12.09.08
15:42 Uhr
15:42 Uhr
Traurig, aber wahr
6 Kommentare
Einen Kommentar schreiben
- J. Martin: @hobbystatistiker Dein Kommentar in Youtube-Qualität — und unter Mißachtung all dessen, was Roland und ich bereits zum Thema...
- hobbystatistiker: Allmählich ist das ein Gadget-und I-irgendwas-Blog und ihr solltet euch Gadgetblogger nennen. Statt Werbeblogger. Das Geplänkel...
- Bastian: Erst mehr oder weniger aufwändig eine eigene Welt & Story erschaffen und dann auf der Microsite doch ganz banal auf die...
- Georg: Guter Artikel! Ich glaube übrigens nicht, dass das Messen des RoI lediglich eine Schwierigkeit bei Social-Media ist. Schon immer gab es...
- Malik: Die Slow-Media Idee ist ja schon ganz gut durchdacht und auch jetzt nichts so revolutionäres. Multitasking ist ja in gewisser Weise auch...
- ralf schwartz: Ich auch. Vor allem sollte man hier die Chance nutzen, den RoI/E zu überdenken und die Erkenntnisse auf die Erfolgsmessung der...
- Micha: @Ralf Ich folge auch Dir, dass das rein Quantitative nicht ausreicht. Aber dieses Problem hat nicht nur Social Media: Wenn durch eine...
- J. Martin: @Six LOL! Deinen Kommentar sehe ich ja erst jetzt, sorry. Genau. An positiven Beispielen fällt mir nur Lurchis Abenteuer ein.

Deutsche Werbe-/Medienblogs
- Agenturblog
- Aisberg
- Automobil Blog
- basd-art.de
- Beers and Ideas
- Bernd Röthlingshöfer
- Blindtext Blog
- Blog von Gwinner
- Cem Basman
- Clap-Club
- Clickpunkt 7
- Connected Marketing
- Creating Tomorrow
- Customer of Hell
- Datenschmutz
- Datenvandalen
- Digital Conversation
- Ferryblog
- Filmjournalisten.de
- Fischmarkt
- Flussaufwärts
- Fontblog
- Fridaynite
- Geistesblitz
- Guerilla Marketing Blog
- i-fekt Blog
- Ingo Kaestner
- iStammtisch
- Jenriks24phoetry
- JvM/Neckar
- Kreisrot Rundschreiben
- LPMDESIGN Weblog
- MADVERTISING
- Markentechnik Blog
- Marketing Oase
- Massenpublikum
- Medienvirus
- Mobile Zeitgeist
- Neukunden-Magnet
- Nico Zorn
- Nino Worldwide
- Off the record
- OnetoBlog
- Out of office
- Pimp my brain
- Pixelsebi
- praegnanz
- reine Formsache
- Reklame
- seoFM
- Sichelputzer
- Sloganmaker
- SOS SEO
- The missing Link Agenturblog
- Tischthema TV
- VisualBlog
- Werbewahn
- Werbewunderland
- Zielpublikum
- Zorno
- Zweieintel
Englische Werbe-/Medienblogs
Evergreens (teilweise Off-Topic)
Web 2.0 Blogs
Werbeblogger Autorenlinks




Am 12. September 2008 um 16:01 Uhr
und?
wer ändert jetzt sein konsumverhalten? hatte nach „we feed the world” schon bedenken,kauf aber weiterhin beim ALDI ein. ich werde auch weiterhin autofahren, obwohl ich gestern wieder 4 tote igel und ein paar andere undefinierbare pelzträger tot auf der strasse gesehn habe.
zwischen wissen und handeln liegt bei mir wie bei fast allen menschen eine enorme diskrepanz. es muss wohl erst was sehr sehr schlimmes passieren bis sich was ändert. kurze spots die mitleid erwecken werden mich wohl nicht weiter bewegen.
Am 12. September 2008 um 16:08 Uhr
Früher war auch jeder “Grüne” verpönt, der ein Auto fuhr, gar noch mit “Atomkraft-Nein Danke-Aufkleber” auf der Heckscheibe.
Konsumverhalten und Umweltbewusstsein ändern sich natürlich nicht radikal und stellen tatsächlich jeden westlichen Industrieverbraucher immer wieder vor ein Dilemma. “Ja, ja, du predigst Wasser, aber Wein gibst du dir in großen Mengen selbst auch….”
Patrick hat zu diesem Thema auf Brainblogger auch Einiges zu sagen:
brainblogger.de/2008...
Am 13. September 2008 um 13:47 Uhr
Das Problem ist doch nicht das Dilemma, sondern das dilemmatische Denken.
Der “aufrüttelnde” Spot der McCann löst gutgemeint und optisch gut gemacht genau das Verkehrte aus: das dilemmatische Denken (oh, 5 nach zwölf, jetzt oder nie…!) und damit übergroßen Gewissensdruck.
Das haben aber alle aufrüttelnde Spots an sich. Ich bin mir nie sicher, ob sie wirklich erreichen, was sie erreichen sollen, egal wie gut sie gemacht sind. Denn sie lösen lediglich übergroßes schlechtes Gewissen aus. Von dem man – wenn diese Spotziel erreicht ist – nie weiß, ob es nun zur Handlung antreibt oder nicht eher so stark frustriert, dass der Rezipient glaubt, gar nichts mehr tun zu können.
Anscheinend ist der Mensch aber ein Prokrastinierer vor dem Herrn und dann ein Hauruck-Tier: lange rumpennen, um dann alles auf einen Schlag erledigen zu wollen.
So denkt er zuhause und so dreht er Spots :-) Er würde besser dran tun, Spots zu drehen, die einem die Freude am kleinen Schritt geben. Aber diese Spots hätte es vor 20 Jahren geben sollen, so alt schon und so bekannt sind die eindringlichen Berichte des Club of Rome über die Energiesituation und die Ausplünderung des Planeten.
Am 15. September 2008 um 10:54 Uhr
Ich find’s trotzdem traurig!
Am 15. September 2008 um 14:57 Uhr
Ja, der Clip drückt die richtigen Knöpfe!
Am 15. September 2008 um 19:33 Uhr
Betroffenheitskitsch. Wie Vroni schon ausführt: Große Geste macht höchstens Angst.
Jeder trockene Alkoholiker weiß: Immer nur den nächsten Tag ohne Alkohol als Ziel setzen. “Nie wieder” ist nicht erträglich und eben nur in kleine Schritten leistbar.
Die Apokalypse – wie im Film dargestellt – ist, wenn ich aus meinem Fenster blicke, noch weit weg. Die Umweltzerstörung hat aber auch jetzt schon merkliche Auswirkungen auch im näheren Umfeld – damit sollte man anfangen.