05.01.09
15:08 Uhr
15:08 Uhr
Scholz & Friends erklären sich bereit
Als klassische Werbeagentur füllt Scholz & Friends unser Credo “online meets classic” mit Leben. Die Eigenwerbung kommt bei mir zwar etwas zu unruhig an und ich befürchte, dass gerade viele “Klassiker” auf Kundenseite noch heftiger in diese Richtung reagieren, aber ansonsten fasst der Spot sehr schön zusammen, wie sich die Welt der Marken und Werbung verändert hat.
via Markus Mayr (Leiter der Unternehmenskommunikation von Scholz & Friends)
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27 Kommentare
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Am 5. Januar 2009 um 14:59 Uhr
New blog post: Scholz & Friends erklären sich bereit tinyurl.com/98l8s6
Am 5. Januar 2009 um 15:25 Uhr
Currently Browsing: tinyurl.com/98l8s6 Danke #werbeblogger Ich bezweille aber, dass S&F`s BWLer peilen worum`s geht :)
Am 5. Januar 2009 um 15:57 Uhr
[...] sehr interessantes Video habe ich eben beim Werbeblogger entdeckt. Scholz & Friends – eine der bekanntesten und erfolgreichsten Agenturen in Deutschland haben diesen rund drei [...]
Am 5. Januar 2009 um 16:44 Uhr
[...] via: Scholz & Friends erklären sich bereit | Werbeblogger – Weblog über Marketing, Werbung und PR ] [...]
Am 5. Januar 2009 um 17:28 Uhr
Hm… das ist ja mal eine blumige Beschreibung der Situation.
Aber wie S&F einem bei der Lösung der Kommunikationsprobleme in dieser veränderten Welt zu helfen gedenkt wurde mir jetzt irgendwie nicht so ganz klar…
Am 5. Januar 2009 um 20:35 Uhr
[...] Auge gefallen. Beide gehen auf die Entwicklung im Social Media Bereich ein. Zum einen gibt es beim Werbeblogger das folgende Video, was sich mit der Veränderung der Werbewelt [...]
Am 6. Januar 2009 um 10:43 Uhr
@lucas genau, ging mir auch so. außerdem: das beten online affine werber doch alles seit 10 jahren runter. jetzt kommt also endlich auch scholz drauf – wie uns dieses ansonsten ganz nett gemachte (wenn auch zu lange) animatiönchen darlegt. vielleicht löst sich das so auf: orchester sind konservative vereine und brauchen daher halt immer etwas länger?_)
Am 6. Januar 2009 um 11:49 Uhr
Werbung braucht soziale Kompetenzen …
via Werbeblogger wurde ich auf den neuen Eigenwerbespot der Werbeagentur Scholz&Friends ( ja genau diese Agentur die der FC MAGIX mit 5:1 abwatschte . Der Spot veranschaulicht meiner Meinung nach sehr gut und eindringlich, die Veränderung der …
Am 6. Januar 2009 um 13:03 Uhr
Scholz&Friends oder Eigenwerbers Eigentor!…
Wow! selten hat eine Agentur die Krise der Reklamezunft so eindrucksvoll auf den Punkt gebracht wie S&F in ihrer aktuellen Selbstvermarktung, die man eigentlich ‘Selbstvernichtung’ nennen müßte.Ein 100-jähriger afro-amerikanischer Biene Maja Willi…
Am 6. Januar 2009 um 13:10 Uhr
[...] (via Indiskretion Ehrensache und Werbeblogger) [...]
Am 6. Januar 2009 um 13:13 Uhr
“99% der Zeit werden mit der Darstellung einer bekannten Situation verschwendet. Das ist typisch für deutsche Werber. Fleißarbeit vor Inspiration. Fließband vor Lösungen. Adaption der Vergangenheit vor Innovation der Zukunft.
Warum verschwendet diese Agentur 3,5 Minuten meiner kostbaren Zeit ohne mir Antworten zu geben?”
Am 6. Januar 2009 um 14:03 Uhr
@Ralf
“Warum verschwendet diese Agentur 3,5 Minuten meiner kostbaren Zeit ohne mir Antworten zu geben?”
Weil Deutschland das Land der Fleisskärtchen ist. Oder hat hier schon mal jemand einen Pitch gewonnen mit der Vorstellung einer Idee? Nein, da müssen mindestens drei Kampagnenansätze voll durchdekliniert werden und an der Powerpointpräse sitzen drei Praktis, zwei Teamassis und ein Berater bestimmt eine Woche. Und besagte Präsentation hat dann gerne mal als Intro einen Spot wie oben gezeigt.
In Deutschland wurde schon immer Arbeit und nicht Innovation honoriert. Scholz könnte es doch besser machen. Statt dessen kommen da Dinge wie “Vernunft ist der neue Punk” raus, begleitet von eine Autofotografie, die nur Leute verbrochen haben können die Autos hassen. Und dann reproduzieren die in diesem Spot Dinge die eh schon jeder weiss und haben noch die Frechheit diesen animierten Schrott online zu stellen.
Was war denn an der Werbung in Deutschland in den letzten Jahren geil? Ok, der Windenergiespot von Nordpol. Und sonst – nix! Seit Mitte der Neunziger dämmert man dahin. Bis dahin wurden in Anzeigen Nazis von S&J der Stinkefinger gezeigt, JvM schlug einen Hammer zur Bedinung von Spiegelreflexkameras vor und dumme Ehemänner bekamen mal ordentlich eine geknallt. Und das ganze war auch noch gut gestaltet. Los, los, versucht euch an eine gute Anzeige der letzten zwei Jahre zu erinnern. Und bitte keine Adaptionen aus anderen Ländern. So sieht das nämlich aus bei uns.
