18:30 Uhr
Emotionale Dissonanz
Während Schüler VZ und andere soziale Netzwerke immer noch nach geeigneten Geschäftsmodellen suchen, zieht Jamba & Co. im Umfeld der Klingel- und Handytöne den Kindern und Jugendlichen fleißig das Taschengeld aus der Hose. Das Geschäftsmodell ist im Prinzip spätestens aus heutiger Sicht ein Witz. Klingeltöne, Bilder, Logos?!?! Und doch funktioniert es, trotz zunehmend offener Betriebssysteme der Mobiltelefone, die einen Kauf dieser Banalitäten nun wirklich überflüssig macht.
Während es für die meisten Jugendlichen heute bereits gelebte PC-Praxis ist, im Web nach “freier Ware” zu fahnden und alsbald mit ihren Freunden zu teilen, verhalten sie sich bezüglich ihres Mobiltelefons oft noch völlig anders. Da kostet Trash noch richtig Geld und wird wohl auch bezahlt.
“Scheiße. Ich liebe dich.” Was für eine Projektion!
Videotipp via Christian.
13 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 13. Januar 2009 um 18:36 Uhr
Danke, Roland! Vor etwa 30 Sekunden war der Tag noch in Ordnung #arrgh
Am 13. Januar 2009 um 18:38 Uhr
BUNCH OF ARSE
Am 13. Januar 2009 um 20:04 Uhr
Das Video derart beknackt, dass es schon wieder gut ist – bwahahaha.
Am 14. Januar 2009 um 02:06 Uhr
Hallo zusammen,
ich lese den Werbeblogger erst seit kurzem und auch (noch) nicht regelmäßig (…meine Prioritätenverteilung ist derzeit unscharf, erlebe gerade jene Momente, in denen man nicht gewillt ist sich auf etwas festzulegen…). Und wenn ich etwas zur Kenntnis genommen hab’, dann das Werbungs-Übersättigungsgefühl, dass einige hier ab und an aufweisen – so mein Eindruck.
In einigen Berliner U-Bahnhöfen kursiert derzeit eine ganz, ganz tolle Werbung! Ja! Nur waren die Künstler hier(erleichternderweise??) keine Agenturen, möchtegern Creative Directors und so, nix von dem, es waren die sogenannten Adbusters. Viel Spaß! ;)
ekosystem.org/forum/...
Nebenbei angemerkt: Sie wollen die Konsumgesellschaft aufhalten, laufen aber “Gefahr” die Urheber zu mehr Profit zu verhelfen.
Am 14. Januar 2009 um 07:51 Uhr
Klasse,
jetzt habe ich den ganzen Tag dieses Lied im Kopf…
Am 14. Januar 2009 um 08:47 Uhr
Also wenn eines gar nicht geht, dann diese Klingeltongeschichten. Das sind so ziemlich die schlimmsten Werbespots überhaupt und mindestens genauso anstrengend wie der von Kinder Maxi King. Diese Spots tragen massiv dazu bei, dass Werbeblöcke gänzlich gemieden werden.
Darüber hinaus unterstreicht dieses hohe Maß an Niveaulosigkeit mal wieder meine Theorien über die Verblödung unserer Jugend. Die gesellschaftliche Verantwortung bleibt bei Jamba wie immer auf der Strecke, aber auch die armen Jambasianer müssen ja irgendwie zu Geld kommen. Nach dem Prinzip “Nach uns die Sinnflut” kann es ja egal sein, ob nachfolgende Generationen nur noch sabbernd vor ihren Handies sitzen und mit Onkel Maulwurf, dem Jammerhasen und Co. primitive Hymnen aus dem Neandertal trällern.
So, jetzt bin ich warm und kann anfangen zu arbeiten.
Am 14. Januar 2009 um 09:31 Uhr
Ohh ein Bedtimestory Dejavue. Ahhh!
Am 14. Januar 2009 um 09:36 Uhr
Vor Jamba gabs die Klingeltöne im Web auch schon gratis.
Jamba hat nur den Zugang leichter gemacht. Und ich schätze, diese Art von Trash gehört zum Lifestyle der jungen Leute. Pimp your Mobile und versichere dir die Wut deiner Eltern – weil die sich jedesmal laut aufregen, wenn das im Fernsehn läuft und es dann auch noch über die Handyrechnung zahlen und das nicht mal mitbekommen. So jung sollte man nochmal sein!
Am 14. Januar 2009 um 10:22 Uhr
So gibt es gibt es doch noch Werbung, die richtig gut funktioniert!
Da können wir alle noch was lernen.
Ich weiss schon, was der Päderastenchor aus der MB Werbung beim nächsten Spot singt wenn das Sternchen blinkt….
Am 14. Januar 2009 um 11:02 Uhr
Dieser Trash wirft leider einen bedauernswerten Schatten auf das geistige Niveau junger Menschen.
Da soll mir nochmal einer mit “DU bist Deutschland kommen” – Wenn sich Deutschland anhört wie ein Hase, dessen Artikulationsvermögen etwas zu wünschen übrig lässt, dann aber ohne mich!
“Es wird Zeit für eine kurze spracherzieherische Exkursion!” – Wie bereits mein Freund Kermit der Frosch zu sagen pflegte.
Am 14. Januar 2009 um 16:41 Uhr
[...] via werbeblogger [...]
Am 15. Januar 2009 um 13:21 Uhr
“Diese Spots tragen massiv dazu bei, dass Werbeblöcke gänzlich gemieden werden.”
sehr guter punkt. jamba richtet enorme kollateralschäden an. ganz ähnlich wie spam: nervfaktor aggregiert über millionen rezipienten, abwendung vom medium und von werbung an sich, hass gegen die gruppe der käufer.
jamba ist schlecht für die gesellschaft und die volkswirtschaft.
Am 26. Januar 2009 um 03:55 Uhr
Frage mich gerade ob ein iPhone-App, welches Fürze wiedergibt vom Niveaufaktor höher ist, als Jamba-Werbung…auf alle Fälle kann ich den vorherigen Schreibern zustimmen, scheisse ists, aber solange Geld dafür ausgegeben wird, warum nicht?