10:30 Uhr
Drugs sell
Was tut man doch nicht alles, um seinen Energy Drink in der Flut der Konkurrenzprodukte zu positionieren.
Link: www.youtube.com
Vielleicht nicht gerade ein Paradebeispiel für Differenzierung, aber lässt man mal die heikle Thematik “Kokain” beiseite, (wobei das in diesem Fall natürlich bewusst zum Erfolg des Produktes beiträgt, schließlich zerreißt sich jeder das Maul darüber) so zeigt es doch sehr anschaulich, was man mit klarer Abgrenzung und Unterscheidung zum eigentlichen Produktkern alles erreichen kann. Der Kontext ist eben oft sehr entscheidend – vor allem wenn das Produkt selbst nix Innovatives zu bieten hat. Übrigens ist die Idee mit dem Drogen Look & Feel nicht wirklich neu, aber hier wesentlich konsequenter umgesetzt. Via Rob Campbell.
15 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 14. April 2008 um 10:47 Uhr
bescheuert und lahm.
Am 14. April 2008 um 11:01 Uhr
just plain wrong.
Am 14. April 2008 um 11:10 Uhr
lahm, bescheuert, falsch, böse alles schon klar.
Aber wieso dann so erfolgreich?
Hinterfragen statt bewerten!
Am 14. April 2008 um 11:15 Uhr
ich finde es falsch das produkt so rauszubringen…
es ist meiner meinung nach so erfolgreich, weil es genau “das verbotene” aufgreift…es ist doch das gleiche system wie mit den kaugummi-zigaretten…als kind war es cool…das klappt halt auch mit energy-dinks…vieles (wenn nicht alles) was über die grenzen schlägt bringt aufmerksamkeit…
Am 14. April 2008 um 11:20 Uhr
Zigaretten sind aber nicht unbedingt verboten. Den Energydrink gibt es auch erst ab 18.
Hier geht es leider auch um Lifestyle. Genau wie beim Rauchen. (Hip, cool, erwachsen, reich & sexy) etc.
Also wer hat Schuld? Der Lifestyle? Die Medien, das Entertainment die über den Lifestyle berichten? Die GEsellschaft, die scheinbar keine “gesunden” Alternativen zu diesem Lifestyle bieten kann? Oder die Marketer, die das ausnutzen um letztendlich das Produkt mit diesem Habitus zu verscheuern?
Am 14. April 2008 um 13:37 Uhr
Ob man sich dann bald auch öffentlich Vitaminspritzen injiziert um zu provozieren?
Finden sich Menschen die die Gesellschaftsdroge No1 öffentlich auf Partys konsumieren cool?
Warum sind solche Spuren dann auf Wasserkästen oder Waschbecken?
Und nicht Tresen oder Tischen. Gut, hier spricht der Laie, aber ich finde es eher lächerlich eine solche Produktähnlichkeit zu schaffen und gefährlich finde ich es auch.
Bei Schokozigaretten besteht höchstens die Gefahr, dass die Kinder 2 Gramm zunehmen, öffentliche Verwechslungen etc. sind da ausgeschlossen, bei “blow” nicht. Leider scheint es aber zu funktionieren…
Am 14. April 2008 um 13:38 Uhr
Ich muss gerade daran denken, dass die Polizei es schon wieder wesentlich schwerer haben wird, echte kriminelle Ware von Fälschungen zu unterscheiden. Das gab es doch auch schon bei täuschend echt aussehenden Spielzeugwaffen, die sogar schon diverse Todesopfer gefordert haben… Aber vielleicht ist das in diesem Zusammenhang etwas weit hergeholt.
