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	<title>Kommentare zu: 12% sind Helden der Arbeit</title>
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	<description>Weblog über Marketing, Werbung und PR.</description>
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		<title>Von: Helpedia - Blog &#187; Blog Archive &#187; Helpedia-News vom 20.–28. April 2008</title>
		<link>http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/comment-page-1/#comment-185201</link>
		<dc:creator>Helpedia - Blog &#187; Blog Archive &#187; Helpedia-News vom 20.–28. April 2008</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 14:13:18 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Helden der Arbeit Patrick Breitenbach schreibt, dass nur 12% der Deutschen motiviert in ihrem Unternehmen arbeiten und macht daf&#252;r u.a. fehlenden Sinn der jeweiligen T&#228;tigkeiten verantwortlich. Tja, da kann ich jenen unmotivierten 88% unserer Bev&#246;lkerung doch nur empfehlen sich den gemeinn&#252;tzigen Sektor mal genauer anzuschauen. Zumindest Sinn gibt es da genug… [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Helden der Arbeit Patrick Breitenbach schreibt, dass nur 12% der Deutschen motiviert in ihrem Unternehmen arbeiten und macht daf&#252;r u.a. fehlenden Sinn der jeweiligen T&#228;tigkeiten verantwortlich. Tja, da kann ich jenen unmotivierten 88% unserer Bev&#246;lkerung doch nur empfehlen sich den gemeinn&#252;tzigen Sektor mal genauer anzuschauen. Zumindest Sinn gibt es da genug… [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/comment-page-1/#comment-185048</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 12:04:14 +0000</pubDate>
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		<description>Netter Text und f&#252;r jeden 20-J&#228;hrigen ohne Verantwortung auch ein toller Vorschlag. Nur ein jeder Mensch, der im Netz von Verpflichtungen gefangen ist, sei es durch Selbstverschulden oder pl&#246;tzlichem Auftreten von finanziellen Belastungen - wie der Tod eines nahen Verwandten, Scheidung oder &#228;hnliches - wird sich der Herausforderung den richtigen Job finden zu k&#246;nnen erst gar nicht stellen d&#252;rfen; den Menschen zuliebe die von ihm abh&#228;ngig sind. (z.B. Kinder)

Zudem ist nicht f&#252;r jeden Mensch die Arbeit da die er gern aus&#252;bt. Ich bezweifle n&#228;mlich, dass es f&#252;r jede Autobahnbaustelle im Hochsommer gen&#252;gend freiwillige Arbeiter gibt oder gen&#252;gend Stellen als Webdesigner f&#252;r alle Nachwuchskreativen.

Das Problem ist nicht (nur) die deutsche Volksseele, es ist das ganze System. Im Endeffekt l&#228;uft alles auf ein Verdr&#228;ngen und Zwingen hinaus. Schafft der Mensch es nicht die Konkurrenz zu verdr&#228;ngen, muss er sich einem Zwang beugen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Netter Text und f&#252;r jeden 20-J&#228;hrigen ohne Verantwortung auch ein toller Vorschlag. Nur ein jeder Mensch, der im Netz von Verpflichtungen gefangen ist, sei es durch Selbstverschulden oder pl&#246;tzlichem Auftreten von finanziellen Belastungen &#8211; wie der Tod eines nahen Verwandten, Scheidung oder &#228;hnliches &#8211; wird sich der Herausforderung den richtigen Job finden zu k&#246;nnen erst gar nicht stellen d&#252;rfen; den Menschen zuliebe die von ihm abh&#228;ngig sind. (z.B. Kinder)</p>
<p>Zudem ist nicht f&#252;r jeden Mensch die Arbeit da die er gern aus&#252;bt. Ich bezweifle n&#228;mlich, dass es f&#252;r jede Autobahnbaustelle im Hochsommer gen&#252;gend freiwillige Arbeiter gibt oder gen&#252;gend Stellen als Webdesigner f&#252;r alle Nachwuchskreativen.</p>
<p>Das Problem ist nicht (nur) die deutsche Volksseele, es ist das ganze System. Im Endeffekt l&#228;uft alles auf ein Verdr&#228;ngen und Zwingen hinaus. Schafft der Mensch es nicht die Konkurrenz zu verdr&#228;ngen, muss er sich einem Zwang beugen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Von 35 Mio. Arbeitern, sind 4,2 Mio. motivierte Arbeiter die gern Arbeiten &#171; Lars-Michael Lehmann I Legasthenie ist keine Schande</title>
		<link>http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/comment-page-1/#comment-185042</link>
		<dc:creator>Von 35 Mio. Arbeitern, sind 4,2 Mio. motivierte Arbeiter die gern Arbeiten &#171; Lars-Michael Lehmann I Legasthenie ist keine Schande</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 10:15:15 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Ja, das mit den Helden der Arbeit ist so eine Sache. Der neue Spiegel nennt neue Zahlen zum Thema arbeit in unseren Land. (aktuelle Ausgabe: Wie ticken die Deutschen?) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ja, das mit den Helden der Arbeit ist so eine Sache. Der neue Spiegel nennt neue Zahlen zum Thema arbeit in unseren Land. (aktuelle Ausgabe: Wie ticken die Deutschen?) [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Vroni</title>
		<link>http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/comment-page-1/#comment-185041</link>
		<dc:creator>Vroni</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 10:09:55 +0000</pubDate>
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		<description>Gut gegeben, ihr beiden.

Ich entwickle mich jedenfalls schon seit einiger Zeit st&#252;ckweise vom Typus des Idealisten (wenn man denn Kategorien braucht) zum Typus des, wie soll ich sagen, Taoisten. Keine Angst, bin nicht zu &#246;stlichen Religionen abgewandert. Aber die Gelassenheit des Tao te king (Laotse), das nicht immer wie wild streben M&#252;ssen, um Gl&#252;ck und innere Einsicht zu erlangen, gef&#228;llt mir gut. L&#228;sst tiefen B&#252;ro-Nichtsinn und miesen Stress leichter ertragen (manche Unternehmensstile oder manche Leute sollten aber schon die rote Karte kriegen, alles muss man nicht ertragen, auch als kleiner Freiberufler nicht, da fehlt es leider an Mut zur &#196;nderung an allen Ecken bei uns...). Das innere Tao schlie&#223;t die Motivation und das Engagement nicht aus, im Gegenteil. Aber in einem ruhigeren Modus.

