17:55 Uhr
Biorhythmen in Werbeagenturen
Sie kommen frühestens um 11.00 Uhr morgens und gehen, wenn nötig, erst nach Mitternacht. Andere sind Frühaufsteher, bei denen der Kreativpegel nach der Mittagsmahlzeit förmlich in den Keller fällt, Siesta inkl. Wieder andere lieben ihre festen Zeiten, da muss man den Wecker nicht immer umstellen und weiß morgens schon, wann abends der Löffel fällt und das Abendbrot auf dem Tisch steht.
Mitarbeiter in Werbeagenturen sind ein buntes Völkchen. Texter, Konzeptioner, Grafiker, Mediaplanner, Berater und ihre weiblichen Pedants unterscheiden sich nicht nur in ihren jeweiligen Schwerpunkttätigkeiten und Talenten sondern natürlich auch durch ihren ganz persönlichen Biorhythmus. Vermutlich bestimmt die Summe der Hoch- und Tiefzeiten der Mitarbeiter sogar auch den “Biorhythmus” einer Agentur insgesamt.
Manch ein Kunde soll übrigens schon geflüstert haben: Geh zur Agentur bloß nicht vor zwölf, sonst triffst du sie noch im Schlafanzug an!”
Wann ist denn eure kreative bzw. produktive “Hoch”-Zeit?
(Da es wohl unhöflich wäre, nur danach zu fragen und nicht selbst Auskunft zu geben:
Ich bin ganz eindeutig der Typ “Nacht”. Wenn keine Telefone mehr klingeln, der Verkehr sich beruhigt ;-) und die Sonne sich senkt, kann ich am besten arbeiten.)
25 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 31. Juli 2008 um 18:16 Uhr
Also arbeiten nach 15 Uhr sollte echt verboten werden.
Na ja, ich hätte es gerne mit einigermaßen festen Arbeitszeiten (so von 8.30 – 16 Uhr), in dieser Branche aber wohl ein Wunschtraum.
Abends und Nachts kann ich überhaupt nicht arbeiten.
Auch interessant ist das Thema Länge der Arbeitszeit. Die maximal gesetzlich erlaubte Arbeitszeit liegt bei 10 Stunden pro Tag. Und das auch nur wenn innerhalb von 6 Monaten die durchschnittliche Arbeitszeit nicht über 8 Stunden liegt.
Am 31. Juli 2008 um 18:40 Uhr
abends werd ich produktiv.
vormittags schon die hochmotivierten gesichter sehn ist der täglich horror.nachmittags liegt bis 15 uhr das essen noch tief im magen, da geht fast nichts.
da schon „pronto” was zum thema arbeitszeiten angesprochen hat will ich mal sagen das es erbärmlich ist dauernd länger zu arbeiten und auf die mittagspause zu verzichten. gewiss gibts viel zu tun, aber wir lebe doch nur einmal auf dieser erde und so wichtig ist die arbeit der werber auch nicht sich burnoutreif zu arbeiten,oder?
Am 31. Juli 2008 um 19:18 Uhr
Also ich bin meistens nur am Vormittag produktiv. In dem Moment wo es einmal Mittag vorbei ist, bau ich stetig ab. Am Abend gehts bei mir überhaupt nicht mehr, da will ich spätestens ab 20°° vor dem Fehrnseher sitzen und irgendwas sinnloses anschauen ;oD
Am 31. Juli 2008 um 19:51 Uhr
Definitiv Abends. Vor 12 Uhr ist mit mir nichts anzufangen. Dann kommt die Mittagsmüdigkeit und so ab 20 Uhr könnte ich Bäume ausreißen.
Die Zeit bei der Bundeswehr war schon allein deswegen die Hölle.
Am 31. Juli 2008 um 20:55 Uhr
Ich bin das komplette gegenteil von Bronto. Morgens und Mittags kann ich null kreativ sein.
Wenn ich vor 12 Anfange kommt nichts sinnvolles dabei raus.
Am 31. Juli 2008 um 21:23 Uhr
schlafen wird überbewertet.
Am 31. Juli 2008 um 21:59 Uhr
@M. Schlaf ist eigentlich nur ne Erfindung der Bettenindustrie
Am 31. Juli 2008 um 23:06 Uhr
Wenn ich mir die Auswertung des Votings ansehe, dann komm’ ich mir mit meinem Abendhoch gleich gar nicht mehr so anormal vor ;) Sehr nett, diese Umfrage!
