16.09.08
14:26 Uhr

Ein Prosit auf die Alkoholwerbung

Man stelle sich bitte folgende Situation vor: Der Teenager hat sich gerade den aktuellen Werbeblock im TV angeschaut und wurde dabei von Alkoholwerbung derart “inspiriert”, dass er postwendend sein Sparschwein knackt, um sich seinem nächsten Komasuff hinzugeben…
Oder wie wäre es hiermit: Der studierende Twen stolpert gerade über eine Alkoholwerbung in seiner abonnierten Tageszeitung und schlägt daraufhin seiner Verbindung einen Getränkewechsel für das nächste “intellektuelle Kampftrinken” vor…
Wie realistisch ist das?

Die geplanten nationalen Beschränkungen bei der Alkoholwerbung greifen weit. Nicht nur die Brauhäuser machen sich Sorgen, auch die Werbewirtschaft und die Medien befürchten, dass ihnen ein relevanter Teil an Umsatz und Geschäft verloren gehen könnte, sollte Frau Bätzing als Drogenbeauftragte der Bundesregierung ihre Pläne durchsetzen.
Auch wenn die Lobbyarbeit der betroffenen Wirtschaftsverbände im Prinzip keine andere Reaktion erwarten ließ, gibt es doch einige Aspekte, auf die es sich näher einzugehen lohnt:

1. Welche Auswirkung hat Alkoholwerbung auf das Trinkverhalten der Menschen und insbesondere der Jugendlichen?

2. Wie entwickelten sich die “Trinkgewohnheiten” der Menschen in europäischen Ländern, die ein vollständiges Alkoholwerbeverbot durchgesetzt haben?

3. Welche soziokulturellen Impulse und Umfelder sind maßgeblich für jugendliche Trinkgelage (Komasaufen) und Alkoholmissbrauch auch anderer Altersgruppen?

4. Welchen wirksamen Einfluss hat das Jugendschutzgesetz bei der Beschaffung von Alkohol durch Minderjährige?

Ich persönlich halte nicht viel von Verboten, weder pädagogisch noch ordnungspolitisch. Verbote werden ohnehin gerne umschifft; die Menschen sind da äußerst kreativ. Durch überzogene Verordnungen wächst eben der Reiz des “Verbotenen”, bis hin zu Schwarzmärkten, die sich entwickeln und aufblühen können, auch auf dem Schulhof…

Der verantwortungsvolle Umgang mit Alkohol kann nicht durch Bestimmungen und einen Verzicht auf Alkoholwerbung erlernt werden. Für den Nachwuchs entscheidend ist das jeweilige Vorbild, welches bis zur Pubertät maßgeblich durch die Eltern, anschließend eher durch die jeweiligen Freundeskreise und Cliquen, aber auch durch die oben erwähnten “Trinkkulturen” von z.B. angehenden Akadamikerkreisen mit geprägt wird.

Außerdem finden wir in Deutschland regional tief verwurzelte Trinkgewohnheiten. In München bzw. Bayern ist es z.B. nicht ungewöhnlich, bereits zur Mittagszeit und der obligatorischen Weißwurst ein entsprechendes Weißbier zu trinken. Auch für den Norden Deutschlands fällt mir ein gewisser “Werner” ein, der gerade wieder sehr präsent als Filmreihe bei einem privaten Sender ausgestrahlt wird. Der dort vielzitierte und im Mittelpunkt des Geschehens stehende “Bölkstoff” wird nicht nur -wie die Luft zum Atmen- angepriesen, sondern verhilft einer gewissen Brauerei nach wie vor zu einem akustischen Anker für ihre Marke.

Auf den Karnevalsritus im Westen der Republik oder die “kirchlich gesegneten” Trinkerzeugnisse traditioneller Klosterbrauereien möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen, auch wenn diese und andere gesellschaftlich fest verwurzelten Erscheinungen bedeutend mehr zum Absatz und auch Missbrauch von Alkohol beitragen, als ein TV-Spot eines Getränkeherstellers, der sich im Wettbewerb der Alkoholangebote mit seinem Produkt “durchsetzen” will.

Letztlich sind wir alle selbst gefordert, mit den Verführungen unserer Konsumgesellschaft umzugehen und das richtige Maß zu finden, unverkrampft und undogmatisch. Werbung ist (meistens) eine Konstruktion künstlicher Welten, ebenso wie Computerspiele oder Action-Filme, die Gewalt inszenieren, aber auch ein klassischer Roman ist Fiktion, genauso wie gelegentlich die Schlagzeilen auflagengeiler Boulevardtitel.

Die in diesem Zusammenhang erlernte Medienkompetenz und bewusst kritische Distanz ist ein wesentlicher Teil der notwendigen Aufklärung, auch und gerade als gesonderte Schuldisziplin. In einer westlichen Konsumgesellschaft, die medial und werblich “zerbombt” wird, sollte sie zu einer Schlüsselaufklärung werden, die analytisch die Marketingmechanismen bestimmter Wirtschaftszusammenhänge “entzaubert”, nicht nur auf Gymnasien und gerade auch im Online-Umfeld.