F&#252;r unser Sprachgef&#252;hl klingt es altmodisch oder hochtrabend, inhaltlich trifft es den Kern:

___________________________________

(Tao te king, Kapitel 9)

Besser ein Gef&#228;&#223; zum Ma&#223; zu f&#252;llen - als zu &#220;berflie&#223;en 
Niemand kann ein Schwert gebrauchen und es zugleich sch&#228;rfen 
Niemand kann Reichtum h&#228;ufen und zugleich gesichert sein 
Besitz erzeugt Besessenheit - Besessenheit hochmut - Hochmut Unheil 
Der Weise h&#228;lt Ma&#223; - beendet sein Werk - stellt sein Selbst zur&#252;ck - entzieht sich dem Ruhm 

Darin erweist sich die Weisheit des Weisen
___________________________________

Jau, ich entzieh mich jetzt auch mal als kleiner Freiberufler dem Ruhm^^, das war&#039;s mal wieder. So long, danke f&#252;r den Fisch. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gut gegeben, ihr beiden.</p>
<p>Ich entwickle mich jedenfalls schon seit einiger Zeit st&#252;ckweise vom Typus des Idealisten (wenn man denn Kategorien braucht) zum Typus des, wie soll ich sagen, Taoisten. Keine Angst, bin nicht zu &#246;stlichen Religionen abgewandert. Aber die Gelassenheit des Tao te king (Laotse), das nicht immer wie wild streben M&#252;ssen, um Gl&#252;ck und innere Einsicht zu erlangen, gef&#228;llt mir gut. L&#228;sst tiefen B&#252;ro-Nichtsinn und miesen Stress leichter ertragen (manche Unternehmensstile oder manche Leute sollten aber schon die rote Karte kriegen, alles muss man nicht ertragen, auch als kleiner Freiberufler nicht, da fehlt es leider an Mut zur &#196;nderung an allen Ecken bei uns&#8230;). Das innere Tao schlie&#223;t die Motivation und das Engagement nicht aus, im Gegenteil. Aber in einem ruhigeren Modus.</p>
<p>F&#252;r unser Sprachgef&#252;hl klingt es altmodisch oder hochtrabend, inhaltlich trifft es den Kern:</p>
<p>___________________________________</p>
<p>(Tao te king, Kapitel 9)</p>
<p>Besser ein Gef&#228;&#223; zum Ma&#223; zu f&#252;llen &#8211; als zu &#220;berflie&#223;en<br />
Niemand kann ein Schwert gebrauchen und es zugleich sch&#228;rfen<br />
Niemand kann Reichtum h&#228;ufen und zugleich gesichert sein<br />
Besitz erzeugt Besessenheit &#8211; Besessenheit hochmut &#8211; Hochmut Unheil<br />
Der Weise h&#228;lt Ma&#223; &#8211; beendet sein Werk &#8211; stellt sein Selbst zur&#252;ck &#8211; entzieht sich dem Ruhm </p>
<p>Darin erweist sich die Weisheit des Weisen<br />
___________________________________</p>
<p>Jau, ich entzieh mich jetzt auch mal als kleiner Freiberufler dem Ruhm^^, das war&#8217;s mal wieder. So long, danke f&#252;r den Fisch. :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: marie</title>
		<link>http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/comment-page-1/#comment-185032</link>
		<dc:creator>marie</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 02:21:21 +0000</pubDate>
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		<description>Da ich erst gestern &#252;ber Werte und etwas zur Kritik an der Maslow&#039;schen Bed&#252;rfnispyramide gelesen habe, mische ich mich mal eben ein ;)

In der Kritik ging es darum, dass es durchaus unklar ist, ob auf alle Menschen (in allen Kulturkreisen) die gleiche Rangfolge der Stufen zutreffe. Desweiteren k&#246;nne keine Aussage dar&#252;ber getroffen werden, welche Bedingungen die Aktivierung der n&#228;chst h&#246;heren Stufe aktivieren w&#252;rden und ob dem eine vollst&#228;ndige Befriedigung der Bed&#252;rfnisstruktur auf der darunter liegenden Ebene vorangehen m&#252;sse. 
...
Ich muss mal eben noch schnell kategorisieren (:
Ich finde, dass eher die Selbstverliebtheit als die Selbstliebe mit &quot;Eigenlob stinkt&quot; und &quot;Selbstgef&#228;lligkeit&quot; behaftet ist. 
Wenn alle Menschen sich selbst lieben (was ja Selbstreflexion voraussetzt, die wiederum auf der &#220;berwindung der eigenen Selbstverliebtheit basiert) w&#252;rden, w&#228;re die Welt wohl ein besserer Ort.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich erst gestern &#252;ber Werte und etwas zur Kritik an der Maslow&#8217;schen Bed&#252;rfnispyramide gelesen habe, mische ich mich mal eben ein ;)</p>
<p>In der Kritik ging es darum, dass es durchaus unklar ist, ob auf alle Menschen (in allen Kulturkreisen) die gleiche Rangfolge der Stufen zutreffe. Desweiteren k&#246;nne keine Aussage dar&#252;ber getroffen werden, welche Bedingungen die Aktivierung der n&#228;chst h&#246;heren Stufe aktivieren w&#252;rden und ob dem eine vollst&#228;ndige Befriedigung der Bed&#252;rfnisstruktur auf der darunter liegenden Ebene vorangehen m&#252;sse.<br />
&#8230;<br />
Ich muss mal eben noch schnell kategorisieren (:<br />
Ich finde, dass eher die Selbstverliebtheit als die Selbstliebe mit &#8220;Eigenlob stinkt&#8221; und &#8220;Selbstgef&#228;lligkeit&#8221; behaftet ist.<br />
Wenn alle Menschen sich selbst lieben (was ja Selbstreflexion voraussetzt, die wiederum auf der &#220;berwindung der eigenen Selbstverliebtheit basiert) w&#252;rden, w&#228;re die Welt wohl ein besserer Ort.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: mmmmojo.de &#187; Blog Archive &#187; Arbeit vs. Alkohol</title>
		<link>http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/comment-page-1/#comment-185028</link>
		<dc:creator>mmmmojo.de &#187; Blog Archive &#187; Arbeit vs. Alkohol</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 21:31:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/#comment-185028</guid>
		<description>[...] www.werbeblogger.de [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] <a href="http://www.werbeblogger.de" rel="nofollow"></a><a href='http://www.werbeblogger.de'>werbeblogger.de</a> [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Patrick Breitenbach</title>
		<link>http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/comment-page-1/#comment-185024</link>
		<dc:creator>Patrick Breitenbach</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 20:25:53 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Was du also anstrebst: das Gl&#252;ck der Selbstverwirklichung und des immer und &#252;berall sinnhaften Tuns, das ist nicht f&#252;r alle das Gl&#252;ck. F&#252;r viele ist es schon Gl&#252;ck und es reicht ihnen auch, zu essen zu haben, abgesichert zu sein und Freunde zu haben und sich in der Gemeinschaft aufgehoben f&#252;hlen zu d&#252;rfen (Pyramide Mitte).&quot;&lt;/blockquote&gt;

