13:28 Uhr
Wir machen das mit den Fähnchen…
Die Sparkassen in Deutschland sind im weltweiten Bankengefüge nicht immer “sexy” gewesen; etwas bieder, ja fast schon unzeitgemäß konservativ praktizierten sie überwiegend ein Geschäft mit realen Kunden und Finanzwerten, was noch vor gar nicht so langer Zeit von Investmentbanken als veraltetes und unrentables Business-Modell belächelt wurde.
Zwar konnten auch einigen Sparkassen nicht die Finger von dubiosen Finanzderivaten lassen, aber insgesamt stützt sich das Modell der Sparkassen zumindest strukturell etwas mehr auf das regionale Giro- und Kreditgeschäft mit Filialen und Menschen als greifbare Ansprechpartner.
Dieses Kerngeschäft und die besonderen Vorteile einer Sparkasse wurden nicht ohne Seitenhiebe auf den kriselnden Wettbewerb bereits seit Oktober 2008 in einem allseits präsenten Spot verarbeitet.
Ganz anders gehen nun die Genossenschaftsbanken (Volks- und Raiffeisen) als zweite Säule im regionalen Bankensystem in die kommunikative Offensive. Statt harter Fakten mit praktischem Nutzen für den Verbraucher werden die Wunsch-, Traum- und Zielwelten mehr oder weniger prominenter Testimonials vorgestellt, mit Gemeinschaftschor und starkem Pathos.
Was spricht also mehr an? Der eher produktorientierte Ansatz des Sparkasse-Spots, der aus Sicht der Bank spricht, oder doch die Volksbank mit emotionalen Imagewelten ihrer “Kunden”!
36 Kommentare
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- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...
- Ralf Hillmann: Da kann ich nur sagen, die Bezeichnung Video-Perle passt einfach perfekt. Da soll noch einmal jemand behaupten Werbung habe nichts...
- ralf schwartz: @Gerry K. Ich selbst rege mich immer am meisten über irgendwelche Tricks der Agenturen und Werbungtreibenden auf, aber die Angabe...
- Brian: Der Titel ist genial. Danke :).

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Am 20. April 2009 um 13:36 Uhr
Also ich bin da glaub ich etwas befangen, da ich meine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse gemacht habe. Allerdings ist das eher eine negative Befangenheit, so dass ich alles was die Sparkasse so macht immer sehr skeptisch beurteile.
Auch hier denke ich, dass man auf emotionaler Ebene mehr erreichen kann. Jedoch fehlt mir beim Spot der Volksbank der Bogen hin zur Bank. Aussagen der Testimonials, warum sie sich für diese Bank entschieden haben, würde hier ein runderes Bild abgeben.
Am 20. April 2009 um 13:57 Uhr
Ich bin selbst Kunde bei der Sparkasse und mir gefällt der Spot auch um Längen besser, als dieser Pathos im Volksbank Spot. Ich bin eh kein Freund von diesen aufgebauten Traumwelten. Schöne Musik, schöne Aufnahmen, irgendwie halt eine schöne Geschichte ohne Zusammenhang zum Produkt. Gleiches gilt für die Automobilbranche: In letzter Zeit wird Werbung ohne Produktbezug gemacht – finde ich nicht gut ;)
Am 20. April 2009 um 14:23 Uhr
‘Welcher Spot einen mehr anspricht’ ist aus meiner Sicht die falsche Frage. Besser wäre ‘Welcher Spot wird besser wirken?’. Und da liegt der Sparkassen-Spot um Längen vorne da er konkrete Nutzen des Sparkasse-Angebots vermittelt. Mich wundert nach wie vor das Werbung so selten auf der Grundlage beurteilt wird, wie sie es schafft die konkreten substanziellen Mehrwerte des Beworbenen zu vermitteln.
Am 20. April 2009 um 14:29 Uhr
@lucas: ja, auf die Werbewirkung bzw. den Nutzen für die Marke kommt es an. Ich habe in der Umfrage den Begriff “ansprechen” gewählt, da wir sicher nicht alle bereits die Werbewirkung dieser Spots untersucht haben und eine persönliche Meinung (als Verbraucher) hier in Summe dann durchaus wieder einen Rückschluss auf die “Wirkung” zulässt.
Am 20. April 2009 um 14:36 Uhr
…der VB Spot ist so weit von der eigenen Markenrealität entfernt, dass sich der Kunde in diesen Finanzzeiten nur kopfschüttelnd abwenden kann.
Sparkasse, mit wieder einmal einem sehr guten Spot, stellt den Produktnutzen heraus und läßt auf witzige Art den Wettbewerb noch alt aussehen.
