12:51 Uhr
Mercedes Sound Logo und die Reaktion des Daimler Blogs
Das Daimler Blog unter Führung von Uwe Knaus meldet sich zu der aktuellen Debatte über die Entwicklung und Eignung des aktuellen Mercedes Soundlogo zu Wort. Alleine die Tatsache, dass ein Markendickschiff wie Daimler auf Themen, die kritisch diskutiert werden, in ihrem Blog eingeht und dabei weitestgehend auf weichgespülten PR-Stil verzichtet, ist mehr als respektabel.
Auch wenn ich persönlich eine andere Meinung zum “Brand Fit” dieses Soundlogos habe, kann ich die Form dieses Dialoges nur begrüßen und auch andere “Brand Blogs” ermuntern, an Gesprächen und Themen der Blogosphäre teilzunehmen – wenn es denn thematische bzw. inhaltliche “Berührungspunkte” gibt.
Erst durch diese Art der Beteiligung und Verlinkung entstehen Gespräche, die die Menschen hinter der Marke sichtbar und erlebbar machen, durchaus zum Vorteil der Marke selbst.
Außerdem freut es mich natürlich ganz persönlich, dass das Thema “Sound Branding” einmal etwas breiter diskutiert wird, obwohl und weil diese Disziplin ja nur einen Teil der gesamten Markenführung ausmacht, der oft genug als nachrangiges akustisches “Schmuckwerk” betrachtet wird. Zu Unrecht.
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15 Kommentare
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Am 31. Juli 2008 um 13:31 Uhr
Hmm,
über Geschmack oder Eignung läßt sich sicherlich streiten, aber die Reaktion von Daimler finde ich super. Das zeigt doch, dass so langsam auch die Unternehmen den Weg ins Netz und die Kommunikationsstrukturen des Internet finden und sich beteiligen.
Gut so
Am 31. Juli 2008 um 13:37 Uhr
Wirbel um Soundlogo von Mercedes Benz (Update)…
Oje, was hat denn wieder die Agentur von Mercedes Benz wieder gemacht? Wie man damals schon festgestellt hat, war das Soundlogo von Mercedes Benz nicht wirklich eine Innovation. Aber nun stellt sich angeblich raus, daß dieses Soundlogo schon kom…
Am 31. Juli 2008 um 13:44 Uhr
“(…)kann ich die Form dieses Dialoges nur begrüßen und auch andere “Brand Blogs” ermuntern, an Gesprächen und Themen der Blogosphäre teilzunehmen – wenn es denn thematische bzw. inhaltliche “Berührungspunkte” gibt.”
- Dem kann ich mich nur anschließen und frage mich immer wieder, warum gute Ansätze (zB bei Opel) dann jedes Mal nur halbherzig umgesetzt werden. Es fehlt immer wieder eine Art “Community-Manager”, der sich mit der “Web-Community” auseinandersetzt und an der ein oder anderen relevanten Diskussion teilnimmt.
Unter anderem meine eigene persönliche Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass weder Industrie, noch ausgewiesene (Automobil-)Experten etwas mit echten Gesprächen (und dazu zähle ich neben Blogs v.a. auch Foren und “nicht-digitale” Sprache!) im Markt anfangen können, sich darauf schlichtweg nicht einlassen wollen und somit ignorieren.
Deshalb an dieser Stelle Glückwunsch an das Beispiel Daimler und im Besonderen Uwe Knaus!
Am 31. Juli 2008 um 14:00 Uhr
MB hat Blogs verstanden. Prima.
Aber wie wär’s denn, wenn einige Leser jetzt mal zeigen, dass SIE Blogs verstanden haben?
Und zwar indem sie jetzt nicht einfach in Hundertschaften die offene Kommunikation bejubeln, sondern das Versprechen beim Wort nehmen und mal konkret nachhaken, was denn nun Sache war und wie das genau ablief. Da sind die Aussagen das MB-Postings doch bislang erschreckend dünn, oder täusch ich mich?
Am 31. Juli 2008 um 16:00 Uhr
@Paul: Ein Anfang ist gemacht… Ob sich weitere Details ergeben, werden wir dann sehen – oder hören :-)
Nachhaken werde ich sicherlich noch einmal im Interview mit JvM nach den Sommerferien…
werbeblogger.de/2008...