Nein, ich strebe nicht die Selbstverwirklichung an sondern das Gl&#252;ck selbst. Ich wei&#223; ja nicht ob Maslow Recht hatte mit Selbstverwirklichung = Gl&#252;ck. :-)

Aber wenn du schon Maslow als Beispiel nimmst (dessen Pyramide ja in j&#252;ngster Zeit von manchen Neuropsychologen bestritten wird) dann frage ich mich wie das Stufenmodell funktioniert? Auf eine Stufe folgt doch die n&#228;chste, oder irre ich mich? Wenn also die Stufe 1 erreicht wurde, geht der Mensch zu Stufe 2 &#252;ber. So habe ich jedenfalls Maslows Modell verstanden.

Wahres Gl&#252;ck erzielt man in der Selbstverwirklichung (laut Maslow). Das was sich so abstrakt anh&#246;rt ist im Grunde doch nix anderes als die kitschige Selbstliebe. Da unsere Kultur Selbstliebe mit &quot;Selbstgef&#228;lligkeit&quot; und &quot;Eigenlob stinkt&quot; behaftet, werden viele auf der Stufe davor automatisch h&#228;ngenbleiben, eben aus Angst gegen diese soziale Regel (Eigenlob stinkt) zu versto&#223;en. 

Wer sich selbst nicht liebt (ersetzt das mit bedingungslos akzeptieren), mit seinen Schw&#228;chen und St&#228;rken (wobei Schw&#228;che und St&#228;rke immer subjektiv interpretiert wird) wird sich niemals selbstverwirklichen k&#246;nnen, denn er kann gar nicht das eigene Potenzial erfassen, weil er sich weigert sich mit sich selbst zu besch&#228;ftigen.

Hier k&#228;me dann wahrscheinlich der Einwand des Egoismus. Ich sehe den &quot;negativen&quot; Egoismus ganz und gar nicht als Selbstliebe, sondern als Selbstsucht. Darin steckt wiederum das Wort &quot;suchen&quot;. Ebenso wie in der Drogensucht. Wir suchen nach Erf&#252;llung, finden sie nicht, tendieren daraufhin zur (Selbst)Sucht.

Idealist? Nat&#252;rlich bin ich Idealist. Wozu leb ich denn sonst? Nicht nach dem Idealen (was auch immer das f&#252;r denjenigen sein mag) zu streben ist f&#252;r mich Stillstand oder gar R&#252;ckschritt. Ich mag vielleicht wellenartig durchs Leben taumeln, aber die klare Grundbewegung im Gesamten tendiert f&#252;r mich immer nach vorne.

Es werden da leider noch viel zu wenig Utopien geschrieben und gedacht. Stattdessen motzen wir lieber &#252;ber scheinbar f&#252;r uns Bekanntes (Kategorisiertes) statt unsere F&#228;higkeit als  unfehlbarer Kategorisierer &#246;fters mal in Frage zu stellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Was du also anstrebst: das Gl&#252;ck der Selbstverwirklichung und des immer und &#252;berall sinnhaften Tuns, das ist nicht f&#252;r alle das Gl&#252;ck. F&#252;r viele ist es schon Gl&#252;ck und es reicht ihnen auch, zu essen zu haben, abgesichert zu sein und Freunde zu haben und sich in der Gemeinschaft aufgehoben f&#252;hlen zu d&#252;rfen (Pyramide Mitte).&#8221;</p></blockquote>
<p>Nein, ich strebe nicht die Selbstverwirklichung an sondern das Gl&#252;ck selbst. Ich wei&#223; ja nicht ob Maslow Recht hatte mit Selbstverwirklichung = Gl&#252;ck. :-)</p>
<p>Aber wenn du schon Maslow als Beispiel nimmst (dessen Pyramide ja in j&#252;ngster Zeit von manchen Neuropsychologen bestritten wird) dann frage ich mich wie das Stufenmodell funktioniert? Auf eine Stufe folgt doch die n&#228;chste, oder irre ich mich? Wenn also die Stufe 1 erreicht wurde, geht der Mensch zu Stufe 2 &#252;ber. So habe ich jedenfalls Maslows Modell verstanden.</p>
<p>Wahres Gl&#252;ck erzielt man in der Selbstverwirklichung (laut Maslow). Das was sich so abstrakt anh&#246;rt ist im Grunde doch nix anderes als die kitschige Selbstliebe. Da unsere Kultur Selbstliebe mit &#8220;Selbstgef&#228;lligkeit&#8221; und &#8220;Eigenlob stinkt&#8221; behaftet, werden viele auf der Stufe davor automatisch h&#228;ngenbleiben, eben aus Angst gegen diese soziale Regel (Eigenlob stinkt) zu versto&#223;en. </p>
<p>Wer sich selbst nicht liebt (ersetzt das mit bedingungslos akzeptieren), mit seinen Schw&#228;chen und St&#228;rken (wobei Schw&#228;che und St&#228;rke immer subjektiv interpretiert wird) wird sich niemals selbstverwirklichen k&#246;nnen, denn er kann gar nicht das eigene Potenzial erfassen, weil er sich weigert sich mit sich selbst zu besch&#228;ftigen.</p>
<p>Hier k&#228;me dann wahrscheinlich der Einwand des Egoismus. Ich sehe den &#8220;negativen&#8221; Egoismus ganz und gar nicht als Selbstliebe, sondern als Selbstsucht. Darin steckt wiederum das Wort &#8220;suchen&#8221;. Ebenso wie in der Drogensucht. Wir suchen nach Erf&#252;llung, finden sie nicht, tendieren daraufhin zur (Selbst)Sucht.</p>
<p>Idealist? Nat&#252;rlich bin ich Idealist. Wozu leb ich denn sonst? Nicht nach dem Idealen (was auch immer das f&#252;r denjenigen sein mag) zu streben ist f&#252;r mich Stillstand oder gar R&#252;ckschritt. Ich mag vielleicht wellenartig durchs Leben taumeln, aber die klare Grundbewegung im Gesamten tendiert f&#252;r mich immer nach vorne.</p>
<p>Es werden da leider noch viel zu wenig Utopien geschrieben und gedacht. Stattdessen motzen wir lieber &#252;ber scheinbar f&#252;r uns Bekanntes (Kategorisiertes) statt unsere F&#228;higkeit als  unfehlbarer Kategorisierer &#246;fters mal in Frage zu stellen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vroni</title>
		<link>http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/comment-page-1/#comment-185017</link>
		<dc:creator>Vroni</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 16:26:30 +0000</pubDate>
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		<description>Patrick,
wenn man sich die gute alte Maslowsche Bed&#252;rfnispyramide anschaut, dann sind ganz unten - wissen wir EKS-Strategen und Werbefuzzis alle -  die Elementarbed&#252;rfnisse (k&#246;rperliche Bed&#252;rfnisse) und: Sicherheit. 

