engagierte Leute haben dafür gesorgt, dass die Sache nicht einfach hingenommen wurde. Und wenn JW sich wirklich weiter bewegt, auch dafür ein Lob. Und vielleicht wird die JW Affaire ja mal eines Tages als Auslöser für eine Revision des Abmahnunwesens in die juristische Literatur eingehen. Dann muss sich der wegen vollendeten Betrugs zu 14 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilte Gravenreuth einen anständigen Beruf suchen, wenn er wieder draußen ist.

  22. Melanie B.

    Ich wollte mich auch noch einmal herzlichst bedanken! Ohne diese Plattform und das Engagement von Roland wäre all das sicherlich nicht möglich gewesen.
    Was hier vollbracht wurde verdient großes Lob! 1000 Mal DANKE!

  23. Rosi

    @sk8erBLN
    ich habe schon einiges über den Herrn gelesen
    deshalb war mein Wink mit dem Zaunpfahl gedacht.
    Auch habe ich aus Felle Fälle gemacht.
    Ob er sich hinter dem Nick befindet oder nicht.

  24. Vadder Krause

    Jack Wolfskin kann doch die Ansprüche auf alle Tatzen und die Androhung von Abmahnung überhaupt nicht zurücknehmen.
    .
    Er muß doch die Rendite für sein Heuschrecken Mitbesitzer reinkriegen.
    .
    Denen geht es doch nur um Maximalprofit.
    .
    Wenn die wollen, kann Hell gehen oder Konkurs anmelden.
    .
    .
    Wer mit den Finanzhaien schwimmt, muß aufpassen, daß er nicht gefressen wird.

  25. T.S.

    Solange die TAZ Frau Schweitzer eine Plattform bietet solltet ihr die Abmahnopfer nicht diesen Heuchlern ausliefern.

  26. Carlotta

    Zitat:

    # Kretin
    Am 30. Oktober 2009 um 15:47 Uhr

    Ich freue mich ausdrücklich über die positiven Ansätze! An dieser Stelle einmal ein ganz dickes Lob und ein großes Dankeschön an Ralf und Roland, die hier sicherlich sehr viel Zeit und Mühe investiert haben (R&R: bitte nicht rot werden ;-) ).

    Über alle Freude hinaus sollte aber nicht das Ziel aus den Augen verloren werden, eine klare Abgrenzung zwischen dem eingetragenen Markenzeichen “Wolfspfote” und den frei verwendbaren Darstellungen “Pfotenabdruck” und “Tatzenabdruck” zu definieren. Viele freischaffende Designer und “Bastelmuttis” brauchen unbedingt Rechtssicherheit diesbezüglich. Die Entscheidung, wo diese Grenze verläuft, kann nicht der Firma Jack Wolfskin überlassen werden.”

    Da kann ich zu 100% unterschreiben!

    Man darf sehr gespannt sein, mit WELCHEM Augenmaß die Tatzendarstellungen absegnet werden. Denn vorerst werden wohl viele diesen Weg beschreiten.

    An den Erfahrungswerten der Vergangenheit gemessen, können da eigentlich nur Vogelfüße durchgehen. ;-)

  27. Paul Krause

    Aus der geldgeilen Sicht von Jack Wolfskin sind auch Vogelfüße als Tatzen anzusehen.
    .

  28. Wolfgang

    @Suse:
    äähm, ja! Das Lächeln am Ende sollte eine gewisse Ironie ausdrücken, was ihm offensichtlich nicht gelungen ist. Viel mehr sollte es mit der Möglichkeit spielen, dass da wohl wer seinen Laden nicht ganz im Griff hatte.

    Aber ok, Witze erklären is auch doof!
    Dann lieber mit den Worten Heinz Ehrhardts: “Der gilt nicht, der gilt nicht, … der war nicht gut, …. den lassen wir morgen weg.”

  29. Zensurgegner

    Eventuell hat JW ja auch nur bemerkt, das Sie die Markenrechte für die Tatze auf selbstbestickten Kopfkissenbezügen gar nicht haben.

    Quelle : anonymus.posterous.c...

