17:09 Uhr
Kognitive Dissonanz mit Vodafone
Die vergangene Woche war in vielen Fachblogs der Werbe- und PR-Branche von einem Thema dominiert: Vodafone, ihre absurde und unfreiwillig komische “Live-Pressekonferenz” sowie die in großer Zahl aufsteigenden Kritiker, die sich über die Marke Vodafone im Allgemeinen, ihre Produktpolitik im Besonderen und die Arbeit der beauftragten Werbeagentur Scholz & Friends im Speziellen sehr kritisch äußerten.
Viele von uns haben es bereits einmal am eigenen Leib erfahren: Telekommunikationsdienstleister, egal ob die gute alte Deutsche Telekom, Vodafone, E-Plus oder O2, haben ein ganz offensichtliches Serviceproblem, bei dem die Verbraucher oft nur zwischen Not oder Elend wählen können. Nachdem der kaufwillige Kunde sich ursprünglich durch den höchst undurchsichtigen Produkt-/Tarifdschungel und die äußerst relevanten aber oft genug im Kleingedruckten versteckten Vertragseinschränkungen und Fallstricke gekämpft hat, ist anschließend vor allem die sehr bescheidene Kommunikation bzw. der Umgang mit den Bestandskunden ein gerade im Web viel beschriebenes und öffentliches Dauerthema.
Die Ansammlung dieser negativen Mundpropaganda “strahlt” über alle Branchenmarken hinweg. Dabei spielt es mittlerweile auch keine Rolle mehr, ob eine einzelne Kritik an einem einzelnen Anbieter vielleicht etwas zu undifferenziert und subjektiv formuliert wurde. Der Branchenkarren insgesamt ist in den kommunikativen Dreck gefahren, das Markenimage der Telekommunikationsanbieter auf breiter Ebene substanziell beschädigt und damit die so wichtige Vertrauensbasis zwischen Marke und Konsument.
Die Strategie der Anbieter in einem potenziellen Wachstumsmarkt schien lange Zeit einfach: Weniger Service, mehr Neukunden. Na und?! Solange man in Volumenmärkten mehr Kunden gewinnt als verliert, ist doch alles in Butter. Ein potenzieller Kunde wird also bis zum Vertragsabschluss und gesichertem Cash-Flow mit abstrakten Markenversprechen, offensiver Preiswerbung, kostenfreien Servicenummern und ggf. sachdienlicher Kundenfreundlichkeit bezirzt; der anschließende Bestandskunde allerdings schaut in die Serviceröhre oder stolpert über irreführende Werbung, die wesentliche Vertragseinschränkungen ins Kleingedruckte verlegt.
Kaum eine Branche hat so dauerhaft und vor allem markenübergreifend an ihrer eigenen Image-Demontage gearbeitet, die sich durch einen dramatischen Kontrast von Werbung und schönen bunten Bildern einerseits und gelebtem Markenversprechen bzw. Service andererseits Ausdruck verleiht. Diese durch “Werbebild” und “Realbild” beim Kunden entstehende kognitive Dissonanz ist im Markt der Telekommunikationsdienstleister nahezu prototypisch.
Die “Erfüllungsgehilfen” dieser kognitiven Dissonanz sind natürlich auch die Werbeagenturen. Sie stehen somit auch in der Kritik, verstehen sie es doch offensichtlich immer wieder nicht, die klaren Markenschwächen intern aufzudecken (negative Mundpropaganda) und innerhalb ihrer Strategiearbeit alles daran zu setzen, dass diese Wahrnehmungskollision bei den Kunden ihres Kunden real aufgelöst werden kann.
Scholz & Friends wollte es nun bei dem frisch gewonnen Etat von Vodafone ganz neu, anders und vor allem besser machen. Dafür hatte sich die Agentur schon vor einigen Monaten den Web-Social-Media-Word-of-Mouth erfahrenen Nico Lumma ins Haus geholt, der dann mit seinem Wissen in Folge auch aktiv bei der Entwicklung der Kampagne involviert war und ist.
