14:59 Uhr
Der Effie 2008 steht in den Startlöchern
Am kommenden Freitag findet die diesjährige Effie-Gala und Preisverleihung in Berlin statt, bei der der Werbeblogger als “Organ der Presse” oder besser und einfacher -als Blogger- akkreditiert ist. Im Gegensatz zu anderen Preisen der Branche, die stark auf den kreativ-künstlerischen Wert von bestimmten Kampagnen und Werbebotschaften abstellen, positioniert sich der “Effie” als Preis, der vor allem die Wirksamkeit und Effizienz bewerten will.
Hartwig Keuntje von Philipp &und Keuntje, Hamburg, beschreibt sein Engagement beim Effie:
„Wir nehmen am Effie teil, weil dort garantiert nur echte Werbung für echte Kunden und echte Märkte gewinnt.”
Ein Seitenhieb auf die anderen Branchenpreise?
Jedenfalls könnte man sein Statement durchaus auch so verstehen: “Wir nehmen an anderen Preisen nicht teil, weil dort nicht immer echte Werbung für echte Kunden gewinnt…”
Philipp und Keuntje ist selbst im Finale der eingereichten Kampagnen mit “E wie einfach” dabei…
Aber auch “alte Bekannte” finden sich unter den Finalisten wie z.B. die Sixt-Kampagne mit Mathias Reim, natürlich Horst Schlämmer, die “grenzenlose” Deutsche Telekom oder auch “die Vertrauensfrage von BMW“.
Geht es der Jury tatsächlich um Effizienz (im Gegensatz zu Effektivität) dann sollten Kampagnen, die mit hochinvestiven Media-Spendings antreten, nicht automatisch im Vorteil sein.
Der letztjährige Gewinner war übrigens BMW bzw. Jung v. Matt mit der “xDrive” Kampagne,
Link: uk.youtube.com
eine echte Reminiszenz auf den Wettbewerber Audi, der es damals auch außerordentlich gut verstand, komplexe Dinge einfach zu visualisieren.
Link: uk.youtube.com
8 Kommentare
Einen Kommentar schreiben
- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 22. September 2008 um 15:21 Uhr
Finde ich gut. Sowas hatte ich ja bereis vor 4 Blogposting in einem Kommentar gefordert.
Am 23. September 2008 um 00:51 Uhr
ja hat was.
und hey: ganz ohne auto, der audi-spot. schon damals.
Am 23. September 2008 um 10:43 Uhr
Großes Kino. Der Audispot ist einer der Gründe, warum ich mich für Werbung begeistern kann und letztendlich irgendwann drin gelandet bin.
Ein zeitloser Spot, der heute noch so gut funktioniert wie damals.
(wie der ebenfalls sehr gute xDrive Spot beweist).
Ich weiß noch, wie ich als kleiner Junge versucht habe, diese Streichholzschachtel nachzubauen…
(Dass die am Ende nochmal vorbeifährt, ist natürlich aus heutiger Sicht extra lustig. War mir von damals auch gar nicht in Erinnerung. Der Rest schon.)
Am 23. September 2008 um 11:10 Uhr
Werbung muss Verkaufen!
Am 23. September 2008 um 11:39 Uhr
Audi ist Kult, schon klar,,,aber kultiger wird Wilkinson,
Grüße,, Berti
Am 23. September 2008 um 12:10 Uhr
das ist doch alles nichts gegen das baguette – wird das jetzt hier nur übersehen, weil renault keine deutsche automarke ist?;-=
Am 23. September 2008 um 12:28 Uhr
@Zuckermann:
Das Baguette ist (damit es nicht zerbröselt..?) einfach nicht trocken genug, um in dieser Liga mitspielen zu können.
Oder sagen wir besser: in diesem Sport. Denn sicher ist auch das Baguette erstklassig. Nur erklärt es keine Fakten, sondern illustriert einen behaupteten Sachverhalt. Und ist nebenbei bemerkt, was die “Wirkdemo” anbelangt, ein Fake.
Am 23. September 2008 um 14:40 Uhr
Dass Philipp und Keuntje beim ADC aber dann genauso reine Goldideen einreicht wie alle anderen auch, nennt man dann wohl “notwendiges Übel”. Denn sonst geht man ja unter. Man könnte es aber auch scheinheilige Doppelmoral nennen.
Oder mir ist einfach nur entgangen, dass “Meister Camera” einer der großen Kunden der Agentur ist.
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