42 Kommentare

  1. Wie White kann man nach einer Flasche Puschkin noch gehen? | BANNERBLOGGER - Das Banner Blog

    [...] Update: Interessanter Artikel dazu beim Werbeblogger: “Ein Prosit auf die Alkoholwerbung“ [...]

  2. bnz

    Ich finde es unglaublich, wie sehr hier versucht wird, in unseren Alltag einzugreifen. Wenn das so weitergeht, dann werden nicht nur zuerst alle irgendwie gearteten “schlechten” Genußmittel reguliert oder verboten, irgendwann werden wir gezwungen uns gesund zu ernähren.
    Einen verantwortungsbewussten Bürger zieht sich der Staat jedenfalls durch diesen zunehmenden Zwang in allen Lebensbereichen nicht heran.

  3. Georg Krüger

    Naja. Mit dem Verbot für Alkohol Werbung wird ja nicht gleich der Alkohol verboten, das war etwas drastische formuliert. Ein Verbot muss also nicht umgangen werden, außer vielleicht durch die Werbewirtschaft.

    Trotzdem: Die Bewerbung von Alkohol sagt ja nicht aus: Trinke soviel du kannst. Sondern eher: Wenn du mal was trinkst, dann trinke XY.
    Das Problem mit dem hohen Alkohl kommt ja nicht von der Werbung sondern rührt wo ganz anders her. Perspektivlosigkeit, Frustration, Ablenkung etc. Das sind Probleme die Bekämpft werden müssen, denn sie führen zu übermäßigem Alkohol und Drogenkonsum – Nicht aber die Werbung.

  4. Roland Kühl-v.Puttkamer

    Es ist die Frage, wie der Staat sich und seine Bürger sieht. Auch wenn man nicht direkt Rückschlüsse ziehen kann, aber auch beim Rauchen war es “zunächst” die Einschränkung in der Werbung, dann das bundesweite Rauchverbot in Restaurants, Gaststätten etc.
    Raucher sollen jetzt übrigens als “krank” deklariert werden, nach Vorschlägen einiger Ärzte. Da kann man dann gleich mal anfragen, wiviel % der Ärzte regelmäßig Alkohol trinken und sie in die “Berufsunfahigkeit” deklarieren ;-).

    Mein Verständnis ist eben eher: Mehr Staat im Kontext sozialer Gerechtigkeit! und Besteuerung sowie in der Bildung, weniger Staat in der Wirtschaft direkt. Er wird dort ohnehin immer weniger ausrichten können, denn die Märkte sind global und haben keine europäischen geschweige denn bundespolitische Grenzen.

  5. Abacus

    Wenn nur noch beim Abendmahl Wein ausgeschenkt werden darf hat man endlich wieder volle Kirchen. 2 Fliegen mit einer Klappe.

    Das ist doch bloß die verzweifelte Suche nach einem Wahlkampfthema, eine Droge die sich aus Wasser, Zucker und Hefe herstellen lässt kann man doch gar nicht (wirksam) verbieten. Allerdings muss man sich auch ein bisschen an die eigene Nase fassen wenn man im Werbefernsehen Sprüche wie “Normalerweise bin ich schüchtern, aber mit…” zu hören bekommt.

  6. Vroni

    Beobachtung: Alkoholismus wird überall dort halbwegs im Zaum gehalten, wo Alkohol zum Ritus der offiziösen Tischsitten gehört.

    Vielleicht sollte der Drogen- und Suchtrat (heute zum ersten Mal von dieser Institution gehört) sein Augenmerk auf die Ursachen und gesellschaftlichen Bedingungen von Alkoholismus heften.

    Andere Länder, andere Sitten:
    Wein am Mittag zum Essen wie in Frankreich, da findet soziale Kontrolle statt, denn gemeinsames Essen ist eine positive soziale Interaktion. Es findet Austausch statt, man redet miteinander. Logisch weniger Einsamkeit. Trinken außerhalb der akzeptierten Tischzeiten wird scheel angesehen. Ausgerechnet die geselligen Weintrinkerländer Italien und Frankreich haben weniger Alkoholiker als nördlichere Länder. Natürlich lässt das auch dort nach mit der Zunahme von Hektik/Stress, dem Wegfall der traditionellen Tischsitten und dem Einzug von Junkfood.

    In Bayern und D ist das Alkoholtrinken stärker als im Süden vom Gemeinschaftserlebnis Essen & gemeinsames Genießen abgekoppelt: Wir haben mehr Alkoholiker.

    Das Komasaufen als positive soziale Interaktion zu bezeichen, wäre verfehlt. Bei Komasaufen redet man nicht wertschätzend miteinander, sondern besäuft sich gezielt in primitivem Wettbewerb. Eine recht einsame Angelegenheit will mir scheinen.

    Was Alkoholismus mit Werbung oder umgekehrt zu tun hat:
    Überall da, wo man so wirbt, dass allein getrunken wird oder Alkohol als Entspanner und Problemlöser auftritt, halte ich Werbung für grenzwertig. Sie verbessert damit ungewollt die gesellschaftliche Akzeptanz für das einsame Saufen (positive Verstärkung), das bei entsprechender Disposition keine gute Sache ist.