Top.
PS: Ziehe selbst Direktbanken vor, wenns um Geld und Kosten sparen geht ;-)
Am 20. April 2009 um 14:39 Uhr
@ Lucas: Genau so ist es. Was zählt ist die Wirkung auf den Betrachter. Und da fehlt dem Volksbanken-Spot nicht nur jeglicher Bezug zu konkreten Leistungen sondern auch noch die Markenanbindung. Während 80 von 90 Sekunden gibt es keinerlei Anhaltspunkt auf die Marke, geschweige denn auf das Produkt. Der Spot wirkt wie eine Persiflage auf produktfremde Werbung.
Am 20. April 2009 um 14:45 Uhr
@Henning Der Volksbank-Spot kommt tatsächlich wie gerufen als Negativ-Muster. Und ich hätte drauf gewettet, dass du dich im Kommentar meldest ;-). Gruß über Bande, Roland
Am 20. April 2009 um 14:53 Uhr
@Henning: Ge-nau! Der R&V-Spot kann auch von der CDU,SPD,FDP ETC kommen, oder aus der alten Hypeo-Vereinsbankkampagne (leben Sie…) oder von RTL oder vom Verband der forschenden Pharma-Unternehmen.
Der von der Sparkasse allerdings ist zwar lustig, aber glauben tu ich den eben im Moment auch nicht.
Am 20. April 2009 um 15:09 Uhr
@ Roland: Schlechte Werbung ist ja generell kein Grund zur Freude – aber gut “gebrauchen” kann man den Spot schon. Perfekt als Negativbeispiel in Vorträgen. Die ersten 80 Sekunden sind ja regelrecht quälend, so marken- und spannungsfrei…
Dass mein Kommentarverhalten für Dich so ausrechenbar ist, gibt zu denken. Du hast tatsächlich bemerkt, dass Montag bei mir Werbebloggertag ist? ;-)
Am 20. April 2009 um 15:27 Uhr
Dennoch sollte man berücksichtigen, welche Zielgruppe jeweils angesprochen wird und wie der jeweilige Spot bei denen ankommt….im Verständnis vom Auftreten einer Bank liegen zwischen den hier angesprochenen Zielgruppen Welten.
Am 20. April 2009 um 16:53 Uhr
@ Henning: What you said :)
Am 20. April 2009 um 18:19 Uhr
Ich würde zwar nicht mein Direktbank-Konto gegen ein Sparkassenkonto eintauschen, aber der Spot liefert mir wenigstens ein Argument, warum ich es vielleicht tun sollte. Der andere Werbespot vermittelt – eigentlich gar nichts.
Am 20. April 2009 um 18:39 Uhr
sehr einfach : der sparkassenspot ist absolut spitze.
witzig und bringt den USP rüber.
der volksbank spot ist m.E. nach zwar emotional aber auch ideenlos und völlig generisch… könnte für jedes Produkt vom neuen Golf bis zum Arzneimittel sein.
( Aber für die Werbeagentur sehr effizient: Schublade auf, Ideenkonserve öffnen, Logo & Claim des Kunden dazu, umrühren, emotionale Soße drüber -> fertig )
Am 20. April 2009 um 18:44 Uhr
Sparkasse ist klar besser.
ABER:
Der Sparkassen-Spot hat m.E. ein kleines Wirkungs-Problem:
Er kommt über Argumente und spricht die Ratio an.
Wenn man nun aber das Hirn einschaltet und die Argumente zu Ende denkt, kommt man (zumindest mit meiner BWLer-Brille) zu folgender Aussage:
Das Sparkassen-Geschäftsmodell ist nicht zukunftsfähig.
Die Sparkassen bieten zwar einen tollen Service.
Aber dieser Service ist für eine Bank heutzutage eigentlich gar nicht mehr zu bezahlen.
Und wenn sich die 08/15-Bank ein Bankfiliale in jedem Dorf und zigtausend Mitabeiter nicht leisten kann, wie können sich das die Sparkassen dann leisten?
Antwort: Sie können sich das eigentlich auch nicht mehr leisten. Und sind deshalb tendenziell wenig profitabel. Und somit langfristig auch nicht unbedingt gesichert.
Am 20. April 2009 um 20:57 Uhr
Die Werbespots der Sparkasse sind zwar zum Teil nicht schlecht, aber sagen imho das falsche aus.