Am 31. Juli 2008 um 16:16 Uhr
Kleiner Hinweis: Die Marketing-Diskussion ums Daimler-Soundlogo ist nicht die erste, die im Daimler-Blog geführt/von Daimler fast heraufbeschworen/lässig zugelassen wird. Zum Bluetech-Werbespot, den ja nicht jeder Mitarbeiter unbedingt gelungen fand, gab es so etwas ähnliches schon im vergangenen Jahr (58 Kommentare, blog.daimler.de/2007...).
Neu ist diesmal, dass eine Mitarbeiterin, die in der Marketing-Abteilung dafür mit zuständig war, als Autorin Stellung bezieht. Mitarbeiter- und Stakeholder-Meinungen sind im Daimler-Blog schon seit längerem erwünscht, werden sogar manchmal herausgefordert. Was clever ist: Bill Gates brachte es einmal auf den Punkt und befand, dass “unzufriedene Kunden die beste Quelle zum Lernen sind”. Wobei hier “irritierte Stakeholder” eher als “unzufriedene Kunden” zutreffend wäre.
Am 31. Juli 2008 um 18:58 Uhr
[...] Konzerns. Zahlreiche Blogs haben in eigenen Post darüber berichtet. So schreibt beispielsweise der werbeblogger: Alleine die Tatsache, dass ein Markendickschiff wie Daimler auf Themen, die kritisch diskutiert [...]
Am 31. Juli 2008 um 22:24 Uhr
Das Soundlogo ist nicht nur hinsichtlich Blog-Response interessant, sondern auch als Alternative einer etablierten Marke, die auf Redundanzen wie “Das Auto” verzichtet. Mehr dazu auf zweieintel.de…
“(…) Mercedes-Benz ist da einen Schritt weiter: Hier wird nämlich konsequent der Claim im Print weggelassen. Der Mercedes Stern steht für sich und kann seine in jahrelangem Brandbuilding aufgebaute Kraft entfalten. In TV-Spots wird das Einblenden des Sterns durch ein sphärisches Soundlogo unterstützt, eine dem Medium angemessene Form, die im wahrsten Sinn in den Kopf geht. Keine „Zukunft des Automobils“ oder andere Visionen, allein die Kraft der Marke. Hut ab, Herr Kapellmeister, und Respekt. (…)”
Am 1. August 2008 um 11:47 Uhr
[...] klar und ehrlich im Blog Stellung bezogen. Auf die Kritiker wurde auch verlinkt, und die sind begeistert, nicht vom Soundlogo, aber von der [...]
Am 4. August 2008 um 19:07 Uhr
Wahrnehmen tut Mercedes die Blogger-Szene nur am Rande… und zwar nur in dessen eigenen Blog. Die PR-Abteilung & Co interessiert sich fuer Blogger keinenfalls und lehnt diese sogar offen ab, mit denen in irgendeiner Weise zu kommunizieren!
Am 4. August 2008 um 19:38 Uhr
Aus Sicht der PR-Abteilung tun sie auch gut daran… was soll ich mit einer PR-Abteilung, wenn es doch das Blog gibt?!
Allerdings sollte Daimler grundsätzlich nicht vergessen, dass Blogger auch Kunden sind, Kunden haben und Blogleser, die Kunden von Daimler sein könnten.
Am 12. August 2008 um 14:52 Uhr
[...] zumindest bei den großen Marken nach “außen” zeigen, sind gerade erst in die Tanzschule des Social Web eingestiegen. Jetzt gilt es erst einmal, die Tanzpartner einzuladen und sicheren aber gleichzeitig lockeren [...]
Am 26. August 2008 um 09:05 Uhr
[...] zum Film. Und bevor man demnächst wie beim Mercedes-Benz Soundlogo heiß über das „Wie?“ und „Warum?“ diskutiert, berichte ich heute im Daimler-Blog, wie wir gemeinsam mit unserer Online-Agentur Syzygy [...]
Am 1. September 2008 um 13:18 Uhr
[...] wird 25 und lässt die Puppen tanzen, pardon, die Engelein singen, die Jung v. Matt bereits bei Daimler akustisch in Szene [...]
Am 14. Januar 2009 um 11:49 Uhr
[...] und Brand Entertainment. Ich stelle mir nur gerade vor, dass ich am Ende auch noch das Sound-Logo hören muss. Bei dieser Vorstellung schüttelt es mich allerdings [...]