  30. blariog.net

    Jack Wolfskin nimmt sich alte Fälle wieder vor…

    Der Werbeblogger meldet, dass sich Jack Wolfskin auch noch mal älterer Abmahnungen annimmt.
    ……

  31. Faserfimmel.de » Blog Archive » Happy Halloween!

    [...] Der Werbeblogger berichtet [...]

  32. Andreas

    Ich bin für die Umbenennung dieses Blogs in “Jack Wolfskin Mobblog”. Ich kann dieses Thema echt nicht mehr lesen.
    Wann geht es denn hier endlich mal wieder um Werbung und nicht um Jack Wolfskin, Weltverbesserung und die selbstverliebte Blogosphäre?

  33. Impactsuspect » All your paws are belong to us.

    [...] Aber immerhin keine 100 Euro pro Nase mehr an den Outdoorhersteller. Kann man sich alles beim Werbeblogger oder auf den Seiten der Taz näher zu Gemüte [...]

  34. anderer_meinung

    Ja genau, Andreas. Zurück zur selbstverliebten Werberszene. Was interessieren uns gesellschaftliche Probleme oder die Umwelt. Es könnte alles so schön sein wenn sich die Welt nur endlich an die Marketingphantasien anpassen wollte.

  35. Suse

    Du, Andreas, dann lass es doch einfach, ich meine das Lesen des Themas. ;-)
    Nein, im Ernst, das ist doch das schöne am Netz: keiner zwingt dich, zu lesen was dich nervt. *klick*

    Ich persönlich bin sehr froh, dass das hier thematisiert wird und auch darüber wie.

  36. Mariusz

    Ich nominiere JW fuer “Beste Newcomer Guerilla Marketing Kampagne 2009″

  37. Jack Wolfskin auf Abmahnwelle? | www.antscd.de

    [...] Update 01.11.2009: Da scheint sich zumindest etwas im Umdenken bei Jack Wolfskin getan zu haben: Jack Wolfskin nimmt alte Abmahnfälle wieder auf [...]

  38. Grund zum Jubeln? « …Kaffee bei mir?

    [...] November 2009 von opalkatze Der Werbeblogger berichtet über, hm – Einlenkversuche seitens der Firma Jack Wolfskin. Die Dawanda-Mädels bleiben [...]

  39. Marktwürzsaft

    Jack Wolkskin wird gezähmt…

    Werbeblogger teilte gestern mit, dass sich derweil weitere Abmahnopfer zu Wort melden, die von den Wolfskin-Anwälten wegen der Verwendung beinahe beliebiger Tatzensymbole abgezogen wurden. Auch diese Fälle werden von Jack Wolfskin nun noch einmal “……

  40. Die Pfote gehört mir: kann man Wölfe eigentlich domestizieren? » KieslichDaily

    [...] hat man sich zwar, wie unter anderem die Taz und auch der Werbeblogger berichteten, bereiterklärt, auf die Abmahnkosten der betroffenen Kleinanbieter zu verzichten, [...]

  41. Suse

    Übrigens gibt es bei Aldi Süd (aldi-sued.de/de/html...)Fußmatten mit einer Pfotenspur.
    Jetzt müsste sich eigentlich zeigen, ob geziehlt nur die ganz kleinen angegangen wurden.
    Und wenn DAS gestattet ist, ist dann der Rückkehrschluss erlaubt, dass wir das dann auch dürfen? ;-D

  42. 50hz – Werkstatt für Netzkommunikation » Blogarchiv » Jack Wolfskin: Charismatischer Unternehmensgründer, ein überschätztes Konzept (Update)

    [...] Bewegung, als Jack Wolfskin auch längst ad acta gelegte Fälle wieder aufnimmt und die Abmahngebühren erlässt bzw. zurückzahlt. Gleichzeitig hält man aber weiter an der Rechtmäßigkeit der Abmahnungen fest und [...]

  43. Logo! Pfote drüber: Idee für Jack Wolfskin | Alex Kahl - Social Media und Enterprise 2.0

    [...] dem jüngsten Posting vom Werbeblogger zum Thema scheint Jack Wolfskin weiter einzulenken und wir dürfen gespannt [...]

