20.01.09
12:26 Uhr

Chrysler: Mist, auf den wir zählen können (snarky)

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Zum Beispiel: Dodge Nitro. Einsteigermaschine 3.7 L V6. Gewählt unter die 11 Worst Cars von Consumer Reports.
 

Als Roland gestern im Werbeblogger-Tweet auf die Yes We Can! Sale Chrysler-TV-Kampagne von Clemeger BBDO Sydney verlinkte, hat mich dieser Trittbrett-Spot zunächst nur milde amüsiert.

Okay, es ist Australien, und sicher sind dort mehr SUVs sinnvoll im Einsatz als in den Staaten (oder in Europa). Aber nach dem Überschlafen gibt es hinsichtlich dieser Kampagne ein paar Punkte, die mich richtig ärgern:

  • Die zentralen Themen Hope und Change der Obama-Kampagne werden nicht bloß imitiert, sondern perspektivisch verkürzt zu mehr Rumms für weniger Geld.
  • Angeboten wird hier vollmundig im Obama-Stil exakt jener Ramsch, der die amerikanische Autoindustrie überhaupt erst in die Krise gebracht hat, wirtschaftliche Lage hin oder her. Die Bilder um Bail-Out bettelnder CEOs von Chrysler, Ford und GM sind sicher nicht nur mir noch lebhaft in Erinnerung.
  • Angeboten wird hier vollmundig im Obama-Stil exakt jene Sorte Autos, denen wir einen guten Anteil an aktuellen Problemen zu verdanken haben — vom Klimawechsel über kritischere Verletzungen bei Unfällen mit SUVs bis (zumindest in Amerika) zu immer breiteren Straßen, die Bürgersteige und Fahrradspuren verdrängen.

Sicher gibt es Umgebungen und Zielgruppen, für die SUVs absolut sinnvoll sind. Sicher sollte auch dafür geworben werden dürfen! Aber unter den obwaltenden Gegebenheiten finde ich diese Imitation der Obama-Kampagne karikierend, perfide, für-wie-vergeßlich-haltet-ihr-uns-eigentlich und eine der unverfrorensten “me too!”-Kampagnen, die ich je gesehen habe — “me too, but cheaper!” in jeder Hinsicht.

But maybe that’s just me & Of course I could be wrong :-)

Diskussion eröffnet!

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31 Kommentare

  1. Phil

    Wow, was für eine Wut auf SUVs… Sind sie nicht auch daran Schuld das in meinem Lieblings-Kino die Reservierungsgebühr um 20 Cent auf 1,20 Euro gestiegen ist?

  2. Roland Kühl-v.Puttkamer

    Chrysler will Zugang zur Fiat-Technologie zur Herstellung von Kleinwagen. Soso…
    tagesschau.de/wirtsc...

  3. Frank Meier

    Wie kommt die Dummheit in die Intelligenz, soll Brecht schon mal gefragt haben.

    Und auch Ihr Beitrag, mit allgemeinen unreflektierten Bashing zur erfühlten Lage der Nation und der Welt im Speziellen, bekräftigt die Frage Brechts. Aber, wie sollte es auch anders kommen, wenn nach jahrelanger sinnentleerter grüner Hetze, der Untergang des Abendlandes an SUV manifestiert wird und nunmehr hochgelobte Kampagnen eines neuen Messias entweiht werden.

    1) Wann gab es das nicht „… zu mehr Rumms für weniger Geld … “ ?

    2) Oha. Bringen Sie da nicht irgendetwas durcheinander? War es nicht Bill Clinton, der mit seinem Hausbauprogramm erst den Grundstein für diese Krise legte und war es nicht die FED die jahrzehntelang den Markt mit billigem Geld flutete? Der amerikanischen Automobilindustrie vorzuwerfen sie wäre schuld an ihrem derzeitigen desaströsen Zustand klingt für …. einleuchtend, wer allerdings ein bisschen mehr Grips hat, wird andere Ursachen erkennen können. Zum einem liefert der Markt, egal um welche Firma es sich hierbei handelt, genau das Produkt ab, was der Markt kauft. Auch im Autobau waren bis vor kurzem mehrheitlich große Wagen mit viel Komfort gewünscht. Das sich der Markt innerhalb kurzer Zeit (die kürzeste neue Marktausrichtung die es je in diesem Sektor gab) gewandelt hat. liegt vielmehr am politischen Willen oder Unwillen als vielmehr an realen Umweltproblemen, dem neuen UnWeltbewusstsein oder am vielleicht am versiegen der Ölquellen, wie gemeinhin unterstellt.

    Schon allein in Deutschland wird seit fünf Jahren an einer neuen KFZ-Steuer gebastelt, die für extreme Planungsunsicherheit sorgt, darüber hinaus wurden durch die Feinstaub-Hysterie Millionen Fahrzeuge entwertet. Wer bitte wird sich ein neues Fahrzeug zulegen, wenn er nicht genau weiß, ob das Fahrzeug morgen noch erwünscht oder legal ist. Gehen Sie mal kurz in die Vergangenheit. Da gab es eine Zeit in der z.B. Dieselfahrzeuge drei Jahre steuerfrei fahren durften. Nun sind sie der Nabel des Weltuntergangs.