Das Gl&#252;ck, die Selbstverwirklichung, da wird&#039;s d&#252;nn, die ist ganz oben. Anscheinend kein Must Have, eher ein Nice to Have. Vielen Menschen reichen f&#252;r ihr Gl&#252;ck gute soziale Beziehungen (eher in der Mitte der Pyramide).

Was Marie ansprach: Viele Arbeitsverh&#228;ltnisse sind so Leid verursachend, weil die Menschen im langweiligen Job starkem sozialem Stress und extremen sozialen Unwohlgef&#252;hlen ausgesetzt sind. Und eher weniger, weil die Arbeitsverh&#228;ltnisse nicht ihrer Vorstellung von Sinnhaftigkeit und Selbstverwirklichung entsprechen.
Denn das w&#228;re noch eine Stufe dr&#252;ber. Die sehen sie schon gar nicht mehr.

Was du also anstrebst: das Gl&#252;ck der Selbstverwirklichung und des immer und &#252;berall sinnhaften Tuns, das ist nicht f&#252;r alle das Gl&#252;ck. F&#252;r viele ist es schon Gl&#252;ck und es reicht ihnen auch, zu essen zu haben, abgesichert zu sein und Freunde zu haben und sich in der Gemeinschaft aufgehoben f&#252;hlen zu d&#252;rfen (Pyramide Mitte).

Unglaublicher Idealist, aber auch, der Patrick ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Patrick,<br />
wenn man sich die gute alte Maslowsche Bed&#252;rfnispyramide anschaut, dann sind ganz unten &#8211; wissen wir EKS-Strategen und Werbefuzzis alle &#8211;  die Elementarbed&#252;rfnisse (k&#246;rperliche Bed&#252;rfnisse) und: Sicherheit. </p>
<p>Das Gl&#252;ck, die Selbstverwirklichung, da wird&#8217;s d&#252;nn, die ist ganz oben. Anscheinend kein Must Have, eher ein Nice to Have. Vielen Menschen reichen f&#252;r ihr Gl&#252;ck gute soziale Beziehungen (eher in der Mitte der Pyramide).</p>
<p>Was Marie ansprach: Viele Arbeitsverh&#228;ltnisse sind so Leid verursachend, weil die Menschen im langweiligen Job starkem sozialem Stress und extremen sozialen Unwohlgef&#252;hlen ausgesetzt sind. Und eher weniger, weil die Arbeitsverh&#228;ltnisse nicht ihrer Vorstellung von Sinnhaftigkeit und Selbstverwirklichung entsprechen.<br />
Denn das w&#228;re noch eine Stufe dr&#252;ber. Die sehen sie schon gar nicht mehr.</p>
<p>Was du also anstrebst: das Gl&#252;ck der Selbstverwirklichung und des immer und &#252;berall sinnhaften Tuns, das ist nicht f&#252;r alle das Gl&#252;ck. F&#252;r viele ist es schon Gl&#252;ck und es reicht ihnen auch, zu essen zu haben, abgesichert zu sein und Freunde zu haben und sich in der Gemeinschaft aufgehoben f&#252;hlen zu d&#252;rfen (Pyramide Mitte).</p>
<p>Unglaublicher Idealist, aber auch, der Patrick ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Patrick Breitenbach</title>
		<link>http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/comment-page-1/#comment-185013</link>
		<dc:creator>Patrick Breitenbach</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 14:05:37 +0000</pubDate>
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		<description>@Vroni: Nein das ist leider keine Mode. Mit Hellinger hat das nur ansatzweise zu tun. Hellinger macht so weit ich wei&#223; keine Unternehmensaufstellungen, sondern Familienaufstellungen und das mit realen Personen. Sein Ansatz kommt aber aus dem Systemischen, &#228;hnlich wie das &quot;Familienbrett&quot;, was ich hier beschrieben habe. 

Wenn die Menschen, die nach Sicherheit streben, Sicherheit in ihrem Job erhalten, m&#252;ssten sie dann nicht auch automatisch gl&#252;cklich sein? Ich wollte mit meinem Beitrag sicherlich nicht zum Heldentum oder zur Selbstst&#228;ndigkeit aufrufen. Auch als Nicht-Held kann man gl&#252;cklich sein. Sind viele aber nicht (und umgekehrt).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Vroni: Nein das ist leider keine Mode. Mit Hellinger hat das nur ansatzweise zu tun. Hellinger macht so weit ich wei&#223; keine Unternehmensaufstellungen, sondern Familienaufstellungen und das mit realen Personen. Sein Ansatz kommt aber aus dem Systemischen, &#228;hnlich wie das &#8220;Familienbrett&#8221;, was ich hier beschrieben habe. </p>
<p>Wenn die Menschen, die nach Sicherheit streben, Sicherheit in ihrem Job erhalten, m&#252;ssten sie dann nicht auch automatisch gl&#252;cklich sein? Ich wollte mit meinem Beitrag sicherlich nicht zum Heldentum oder zur Selbstst&#228;ndigkeit aufrufen. Auch als Nicht-Held kann man gl&#252;cklich sein. Sind viele aber nicht (und umgekehrt).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ramses101</title>
		<link>http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/comment-page-1/#comment-185012</link>
		<dc:creator>ramses101</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 14:03:15 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn den Reichen die Arbeit keinen Spa&#223; gemacht h&#228;tte, w&#228;ren sie immer noch die Armen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn den Reichen die Arbeit keinen Spa&#223; gemacht h&#228;tte, w&#228;ren sie immer noch die Armen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Würstchen-Willi</title>
		<link>http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/comment-page-1/#comment-185011</link>
		<dc:creator>Würstchen-Willi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 13:57:53 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn Arbeit etwas Angenehmes w&#228;re, h&#228;tten die Reichen sie nicht den Armen &#252;berlassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Arbeit etwas Angenehmes w&#228;re, h&#228;tten die Reichen sie nicht den Armen &#252;berlassen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: nilsn</title>
		<link>http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/comment-page-1/#comment-185008</link>
		<dc:creator>nilsn</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 12:28:29 +0000</pubDate>
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		<description>@Patrick: Sch&#246;ner Text 
@Vroni: Sch&#246;ner Kommentar

Praktikum wird ja inzwischen synonym mit Ausbeutung verwendet, und das wohl zu recht. Aber es gibt auch Ausnahmen. Ich habe ein f&#252;nfmonatiges Praktikum gemacht, in dem ich relativ frei Storyboards schreiben &quot;durfte&quot;. Es hat mir richtig Spa&#223; gemacht, und allen anderen Beispielen zum trotz auch wurde es noch recht gut bezahlt. 