  44. Heiko Harthun

    Schade das Jack Wolfskin die ganze Sache nicht genutzt hat um einmal mit positivem Beispiel zu zeigen, wie man mit Kleinunternehmern zusammenarbeiten kann. Sie hätten sich eine Menge positives und wohlwollendes Feedback einahndeln können.

  45. Melanie B.

    Ich wiederhole mich noch mal: so sehr ich mich auch freue, dass das Geld an mich bzw. meine Eltern zurückgezahlt wird; ein bitterer Beigeschmack bleibt bestehen. Die Anwaltskosten von ca. 700 € zahlt mir niemand zurück! Wäre man bei JW von Anfang an so verfahren, dass erst das Gespräch gesucht wird bevor man kostenpflichtige Abmahnungen verteilt, dann wäre mir dieser unangenehme Kostenpunkt erspart geblieben!!!

    Übrigens kann sich JW ja mal an die Sängerin “Shakira” wenden, die in ihrer “She-Wolf” Kollektion eine Wolfpfote verwendet…

  46. Filtertüten vs. Vollautomaten | Werbeblogger – Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » Filtertüten vs. Vollautomaten

    [...] auf einen Solidaritätsakt der Netzgemeinde “David vs. Goliath” wie zuletzt bei Jack Wolfskin hoffen, aber für die Werbebranche ist es zweifellos interessant zu beobachten, wie die [...]

  47. Come to the dark side, we have Dunkelbier « pampa a.k.a. heide

    [...] via Werbeblogger, bei dem ich eigentlich (und leider vergeblich) geschaut habe, ob es in der Jack Wolfskin-Abmahnsache schon etwas Neues gibt. 24. November 2009 | filed under: abmahnung, auch schön, jack wolfskin, [...]

  48. Abmahn Pedition

    Eine Pedition gegen den Abmahnwahn ist bereits am laufen.

    https://epetitionen....

    Bitte alle mitzeichnen!

  49. bellythecat

    Es wird auch ein Stoff mit bunten Katzen und Pfötchen drauf nicht akzeptiert. Ich sage, wir müssen weiter unsere Pfoten verkaufen!
    Es werden sonst irgendwann sämtliche Pfoten auf der Welt verschwinden und nur noch die besagte Tatze zu finden sein!
    Das darf nicht sein. Man kann Markenverteidigung auch übertreiben.
    Kämpft weiter mit und macht es weiter publik. Dieses Thema darf nicht untergehen!
    Es wäre auch nett, wenn sich solche Pfotenfälle bei mir melden würden.
    LG Conny

  50. ralf

    Wer darüber nachdenkt, die obige ePetition zu zeichnen, kann sich hier nochmal versichern, daß es sinnvoll und richtig ist >
    internet-law.de/2009...

  51. Rechtsanwalt Freiherr von Gravenreuth erschießt sich kurz vor Haftantritt | Werbeblogger – Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » Rechtsanwalt Freiherr von Gravenreuth erschießt sich kurz vor Haftantritt

    [...] im November 2009 äußerste sich eine Person mit Namen “Gravenreuth” auch im Werbeblogger zu den aktuellen Markenrechtsfragen und Diskussionen im Zusammenhang [...]

  52. Rechtsanwalt Freiherr von Gravenreuth erschießt sich kurz vor Haftantritt | CYPERIOR - Web Gazette

    [...] im November 2009 äußerste sich eine Person mit Namen “Gravenreuth” auch im Werbeblogger zu den aktuellen Markenrechtsfragen und Diskussionen im Zusammenhang [...]

  53. Besserwerberblog • Marketing für Besserwerber

    Keine Freunde mehr? Jack Wolfskin trifft Zielgruppe…

    Alle unfähig. Die Politiker haben keine Ahnung, was in Sachen Euro das Richtige ist, der Bundestrainer stellt stets die Falschen auf und die Unternehmen haben blutleere und instinktlose Controller das Sagen, die natürlich zuerst einmal die Summe an Gel…

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