    So gesehen, und da kann man Al Core und ihren Verkündungspropheten nur gratulieren, haben sie es geschafft, ganze Industriezweige lahm zu legen. Ich hoffe inständig, die nun freigesetzten Belegschaften erkennen ihren Nostradamus.

    3) Mal zur Zielgruppe von SUV. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass die meisten SUV von Frauen gefahren werden. Und zwar jene Sorte die tagsüber durch die Boutiquen bummeln nachdem sie die Kinder in die Schule gekarrt haben. Ebensolche die beim bioBauern Eier von handgestreichelten Hühnern kaufen. -> Zurück zum Thema:

    SUV = denen wir einen guten Anteil an aktuellen Problemen zu verdanken haben?
    Geht es noch? SUV = Klimawandel? Das Ammenmärchen von CO2 und Erderwärmung ist Tod und das ist auch gut so. Dieser ökologische Unsinn hielt schon viel zu lange an. Man kann der Finanzkrise eigentlich dankbar sein, das sich nunmehr Ökonomie als Scharlanterie durchsetzt.
    Die eigentliche Krone setzen Sie aber mit der Bemerkung “ … breiteren Straßen, die Bürgersteige und Fahrradspuren verdrängen … “ auf. So ein Bashing ist mir neu, unterstreicht aber meine Annahme SUV und Co für alles, also den Klimawandel, das Artensterben, die Unfreundlichkeit der Dame von der Kasse eben, den knappen Geldbeutel, dem Reichtum der Nachbarn verantwortlich zu machen.

    Was bleibt ist Ihr Schlusssatz, in dem Sie unterstreichen, was sie von Werbung und Freiheit verstehen.

    Freies Zitat: Wie kann es sich denn bloß diese besch… verhasste amerikanische Autoindustrie herausnehmen, die Kampagne des/unseren neuen Hoffnungsträgers und Messias anzueignen und sie für ihre perfiden Weltzerströungswerkzeuge zu benutzen. Das geht wohl gar nicht.

    Meinem Verständnis nach typisches westliches Wohlstandsgedankengut mit einer Mischung Gutmenschentum, gepriesen mit einem Schuss gefühlter Wahrnehmung.

  4. J. Martin

    @Frank Meier Engagement für eine Weltsicht im allgemeinen oder auch eine Industrie im speziellen ist eine feine, spannende und interessante Sache — vor allem dann, wenn sie im Tonfall treffsicher vorgetragen, prägnant formuliert und fundiert argumentiert ist. Ich bin nicht vollständig sicher, ob dies Eigenschaften sind, die in diesem oder in anderen Kommentaren von Ihnen zu diesem Thema primär ins Auge fallen.

    Gerne würde ich darauf hinweisen, daß es nicht Al Gore oder andere Politiker und Politikerinnen sind, die meine Meinung zum Klimawandel gebildet haben. Vielmehr verfolge ich seit langem die wissenschaftliche Debatte, und die Schlüsse, die aus den Erkenntnissen zur Klimaforschung gezogen werden können, bewegen mich persönlich dazu, bestimmte Politikerinnen und Politiker zu unterstützen, zu denen beispielsweise auch Al Gore gehört.

    Aber die Lebhaftigkeit in dieser Debatte hat ja durchaus Tradition.

  5. Warren

    „…exakt jene Sorte Autos, denen wir einen guten Anteil an aktuellen Problemen zu verdanken haben.“

    Da werden sich die Hausbesitzer aber freuen, die trotz 1 Euro die Stunde Gehalt bei Wal Mart unebdingt ein Haus finanzieren wollten.

    Und die Zentralbanken, die Geld für genau diese Leute so billig gemacht haben.

    Und natürlich auch die Banken und Hypothekenanbieter, die ihnen die Kredite verkauft haben.

    Und die Asset Manager, die aus den faulen Krediten wunderbare Investement-Produkte gezimmert haben.

    Und die Investment-Banker, die solche Produkte mit zusätzlichem Geld aufgeblasen haben.

    Und die Rating-Agenturen, die diese Produkte ohne Kontrolle bewertet haben.

    Und die Banken wiederum, die sie an jeden x-beliebigen Anleger in der Welt verkauft haben.

    Und die Anleger, die überhaupt nicht wissen wollten, in was sie da eigentlich investieren.

    Die alle schauen jetzt zufrieden aus dem Küchenfenster (falls noch vorhanden) und sagen:

    „Stimmt, die Dreckskarre ist schuld“.

    Die SUVs haben nicht nur keinen „guten Anteil an unseren aktuellen Problemen“ – ihr Anteil ist ökonomisch sogar verscwindend gering bis komplett vernachlässigenswert.

    Pauschal zurück geantwortet:

    Es ist egal, was man auf Pump finanziert. Das hätten auch alles wunderbare Super-Öko-Al-Gore-Strom Autos sein können. (Die ich wirklich auch lieber hätte…) Geplatz wäre das Ganze aber trotzdem. Und die Autobauer damit wiederum in der Krise.