Noch bin ich ja noch Student, daher erwarte ich mit Spannung, ob es im &quot;richtigen&quot; Berufsleben f&#252;r mich weiterhin so zufriedenstellend l&#228;uft. Ich habe aber auf jeden Fall das zwingende Bed&#252;rfnis, nicht Dienst nach Vorschrift zu machen. Daf&#252;r verzichte ich auch gerne auf Geld. Vielleicht meinte das moti in seinem Kommentar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Patrick: Sch&#246;ner Text<br />
@Vroni: Sch&#246;ner Kommentar</p>
<p>Praktikum wird ja inzwischen synonym mit Ausbeutung verwendet, und das wohl zu recht. Aber es gibt auch Ausnahmen. Ich habe ein f&#252;nfmonatiges Praktikum gemacht, in dem ich relativ frei Storyboards schreiben &#8220;durfte&#8221;. Es hat mir richtig Spa&#223; gemacht, und allen anderen Beispielen zum trotz auch wurde es noch recht gut bezahlt. </p>
<p>Noch bin ich ja noch Student, daher erwarte ich mit Spannung, ob es im &#8220;richtigen&#8221; Berufsleben f&#252;r mich weiterhin so zufriedenstellend l&#228;uft. Ich habe aber auf jeden Fall das zwingende Bed&#252;rfnis, nicht Dienst nach Vorschrift zu machen. Daf&#252;r verzichte ich auch gerne auf Geld. Vielleicht meinte das moti in seinem Kommentar.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Vroni</title>
		<link>http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/comment-page-1/#comment-185006</link>
		<dc:creator>Vroni</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 11:13:29 +0000</pubDate>
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		<description>@ Patrick
&quot;...Team auf eine Art Schachfigurenbrett darstellen&quot;

Das klingt nach Aufstellung Richtung Hellinger.
Ist das jetzt in Mode auch in Betrieben?

_________________________

Uns ist in alten mæren wunders vil geseit &#124; von helden lobebæren, von grozer arebeit

&#220;bersetzung:
Uns ist in alten Erz&#228;hlungen viele Wunderdinge berichtet worden &#124; von r&#252;hmenswerten Helden, von m&#252;hevollem Kampf

Da wird im Mittelhochdeutschen Ar(e)beit sogar mit Kampf gleichgesetzt. Schon eine m&#228;chtige Entwicklung hin zur heutigen Forderung nach Spa&#223;.(Gleich wird einer einwerfen, dass K&#228;mpfen auch Spa&#223; machen kann ... :-), Ja, aber nur, wenn man nicht verliert^^...)

Obwohl ich selber kaum in meinem Leben etwas gemacht habe, von dem ich nicht &#252;berzeugt war (zumindest zum entsprechenden Zeitpunkt), so misstraue ich dieser Entwicklung zum gnadenlosen Spa&#223; und Geld dabei doch zum Teil. Es kann ausgen&#252;tzt werden in Richtung: schlechte Bezahlung und Arbeiten rund um die Uhr (=freudige Selbstausbeutung und den Mehrwert streichen andere ein, Marx l&#228;sst gr&#252;&#223;en auf Web 2.0 und AAL-Plattformen)

&quot;Leid versus Spa&#223;&quot; ist vielleicht auch nicht das richtige Gegensatzpaar, Vorschlag: &quot;Sicherheit versus Spa&#223;&quot;. Und da f&#228;llt einem die Fabel von der Grille und der Ameise ein. 

Die meisten Deutschen sind Ameisen. Ihnen f&#228;llt es schwer, sich mit s&#252;dlichen Temperament den Freuden leichterer Jobs hinzugeben, weil sonst im Winter nichts zum Essen da ist. Diese Schwerbl&#252;tigkeit kann also auch am kalten Breitengrad liegen.

Ich denke, dass viele Menschen von ihrem inneren Wesen her gr&#246;&#223;tm&#246;gliche existenzielle Sicherheit suchen und brauchen. Nicht jeder ist ein mutiger Held oder so leichten Sinnes (Leicht_sinn), dass er dennoch nachts schlafen kann, auch wenn er nicht wei&#223;, von was er morgen leben soll. Viele Menschen sind nicht so stark, ich m&#246;chte sie nicht verurteilen.

Meine liebste Arbeit ist &#252;brigens Heimwerken und Gartenarbeit. Eine Sache, bei der viele schon beim Gedanken st&#246;hnen. Mir macht es gro&#223;e Freude, in der Erde zu graben oder zu m&#246;rteln, es befriedigt mich oft tiefer als anderes. Ich w&#252;rde jedoch nie auf die Idee kommen, wenn einer mich als G&#228;rtner anheuern wollte, daf&#252;r auf sein Ansinnen hin nichts zu verlangen, weil es mir ja Spa&#223; mache. Ich w&#252;rde ihn davonjagen.