    Wenn ein Werberat oder ein Drogen- und Suchtrat so vorginge, wäre mir das also sympathischer. So jedoch habe ich den Eindruck, sie nennen sich -Rat, aber bräuchten dringend selber welchen. Jedenfalls sind durchaus brauchbare Erkenntnise über Alkoholismus und seine Bedingungen an ihnen ergebnislos vorbeigedüst.

    Man wird Alkoholismus durch Verbote nicht verhindern, das ist richtig, aber ich habe was gegen den einsamen Cognactrinker in Anzeige oder Spot.

  7. ramses101

    “Eigene Nase” ist das Stichwort. Der Spot ist zwar (meines Wissens) nicht mehr on Air, aber wenn man sowas bringt, dann darf man sich auch nicht wundern, wenn der eine oder andere da eine ziemlich eindeutige Zielgruppenansprache sieht:

    de.youtube.com/watch...

    Grundsätzlich bin ich bei Werbeverboten immer zwiegespalten. Natürlich ist es albern, wenn die Darstellung von Rollenklischees verboten wird – andererseits darf man dann endlich wieder kreativ an die Sachen rangehen, denn man wird ja quasi gezwungen das zu machen, was man eh will: Neue Wege gehen, neue Geschichten erzählen.

    Und auch beim Alkohol wird es ja nie so kommen, dass die Werbung grundsätzlich verboten wird, sondern so wie gefordert, Werbung die “die über reine Produktinformationen hinausgeht.”

    Damit wäre das eigentlich erlaubt:

    de.youtube.com/watch...

    Alkoholwerbung ganz zu verbieten wird nicht funktionieren.

  8. Dominic

    “Lustig” in diesem Zusammenhang ist auch, dass (heute gelesen, weiss leider nicht mehr ob off- oder online) der feine Herr Beckstein sagt, das man nach 2 Maß bier noch fahren dürfte, unter der Voraussetzung, das man die beiden Maß in einem Zeitraum von 6-7 Stunden trinkt.

    Ist es nicht wesentlich problematischer, dass ein hochgestellter Politiker solch eine Aussage trifft?

  9. Jens

    Verbote werden nicht mehr Kultur bringen – und genau das braucht es, auch im Umgang mit Alkohol. Anstelle von Verboten halte ich eine Verpflichtung zu aufklärenden Spots für die Jugend für sinnvoll. Wer am Konsum verdient könnte sich durch Finanzierung entsprechender Stiftungen einen Ausgleich schaffen. Nach dem Motto: Pro Spot für Alkohol einen Spot zur Aufklärung über Gefahren, das richtige Maß und den richtigen Umgang.

  10. Roland Kühl-v.Puttkamer

    @Dominic: meinste das hier?
    faz.net/s/Rub61EAD5B...

  11. Patrick Breitenbach

    Ich finde, wir brauchen einfach mehr Pharmawerbung: neatorama.cachefly.n...

  12. The Kaiser

    ich Rauch’ erstmal ‘ne fluppe.

  13. alkoholiX

    ohne alkohol sind diverse parteien garned überlebensfähig.
    youtube.com/watch?v=...
    ohne bier wäre die politik der csu kaum ertragbar.
    proportional zum akhoholen/sonstiger drogenverzehr steigt die politisch erwünschte verblödung. in frankreich ham die weinbürschtler den sarkozy gewählt, in bayern damals den stoiber sowie deren geistigen vater franz josef straus, die wodkarussen ham auch nur spinner gewählt…
    jetzt alko werbung zu verbieten ist politischer selbstmord.

  14. Sifu

    Alkoholverbot…. Dann haben wir vielleicht wieder Zustände wie in Amerika zu den Zeiten eines Al Capone.

  15. Sausi

    Ich finde, hier wird ziemlich oberflächlich aus der Sicht der Werbewirtschaft und der Alkoholindustrie argumentiert.
    Es ist sicher richtig, auch für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu werben und an das Bewußtsein zu appellieren. Diese Art von Prävention funktioniert jedoch nur, wenn die Botschaften glaubwürdig sind, gerade bei jungen Menschen. Wie Glaubwürdigkeit erreicht werden soll, wenn Alkohol einerseits als nicht alltägliches Produkt mit gewissen Risiken bei übermäßigem Konsum gelten soll und andererseits pausenlos und vor allem an Jugendliche gerichtet dafür geworben wird, das muss mir mal einer erklären.
    Wer’s nicht glaubt, kann sich ja einfach mal die vielen Spots für Alkopops reinziehen. Da wird ganz gezielt eine junge Zielgruppe angesprochen. Was falsch daran sein soll, solcherart Werbung einzuschränken, kann ich nicht erkennen.

  16. Frank Meier

    Wer immer auch Werbeverbote fordert, unterstellt dieser mehr als sie tatsächlich leisten kann und will im Nachgang von genau dieser unterstellten Fähigkeit nichts anderes, als das sie ihr dabei hilft eine Weltbild, eine Sichtweise zu induzieren die dem Verbotsausprecher geziemt.