Am 31. Juli 2008 um 23:26 Uhr
Tagsüber scheint ja auch am ehesten die Sonne, was soll man da arbeiten??! Wenn dann bitte ab abends- da wirken dann auch die Farben auf dem Display ganz anders. ;-)
Am 1. August 2008 um 01:08 Uhr
Ist halt immer die Frage wann man aufgestanden ist! ;)
Am 1. August 2008 um 01:19 Uhr
Oh mein Gott… immer dieses morgens kann ich nicht arbeiten… wenn diese ganzen Werbefuzzies mal nach Stempeluhr arbeiten würden – 8-17 Uhr, dann könnten die auch morgens, aber so hat sich weil es Hipp ist, der Arbeitsrhythmus verschoben und alle glauben abends arbeitet es sich besser…
Am 1. August 2008 um 03:09 Uhr
@Alex: Nicht so lange aufbleiben. Ist schon tiefe Nacht ;-)
Am 1. August 2008 um 08:28 Uhr
Ab 8 in der Agentur. Die erste (ruhige) Stunde kann die wertvollste des Tages sein!
Am 1. August 2008 um 09:46 Uhr
Ich kann immer.
Am 1. August 2008 um 09:47 Uhr
Oh mein Gott… immer dieses von 8-17 Uhr arbeiten… wenn diese ganzen Nach-Stempeluhr-arbeiten-Fuzzies mal mit richtiger Energie und Leidenschaft arbeiten würden, dann könnten die auch länger, aber so hat sich weil es bequem ist, die Arbeitseinstellung auf Minimalleistung verschoben und alle glauben die komischen Werber sind nur zu faul um morgens schon fit zu sein…
… und dann noch den moralischen Zeigefinger gegenüber denjenigen heben, die nicht NUR abends, sondern auch morgens, mittags und nachts arbeiten? Das ist schon dreist. Abends/nachts ist es nun mal ruhiger, darum arbeitet es sich besser. Und dass man um 8 Uhr früh meistens noch nicht gerade Bäume ausreißen kann, wenn man bis 2 oder 4 Uhr halt noch im Büro war, sollte ja nun wohl nachvollziehbar sein, oder?
Am 1. August 2008 um 10:29 Uhr
@ramese101: Du Tier :). Und wenn man meiner Dozentin vertraut steigert in kreativen Arbeitsfeldern eine flexible Arbeitszeit die Produktivität. Ich habe ca. 90% meiner (Haus)Arbeiten zwischen 22 und 5 Uhr angefertigt, andere machen das lieber am Tag.
Am 1. August 2008 um 10:36 Uhr
Als Lehrling in den späte 1970ern musste ich von sieben bis vier arbeiten. Grässlich, dieses nächtliche Aufstehen und dann im Büro sitzen, umgeben von verschlafenen Gesichtern. Und dass nur, weil alle glaubten, sich ab 16.15 spätestens zuhause weiter langweilen zu müssen. Dabei war das Fernsehprogramm damals auch nicht besser. Fazit: mit 7to4 kann das nix werden mit dem Aufschwung ;-))
Am 1. August 2008 um 11:38 Uhr
sehr coole Umfrage!! :-)
Am 1. August 2008 um 12:16 Uhr
Ich hasse es morgens angelabert zu werden, ab ins Büro und Tür zu, um 11 bi ich dann richtig Wach, bis 13:00 Uhr ist dann meine Hoch Zeit. Der Nachmittag wird grausam, totmüde vom Essen. Gegen 21:00 hab ich dann wieder bis 00:00 meine zweite Hoch Zeit.
Am 1. August 2008 um 16:16 Uhr
Wenn der Druck stimmt, klappt das mit der Produktivität eigentlich immer. Bei Projekten mit Timingziel >1 Tag läuft es bei mir aber morgens am Besten. Entweder grausam früh (vor neun herrscht halt noch Ruhe im Büro) oder kurz vor Mittag gegen 12:00 – da kommt wohl aber wieder der externe Drängel-Druck der Mit-Mittagesser ins Spiel (“Können wir jetzt endlich lohos?”).
Am 1. August 2008 um 16:25 Uhr
Jeder Mensch hat sein persönliches Tageshoch ca. 6 Stunden nach der Geburtsuhrzeit. Bei mir & vielen Kollegen kommt diese Prognose hin!
Am 2. August 2008 um 16:39 Uhr
Vormittags (produktiv) und Nachts(kreativ).
Nachmittag bin ich ungenießbar.
Am 2. August 2008 um 23:19 Uhr
@SteffeN: Stimmt bei mir auch… 17 + 6 = 23. Beunruhigend, wenn solche halbseidenen Gesetzmäßigkeiten auf einen zutreffen.
Am 6. August 2008 um 11:42 Uhr
Warum überrascht mich das Ergebniss jetzt nicht?
Am 8. August 2008 um 00:52 Uhr
Westwärts driften
Eine nette Umfrage zu Biorhythmen in Werbeagenturen gab es letzte Woche von Roland Kühl-v. Puttkamer auf werbeblogger.de. Das Ergebnis ist erstaunlich bunt gemischt. Vor allem hätte ich nicht eine so hohe Arbeitsfähigkeit „früh morgens“ und eine so niedrige „nachmittags“ erwartet. ……