Abgesehen davon, dass vermutlich auch agenturintern erst einmal die eine oder andere Strukturfrage geklärt werden musste (Ist denn so ein neuer Social Media Direktor jetzt klassisch eher Texter, Kontakter, Arter, CD, Berater…oder wie, oder was?), wurde deutlich, dass auch Vodafone einen ganz tiefgreifenden Schritt gehen wollte: Das Leitmedium der Kampagne ist das Internet, im Zentrum steht die Interaktivität der Marke mit den Menschen, die Vodafone als “Generation Upload” beschreibt. Als “Werbeträger” wurden demnach auch “Upload-Köpfe” der Szene aktiviert, die für die Kampagne als authentische Botschafter Pate stehen sollen. Dass auch und gerade im Fall “Sascha Lobo” erneut eine “kognitive Dissonanz” in der Web-Szene und so auch bei mir entstehen kann, beschreiben Chris und Don, für die sich die Schere im Kopf mit dieser Vodafone-Kampagne nur noch mehr öffnet.
Allerdings sollte man die Wirkung dieser Assoziationen für die breite Wahrnehmung nicht überbewerten; so bekannt ist Sascha Lobo dann “da draußen” auch wieder nicht; die allermeisten Menschen werden ihn gar nicht kennen.
Viel “dissonanter” wirkte da schon die sogenannte “Pressekonferenz” von Vodafone und die daraus sich anschließenden Medienreaktionen. Bei allen offensichtlichen und durchaus lobenswerten Bemühungen von Vodafone war spürbar, dass der für Presse und Beobachter greifbare Beleg für einen spürbaren und nachvollziehbaren “Change” bei Vodafone schlicht fehlte. Die Pressekonferenz als Kommunikations- und Dialoginstrument verkam zur Farce der alten Zeit, bei der das Schaulaufen der eigenen Kampagne im Mittelpunkt stand.
Will man die Kunden verstehen, muss man ihnen zuhören und ihre Wünsche, Vorschläge und Kritik aufnehmen. Will eine Kampagne dieses glaubhaft umsetzen, MUSS sie diesen Aspekt in den Mittelpunkt ihrer Darstellung bringen. So weit, so gut. Aber viel wesentlicher und faktisch der größte Fehler bei Einführung der Kampagne: Darstellung, Botschaft und Versprechen müssen sich zeitgleich in (neuen) Produkten und Services dokumentieren. “Butter bei die Fische” nennt das der Hamburger. Sorry, aber diesen Fehler kann man nicht mit den “überraschenden Reaktionen” auf die “Pressekonferenz” erklären, wenn man denn vorher tatsächlich schon “zugehört” hätte. Wenn den warmen Marketing-Worten mit Eso-Emo-Du-bist-Deutschland-Anstrich “Es ist deine Zeit” keine Taten folgen, also keine sichtbare Veränderung der Produkt- und Serviceangebote, die bisher die Dissonanz auslösten, erfolgt, bleibt alles eine einzige neuerliche Werbenebelkerze.
Die Zeit ist also angesichts der oben beschriebenen Dissonanzen bei Vodafone eher noch nicht reif für den (beliebigen) Claim: “Es ist deine Zeit”. Meine Zeit nehme ich mir übrigens, wann, mit wem und wo ich will. Mein Lebensgefühl jedenfalls erhalte ich mir auch ohne Vodafone, soviel ist sicher.
Sicher ist aber auch, dass Vodafone selbst nun Zeit für sich braucht, um diese vielen -im Grundsatz richtigen- Konzeptansätze mit Leben außerhalb der blanken Markeninszenierung zu füllen, damit die Menschen tatsächlich irgendwann einmal aus Überzeugung für Produkte und Service sagen können: “Ich gebe Vodafone gerne etwas von meiner Zeit und meinem Geld”.
30 Kommentare
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- Riester-Rente: @Vermögensberater/Finanzberate r Vollkommen richtig! Es werden teilweise nur Hungerlöhne gezahlt und immenses geleistet!!!
- Vermögensberater/Finanzberater: Vor allem Designer verdienen aus meiner Sicht viel zu wenig für das was geleistet wird!!!
