09.03.09
15:34 Uhr

Horizont oder Werben & Verkaufen? Euer Favorit.

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Die beiden großen Fachtitel unserer Branche, Horizont und die w&v, liefern sich gerade wieder ein kleines Kräftemessen. Wer ist relevanter, schöner, größer, besser?! Also gut, warum sollten wir euch dann nicht auch einmal diese Frage stellen…
Welcher Titel ist euch also „sympathischer“ oder „näher“? Welches (auch digitale) Blatt lest und verfolgt ihr lieber? Wer ist euer persönlicher Favorit?

Mein persönlicher Favorit ist:
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18 Kommentare

  1. alex

    Ich lese eigentlich beide nur online, ab und an blättere ich mal durch die Printausgaben, wenn etwas interessantes auf dem Titel ist. Beide nehmen sich nicht wirklich viel, aber online hat man bei der Horizont immerhin Off the record und bei den Artikeln nicht das Gefühl, dass es nur 1:1 die Pressemitteilungen direkt aus der PR-Abteilung sind. Insgesamt also das Medium besser verstanden und offener. Die w&v ist stellenweise langsam, zu viele Artikel liefern nur absolute Nullinformation ohne jegliche Hintergründe und manche der Überschriften sind einfach nur grenzwertig schlecht. Ich lese in letzter Zeit auch regelmäßig bei Meedia mit, dort fehlen mir aber die News aus dem Agenturumfeld.

  2. Heike

    Ist bei mir ähnlich wie bei alex. Lese beide nur online und bei beiden nervt es mich furchtbar, dass mit dem RSS Feed nur Teaser ausgeliefert werden. Mittlerweile klicke ich nicht mal mehr rein und überfliege nur noch den Anriss. Werden beide wohl beim nächsten Aufräumen ganz aus meinem Reader fliegen. Auch, weil die Qualität insb. bei der w&v manchmal nicht so dolle ist – ganz zu schweigen von den Headlines, die sind ein ständiges Ärgerniss.
    Ausnahme ist off-the-record. Lese ich recht gern, habe aber leider nicht die Zeit, alles zu lesen.

  3. Frank Neuhaus

    Ich lese beide Zeitschriften schon seit Ende 2001 nicht mehr, weil ich deren Themen völlig uninteressant und ohne irgendeinen verwertbaren Nutzen finde. Momentan schickt mir der „Kontakter“ mal wieder ein paar Gratis-Ausgaben, um mich als Abonnenten zu gewinnen und auch deren Konzept ist es den letzten Jahren nicht lesenswerter geworden. Abonniert habe ich das RSS-Feed von off-the-record.de, was recht unterhaltsam ist und durch meine Mitgliedschaft im „Marketing-Club“ bekomme ich zwangsweise die „absatzwirtschaft“, deren Nutzen je nach Ausgabe schwankt.

  4. Arne

    Ich erinnere mich dunkel. Man fängt an sich für Werbung zu interessieren, plant vielleicht eine Zukunft. Sieht Filme und identifiziert sich mit dem Creative Director. Du gehst auf Google und suchst Fachzeitschrift Werbung. Du abonierst die Newsletter der W&V, Kontakter, Horizont, Textintern und ein paar andere. Einiges hat sogar was gebracht, wie z.B. der Werbeblogger Podcast. Aber für mich „Print“ gibt es nur Novum – vielleicht auch einmal die Page. Das erste was ich gemerkt habe ist, das es nichts bringt wenn man jeden CD, AD oder Geschäftsführer oder PlannerBoy :D in der W&V gesehen hat, es ist wie in „Fleisch ist mein Gemüse“! „EINFACH SAUBER ABLIEFERN“ das schafft man durch Inspiration, Motivation und ausländischen TV-Streams. Nicht jeder Werber ist Lobbyist. Man ist kein überbezahlter Top-manager. Es ist kein Job. Es ist eine Kultur.!

  5. MF

    Ich lese regelmäßig in interessanten Blogs wie diesem hier ;) Wer braucht da noch Fachmagazine ??

  6. meistermochi

    der gag ist doch: die w&v kommt viel zu oft, wie will man das alles konsumieren, wenn man nebenbei noch arbeit hat?

    andererseits muss sie oft kommen, sonst ist sie in diesen schnellen zeiten gar nicht mehr relevant.

    wann bauen die endlich nen richtig guten online-auftritt?

  7. Ralf

    So sehr ich mich auch selbst dafür hasse: Turi2 rules…

  8. Roland

    @Ralf: Passt scho. Turi macht den Branchenticker – und das gut.

  9. Valentin

    Meine Firma abonniert die Horizont und die brand eins. Die W&V ist damals im Vergleich rausgeflogen…

    Ich muss aber sagen, dass die brand eins die wahrscheinlich beste und lesenswerteste Wirtschaftszeitung in Deutschland ist. Die Artikel sind sauber recherchiert und „zeitlos“ geschrieben.

