17:10 Uhr
Monstermittwoch III: Die Automaten des Dr. Chopper
Nicht so sehr subtiler Horror als vielmehr moderner Splatter am heutigen Monstermittwoch: Verkaufsautomaten mit Körperteilen als Shockvertising für den australischen Arbeitsschutz von Lifelounge, Melbourne:
Es geht noch weiter …
Potentielle Kunden für die Automatenwaren hatte Lifelounge schon letztes Jahr für WorkSafe Victoria bereitgestellt (die Models sind echt, die Verletzungen nicht):

Die Zielgruppe von Dr. Chopper
Dazu Copyranter auf Animal New York:
The workers? They’re models. Their steely gazes? They’re also aspiring actors. Their injuries? Make-up, prosthetics, and Photoshop. But hey, I guess if the ads keep even just one dumbass construction worker from taking off his goggles or one drunk plant employee from sticking his arm where he shouldn’t, then we must call them a success.
Und regelmäßig aufgefüllt werden sollten Dr. Choppers Automaten schließlich auch, zum Beispiel mit diesen feinen Schweizer Produkten (vorgeblich für eine medizinische Kampagne, maßgeblich für einen Kreativ-Award):
Und um den Monstermittwoch abzurunden …
… hier noch ein klassisches australisches Arbeitsschutz-Video, das ich wirklich nur denjenigen empfehlen kann, die schon vor dem Frühstück Peter Jacksons Braindead sehen, um für den Tag in Fahrt zu kommen. Der Kommentar des Einstellenden auf YouTube:
This video was actually shown during an Asbestosis training that I attended today! I almost hit floor in absolute laughter and tears during the training.
Einer derer mit Braindead vor dem Frühstück, wie ich vermute. Vielleicht sollte ich meine Einstellung zu Shockvertising noch einmal überdenken?
Soll niemand sagen, ich hätte nicht gewarnt!
7 Kommentare
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- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...
- Ralf Hillmann: Da kann ich nur sagen, die Bezeichnung Video-Perle passt einfach perfekt. Da soll noch einmal jemand behaupten Werbung habe nichts...

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Am 22. April 2009 um 20:22 Uhr
Da hättest du doch eher auf den hier verlinken sollen xD
youtube.com/watch?v=...
Am 22. April 2009 um 21:11 Uhr
Falls noch nicht gesehen kann ich in diesem Zusammenhang sehr das “Lehrvideo” über den richtigen Umgang mit Gabelstaplern empfehlen: youtube.com/watch?v=...
Am 22. April 2009 um 21:38 Uhr
In Deutschland gab es bereits einen sehr ähnlichen Ansatz, der einer breiteren Öffentlichkeit aber anscheinend verborgen blieb, trotz etlicher Preise die er gewann.
Der Film ist großartig und ich kann dazu immer noch Tränen lachen, einfach ein bisschen Geduld haben, denn der Anfang ist dröge, aber dem Setting genau angemessen.
Es handelt sich um Staplerfahrer Klaus, viel Vergnügen:
youtube.com/watch?v=...
Am 23. April 2009 um 13:43 Uhr
Heftige Bilder, dürfte seine Wirkung haben.
Am 23. April 2009 um 15:41 Uhr
@ Basti: Ja der Gabelstapler-Klaus wird auch gerne bei Schulungen zur Arbeitssicherheit gezeigt! Der ist Kult!
Am 24. April 2009 um 09:35 Uhr
[...] Verkaufsautomaten mit Körperteilen als Shockvertising für den australischen Arbeitsschutz …. [...]
Am 27. September 2010 um 16:56 Uhr
[...] Grey, Melbourne, für WorkSafe Victoria Die Australier sind doch immer wieder für ein paar blutige Details [...]