12:27 Uhr
Der ideale Werbekunde
Jede Werbeagentur will und braucht Kunden, aber wissen sie alle auch, welche Art von Kunden sie wollen? Natürlich, Kunden mit schier unerschöpflichen Werbeetats, inspirierenden Produkten und Weltmarkenstatus wollen doch eigentlich alle, oder doch nicht?! Was sind denn nun die „Softskills“, die einen „guten Werbekunden“ ausmachen?
Oft haben wir hier im Werbeblogger auch über das „Zuhören“ gesprochen. Wenn ich als Werbeagentur einem Kunden nicht zuhören kann, wird es mit guter Arbeit am Ende schwierig. Ich habe aber persönlich auch schon eine ganz andere Erkenntnis erlangt. Wer dem Kunden zuviel “zuhört”, kann sich selbst blockieren und am Ende auch eines selbst verhindern: Die Entwicklung und Vorstellung eines unerwarteten und überraschenden Konzeptes, was bisher noch gar nicht im Ideenhorizont des Kunden lag.
Schließlich wird eine Agentur vor allem für ihre (neuen) Ideen bezahlt, verbunden mit der Überzeugung oder berechtigten Hoffnung des Kunden, dass diese Ideen auch wirtschaftlich wirken. Andererseits ist Veränderungsbereitschaft und Mut nicht jedem Kunden gegeben, oft übrigens gerade denjenigen Kunden nicht, die lautstark nach neuen Wegen und kreativem Agenturimpuls rufen.
Es muss ja auch nicht immer der „Blue-Chip“-Kunde sein. Die allermeisten Werbeagenturen in Deutschland kommen nur selten an diese begehrte Klientel heran und ich kenne einige Werbeagentur-Chefs, die darüber nicht nur unglücklich sind. Sie haben oft selbst die Erfahrung gemacht, wie schnell sich eine Agentur „abhängig“ von großen Kunden und Etats machen kann, nicht nur unter rein wirtschaftlichen Planaspekten.
Also, es ist Wunschkonzert. Stellen wir uns vor, wir dürften uns unseren Lieblingskunden backen…
Welche charakterlichen und wirtschaftlichen Eigenschaften sollte dieser idealerweise mitbringen? Mit welcher „Art“ von Kunde lässt es sich besonders effektiv, effizient und kreativ arbeiten?
20 Kommentare
Einen Kommentar schreiben
- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

Deutsche Werbe-/Medienblogs
- Agenturblog
- Aisberg
- Automobil Blog
- basd-art.de
- Beers and Ideas
- Bernd Röthlingshöfer
- Blindtext Blog
- Blog von Gwinner
- Cem Basman
- Clap-Club
- Clickpunkt 7
- Connected Marketing
- Creating Tomorrow
- Customer of Hell
- Datenschmutz
- Datenvandalen
- Digital Conversation
- Ferryblog
- Filmjournalisten.de
- Fischmarkt
- Flussaufwärts
- Fontblog
- Fridaynite
- Geistesblitz
- Guerilla Marketing Blog
- i-fekt Blog
- Ingo Kaestner
- Jenriks24phoetry
- JvM/Neckar
- Kreisrot Rundschreiben
- LPMDESIGN Weblog
- MADVERTISING
- Markentechnik Blog
- Marketing Oase
- Massenpublikum
- Medienvirus
- Mobile Zeitgeist
- Neukunden-Magnet
- Nico Zorn
- Nino Worldwide
- Off the record
- OnetoBlog
- Out of office
- Pimp my brain
- Pixelsebi
- praegnanz
- reine Formsache
- Reklame
- seoFM
- Sichelputzer
- Sloganmaker
- SOS SEO
- The missing Link Agenturblog
- Tischthema TV
- VisualBlog
- Werbewahn
- Werbewunderland
- Zielpublikum
- Zorno
- Zweieintel
Englische Werbe-/Medienblogs
Evergreens (teilweise Off-Topic)
Web 2.0 Blogs
Werbeblogger Autorenlinks



Am 22. Juli 2008 um 14:04 Uhr
Wünsche mir Kunden mit Mut. Echte Entscheider.
Und welche, die innerlich sortiert sind.
Die den Unterschied zwischen Zielformulierung, Lametta-Dranhängen und technischer Ausführung sofort verstehen, ohne dass ich mich verzweifelt um Kopf und Kragen reden muss.
Mit denen kann ich am besten arbeiten.
Klein oder groß oder ist mir nicht wichtig.
______________________________________________
Ich habe einen Vertrag mit meiner Bank:
Ich vergebe keine Kredite und sie macht keine Gestaltung.