  6. J. Martin

    @Warren Das ist in weiten Teilen sicher richtig, aber wo genau sage ich, daß SUVs an der Wirtschaftskrise schuld sind? Die CEOs wurden bei den Anhörungen im Ausschuß zum Bail-Out scharf und unmißverständlich kritisiert, daß sie die Krise der amerikanischen Autoindustrie wesentlich dadurch begünstigt haben, daß sie falsche, schlechte und/oder unverkäufliche Autos an den Bedürfnissen vorbei gebaut haben.

    Dieser Meinung muß sich natürlich niemand anschließen. Aber das ist es, was ich gesagt habe.

  7. Frank Meier

    @ J. Martin
    Ihre unterstellte Verbindung zur Industrie wird ebenso lang argumentativ hervor geschoben wie sie an den Haaren herbeigezogen ist. Nun gut, zeigt doch die Querverbindung zu früheren Postings eine gewisse Ernsthaftigkeit gegenüber meiner Sichtweise.

    Sie dürfen gerne verweisen, das Ihre Weltsicht schon vor Al Gore und Co fertig war, allerdings wirkt sie sehr unglaubwürdig. Erstens deckt Sie sich zu sehr mit den allgemein publizierten Mainstream, zum anderen sprechen Sie von einer wissenschaftliche Debatte die es jedoch nie gegeben hat.

    Aussage: „… falsche, schlechte und/oder unverkäufliche Autos an den Bedürfnissen vorbei gebaut haben … “
    Wie bereits erwähnt, waren diese Autos bis vor kurzen der Renner. Man mag, Sie im besonderen, halten was man davon will aber letztlich war es die Politik die diese Autos unverkäuflich gemacht hat.

    Wollen Sie allen ernstes behaupten, das eine Firma wie Chrysler Millionen und aber Millionen Fahrzeuge einfach aus einen Bauchgefühl oder Lust am Punktschweißen heraus produziert? Bieten Sie Ihren Kunden an, was er partout nicht will und das er Ihnen auch in aller Deutlichkeit vorhält?

    @ Warren
    Super-Öko-Al-Gore-Strom Auto sind ebenfalls ökologischer Schwachsinn und, wenn man dem CO2-Irrsinn für ernst nehmen wollte, nicht einmal CO2-neutral. Lediglich steht der Auspuff nunmehr auf einem anderen Grundstück. Produktion neuer Fahrzeuge ist im Vergleich zur Weiternutzung des bestehendes Fuhrpark ist ebenso kontraproduktiv. Aber wer macht schon die Gesamtrechnung. Anderseits, wenn man den ökologischen Gedanken zu Ende denkt, würde es sicher ausreichen, wenn alle die CO2 für das mieseste Gift der Welt halten, einfach mal für eine Weile die Luft anhalten würden.

  8. J. Martin

    @Warren Als ich eben noch einmal die Kommentare überflog, fiel mir auf, daß mein „Das ist in weiten Teilen sicher richtig“ in meinem Folgekommentar vielleicht etwas zu “snarky” rüberkam in diesem Kontext. Ich meinte das wirklich ernst. Wir haben es hier auf jeden Fall mit einer hochkomplexen, multikausalen Dynamik zu tun, und bei den meisten Punkten, wenn nicht sogar allen, würde ich uneingeschränkt zustimmen.

  9. Björn

    große diskussion. ich wusste gar nicht, dass SUVs eine eingene lobby mit engagierten lobbyisten haben wie alle anderen „ungefährlichen“ dinge (zigaretten, alkohol, waffen).

    herr meier, sollten sie jemals derart unbeirrbar zur wahl stehen empfehle ich ihnen ein plakat mit bedrohlicher miene, in schwarz-weiß gehalten (um diesem eindeutigen weltbild nachdruck zu verleihen) und darunter ein einziges wort: erwachet.

    nebenbei: ich halte dummheit und ignoranz für die gefährlichsten gifte.

    und @warren: ja genau “…exakt jene Sorte Autos, denen wir einen guten Anteil an aktuellen Problemen zu verdanken haben.”
    wir wissen nicht genau was wir den leuten noch alles andrehen sollen (soviel auch zu bedürfnisen) deswegen ERFINDEN wir einfach eine neue völlig unnötige fahrzeugklasse: SUV. mehr. größer. durstiger. und ihre argumentationskette ist schon ganz am anfang wahnsinnig dünn (inexistent wollt ich jetzt grad schreiben: haus. ha! auto. ha. banken. ha. küchenfenster.), aber ich muss zugeben, sie haben die schuld ganz gekonnt immer weiter geschoben. und sie haben natürlich recht. hier der schluss ihrer argumentationskette: schuld ist immer irgendwann china. (die sind so viele)

  10. Phil

    Kaufe mir nächste Woche einen SUV, dick und viel CO2-Austoß… Wunderbar!

  11. Frank Meier

    @Björn
    Wie schon eingangs erwähnt ist die allgemeine Unterstellung es bestünde für Kritiker generell eine Nähe zur Industrie ist lächerlich, zeugt im übrigen von Ihrer Perfidität Gegenargumente immer als käuflich abzutun. Neu ist in diesem Zusammenhang nur Ihre Erweiterung, Kritiker des Mainstreams in die Ecke der „Zeugen Jehovas“ zu stellen.

