18:07 Uhr
Robert verkauft Basic Thinking Blog
Es ging ganz schnell. Innerhalb kürzester Zeit entschließt sich Robert nach diesem Tweet nun endgültig, sein Blog zu verkaufen.
Zur Zeit beschäftigt er sich wohl damit, wie man ein derartiges Projekt bei ebay vernünftig beschreibt und bepreist.
Auch der Spiegel nahm Notiz von diesem kleinen Erreger in der Online-Welt und sorgte mit vielen weiteren Backlinks dafür, dass der Server des Blogs unter der plötzlichen Besucherlast zwischenzeitlich zusammenbrach.
Ich wünsche Robert viel Fortune für seine weiteren Projekte auch, um im Bild zu bleiben, was die Erlösseite des anstehenden Verkaufs betrifft.
Egal wo, man sieht sich, Robert. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, eine Herausforderung und Nervenkitzel. Das kann ich gut nachvollziehen. Mir stellt sich nur die Frage: Hättest du diesen Zauber nicht auch in deinem bestehenden Bloghäuschen entfachen können?!
Vermutlich und offensichtlich nicht und das gibt mir zu denken…
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12 Kommentare
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Am 6. Januar 2009 um 18:50 Uhr
Neuer Blog Post Robert verkauft Basic Thinking Blog tinyurl.com/ay2s8v
Am 6. Januar 2009 um 19:16 Uhr
[...] wurde nach fünf Stunden im Netz bereits über 3000 mal aufgerufen. Auch der Spiegel, der Werbeblogger und PR-Studenten aus Darmstadt mutmaßen den Tag über ob oder ob nicht [...]
Am 6. Januar 2009 um 23:13 Uhr
[...] [via Basic Thinking, Werbeblogger] [...]
Am 8. Januar 2009 um 07:43 Uhr
[...] denn sie haben die angenehme Freiheit eines nicht festgelegten Verlaufs und Ausgangs. Nachdem Robert Basic seine durchaus überraschende Entscheidung bekannt gab, tauchte er plötzlich nach einem [...]
Am 8. Januar 2009 um 20:32 Uhr
tinyurl.com/ay2s8v erklärt das Offline Problem #basicthinking
Am 8. Januar 2009 um 23:50 Uhr
Und los gehts mit der AuktioN: rumsabbeln.de/archiv...
Wow, schon 22000Euronen!
Und Roberts Page down….
Am 9. Januar 2009 um 10:10 Uhr
“Wir sind Basic” – eine Genossenschaft aus Bloggern sollte #basicthinking kaufen!…
Es kommt öfter vor, dass man nicht überschaut, was für eine Wirkung das nach außen entfaltet, in dem man seit Jahren drin steckt. Aus dem eigenen Saft heraus betrachtet, erscheint der Verkauf von basicthinking durch Robert putzig. Irgendwie unspekt…
Am 9. Januar 2009 um 18:11 Uhr
[...] wurden. Das war zu viel für einige Mitarbeiter. Derart frustriert und demotiviert brachte die Basic-Thinking Verkaufsmeldung das Fass bei den meisten zum Überlaufen. Wenn schon kein Erfolg im Web, dann wenigstens Erfolg im [...]
Am 12. Januar 2009 um 12:59 Uhr
Ich bin gespannt welche Lawine Robert auslösen wird. Wenn der Blog tatsächlich wie von manchen gemutmaßt wird und über 100.000 läuft (eher nicht mein Tipp) – werden einige ihre Blogs verscherbeln und hoffen anständige Beträge zu erzielen. Wenn aber nicht gerade Holzbrinck mitbietet, dürfte der Blog einen mittleren 5-stelligen Betrag erreichen. Wie auch immer – mit dieser A(u)ktion wird Robert nicht unglücklich werden…
Am 12. Januar 2009 um 17:19 Uhr
Hallo! Ein manueller Trackback unter meinem Namen. Gruß, Jens
Am 13. Januar 2009 um 05:00 Uhr
Ich bin mir nicht sicher, inwieweit der Verkauf wirklich rentabel ist. Der Zeitpunkt des Verkaufs am Jahresanfang klingt aus Steuergründen plausibel. – Dennoch, in Zeiten der Wirtschaftskrise wird das Geld überall zusammengehalten und nicht so freizügig ins Web geblasen wie noch vor einem Jahr.
Was wäre, wenn Robert das Schreiben für den Basic Thinking Blog stoppt, aber dort weiterhin Werbung laufen lässt? Schließlich bringen die 12.500 Artikel ja trotzdem noch reichlich Traffic. Wenn er im vergangenen Jahr 37.000 Euro verdiente, kann er ohne Arbeit 2009 locker noch 25.000 Euro verdienen. (Wenn er noch ein bisschen böse sein will, würde er mit einer sanften Layereinblendung auf mindestens 50.000 Euro kommen.) Und in den Folgejahren könnte er auch noch mit ein paar Tausendern rechnen. Zudem hätte er immer noch die Möglichkeit ab und zu doch noch ein-zwei Artikel zu schreiben z.B. um eigene Projekte zu pushen. Eine Macht, die nicht zu unterschätzen ist.
Geht man nun von einem Verkaufspreis von 100.000 Euro aus. – Was bleibt wirklich übrig?
-19.000 Euro MWSt.
- 2.000 Euro ebay Gebühren
-31.600 Euro Einkommenssteuer
_____________________________
= 47.400 Euro Gewinn
Nicht viel für all die Mühe und Arbeit der letzten Jahre.
Gruß,
Robert Sloganmaker
Am 16. Januar 2009 um 03:35 Uhr
Ich habe das Blog sehr gerne gelesen und werde es weiterhin auch geniessen, mit meinen Augen die Buchstaben zu verfolgen.
Ein Verkauf bedeutet ja nicht gleich , dass schlechter wird oder die Welt der Leser bricht zusammen.
Wechsel macht Platz fuer neue Moeglichkeiten.
Bin froh das ich das Blog hier in Shanghai ,wo ich mich seit 4 Jahren aufhalte , zu sehen bekomme.
Alles Gute aus dem Reich der Mitte
Frank Schacht
flickr.com/people/fr...