18:50 Uhr
Es lebe die Currywurst
Wer macht denn nun die beste Currywurst? Wer hat sie überhaupt erfunden? Berlin, Hamburg oder doch der Pott, wo Grönemeyer das geformte Fleischbrät besingt? Viele Mythen und Geschichten ranken sich um die Wurst, die in bestimmten Imbiss-Lokalen Kultstatus genießt.
Einer der ältesten Läden in Hamburg ist auf jedem Fall der Imbiss bei Schorsch, der alleine wegen der extrem kleinen Ladenfläche, seiner rustikalen Art und der strittigen Spezialsauce im Multi-Kulti-Viertel “Schanze” in Hamburg vielen Fans ein Begriff ist.
Grundsätzlich ist die Currywurst sogar für eine Diplomarbeit (Die Currywurst Imagekampagne) äußerst ergiebig. Einfach gut.
Link: www.youtube.com
Tim, unser Planman, empfiehlt übrigens gerade bei Twitter noch einmal das “Schorsch” an Martin Oetting, der wohl auch mit der Currywurst eine treffende Fallstudie für seine Doktorarbeit gehabt hätte…
11 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 18. Dezember 2008 um 18:43 Uhr
New blog post: Es lebe die Currywurst tinyurl.com/4xbo7h
Am 18. Dezember 2008 um 18:45 Uhr
@timsk @martinoetting ihr habt mich inspiriert und hungrig gemacht. Danke tinyurl.com/4xbo7h
Am 18. Dezember 2008 um 20:28 Uhr
Eine weitere wichtige Frage finde ich: Darf man eine Currywurst auch in nichtgeschnittenem Zustand servieren? Oder ist das dann einfach eine Bratwurst mit Currysauce?
Am 19. Dezember 2008 um 09:55 Uhr
Eine Diplomarbeit in Ehren, aber “Currywurst ist mein Gemüse” kommt schon sehr nah an Strunks Kassenschlager ran. Zu nah. Macht die Soße ziemlich fad. Genau wie die übrigen Sprüche der Arbeit, die man 1:1 bei “StudiVZ-Gruppen” nachlesen kann.
Schorsch lob ich an dieser Stelle übrigens gerne mit.
Am 19. Dezember 2008 um 11:46 Uhr
Es geht nix über Konnopke’s Imbiss!
konnopke-imbiss.de/
Punkt!
Am 19. Dezember 2008 um 12:33 Uhr
@THomas: Ja, der Claim ist der Haken.
Am 21. Dezember 2008 um 02:05 Uhr
Ja, aber wenn der Claim, also die Idee, der Haken ist – was bleibt dann noch? Nett photographiert.
Am 21. Dezember 2008 um 13:05 Uhr
@friedrich: Ich finde die Grundidee gut, sich überhaupt mit einer Imagekampagne für die Currywurst zu beschäftigten. Die Umsetzung Text ist schlecht (s.o.), die Visuals sind ok. Fazit: Gute Idee mit Schwächen in der Umsetzung. Außerdem ist bald Weihnachten ;-)
Am 22. Dezember 2008 um 06:06 Uhr
@Roland: Trifft die Kampagne wirklich den Kern des Problems? Die klassische deutsche Imbißküche ist vom Aussterben bedroht. Den aktuellen Trend zum »Lean Imbiß« aber beantwortet »Wurst ist mein Gemüse« doch nur mit einem vernehmlichen Rülpser. Das mobilisiert nur die, die eh die Erbsen liegen lassen.
Na gut, Rute eingepackt. Ist ja auch nur eine Diplomarbeit und keine Millionenkampagne der deutschen Wurstwirtschaft.
Am 22. Dezember 2008 um 15:34 Uhr
Da möchte ich doch mal den meiner Meinung nach besten Currywurstladen Hamburgs ins Spiel bringen: Curry Queen in der Erikastr. Und dort liegt auch ein wunderschöner Comic von Uwe Timm, indem die Geschichte der Erfindung der Currywurst erzählt wird. Sie kommt aus Hamburg und wurde das erste mal von einer Dame, die über die Engländer zufällig an Curry gekommen ist, direkt am Michel verkauft. Also, gut Wuast!
Am 25. Dezember 2008 um 18:49 Uhr
Das sehe ich schon auch so, dass es die deutsche Imbißküche zunehmend schwerer hat, da auch mehr und mehr Konkurrenz auf dem Markt zu Gange ist. Fast Food, Döner und Co sind harte Gegner. Dennoch denke ich nicht, dass die Currywurst aussterben wird. Aber wieso nicht mal Werbung für sie machen finde ich im Grunde keine schlechte Idee.