    Und da ich gerade dabei bin, Ihnen den Kopf zu waschen. Es gilt mit als größte Errungenschaft unserer vorherrschenden Gesellschaftsform, das Sie meiner lieber Björn, auch den wirklich größten Schwachsinn käuflich erwerben dürfen. Sei es eine CompilationsCD mit den blödesten Liedern oder auch ein SUV der im Stadtverkehr nicht wirklich Sinn macht. In beiden Fällen muss der Käufer die Folgen tragen. Der eine durch aufgebrachte Nachbarn, wenn diese CD im Dauermodus läuft und der andere durch höhere Steuern und Tankrechnungen. Aber da die meisten Gutmenschen wirklich null Ahnung vom Markt haben, und immer nur feste anfassbare Dinge brauchen, auf denen sie so herrlich herumhacken können, sind es auch jene, die gerne eine Institution sehen würden, die Güter einteilt in Gut und Böse, die Anderen (sich selber schließen sie sich meist davon aus) vorschreibt wie politisch korrektes und antineidvolles (statt umweltgerechtes) Leben zu sein hat. In ihren Vorstellung hat sich ein romatisiertes Bluna-Weltbild manifestiert in den die Uhr immer auf 20 nach 12 zeigt.

    Nun gut, Sie sind nicht der einzig verblendete, der auf einer Welle gefühlter Wahrnehmungen wirkliche Risiken und Gefährdungen durch ideologisierten Bullshit ersetzt hat. Aber wie sagten Sie bereits: „… ich halte dummheit und ignoranz für die gefährlichsten gifte. …“ Wird Zeit diesen Passus auf sich anzuwenden.

  12. Warren

    @Björn – Nein, ich habe die Schuld nicht weiter geschoben. Vielmehr habe ich gesagt, dass nicht die SUVs (alleine), sondern viele unterscheidliche Interessengruppen an den Ursachen und Auswirkungen dieser Krise beteiligt waren und sind. Sogar ich, da ich mit meiner Tätigkeit und meinem Investment-Verhalten ein System unterstützt habe, das nie hätte unterstützt werden dürfen. So weit zu meiner Mitschuld, so weit zur Krise.

    Über den Sinn und Unsinn von SUVs: Wie ich ebenfalls geschrieben habe, bin auch ich keine Befüworter dieser Auto-Abart. In dem Beitrag wurde sie mir einfach nur zu pauschal für die derzeitigen Probleme verantwortlich gemacht. Von mir aus verbietet die Kisten, davon wird das (Finanz-)System aber auch nicht reformiert. Womit wir weider bei der eigentlichen Krise wären…

  13. werbetroll

    @ frank:
    sie können die botschaft ja variieren. schreiben sie halt ein anderes wort drunter. „wahrheit (einzige)“ vielleicht. erwachet hätte ihrem quasi-religiösem eifer nur ganz gut gestanden.
    ihr kopfgeschwasche können sie sich schenken, ich will weder von ihnen noch von jemand anderem den größten schwachsinn kaufen. und von der luftverschmutzung durch überdimensionierte und unnötige autos haben wir alle was, wenn sie mir nicht glauben gehen sie vor die tür (natürlich nur wenn sie in der stadt wohnen) und atmen einmal tief ein. und dann diskutieren wir nochmal die frage, ob SUV besitzer ohnehin genug gestraft werden mit hohen benzinpreisen oder ob wir nicht doch alle was davon haben.

    @warren:
    tut mir leid, da haben wir aneinander vorbei geredet. sie haben natürlich recht, SUV sind nicht allein an der finanzkrise schuld. allerdings ist das grade nicht die einzige krise auf der welt, vielleicht sollten sie mal kurz über den tellerrand schauen. nur weil die BILD jetzt gerade diese eine krise verstärkt auf das titelblatt hebt, sind die anderen probleme nicht einfach verschwunden.

  14. Björn

    werbetroll = björn.
    keine absicht.

  15. Frank Meier

    @werbetroll aka Björn?
    Wie in Ihrem Falle, hören Vertreter der einzig wahren Heilslehre es ja nicht gerne wenn Kritik an Ihrer Sache aufkommt. Den meisten, wie auch mir, währe es in der Tat auch egal, was Sie demnächst auf dem Altar der CO2-Einsparung opfern, wenn wir dabei nicht immer die Folgen tragen müssten. Sie dürfen gern im Wald leben, sich von Bäumen und Sträuchern ernähren, sich von Ast zu Ast schwingend fortbewegen. Kein Thema. Von mir aus auch mit einem Lendenschutz aus Leder, welches der Biber vom dritten Baum um die Ecke Ihnen freiwillig zur Verfügung gestellt hat.

    Nur mal zum Verständnis. Die Wahl haben Schwachsinn kaufen zu können bedeutet nicht zwangsläufig Schwachsinn kaufen zu müssen. Und ich glaube auch nicht, das Sie jemals verschmutze Luft (in Ihren Dimensionen und Maßstäben) eingeatmet haben. Weder vor Ihrer noch vor meiner Haustür. Ihre Argumente sind lächerlich und entsprechen 1:1 dem gerade hausierenden nicht hinterfragtem Mainstream. Sie Reihen sich ein, in die Reihe von Gesinnungsgenossen die sich gegenseitig am Weltuntergang aufschaukeln. Die aus einer an sich guten Idee, ein perfides System gemacht haben, die den einstigen Umweltschutzgedanken persiflierte um daraus eine ideologische Gesinnungshaftung zu machen.