Viel schlimmer finde ich, dass gegenüber den Jugendlichen der gefährliche Lifestyle dermaßen verharmlost wird. Das ist grob verantwortungslos und absolut den gewissenlosen Werbern zuzurechnen. Man kann natürlcih jetzt hinterfragen, ob nicht auch andere Gruppen genauso gewissenlos sind (z.B. Popstars, die in der Öffentlichkeit Drogen nehmen), aber wäre das eine legitime Entschuldigung für die Marketer? Alle anderen machen es doch auch mehr oder weniger, also kann ich das auch ohne schlechtes Gewissen machen und munter mein Geld damit verdienen?
Am 14. April 2008 um 14:37 Uhr
Kokain ist Teil des Lifestyles der Reichen, der Stars, Fernsehleute, Politiker usw. Also schon begehrlich.
Was ich nicht kapiere ist, in welchem Rahmen es cool ist, Pseudokokain zu schnupfen – am WC bei den Eltern?
Am 14. April 2008 um 14:51 Uhr
@Six: Naja die Frage ist nicht all zu schwer zu beantworten oder?
Der kleine Lauser Breitenbach hat sich früher in der Schule auch diesen weißen tabakfreien Schnupftabak durch die Nase gezogen und fühlte sich dabei supercool. cigarre24.de/plainte...
Der Rahmen ist scheissegal, auf die Peergroup kommt es an!
Am 14. April 2008 um 15:53 Uhr
Aha! Dann schau, was aus dir geworden ist;-)
Aber im Ernst: Ich frag mich trotzdem wer die Zielgruppe ist. Mit 10 kennst dich noch nicht genug aus und mit 16 ist doch sowas wieder peinlich. Naja irgendwo dazwischen wirds ein paar Möchtegernkokser geben. Ist doch ideal um ein Gespräch über Drogen zu provozieren.
Am 15. April 2008 um 15:03 Uhr
Tja, was soll man dazu sagen…
Irgendwie wirkt der PR-Chef ein wenig befremdlich, wenn er dieses Produkt und dessen offensichtlichen Kokettieren mit Kokain als edgy, sexy und trendy bezeichnet. Doch wenn man sich ein wenig umsieht in der Szene, die von den jungen und nicht gerade bodenständigen Leuten als edy, sexy, trendy angesehen werden, ist diese untrennbar mit Drogen verbunden.
Angefangen von Bob Marley, den Beatles und den Rolling Stones über die Discoära und deren Gruppen bis hin zu Pete Doherty, Amy Winehous und Co sind diese falschen Idole mit illegalen Substanzen jeglicher Art verknüpft. Und statt diese Leute in der medialen Versenkung verschwinden zu lassen werden sie in den Olymp der Coolness befördert, mit Grammys belohnt und erhalten Gagen der Sonderklasse.
Was lehrt das den jungen Leuten wohl? Und so springen eben auch zweitklassige Werbeleute auf diesen Zug auf… Verachtenswert aber effektiv.
Am 15. April 2008 um 16:43 Uhr
Was nicht alles getan wird um die Verkaufszahlen von seinem Produkt in die Höhe zu treiben. Harmlos ist die Werbung ja nicht, aber ob sie es wirklich schafft?
Am 16. April 2008 um 10:47 Uhr
mal gucken wie erfolgreich blow mit dieser (vermarktungs)strategie sein wird. hersheys hat sich mit seinen ice breakers auch schon die finger verbrannt:
paradisi.de/Health_u...
in zeiten in denen sich viele nahrungsmittelkonzerne zu einem verantwortungsvollerem umgang in puncto kinder- & jugendlichenwerbung verpflichten:
naschen.blogspot.com...
wirkt wirkt ein solches vermarktungskonzept irgendwie ziemlich gewagt…
Am 17. April 2008 um 15:48 Uhr
Ich find schon das das eine sehr gute Idee ist! Wie es scheint funktioniert die Vermarktung ja großartig, nach der Weisheit: Jede Werbung ist gute Werbung! Und genügend berichtet wird darüber ja anscheinend!
Am 18. April 2008 um 14:05 Uhr
Da lieber das gute alte powerthirst!
youtube.com/watch?v=t-3qncy5Qfk