Ist es da ein Wunder, dass die Zielgruppen wegbrechen und Kosumenten orientierungslos sind. Die sind nicht überfordert, die sind gelangweilt.
Und so passt auch der Spot wieder.
Also, alles in Ordnung. Weiterschlafen und auf keinen Fall den Konsumenten unterhalten wollen.
Am 6. Januar 2009 um 15:38 Uhr
[...] via Werbeblogger [...]
Am 6. Januar 2009 um 17:07 Uhr
@Eke
… und die Kunden müssen sich weiterhin zwischen Agentur X und Agentur Y entscheiden, ohne daß es ein Unterscheidungsmerkmal gibt.
Wann stößt das den Kunden mal sauer auf? Aber im Grunde haben die auch keine Lust auf die Diskussionen und den Stress.
Die Guten sind da schon ein bißchen weiter – siehe zB Ikeas Agenturmodell.
Am 6. Januar 2009 um 19:01 Uhr
Ikea zeigt sich als engagierter Kunde. Eher selten. Aber ein Kunde kann auch überzeugt werden. Das geht aber nur mit Enthusiasmus, Faszination, Liebe und Hingabe. Und das meine ich genau so naiv wie ichs geschrieben habe. Aber so lange die Angst regiert und die Berater brav beim Kunden ihren Bauchladen aufklappen können anstatt Kampagnen zu V E R K A U F E N und der Kontakt daran gemessen wird ob er nett zum Kunden ist und nicht daran ob er diesen auch fordert und über gewisse Grenzen trägt hat eine gute Idee, die Überzeugungstäter braucht eh verloren. Und irgendwann hat die beste Kreation resigniert und produziert das gleiche Mittelmaß wie alle.
Ich habe nur zwei gute Leute aus dem Kontak und Beratung kennenlernen dürfen. Gott beschütze mich vor dem Rest. Essengehen mit dem Kunden kann ich auch allein.
Am 6. Januar 2009 um 19:29 Uhr
freut sich über diesen Satz "..Deutschland das Land der Fleisskärtchen.." – da is was dran…http://tinyurl.com/98l8s6 (siehe comments)
Am 6. Januar 2009 um 19:33 Uhr
[...] Reality) veröffentlicht und damit bereits ganz unterschiedliche Reaktionen in der Community (siehe Werbeblogger, mediaclinique, Handelsblatt) erzeugt. Tenor des hübsch gemachten Films ist der Wechsel von [...]
Am 6. Januar 2009 um 23:43 Uhr
oder heißt das: “ein x für ein u vormachen”? Keine Ahnung… die Macher offensichtlich auch nicht ;-)
Am 7. Januar 2009 um 18:12 Uhr
99% der Zeit werden mit der Kommentierung einer bekannten Situation verschwendet. Das ist typisch für deutsche Blog-Kommentierer.
Vielleicht liegt das daran, dass manch einer glaubt, dass es für jeden nicht-innovativen Kommentar ein Fleißkärtchen gibt…
…womit ich nun auch zu dieser Fraktion zähle…yippieyahyeah
Am 8. Januar 2009 um 08:57 Uhr
@Thor: Mehr als alle anderen, ja. Trotzdem machst Du ja einen Punkt dabei.
Man darf nicht schweigen, man muß kommentieren, denn sonst meint der ein oder andere, es herrsche Konsens und die Aktivitäten von S&F, RSCG et al. wären so gut, wie es in manchem Post (zB Thomas Knüwers) anklingt.
Wenn alle Bescheid wüßten (über die ‘bekannte Situation’), würden die Agenturen nicht mit diesen mehr als durchschnittlichen Aussagen an die Öffentlichkeit gehen. Sie trauen sich das nur, weil sie überzeugt sind, das die Marketing-Leute in den Unternehmen ihnen das gut und gerne abnehmen!
Am 8. Januar 2009 um 16:41 Uhr
[...] doch komisch! Seit den 50ern/60ern hat sich in Werbung und Marketing alles verändert, nur das eine nicht. Rollenklischees sind weiterhin gesund und [...]
Am 8. Januar 2009 um 22:59 Uhr
Glückwunsch Scholz, ihr habt den Trend des vergangenen Jahrzehnts entdeckt!
Mehr aber auch nicht, kein Neuigkeitswert, keine bahnbrechende Animation, kein Unterhaltungswert, sprich das Ding funktioniert leider auch nur frontal, wie anno 1960.
@ralf ich bezweifle, dass diese Sachlage für Marketingleute von Unternehmen mit denen Scholz Geld verdienen möchte neu ist.
Das dürften höchstens fehlplatzierte Einzelerscheinungen sein…
Am 10. Januar 2009 um 12:56 Uhr
[...] einem netten Filmchen. Trotzdem olle Kamellen. Orchestra of Shit: Dirigent, erste Geige, Pauken und Trompeten. Und während die Re-Publicaner noch vom harmlosen “Shift happens” faseln, ruft die [...]
Am 12. Januar 2009 um 06:46 Uhr
[...] online, wenn es um den eigenen Laden geht? Dass es Handlungsbedarf gibt, haben ja durchaus viele Agenturen erkannt, alleine bei der praktischen Präsenz und Umsetzung ihrer eigenen Aktivitäten hapert es [...]
Am 2. Februar 2009 um 18:31 Uhr
[...] hat sich Gedanken zur Zukunft des Marketings gemacht. Während uns kürzlich schon Scholz & Friends eher mit einem Rückblick an das erinnerte, was wir schon wissen sollten, erfahen wir jetzt, was die Zukunft bringen bzw. wie [...]
Am 5. Juli 2009 um 10:36 Uhr
[...] Gefunden auf: werbeblogger.de/2009... [...]
Am 26. Juli 2009 um 18:17 Uhr
sieht aus wie das consumer-marketing video von euro rscg…