    „… SUV sind nicht allein an der finanzkrise schuld… “ ??? Ein bisschen aber schon oder?

  16. Björn

    sie haben mich falsch verstanden (was anderes war nicht zu erwarten). es geht nicht darum CO2 einzusparen (oder glauben sie, dass ihr kind wirklich glücklicher ist, wenn sie es statt 10 mal am tag nur noch 8 mal verprügeln?) sondern um ein grundsätzliches umdenken. achtung: langfristig. nochmal achtung: radikal neu denken. letztesmal achtung: vorhandene technik einsetzen und verbessern um diese welt ein wenig besser zu machen statt alles dem schwachsinnigen „markt“ zu unterwerfen.

    sie sollten sich den schaum vor dem mund abwischen. ihre argumente sind nicht nur lächerlich sondern darüber hinaus auch gefährlich. sie können gerne überall feinde des systems sehen wie andere weiße mäuse, aber wenns nach mir geht können sie sich dieses ganze vor gier und egoismus strotzdende und ressourcen und menschenfressende system dorthin stecken, wo die sonne nie scheint. oder von mir aus auch mit ihrem SUV dorthin fahren.

    die gleich ignorante haltung die zu schwachsinnigen SUVs geführt hat, hat uns auch in die krise geführt. dass diese krise und die alten denkstrukturen noch lange nicht verschwunden sein werden haben sie uns an dieser stelle eindrucksvoll bewiesen. und perfide ist es, genau für diese SUVs und die entsprechende haltung auf den obama zug aufzuspringen um diese dinger weiter zu verkaufen und ein sterbendes system künstlich am leben zu halten. darum gings eigentlich in dem blogeintrag.

  17. Warren

    @ Björn.

    “ nur weil die BILD jetzt gerade diese eine krise verstärkt auf das titelblatt hebt, sind die anderen probleme nicht einfach verschwunden.“

    Absolut richtig. Stand für mich aber auch nie zur Debatte.

  18. Frank Meier

    @Björn
    Hurra, wir haben ihn gefunden. Den einzig wahren Sozialisten, den es um nichts anderes geht, als um ein grundsätzliches radikales Umdenken. Der im Wohlstand groß geworden ist, ihm seine Freiheit verdankt und nun erhobenen Hauptes in den Untergang marschiert und dabei so ziemlich alles opfert was ihn dabei in die Quere kommt. Mit Ihm auf dem Weg „… die Welt besser zu machen … “ und alles „… schwachsinnige … “ zu eliminieren. Nannte man früher Euthanasie, das nur am Rande.

    Sie sind gerade dabei, Dinge die Sie persönlich nicht mögen, für Andere zu tabuisieren, möglichen Verboten eine Grundlage zu bereiten. Hoffen wir mal für Sie inständig, dass sich nicht irgendwann einmal, eine kleine Gruppe emporschwingt, die sich anschickt Ihnen Dinge madig zu machen, auf denen Sie Wert legen. Ach, wissen Sie was, eigentlich Wünsche ich mir das.

    „… dieses ganze vor gier und egoismus strotzdende und ressourcen und menschenfressende system … “ Ja die DDR ist gescheitert. Sehen wir den Tatsachen ins Auge, sie kommt auch nicht mehr zurück.

    “ … die gleich ignorante haltung … “ – Die Krise wurde, wie im übrigen die zahlreichen Krisen davor, hauptsächlich durch Interventionen der Politik hervorgerufen. Eben solche, die Sie jetzt wahrscheinlich als die Feuerwehr ansehen. Und ja ich bin froh, das diese Denkstrukturen nicht verschwinden werden, da sie die einzigen Gewachsenen sind und nicht auf aufdoktorierten Gebilden beruhen, die irgendeiner Phantasie nachhängen.

    Wir haben Sie schon richtig verstanden. Sie empfinden es als anmaßend das ausgerechnet die SUV-Abteilung die Trittbrett-Nummer beim Obama-Zug wahrnimmt und nicht irgendeine hoch gelobte Solar-öko-Wind-Heile-Welt-Strumpfhosen-Abteilung. Shit happens.

  19. Björn

    offensichtlich habe ich einen neuen freund. trollig.

    und zu dem was sie da als „antwort“ hingeschmiert haben: wenn sie nachdenken über aktuelle probleme und das eliminieren von schwachsinnigen DENK- und VERHALTENSMUSTERN mit einem euphemismus (googlen sie es) von mord an MENSCHEN gleichsetzen kann ich ihnen nicht mehr helfen. mit ihrem zweiten absatz drängt sich mir die frage auf, ob sie es bedauern, dass gewisse politische system aus der vergangenheit heute verboten sind. soviel zum thema komischen phantasien nachhängen.

    auch wenn im vergleich zu ihnen alles irgendwie links scheint, möchte ich sie bitten mich nicht in eine ihrer beiden schubladen zu stecken. die zeiten sind zu komplex geworden für so einfaches block- und lagerdenken.

    wenn sie im letzten absatz von „wir“ sprechen versteh ich das als drohung. gibt’s da tatsächlich noch mehr von ihrer sorte?