    Mit Verlaub das ist Gerhinwäsche, Propaganda das ist Volksverdummung.

  17. Tim Heckhausen

    Ich wünsche mir vielmehr eine Kontrolle. Marken wie Jägermeister sollten beispielsweise nicht über Jugendmedien wie MTV beworben werden dürfen.

  18. Andreas

    Die ersten beiden Absätze dieses Artikels klingen wie “Was denn? Werbung wirkt doch garnicht. Also regt euch ab.” Aber sie tut es. Werbung ist Kulturfaktor (haben ich in diesem Blog mal irgendwann gelesen ;o) und hat entsprechend Verantwortung.

    Einfach mal alles verbieten und schauen was hinten rauskommt, ist dämlich und populistisch, keine Frage. Die genannten Alternativen sollte man viel eher verfolgen, auch wenn sie auf den ersten Blick investitionsintensiver sind. Aber warum reden wir die Wirkung unserer Arbeit immer so schnell klein, sobald Kritik kommt?

    PS: Alkoholwerbung wird also bald auf dem Schulhof schwarz gehandelt? “Psst, ich hab den neuen Warsteiner aus Indonesien auf’m Handy. Wollste ma sehn?” ;o)

  19. till

    das problem mit dem werbeverbot ist, dass es sich für die politiker leicht einführen lässt und sich für die eigene reputation gut macht. man hat ja schließlich was für die menschen getan.
    dass solch ein werbeverbot aber nur ein tropfen auf den heißen stein wäre, und die eigentliche problematik viel komplexer und arbeitsintensiver, kann man dann als politiker schön ignorieren. man hat sich schließlich genug engagiert.

    werbung ist ein prima finanzierungsmodell für medien/events aller art, wenn die werbung wegfällt, stehen diese medien vor einem großen problem. sonst seh ich jetzt nicht so das riesenproblem daran, auf alkoholwerbung zu verzichten bzw. mehr fakten als mythen in werbung zu verwenden. die eigene identität muss man ja nicht zwingend aus dem konsum von irgendwelchen mythisch aufgeladenen, banalen produkten ableiten.

    mir klingt die aufregung auf der seite der werbeindustrie ein wenig nach angst um die eigenen arbeitsplätze und millionen.

    wenn es ums verkaufen geht, kann werbung angeblich total viel bringen. wenns um schlechte einflüsse geht, hat werbung angeblich gar keine wirkung auf die menschen. äh?

    (außerdem wäre es doch prima, wenn werbung verboten würde. dann würden ne menge intelligente und kreative menschen in andere berufe strömen, was allen nur gut tun kann ;-)
    Frei nach Banksy: “The thing I hate the most about advertising is that it attracts all the bright, creative and ambitious young people …”)

  20. Sausi

    Das ist ja alles schön, was da so vorgeschlagen wird. Mehr Aufklärung hier, mehr Medienkompetenz da. Man muss aber dabei immer die Frage stellen: Was wirkt? Da reicht es dann nicht einfach zu behaupten, dieses würde wirken, jenes aber nicht. Die meisten wissenschaftlichen Studien zeigen ganz klar, dass die Einschränkung der Werbung bezogen auf das Konsumverhalten wirkt.

    Siehe auch hier: dhs.de/web/daten/Alk...

    Die meisten Studien zeigen auch, dass solcherart Aufklärung, wie sie hier vorgeschlagen wird, wenig bewirkt, zumal dann, wenn sie sozusagen gegen die Alkoholwerbung ankämpfen muss. Das spricht auch gegen den Vorschlag, die Industrie zu verpflichten, für jeden Werbespot auch einen Aufklärungsspot zu schalten. Zum einen halte ich es für bedenklich, wenn die Industrie auf welche Weise auch immer Einfluss auf die Präventionsbotschaften bekommt und zum zweiten steigert dieses Nebeneinander nicht gerade die Glaubwürdigkeit der Prävention.
    Ich finde im übrigen auch das Argument, Werbeeinschränkungen führten in den Verbotsstaat, ziemlich platt. Es gibt für alles mögliche in dieser Gesellschaft anerkannte Regeln: Geschwindigkeitsbeschränkungen, Bauvorschriften, Emmissions- und Lärmschutz etc. Warum nun ausgerechnet für ein nicht unbedenkliches Produkt wie Alkohol unbeschränkt geworben werden soll, kann ich nicht erkennen. Zumal es ja mit dem Gesundheitsschutz nicht um ein unbedeutendes Rechtsgut geht.

  21. Gause

    Lächerlich, was soll ein solches Verbot bewirken? Das Problem ist, dass es soooooo verdammt einfach ist sich den Alk zu besorgen.

    Clubs, Bars, Supermärkte, Tankstellen, sie alle achten kaum bis gar nicht auf ihre Kunden und deren Alter. Früh übt sich.

    Wenn bestehende Gesetze nicht kontrolliert noch befolgt werden, was sollen dann neue Verbote bewirken?

    Es müssen Testkäuf von Jugendlichen statt finden um massiven Druck auf den Handel und Bars auszuüben, damit zumindest Jugendliche am Komasaufen gehindert werden.

