27.02.09
17:42 Uhr

Äpfel, Brombeeren, Zitronen

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht echt — viele Signale stehen auf “Spoof”, und auch Bob Beschizza ist nicht überzeugt:


“The anti-Apple ad that RIM dared not run”

Aber trotzdem nett: Der vorgebliche “Spot, den RIM nicht zu schalten wagte.”

Und eine interessante Lektion in Sachen genetisch veränderte Lebensmittel: Die Kreuzung zwischen einem Apfel und einer Brombeere ergibt eine Zitrone, wer hätte das gedacht.

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10 Kommentare

  1. bulldrinker

    Die Idee ist der Renault-Werbung mit den Lebensmitteln sehr ähnlich!

  2. Mario

    …aber zumindest ins Kino hätte die doch gelangen können.
    Ich find die super :)

    8800 Baby!

  3. Paul

    Einfach nur beliebig. Produktwerbung, die überhaupt nichts mehr mit einer Dramatisierung des Produkts, sondern nur noch mit Markenschischi zu tun hat.
    Naja, scheint wohl genug Leute zu geben,die das witzig finden.

  4. bernard

    Sehe ich auch so: Der Spot kann nichts. Zugegeben, ich bin weder Apfel- noch Brombeerfan, also geht mir das ganze am Apfel vorbei. Und überhaupt: U-Boot? WTF?

  5. Julian

    Abgesehen davon, dass es eine echte Brombeere natürlich ebenso zerfetzt hätte, frage ich mich, was wohl passiert wäre, wenn man mit dem Apfel auf die Brombeere geschossen hätte? #Energieerhaltungssatz #Impulskraft

  6. BlackBerry vs. Apple

    [...] angeblich unveröffentlichter Werbespot für BlackBerry durch die Blogosphäre (via und via). Nahezu alle Kommentare zum Thema finden den Spot toll, einen Schlag ins Kontor für Apple, und so [...]

  7. the_stephan

    werbung für werber. yawn.

  8. mr.jay

    Der Apfel sieht schon mal echt unförmig und bieder aus. Und der rest ist geschmacklich, ebenso.

  9. the_stephan

    …andererseits hat das natürlich tatsächlich nichts mit dem Produkt zu tun, Paul, aber durchaus einiges mit den Nutzerattituden: “Wer hat den Längeren” (Wagen, mobilen Kommunikator) wird hier doch ganz schwungvoll dramatisiert, genau wie das ewige Gezänk darum, wer denn nun die echte Killer-Applikation hat. Oder?

  10. Paul

    @the_stephan

    Sicher, Werbung sagt ja nicht nur was über die Werber aus, sondern natürlich vor allem auch was über die (anvisierte) Zielgruppe. In diesem Fall ist das allerdings imho nichts Schmeichelhaftes. Ich muss ja zugeben, dass mich hin und wieder auch das eine oder andere Gadget fasziniert – aber diese ganze Gadgethörigkeit verbunden mit Markenhörigkeit, die ist – von außen betrachtet – schon irgendwie ridikül: de.wikipedia.org/wik...

    Übrigens fällt mir zu ridikül jetzt spontan auch der Opel Insignia Spot ein, der kürzlich hier mal besprochen wurde. Ihr wisst schon, der mit Bond, James Bond. Oder eben doch nur ein Abklatsch von Bond, weil James himself für Opel nicht zu kriegen war. Handwerklich sicher gut gemacht, diese Spots, das ist nicht Gegenstand meiner Kritik. Aber ist nicht das Interessanteste an so einem Spot, wie er sich seine Zielgruppe vorstellt? Im Fall des Opel Insignia als große Buben, die mit ihrem Fortbewegungsmittel gerne ihre kleinen bondischen Allmachtsphantasien befriedigen. Da muss ich schon mal leise seufzen…

    Übrigens, wenn ich bei dieser Gelegenheit ein klein wenig konstruktiv gemeinte Kritik hier lassen darf: Ich habe den Eindruck, der Werbeblogger ist in den letzten Monaten systemimmanenter geworden; soll heißen: es wird m.E. immer mehr aus handwerklicher Sicht argumentiert und die großen “Sinnfragen” bleiben öfter außen vor. Viele finden das sicher gut so. Ich dagegen fand den oft “fundementalkritischen” Ansatz von Patrick erfrischender. Wie gesagt: einfach ein Ausdruck persönlicher Präferenz, nicht böse gegenüber dem Team gemeint!

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Eure Kommentare

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  • ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
  • sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
  • iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
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