  20. Frank Meier

    @Björn
    Neuen Freund? Wohl eher nicht.

    Im Gegensatz zu Ihnen freue ich mich jeden Tag aufs neue, dass sowohl die linke als auch die rechte Ideologie zu Grabe getragen wurde. Wundere mich aber immer wieder aufs neue, wenn dieses Gedankengut wieder aus dem Mülleimer der Geschichte gezerrt wird. Sie propagieren geflankt mit linken Utensilien eine Reduktion des Lebensstandards auf ein “nachhaltiges” Niveau (welches sie selbst definieren). Damit wollen sie die Werte zerstören, welche unsere moderne Welt erst ermöglicht.

    „… die zeiten sind zu komplex geworden … “ Bitte unterlassen Sie den Unfug, damit irgend etwas rechtfertigen zu wollen. Die Zeiten waren zu allen Zeiten komplex, irrrational, emotional und so weiter und so fort.

    „… schwachsinnigen DENK- und VERHALTENSMUSTERN …“ ein unglaubliches Vokabular da Sie da Ihr eigenes nennen und weniger weit von dem entfernt, was Sie jetzt so vehement abstreiten. Es gab mal „entartete Kunst“ wie auch „Klassenfeinde“. Also Vorsicht, wenn Sie in Denkstrukturen abgleiten die anderen Sichtweisen einen Stempel mitgeben.

    „… aktuelle probleme …“ – zählen Sie mal ein paar auf

  21. Björn

    das macht überhaupt keinen spaß, wenn man ständig ironiehinweise anbringen muss. bitte, lassen sie mich nachträglich bei freund einen ankleben.

    ich habe in keinem meiner beträge „linke utensilien“ (was auch immer das ist) aus irgendeinem „mülleimer der geschichte“ (das muss man sich auch mal auf der zunge zergehen lassen, vergangen ist vergangen, lasst uns vergessen, lernen kann man eh nix draus) geholt. auch wenn mich das langsam langweilt mich in dem zusammenhang zu wiederholen, aber für ihre wahnvorstellungen kann ich tatsächlich nichts.

    „Die Zeiten waren zu allen Zeiten …“ ist in der tat lustig, kann man ausnahmsweise nix dagegen sagen.

    die reduktion des lebensstandards ist ebenfalls eine unterstellung ihrerseits, die zerstörung ihrer werte (mit dem fetten SUV vollgas über die autobahn bretten während hinten der sprit nur so aus dem auspuff gurgelt) ist mir in der tat ein anliegen. dass es uns allen dabei wahnsinnig schlechter gehen würde bezweifle ich, für eine weitere auseinandersetzung empfehle ich nochmal nachzudenken und auch die eine oder andere brauchbare lektüre. zum beispiel sowas hier: epea.com/deutsch/cra...

    während wir hier so nett plaudern verhungern menschen, palästinenser und israelis begraben die toten eines unlösbaren konflikts, in simbabwe herrschen immer noch cholera und mugabe und die putzigen eisbären verlieren genauso wie der mensch immer mehr lebensraum etc. aber das ist natürlich alles nix gegen das problem, dass ich ihnen ihr lieblingsspielzeug wegnehmen will.

  22. Frank Meier

    @Björn
    Scheint es bei Ihnen doch noch einen Schimmer Verantwortung zu geben? Immerhin führen Sie reale Probleme, wie den Gaza-Konflikt oder die Cholera-Epidemie in Simbabwe auf. Ist doch schon einmal ein mutiger Anfang.
    Allerdings können Sie sich Eisbären schenken. In den sechziger Jahren gab es etwa 5000 Exemplare, heute 25 000. Und was mögliche Probleme durch ein Schmelzen des Nordpoleises betrifft: Die Spezies Eisbär hat schon mehrere Warmzeiten überlebt, in denen sie sich offensichtlich erfolgreich wandelnden Umweltbedingungen anpassen konnten.
    Dass aber nunmehr der Mensch primär immer mehr Lebensraum verliert ist mir gänzlich neu. Wo und wie bitte?

    Was die Reduzierung des Lebensstandards angeht treffen Sie den Nagel auf den Kopf. Ihrer Weltsicht nach gehört verbannt was nicht ins Schema passt oder die ideologische Doktrin als Unsinnig, Gefährlich usw. einstuft. Wie bereits auch von anderen erwähnt, sind SUVs nicht der Nabel des Weltuntergangs, dafür machen sie einen zu geringen Anteil am Gesamtbestand aller PKWs aus.

    “ … wahnsinnig schlechter gehen würde …“ Sicherlich nicht sofort, ABER wo hören Sie auf, wenn Sie einmal angefangen haben. Heute SUVs, morgen MiniVans, übermorgen der Fiat 500? Weiter geht es dann über alltägliche Dinge bis am Ende jeder mit einem Luftabscheider auf dem Rücken herumläuft welches böse Gase aus der Atemluft filtert.

