13.10.08
15:56 Uhr

Nicht vertrauensbildend

{lang: 'de'}

Wir haben es sicher alle schon einmal gehört, gelesen oder gesehen: Bankautomaten werden gelegentlich von kriminellen Karten-Betrügern manipuliert oder mit kleinen Video-Kameras ausgestattet, um PIN-Nummern bzw. EC-Karten von ahnungslosen Kunden auszulesen, um im Anschluss -meistens über das Ausland- Bargeld von fremden Konten abzuräumen.

Heute waren wir dran, genauer ein Konto meiner Frau bei der Postbank. Da der Fall offensichtlich von der Postbank bemerkt wurde und man den manipulierten Geldautomat identifizieren konnte, wurden alle Kundenkarten, die in einem bestimmten Zeitraum dort genutzt wurden, zuvor vorsorglich gesperrt.
Meine Frau bemerkte diese Sperrung allerdings nicht über die Kommunikation durch die Postbank selbst, sondern durch vergebliche Abhebe-Versuche an 2 Bankautomaten. Nach einem direkten Besuch bei der Postbank und entsprechenden Rückfragen gab es dann die Erklärung.

Die Summe der über das vergangene Wochenende von den Tätern abgehobenen Beträge liegt im satten vierstelligen Euro-Bereich; insgesamt mit knapp einem Dutzend Einzelabhebungen im Ausland. Die Postbank versicherte, dass der Schaden meiner Frau ausgeglichen werde, allerdings müsse sie zuvor eine entsprechende Anzeige gegen unbekannt bei der Polizei erstatten. Dort befindet sie sich in diesem Moment und ich bin gespannt, wie die Sache weitergeht…Fortsetzung folgt.

Schlagworte (Tags): , , , ,

7 Kommentare

  1. RainerK

    Der Schaden wird ohne Probleme reguliert. Ich war mal in der gleichen Lage. Zuerst wurde Geld abgehoben und als die Karte gesperrt wurde, wurde fleißig im Einzelhandel eingekauft. Und zwar nur dort, wo man mit Unterschrift und ohne Onlineverbindung zur Zentrale zahlen konnte. Das Geld war nach wenigen Tagen wieder auf meinem Konto.

    Nervig war es trotzdem, da die gesperrte Karte ein knappes Jahr genutzt wurde, bis sie endlich abgelaufen ist. So konnte ich wöchentlich bei der Bank anrufen und Abbuchungen von H&M, Kaisers etc. zurückbuchen lassen. Gott sei Dank ohne Ärger.

  2. Arne

    das ist ja der totale Hammer, bisher oft gehört in den Medien aber mal einen Erfahrungsbericht zu lesen ist schon was anderes. Nicht das sie versucht den letzten Einkaufsbummel bei Deichmann zu vertuschen ;). einem Duzend Abhebungen und einen satten vierstelligen Bereich. Ich glaube die Deutschen sind zu Arm. Das ist ja beschämend. Wahrscheinlich sind wir das Gespräch bei allen Konspirativen Organisationen da draußen. Aber mal im Ernst. Das gute daran ist, Jemand Haftet. Weiterhin auch gut ist es ist lösbar. Geldautomaten der Zukunft sehen dann aus wie Aal-glatte-Design-tower marke Beate Uhse.

    Ich lege grundsätzlich meine Geldbörse über meine Hand wenn ich die Geheimzahl eingebe. Und zu holen is bei mir auch net viel. Unsere Jobs waren schon mal lukrativer :D

  3. Patrick Breitenbach

    Heilige Sch… Ich hoffe ihr bekommt eure Kohle bald wieder und den dreisten Dieben wird das Handwerk gelegt. Hört sich aber sehr nach breiter Organisierter Kriminalität an, wenn schon Abbuchung im Ausland?!

  4. Daniel

    Mich hatten sie 2005 in Berlin damit dranbekommen. Meine Karte wurde an einem BVG-Ticket-Automaten ausgespäht (so heißt das wohl). Knapp 4.000 € wurden innerhalb von 2 Tagen abgebucht. War dann zwar ein ziemlicher Aufwand mit der Polizei und einem langen Gespräch mit der Bank (Volksbank) – letztendlich bekam ich wegen der sog. „Systemsicherheit“, die ein Bank gewährleisten muss, bis auch 250 € Selbsbeteiligung alles erstattet. Die 250 standen bei der VB explizit im Vertrag. Schweine. Aber besser als 4.000 Ören nach Sofia zu verlieren. Wünsche gutes Gelingen!

  5. Sebastian

    Ich finde es aber auch wirklich eine schwache Leistung, nicht mal Bescheid zu sagen, sondern einfach mal die Karte zu sperren. Wenn es um Verkäufe geht, aht niemand ein Problem, auch mal anzurufen…

  6. Iris

    toi, toi, toi, bisher hatte ich damit zum Glück noch keine Erfahrungen. Von einer guten Freundin bekam ich mal zu hören, das Einbrecher in einem Discounter, wo sie arbeitet, die EC-Karten-Terminals manipuliert hatten um so die Daten auszuspähen. Ist aber zum Glück aufgefallen. Also immer schön aufpassen beim einkaufen.

  7. ihsan

    Hallo

    Bei der Dresdner Bank waren die Automaten eine zeitlang beschriftet mit einem Plakat, wo drauf stand, dass die Automaten Opfer einer solchen Bande wurde, die halt die Karten kopieren usw.

    Zusätzlich stand drauf, dass die Karte beim einstecken, zwar wieder ausgeworfen wird, aber beim nächsten einschieben die Karte aus Sicherheitsgründen einbehalten wird.
    Das heisst, nach dem ersten einschieben, wird die Karte gekennzeichnet und somit kann man Sie nirgendwo mehr einschieben, da Sie dann stecken bleibt.

    Verstehe nicht den Sinn, aber wird schon seinen Grund haben.

Eure Kommentare

Feed
  • Tom: Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass ein guter Texter oder auch Grafiker meistens besser verdienen als bei gehalt.de geschrieben....
  • WERBOU: Ich denke es ist in der Werbebranche sehr unterschiedlich. Gerade was in Sachen Grafik geht, wird meistens der Preis ziemlich gedrückt, was...
  • Thomas Beichel: Wirklich geschmackvoll ist der Werbebanner wirklich nicht, aber jede Werbeagentur wird ihnen recht geben, denn die Werbung erfüllt...
  • Sebastian: Was ich nie verstehen werde warum die nicht wirkliche Kulanz walten lassen. 10€ Guthaben tun dem Anbieter nicht weh.. für ihn bedeutet...
  • Roland Kühl-v.Puttkamer: Nein, tot nicht, wir leben und arbeiten ja alle und auch der Werbeblogger ist online ;-). Für die nähere Zukunft der...
  • Tina: Ist der Blog tot? Wäre echt schade
  • Gatzetec flashlights for friends: Wir denken der Auftrag wurde erfüllt. Gute Werbung für das Produkt und man schaut zweimal hin :-) Gibt es...
  • Detlef Arndt: Als Marketing Experte müsste man auch wissen, warum das so ist. Angebot und Nachfrage sind hier nicht im Einklag. Klare Sache. Daher...
Adscene: The Kaiser Report
Werbeblogger Late Night Podcast
Werbeblogger Podcast auf iTunes abonnieren



Wordpress-Blogsoftware
blogoscoop