14:28 Uhr
Was bei Lenovo von IBM übrig bleibt
IBM Thinkpads galten einmal als solides Stück Notebooktechnik, vor allem für den beruflichen Anwender. Seit einiger Zeit schon hat sich Lenovo die PC-Sparte von IBM gesichert, beklagt allerdings aktuell dramatische Einbrüche des Reingewinns. Die Gründe dafür will man vor allem der guten alten IBM-Verbundenheit anlasten, die zwar ursprünglich für ein gutes Geschäft im Firmenumfeld sorgte, jetzt und besonders im Zuge des “Downturn” aber keine stabile Auftragslage mehr biete.
Also muss der Endverbraucher ran, denn dort ist ja Wachstum garantiert :-).
Wie wäre es eigentlich mit einer “Abwrackprämie” für Computer, die älter als 3 Jahre sind?!
Wenn man sich diesen Spot anschaut, ist eine Subventionslösung wohl das Einzige, worauf Lenovo hoffen dürfte. Jedenfalls schließe ich mich Tims Meinung vollkommen an. Das ist nicht witzig! Das ist Brand Destruction par excellence.
Update frisch via Twitter: Dort scheint eine Gutscheinkampagne jedenfalls einen Nutzer glücklich gemacht zu haben. Kein Wunder, bei 200 britischen Pfund Rabatt. Ob man bei diesem “Geschäft” noch von Reingewinn für Lenovo sprechen kann?!
20 Kommentare
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- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...
- Ralf Hillmann: Da kann ich nur sagen, die Bezeichnung Video-Perle passt einfach perfekt. Da soll noch einmal jemand behaupten Werbung habe nichts...

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Am 22. Januar 2009 um 14:40 Uhr
Schrecklicher Spot!
Keine vernünftige Message, schlechte Schauspieler, ach alles dreck!
Am 22. Januar 2009 um 15:00 Uhr
Oh mein Gott…
Während der Spot lief hab ich mich doch tatsächlich für mein Thinkpad geschämt.
Jeder, der Marken kaputtmachen will, sollte sich daran ein Beispiel nehmen.
Am 22. Januar 2009 um 17:31 Uhr
[...] lese sehr gerne den Werbeblogger. Und den Flußaufwärts-Blog. Weil beide Blogs immer sehr aktuell sind und interessante Themen [...]
Am 22. Januar 2009 um 17:33 Uhr
Also, Frauen gehören anscheinend nicht zu Ihrer Zielgruppe … aber Männer anscheinend auch nicht. An wen wollen die so verkaufen?
Am 22. Januar 2009 um 18:30 Uhr
@Patricia:
Vielleicht an Computerfreaks, denen ja nachgesagt wird, dass ihre praktischen Erfahrungen mit Frauen gegen null tendieren. :-)
Denen einen Spot vorzuspielen, in denen Frauen auf leistungsstarke Notebooks stehen, ist ja unter dem Aspekt nicht verkehrt. Ob die das jetzt umsetzen (sprich: Das im Spot gezeigte Top-notebook kaufen), bleibt abzuwarten.
Am 22. Januar 2009 um 18:32 Uhr
Ich fange im Sales an. Da kann man der Agentur direkt alles wichtige reindiktieren, richtig “witzig” sein und muss sich nicht mit dem MArkenquatsch aufhalten. Super Spot. Von der Sorte wird es demnächst mehr geben, denn meine Sales-Freunde sind in diesen Zeiten endlich wieder mehr am Drücker.
PS: Wer war eigentlich die Agentur? (oder hat das die Sales-Abteilung selber gedreht?)
Am 23. Januar 2009 um 08:51 Uhr
Platt, platter, am plattesten. Traurig.
Am 23. Januar 2009 um 08:59 Uhr
Fehlt nur noch als nächter Spot ein Pin Up Girl, welches sich halbnackt auf einem Notebook räkelt und diese typischen streichelnden Handbewegungen auf dem Gerät vollzieht. #9live.
