05.08.08
16:39 Uhr

Oliver Voss schaut hinter die Viralkulissen

ovoss.jpg

…und hat es auch gleich der W&V erzählt. Nach seiner Einschätzung gibt es folgende vier Paradebeispiele für virale Kampagnen, die in diesem Kontext immer wieder genannt werden.

Ron Hammer (Hornbach)
Horst Schlämmer (VW)
Mathias Reim (Sixt)
Ronaldinho (Nike)

Mit den Machern dieser Kampagnen (inkl JvM bei Sixt selbst) spricht Oliver und stellt dieses Video nun online – auf seiner persönlichen Website, etwas versteckt in der Kategorie “Online Stars”. Leider vergisst Oli, virales Potenzial bei seinem eigenen Video-Werk breiter wirken zu lassen. Warum ist das Video nicht einbettbar in andere Websites und Blogs?! Verstehe ich nicht!
Aber vielleicht passiert es ja auch noch…

23 Kommentare

  1. Fran

    Hmm wie ich finde ein nur minder interessanter Beitrag für Onliner. Weil nichts neues.
    Aber bestimmt total spannend und ein netter Überblick für Klassik-Kreative.

    Sixt würde ich nur bedingt “viral” nennen. Immerhin ist der Spot soweit ich weiß per Mediabuchung (Spiegel Online etc) weiträumig im Internet gestreut und damit kurzfristig eine massive Awareness (hallo werberdeutsch) geschaffen worden.
    Also eigentlich mehr “normales” Online Video Advertising und keine virale Kampagne.
    Finde ich zumindest. Wobei der Erfolg sicherlich unbestritten und verdient ist.

  2. Oliver Voss über Viral Advertising « Nummer 15

    [...] Menschen, die mehr zu bieten haben als schwarze Polohemden von Lacoste. Leider, wie auch beim Werbeblogger kritisiert, lässt es sich nicht auf Webseiten einbetten. Also rüber zu seiner Seite unter und [...]

  3. Domenik Konrad

    Ich gebe Fran recht. Sixt ist weniger als viral. Genauso wie Horst Schlämmer, Ron Hammer und Ronaldinho. Denn eine Kampagne wird erst dann zur viralen Kampagne, wenn sie nicht durch bezahlte Blogs gepusht werden muss. Das ist absurd und konterkariert den beabsichtigten Effekt: Kostengünstige Werbung. Allerdings habe ich auch ein Positiv-Beispiel. “Die Auspackmeisterschaft 2008″
    500’000 Film-Views bei 0€ Media-Budget. Mehr als 17.000 Besucher auf der Geschenkeschocker-Site.

  4. Beginner

    Der einzige viraler Hammer ist Ronaldhino, wie ich finde. Also etwas, dass ich damals von mehreren Leuten zugemailt bekommen habe.

  5. Gähn

    Ich gebe Domenik ein Schulterklopfen. Viel Spaß beim Geschenkepacken weiterhin. Dann schon lieber schwarze Polohemden.

  6. Erwin

    Warum tragen alle Interviewpartne Shirts von Lacoste?

  7. Konsta

    Ja, hat mir gefallen und interessant war es auch.

    P.S.: Zählt mal die Lacoste Shirts.. ;-)

  8. Fran

    Aha! Eine Lacoste-Viral für die Zielgruppe Werber! ;)

    Ich finde Horst Schlämmer war schon viral. (Und vor allem extrem gut cross-medial über alle möglichen Kanäle hinweg gestreut und das mit einem wirklich schönen Timing)
    Hinter dem Blog und den Videos war null Mediabudget. Das die Produktionskosten der Videos hoch waren ist eine andere Frage. Meinermeinung nach haben produktionskosten aber nichts mit viral oder nicht viral zu tun.

    Sobald aber Mediabudget in größeren Mengen dahinter steht, verlieren Kampagnen ihren viralen Ursprung. Einen viralen Effekt können sie aber dadurch natürlich trotzdem erzielen oder diesen anstossen.

  9. Andreas

    @Fran: Hast du bei der Schlämmerkampagne mitgewirkt, oder woher weißt du das mit dem null Mediabudget.

    Oft steckt hinter Viralkampagnen sehr wohl ein Mediabudget, wobei man es nicht wirklich so nennen kann. Das streuen des Videos übernehmen oft Agenturen, die sich darauf spezialisiert haben und das Video in Foren verbreiten und national bzw. international auf sämtlichen Videoportalen hochladen und verbreiten. Das kostet nicht wenig und hat passt meiner Meinung nach in die Sparte Mediakosten.

    Es sei denn, man vertraut wirklich auf die rein virale Verbreitung und der Praktikant lädt es überall hoch. ;-)

  10. Fran

    @Andreas

    Nein, ich habe nicht mitgewirkt und ich arbeite selber mit Agenturen die auf Foren- und Blog-Marketing spezialisiert sind. Mir ist also schon klar, wie das mit der Streuung funktioniert ;)
    Und darüber das die Verbreitung über Foren- und Blog-Marketing Mediakosten sind, sind wir uns einig.

