02.10.08
13:03 Uhr

Wannabe Viral

{lang: 'de'}

Nichtwähler gibt es natürlich auch in den USA. Eine wesentliche Grundvoraussetzung für wahlberechtigte Bürger ist jedoch eine Registrierung über ihre Heimatadresse. Google bietet diesen Service über ihren Maps-Dienst an und lässt eine Unzahl von Promis in diesem schier endlos scheinenden Wannabe-Viral darauf hinweisen.

Nach deutlicher Überfrachtung üblicher Aufmerksamkeitsgrenzen (sage und schreibe nach 2,5 min!) wird dann auch endlich die -nicht klickbare- Adresse angezeigt. Selten ist aus so viel Potenzial so wenig geschöpft worden…

Fünf. Setzen!

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Schlagworte (Tags): ,

23 Kommentare

  1. der * andre

    Vielleicht ist es der Directors Cut!??

    Eigentlich ne gute Idee.
    Daraus 5 oder 6 30-Sekünder schneiden und fein ist!

  2. Marketing-Mind

    Ich mag diese lange Version.

    In den letzten 8 Stunden hat das Video 3200 Diggs bekommen digg.com/search?sect... und dies nur für die Version auf der Collegehumor Seite, nicht zu vergessen, dass es in den USA noch Nacht bzw. Morgen ist.

    Schätze das Video wird im Laufe des Tages auf jeden Fall noch Seite 1 bei Digg machen und denke ein kürzeres Video wäre eventuell nicht so beliebt und viral- kann man aber so nicht wissen und hätte 2 Versionen machen müssen um das zu testen.

  3. Roland Kühl-v.Puttkamer

    Natürlich erzeugt es Buzz in der digitalen Sphäre. Eine kleine begleitende Microsite und -vor allem- ein klickbarer Link sind dann aber bei diesem Auflauf an Testmonial-Wucht doch das Mindeste, oder?

  4. Marketing-Mind

    Eventuell habe ich etwas falsch verstanden. Digg = Microsite?

    Es ist die beste Social Networking Seite in den Staaten um Traffic für seine Seite zu bekommen (auch wenn die User stark zurück sind).
    Genauso ist Collegehumor eine der beliebtesten Seiten bei Studenten.

    Und den Celebrities nach zu urteilen würde ich sagen, dass sich die Zielgruppe der Werbung genau auf den obigen Seiten befindet.

  5. m.m

    Also ich finde es auch o.k.

    Die Amerikaner brauchen das halt auch 40 mal bis sie es verstanden haben ;)

  6. Marketing-Mind

    … für das Fernsehen würde ich aber zustimmen, dass die Episode zu lang ist.

  7. ramses101

    Ich mag das Ding. Begleitende Microsite muss auch nicht sein, denn, Di Caprio sagt es am Ende: Was gibt es denn noch zu sagen? Einen klickbaren Link im Youtube-Video hab ich übrigens noch nie gesehen (was natürlich nichts heißen muss). Wäre zwar ideal, muss aber bei einem google-Link vielleicht auch nicht unbedingt sein. Das einzige was ich etwas albern finde, ist die abschließende Aufforderung, den Spot an 5 Freunde weiter zu schicken.

  8. Roland Kühl-v.Puttkamer

    Nochmal: Ich sag nicht, dass es völlig schlecht ist, ich sage nur, dass das Potenzial bei weitem nicht genutzt wird, Digg hin oder her…

  9. Georg Krüger

    joah, etwas kürzer hätte es schon sein können. mir fehlt die emotionalität. aber nun gut das ist subjektiv.
    der haufen an promis wird schon ziehen…

  10. werbetroll

    einem haufen lustiger promis dabei zugucken wie sie irgendwas machen kann doch reichen. soll ja auch menschen geben, die gala kaufen.

    homer bei der wahl: youtube.com/watch?v=...

    und die großartige sarah silverman: thegreatschlep.com/s...

  11. milchsaeure

    Das ist mein erster Kommentar auf dieser Seite. Und ich lese sie schon lange.
    Dieser Film hat das geschafft. Nein, er ist keine Sekunde zu lang.

  12. Patrick Breitenbach

    Oh mein Gott ich liebe diesen Spot so sehr, dass ich Kinder von ihm haben möchte. ;-)

    1. Fast alle meiner Lieblings-US-TV-Movie-Celebs sprechen
    2. Wunderbar mgekehrte Psychologie, die wirkt
    3. Sehr rotzig aber eben nicht dumpf.