Es wird immer gerne gezeigt, wie groß man doch sei, gerade der Spot mit dem Kind und der mit dem Hubschrauber. Das wirkt dann teilweise schon wie Geldverschwendung und unrentabel auf mich als Kunde, aber ist zumindest eine Erklärung für die recht hohen Kontoführungsgebühren.
Am 21. April 2009 um 09:37 Uhr
Ich kenne Sparkasse und Volksbank “von innen” und freut(t)e mich auch immer wieder über die Sparkassen-Spots – allerdings sollte die Qualität des Volksbanken-Spots nicht am Einführungsspot festgemacht werden, denn dahinter hängt seit langer Zeit mal wieder eine Kampagne, an der sich auch die örtlichen Banken sinnvoll einbringen können. Wir zumindest sind überzeugt, dass in der jetzigen Zeit diese authentische Werbung gerade recht kommt …
Am 21. April 2009 um 09:41 Uhr
Mich spricht der Sparkassen-Spot eher an, allerdings schafft es der VB-Spot, dass ich darüber nachdenke, wie schnell sich doch der Lebensumstand und -situation verändern kann… und dann muss ein Finanzpartner her, welcher flexibel auf meine Wünsche reagiert.
Es werden also verschiedene Zielgruppen angesprochen: Die Sparkasse zielt auf den greifbaren alltäglichen Nutzen an (in jedem Kaff ne Filiale) und die VB auf flexible lebenslange Beratung/Begleitung. Deshalb habe ich auch gevotet, dass man die beiden schlecht vergleichen kann.
Am 21. April 2009 um 10:07 Uhr
Um die Frage zu beantworten: Mich sprechen beide an. Der Fähnchen-Spot ist genial. Eine tolle und sympatische Mischung aus Information und Unterhaltung. Sehr schöner Humor.
Aber auch der für die Volksbanken ungewöhnliche Spot ist gut gemacht. Wer sagt denn, dass vorwiegend die eigenen Kunden angesprochen werden sollen? Ich glaube hier wird niemand verprellt aber dafür neue Kunden angesprochen. Das Auftreten der Protagonisten ist authentisch. Die Botschaft “was einen antreibt” kommt rüber. Auch die zur Kampagne gehörende Microsite was-uns-antreibt.de habe ich in der Bankenlandschaft bislang noch nicht gesehen.
Pathos im negativen Sinne (Tränendrüse, Herzschmerz, etc.) kann ich nicht erkennen. Emotionen und Leidenschaft aber unbedingt. Die Musik ist dazu passend. Szenen, wie die der Forstarbeiten(klasse Motiv und eine gelungene Metapher!) sorgen dafür, dass der Spot nicht in die Rosamunde-Pilcher-Ecke driftet. Der “Vorwurf” generisch zu sein, muss er sich wohl gefallen lassen, da der Bezug zum Thema Finanzen sicherlich etwas schwach ist. Aber so sind Menschen eben. Das Geld spielt in den meisten Fällen nicht die erste Rolle. Ich finde es eher sympatisch, dass mir als potentiellen Kunden nicht vorgemacht wird, dass es so sei.
Der Spruch des alten Herrn und wie er vorgetragen wird finde ich klasse: “So lange besser möglich ist, ist gut nicht genug.” Tolle Motivation für jung und alt.
Am 21. April 2009 um 10:31 Uhr
Interessant, ich habe auch für “kann man nicht vergleichen” gestimmt, und stimme dem Kommentar von @Achim Schaffrina absolut zu.
Mir gefällt am Sparkassen-Spot das Bissige und am Volksbanken-Spot das Emotionale; außerdem fällt bei den VB sehr positiv auf, dass die Menschen “echt” sprechen, nichts ist schlimmer, als gefakter Realismus in der Werbung (siehe “Knoppers”, die immer so tun, als würden sie die Leute “spontan” ansprechen – ganz gräßlich!)
Am 21. April 2009 um 13:56 Uhr
Lustig, die Sparkassen. Und sympathisch sind sie auch. Aber ich – und bestimmt die meisten Deutschen – trauen denen keine Kompetenz zu. Der Spot ist gut – keine Frage, aber lachen reicht nicht. Und in der aktuellen Finanzkrise möchte ich auch gar nicht über Banken lachen.
Die Vobas sind auch symphatisch, aber haben aus meiner Sicht auch das Kompetenzthema. Der Spot gefällt mir allerdings wesentlich besser. Der Mensch kommt zu Wort und zwar wie er spricht und es wird nichts in den Mund gelegt. Mutig, mutig…und somit sehr authentisch. Bin gespannt, wie die Produktanzeigen in den Banken aussehen.