Am 22. Juli 2008 um 14:25 Uhr
Kunden die der Agentur vertrauen und ihm nicht ewig irgendwelche Ratschläge oder Verbesserungsvorschläge geben. Konstruktive Kritik oder Anmerkungen sind willkommen, aber ich gehe ja auch nicht zum Metzger und sag ihm, wie er die Wurst machen soll.
Am 22. Juli 2008 um 14:46 Uhr
‘Innerlich sortiert’ ist schön. und stimmt genau.
Der perfekte Kunde kennt seine Stärken und verlässt sich auf die seiner Agentur, anstatt sich in Kleinlichkeiten und Nebenschauplätzen zu verausgaben.
Vor Allem hat er ein Ziel und eine genaue Vorstellung, was er erreichen will und ist bereit dafür zu kämpfen. Die meisten ‘Entscheider’ kleben nur an ihrem Schleudersessel und versuchen, sich ihre Kampagnen von der Mafo als hieb- und stichfest freigeben zu lassen. Die Angst oder viel mehr Zimperlichkeit regiert.
Am 22. Juli 2008 um 14:53 Uhr
Der ideale Kunde sollte auf keinen Fall eine Nichte haben, die “mit Corel Draw schon mal was gemalt hat, was man ja übernehmen könnte”…
Am 22. Juli 2008 um 15:33 Uhr
Er sollte eine anayltische Denke und trotzdem einen emotionalen Zugang zur Werbung haben.
Am 22. Juli 2008 um 15:44 Uhr
Eine “analytische” meinte ich.
Am 22. Juli 2008 um 16:14 Uhr
Manche Kunden haben eher eine analytische Denke im Pisperschen Sinne:
“Das steckt schon im Wort – anal und Lyse…”
:-))
Am 22. Juli 2008 um 16:22 Uhr
Der ideale Kunde ist kompetent, was sein Produkt oder seine Dienstleistung angeht.
Der ideale Kunde ist entscheidungsbefugt und -willig.
Der ideale Kunde hat Mut.
Der ideale Kunde ist strukturiert.
Der ideale Kunde vertraut auf die Kompetenz seiner Agentur.
Der ideale Kunde muss nicht 100 Instanzen um Freigabe bitten.
Der ideale Kunde ist nicht Knecht seiner Rechtsbteilung.
Der ideale Kunde kennt den Satz: “Das passt nicht zur Marke.” nicht.
Der ideale Kunde nimmt die Werbung ernst und kann darüber lachen.
Der ideale Kunde über- und unterschätzt seine Zielgruppe nicht.
Der ideale Kunde vertraut sein Leben nicht der Mafo an.
Der ideale Kunde weiß die Ergebnisse einer Studie und sein Bauchgefühl zu verbinden.
Der ideale Kunde hat ein Gefühl für seine Zielgruppe.
Der ideale Kunde nimmt seine Agentur ernst.
Der ideale Kunde weiß, dass eine gute Idee keine 90seitige Präse benötigt.
Der ideale Kunde labert nicht so viel und kommt präzise auf den Punkt.
Am 22. Juli 2008 um 16:51 Uhr
Der ideale Kunde ist immer der, den man gerade nicht hat.
Am 22. Juli 2008 um 17:05 Uhr
Nö, hab grad einen.
Muss ich mal würdigen.
Am 22. Juli 2008 um 18:14 Uhr
Großartige Beiträge bis hierher! Ich könnte fast alle bedenkenlos unterschreiben.
Bei mir ist es so, dass meine Kunden mit der Zeit alle zu Lieblingskunden werden, je länger ich mit ihnen arbeite: Dieses fast telepathische Verstehen, was der andere will bzw. meint. Die kleinen Insider-Scherze, die sich mit der Zeit entwickeln. Kunden, mit denen die Chemie nicht stimmt, sind dagegen schnell Ex-Kunden. Alle anderen liebe ich genau so, wie sie sind – mit allen ihren Eigenheiten, Marotten, Sonderwünschen. Vielleicht habe ich einfach immer Glück gehabt bisher, aber ich habe eigentlich nur ideale Kunden, und darunter dann noch den einen oder anderen Lieblings-Lieblingskunden.
Am 23. Juli 2008 um 02:18 Uhr
Für mich als Media-Noob mit bisher wenig Kundenerfahrung war unter verschiedenen Profilen einiges dabei, was nervenaufreibend und zeitfressend ist. Kunden, die schon eine vage Vorstellung vom Layout besitzen, aber bei wirklich jedem Layout dann doch wieder eine neue Idee präsentieren, meine eigenen Ideen abschmettern (beim Versuch, auf einer Webseite das Menü im Logo aufzubauen, was eigentlich problemlos funktioniert hätte, intuitiv zu bedienen gewesen wäre und dennoch den Wiedererkennungseffekt des Logos nicht abträglich wäre, bekam ich ein dogmatisches “ich habe gelernt, Logos soll man NIE abwandeln!” – ist ja im Grundsatz richtig, hier aber deplatziert); Kunden, die einen zum Reinzeichner degradieren; Kunden, die Fristen setzen und sie dabei selbst verstreichen lassen; aber auch mein Libelingskunde, der eigentlich als ideal tituliert werden kann: ein Italiener, Betreiber eines exzellenten kleinen italienischen Imbisses, charmant, zuverlässig, pünktlich – und bringt auf den Punkt, was er will. Umsetzung und Layout bleiben mir überlassen, er zahlt, noch bevor ich überhaupt mit dem Projekt beginnen konnte, lässt mir vollkommen freie Hand – und kommt wieder.
