05.02.09
19:09 Uhr

Lesestunde gegen die Werbemüdigkeit

Branded Entertainment einmal ganz anders: Im Hamburger Literaturhaus hat sich Scholz & Friends mit einer werblichen Lesestunde aktiviert und mit Schmunzelfaktor die Marke “Doppelherz” in einem lyrischen Kontext präsentiert.
War es ein offizielles Sponsoring, das den Zuhörern anschließend ein kleines Gratis-Gedeck bescherte oder ein eingeschlichenes Experiment um zu prüfen, wie großherzig die anwesenden Zuschauer waren?

Disclaimer: Ich bin übrigens nicht bei Scholz & Friends beschäftigt, das ist der Nico!
@Nico: Hast du in diesem Projekt schon mitgemischt? So als Einstiegsthema in “Social media”?

11 Kommentare

  1. Nico

    nee, das ist ohne mein Zutun entstanden :)

  2. Ex M

    Geile Idee, und mit viel Liebe zum Detail umgesetzt.
    Golideen machen können Sie bei Scholz.
    Es wird ja wohl niemand behaupten, dass da von Doppelherz ein Briefing geschweige denn Geld dafür gab.

  3. seven

    gefällt mir wirklich sehr. Vor allem ist das Gedicht nicht schlecht, was man leider selten sieht. Oft werden solche Ideen nämlich durch schlechtes lyrics-/Songwriting kaputtgemacht…

  4. seven

    …ähhhm, also ich meine das Gedicht vom Fett. Das ist fett.

  5. J. Martin

    In etlichen der naturgemäß zahlreicheren Lesungen, bei denen ich zugegen war und bin, wären diese Werbepausen Oasen des Esprits.

    Klasse.

  6. mr.jay

    Die Texte sind schon erste Sahne, auch wenn es derweilen mal wie eine Schulaufführung daher kommt. Aber die Idee ist klasse.

  7. Claus Thaler

    Sehr schön! Hätte mir allerdings noch etwas besser gefallen ohne den etwas bemühten Absender, einfach das Gedicht und dann der Packshot. Der Herr, der diese Gedichte vorträgt, scheint übrigens der Schriftsteller Simon Urban (Literaturinstitut Leipzig) zu sein. Hab ich schon mal beim Open Mike in Berlin gesehen: ein guter Mann, der vieles kann.

  8. Claus Thaler

    Pardon, meinte natürlich Abbinder, nicht Absender.

  9. Jens

    Furchtbar! Das ist ja wie Kaffeefahrten. Daumen runter!!!

  10. kingling

    Wo wir bei der Zielgruppe wären. Ich meine die die auf Kaffeefahrten gehen. Ich finde das Großartig und voll fett.

  11. jocho

    und was kommt als nächstes: kasperletheater für nimm 2?

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Eure Kommentare

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  • Armin: Na ja, ich habe ja immer das Gefuehl dass 90% der Clips die bei YouTube unter “banned commercial” zu finden sind genau dies...
  • crazsam: ich weiß nicht! der 1. spot ist vielleicht ein wenig grenzwertig, aber schmunzeln muß man irgendwie doch! und die beiden schwulenspots...
  • ralf schwartz: @torsten “Die Kampagne wird von der Bevölkerung alles andere als angenommen.” Erzähl doch mal mehr dazu.
  • Torsten: Das Ding ist nen Rohrkrepierer. Die Agenturleute können sich als “Ausländer” nicht in die Mentalität der Magdeburger...
  • ralf schwartz: Danke für die Infos. Es geht doch nichts über alerte Leser … Ganz schön unspektakulär für den Aufwand, der dort getrieben...
  • Roland: Genau Christian, skalierbar ist denk ich das Stichwort, was Rivva technisch und konzeptionell auf eine nächste Stufe heben könnte. Für ganz...
  • crieger: Rivva braucht die aktiven Nutzer. Bisher war alles einfach gegeben.. Für die “etwas persönlicher” Twitterliste musste man...
  • Jana: @Julian: Schau mal auf diese Studie http://www.robertundhorst.de/v 2/img/downloads/gfkstudie_2007 .pdf –> wurde 2003, 2005 und 2007...
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