  22. Roland

    @Sausi:
    “dass solcherart Aufklärung, wie sie hier vorgeschlagen wird, wenig bewirkt, zumal dann, wenn sie sozusagen gegen die Alkoholwerbung ankämpfen muss.”
    Das Prinzip jeder Aufklärung ist, dass sie ständig über die “Verklärung” aufklären muss. Ohne Verklärer keine Aufklärer…
    Werbung -auch in Richtung Jugendliche gerichtet- ist immer der Versuch der Verführung, aber eben nicht nur in der Werbung.
    Es ist eine Illusion zu glauben, dass wir unsere Kinder und Jugendlichen frei von medialen Verführungstricks halten können. Wir könne neben “nur” aufklären und begleiten. Was ist schon die Deutsche TV-Landschaft gegenüber der grenzenlosen und noch viel verführerischen Online-Welt?! Es verhält sich ein wenig wie beim Kopierschutzthema: Ob es uns nun gefällt oder nicht, die Würfel sind schon längst gefallen.
    Schon heute verbringen Jugendliche deutlich mehr Zeit online statt vor dem TV. Daher verpuffen solche Verbotsmaßnahmen fast wirkungslos.

    Zum Thema Werbewirkung: Wer hat hier im Werbeblogger behauptet, dass jede Art von Werbung wirkt?! Wieviele Beispiele haben wir hier schon aufgeführt von “schlechter” Werbung, die einfach so verpufft?!
    Es kommt also sehr darauf an, welcher Art die Werbung ist, aber das ist jetzt in diesem Kommentarstrang off-topic und würde zu weit führen…

    Jedenfalls ist es ein Irrglaube, dass Werbung den Alkoholkonsum insgesamt fördere, vielmehr ragen im Meer der Angebote bestimmte Marken und Produkte heraus, was ohne Werbung anders verteilt würde. Im Hinblick auf das Komasaufen bei Jugendlichen ist übrigens der Preis ein ganz entscheidendes Kaufargument. Mit dem Preis hingegen hat bei Alkoholwerbung -soweit ich mich erinnern kann- noch niemand als Marke geworben, allenfalls der Handel.

    Fazit: Wir können unseren “Nachwuchs” nicht von Staats wegen im Umgang mit Medien und Werbung schützen, indem wir weiter regulieren wollen. Selbst wenn der eine oder andere tatsächlich durch die eine oder andere “verklärte Werbung” verführt wird.

  23. till

    @roland: das mit der werbewirkung hab ich so auch nicht gesagt.

    sonst hast du recht, wobei meiner meinung werbung tatsächlich einen teil zum bild beiträgt, dass mit alk jede party großartig wird (das produktversprechen wird ja auch eingehalten, wären nur nicht die nebenwirkungen :)
    dass andere medien wie spielfilme und vor allem soziale vorbilder die größte rolle spielen, ist natürlich klar.

  24. Guinness lässt zum Geburtstag die Puppen tanzen | Werbeblogger - Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » Guinness lässt zum Geburtstag die Puppen tanzen

    [...] Diskussion über “Alkoholwerbung” ist noch in vollem Gange und hier nun schon wieder [...]

  25. Vroni

    Werbung ist heute Teil der Kulturlandschaft. Warum ist das so schwer zuzugeben. Es wird auch schon gelegentlich andiskutiert, ob Werbung Kunst sei. Ganz toll. Wenn man dann die These aufstellt, dass Kultur/Kunst insgesamt einen Einfluss habe auf die Menschen in ihrem Kulturkreis, dann hat auch Werbung einen Einfluss.

    Aber nicht so: Ein Spot trage doch nicht dazu bei, dass ein junger Mensch sofort zum Händler renne und sich bis zum Verlust der Muttersprache die Lichter ausschießen würde. Klar nicht – aber diese Argumentation ist überspitzte graue Rethorik, mit der man sehr Vieles wegbegründen kann und die Gemeinde merkt es nicht, weil sie die unsaubere Argumentation darin nicht merkt. Sondern die Gesamtheit, das weiße Rauschen der Medien trägt dazu bei, erzeugt eine vage Stimmungsarena im eh schon anfälligen Hirn, dass alkoholische Getränke eine Akzeptanz finden, die ihnen nicht zusteht.

    Anfällige Gehirne u. a. sind Kinder und Jugendliche, deren Weltbild noch im Entstehen ist. Da hilft die allseits geforderte “Medienkompetenz” nicht viel, auch bei medienkompetenten Kindern greift das weiße Rauschen, denn es entzieht sich neblig der logischen und kognitiven, analytischen Betrachtung/Verstandesleistung.

    Nicht umsonst sind Kinder und Jugendliche auch erste Adresse von Werbern bei Konsum von Imageartikeln vom “richtigen” Handy bis zum “richtigen” Sportschuh und werden rascher als Erwachsene begeisterte Träger von teuren Markenklamotten. Das ist zum Teil ein Verdienst geschickter Imagewerbung und nicht nur Peergroup-intern entwickeltes in-out. Hier gibt die Werbung das zu. Bei Alkohol will sie plötzlich gaar keine Wirkung ausgelöst haben, noinnoin.