Seltsamerweise wird es h&#228;ufig im kreativen Bereich versucht. Mit Erfolg oft, sie beuten sich in Praktikantenverh&#228;ltnissen aus ohne Ende. W&#252;rde ein Jungg&#228;rtner nie tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Patrick<br />
&#8220;&#8230;Team auf eine Art Schachfigurenbrett darstellen&#8221;</p>
<p>Das klingt nach Aufstellung Richtung Hellinger.<br />
Ist das jetzt in Mode auch in Betrieben?</p>
<p>_________________________</p>
<p>Uns ist in alten mæren wunders vil geseit | von helden lobebæren, von grozer arebeit</p>
<p>&#220;bersetzung:<br />
Uns ist in alten Erz&#228;hlungen viele Wunderdinge berichtet worden | von r&#252;hmenswerten Helden, von m&#252;hevollem Kampf</p>
<p>Da wird im Mittelhochdeutschen Ar(e)beit sogar mit Kampf gleichgesetzt. Schon eine m&#228;chtige Entwicklung hin zur heutigen Forderung nach Spa&#223;.(Gleich wird einer einwerfen, dass K&#228;mpfen auch Spa&#223; machen kann &#8230; :-), Ja, aber nur, wenn man nicht verliert^^&#8230;)</p>
<p>Obwohl ich selber kaum in meinem Leben etwas gemacht habe, von dem ich nicht &#252;berzeugt war (zumindest zum entsprechenden Zeitpunkt), so misstraue ich dieser Entwicklung zum gnadenlosen Spa&#223; und Geld dabei doch zum Teil. Es kann ausgen&#252;tzt werden in Richtung: schlechte Bezahlung und Arbeiten rund um die Uhr (=freudige Selbstausbeutung und den Mehrwert streichen andere ein, Marx l&#228;sst gr&#252;&#223;en auf Web 2.0 und AAL-Plattformen)</p>
<p>&#8220;Leid versus Spa&#223;&#8221; ist vielleicht auch nicht das richtige Gegensatzpaar, Vorschlag: &#8220;Sicherheit versus Spa&#223;&#8221;. Und da f&#228;llt einem die Fabel von der Grille und der Ameise ein. </p>
<p>Die meisten Deutschen sind Ameisen. Ihnen f&#228;llt es schwer, sich mit s&#252;dlichen Temperament den Freuden leichterer Jobs hinzugeben, weil sonst im Winter nichts zum Essen da ist. Diese Schwerbl&#252;tigkeit kann also auch am kalten Breitengrad liegen.</p>
<p>Ich denke, dass viele Menschen von ihrem inneren Wesen her gr&#246;&#223;tm&#246;gliche existenzielle Sicherheit suchen und brauchen. Nicht jeder ist ein mutiger Held oder so leichten Sinnes (Leicht_sinn), dass er dennoch nachts schlafen kann, auch wenn er nicht wei&#223;, von was er morgen leben soll. Viele Menschen sind nicht so stark, ich m&#246;chte sie nicht verurteilen.</p>
<p>Meine liebste Arbeit ist &#252;brigens Heimwerken und Gartenarbeit. Eine Sache, bei der viele schon beim Gedanken st&#246;hnen. Mir macht es gro&#223;e Freude, in der Erde zu graben oder zu m&#246;rteln, es befriedigt mich oft tiefer als anderes. Ich w&#252;rde jedoch nie auf die Idee kommen, wenn einer mich als G&#228;rtner anheuern wollte, daf&#252;r auf sein Ansinnen hin nichts zu verlangen, weil es mir ja Spa&#223; mache. Ich w&#252;rde ihn davonjagen.</p>
<p>Seltsamerweise wird es h&#228;ufig im kreativen Bereich versucht. Mit Erfolg oft, sie beuten sich in Praktikantenverh&#228;ltnissen aus ohne Ende. W&#252;rde ein Jungg&#228;rtner nie tun.</p>
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	<item>
		<title>Von: marie</title>
		<link>http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/comment-page-1/#comment-185005</link>
		<dc:creator>marie</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 10:56:16 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Es kommt auf die Einstellung an.&quot; 
Da kann ich nur zustimmen. Die Frage ist doch, was man will. Wie die Pr&#228;ferenzen so aussehen. Klar, jeder w&#252;rde gern super viel Plus am Ende des Monats auf dem Konto sehen und dazu noch Jubelschreie aussto&#223;en, wenn fr&#252;h der Wecker klingelt und der neue Arbeitstag lockt. 
Und warum ist das oftmals nicht so? Warum ist &#039;die gro&#223;e Karriere&#039; mit dem Job, der Spa&#223; macht, oftmals nicht vereinbar? Sicher, es gibt bestimmt immer Teilaufgaben, die einem keinen Spa&#223; machen. Aber wenn man wei&#223;, dass das eben dazu geh&#246;rt, kein Ding...

Mir w&#252;rde wohl fast jede Arbeit Spa&#223; machen, wenn die Kollegen und der Chef nett sind und eine Atmosph&#228;re von Offenheit und Fairness im B&#252;ro herrscht.

Ich denke, dass das Problem oft eine fehlende &#039;Unternehmenskultur&#039; ist. Und zwar so eine, die nicht einfach da ist, weil Kultur entsteht, wenn Menschen zusammenleben, sondern eine, die klar kommuniziert wird. Eine Unternehmenskultur, die entsteht, weil es Leitlinien/eine Philosophie im Unternehmen gibt. Und unter Leitlinien verstehe ich nicht S&#228;tze wie &quot;Bis zum Jahr 2009 werden wir unseren Gewinn um 50% steigern&quot;. 

Man k&#246;nnte sich doch viel &#196;rger und &quot;Arbeitsleid&quot; ersparen, wenn man vorher genau w&#252;sste, dass es in diesem oder jenem Unternehmen den &#039;ausgepr&#228;gten Ellenbogenfaktor&#039; ben&#246;tigt, um Karriere zu machen. Oder, dass es mehr auf das &#039;Sich-Verkaufen&#039; ankommt, als auf Ideen oder Leistung. Nach dem Motto: Rede &#252;ber alles, was du tust so, als h&#228;ttest du gerade das Rad erfunden.

