09:50 Uhr
Zwischen Emotion und Pathos
Viele Menschen fühlen sich von Werbung nicht mehr angesprochen, egal wie ausgefeilt Monitoring und Metrics, Insights und Statistiken auch sein mögen. Egal auch, wie viral ein Spot in Zahlen ist; wenn er nicht mehr als einen “gespielten Witz” in die Welt trägt, bleibt vielleicht der Gag in unserem Gedächtnis, am wenigsten aber die Marke.
Daher freue ich mich über Spots, die unser Herz und Hirn gleichermaßen anwerfen. So wie die Spots der Kaplan University, die tradierte Muster hinterfragen, neue Wege für alte Probleme skizzieren und sich selbst im Abspann angenehm zurückhalten.
Ein wenig zu pathetisch kommen uns die Spots vielleicht vor, aber wer sich mit Menschen verbinden will, wird nicht über die Ratio, sondern über die Emotion angesprochen. Ganz so, wie es die Marke Obama gezeigt hat und sich in diesem Spot durch die Worte und das Verhalten des farbigen Universitätsprofessors wiederholt.
Update: Die Kaplan University scheint mit einigen Image-Problemen zu kämpfen, die vor allem darin liegen, dass Kaplan sich allzu massiv und aggressiv kommerziell ausrichtet, sehr zum Unmut vieler betroffener Studenten.
9 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 22. Januar 2009 um 10:08 Uhr
Wird Zeit, dass auch wir ein Uni-System mit ordentlich DICKEN Studiengebühren bekommen. Dann kann ruhig die Wirtschaft in die Krise knallen. Mein Werber-Herz und Portem, sorry Hirn, schlägt schon ganz hoch vor Freude.
Am 22. Januar 2009 um 10:15 Uhr
@eddi: Ich thematisiere hier nicht die Geschäftsmodelle von Bildungsstätten, sondern “nur” die Form der Ansprache…
Am 22. Januar 2009 um 10:42 Uhr
@Eddi: Allerdings scheint es tatsächlich eine erhebliche Anzahl an Studenten zu geben, die sich sehr unwohl an dieser Universität fühlen und ihren Unmut kundtun.
complaintsboard.com/...
Beitragsupdate folgt.
Am 22. Januar 2009 um 10:48 Uhr
Erinnert die Mach-Art des ersten Universitätsspot nicht an Paul Potts verfilmte Success-Story des Magentariesen? Mit Emotionen verkaufen sich Geschichten eben am besten und eins steht fest: das Bildungssystem des Web funktioniert…
Am 22. Januar 2009 um 12:03 Uhr
im ersten spot, das ist doch James Avery aka Philip Banks aus “The Fresh Prince of Bel-Air”
Am 22. Januar 2009 um 12:06 Uhr
[...] Roland, wirklich völlig unabgesprochen, heute schon mit dem Thema Emotionen vorgelegt hat, mache ich damit gleich weiter: Die neue semi-interaktive “Cam with me!”-Website von Sony [...]
Am 23. Januar 2009 um 09:37 Uhr
Ich finde diese Ernsthaftigkeit hier völlig unangebracht. Die Emotion soll ja auch zum Produkt passen und hier wird eine Uni beworben und nicht der Wechsel der amerikanischen Politik.
Am 25. Januar 2009 um 15:52 Uhr
Große Worte, starke Bilder, guter Spot…
Wie schreibt Roland so treffend drüben im Werbeblogger:
Viele Menschen fühlen sich von Werbung nicht mehr angesprochen, egal wie ausgefeilt Monitoring und Metrics, Insights und Statistiken auch sein mögen. Egal auch, wie viral ein Spot in Zahlen is…
Am 15. Februar 2010 um 11:05 Uhr
[...] werbeblogger. Verwandte [...]