    Warum reden Werber ausgerechnet dann die Wirkung von Werbung klein, wenn es Kritik gibt. Das verstehe ich – wie einer meiner Vorredner – ebenfalls nicht.

  26. Roland Kühl-v.Puttkamer

    @vroni:
    Überspitzte, graue Rethorik? Das gefällt mir :-)
    Aber zur Sache…
    Werbung HAT eine Wirkung, sie trägt zum weißen Rauschen bei, wie du sagst. Kein Zweifel. Allerdings wird die Wirkung von Werbung im Problemfeld Alkoholmissbrauch deutlich überschätzt. Vor allem ist es von fiskaler Seite grundsätzlich nahezu unmöglich, die Jugendlichen vor dem medialen “Whitenoise” zu schützen.
    Was nützt den Jugendlichen das rauch- und werbefreieste Restaurant, wenn Papa Horst und Onkel Dieter sich lustig polternd zu Hause beim Fussi die Kante geben und den Raum zuquarzen?!
    Darum geht´s mir.
    Und dass Medienkompentenz auch mir gelegentlich nicht viel hilft, ist Teil unserer westlichen “Konsumkultur”. Auch ich hab so meine Marken ;-).

  27. Sausi

    @Roland: Kein Mensch behauptet, dass es allein die Werbung ist, die das Konsumverhalten bestimmt. Sie leistet aber einen wichtigen Beitrag dazu, dass sich Einstellungen so oder so entwickeln.
    Natürlich ist Aufklärung gegen die Verklärung gerichtet. Die Frage ist aber doch, warum man das Geschäft der Aufklärung noch zusätzlich dadurch erschweren muss, dass die Verklärung bestimmter Zielgruppen zugelassen wird. Ich meine, wir reden ja nicht über Waffengleichheit. Pro Jahr werden in Deutschland hoch gerechnet etwa 20 Millionen für “Aufklärung” ausgegeben. Auf der anderen Seite sind es eta 500 Millionen EURO, die in die Alkoholwerbung fließen. Und selbst wenn wir hier über die gleichen Summen reden würden, was ja völlig unrealistisch ist, dann behindert Werbung immer noch die Glaubwürdigkeit von Prävention. Glaubwürdigkeit ist aber eine ganz zentrale Voraussetzung für erfolgreiche Prävention.
    Und noch etwas: Seit wann spielt denn der Preis in der Werbung eine Rolle – wenn man mal von bestimmten Marktsegmenten absieht? Da geht es allein um Imagewerbung, um das Anfixen von Zielgruppen. Alkohol ist sexy, cool, gesellig etc.
    Ich finde, dass die Verantwortung, die die Werbewirtschaft hat, hier auch ein bißchen heruntergespielt wird. Darauf hatten ja schon ein paar hier hingewiesen.

  28. Vroni

    Sei froh, dass ich nicht schwarze Rhetorik oder eristische Rhetorik geschrieben habe :-)

    DummbarbaPapa, Vollhorst und Diddä?

    Fühlen sich vom allgegenwärtigen white noise bestätigt, um ihren Blödsinn durch ihr Verhalten indirekt an die jungen weiter zu geben. Denn wenn PapaHorstDiddä sich nicht bestätigt fühlten und “die Gesellschaft” ihnen nicht endlich verklickert: “Du pass mal langsam auf mit deinem seltsamen “Vorbild”-Verhalten!”

    Es würde sehr wohl gelingen, diese “Vorbild”-Menschen indirekt etwas “aufmerksamer” zu machen, wenn u. a. die lockere Akzeptanz mittels Werbung zurückgeschraubt werden würde.

    Dann sähe es ein bisschen besser aus. Sie würden sich zumindest nicht so gehen lassen oder ihre dummen Sprüch endlich lassen.

    Ich kenne die Sprüch’ zu gut, ich hatte z. B. einen spät zugeheirateten Un-Onkel (Mesalliance), der bei jeder Gelegenheit die Kinder auf Familienfeiern nit Schnaps anfixte, ein sehr dummer und verantwortungsloser Mensch.

    Und heutzutage auf Parties und Gartenfeiern in Minga sehe ich, wie locker und immer lockerer unabhängig vom Bildungsgrad das gehandhabt und relativiert wird: “Ach, sind wir nicht alle ein bisschen Alkoholiker?” der häufige Spruch einer älteren Dame, die ausgerechnet Familientherapeutin war…, wenn am Schluss der party regelmäßig Eigenbau-Wodka mit Honig angeboten wird…

    Das würde sich etwas aufhören. Kann sein nur im homöopathischen Bereich erstmal.

    Von harten Fällen wie unter-den-Brückenpaule mal abgesehen.

  29. Sebastian

    Ich finde die Beschränkung der Werbung OK. Es ist nunmal so, dass Werbung zu Konsum führt, natürlich auch bei Jugendlichen etc. Wäre das nicht so, würde es keine Werbung geben.

  30. Warren

    @Roland und alle anderen, die dieses Statement teilen:

    “…Jedenfalls ist es ein Irrglaube, dass Werbung den Alkoholkonsum insgesamt fördere. …”

    Leute bitte, das ist nicht euer Ernst.