Am 23. Januar 2009 um 11:02 Uhr
ach seid doch nich so moralisch, ihr seid eben nicht zielgruppe. der spot ist nerds dreams come true. die (für nicht nerds) komplett irrelevanten features werden “sexy” vorgeführt. der geheime n2n (nerd2nerd) humor wird auf “hohem” niveau abgebildet, was die marke in der zielgruppe sympathisch macht. frauen werden auf ihre klassische funktion in der werbung (und im nerdleben) reduziert. storyline, ausstattung, acting sind auf das nötigste reduziert, da nerds sowieso keine sinn dafür haben. der USP wird nerdig klar und eindeutig herausgestellt: wer den längsten hat, hat die nase vorn…
selbst wenn ich mich noch für PCs interessieren würde, würde ich spätestens jetzt zum apple greifen. obwohl, der hat schon was scientologymäßiges, der apple…
Am 23. Januar 2009 um 12:49 Uhr
auch wenn sex bei “nerd” werbung ihren platz hat ist der spot doch einfach völlig unwitzig und platt…wenn schon sex, dann richtig.
Am 23. Januar 2009 um 19:40 Uhr
Hat was. Ist doch eigentlich der einzige Grund, warum man(n) ein zweiten ausziehbares Display braucht.
Am 24. Januar 2009 um 20:24 Uhr
Die Werbung habe ich heute schon in einem anderen Blog gesehen – dort wurde sie als vermeintlich witzig angepriesen und ich habe mir den Kommentar mal verkniffen. Witzig finden das allenfalls wirkliche über-nerds, die noch nie mit einer Frau was hatten, deren Nachname nicht .jpg war und die nicht merken, dass sie in dem Spot indirekt eigentlich auch beleidigt werden. Sehr, sehr peinlich, die Werbung.
Am 25. Januar 2009 um 02:56 Uhr
Ich weiß nicht, ob man einem Nerd erklären kann, dass er ein Notebook für knapp fünfeinhalb tausend Euro kaufen sollte. Ich als (hoffentlich nur) Halbnerd habe mit bei der Beschreibung nur gedacht: Netter versuch, aber ich würde mir eher einen (oder zwei) Laptop(s) und ein Netbook (könnte ich im Zweifelsfall auch als Zweitbildschirm mittels ZoneScreen missbrauchen) kaufen.
Die Ausstattung sollte eher Grafik- und Photoprofis ansprechen, und an der sollte der Zielgruppe sollte der Spot vorbei produziert sein…
Am 25. Januar 2009 um 15:52 Uhr
Große Worte, starke Bilder, guter Spot…
Wie schreibt Roland so treffend drüben im Werbeblogger:
Viele Menschen fühlen sich von Werbung nicht mehr angesprochen, egal wie ausgefeilt Monitoring und Metrics, Insights und Statistiken auch sein mögen. Egal auch, wie viral ein Spot in Zahlen is…
Am 25. Januar 2009 um 18:18 Uhr
[...] ihre DVD-Verkäufe um 23tausend Prozent steigerten, der Werbeblogger zerrt den schlechtesten Lenovo-Spot aller Zeiten ans Tageslicht, Hans-Peter ist aus den Gefilden der Fiebertrance zurückgekehrt und Pete hat [...]
Am 26. Januar 2009 um 03:19 Uhr
Eine kurze Frage: Kommt das nun offiziell von Lenovo oder ist das einfach von irgendwelchen Lenovo-Anhängern bzw. Lenovo-Gegnern gedreht worden? Das Erstere kann ich mir einfach nicht vorstellen…
Am 26. Januar 2009 um 11:10 Uhr
[...] Was bei Lenovo von IBM übrig bleibt |Werbeblogger – Weblog über Marketing, Werbung und PR … Tags: IBM, Thinkpad, Video, [...]
Am 26. Januar 2009 um 15:36 Uhr
Display zum Ausziehen. Super.
Am 26. Januar 2009 um 21:11 Uhr
Und Frau zum Ausziehen. Auch super.
;-)
Am 30. Januar 2009 um 23:04 Uhr
sie ist flach, aber ohne axe, lenovo und co. gäbe es nur noch weichgespülte werbung von frauen!