13:37 Uhr
User generated Movie
Ich bin gespannt, ob die Mäusekino-Videoqualität von Mobiltelefonen überhaupt ausreichen wird, um ein halbwegs ansprechendes Endprodukt entstehen zu lassen. Spike Lee sagt über die Bedeutung mobiler Filmproduktion:
It’s happening already, whether people want to admit it or not. I don’t think film cameras are going to go the way of the dinosaur. There’s going to be a day people shoot feature films on these mobile devices, as they now call cellphones. Good ones will be in movie theaters like everything else.
und weiter über die Entwicklung von Werbung insgesamt:
I think people don’t want to be dictated to. They want to have stuff that doesn’t look like advertising. The trick is, how do you make ads that still get people to want to buy your product but doesn’t look like advertising. So you really have to try to slip it in.
Was ich bisher allerdings noch nicht richtig erfasst habe, ist: Was sollen die User denn nun eigentlich aufnehmen?! Wo ist der rote Faden, der es dem Teilnahmewilligen superschnell klar macht, was er an Inhalten hochladen kann bzw. sollte…
Irgendwie scheint mir das Projekt etwas zu ambitioniert, um eine große Userschar mitzunehmen.
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5 Kommentare
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Am 25. April 2008 um 14:00 Uhr
Ich denke, es ist immer die große Frage, ob und wie man Leute motivieren kann. Eigentlich braucht es eine Motivation von Innen heraus, also die schon da ist. Manchma reicht aber auch “der große Name”, um irgendwie davon zu profitieren. In jedem Fall bin ich sehr gespannt, ob “die große Userschar” zu erreichen ist. Denn er sagt selbst: es darf nicht nach Werbung aussehen – aber das macht es in dem Fall…
Am 25. April 2008 um 16:48 Uhr
wie man einen user generated movie aufzieht sollte man spätestens dann wissen, wenn man “be kind rewind” gesehen hat :D
Am 25. April 2008 um 19:48 Uhr
Ja der Name macht was daher, aber reicht das denn wirklich aus?… ich glaube nicht! Man kann auch nicht immer alles gleich verstehen, manchen kommt es erst viel später. Mit dem richtigen System kann nichts schief gehen und alles ist bestens durchdacht. In diesem Sinne Tschüß.
Am 26. April 2008 um 15:07 Uhr
Spike Lee ?
Ich würde vorschlagen, daß sich demnächst ein Bochumer Künstler, vllt. Herbert Grönemeyer, für einen Konzern in den USA “werbetechnisch” engagiert, der dort wg. “Rassismus” auffällt. ;-)
Am 26. November 2009 um 14:48 Uhr
Also ich zweifel da auch dran, mir erscheint das Konzept auf den ersten Blick als zu undurchsichtig und gerade solche Konzepte beruhen auf einer raschen Verbreitung, bevor das Strohfeuer des viralen Effekts in sich zusammenfällt.