Am 22. April 2009 um 20:48 Uhr
[...] werbeblogger.de/2009... [...]
Am 22. April 2009 um 21:13 Uhr
Mir gefallen auf beide Spots. Den Sparkassenspot kann ich jederzeit schalten, egal ob eine Image Kampagne läuft oder nicht. Beim VRB Spot (damit Raiffeisen auch mal genannt wird) steht die “Was treibt mich an Kampagne” dahinter, der Spot ist ohne Hintergrund nicht logisch. Mit dem Hintergrund allerdings ist er sehr gut gemacht. Wie schon erwähnt ist es wichtig, dass der Protagonist authentisch rüberkommt, sonst geht so etwas schnell schief. Passiert hier aber nicht.
@Max: Was mich (aus .at) interessiert: Wieso trauen ihrer Meinung nach viele der Sparkasse keine Kompetenz zu?
Am 23. April 2009 um 15:27 Uhr
Grundsätzlich stellt sich bei beiden Spots die frage der Zielsetzung.
Wie hier schon mehrfach geschrieben, gibt der SP-TVC einen klaren Produktbezug.
VRB-TVC arbeitet zurzeit auf einer Image-Ebene. Aus meiner Sicht gab es auch aller höchste Zeit. Das ist von der Agentur sicherlich erst der erste Streich. Wir sollten mal abwarten. Die Produkt-Briefings / Umsetzung kommen sicherlich asap.
Grüsse aus D`dorf
Am 23. April 2009 um 22:18 Uhr
[...] Spot 08/15-Bank des Sparkassen- und Giroverbandes ist gelungen, oder nicht? Im Werbeblogger-Blog dürfen die Leser nun darüber abstimmen, ob ihnen der Spot der Sparkasse oder die neue Kampagne [...]
Am 24. April 2009 um 07:40 Uhr
Bei beiden Spots spürte ich unkrontrolierte Zuckungen meiner rechten Hand und noch bevor ich wusste was geschah, hatte ich die Fernbedinung in der Hand… ich habe es einfach nie geschaft beide Spots zu Ende zu schauen…
Am 27. April 2009 um 15:14 Uhr
Der Sparkassen-Spott ist um längen besser – dass er mehr Kunden in die Filialen spült, würde mich auch wundern, aber man redet wenigstend drüber… Bei dem VB Spott fragt man sich was das soll? Hässliche Menschen und langweilige Themen? Will ich mich selbst dort sehen? Nein! Dann lieber träumen…
Am 16. Juni 2009 um 16:52 Uhr
Ein Hinweis vorweg: ich arbeit in der Marketingabteilung einer Volksbank.
Und jetzt meine Meinung:
Als ich den Sparkassenspot zum ersten Mal sah, fand ich ihn irgendwie lustig. Beim zweiten Sehen habe ich mich dann auf Mimik und Gestik der Personen versteift und fand ihn immer noch lustig, aber beim dritten Sehen hatte ich den ganzen Spot schon durchschaut – aus mit lustig.
Als ich die Werbefilme der Volksbanken zum ersten Mal gesehen habe, habe ich mich gefragt, was das ganze soll. Speziell zum Cramer-Spot: Diesen Spot habe ich mir mehrfach angesehen und fand ihn mit zunehmender Zeit immer besser. Sehr emotional gefilmt, Cramer ist absolut spitze, auch wenn ich ihn früher als Trainer nie sonderlich mochte. Auch Freunde (Fußball-Fans) bestätigten mir, dass sie von diesem Spot emotional berührt waren, ohne dass ich sie darauf angesprochen hatte.
Es gibt noch viele weitere Spots der Volksbanken. Ziel ist es, jede Kundengruppe anzusprechen. Ich gebe zu, dass die Spots und auch die dazugehörigen Zeitungsanzeigen, Plakate usw. nur indirekt mit Produkten zu tun haben. Soll aber auch so sein, da wir mit dieser Kampagne “Jeder mensch hat etwas, das ihn antreibt” auch den Menschen, also die Emotion, in den Vordergrund stellen. Es wird sicherlich zu einem späteren Zeitpunkt noch weitere Kampagnen geben, die dann vermutlich wieder Produkte in den Vordergrund stellen. In diesen schweren Zeiten ist der eingeschlagene Weg meiner Meinung nach allerdings der richtige.
Unsere Erfahrung: Wir sind begeistert von der neuen Linie und fahren unserer Meinung ganz gut damit. Für uns ganz wichtig: Wir können die Anzeigen nach Belieben durch eigene Fotos verändern.