Ich bilde mir mal ein, dass die innere K&#252;ndigung bei einem Unternehmen wie Toyota (mit klaren Leitlinien, die wohl auch gelebt werden) nicht so h&#228;ufig vorkommt wie bei anderen Unternehmen. Und wie es aussieht, scheint es Toyota ja auch finanziell gesehen gut zu gehn. Da vermute ich jetzt mal Abh&#228;ngigkeiten. Es scheint also auch anders zu gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es kommt auf die Einstellung an.&#8221;<br />
Da kann ich nur zustimmen. Die Frage ist doch, was man will. Wie die Pr&#228;ferenzen so aussehen. Klar, jeder w&#252;rde gern super viel Plus am Ende des Monats auf dem Konto sehen und dazu noch Jubelschreie aussto&#223;en, wenn fr&#252;h der Wecker klingelt und der neue Arbeitstag lockt.<br />
Und warum ist das oftmals nicht so? Warum ist &#8216;die gro&#223;e Karriere&#8217; mit dem Job, der Spa&#223; macht, oftmals nicht vereinbar? Sicher, es gibt bestimmt immer Teilaufgaben, die einem keinen Spa&#223; machen. Aber wenn man wei&#223;, dass das eben dazu geh&#246;rt, kein Ding&#8230;</p>
<p>Mir w&#252;rde wohl fast jede Arbeit Spa&#223; machen, wenn die Kollegen und der Chef nett sind und eine Atmosph&#228;re von Offenheit und Fairness im B&#252;ro herrscht.</p>
<p>Ich denke, dass das Problem oft eine fehlende &#8216;Unternehmenskultur&#8217; ist. Und zwar so eine, die nicht einfach da ist, weil Kultur entsteht, wenn Menschen zusammenleben, sondern eine, die klar kommuniziert wird. Eine Unternehmenskultur, die entsteht, weil es Leitlinien/eine Philosophie im Unternehmen gibt. Und unter Leitlinien verstehe ich nicht S&#228;tze wie &#8220;Bis zum Jahr 2009 werden wir unseren Gewinn um 50% steigern&#8221;. </p>
<p>Man k&#246;nnte sich doch viel &#196;rger und &#8220;Arbeitsleid&#8221; ersparen, wenn man vorher genau w&#252;sste, dass es in diesem oder jenem Unternehmen den &#8216;ausgepr&#228;gten Ellenbogenfaktor&#8217; ben&#246;tigt, um Karriere zu machen. Oder, dass es mehr auf das &#8216;Sich-Verkaufen&#8217; ankommt, als auf Ideen oder Leistung. Nach dem Motto: Rede &#252;ber alles, was du tust so, als h&#228;ttest du gerade das Rad erfunden.</p>
<p>Ich bilde mir mal ein, dass die innere K&#252;ndigung bei einem Unternehmen wie Toyota (mit klaren Leitlinien, die wohl auch gelebt werden) nicht so h&#228;ufig vorkommt wie bei anderen Unternehmen. Und wie es aussieht, scheint es Toyota ja auch finanziell gesehen gut zu gehn. Da vermute ich jetzt mal Abh&#228;ngigkeiten. Es scheint also auch anders zu gehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Zuckermann</title>
		<link>http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/comment-page-1/#comment-185002</link>
		<dc:creator>Zuckermann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 10:23:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/#comment-185002</guid>
		<description>wenigstens wird man in deutschland nicht mit &quot;unity, compliance&quot;, efficiency&quot; durchhalteparolen &#252;ber dem kopierer gequ&#228;lt, wie in amerikanischen unternehmen. in denen ist die leiseste kritik an irgendwas gleich &quot;insubordination&quot;. und das chefs das nicht m&#246;gen, weiss man sp&#228;testens seits ryan chapelles spruch gg&#252;. tony almeida in 24 (soviel zu entgangener freizeit;-). also patrick, du hast vollkommen recht: lieber bekanntes leid, als unbekanntes gl&#252;ck. die selbstversklavung der meisten leute ist echt enorm. und nicht, das mir mein freiberuflerleben immer spass (auch finanziell gesehen) macht, aber es ist hat sehr viel mehr mit unbekanntem gl&#252;ck zu tun als fast jeder angestelltenjob, den ich bisher hatte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wenigstens wird man in deutschland nicht mit &#8220;unity, compliance&#8221;, efficiency&#8221; durchhalteparolen &#252;ber dem kopierer gequ&#228;lt, wie in amerikanischen unternehmen. in denen ist die leiseste kritik an irgendwas gleich &#8220;insubordination&#8221;. und das chefs das nicht m&#246;gen, weiss man sp&#228;testens seits ryan chapelles spruch gg&#252;. tony almeida in 24 (soviel zu entgangener freizeit;-). also patrick, du hast vollkommen recht: lieber bekanntes leid, als unbekanntes gl&#252;ck. die selbstversklavung der meisten leute ist echt enorm. und nicht, das mir mein freiberuflerleben immer spass (auch finanziell gesehen) macht, aber es ist hat sehr viel mehr mit unbekanntem gl&#252;ck zu tun als fast jeder angestelltenjob, den ich bisher hatte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alex Martin</title>
		<link>http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/comment-page-1/#comment-185001</link>
		<dc:creator>Alex Martin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 10:04:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/#comment-185001</guid>
		<description>Im Fernsehen sieht der Mindestlohnbez&#252;ger zwei Typen: Den «selfmade» Gewinner (Bohlen) und den «selfmade» Verlierer (Hartz-IV). Und da er nicht zu diesen selbstverschuldeten Verlierern geh&#246;ren m&#246;chte, ist das Aussteigen (ein positives Bild des Aussteigers wird ja nicht gezeigt) aus seinem Scheissjob (oder gleich aus dem System) keine Option. Beseelt vom Gedanken, es doch noch zu schaffen, l&#228;sst er sich bis an sein unterbezahltes Lebensende schikanieren.

Dass Lohnarbeit Spass machen soll, ist &#252;brigens auch so ein hinterlistiges Neoliberalismus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Fernsehen sieht der Mindestlohnbez&#252;ger zwei Typen: Den «selfmade» Gewinner (Bohlen) und den «selfmade» Verlierer (Hartz-IV). Und da er nicht zu diesen selbstverschuldeten Verlierern geh&#246;ren m&#246;chte, ist das Aussteigen (ein positives Bild des Aussteigers wird ja nicht gezeigt) aus seinem Scheissjob (oder gleich aus dem System) keine Option. Beseelt vom Gedanken, es doch noch zu schaffen, l&#228;sst er sich bis an sein unterbezahltes Lebensende schikanieren.</p>
<p>Dass Lohnarbeit Spass machen soll, ist &#252;brigens auch so ein hinterlistiges Neoliberalismus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Patrick Breitenbach</title>
		<link>http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/comment-page-1/#comment-184999</link>
		<dc:creator>Patrick Breitenbach</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 07:45:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/#comment-184999</guid>
		<description>Viele Landwirte erleben den weitaus gr&#246;&#223;eren Flow als jedweder B&#252;roangestellte. F&#252;r sie w&#228;r ein Leben als Stadt- und B&#252;romensch die H&#246;lle. Ich selbst w&#252;rde in diesem Job wahrscheinlich kaputtgehen. Es ist eine Frage der Einstellung. Wer von vornherein seinen Job als schlimm klassifiziert wird eben auch eher schlimmes ernten. 