    Cradle to Cradle-Design. Klingt wie Lindenstraße plus erhobener Zeigefinger. „… in ökonomischer Hinsicht als auch bezüglich einer lebenswerten und sozial gerechten Zukunft in einer gesunden und intakten Umwelt … “ Guter Mann, schauen Sie sich mal um! Ökonomisch kann man diesem System wohl nichts vormachen. Lebenswerte Umwelt? Ich kann mich hier in Europa nicht beklagen. Gesunde und intakte Umwelt? Ebenfalls vorhanden. Wovon handelt Cradle to Cradle-Design? Wollen sie den Wohlstand nach Afrika bringen? Da bin ich dabei. Denn nachweislich ist es so, das in Ländern die einen vergleichbaren Wohlstand erreicht haben, sich zusehenst mit Fragen des Umweltschutzes auseinandersetzen. Wenn Sie es also mit Ihrem Weltbild ernst meinen, sorgen Sie dafür dass in den restlichen Ländern dieser Welt die gleichen Bedingungen wie hier in Europa herrschen. Sie hätten mehr für die Menschen und die Umwelt erreicht, als Sie es mit Ihrem sinnentleerten Bashing über SUVs und Co erreichen werden.

  23. Björn

    scheint es bei ihnen noch einen schimmer verstand zu geben? nein, leider nur ignoranz. das bringt so nix.

    ihre frage „Wovon handelt Cradle to Cradle-Design?“ können sie sich selbst beantworten. lesen bildet ungemein.

    amazon.de/Die-n%C3%A...

  24. Tobi

    aber helfen die SUV’s nicht auch den menschen, besser in den lebensraum der eisbären einzudringen um diese noch einfacher zu jagen!!! also wer ist schuld? ;O)

    *kopfeinzieh und wech

  25. Frank Meier

    @ Bertie
    Schon am Ende?

    Mal ernsthaft. Diese Idee geistert seit Ewigkeiten umher und hat sich bislang in nichts bewahrheitet. Auch der Vergleich zu den Lieblingsameisen hinkt, da hierfür rein organische Stoffe den endlosen Kreislauf bilden, wir hingegen mehrheitlich anorganische Stoffe verwenden. Übereinstimmen könnte man lediglich im Ansatz aufbringen, die Deponien beherbergen die Rohstoffe der Zukunft.

    Die angeführte Ressourcenverschwendung und die zuneige gehende Menge an Ressourcen ist mit Verlaub gesagt Bull-Shit. Aus einem einfachem Grund. Rohstoffe die wir heute verwenden sind sicherlich nicht die gleichen die wir morgen verwenden werden, genauso wenig wie sie sich mit den Rohstoffen der Vergangenheit decken. Wenn also Rohstoff A ökonomisch unvertretbar wird, kommt Rohstoff B ins Spiel. War immer so und wird auch immer so bleiben.

    Wenn Sie also Ihr Weltbild, gänzlich auf das hier und jetzt beruht werden Sie allerdings nie begreifen, wie Sie sich zum Spielball anderer Interessen gemacht haben.

    Wie dem auch sei, Leben heißt Verbrauch und gilt für alle Spezies auf diesem Planeten.

    P.S.:
    Lesen allein bildet nicht. Geschriebene Wörter sind nicht in Stein gemeißelt und erst Nachdenken bringt einen wirklich weiter.

  26. Björn

    wenn ich mit berti gemeint bin: ich glaub so gute freunde, dass wir uns spitznahmen geben werden wir nicht werden, fritzi.

    ich habe keine lust mich im kreis zu drehen und es gibt wirklich keinen grund, warum ich mit jemandem über ein buch diskutieren sollte, das er nicht gelesen hat. das überfliegen einer website führt im besten falle zu gefährlichem halbwissen.

    nur zum verständnis: cradle to cradle ist eines von vielen denk- oder designmodellen, denen man durchaus einen zweiten gedanken einräumen kann. es geht einfach darum dinge in ihrer gesamtheit anzudenken. und rohstoffe nicht einfach wegzuwerfen (weil morgen nehmen wir dann einfach etwas anderes) sondern darum (beispiel) reines metall nicht mit einer farbe zu besprayen, die sich nicht mehr vom metall trennen lässt (weil die verunreinigung macht aus kostbaren rohstoffen müll). die nichtanwendbarkeit des prinzips auf anorganische stoffe ist bull-shit von ihnen, das weiß jeder der das buch gelesen hat, die kommt da so nämlich nicht vor.

    ich möchte mich präzisieren: lesen kann bilden, muss aber nicht. manche werden immer glauben dass sie nachdenken während sie doch nur nachplappern. die vordenker bringen uns im endeffekt wirklich weiter.

    „Leben heißt Verbrauch“ ist ein schöne SUV-claim by the way.

  27. Frank Meier

    @ Björn
    Sehen Sie, ich hatte Recht damit, das Ihr geistiger Horizont eingeengt ist, denn dann würden Sie („… nicht einfach wegzuwerfen … „) Deponien nicht als Endstadium betrachten.