Am 14. September 2009 um 14:50 Uhr
@Elke
Ob nun SK oder VB, am Ende zählt das Geschäftsgebaren gegenüber dem Häuslebauer oder Geschäftskunden. Und hier helfen auch nette Spots und schöne Bilder nicht viel. Und wenn die VB den Weg für eigene Visionen frei machen möchte, dann geht doch mal mit einer Idee zur Bank. Viel Spaß dabei!
Am 30. September 2009 um 08:57 Uhr
[...] auch die Kreissparkassen, die sich auch um den lokalen Kunden vor Ort bemühen (einen schönen Vergleich der aktuellen Spots gibt es hier). Im Unterschied zum Beispiel zu den immer sehr diskreten Privatbanken, die sich gerne [...]
Am 30. September 2009 um 11:32 Uhr
zum Beitrag von Elke Uebel fällt mir nur das Brecht Zitat ein:
“Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?”
Wenn ich die ganzen Anzugträger in meiner Bank sehe, wird mir schlecht. Ich versuche soweit wie möglich ich ohne Bank auszukommen. Und da hilft auch keine Werbung.
Allerdings wirkt die Volksbank Werbung auf mich etwas sympathischer als das Schlechtreden der Konkurrenz bei der Sparkasse.
Am 26. Februar 2010 um 01:53 Uhr
Ich wollte mal gerne wissen ob jemand den Namen des Chefs von der 08/15 Spots kennt? Dieser war damals ein Schauspieler in der DDR. Ich komme einfach nicht mehr auf sein Namen.
Am 4. März 2010 um 20:54 Uhr
Ja, wer war der Schauspieler. Würde mich echt mal interessieren. hat damals in den 70iger hjahren in einer serie im DDR Fernsehen mitgespielt!
Am 19. Mai 2010 um 12:51 Uhr
Ich kann aufgrund eigener Erlebnisse Folgendes feststellen:
Lieber eine 08/15 Bank, die mich nicht betrügen will, als eine professionelle Sparkasse, deren Berater nur an seine eigene Prämie denkt und versucht, Kunden über den Tisch zu ziehen.
Diese “persönlichen Berater” können so dreist sein, dass sie auch dann noch versuchen weiterzumachen, wenn man sie darauf hinweist, dass das, was sie Kunden aufdrängen wollen, weder Hand noch Fuss hat, geschweige denn korrekt ist. Die Aussicht auf die mögliche Provision macht sie taub für Kundenanliegen. Aber das Glitzern in ihren Augen beim Gedanken an die mögliche Provision verrät sie.
Es scheint allerdings genug Menschen zu geben, die darauf reinfallen, sonst würden diese miesen Machenschaften wohl nicht kontinuierlich ausprobiert werden.
Am 19. September 2010 um 13:54 Uhr
Die aktuelle Werbekampagne in den Volksbanken ist auch bei den mitarbeitern, zu denen ich gehöre, sehr beliebt und wird immer wieder aufgegriffen bei Azubis als Projektarbeit im Fach Marketing aber auch bei Überlegungen, nicht mal die Mitarbeiter oder Kunden ins Schaufenster zu hängen (Als Plakat versteht sich!)
Dass wir den Kunden in den Vordergrund stellen, hat auch einen Sinn: Immerhin haben wir im Gegensatz zu Aktiengesellschaften sogenannte Mitglieder und den Auftrag, diese zu fördern! Und nicht ihnen irgendwelche Sch… Produkte anzudrehen…
VOLKSBANK RULES!!!
Am 19. September 2010 um 15:16 Uhr
Ich denke auch, dass man mit produktbezogener Werbung heutzutage mehr erreichen kann. Man muss den Kunden da “abholen”, wo er sich direkt angesprochen fühlt. Wer z.B. mal 7€ Fremdgebühr am Geldautomaten bezahlen musste, wird auf eine Werbung sehr aufmerksam reagieren, wo es um kostenloses Geldabheben geht. Somit wäre die Sparkasse hier klar vorn. Der Volksbank-Spot hätte in dem genannten Beispiel dagegen genauso viel Effekt wie eine Waschmittelwerbung.
Am 20. September 2010 um 07:29 Uhr
Wenn ich noch ein einziges mal die Phrase höre man muss den Kunden da abholen wo er steht geh ich mich erhängen.
Die Spots und die dazugehörige Microsite der Volksbank sind wahrscheinlich emotionaler und haben bestimmt ein kleines Plus im Neukunden Geschäft gebracht aber für die meisten Kunden einer Volksbank die Wissen wie es dort wirklich läuft, ist das ein Genickschuss.