Und warum werden so viele Leute BEamte? Ich tippe mal auf die relativ humanen Arbeitszeiten (Mal Polizeibeamte etc. abgezogen) und die volle Lebensabsicherung bis hin zur Unk&#252;ndbarkeit. Ist nat&#252;rlich kein Garant f&#252;r das Gl&#252;cklichsein, was viele Magengeschw&#252;re bewiesen haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Landwirte erleben den weitaus gr&#246;&#223;eren Flow als jedweder B&#252;roangestellte. F&#252;r sie w&#228;r ein Leben als Stadt- und B&#252;romensch die H&#246;lle. Ich selbst w&#252;rde in diesem Job wahrscheinlich kaputtgehen. Es ist eine Frage der Einstellung. Wer von vornherein seinen Job als schlimm klassifiziert wird eben auch eher schlimmes ernten. </p>
<p>Und warum werden so viele Leute BEamte? Ich tippe mal auf die relativ humanen Arbeitszeiten (Mal Polizeibeamte etc. abgezogen) und die volle Lebensabsicherung bis hin zur Unk&#252;ndbarkeit. Ist nat&#252;rlich kein Garant f&#252;r das Gl&#252;cklichsein, was viele Magengeschw&#252;re bewiesen haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ramses101</title>
		<link>http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/comment-page-1/#comment-184998</link>
		<dc:creator>ramses101</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 07:39:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/#comment-184998</guid>
		<description>@H-Gen: Auch Handwerker arbeiten kreativ. Ich glaube, was die Arbeit erst unertr&#228;glich macht, ist Eint&#246;nigkeit. Und nat&#252;rlich unertr&#228;gliche Arbeitsbedingungen (Staub, Hitze, K&#228;lte etc.) 

@Moti: Deine Schlussfolgerung ist nicht ganz richtig. Auch eine Arbeit die Spa&#223; macht, verursacht &quot;Arbeitsleid&quot;. Unter Arbeitsleid versteht sich ja nicht zwingend tats&#228;chliches Leid wie kaputte Knie beim Kellner oder R&#252;ckenprobleme beim B&#252;romenschen. &quot;Arbeitsleid&quot; umfasst zum Beispiel auch entgangene Freizeit. Und zwar v&#246;llig wertfrei. 

Wenn ich &#252;ber Neugesch&#228;ft br&#252;te, dann gerne (!) auch bis sp&#228;t in die Nacht (muss ich aber auch nicht jeden Tag haben). Mein &quot;Arbeitsleid&quot; als Texter ist dabei sicher der nicht stattfindende Feierabend und nat&#252;rlich die Qu&#228;lerei, immer noch eine bessere Idee zu haben. Und jetzt kommt der Witz: Das macht mir Spa&#223;. Und zwar mindestens genau so viel Spa&#223;, wie ein Computerspiel auf h&#246;chstem Level durchzuspielen. Nach Deiner Definition br&#228;uchte diese Arbeit nicht mehr bezahlt zu werden, da sie ja Spa&#223; macht. 

Das halte ich f&#252;r Bl&#246;dsinn. Man kann Geld verdienen und Spa&#223; dabei haben. Wenngleich mir nat&#252;rlich 1000 Berufe einfallen, bei denen ich mit Sicherheit keinen Spa&#223; h&#228;tte. Aber anderen geht es genau so mit meinem Beruf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@H-Gen: Auch Handwerker arbeiten kreativ. Ich glaube, was die Arbeit erst unertr&#228;glich macht, ist Eint&#246;nigkeit. Und nat&#252;rlich unertr&#228;gliche Arbeitsbedingungen (Staub, Hitze, K&#228;lte etc.) </p>
<p>@Moti: Deine Schlussfolgerung ist nicht ganz richtig. Auch eine Arbeit die Spa&#223; macht, verursacht &#8220;Arbeitsleid&#8221;. Unter Arbeitsleid versteht sich ja nicht zwingend tats&#228;chliches Leid wie kaputte Knie beim Kellner oder R&#252;ckenprobleme beim B&#252;romenschen. &#8220;Arbeitsleid&#8221; umfasst zum Beispiel auch entgangene Freizeit. Und zwar v&#246;llig wertfrei. </p>
<p>Wenn ich &#252;ber Neugesch&#228;ft br&#252;te, dann gerne (!) auch bis sp&#228;t in die Nacht (muss ich aber auch nicht jeden Tag haben). Mein &#8220;Arbeitsleid&#8221; als Texter ist dabei sicher der nicht stattfindende Feierabend und nat&#252;rlich die Qu&#228;lerei, immer noch eine bessere Idee zu haben. Und jetzt kommt der Witz: Das macht mir Spa&#223;. Und zwar mindestens genau so viel Spa&#223;, wie ein Computerspiel auf h&#246;chstem Level durchzuspielen. Nach Deiner Definition br&#228;uchte diese Arbeit nicht mehr bezahlt zu werden, da sie ja Spa&#223; macht. </p>
<p>Das halte ich f&#252;r Bl&#246;dsinn. Man kann Geld verdienen und Spa&#223; dabei haben. Wenngleich mir nat&#252;rlich 1000 Berufe einfallen, bei denen ich mit Sicherheit keinen Spa&#223; h&#228;tte. Aber anderen geht es genau so mit meinem Beruf.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Patrick Breitenbach</title>
		<link>http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/comment-page-1/#comment-184997</link>
		<dc:creator>Patrick Breitenbach</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 07:38:13 +0000</pubDate>
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		<description>@Moti: Genau das meinte ich :-D 

Von mir aus lasst euch ruhig weiterhin mit diesem Gedanken fesseln, wenn es euch damit gut geht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Moti: Genau das meinte ich :-D </p>
<p>Von mir aus lasst euch ruhig weiterhin mit diesem Gedanken fesseln, wenn es euch damit gut geht.</p>
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		<title>Von: moti</title>
		<link>http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/comment-page-1/#comment-184991</link>
		<dc:creator>moti</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 23:50:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.werbeblogger.de/2008/04/21/12-sind-helden-der-arbeit/#comment-184991</guid>
		<description>moment mal: das regelm&#228;&#223;ige geld um die monatswende auf dem kontoauszug ist die *entsch&#228;digung* f&#252;r das arbeitsleid (hei&#223;t wirklich so, volkswirtschaftlich) des vorangegangenen (bei beamten: des bevorstehenden) monats.

eine arbeit, die nur spa&#223; macht, braucht dementsprechend nicht monet&#228;r belohnt zu werden.

das sag &#252;brigens ich als schmalverdienender mit seinem job gl&#252;cklicher selbstst&#228;ndiger.

entfernt euch mal von der utopie spa&#223; und geld!</description>
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<p>eine arbeit, die nur spa&#223; macht, braucht dementsprechend nicht monet&#228;r belohnt zu werden.</p>
<p>das sag &#252;brigens ich als schmalverdienender mit seinem job gl&#252;cklicher selbstst&#228;ndiger.</p>
<p>entfernt euch mal von der utopie spa&#223; und geld!</p>
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