13:25 Uhr
Wenn das Spielgeld knapp wird
Ein kurzer Gedanke zur aktuellen Finanzkrise:
Bohrt man die Spielvarianten bei Monopoly etwas auf, um den ggf. wirtschaftlichen Exitus eines Mitspielers zu “verlängern”, ist man schnell mit der Menge an Geldscheinen am Ende. Eigentlich gut so. Hardcore-Spieler allerdings tauschen dann sogar handskizzierte Schuldverschreibungen aus oder handeln mit Optionen auf spekulative Spiel(er)entwicklungen.
Das kommt einem doch sehr bekannt vor, wenn man sich mit den aktuellen Entwicklungen der Finanzkrise beschäftigt. Da wird in Milliardenhöhe Geld in “das Spiel” gepumpt, um das “Vertrauen der Menschen” in das Spiel der Finanzmärkte zu erhalten. Es wäre ja auch wirklich zu dumm, wenn plötzlich scharenweise Menschen ihr Geld wollen und am Spiel nicht mehr teilnehmen. Ohne Spieler kein Spiel – zweifellos. Was die Entscheider in den Finanzmärkten allerdings übersehen: Selbst bei Monopoly ist es in den Spielregeln eigentlich nicht vorgesehen, weiterspielen zu dürfen, wenn man faktisch Pleite ist. Man tut gut daran, sich gelegentlich an diese einfachen Spielregeln zu erinnern, sonst heißt es irgendwann so oder ähnlich:
Stell dir vor, es ist Monopoly und keiner geht hin… und das Spiel müsste vorerst in Polymono umgetauft werden.
10 Kommentare
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- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...
- Ralf Hillmann: Da kann ich nur sagen, die Bezeichnung Video-Perle passt einfach perfekt. Da soll noch einmal jemand behaupten Werbung habe nichts...
- ralf schwartz: @Gerry K. Ich selbst rege mich immer am meisten über irgendwelche Tricks der Agenturen und Werbungtreibenden auf, aber die Angabe...

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Am 1. Oktober 2008 um 13:45 Uhr
[...] mir leid für das fast vollständige Zitat, aber was ich gerade beim Werbeblogger gelesen habe, fasst eigentlich ziemlich gut zusammen was ich mir zum Thema Finanzkrise auch gedacht habe. [...]
Am 1. Oktober 2008 um 15:02 Uhr
Hehe, wir haben uns immer die Geldzusatzpakete beim Spielwarenhändler gekauft, weil wir irgendwann zu wenig Spielgeld hatten…
Am 1. Oktober 2008 um 21:10 Uhr
Richtig schummrig wurde mir, als ich heute Detlef Guertler Eintrag auf Wortistik zu Triage las [ blogs.taz.de/wortist... ] — in der Tat gingen beim Monopoly die Scheine in der Regel dann aus, wenn die Krise dann den nächsten Spieler traf … wer sich zuerst zu Boden wirtschaftete, hatte somit letzendlich die Nase vorn.
^_^J.
Am 2. Oktober 2008 um 00:28 Uhr
ich habe das nie so reflektiert aber: ja! na klar! monopoly muss man extrem aggressiv spielen, von beginn weg. dann hat man alle anderen bald in der hand.
und ja: ich habe sogar meine gebunkerten salzstangen schon während einer partie verzockt. selbst fusioniert habe ich mit gegenspielern.
aiaiai! kann marx mich noch heilen?!
Am 2. Oktober 2008 um 17:48 Uhr
Polymono!
*LOL*
Zum Thema “immer mehr Geldscheine oder eigene Schuldoptionen drucken” passt übrigens auch Folgendes: Hier gibt es weitere Kredite direkt von George W. Bush!
=> guenstiger-kredit-on...
;-)
Am 2. Oktober 2008 um 23:33 Uhr
Ich hasse dieses Spiel, habe meinen Schüler es beigebracht, weil ich denke, dass auch Hauptschüler dieses beherrschen müssen, um in der Welt zurecht zu kommen. Sie wollten sich prügeln, als der Kredit nicht zurückgezahlt werden konnte. Das ist eine echte pädagogische Herausforderung!!!
Am 6. Oktober 2008 um 08:18 Uhr
[...] von denen man das früher so gar nicht gedacht hätte: Fefe macht jetzt auf Banken, der Werbeblogger analysiert die Finanzkrise und Don Alphonso reibt sich am Handelsblatt, das einen beunruhigenden [...]
Am 10. Oktober 2008 um 13:45 Uhr
Eigentlich müsste es am Ende für einige Mitspieler heißen: Gehe in das Gefängnis. Begib dich direkt dorthin…
Am 23. Februar 2009 um 21:53 Uhr
[...] Wenn das Spielgeld knapp wird (8) [...]
Am 3. März 2009 um 23:27 Uhr
Also bei BUNTEBANK Reproduktionen Hamburg wird das Spielgeld eigentlich nie knapp ; )