    Ihr Beispiel mit unlackiertem Metall ist schlecht gewählt. Sie hätten lieber diesen unsäglich dämlichen TetraPack nehmen sollen. Dort ist es in der Tat so, das sich die drei hauchdünnen Stoffe Aluminium, Plastik und Papier derzeit nicht trennen lassen. Einzig und allein ein Pilot-Projekt in São Paulo hat es mit neuartiger Plasma-Technologie geschafft diese Stoffe von einander zu trennen. Aber was gestern ein Pilot-Projekt war, kann morgen schon Realität sein. In diesem Sinne geht das Geschwafel und Geschreibse sehr auf die Nerven, weil sie grundsätzlich die Zukunft negiert und ihr nicht zugesteht die zukünftigen Probleme lösen zu können.

    Wir sind tatsächlich an einem Punkt angelangt, der überheblicher nicht sein kann. Die derzeitige Generation spricht ihrer zukünftigen Generation ab über mehr Wissen und Möglichkeiten zu verfügen als Sie sich selbst vorstellen kann. Armseliges Konstrukt.

    „… die kommt da so nämlich nicht vor …“ und was im Buch nicht vorkommt, kann dem zu Folge auch nicht stimmen. Eine Logik haben Sie, tssss….

    Und Schluss heißt es einfach mal, SELBER DENKEN und nicht Bücher rezitieren ist der Wahrheit letzter Schluss. Und wer Vordenker fürs Fortkommen benötigt sollte vielleicht besser das Denken, ähm nachplappern ganz einstellen. Sie können sich ja dann wieder darauf konzentrieren, SUVs für den Untergang verantwortlich zu machen. Immer feste druff … in diesem Sinne, ciao.

  28. Björn

    herr meier, sie haben natürlich immer recht. lieg ich dann auch richtig mit der annahme, dass der atommüll deswegen nicht auf deponien sondern nur in zwischenlagern strahlt, weil so schlaue menschen wie sie längst einen plan in der hinterhand haben, wie wir den mist umständlich wieder aufbereiten können (um ihn dann irgendwo abzuwerfen oder was genau damit zu machen?). seien sie doch so gut und teilen sie ihre brillante lösung mit uns.

    respekt vor der technologie von morgen. aber ich frag mich (und ich hab jetzt gar nicht irgendwo nachgelesen) warum so „dämliche tetrapacks“ überhaupt herstellt und man sich nicht gleich eine bessere lösung überlegt?

    ich zähle mich zu der generation, die verantwortung jetzt übernimmt. und wir können jetzt anfangen was zu ändern. warum wir auf die nächste warten sollen versteh ich nicht, aber sie werden schon recht haben.

    und, herr meier nicht bös sein bitte, aber wenn wir über ein buch reden und sie behaupten irgendwas absurdes, was in dem buch überhaupt nicht drinnen steht, dann stimmt das einfach nicht. weil, genau, sie haben es erraten, es kommt in dem buch nämlich so nicht vor. sie haben offensichtlich keine logik.

    die vision eines unterganges habe ich nicht beschworen, ich glaube nur, dass wir menschen wie sie bremsen sollten. ob mit oder ohne SUV. in diesem sinne, machen sie es gut und besser nix. dann können sie auch nicht so viel schaden anrichten.

  29. Roland Kühl-v.Puttkamer

    Liebe Agenturkollegen, herzlichen Dank für euren Diskurs. Gerne stelle ich euch einmal einander für eine persönliche Battle vor, wenn ihr es wollt :-). Weitere persönliche Dialoge bitte ich euch aber direkt via Chat, Twitter oder Telefon fortzusetzen. Ich denke, die anderen Leser haben die jeweiligen Positionen von euch verstanden. Danke.

  30. Frank Meier

    @ Roland Kühl-v.Puttkamer,
    Schön wenn Sie für Ihre Lesern die Diskussion für beendet erklären. Sie werden es Ihnen danken,

    @ Björn,
    Die Erde ist nur geliehen. Wir müssen an die zukünftigen Generationen denken. Blablub Blablub
    Von wem geliehen und wer bitte verlangt von uns eine besenreine Übergabe?

    Seit die Flüsse wieder sauber sind hat sich der Umweltschutzgedanke pervertiert und ist zu einer inquisitorischen Quelle für Ressentiments geworden. Wie formulierte schon einst Nietzsche in seiner Genealogie der Moral, die große Mehrheit jeder Gesellschaft bestehe aus Schwachen, Kranken und „Schlechtweggekommenen“. Ihr „unterster Instinkt ist Rache“ und ihre „Sklavenmoral“ liefere Rechtfertigungen dafür. In einer aristokratisch dominierten Gesellschaft sei diese Haltung ebenso vertreten wie in einer demokratischen, doch in der Demokratie haben die „Rachsüchtigen“ die Oberhand gewonnen.

    In diesem Sinne dürfen Sie gern der nächst höheren Gehaltsstufe den SUV unter dem Deckmantel „Weltuntergang, alles schlechte und so“ madig machen.

  31. 1996: Die Zahl des Antispots | Werbeblogger - Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » 1996: Die Zahl des Antispots

    […] die Modelle und Visionen der drei großen amerikanischen Autohersteller bekanntermaßen voller Enthusiasmus bin, untertrifft dieser 1996er Werbespots für den General Motors (Electric Vehicle) EV1 noch […]

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