- Martina: ich sage auch wer viel arbeitet sollte viel verdienen aber ist auch wieder abhängig von dem wert der erarbeiteten sache
- Martina: Vielen dank! :D
- Mama2012: Meine Krabbelgruppe fällt schon längst nicht mehr auf Pampers herein, um ehrlich zu sein, wir benutzen die Windeln von Aldi, Rossmann...
- Dewey: Hi there! This is kind of off topic but I need some help from an established blog. Is it very difficult to set up your own blog? I’m...
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- Almanca Çeviri: Die Werbebranche ist für kreative Köpfe mit ausgeprägtem Freiheitsdrang ideal. Die Anfangsgehälter sind nicht schlecht, aber von...

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Am 13. Juli 2009 um 17:25 Uhr
Das Hauptproblem: Telefonrechnungen sind nicht sexy. Niemand liebt einen solchen Konzern ernsthaft. Und desto mehr diese das behaupten, einfordern, sich so darstellen wollen, desto grösser wird die Schere zwischen unschönen Augenblicken in der Service-Hölle und einer Kampagne, die Liebe, Zeit, etc… vermitteln will. Social-Media-Dingsbums-Kampagnen sind zu Scheitern verurteilt, wenn sie nur den Kommunikationsanlass (Wir haben eine neue Kampagne, einen neuen Spot, etc.) thematisieren und versuchen, den Dialog darauf zu lenken. Anders würde es wohl aussehen, wenn nur eines dieser Unternehmen endlich mal einen WIRKLICH verständlichen, userfreundlichen Tarif bieten würde.
Am 13. Juli 2009 um 17:34 Uhr
vodafone: Wenn der Blauäugige auf den Einäugigen trifft…
Ich bin betroffen. Ein Unternehmen gibt sich sichtlich Mühe, sich selbst von einem Tag auf den anderen ein vollkommen neues, hippes, uploadiges Image zu geben und scheitert vollkommen. Und es gibt mir die Schuld. Also nicht mir selbst, sondern allen,…..
Am 13. Juli 2009 um 18:22 Uhr
….
Am 13. Juli 2009 um 19:05 Uhr
Wenn es stimmt, dass “die Leute da draußen” die Gesichter nicht kennen, dann kommt der Werbespot im Fernsehen wie ein noch schlechterer Obi-Spot-Diebstahl daher…
Ich schreibe den Fernsehsendern regelmässig, bei welchen Werbespots ich den PVR anschalte und dauerhaft wegswitche.
Am 14. Juli 2009 um 01:14 Uhr
Kurze Kontrollfrage: Don, Chris und Du seit also die “Webszene”? Der personifizierte Puls der Zeit, quasi? Na, wenigstens mangelt es euch schonmal nicht am nötigen Selbstbewusstsein ,)
Am 14. Juli 2009 um 09:56 Uhr
@Marie: Chapeau. Da gebe ich dir recht. Wobei dieser Blogbeitrag noch einer der besseren ist.
Mich nervten vor allem Beiträge in anderen Blogs über die nun rasant schwindende Glaubwürdigkeit von Lobo und Konsorten. Also bitte, diese Herren stiefeln alle mit einem schönen iPhone und den unglaublich nutzerfreundlichen und ohne jeden Fallstrick im Kleingedruckten Tarifen der Telekom rum.
Was die Kritik an der Produkt- und Tarifpolitik der großen Anbieter angeht, gebe ich Roland vollkommen recht. Jedoch hat es letztlich der Kunde in der Hand. Erst wenn mehr Kunden abwandern als Neukunden hinzukommen, wird man sich in den großen Konzernen Gedanken machen. Es gilt eben immer noch das alte Gesetz von Angebot und Nachfrage. Zudem halte ich den Handy-Markt immer noch für relativ träge. Alternativen gibt es zuhauf. Habe mich vor ein paar Monaten von O2 verabschiedet und bin zu einem Prepaid-Anbieter gewechselt. Das Geld, was ich O2 monatlich an Grundgebühr hinterher geschmissen habe, kann ich nun für ein neues Handy meiner Wahl benutzen. Also Alternativen nutzen und die Großen werden anfangen nachzudenken.