Und ich schätze, vom Phänomen unliebsamer Kunden sind nicht nur Media-Noobs wie ich (siehe auch mein Blog – hey, ihr habt doch alle auch mal angefangen…!) betroffen, sondern mehr oder weniger jeder kann davon ein Lied singen. Als Quereinsteiger weiss ich aber auch: das ist kein branchenspezifisches Problem. Es ist halt “in”, pseudo-kritisch zu wirken und Auftragnehmer bei jedem Schritt zu hinterfragen. Hat zwar mit geschäftlicher Etikette nichts zu tun, ist aber wohl normal. Der Idealkunde wird wohl eine Seltenheit bleiben, die wir schätzen sollten – und uns warmhalten. Irgendwann hab ich vielleicht nur noch Idealkunden… ein Traum ;)
Gute Nacht zusammen.
Am 23. Juli 2008 um 11:37 Uhr
Mir ist aufgefallen, dass das Studium die Protagonisten auf Kundenseite verdirbt. Es generiert Aussagen wie: “Gibt es für Ihre Meinung denn Mafo-Ergebnisse?” Da möchte ich manchmal antworten: “Vögeln Sie eigentlich auch nur, wenn eine Studie bewiesen hat, dass Sex für Sie in Ihrer jetzigen Lebenssituation und in ihrem sozialen Umfeld gut ist?”
Offenbar gilt heute nur noch, was mit irgendwelchen abstrusen Studien belegt ist, was Usabilitystudien abgesichert haben und was irgendwie in einer Powerpoint-Folie aufbereitbar ist. Bauchgefühl wird heute offenbar nicht mehr gelehrt.
Am 23. Juli 2008 um 13:41 Uhr
@ Timo
“…kein branchenspezifisches Problem. Es ist halt “in”, pseudo-kritisch zu wirken und Auftragnehmer bei jedem Schritt zu hinterfragen.”
Jain.
In der Branche IDEE & GESTALTUNG ist es… schlimmer. Fühlt sich jeder bemüßigt mitzureden. Bei IDEEN sowieso (und bei TEXT eh), weil schrieben kann ja jeder und IDEEN haben alle. GESTALTUNG hat stark aufgeholt, da ja jeder kreativ ist und einen Rechner hat. Es ist.
Manchmal beneide ich Programmierer und Techniker. Da gibt noch sowas wie fachliche Autorität, die nicht bei jeder Schraube oder jedem Codeschnipsel hinterfragt wird. Nur bei jeder/m zweiten…
Am 23. Juli 2008 um 14:41 Uhr
@ Kerstin Hoffmann
“Dieses fast telepathische Verstehen, was der andere will bzw. meint.”
Das ist Wellness-Kundenbeziehung. Fast symbiotisch.
Und die meinte ich gar nicht.
Es geht mir bei der inneren Vorstellung, wie ein Lieblingskunde zu sein hat, nicht von meinem persönlichen good feel aus. Da bin ich wohl anders.
Sondern davon, dass eine gewisse kognitive Grundhaltung auf Kundenseite (Sortiertheit, Klarheit) zur Arbeit der Kreativen erst ein gutes bis tolles Ergebnis bringt. Dass man sich leiden und halbwegs vernünftig verständigen kann, das setze ich als human condition voraus. Sonst kann man nicht zusammenarbeiten.
Emotionen und symbiotische, glatt laufende Verhältnisse sind nett, aber führen nicht zwingend zu herausragenden Ergebnissen. Zu viel Kuschel verhindert sie sogar.
______________________________
Wenn größere Agenturen hier mitlesen, kriegen die wohl einen Lachkrampf, was hier für Luxuswünsche herrschen. Denn sie haben Verpflichtung, ihnen Kreativen/Mitarbeitern jeden Monat das Gehalt auszuzahlen. Da ist nichts mit “och, den Kunden nehmen wir doch nicht, der ist nicht nett/sortiert (egal jetzt) genug”.
Am 23. Juli 2008 um 14:49 Uhr
Ach, was labere ich.
Dieser Film drückt besser aus, was ich meine:
youtube.com/watch?v=...
