02:40 Uhr
Socialmediadingens

Es tut gelegentlich sehr gut, unter Seelenverwandten der Onlinewelt zu verweilen. Da finden sich dann Social Media Berater, Viralmarketing-Experten, Online-Marketer, Markenführer, Mavens, Evangelisten, soziale Konnektoren oder einfach nur Menschen, die an diesem ganzen neuen Socialmediadingens ihre Freude haben. So wie ich.
Nicht jeder hat jeden direkt wiedererkannt, aber wem will man es verübeln, wenn diese kleinen Bildchen des eigenen Konterfeis in Twitter & Co. immer noch schwer nach Obamania aussehen, einer Karikatur eines Teletubbies ähneln oder aus dem Jahr 1995 stammen?! Spaß muss sein.
Wenn der Veranstaltungsrahmen es zuließe, würden wir vermutlich stundenlang über neue technische Funktionen und Werkzeuge sprechen. Oder über Social Media Direktoren, die jetzt in Festanstellung bei eher klassischen Werbeagenturen eingedrungen sind. Oder über neue Gadgets, mit denen der stolze Besitzer eine Herde von Neugierigen magisch anzieht, die andächtig und gebannt vor handlichen Kleingeräten verweilt, die die Welt zuvor noch nicht gesehen hat.
Gerne geben wir aber auch Interviews, so wie ich einmal mehr am vergangenen Abend, erst als Audio-, dann anschließend mit einer zweiten Person als Videotake. Auf meine Frage, wie der Kameramann denn gerade auf mich käme, sagte er: “Mir hat jemand gesagt, nimm doch mal “den da…”. “Der da” hat dann natürlich gerne ein Statement zur Veranstaltung und zum Veranstalter abgegeben. Denn bei aller sozialen Kompentenz: die große Socialmediadingens-Familie hat auch ein großes Sendungsbewusstsein und freut sich, wenn es Leser, Hörer oder Zuschauer gibt, die wiederum der großen Socialmediadingens-Familie entstammen.
Alle verstehen sich; sie sprechen eine Sprache. Niemand würde Twitter hier als “SMS Portal im Internet” (O-Ton ZDF) bezeichnen und überhaupt gibt es immer etwas zu gucken, sprechen oder zu lästern, Anwesende natürlich ausgeschlossen. Verstehen uns aber auch die Menschen, die nicht jeden Tag mit diesem Medium umgehen?!
Spätestens mit dem heutigen Tag wollen wir also nicht nur über das Web und seine Werkzeuge sprechen, vielmehr wollen wir sie als “Early Adopters” nutzen und diesen Nutzen aus dem Dickicht des World Wide Web herausheben.
Wir treten an, anhand ganz konkreter Beispiele allgemeinverständlich zu erklären, was für eine Kraft in diesem Medium und seiner lebenspraktischen Anwendungsvielfalt steckt, welche Bewegungen und Initiativen entstehen, von sozialen, über künstlerische oder auch kommerziellen Projekten, die sich enorm beschleunigen und fortpflanzen können.
Denn nur der Nutzen ist “omakompatibel” und eröffnet ein breiteres Verständnis für diese neuen Gesprächs- und Dialogplattformen, mit denen sich soviel bewegen lässt.
Auch als Werbeblogger wollen wir einen aktiveren und bewussteren Beitrag dazu leisten.
So, und nun freue ich mich auf das bevorstehende Treffen mit meinen Seelenverwandten auf der MBC09, die übrigens dank Sevenload per Livestream verfolgt werden kann. Und soweit ich mitbekommen habe, soll es über die Veranstaltung auch einen Bericht in den guten alten TV-Nachrichten zur Prime Time geben. Alle Achtung!
In diesem Sinne…
6 Kommentare
Einen Kommentar schreiben
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...
- Ralf Hillmann: Da kann ich nur sagen, die Bezeichnung Video-Perle passt einfach perfekt. Da soll noch einmal jemand behaupten Werbung habe nichts...
- ralf schwartz: @Gerry K. Ich selbst rege mich immer am meisten über irgendwelche Tricks der Agenturen und Werbungtreibenden auf, aber die Angabe...

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Am 23. Januar 2009 um 10:28 Uhr
“Verstehen uns aber auch die Menschen, die nicht jeden Tag mit diesem Medium umgehen?!”
Lass mich kurz überlegen und resümieren, was Kunden aus verschiedenen Branchen und über alle Umsatzschichten hinweg über Blogs, Twitters und überhaupt “dieses Web 2.0″ so alles in letzter Zeit gesagt haben …
Äh… NEIN!
;o)
Am 23. Januar 2009 um 11:30 Uhr
Genau – der Nutzen ist es. Um diesen einer breiten Masse nahe zu bringen, muss man das Medium richtig bezeichnen.
Viele Internetnutzer wissen heute noch nicht, was ein Blog ist und dann erst Twitter …
Ist Twitter ein Dialogdingens? Oder eine Schwatzschachtel? ;-)
Am 23. Januar 2009 um 12:31 Uhr
“Niemand würde Twitter hier als “SMS Portal im Internet” (O-Ton ZDF) bezeichnen (…) Verstehen uns aber auch die Menschen, die nicht jeden Tag mit diesem Medium umgehen?!
Also wenn ich Twitter erkläre (was ich oft tun muss) dann fange ich grundsätzlich mit dem SMS-Vergleich an. Das verstehen nämlich auch die, die nicht täglich damit umgehen ;-)
Am 23. Januar 2009 um 16:57 Uhr
[...] Microblogging Plattformen. EinigeViele Blogger (zum Beispiel hier, hier mit Livestream, hier, hier, hier, hier, hier, hier) schreiben gerade darüber, weltweit ist der Hastag #mbc09, mit dem [...]
Am 5. März 2009 um 19:24 Uhr
[...] ein sich selbst beschleunigender digitaler Zeitfresser sein. Ich bin auch definitiv kein “Socialmidealist“, der das gesamte Heil der Kommunikationsbranche ausschließlich bei Twitter, Blogs & [...]
Am 23. März 2010 um 15:19 Uhr
[...] wohltuend es gelegentlich sein kann, sich in kognitiver Konsistenz immer wieder mit Spezialisten in einem bestimmten Fachthema endogen [...]