Zur Kampagne selbst möchte ich nicht großartig auslassen. Für mich eine eher typische S&F-Arbeit.
Am 14. Juli 2009 um 10:02 Uhr
hmmm also ich kann mit dieser allgemeinen These nicht ganz d’accord gehen.
Ich bin zum Beispiel sehr zufriedener Kunde von Eplus. Die einen ausgezeichneten Hotline-Service (sogar am Wochenende) anbieten und über eine Web-Tool auch die einfache Einsicht in Rechnungen etc anbieten.
Ich glaube das ist allgemein ein typisch deutsches Problem, dass man sich für ein negatives Feedback eher bewegt und etwas schreibt, als mal etwas positives zu verfassen.
Das dazu
Am 14. Juli 2009 um 10:55 Uhr
vodafone, die Berater und der Mythos ‘Social Media’…
Während Don Alphonso sich zurecht in die Niederungen der vodafone-Kampagnendetails begibt, soll hier von den philosophischen Grundlagen des Social Media die Rede sein. Zur Sache: Social Media Es wird den ein oder anderen überraschen, aber ‘Social Medi…
Am 14. Juli 2009 um 11:38 Uhr
Es ist ja noch weitaus schlimmer, da es sich ja hier weniger um Kognitionen sondern zumeist um emotionale Inhalte handelt. Das Problem, dass Scholz&Friends (kann denn der FM sich vor so einer PK nicht mal einenn Masseur leisten?) und Vodafone hatten, war ja eher eine double-bind Problematik. (de.wikipedia.org/wik...)
Es wurde non-verbal etwas ganz andere kommuniziert als artikuliert wurde. Sicher ist es extrem unglücklich, wenn Werber und Marketingleiter die Phrasendrescherei, mit der sie ihr Geld verdienen, direkt an die Presse adressieren, weil damit einfach ein tradiertes Kommunikationsschema zwischen Firmen und Pressvertretern empfindlich gestört wird.
Aber das ist einfach ein handwerkliche Ungeschicklichkeit, die bei S&F zur Tagesordnung gehört. Wir kennen das auch von anderen Kunden. Das eigentlich Schlimme ist die paradoxe Information, die direkt in den Äther geschossen wurde, dass man nun näher am Kunden sei und ihn ins Zentrum rücke und genau diese Information ganz ohne dialogische Element gestaltel (also bspw. ein Panel mit Jugendlichen und Hardcoreusern, die ihre Probleme oder ihr Glück mit dem Internet beschreiben).
Genauso handeln Lehrer und Eltern, die den Kindern sagen, dass sie jederzeit kommen könnten, wenn sie ein Problem hätten und wenn es soweit ist entweder sagen, das sei der falsche Augenblick oder einfach das Problem mit jovialen Bemerkungen entwerten. Das Problem sitzt viel tiefer und ist eher pathologischer Natur. Die Werber und ihre Sprache verfeinern dieses Problem in einer noch zerstörerischeren Weise bis zum Sarkasmus, dass man in Anwesenheit von Betroffenen in der dritten Person über sich spricht. Es ist einfach ein Ausweis krankhafter Kommunikation…
Am 14. Juli 2009 um 12:27 Uhr
[...] Kampagne “Es ist Deine Zeit” sorgt schon seit einigen Tagen für zahlreiche kritische Betrachtungen. Selbst einer der Hauptdarsteller, Sascha Lobo, sah sich zuletzt zu einer Stellungnahme [...]
Am 14. Juli 2009 um 23:30 Uhr
Die Werber von S & F sind so von ihrem Werk überzeugt, dass sie panisch allesamt ihre Namen aus der Vodafone-Pressemitteilung auf der S & F Homepage getilgt haben. Nach dem Motto: “Huch…die da draußen mögen uns nicht. Jetzt möchte ich nichts mehr damit zu tun haben.”
Und so wird die peinliche Web 2.0-Abenteuer um ein weiteres Kapitel erweitert.