    Wozu also noch ein Social-Bubble2.0-Gedöns drumherum? Es geht hier schließlich darum seinen Arsch zur Wahlurne zu bewegen. Das muss reichen, vor allem nach der Länge des Spots. Es wird alles gesagt, was wichtig ist. Was sollte also noch zusätzlich per Microsite kommuniziert aka verkauft werden?

  13. Patrick Breitenbach

    Ok ich hab das mit der Registrierung übersehen. *schäm*

    Also der Spot ist großartig, jenseits von Geschmacksdiskussionen, er muss einfach funktionieren und das tut er m.E. allein schon dank der Hollywoodpalette.

    Das was danach kommt ist suboptimal, wobei die Gigantomarke Google das in den USA wieder ausgleicht. Da ist GoogleMaps sicherlich bekannter und damit vertrauenswürdiger als irgendein unknown Corporate Design einer einmaligen Wählermobilisierungskampagne.

    Mal schauen, vielleicht gibts da Zahlen zu.

  14. mr.jay

    die unendliche geschichte…ne hätte ruhig einwenig kürzer ausfallen können…da vergeht irgendwann die freude über so viel promis.

  15. emule

    Das ist eine gute Idee. In USA brauchen das… grüsse

  16. Vroni

    Vielleicht sind wir einfach zu wenig hollywood-Promi-fixiert, wenn uns das zu lang ist. Für US-Bürger wird’s jedoch funktionieren, Aufmerksamkeitsspanne hin oder her.

  17. r3lite

    Oh jeeeee. Ja, der Spot IST extrem nervig. Ich wollte es erst nicht glauben, aber man hält ihn tatsächlich kaum länger als eine Minute aus.

  18. Patrick Breitenbach

    @Vroni: Klar. Reagan und Schwarzenegger.

  19. meistermochi

    jetzt ist hier mal konsequent think big angesagt, da isses auch wieder nicht richtig…

  20. The Kaiser

    Finde ich auch sehr, sehr gut.

  21. Martin Draeger

    Aus meiner Sicht ist der Film ein gelungener Doppelstreich! Erstens trifft der Spot exakt das Verständnis der amerikanischen Zielgruppe, also der Nichtwähler. Der Film bietet zudem ein ideales Medium, sich an bekennende Nichtwähler zu wenden. Dabei ist der Film auch noch so beschaffen, dass er nicht darin unterscheidet, welche politische Ausrichtung Sender wie Empfänger haben sollten. Just vote!

    Welche Partei von einer gesteigerten Wahlbeteiligung profitiert, ist wohl jedem klar…

  22. nilsn

    @Roland: Bin absolut deiner Meinung, egal wie lange der Spot ist, warum nicht von der ersten Sekunde der Link? Warum nicht auf der youtube Seite in den Infos der Link?

    Ist ja alle sehr gut, könnte aber auch besser sein.

  23. Starbucks gibt für Wähler einen aus | Werbeblogger - Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » Starbucks gibt für Wähler einen aus

    […] wird die Chance von Obama, tatsächlich Präsident zu werden. Künstler, Schauspieler, viele Intellektuelle oder Schriftsteller sind traditionell schon Anhänger von Obama und […]

Eure Kommentare

Feed
  • Tom: Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass ein guter Texter oder auch Grafiker meistens besser verdienen als bei gehalt.de geschrieben....
  • WERBOU: Ich denke es ist in der Werbebranche sehr unterschiedlich. Gerade was in Sachen Grafik geht, wird meistens der Preis ziemlich gedrückt, was...
  • Thomas Beichel: Wirklich geschmackvoll ist der Werbebanner wirklich nicht, aber jede Werbeagentur wird ihnen recht geben, denn die Werbung erfüllt...
  • Sebastian: Was ich nie verstehen werde warum die nicht wirkliche Kulanz walten lassen. 10€ Guthaben tun dem Anbieter nicht weh.. für ihn bedeutet...
  • Roland Kühl-v.Puttkamer: Nein, tot nicht, wir leben und arbeiten ja alle und auch der Werbeblogger ist online ;-). Für die nähere Zukunft der...
  • Tina: Ist der Blog tot? Wäre echt schade
  • Gatzetec flashlights for friends: Wir denken der Auftrag wurde erfüllt. Gute Werbung für das Produkt und man schaut zweimal hin :-) Gibt es...
  • Detlef Arndt: Als Marketing Experte müsste man auch wissen, warum das so ist. Angebot und Nachfrage sind hier nicht im Einklag. Klare Sache. Daher...
Adscene: The Kaiser Report
Werbeblogger Late Night Podcast
Werbeblogger Podcast auf iTunes abonnieren



Wordpress-Blogsoftware
blogoscoop