    Wofür machen wir es dann?

    Ich habe Werbung für Joghurt gemacht, um Joghurt zu verkaufen.
    Für Banken, um Hypothekenkredite zu verkaufen.
    Für Kippen, um den Kippenkonsum zu steigern.

    Lief der Spot Freitag abends, wurde Samstag das Kühlregal leer geräumt.
    Wurde die Anzeige geschaltet, reagierten die Leute auf den CTA und bestellten sich die verdammte Hypobroschüre.
    Die Promo im Kino am Wochenende? Guess what? Adressen her und Probepackungen weggeschickt.

    Alkoholwerbung funktioniert herrlich.

    Junge Menschen am Strand, lockere Sprüche in der Bar, szenige Typen, halbnackte Frauen, Bier, Rum, Kräuterlikör, ab dafür…

    Auf der einen Seite bejubeln wir die verjüngung der Marke Jägermeister als kommunikative Meisterleistung, und einen Satz später höre ich “aber Jugendlich kaufen sich keine einzige Flasche davon”.

    Ja genau.

    V+ sponsort Tv total.
    Cab läuft vor DSDS.
    Vor Harry Potter (ja, ich war einem Harry Potter Film) lief erst der Ziggi-Cowboy, dann der Walker’s Johnny.

    Wir unterstützen als Werber dieses System.

    Also sollten wir auch dazu stehen und die Konsequenzen tragen.

    In diesem Fall ein uns einschränkendes Werberecht.

    Eine Konsequenz mit der ich ganz gut leben kann. Und die Jugendlichen bestimmt auch….

  31. Roland Kühl-v.Puttkamer

    @Warren: Doch ,das IST mein Ernst. Natürlich machen wir Werbung, um UNSEREM Kunden eine bessere Markt- und Absatzstellung zu ermöglichen. Die Summe an Alkoholwerbung führt allerdings nicht dazu, dass INSGESAMT mehr Alkohol getrunken wird (insgesamt bestätigt gar eine OECD-Studie, dass der Alkoholverbrauch in Deutschland seit 1992 laufend zurückgegangen ist). Das ist ja auch ziemlich normal in gesättigten Wettbewerbsmärkten…
    Trotz omnipräsenter Bierwerbung geht z.B. in Deutschland der reine Bierkonsum pro Kopf faktisch zurück, teilweise zugunsten anderer “Modegetränke”, was auch die Werbung mit zu verantworten hat.

    Auch hat Jägermeister durch seine erfolgreiche Zielgruppenverjüngung dafür gesorgt, dass das altbackene Image aufgebrochen wurde und mehr Leute jetzt eben öfter Jägermeister statt andere -in die Tage gekommene- Marken bevorzugen.

    Lesenswertes Papier, vor allem die Quellenangaben über Entwicklung des Alkoholkonsums in Relation zu den Werbespendings auf Seite 8:
    zaw.de/doc/Dossier_A...

  32. Marktkommunikation 2009 - Teil 2 | Werbeblogger - Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » Marktkommunikation 2009 - Teil 2

    [...] Der gerade vorherrschende moralische Standard entscheidet beispielsweise darüber, ob es gut oder schlecht ist Alkohol o.ä. Drogen zu verkaufen oder lieber Hexen zu verbrennen. Er entscheidet, ob wir lieber LOHAS oder billig per Sklaverei [...]

  33. ramses101

    Hm. Nur weil Spendings und Konsum verschiedene Kurven haben, heißt das doch noch lange nicht, dass “eindeutig kein Zusammenhang zwischen Werbung und Trends im Gesamtkonsum (besteht)”. Bzw andersrum: Will mir der Verfasser ernsthaft erzählen, er wisse, dass die Konsumkurve den gleichen weiteren Verlauf nähme, wenn die Spending-Kurve verschwinden würde?

  34. till

    Nur wer Jägermeister aushält, ist ein wahrer RocknRoller.
    de.youtube.com/watch...

    vielleicht wäre ohne werbung der alkoholkonsum dreifach so stark zurückgegangen?

    ein dossier der zwa steht jetzt nicht gerade für die vertrauenswürdige, unabhängige auswahl der studien und experten. die kommission wird auch genug studien parat haben, die anderes belegen. alkohol wird auch weiter konsumiert werden, ob mit oder ohne werbung, egal wie teuer der alkohol ist – aber ich kann nicht glauben, dass die werbewirtschaft es mit dem genussvollen statt exzessiven konsum von mischgetränken ernst meint.
    wir können ja mal ein paar spots vergleichen.

    es gibt noch reichlich angriffspunkte in der ganzen argumentation für alkoholwerbung, aber die mühe lohnt sich wohl nicht.

    nochmal zusammenfassend: ich bin deiner meinung, dass es wesentlich wichtigere einflussfaktoren gibt. trotzdem hat werbung einen einfluss auf die art des alkoholkonsums. aber vor allem geht mir diese scheinheiligkeit wegen der angst um die millionen schwer auf die nerven. sollen die firmen doch was anderes produzieren, sollen werber doch für was anderes werben.