Am 15. Juli 2009 um 10:36 Uhr
Also über den Vodafone Spot und die werblichen Aktivitäten brauchen wir nicht zu reden – das ist müßig und auch soooo langweilig. Wie ein Vorposter schon sagte, typische S&F Arbeit. Und ich glaube bei der breiten Masse kommt so ein “Happy go lucky”-Gedöns auch gut an. Da sind Inhalte eher Nebensache. Und glaubt doch bitte nicht, dass die merken, das es ein Bowie Song ist und diesen Fakt dann auch noch kritisch hinterfragen. Wie gesagt ich nörgle gern.
ABER! Ich bin selbst langjähriger Vodafone User und sehr, sehr zufrieden. Besonders mit der Hotline und der Kundenbetreuung. Und ich habe auch ein iphone und es ist von Vodafone und es ist subventioniert. Also alles in Butter. Und die Telekomiker kriegen mich nicht.
Am 15. Juli 2009 um 17:58 Uhr
laut einschlägigen studien ist die hälfte aller user da draussen nur an sms und telefonie interessiert. selbst von der anderen hälfte kann man auf gar keinen fall erwarten, dass sie alle SL oder gar die anderen nasen kennen (aber möge mich eure research korrigieren, bin gespannt…). da hat also offensichtlich einfach jemand aus seiner blogbubblesicht auf die “generation upload” (schon das wording: autsch!) gefolgert, frei nach der lieschen-müller-90er-jahre-trendforschungsverkaufslogik: wir erreichen die multiplikatoren die alle lobo toll finden, und die sagen dann ihren omas, was für ein toller laden vodafone ist. also wenn ihr schon eine klassisch gedachte (=schöner anstrich, nichts dahinter) macht, dann doch bitte mit eine mit relevanten (und verständlichen!) botschaften. bleibt natürlich die frage, was uns großkonzerne heute überhaupt noch erzählen können…?
es sei denn, sie würden, wie roland sagt, einen echten “effort” machen, ihre waghalsigen versprechen einzulösen. das wäre mal marketing!
Am 16. Juli 2009 um 01:51 Uhr
Ist es nicht typisch, dass sich alle Welt ereiffert, wenn etwas “undergroundiges/independent-styliges” das grelle Licht des kommerziellen Mainstreams erblickt? Hop Hop, Punkrock, etc. kennen wir doch alle.
Irgendwann landet “subkultur” unvermeidbar bei DSDS – und genau da bewegt sich die Bloggerscene auch hin. Ist doch nicht schlimm?
Vodafone und diverse 2.0er machen das Tokio Hotel der Kommmunikationsbranche auf. und das garnicht mal so dumm wie wir alle hier gerade tun. Immerhin machen sie nichts “heimliches”, wie das sonst gern bei bezahlten Online-Meinungen passiert, sondern sie spielen den Ball ganz gerade raus. (BTW: ich HASSE den Spot von ganzem Herzen)
Ich lese mir jetzt erstmal die Kommentare der Kiddies auf Youtube durch.
Am 16. Juli 2009 um 11:27 Uhr
ich würde gerne die werbung für ein produkt und das produkt selbst in der bewertung trennen. und zu starke emotionen auch
Am 16. Juli 2009 um 14:07 Uhr
[...] leider doch nicht ganz so toll gewordene neue Vodafone-Kampagne (aber da haben inzwischen ja andere schon zur Genüge drüber geschrieben), MTV (dieser seltsame Sender, der früher angeblich mal [...]
Am 16. Juli 2009 um 21:06 Uhr
Das ist ja das Problem – das Konzept ist nicht mal im Ansatz richtig. Sehr verschiedene Kommunikationsarten werden gemischt, ohne das eine davon funktioniert. Das “Orchester” ist eine Illusion, sobald es die klassische Bühne verlässt. Das geht schon bei dem unsäglichen “Generation Upload” los. Würde sich einer (der nicht Teil der Dreharbeiten war) so bezeichnen? Kein Lebensgefühl, keine Kommunikation, keine Marke. Bei 3 Monaten Projektlaufzeit hätte man so eine Kampagne gar nicht erst “verkaufen” dürfen…
@Wittkewitz Yep!