    Lest mal irgendeinen Artikel aus dem letzten Jahrtausend, (übrigens super Archiv) die Artikel passen genauso in die heutige Zeit…

  10. OlafKolbrueck

    @alex
    @Heike
    @Frank Neuhaus
    :-)
    Das macht Lust auf eine weitere Qualitätsoffensive. Auch in Print. da schreib ich ja auch noch.

  11. Frank Neuhaus

    @OlafKolbrueck: Hier lese bzw. followe ich übrigens auch: twitter.com/off_the_... ;-)

  12. atze

    ich weiss nicht, ob die beatles damals musikmags gelesen haben. oder warhol kunstspalten. online gibt es in blogs und co. inspiration zu genüge. als kreativer brauch ich das zeug nicht, aber als berater bin ich immerhin „up to date“ und kann mitreden. spießer alfons ist super. für den rest würd ich nichts bezahlen – kein relevanter gegenwert.

  13. M.

    Ich lese die w&v seit ungefähr 10 Jahren so gut wie regelmäßig. Aber „lesen“ ist ein unverdienter Euphemismus – dieses Blättchen hat mir noch nie irgendeinen Inhalt liefern können, der auch nur 10 Cent wert gewesen wäre. Die w&v ist eine Zeitschrift für die Bahnhofsbuchhandlungen (viel Oberfläche, wenig Tiefe), für karrieresüchtige Studenten (DAS große Blatt der Branche) und für Selbstverliebte (viele Köpfe, viele Namen). Die Inhalte sind nie „hart“ genug, kommen zu spät und graben bei weitem nicht tief genug – wollen niemanden verletzen. Das Yellow-Press-Blatt der Branche.

    Die Horizont ist besser, aber unwesentlich. Wirkt dank mancher Themen ein Stück weit mehr wie ein Werber- als wie ein Marketer-Blatt. Zeigt manchmal mehr (unpopuläre) Meinung, ist kritischer und ausführlicher. Und interessanterweise impliziert das Format automatisch eine der w&v gegenüber größere Seriosität. Aber auch hier: zu viele überholte Inhalte, zu viel (scheinbare?) PR-Artikel, zu wenig echter Nachrichtenwert.

    Wenn man als Werber tatsächlich Frisches, Neues lesen will – greift man nicht aufs Internet zurück. Jedenfalls nicht auf den werbeblogger (zu wenige „Insider Infos“) und auch nicht auf off-the-record (zu viel Chi-Chi, Gesabbel, Horizont-Infos). Und jedenfalls nicht, wenn man nicht die Zeit hat, alle anderen Quellen täglich mehrfach zu scannen. Sondern auf den Kontakter und die New Business.

    Die sind zwar beide absolut furchtbar gelayoutet, gestalterisch wie textlich oft sehr dröge und teilweise in ihrer Aufmachung richtiggehend widerlich Bild-Zeitungs-mäßig gehalten (v.a. die New Business). Aber sie liefern wenigstens wirklich neue Infos und verfügen wohl über Quellen, die andere nicht haben. Oder nicht zitieren. Und haben damit, im Gegensatz zu w&v und Horizont, eine echte Lebens- und Leseberechtigung.

  14. Clarissa

    Als ich in der Werbung anfing, hatte ich w&v abonniert. Dann wechselte der Spießer Alfons zu Horizont und ich ebenfalls. Inzwischen kann man horizont.net lesen – gratis! Horizont gefällt mir besser als w&v, könnte aber kritischer sein. Und mich auch mal zu „Männer und Frauen des Jahres“ einladen *smile*!

  15. Ben

    sehe ich genauso wie M.: w&v und horizont haben für die tägliche Arbeit fast keine Relevanz. Was Online-Infoquellen angeht, ist meedia.de in Bezug auf Media-Themen noch ganz ok.

  16. Uli

    Wenn die w&v-Seite wirklich so schlecht und so veraltet ist: Wieso liegt sie dann nach Visits, PIs und Unique Usern klar vorne? Und warum kann Horizont der w&v trotz aller Blog- und web2.0-Spirenzchen in der IVW nicht das Wasser reichen?

  17. Ben

    @Uli: auch bild.de liegt bei den Nachrichtenportalen weit vorne

  18. Pierre

    @uli: also, da bin ich ganz bei Ben. w&v ist halt ganz einfach auf Klicks optimiert. Das merkt doch ein Blinder mit´m Krückstock.
    Die tatsächliche Fachuserakzeptanz spiegeln ja die obigen Posts…
    Ich nutze turi und HORIZONT.NET.
    Ausser wenn ich Bilder der letzten Branchenparty suche – dann gehe ich auch mal auf wuv.de

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