  35. Sausi

    @Roland
    Die Studie des ZAW (und mit Verlaub auch die Zahlen der Alkoholwirtschaft) sagen nur die halbe Wahrheit. Richtig ist, dass der Pro-Kopf-Konsum bei Bier gesunken ist. Offen bleibt bei dieser Betrachtung, wie die Zahlen ohne Werbung ausehen würde.
    Falsch ist hingegen, dass sich mit dem Sinken des Pro-Kopf-Verbrauches auch das Problem verringert hätte. Im Gegenteil. Der Konsum gerade bei Jugendlichen ist seit 2005 angestiegen. Schaut man sich weitere Indikatoren wie die Rauscherfahrung von Jugendlichen usw. an, dann wird noch klarer, dass der ZAW wie auch die Alkoholindustrie das Problem verniedlichen.

    In den einschlägigen Fachpublikationen ist man dagegen viel offener:
    wuv.de/news/unterneh...

    wuv.de/news/unterneh...

  36. Verbote, Verbote « Seitenhiebe

    [...] andererseits weil im speziellen Falle die Produktpalette als Ganzes (!) keiner Werbung bedarf. Der Werbeblogger analysiert das noch tiefergreifend (oder tiefgreifender?). Verbote befreien höchstens subjektiv [...]

  37. Name

    Es ist doch ganz klar, wohin der Weg führen wird, wenn sich die Leute nicht wehren: In einen schönen Verbotsstaat.

  38. Der Werberat rügt | Werbeblogger - Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » Der Werberat rügt

    [...] des Produktnamens (von mir aus kann ein Produkt auch “Arschloch” heißen), sondern wegen der gezielten Verbotsshinweise, die eben gerne die Neugier der Jugendlichen hervorrufen, was klar beabsichtigt ist. Was wäre, [...]

  39. Sergejzr

    Es geht hier nicht um die direkte Wirkung von Alkoholwerbung, vielmehr aber um die Indirekte. Es geht darum, was er als “normal” empfindet. derzeit existieren kaum Barrieren um mit dem Alkoholkonsum anzufangen. Die Werbung macht diese noch tiefer.

    Alkohol/Tabak sind keine “normale” Produkte. Mal angenommen Sie sehen die Werbung vom Apfelsaft. Wie oft kommt dabei der Gedanke jetzt einen zu trinken? Und wen der kommt, vie viel wir getrunken?
    Und jetzt vergleichen Sie mit der Bierwerbung. Be trinkern löst es immer ein verlangen nach Bier aus. Und die Trinkerei kann danach lange dauern, je nach der Abhängigkeit des Individuums.

    Daß Werbung das Konsum von sogennanten “Genußmitteln” steigert. Wurde am Beispiel des Tabaks wissenschaftlich bewiesen. bag.admin.ch/fctc/04...
    14%-37% weniger raucher nach dem Tabakwerbeverbot.

  40. Fett trinken | Werbeblogger – Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » Fett trinken

    [...] Problem ist, ähnlich wie bei Alkoholwerbung, nicht an der Spitze werbemedialer Erscheinungen zu bewältigen, die gerade im grenzenlosen Web [...]

  41. Werbung: Manipulieren für den Fortschritt!? | Werbeblogger – Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » Werbung: Manipulieren für den Fortschritt!?

    [...] Thema, dem wir uns periodisch widmen, speziell im Zusammenhang mit Werbeverboten für Alkohol (hier oder hier) und für Junk Food/Süßigkeiten (hier, hier oder [...]

  42. Mark Kreil

    Die Werbung sollte man nicht verbieten aber Information ist wichtig. Wir sind nicht an Alkoholikern als Kunden für unseren Iordanov Vodka interessiert. Trinken Sie verantwortungsvoll!

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Eure Kommentare

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  • Daniela über die Arbeitszeit: Mit dem Alter werde ich immer tagaktiver… Während ich in meiner Schulzeit zwischen 8 und 16.00 (Schule) in...
  • ralf schwartz: @Selket Interessant, danke.
  • Selket: Es hat noch einen weiteren Grund, weshalb Katzen 9 Leben haben sollen: im Alten Ägypten – für Katzen wohl die beste Zeit ;-), war die...
  • ralf schwartz: @AndreasK Ich kann die Härte, die Du in den Post hineininterpretierst, nur schwer nachvollziehen. Nichtmal die w&v selbst sieht...
  • AndreasK: Weil jetzt das Internet nun mal da und total hip ist, muss die eigene w&v-Idee natürlich brachial digital gedacht, erstellt und...
  • ralf schwartz: Ah, “LEAD digital”, dieses “14-tägliche Magazin für Digital-Professionals und Online-Marketer”. So reisst...
  • Annette Mattgey: Dafür hat W&V doch LEAD digital. Da kann man all diese komischen Sachen mit dem Netz nachlesen, sogar auf ner eigenen Website....
  • daniel: also erst mal, coole Grafik im oberen bereich :-) und der verdienst, hängt sicherlich von jedem selbst ab, viele faktoren spielen da eine...
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