01.10.09
11:25 Uhr

Werbeblogger Late Night Podcast #12

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Tim Keil und ich sprechen heute mit Heiko Burrack, Autor der beiden Branchentitel „Vom Pitch zum Award“ und „Erfolgreiches New Business für Werbeagenturen“ über die Frage, wie gut es Werbeagenturen gelingt, sich mit ihrer eigenen Positionierung vom Wettbewerb zu differenzieren. Wenn alle Agenturen, ob groß oder klein, „integrierte Kommunikation“ anbieten, was lässt den Kunden eigentlich erkennen, welche Agentur für ihn die „Richtige“ ist? Wie kann man sich auch als kleinere Agentur im Markt durchsetzen?

Im zweiten Teil fokussieren wir dann auf die Abteilung „Einkauf“ auf Kundenseite, die zunehmend auf die Agenturentscheidungen Einfluss nimmt und dabei ganz eigene Anforderungen an Agenturleistungen, Angebots- und Abrechnungsformen und Transparenz bei der Angebotskalkulation stellt.

Viel Spaß beim Zuhören.

Abspannmusik: Shy Boy von Robin Stine
ist lizensiert unter
Creative Commons (CC BY-NC)

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12 Kommentare

  1. Maik

    Hallo Werbeblogger,

    ich habe den aktuellen Podcast noch nicht ganz durch, daher erstmal nur ein kurzer Kommentar:
    Wirklich gelungen! Ausführlicher werde ich dann hoffentlich wenn ich ihn zu Ende gehört habe :) (Meine Autofahrt ins Büro ist zu kurz für die langen Late Night Podcasts ;))

    Gruß
    Maik

  2. Thorsten

    Die ersten 3 Minuten gespannt gelauscht als dann vom „Planman“ die Leitziele seiner Agentur genannt wurden „Was zählt ist die Idee“ das war reinstes Werber Bullshit Bingo. Entweder hat P&K keine Identität oder Tim kennt sie nicht und das Gewäsch mit den Fullservice Agenturen gibts schon seit Jahrzehnten.

    Qualitativ eher Mau. Schade.

  3. Roland Kühl-v.Puttkamer

    @Thorsten: Ach komm, das ist doch ein bisschen viel Bashing auf Tim und P&K, der im Übrigen weit mehr sagt, als das gennante Zitat im alleinstehenden Kontext…

  4. Thorsten

    @Roland natürlich ist es viel Bashing aber wieso fällt den Agenturen oder den AN der Agenturen es immer schwer eine so einfache Frage zu beantworten. Stell die meisten Agenturen vor die Frage „Wer sind wir?“ und „Wo wollen wir hin?“ und du bekommst solche Phrasen an den Kopf geworfen kann man als Kunde so jemand ernst nehmen? Es ist fehlendes Selbstverständnis das die Branche an den Abgrund drängt und entschuldige aber Tim war ein gutes Beispiel.

  5. Roland Kühl-v.Puttkamer

    @Thorsten: Ja durchaus. So kann ich dir folgen. Die Fragen “Wer sind wir?” und “Wo wollen wir hin?” beschäftigt ja nicht nur Werbeagenturen sondern ganze Philosophiezweige :-).

  6. ramses101

    @Thorsten: Welche Antwort hättest du denn hören wollen oder selbst gegeben? Der Witz ist doch nicht, dass alle Agenturen die gleiche Antwort haben, sondern, dass es seit 100 Jahren die Antwort ist und für die nächsten 100 Jahre die Antwort bleiben wird. Was zählt, ist die Idee. Tja. Werbung ist halt einfach.

  7. Thorsten

    @ramses101 Drisskack. Es kommt überhaupt nicht auf die Idee an es geht um den Umsatz und wenn wir schon bei der Idee sind dann kommt es vllt auf die Idee an die den meisten Umsatz erbringt.

    Was die ganzen Agenturen momentan treiben ist Prostitution oder Recyclen bist du während der Wahlphase einmal durch die Stadt gelaufen und hast nicht „Wählen sie blabla“ Plakate von 32 verschiedenen Firmen gesehen… und da waren gute Agenturen dahinter… wenn das die Ideen sind die wir in der Aussage von Tim propagiert werden dann sollten wir uns schleunigst Zeitschriften aus den 50ern besorgen und auf den Zug aufspringen. Nichts ist neu das meiste wird kopiert und die schlimmsten Kopien sind der großen Agenturen die die meisten nicht mal als solche erkennen.

    Vielleichts liegts am Kunden vllt am Verbraucher aber ehrlich gesagt ist das ein Problem der Werbeindustrie.

    Ich kann deine Aussage also nur unterstützen SO einfach ist Werbung.

  8. ramses101

    Dass das Problem in der Industrie liegt, dass (gelinde gesagt) nicht alle Agenturen ihrem eigenen Anspruch standhalten können, das Ideen Umsatz generieren sollen – alles richtig.

    Nur ändert das nichts daran, dass die Idee zählt. Eigentlch unterstreicht es die „Floskel“ nur. Ohne Idee kommen nämlich eben jene Blablabla-Wahlplakate dabei raus. Die bringen zwar auch den von dir geforderten Umsatz, in der Regel aber eher den der Agentur.

  9. Maik

    Sicherlich ist die Aussage von Tim nicht der genialste Slogan gewesen, aber zumindest hab ich es auch nicht so verstanden. Ich fand das war eine realistische Selbsteinschätzung dessen wie P+K die Themen angeht. Das finde ich nämlich sehr gut! Er schafft einen klaren Brückenschlag dahin das die Idee so gut sein muss, dass die Paletten vom Hof kommen …

    Ich kenne genügend kleinere Agenturen <20 Mitarbeiter, bei denen die Philosophie lautet „Wie können wir am besten und schnellsten viel Geld verdienen?“ Da wäre man doch froh wenn der Sinn der Arbeit in den Vordergrund rückt: „Wie können unsere Kunden mit unseren Ideen am besten und schnellsten Geld verdienen?“. Durch diese verdrehte Anschauung ist es dann zumindest bei einer solchen Größenordnung auch recht klar, wie es zu dem ewigen „Fullservice“-Quatsch kommt.

    Die Kunden haben größtenteils noch lange nicht das Wissen um die Komplexität der Werbung.

    Das ist auch mein Kritikpunkt an Heiko, was bedeutet denn bei dir „klein“? Ich habe nun schon für diverse sehr gut aufgestellte Mittelständler gearbeitet, die mitunter weltweit vertreten sind – das ist übrigens der Mittelstand der von der Politik immer wieder genannt wird – und dort ist man häufig erst dabei ein Verständnis für das Internet zu bekommen. In den meisten Fällen ist dort Werbung immer noch Chefsache und so traurig es ist, die begeistert man allzu oft mit Aussagen wie „Fullservice“ und „wir können alles“. „Integrierte Kommunikation“ klingt doch toll, den Sinn dahinter verstehen häufig noch nicht mal die anpreisenden Agenturchefs.

    Dennoch ein gelungener, kurzer Blick in gewohnt netter Atmosphäre. Danke Werbeblogger!

    @Heiko deine beiden Buchtitel landen erstmal auf meiner Amazon Wishlist, ist ja bald Weihnachten ;)

  10. Besserwerberblog • Marketing für Besserwerber

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  12. Agenturen sind nicht so wichtig?! | Werbeblogger – Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » Agenturen sind nicht so wichtig?!

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