27.10.08
17:32 Uhr
17:32 Uhr
Werbe-Ostalgie (I)
Eine kleine Reihe alter DDR-Spots, die man im weiteren Sinne ja auch als Werbung bezeichnen könnte, wird eröffnet. Wir beginnen mit einer Botschaft, die auf Angst setzt. Das Prinzip ist ja bekannt, allerdings ohne das abschließende kleine Gedicht. Das Deutsche Hygiene Institut nahm übrigens zur DDR-Zeit in etwa die gleiche Aufgabe wahr, wie in der Bundesrepublik die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Den Teufel jage schleunigst fort,
such dir ein Hobby, treibe Sport.
Wer bastelt, seinen Garten harkt,
schützt sich vor einem Herzinfarkt.
Link: www.youtube.com
Die Animationstechnik erinnert mich sehr an das Stop-Motion-Prinzip aus dem guten alten Sandmännchen, oder?
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6 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 27. Oktober 2008 um 17:52 Uhr
Sehr schöne Idee! Das Thema hatten wir auch schon mal ansatzweise im Saftblog. (einfach bei der suche “ulbricht” eingeben)
Ein Kommentator hatte damals auch einen sehr interessanten Link zu dem Thema Werbung zu DDR-Zeiten, vielleicht könnt Ihr den gebrauchen: alltagskultur-ddr.de...
Am 27. Oktober 2008 um 17:55 Uhr
Danke Kirstin. Übrigens -offtopic- der Saftblog war auch Thema in unserem Gespräch mit Karen Heumann…
werbeblogger.de/2008...
Wenn du mal ein Stündchen Zeit im Auto,Zug oder Flieger verbringen musst und Zeit hast ;-)
Am 27. Oktober 2008 um 17:59 Uhr
Mich würde mal interessieren werd dem Teufelschen seine Stimme geliehen hat ;)
Am 27. Oktober 2008 um 18:41 Uhr
Dem schlechten Tone seis geschuldet,
doch wird derlei hier nicht geduldet.
Will sagen: Ich glaube, die letzten Zeilen des Gedichtes lauten:
Wer bastelt, seinen Garten harkt,
schützt sich vor einem Herzinfarkt.
Wünsche allseits eine schöne Woche!
seven
Am 27. Oktober 2008 um 18:46 Uhr
@seven. Ich glaube, du hast Recht ;-)
Am 28. Oktober 2008 um 23:05 Uhr
Unter dem Hintergedanken, dass am Leben bleiben staatsbürgerliche Pflicht ist, um die ausblutende DDR bei Produktionsfähigkeit zu halten, bekommt der nett gemachte Spot einen zusätzlich unangenehmen Beigeschmack. Plädiere dennoch für die Serie.