Am 25. Juli 2008 um 16:37 Uhr
“In der Branche IDEE & GESTALTUNG ist es… schlimmer. Fühlt sich jeder bemüßigt mitzureden. Bei IDEEN sowieso (und bei TEXT eh), weil schrieben kann ja jeder und IDEEN haben alle. GESTALTUNG hat stark aufgeholt, da ja jeder kreativ ist und einen Rechner hat. Es ist.
Manchmal beneide ich Programmierer und Techniker. Da gibt noch sowas wie fachliche Autorität, die nicht bei jeder Schraube oder jedem Codeschnipsel hinterfragt wird. Nur bei jeder/m zweiten…”
@ Vroni:
Generell stimme ich dir zu. Das Problem ist natürlich generell, dass die inflationäre Verbreitung von OEM-Software, die dem User vorgaukelt, sein Rechner würde ihm sogar den Friseurbesuch ersparen, zu Problemen dieser Art führt; selbst ich als Media-Noob hatte schon mehrfach zu hören bekommen “also meine Freundin ist Grafikerin, die hat da am PC mal was erstellt” (und dann ein in Paint erstelltes Strichmännchen in meinem Postfach gefunden – ernsthaft). Andererseits, auch wenn wir es ungern zugeben: kreatives Talent braucht kein Studium. Um (ohne Beurteilung auf Wirksamkeit, ganz klar!) kreative Konzepte zu entwickeln, die im Anschluss natürlich auf Wirksamkeit geprüft werden müssen, reicht kreatives Potential und learning by doing-Kenntnisse in PS und Illustrator. Und nun bring einem Kunden bei, dass seine 16jährige Tochter mit ihrer gecracketen Creative Suite zwar ein ungemeines kreatives Potential hat, das aber nicht ausreichend ist für eine wirksame Kampagne – oder dass eine 1 in Kunst nichts, aber auch wirklich nichts mit ihrer Befähigung zur Medientusse zu tun hat. Ich teile durchaus die Ansicht, dass Mediengestaltung nicht im Geringsten mit Kunst zu tun hat. Um nun aber den Bogen vom Gelaber zurück zum Thema zu bekommen: das betrifft die Webdeveloper unter uns aber noch um Längen mehr als die Printfraktion. Ich sehe an einer Community, in der ich Gründungsmitglied bin, unentwegt Kiddies, die sich in Beepworld irgendwelche Baukastenseiten zusammengeklickt haben, auf Hinweise auf W3C-konformes oder gar barrierefreies Entwickeln in hysterisches Lachen ausbrechen (“was interessiert mich, was das W3C will, ich lass mir doch nix vorschreiben!” (sic!), und generell alles besser können als langjährige Webprogrammier und -designer – zumindest mit der Klappe.
Aber: ich mache meinen Job dennoch gerne – und freue mich schon auf August. Mein “idealer Kunde” hat nämlich just angerufen und mir mitgeteilt, dass er seinen Imbiss verkauft hat. Grund zur Freude? Ja! Er macht nämlich einen neuen Laden auf – und den Zuschlag für das Komplettpaket hab ich schon ;)
In diesem Sinne: sorry für den langen Text, und schönes Wochenende miteinander – möglichst stressfrei. Schuckt den Frust über Nervkunden herunter und denkt an ideale Kunden.
Am 25. Juli 2008 um 17:00 Uhr
@ Timo
” …ungemeines kreatives Potential hat, das aber nicht ausreichend ist für eine wirksame Kampagne”
Das ist der Punkt.
Das heißt: Der ideale Werbekunde weiß genau, was er einkauft und was nicht.
Das Dumme aber ist, das die Wirksamkeit einer Kampagne im Vorfeld nie bewiesen werden kann. Deher neigt er tendenziell auch da zu frisch-fröhlichem und von allem Fachlichen unbeschlecktem Neffendesign. Weniger anstrengend, weniger kostenträchtig. Kann klappen. Ist so lustig wie Lotto.
Daher nicht mehr ausrottbar.
Am 21. Oktober 2010 um 11:34 Uhr
Der ideale Kunde vertraut bei der Umsetzung eines Millionenbudgets nicht dem “Bauchgefühl” des Creative Directors, sondern legt die Kreation zum richtigen Zeitpunkt der Zielgruppe vor, um sie vorab zu prüfen und auf Basis von Fakten zu optimieren, statt sich von blumigen Präsentationen einseifen zu lassen.
Eine wirklich gute Kreation muss eine harte Prüfung nicht fürchten. Ach und ich rede hier nicht von einer kuscheligen Gruppendiskussion mit Anfassen sondern von validen Testings, die beweisen, dass das kreative Potential sich in Bahnen bewegt, von denen Marke und Produkt auch wirklich profitieren.
Am 21. Oktober 2010 um 15:45 Uhr
Wer ein Millionenbudget zu verantworten hat, tut gut daran. Ja.