Am 17. Juli 2009 um 09:51 Uhr
Vodafone, Telekom, O2 und wie sie alle heissen, geben sich ja schon seit langem richtig viel Mühe tolle Kampagnen und Spots zu erstellen.
Ich sehe, darin aber keine großen Sinn. Man sollte das Geld lieber in die Verbesserung des Kundendienstes und einer überschaubareren Diensliestung stecken. Schon alleine mit diesen Aktionen würde man schon ausreichend gutes marketing erstellen.
Der Kundendienst und die Kundennähe ist bei keinem dieser Anbieter herausragend. Dann bringt es auch ncihts mit einer solchen Werbung die Leute anzusprechen und wenn man dann im geschäft ist heisst es dann: aber hier .. hier aber … geht so nicht … Mindestvertragslaugzeit … ich verbinde Sie weiter …
würde man diese Problem erst mal auf die Reihe kriegen, wäre der Rest nur noch die logische Weiterführung im Sinne einer CI.
Da ich selbst seit einer Woche massive Probleme mit der Telekom habe (und man mir sagt, dass keine Lösung besteht …) kann man meine Meinung veilleicht etwas verzerrt sein.
Am 17. Juli 2009 um 13:16 Uhr
[...] Werbeblogger Roland Kühl-v.Puttkamer, zur kognitiven Dissonanz, die Vodafone wie viele andere Branchengrößen durch ein inkongruentes Real- und Werbebild geliefert haben. [...]
Am 17. Juli 2009 um 15:15 Uhr
vodafone? waren das nicht die, die das thema internetzensur und bildlich dokumentiertem kindesmissbrauch aus den diskussionen über ihr unternehmen ausgeklammert haben?
.~.
Am 21. Juli 2009 um 18:51 Uhr
[...] Werbeblogger: Kognitive Dissonanz mit Vodafone [...]
Am 22. Juli 2009 um 13:29 Uhr
[...] “Generation Upload”-Kampagne, über die Roland in seinem Beitrag „Kognitive Dissonanz mit Vodafone“ schrieb, hört nicht auf, Nachbeben zu erzeugen. Zwar habe ich einen längeren Eintrag [...]
Am 23. Juli 2009 um 10:45 Uhr
[...] Kognitive Dissonanz mit Vodafone bei Werbeblogger [...]
Am 29. Juli 2009 um 01:11 Uhr
[...] Der Werbeblogger erkennt kognitive Dissonanzen [...]
Am 18. August 2009 um 01:48 Uhr
der artikel ist schrott…das nächste mal das möchte-gern-marketing-lexikon weglegen.
Am 2. September 2009 um 13:45 Uhr
[...] will. Alles wirkt irgendwie zwanghaft bemüht, aber letzlich fehlt es wie bei Vodafones “Es ist deine Zeit” an spürbarer personeller und inhaltlicher Bindungskraft. Trackback-URL dieses Beitrages [...]
Am 6. Oktober 2009 um 15:25 Uhr
[...] (Inhalt, Angebot, Produkt) nicht kongruent sind. Die dann bei den Bürgern entstehende “kognitive Dissonanz” beschädigt das Vertrauen in Politik und Parteien (Marken) maßgeblich. Daher nehmen [...]
Am 12. Oktober 2009 um 15:25 Uhr
[...] vordergründig seine aggressive Fratze zeigt. Nicht erst seit “Schnutinger” und dem Vodafone-Desaster zehrt außerdem der Netmob am Nervenkostüm der Netzaktivisten selbst. Vor allem diejenigen [...]
Am 19. Oktober 2009 um 19:24 Uhr
[...] sich mit einer besonders ökologischen bzw. kommunikativ-sozialen Aura schmücken, dann ist der “Fall” in die Untiefen völlig falsch verstandener “Markenpflege” besonders schmerzhaft. [...]
Am 14. April 2010 um 14:53 Uhr
[...] Schade, denn dieser Slogan war gut. Der Slogan war gut -nicht die Kampagne, und nicht, was Agentur und Vodafone daraus gemacht haben. [...]