    Ich habe eine Präsentation des Cases von Ralf Maltzen (Director CR und Internet Marketing) von VW gesehen und dort sagt er, dass es keinen Einsatz von Mediabudget gab. Da er das öffentlich behauptet hat, habe ich das (im Zweifelsfall voller Naivität)einfach mal geglaubt…
    Zum nachlesen: vdz.de/fileadmin/dow... (Seite 6,rechts unten, grauer Kasten, letzter Absatz)
    (Vielleicht weicht seine Definition von Mediakosten ja von unserer ab?)

  11. friedrich

    Leicht dürftig, die Blicke hinter die Kulissen, schade, und vor allem recht günstig produziert. Da sollte der Olli doch auf mehr technische Möglichkeiten Zugriff haben.

  12. Tobi

    Ronaldinho ok, aber dann? Sixt anstatt Ray Ban, Qicksilver und Levis zu nennen halte ich für etwas fragwürdig…

  13. Georg

    Also das Video beweist vor allem eines: Oliver Voss wird immer älter.

  14. Fabian

    lieber georg,
    das ein mensch älter wird, ist wirklich eine sensationelle erkenntnis.
    chapeau!

  15. Georg

    Aber es stimmt doch.
    Seit wann bitte hat denn Oliver V. so viele graue Haare?

  16. Roland Kühl-v.Puttkamer

    Ich hab auch welche ;-)

  17. Pixelschubser

    schon sehr merkwürdig.
    medienmenschen zwischen 35-40 bekommen viel schneller graue haare als menschen die nicht in den medien arbeiten. bissl off topic aber erschreckend. muss daran denken das ein bekannter meiner mam, hohes tier einer bekannten werbeagenture, vor 15 jahren mit 50 ins grass gebissen hat.

  18. Oliver Voss, Lacoste und die Online Stars - tba.

    [...] via Keine Kommentare Hinterlasse einen KommentarTrackback AdresseThere was an error with your comment, please try again. name (erforderlich)email (wird nicht veröffentlicht) (erforderlich)url [...]

  19. Lars Michael Lehmann

    Es ist wirklich nix neues. Ich finde es immer etwas schwierig wenn Werber über erfogreiche Werbung reden.

  20. PS.

    ich glaub auch an den lacoste viral. vor kurzem wurde oliver mal in der wams portraitiert und hat im artikel eine virale geschichte im doku-stil angekündigt. der eine ddb typ trägt ja dann zwar ein polo shirt – aber so pastellig unlecker, dass bestimmt auch das ungewollt ist. was ich schon gut fand – einfach mal zu hören und zu sehen und bestätigt zu kriegen, dass auch virale geschichten geld kosten. vielleicht nicht immer. aber eben schon. checkt mal den ecko case unter droga5.com/ – die geschichte mit der air force one. die haben doch tatsächlich eine boeing entsprechend bepinselt. da floss die kohle endlich mal wieder in die perfekte umsetzung der idee – weil keine media-unsummen verschlungen worden sind. kein cent, um genau zu sein. und noch was: ich find die filme – auch die anderen auf der seite echt gelungen. geil.

  21. PS.

    “gewollt” ist. mein ich natürlich.

  22. Buenalog » Blog Archiv » 3. Linkpropaganda

    [...] – Oliver Voss spricht mit den Viral – Erfindern und – Machern von Ron Hammer (Hornbach), Schlämmerblo… [...]

  23. Blindjump » Blog Archiv » Oliver Voss zu viralem Marketing

    [...] Werbeblogger gefunden: Oliver Voss gibt auf seiner Homepage – unter der Rubrik Online Stars einen kleinen Einblikck in [...]

Einen Kommentar schreiben

Eure Kommentare

Feed
  • Daniela über die Arbeitszeit: Mit dem Alter werde ich immer tagaktiver… Während ich in meiner Schulzeit zwischen 8 und 16.00 (Schule) in...
  • ralf schwartz: @Selket Interessant, danke.
  • Selket: Es hat noch einen weiteren Grund, weshalb Katzen 9 Leben haben sollen: im Alten Ägypten – für Katzen wohl die beste Zeit ;-), war die...
  • ralf schwartz: @AndreasK Ich kann die Härte, die Du in den Post hineininterpretierst, nur schwer nachvollziehen. Nichtmal die w&v selbst sieht...
  • AndreasK: Weil jetzt das Internet nun mal da und total hip ist, muss die eigene w&v-Idee natürlich brachial digital gedacht, erstellt und...
  • ralf schwartz: Ah, “LEAD digital”, dieses “14-tägliche Magazin für Digital-Professionals und Online-Marketer”. So reisst...
  • Annette Mattgey: Dafür hat W&V doch LEAD digital. Da kann man all diese komischen Sachen mit dem Netz nachlesen, sogar auf ner eigenen Website....
  • daniel: also erst mal, coole Grafik im oberen bereich :-) und der verdienst, hängt sicherlich von jedem selbst ab, viele faktoren spielen da eine...
Adscene: The Kaiser Report
Werbeblogger Late Night Podcast
Werbeblogger Podcast auf iTunes abonnieren



Wordpress-Blogsoftware
blogoscoop