19.09.08
16:04 Uhr
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Die Macht des Bildes
Texter müssen sich besonders in der Print-Werbung enorm zurücknehmen. In der Kürze liegt die Würze. Um einen komplexen Zusammenhang schnell erkennbar deutlich zu machen, wäre ein geschriebener und erklärender Text ohnehin nicht aufmerksamkeitsstark genug, denn die Verweildauer auf Anzeigen in Magazinen, Zeitschriften und Zeitungen liegt im kleinen Sekundenbereich.
Das gewählte (statische) Bildmotiv muss also die Geschichte erzählen bzw. dadurch im Kopf des Betrachters ablaufen. Mir gefällt beispielhaft dieses neue Motiv des WWF besonders gut…
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13 Kommentare
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- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...
- Ralf Hillmann: Da kann ich nur sagen, die Bezeichnung Video-Perle passt einfach perfekt. Da soll noch einmal jemand behaupten Werbung habe nichts...

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Am 19. September 2008 um 18:38 Uhr
äh..
Flughafen + Blutspur = Washingtoner Artenschutzabkommen?
Me not think so.
Sagt es nicht nur, dass Tiere töten böseböse ist?
Typische POS Werbung, die ohne alles erklärende Headline
nicht funktioniert.
(hmm, vielleicht bin ich auch zu kritisch, weil
ich die 60 Wochenstunden schon voll hab)
Am 19. September 2008 um 19:19 Uhr
Naja, die Headline ist natürlich auch wichtig für die “eindeutige” Auflösung. Ansonsten käme noch jemand auf den Gedanken, dass hier die letzte Form eines ehelichen Rosenkrieges dokumentiert wird ;-)
Am 19. September 2008 um 19:36 Uhr
Find solche Schockwerbung je nach Ausmaß sehr ansprechend, gibt aber auch wirklich ZU “starke” werbung, sowas geht garnicht!
Am 19. September 2008 um 20:35 Uhr
[...] werbeblogger Tags: notext, Werbung, WWF Marketing Abbonieren den RSS-Feed [...]
Am 20. September 2008 um 21:47 Uhr
Blut geht eben immer. Sowas hat man doch schon hundertmal gesehen. Zum Beispiel in dieser Kampagne, bei der Pelz-Models Blutspuren auf dem Laufsteg hinterlassen.
Am 20. September 2008 um 21:57 Uhr
Die Macht des Textes
Sagt ein Bild, wie dies vom WWF, tatsächlich mehr als 1000 Worte, würde Copy in der Tat nur stören. Aber Schlüsse zulassen zur Überlegenheit bei Verweildauer und Aufmerksamkeitsstärke tut dies nicht. … …
Am 21. September 2008 um 17:54 Uhr
Ich persönliche finde, dass dieses Bild eher so auf mich wirkt, als ob die Dame ein Geheimnis mit sich mit nimmt, ähnlich wie bei einem Serienkiller der vielleicht mit einem abgetrennten Kopf durch die Stadt spazieren fährt! :) Wenn der Text des WWF nicht aufschluss geben würde um was es sich handelt, würde der Inhalt des Bildes für mich nicht eindeutig sein. Ich würde da eher sofort an einen neuen spannenden Hollywood-Streifen denken!
Am 22. September 2008 um 20:32 Uhr
Zugegeben, ich hab ein paar Sekunden gebraucht, um den Text unten links im Bild zu lesen und den Zusammenhang zu verstehen. Ohne den Text würde ein Großteil der Betrachter die Intention der Kampagne sicher nicht richtig aufnehmen, daher: Mission knapp verfehlt.
Am 23. September 2008 um 11:16 Uhr
Die Aufgabe guter Werbetexter besteht nicht darin, sich zurück zu nehmen, sondern mit prägnanten Worten und Konzepten Kopfkino auszulösen. Und geht im Zweifel sogar ohne Bildcomposing.
Am 23. September 2008 um 12:30 Uhr
@K&P Werbeagentur: Das eine schließt das andere nicht aus. Im Gegenteil. Die Text- und Konzeptarbeit bei der Entwicklung guter bzw. wirksamer Produkt- und Markenanker wird schwieriger in der Flut von Werbebotschaften.
Dazu passt auch das Interview mit BMM…
werbeblogger.de/2007...
Am 23. September 2008 um 16:15 Uhr
Ich bin auch der Meinung, dass man zuerst wie versteinert auf das Bild sieht und dann erst, Sekunden später, auf den Text. Ich glaube, dass es Menschen gibt, die solche Werbung mit schockierenden Bildern brauchen, um zu verstehen, was sie eigentlich tun. Ich gehöre aber nicht dazu.
Am 29. September 2008 um 01:22 Uhr
Die Macht des Textes (Revisited)
Auch nach meinem Eintrag zum WWF-Eintrag auf dem Werbeblogger nebst Rolands Kommentar plus meiner Replik geisterte mir dies Thema weiterhin im Kopf herum. Ist das Bild wirksam? Ergäbe Long Copy hier Sinn, wenn dieses Motiv als Anzeige in einem Printmedium geschaltet würde? … …
Am 26. Januar 2009 um 17:52 Uhr
[...] anläßlich der Anti-Souvenir-Anzeige für den WWF von Lowe (Polen) in Rolands Beitrag Die Macht des Bildes, worauf sich in den Kommentaren unserer Blogs ein kleiner lokaler Gedankenaustausch zwischen [...]